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Die 7 Erleuchtungsglieder

  • Kaiman
  • 1. September 2020 um 06:45
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  • Kaiman
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    • 1. September 2020 um 06:45
    • #1

    Schönen Guten Morgen zusammen,

    ich lese die 7 Erleuchtungsglieder so , dass es eine Reihenfolge gibt von Oben nach unten . Von Achtsamkeit zu Gleichmut . Seht ihr das auch so . Das man die 7 Erleuchtungsglieder durchwandert von oben nach unten . Oder ist auch jedes der Erleuchtungsglieder allein zu erlangen.

    Gruß Fred

  • Aravind
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    • 1. September 2020 um 07:06
    • #2

    Hallo Fred,

    was meinst Du denn mit "durchwandern" und Reihenfolge?

    Was ist Deine Erfahrung?

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • mukti
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    • 1. September 2020 um 09:55
    • #3

    Nach dieser Lehrrede sind sie nicht jeweils allein zu erlangen:

    Unter "Vervollkommnung der sieben Erleuchtungsglieder"

    Mit Metta, mukti.


  • Donko
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    1. September 2020
    • 1. September 2020 um 10:11
    • #4

    Ich sehe die Erleuchtungsglieder nicht in einer Reihenfolge stehend. Es sind einzelne Qualitäten, die der Erleuchtung zu Grunde liegen - doch gänzlich unabhängig sind sie nicht voneinander - das Eine scheint mir oft zum Anderen zu führen, ohne jetzt aber eine bestimmte Reihenfolge zu verfolgen.

    Achtsamkeit mag ein guter Grundstein für die weiteren Qualitäten sein, doch so kann die Willenskraft in Kombination mit der eigenen Praxis doch auch die Achtsamkeit schärfen.

    So kann aus der Freude die Gelassenheit geboren werden - oder aber aus der Gelassenheit die Freude. Auch die Sammlung, definitiv den Gleichmut sind Qualitäten, die etwa in Freude münden können.

    Es gibt noch etliche andere Kombinationen wie ein Erleuchtungsglied mit dem Anderen verstrickt sein kann. Ich denke dieser Gedankengang zeigt auf, dass eine Reihenfolge zumindest nicht notwendig ist - ich sehe sogar Vorteile darin, diese 7 Erleuchtungsglieder als ein Gesamtkonzept zu betrachten und zu verfolgen.

  • Noreply
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    • 1. September 2020 um 10:55
    • #5

    Das ist wie mit den "Teilen" des Achtfachen Weges. Jedes Glied steht für sich und muss als individuelles Teil verstanden werden.

    Wie macht man das, mit welchen Maßstäben?

    Das ist ganz einfach und eigentlich selbstverständlich. Jedes Glied wird auf seine Wahrhaftigkeit mit jedem anderen Glied des Weges geprüft.

    Jedes Teil des Achtfachen Weges enthält auch für sein wirkliches erkennen die anderen sieben Glieder. Jedes steht allein, weil alle anderen Glieder es umstellen. Stell das erste Glied in die Mitte und alle anderen Glieder drumherum. Das funktioniert mit allen Auflistungen des Buddha.

    Auch bei den Erleuchtungsgliedern. Sie können allein gestellt werden, Reihe, Stufen, was immer du willst, doch niemals kann es ein Erleuchtungsglied geben, das sich über die anderen stellt oder unten die anderen. Ich Wahrheit sind sie untrennbar und nur "Erleuchtung".

  • Kaiman
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    • 1. September 2020 um 11:01
    • #6

    Nach dieser Lehrrede ( Erleuchtungsglieder ) würde ich sagen Sie finden aufeinander statt

  • Kaiman
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    • 1. September 2020 um 11:06
    • #7
    Aravind:

    Was ist Deine Erfahrung?

    Also meine Erfahrung ist das ich noch keine Sammlung (Konzentration ) in der meditation erreicht aber. Das macht erstmal glaub ich nichts da man auch Achtsam auf einen unruhigen Hasserfüllten geist sein kann und dies einen auch weiterbringt in der Praxis. Bis dann tatsächlich Sammlung entsteht liegt wohl noch ein Weg vor einem , in Form der Erleuchtungsglieder. Ich denke die Lehrrede macht deutlich das Achtsamkeit die Grundlage ist um weiter zu kommen und Sammlung bzw dann Gleichmut das Ziel ist . Wie seht ihr das ?

  • Noreply
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    • 1. September 2020 um 11:14
    • #8

    SuttaCentral

    Wenn Du das ein bisschen durchscrollst kommst du zu dem was Buddha über die Erwachungsglieder gesagt hat.

  • Kaiman
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    • 1. September 2020 um 11:14
    • #9

    Ich frag deswegen , da ich im Buddha haus gehört habe , das es nichts ausmacht wenn der Geist sich nicht Sammelt und man sich das durch Achtsamkeit Bewusst machen kann.

  • Aravind
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    • 1. September 2020 um 11:21
    • #10
    Fred1234:
    Aravind:

    Was ist Deine Erfahrung?

    Also meine Erfahrung ist das ich noch keine Sammlung (Konzentration ) in der meditation erreicht aber. Das macht erstmal glaub ich nichts da man auch Achtsam auf einen unruhigen Hasserfüllten geist sein kann und dies einen auch weiterbringt in der Praxis. Bis dann tatsächlich Sammlung entsteht liegt wohl noch ein Weg vor einnm , in Form der Erleuchtungsglieder. Ich denke die Lehrrede macht deutlich das Achtsamkeit die Grundlage ist um weiter zu kommen und Sammlung bzw dann Gleichmut das Ziel ist . Wie seht ihr das ?

    Genau, darauf wollte ich hinaus. Ohne Beharrlichkeit wird man keine tiefe, andauernde Achtsamkeit entwickeln können.

    Und piti und Gleichmut entstehen halt, wenn es ihnen passt. Ohne Sammlung ist es auch schwer, Wahrheitsergründung im Sinne des Buddha zu betreiben.

    Ich denke auch, so wie mukti , Noreply und Donko: Die hängen alle miteinander zusammen. Ich kann mir nicht mal theoretisch vorstellen, wie man die getrennt kultivieren sollte.

    Vorsicht mir der Lehrrede. (1) und (2) sind ja auch hier bereits verknüpft mit Wahrheitsergründung. Das ist ja auch keine lineare Entwicklung, sondern ein ständiges auf und ab, hin und her. Im einen Moment erlebt man ein Jhana, und nichts kann einen etwas anhaben. Und ein paar Stunden später bekommt man beim Abendessen nichts von seiner Lieblingsspeise ab, und dahin ist der Gleichmut. Man sollte die Beharrungskräfte in einer solchen Entwicklung nicht unterschätzen.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Noreply
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    • 1. September 2020 um 11:23
    • #11
    Fred1234:

    Ich frag deswegen , da ich im Buddha haus gehört habe , das es nichts ausmacht wenn der Geist sich nicht Sammelt und man sich das durch Achtsamkeit Bewusst machen kann.

    So ist es ja auch. Der gesammelte oder zu sammelnde Geist ist für mich immer ein Hindernis gewesen. Was geht mich der Geist an der mir was erzählen will? Mit Achtsamkeit bewusst machen das Erleuchtung/Erwachen Geist-los ist.

    Ein geschicktes Mittel: Du musst den Geist sammeln!

    Irgendwann kommts Du dahinter, dass das nicht geht, dass das ein Ziel ist das nicht erreicht werden kann. Nach 10 oder 20 Jahren oder Jetzt.

  • mukti
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    • 1. September 2020 um 12:07
    • #12
    Fred1234:

    Nach dieser Lehrrede ( Erleuchtungsglieder ) würde ich sagen Sie finden aufeinander statt

    Ja, von der Achtsamkeit ausgehend, vermutlich kann man auch von anderen Erleuchtungsgliedern ausgehen. Jedenfalls beginnt man wohl mit einem davon, einer Methode wie Satipatthana oder Jhana oder Lehrergründung usw. Dabei entwickeln sich dann die anderen Glieder auch mit denke ich.

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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