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Mitfreude

  • Lucky Luke
  • 25. Juni 2020 um 14:47
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  • Deepa
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    • 28. Juni 2020 um 11:43
    • #76
    Monikadie4.:
    Deepa:

    Ich denke dabei an Spiegelneuronen. Es findet etwas statt, das ungefiltert ist. Es ist eine Form der Identifikation - es mangelt an Läuterung/Klarheit, die befähigt, bewusst mit dem erkannten Leid eines anderen (und letztendlich seinem eigenen) umzugehen.

    Deshalb ist es ja auch so wichtig, sich darüber wirklich im Klaren zu sein. Über Gefühle zu meditieren, ist u.a. eine Empfehlung des Buddha. Egal ob Freude oder Leid. Alles ist vergänglich. Aber sich dessen bewusst zu sein, ist schon mal ein großer Schritt in die Freiheit.

    _()_

    Da bin ich ganz bei Buddha ^^

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Deepa
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    • 28. Juni 2020 um 11:52
    • #77

    Es ist durchaus möglich, in Liebe (ist auch so ein Wort, das unterschiedlich gefüllt wird) zu sein, ohne Haben-Wollen.

    Das Haben-Wollen (die Gier) ist die Fessel - und ist nicht dasselbe, wie Verbundenheit.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

    Einmal editiert, zuletzt von Deepa (28. Juni 2020 um 12:21)

  • Monikamarie
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    • 28. Juni 2020 um 12:39
    • #78
    Ellviral:

    Ohhh.. Monika das ist keine Fessel mehr, es ist eine Quelle der wirklichen Freude geworden und ich muss die nicht mal offen zeigen, aber sie spüren das. Es ist einfach unübertrefflich Menschlich. Empathie ist da ein viel zu unzulänglicher Begriff.

    Das freut mich sehr, Ellviral, so sehr, dass ich es Mit-Freude bezeichnen würde :D

    Danke, dass Du das teilst. :heart:

  • mukti
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    • 28. Juni 2020 um 16:38
    • #79
    S-Mater:
    mukti:
    S-Mater:

    Ist es denn nicht so das ein Gefühl

    wie zb beim mit fühlen erlebt wird weil es erfahren würde.

    Hingegen ein leiden was uU selber noch nie erfahren wurde mehr ein geistiges Konstrukt ist, sein kann und da ein Unterschied liegen könnte auf das der Buddha hinweisen möchte?..

    ♥️🙏

    Leid wird mindestens von Geburt an von jedem erfahren. Was es auch ausgelöst haben mag, ob ein gebrochener Fuß oder ein gebrochenes Herz, wenn man ein leidendes Wesen wahrnimmt wird man an etwas erinnert das man im Prinzip selber schon erfahren hat. Ich denke der Buddha will einfach darauf hinweisen nicht mit Ablehnung zu reagieren sondern mit der Erkenntnis dass wir alle sozusagen im selben Boot sitzen.

    Nun das impliziert das eine Person leideen würde weil diese auf die eigene Leidens Wahrnehmung reagiert

    und nicht weil die Person schon einmal in einer vergleichbaren Situation Leid in sich gefühlt hat.


    Meinst Du das so mukti ?_()_

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    Ich meine dass man weiß was Leid ist und deshalb MItgefühl hat. Wenn man z.B. überhaupt nicht an sein Fahrrad angehaftet ist und eine andere Person leidet sehr darunter weil ihres gestohlen wurde, dann könnte man mit Unverständnis und Gleichgültigkeit reagieren. Wenn man aber einfach nur sieht dass diese Person jetzt leidet, warum auch immer, kann man Mitgefühl empfinden. Denn was Leiden an sich bedeutet weiß man selber, auch wenn man es aufgrund einer anderen Situation erlebt hat.

    Mit Metta, mukti.


  • Online
    Helmut
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    • 28. Juni 2020 um 17:02
    • #80

    Ich denke, dass nicht allen Menschen die verschiedenen Formen des Leidens klar sind über die der Buddha in seiner ersten Lehrrede gesprochen hat. Was uns allen sicherlich klar ist, sind die Leiden des Schmerzes oder die Leiden des Leidens. Der Buddha hat aber noch über viele andere Arten von Leiden gesprochen, die nicht mit Schmerzen verbunden sind.

    Natürlich ist es so, dass wir kein Leiden erleben möchten, aber oft wissen wir nicht wie wir es verhindern, überwinden können. Die dritte und vierte edle Wahrheit sind nicht einfach zu verwirklichen.

    Genauso wie wir kein Leiden erleben möchten, so möchten auch die anderen Lebewesen kein Leid erleben. Deshalb besteht ja das Mitgefühl mit den anderen Lebewesen darin zu wünschen, dass sie frei sein mögen von Leiden und deren Ursachen.

    Und das Mitfreude, das Thema dieses Threads, hängt ja mit dem Mitgefühl zusammen, denn es ist ja der Wunsch, dass die anderen Lebewesen Glück erleben und die Ursachen für Glück erlangen mögen.

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Aravind
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    • 28. Juni 2020 um 17:47
    • #81
    Helmut:

    Und das Mitfreude, das Thema dieses Threads, hängt ja mit dem Mitgefühl zusammen, denn es ist ja der Wunsch, dass die anderen Lebewesen Glück erleben und die Ursachen für Glück erlangen mögen.

    Gruß Helmut

    Genau. Und nicht nur der Wunsch für das Glück der anderen, sondern auch, dieses ohne Neid sehen zu können. (wurde oben schon erwähnt, Mitfreude als Gegenbewegung zu Neid).

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Xyz
    Gast
    • 29. Juni 2020 um 04:31
    • #82
    mukti:
    S-Mater:
    mukti:

    Leid wird mindestens von Geburt an von jedem erfahren. Was es auch ausgelöst haben mag, ob ein gebrochener Fuß oder ein gebrochenes Herz, wenn man ein leidendes Wesen wahrnimmt wird man an etwas erinnert das man im Prinzip selber schon erfahren hat. Ich denke der Buddha will einfach darauf hinweisen nicht mit Ablehnung zu reagieren sondern mit der Erkenntnis dass wir alle sozusagen im selben Boot sitzen.

    Nun das impliziert das eine Person leideen würde weil diese auf die eigene Leidens Wahrnehmung reagiert

    und nicht weil die Person schon einmal in einer vergleichbaren Situation Leid in sich gefühlt hat.


    Meinst Du das so mukti ?_()_

    Ich meine dass man weiß was Leid ist und deshalb MItgefühl hat. Wenn man z.B. überhaupt nicht an sein Fahrrad angehaftet ist und eine andere Person leidet sehr darunter weil ihres gestohlen wurde, dann könnte man mit Unverständnis und Gleichgültigkeit reagieren. Wenn man aber einfach nur sieht dass diese Person jetzt leidet, warum auch immer, kann man Mitgefühl empfinden. Denn was Leiden an sich bedeutet weiß man selber, auch wenn man es aufgrund einer anderen Situation erlebt hat.

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    Ayya sprach es mal so aus;

    Wir können mit Anderen leiden, doch nur für uns fühlen...❤️🙏

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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