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Gedanken über das Älterwerden

  • Marcel05
  • 19. April 2020 um 13:38
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Marcel05
    Gast
    • 19. April 2020 um 13:38
    • #1

    Ich möchte mein exaktes Alter nicht kommunizieren. Jung oder Erwachsen bin ich nicht mehr. Ich gehöre zur Senioren Generation.

    Niemals ist es mir bewusster geworden als in der jetzigen Zeit und in den letzten Jahren was es bedeutet älter oder alt zu werden.

    Es wird Leute geben die sagen ich fühle mich nicht so alt wie ich bin. Unumstritten sind gewisse Konsequenzen mit dem Älter werden. Gesünder wird man nicht, im Idealfall trifft es einen nicht so hart, da man versucht hat gut sein Leben lang zu sein für sich, auch für andere.

    Als ich selber jünger war, waren Menschen meines Alters alt. Die Entwicklung der Gesellschaft in unseren Breiten geht einen Weg, dass man das Älterwerden schon mit 40 spüren beginnt. Dabei ist dies noch relativ jung. Am Arbeitsmarkt ist man schon alt.

    Meine Beobachtung wie bei Familienfeiern mit den "Alten" umgegangen wird und auch sonst in der Gesellschaft vergleiche ich dem eines Kindes. Man wird oft einfach nicht mehr ernstgenommen. Gespräche werden nicht mehr gesucht.

    Eine Entwicklung die auch vor vielen Jahren ähnlich war außer dass unsere Gesellschaft Zusehens allgemein älter wird und die Alten mehr.

    Wenn ich sehe, wie man in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, im Medizinwesen, aber eigentlich überall mit alten Menschen umgeht, macht mir das Angst und die Frage stellt sich will man so alt werden? Hat dies noch mit einem würdevollen Leben zu tun?

    Genauso wie Menschen aus welchen Gründen auch immer früher in Rente gehen oder zur Zeit wie es das Gesetz verlangt, spätestens hier beginnt man zu spüren, dass man nicht mehr gebraucht wird. Ich könnte es auch mit einer Stigmatisierung vergleichen, Menschen die keine Arbeit haben leiden ebenso, man nimmt sie ernst, aber sie sind in den Augen Vieler Menschen zweiter Klasse.

    Ich bin noch nicht ganz Alt, aber die Zukunft wird mehr und mehr geprägt davon, dass die Leistungen, die "wir" Alten vollbracht haben um das Leben wie es bis vor kurzem war wertzuschätzen deutlich sinken. Ich vermisse den Respekt, welchen meine Generation gelernt hat vor dem Älteren, der schwindet markant.

  • kilaya 19. April 2020 um 13:54

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Monikamarie
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    • 19. April 2020 um 16:17
    • #2

    Hallo und herzlich Willkommen Marcel,

    ich werde dieses Jahr 72, und ich kann Deine Erfahrungen grundsätzlich nicht teilen. Ich selbst fühle mich nicht alt, sondern eher wie 40, obwohl ich mich schon lange nicht mehr so bewegen kann wie damals - und natürlich auch Falten schlage.

    Marcel05:

    Als ich selber jünger war, waren Menschen meines Alters alt. Die Entwicklung der Gesellschaft in unseren Breiten geht einen Weg, dass man das Älterwerden schon mit 40 spüren beginnt. Dabei ist dies noch relativ jung. Am Arbeitsmarkt ist man schon alt.

    Auch das kenne ich nicht.

    Marcel05:

    Meine Beobachtung wie bei Familienfeiern mit den "Alten" umgegangen wird und auch sonst in der Gesellschaft vergleiche ich dem eines Kindes. Man wird oft einfach nicht mehr ernstgenommen. Gespräche werden nicht mehr gesucht.

    Nö, kenne ich nicht.

    Marcel05:

    Wenn ich sehe, wie man in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, im Medizinwesen, aber eigentlich überall mit alten Menschen umgeht, macht mir das Angst und die Frage stellt sich will man so alt werden? Hat dies noch mit einem würdevollen Leben zu tun?

    Das kann ich verstehen - und ich werde, soweit es mir möglich ist, auch nicht in eine Pflegeeinrichtung "gehen", sondern mir zuvor die Abschieds-Pille geben lassen, wenn ich mir nicht mehr selbst helfen kann.

    Um "würdevoll" dreht es sich für mich dabei nicht, sondern um sinnvoll.

    Marcel05:

    Genauso wie Menschen aus welchen Gründen auch immer früher in Rente gehen oder zur Zeit wie es das Gesetz verlangt, spätestens hier beginnt man zu spüren, dass man nicht mehr gebraucht wird. Ich könnte es auch mit einer Stigmatisierung vergleichen, Menschen die keine Arbeit haben leiden ebenso, man nimmt sie ernst, aber sie sind in den Augen Vieler Menschen zweiter Klasse.

    Deine Gedankengänge sind mir fremd. Ich will gar nicht mehr "gebraucht werden", ich bin seit 2006 zunächst im Vor- und dann im Ruhestand und genieße seither mein Leben. Wie schön ist es, nicht mehr zu einer bestimmten Zeit aus dem Haus zu müssen und alles so einzurichten, wie es mir am besten passt.

    Marcel05:

    Ich bin noch nicht ganz Alt, aber die Zukunft wird mehr und mehr geprägt davon, dass die Leistungen, die "wir" Alten vollbracht haben um das Leben wie es bis vor kurzem war wertzuschätzen deutlich sinken. Ich vermisse den Respekt, welchen meine Generation gelernt hat vor dem Älteren, der schwindet markant.

    Ich vermisse weder Respekt noch erwarte ich ihn, auch sehe ich keine Leistungen, die ich als "Alte" vollbracht haben soll. Ich habe gelebt, so wie ich meinte, mein Leben einrichten zu können, habe allein meine Tochter großgezogen, ohne zu erwarten, dass ich dafür einen Verdienstorden bekomme. Ich bin stolz (in Maßen) darauf, mein Leben gemeistert zu haben, ich brauche keine Bestätigung von außen.

    Und Deine Generation (interessiert mich schon, wieviel älter Du bist als ich) hatte spätestens seit den 60er Jahren kaum Respekt vor der älteren Generation, denn die damaligen "Alten" waren noch vom Nationalsozialismus geprägt.

    Auch aus buddhistischer Sicht sehe ich keinen Grund zum Jammern. Ich bin dankbar, in einem so gut organisierten und medizinisch gut dastehenden Land zu leben - trotz aller auch berechtigter Kritik daran.

    Es tut mir leid, Dir keine positive Antwort geben zu können.

    Ich hoffe, Du kannst Deine Perspektive - vielleicht mit Hilfe anderer Beiträge - ändern.

    _()_ Monika

  • Lucky Luke
    Gast
    • 19. April 2020 um 16:23
    • #3

    @Monikadie4.

    Frage zur Abschieds- Pille: Ist passive Sterbehilfe in diesem Sinne nicht strafbar?

  • Lucky Luke
    Gast
    • 19. April 2020 um 17:21
    • #4

    @Marcel05

    Ich kann Teile Deiner Aussagen schon nachvollziehen. Die Familie hat in der "westlichen Kultur" tendenziell weniger Gewicht als in Afrika oder Asien. In diesen Ländern sorgt und kümmert sich die jüngere Verwandtschaft um die Älteren. Vereinsamung und mangelnden Respekt gibt es dort wohl eher selten.

    Meine Schwiegermutter ist mit 90 Jahren allerdings eher ein Gegenbeispiel. Sie lebt nach dem Tod ihres Mannes Jahre lang alleine und hat sich sogar "im Alter" nochmal frisch verliebt (ihr neuer Partner ist leider auch schon verstorben). Sie hat die Unterstützung ihrer 3 Kinder und ihrer 5 Enkel. Ihre Schwester wohnt nebenan und ihre Nachbarin "schaut täglich nach dem Rechten".

    Es gibt also auch im Westen Beispiele von älteren Menschen die nicht alleine sind.

    Aus buddhistischer Sicht ist Alleine Sein eine Chance! Man hat genug zu tun mit dem Studium und der Praxis von der buddhistischen Lehre. Und man spürt die Verbundenheit mit allen Wesen obwohl man sie nicht persönlich kennt.

    Familienfeiern finde ich übrigens auch in "jungen" Jahren eher anstrengend (ich bin 54) und versuche es so gut es geht, sie zu vermeiden ;)

    Im Beruf gibt es schon auch Wertschätzung gegenüber älteren Kollegen und ihren Fachwissen!

  • Monikamarie
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    • 19. April 2020 um 17:41
    • #5
    Sherab:

    @Monikadie4.

    Frage zur Abschieds- Pille: Ist passive Sterbehilfe in diesem Sinne nicht strafbar?

    So wie ich das verstanden habe, ist laut dem Urteil des Verfassungsgerichts von vor ein paar wenigen Wochen die passive Sterbehilfe nicht strafbar, weil es dem "freien Willen" entspricht, wenn das Leben nicht mehr lebenswert ist. Aber vielleicht irre ich mich auch.

    Das habe ich soeben gefunden:

    Geschäftsmäßige Sterbehilfe ist jetzt erlaubt - quarks.de

    _()_

    Einmal editiert, zuletzt von Monikamarie (19. April 2020 um 17:56)

  • Noreply
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    • 19. April 2020 um 17:51
    • #6
    Marcel05:

    Ich möchte mein exaktes Alter nicht kommunizieren. Jung oder Erwachsen bin ich nicht mehr. Ich gehöre zur Senioren Generation.

    Niemals ist es mir bewusster geworden als in der jetzigen Zeit und in den letzten Jahren was es bedeutet älter oder alt zu werden.

    Es wird Leute geben die sagen ich fühle mich nicht so alt wie ich bin. Unumstritten sind gewisse Konsequenzen mit dem Älter werden. Gesünder wird man nicht, im Idealfall trifft es einen nicht so hart, da man versucht hat gut sein Leben lang zu sein für sich, auch für andere.

    Als ich selber jünger war, waren Menschen meines Alters alt. Die Entwicklung der Gesellschaft in unseren Breiten geht einen Weg, dass man das Älterwerden schon mit 40 spüren beginnt. Dabei ist dies noch relativ jung. Am Arbeitsmarkt ist man schon alt.

    Meine Beobachtung wie bei Familienfeiern mit den "Alten" umgegangen wird und auch sonst in der Gesellschaft vergleiche ich dem eines Kindes. Man wird oft einfach nicht mehr ernstgenommen. Gespräche werden nicht mehr gesucht.

    Eine Entwicklung die auch vor vielen Jahren ähnlich war außer dass unsere Gesellschaft Zusehens allgemein älter wird und die Alten mehr.

    Wenn ich sehe, wie man in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, im Medizinwesen, aber eigentlich überall mit alten Menschen umgeht, macht mir das Angst und die Frage stellt sich will man so alt werden? Hat dies noch mit einem würdevollen Leben zu tun?

    Genauso wie Menschen aus welchen Gründen auch immer früher in Rente gehen oder zur Zeit wie es das Gesetz verlangt, spätestens hier beginnt man zu spüren, dass man nicht mehr gebraucht wird. Ich könnte es auch mit einer Stigmatisierung vergleichen, Menschen die keine Arbeit haben leiden ebenso, man nimmt sie ernst, aber sie sind in den Augen Vieler Menschen zweiter Klasse.

    Ich bin noch nicht ganz Alt, aber die Zukunft wird mehr und mehr geprägt davon, dass die Leistungen, die "wir" Alten vollbracht haben um das Leben wie es bis vor kurzem war wertzuschätzen deutlich sinken. Ich vermisse den Respekt, welchen meine Generation gelernt hat vor dem Älteren, der schwindet markant.

    Alles anzeigen

    Ich bin ganz bei Dir. Es ist so. Das was "öffentliche" Meinung ist dient nur dazu damit die Jüngeren und scheinbar System-relevanten sich nicht auch noch schämen müssen. Und wie Du schon sagst alles was wir sagen tun oder glauben ist sowieso nicht wichtig, höchsten als Erzählung wen in den Medien keine Sau durchs Dorf getrieben wird.

  • Phoenix
    Gast
    • 19. April 2020 um 18:09
    • #7
    Monikadie4.:
    Sherab:

    @Monikadie4.

    Frage zur Abschieds- Pille: Ist passive Sterbehilfe in diesem Sinne nicht strafbar?

    So wie ich das verstanden habe, ist laut dem Urteil des Verfassungsgerichts von vor ein paar wenigen Wochen die passive Sterbehilfe nicht strafbar, weil es dem "freien Willen" entspricht, wenn das Leben nicht mehr lebenswert ist. Aber vielleicht irre ich mich auch.

    Das habe ich soeben gefunden:

    Geschäftsmäßige Sterbehilfe ist jetzt erlaubt - quarks.de

    _()_

    Alles anzeigen

    Das wäre eigentlich mal einen eigenen Thread wert. Ich halte das Thema jedenfalls für wichtig

    Aber als das ganz aktuell war ,kam das gerade mit der Corona Geschichte hoch. Da hab ich dieses Thema erstmal nach hinten geschoben.

    _()_

    2 Mal editiert, zuletzt von Phoenix (19. April 2020 um 18:15)

  • Helmut
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    • 19. April 2020 um 18:11
    • #8

    Gedanken übers Älterwerden:

    Es ist völlig normal älter zu werden. Wer von uns wollte denn nicht endlich 18 Jahre alt sein? Wir wollten also älter werden so lange wir noch keine 18 Jahre alt waren. Aber dann wollen wir für immer 18 Jahre alt bleiben? Das klappt einfach nicht. Wir werden von Moment zu Moment immer älter und irgendwann bricht dieser Alterungsprozess ab, weil wir sterben.

    Ich bin nun seit fast fünf Jahren Rentner. Ich kümmere mich wie auch zu früheren Zeiten nicht groß um mein Alter. Viel wichtiger ist mir, die Lebensspanne, die noch habe, so gut es geht für die Dharmapraxis zu nutzen, damit ich meine letzte Lebensspanne gut genutzt habe und dann hoffentlich zufrieden sterben kann wenn es dann so weit ist.

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

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    • 19. April 2020 um 18:44
    • #9
    Marcel05:

    Genauso wie Menschen aus welchen Gründen auch immer früher in Rente gehen oder zur Zeit wie es das Gesetz verlangt, spätestens hier beginnt man zu spüren, dass man nicht mehr gebraucht wird. Ich könnte es auch mit einer Stigmatisierung vergleichen, Menschen die keine Arbeit haben leiden ebenso, man nimmt sie ernst, aber sie sind in den Augen Vieler Menschen zweiter Klasse.

    Ich habe eher das Gefühl, dass Rentner und Arbeitslose dringend gebraucht werden, da soviel wichtige Arbeit nicht bezahlt wird. Viele Geflüchtete brauchen jetzt neben den offiziellen Deutschkursen Konversation. Und einfach Anschluss. Unsere Geburtenrate ist seit 40 Jahren niedrig. Also gibt es nicht ganz so viele aus den jüngeren Generationen die den Rat der Älteren brauchen. Um so mehr brauchen ihn Neuankömmlinge welche die Sprache nicht gut kennen und sich hier nicht auskennen.

    Wenn man nicht mehr so fit ist, braucht man ja nicht mit Minderjährigen Fussball spielen, Nachhilfe und Zuwendung sind auch gut.

    Bestimmt gibt es noch viele andere Gebiete wo man sich einbringen kann. Das war nur ein Beispiel was mir einfiel durch die Nachrichten, dass unbegleitete Minderjährige aus Flüchtlingscamps nach Deutschland eingeflogen worden.

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    • 19. April 2020 um 18:55
    • #10
    Turmalin:
    Marcel05:

    Genauso wie Menschen aus welchen Gründen auch immer früher in Rente gehen oder zur Zeit wie es das Gesetz verlangt, spätestens hier beginnt man zu spüren, dass man nicht mehr gebraucht wird. Ich könnte es auch mit einer Stigmatisierung vergleichen, Menschen die keine Arbeit haben leiden ebenso, man nimmt sie ernst, aber sie sind in den Augen Vieler Menschen zweiter Klasse.

    Ich habe eher das Gefühl, dass Rentner und Arbeitslose dringend gebraucht werden, da soviel wichtige Arbeit nicht bezahlt wird. Viele Geflüchtete brauchen jetzt neben den offiziellen Deutschkursen Konversation. Und einfach Anschluss. Unsere Geburtenrate ist seit 40 Jahren niedrig. Also gibt es nicht ganz so viele aus den jüngeren Generationen die den Rat der Älteren brauchen. Um so mehr brauchen ihn Neuankömmlinge welche die Sprache nicht gut kennen und sich hier nicht auskennen.

    Wenn man nicht mehr so fit ist, braucht man ja nicht mit Minderjährigen Fussball spielen, Nachhilfe und Zuwendung sind auch gut.

    Bestimmt gibt es noch viele andere Gebiete wo man sich einbringen kann. Das war nur ein Beispiel was mir einfiel durch die Nachrichten, dass unbegleitete Minderjährige aus Flüchtlingscamps nach Deutschland eingeflogen worden.

    Na dann mach man!!!

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    • 19. April 2020 um 19:48
    • #11
    Ellviral:

    Na dann mach man!!!

    Bin kein Rentner und nicht arbeitslos und werd auch privat gebraucht....

  • Noreply
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    • 19. April 2020 um 20:39
    • #12
    Turmalin:
    Ellviral:

    Na dann mach man!!!

    Bin kein Rentner und nicht arbeitslos und werd auch privat gebraucht....

    Na und wenn Du so über die Tätigkeiten von anderen sinnierst kannte ja wohl auch noch den Hintern hoch kriegen, oder.

  • Turmalin 1
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    • 19. April 2020 um 20:59
    • #13

    sorry, aber ich habe einfach kein Interesse, mich in Diskussionen zu verstricken. Wenn du irgendwelche Meinungen über mich hast, dann lass ich sie dir.

  • Noreply
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    • 19. April 2020 um 22:15
    • #14
    Turmalin:

    sorry, aber ich habe einfach kein Interesse, mich in Diskussionen zu verstricken. Wenn du irgendwelche Meinungen über mich hast, dann lass ich sie dir.

    Welche Diskussion? Wie ich Dir deine Meinung über mich lasse.

  • void
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    • 19. April 2020 um 23:00
    • Offizieller Beitrag
    • #15

    Altern ist ja wirklich in vielem Verfall. Alles möglich funktioniert nicht mehr.

    Bei Computern ist man ja eher gnadenlos darin zu sagen, dass das vollkommen veraltet ist und ersetzt gehört. Man denkt sich nicht: "Dieser Computer hat noch ein Diskettenlaufwerk und Windows 97, vielleicht kommt das ja wieder in Mode" - das muss man jetzt wertschätzen.

    Aber bei Menschen ist man nicht so. Sondern man versucht Lebenserfahrung und Lebensleistung zu schätzen.

    Mein Opa meinte mal, dass das was sein Amt so über 40 Jahren an Verwaltungsarbeit leistete heute ein einzelner Computer schaffen würde. ich fürchte das ist wirklich so. Die haben sich da so viele Jahre bemüht und heute wäre das ein Knopfdruck.

    Die Entwertung ist also oft nichts böswilliges von einer undankbaren Gesellschaft sondern es ist vieles wirklich real entwertet und unnütz. Was natürlich schrecklich ist, wenn es um einen selber geht. Keiner möchte unnütz sein. Jeder möchte wertgeschätzt sein.

    Das Problem ist, dass so vieles vergeblich ist.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Monikamarie
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    • 19. April 2020 um 23:42
    • #16
    void:

    Keiner möchte unnütz sein. Jeder möchte wertgeschätzt sein.

    Komisch, das kann ich überhaupt nicht mehr fühlen, Void. Vor zig Jahren schon störte mich die Frage: Was machst Du denn Schönes am Wochenende? Nichts, kann ich da nur sagen. Als ob es immer etwas Besonderes geben müsste, über das man berichten kann.

    Dieser Druck, nützlich zu sein, ist schon so lange von mir gefallen, dass ich mich nicht erinnern kann, wann das war. Ich tue, was zu tun ist, mehr nicht, ansonsten liege oder sitze ich "rum".

    Aber eines weiß ich, die Einsicht in die Leerheit der Dinge und eines Selbstes war dabei sehr hilfreich. Das macht frei.


    [lz]

    Das Problem ist, dass so vieles vergeblich ist.[/lz]

    Ja, eigentlich ist fast alles vergeblich. Und das zu akzeptieren und auch wirklich zu verinnerlichen, ist sehr heilsam.

    _()_

  • Noreply
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    • 20. April 2020 um 01:13
    • #17

    Als einzig Wichtiges bleibt leben und erleben und tun was zu tun ist. Leider ist das gegen jede Meinung nützlich zu sein oder von irgendjemand für nützlich gehalten zu werden. Da bin ich auch gerade. Die Reste werden gerade beseitigt. Es ist nicht so ganz leicht das wirklich ganz ein und anzunehmen das der Sinn des Lebens immer nur leben war ist und sein wird. Ganz Wert- und Sinnlos denn sowas braucht das Leben nicht. Das brauchen Nutzen Bringende und Nutzen verlangende Personen. Ich will mein Leben.

  • mukti
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    • 20. April 2020 um 08:07
    • #18

    Mit dem Alter wächst die Enttäuschung. Das Glück das man zu finden hoffte ist nicht eingetreten oder war immer nur von kurzer Dauer und was einem nun bevorsteht sind die Leiden des Verfalls. Es ist ein lehrreicher Lebensabschnitt der die Täuschungen wegnimmt und die Wirklichkeit enthüllt. Wenn man sie wahrhaben will zeigt sich dass Freiheit und Glück nie im Anhäufen, sondern immer nur im Loslassen zu finden waren und dass man jetzt dazu die beste Gelegenheit hat.

    Mit Metta, mukti.


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    • 20. April 2020 um 08:23
    • #19
    Ellviral:

    Als einzig Wichtiges bleibt leben und erleben und tun was zu tun ist. Leider ist das gegen jede Meinung nützlich zu sein oder von irgendjemand für nützlich gehalten zu werden. Da bin ich auch gerade. Die Reste werden gerade beseitigt. Es ist nicht so ganz leicht das wirklich ganz ein und anzunehmen das der Sinn des Lebens immer nur leben war ist und sein wird. Ganz Wert- und Sinnlos denn sowas braucht das Leben nicht. Das brauchen Nutzen Bringende und Nutzen verlangende Personen. Ich will mein Leben.

    :like:_()_

  • Monikamarie
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    • 20. April 2020 um 08:29
    • #20
    mukti:

    Mit dem Alter wächst die Enttäuschung. Das Glück das man zu finden hoffte ist nicht eingetreten oder war immer nur von kurzer Dauer und was einem nun bevorsteht sind die Leiden des Verfalls.

    Ja, Mukti, aber nur, wenn man sich nicht beizeiten mit diesen Themen beschäftigt hat. Bei mir ist mit dem Alter die Dankbarkeit gewachsen.

    mukti:

    Es ist ein lehrreicher Lebensabschnitt der die Täuschungen wegnimmt und die Wirklichkeit enthüllt. Wenn man sie wahrhaben will zeigt sich dass Freiheit und Glück nie im Anhäufen, sondern immer nur im Loslassen zu finden waren und dass man jetzt dazu die beste Gelegenheit hat.

    Und auch hier, ja, aber nur, wenn man sich auf einem guten Weg befindet - und möglichst schon, z.B. durch philosophische Studien oder religiös (am besten mit der Lehre des Buddha) auseinandergesetzt hat. Sonst wird das nix.

    Entschuldige, Mukti, aber solche allgemeinen Aussagen "im Alter wächst die Enttäuschung" gefallen mir nicht. Meine Schwester war 94 als sie starb, aber sie war bis kurz vor ihrem Ende voller Lebensfreude und Kraft, obwohl sich vieles in ihrem Leben nicht erfüllt hat. Und es gibt genug Beispiele dafür.

    _()_

  • Phoenix
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    • 20. April 2020 um 09:43
    • #21

    Ich finde das älter werden ist gar nicht so einfach. Wenn man jung ist , ist vieles ein auf und ab, wenn´s gut läuft freut man sich und wenn man durchhängt hofft man , das es auch wieder besser kommen wird.

    Außerdem hatte man die Möglichkeit ,wenn man mieß drauf war, einfach zu sagen die Eltern,die Anderen oder das System ist es schuld.;)

    Je älter ich werde, desto mehr sehe ich wie schwierig es ist als Mensch etwas dazu zulernen. Vieles dreht sich ja tatsächlich leider nur im Kreis herum.

    Und ich habe auch den Eindruck , das etliches sogar eher schlechter als besser wird, was mich nicht gerade fröhlich macht.

    Tröstlich finde ich es jedoch, das man tatsächlich lernen kann, seinen Blick auf wesentliche Dinge auszurichten.

    Ist aber nicht so, das mir das immer leicht fällt.

    _()_ Phönix

    Einmal editiert, zuletzt von Phoenix (20. April 2020 um 09:49)

  • Marcel05
    Gast
    • 20. April 2020 um 09:50
    • #22

    Ich behaupte so lange man nichts benötigt kann es durchaus sein gleichberechtigt zu sein. Wenn man aus welchen Gründen auch immer medizinisch in einem Krankenhaus als Beispiel landet ist es ein Unterschied alt oder jünger zu sein. Alte verlieren nirgendwo mehr ihre Rechte und Respekt wie in diesen Systemen.

    Das eine geschlossene buddhistische Gemeinschaft anders funktioniert kann sein, aber ich beobachte auch bei anderen älteren Menschen oft das man sie nicht für voll nimmt und das ist bedauerlich.

    Ich war noch nie in einem Altersheim, aber ich denke nicht, dass es ein Platz ist wo man gerne hinkommen wollen würde. Viele alte Menschen werden nur ruhig gestellt und warten auf den Tod.

    Wobei ein gegenteiliges Beispiel ist in meinem Haus eine fast 90jährige Frau. Da sind die 2 Töchter fast täglich mehrere Stunden bei ihrer Mutter und helfen ihr, unterhalten sie, also geben tut es Beides.

    Und es ist eine Frage des Kulturkreises wie jemand bereits geschrieben hat, es gibt Kulturen wo es anders ist als in Deutschland.

  • Turmalin 1
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    • 20. April 2020 um 10:06
    • #23
    Marcel05:

    Ich war noch nie in einem Altersheim, aber ich denke nicht, dass es ein Platz ist wo man gerne hinkommen wollen würde. Viele alte Menschen werden nur ruhig gestellt und warten auf den Tod.

    Meine Oma wurde nie ruhiggestellt. Ich weiß gar nicht was du damit meinst. Sie tat immer das was sie noch konnte, mit den anderen Bewohnern. Wenn kein Besuch da war. Als sie nichts mehr konnte war es niemand der sie ruhigstellte, sondern das ist halt das Karma der menschlichen Existenz. Irgendwann kann der Körper nicht mehr, liegt im Bett immer längere Zeiten des Tages und dann stirbt man.

  • Monikamarie
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    • 20. April 2020 um 10:26
    • #24
    Phoenix:

    Ich finde das älter werden ist gar nicht so einfach. Wenn man jung ist , ist vieles ein auf und ab, wenn´s gut läuft freut man sich und wenn man durchhängt hofft man , das es auch wieder besser kommen wird.

    Ich möchte nie wieder jung sein. Der Kampf um Schönheit/Schlankheit, Prüfungen, Arbeitsplatz, Geliebtwerdenwollen, Kinder großziehen, Wohnungssuche - all das ist mehr oder weniger mit sehr viel Anstrengung und Anspannung verbunden.

    Ich bin froh, dass sich mein Leben dem Ende zuneigt und ich brauche auch keine Entschuldigungen mehr. Ich sehe, dass alles seine Richtigkeit hat, selbst wenn manches in dieser Welt schwer zu verstehen ist, so kann ich es doch akzeptieren.

    _()_

  • Noreply
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    • 20. April 2020 um 10:28
    • #25

    Nu mal Butter bei die Fische. Es ist meine Meinung die andere zu einer Meinung über mich bringt. Dieses ganze Denken und handeln liegt in der Welt in der dieser Körper lebt schon lange vorbei. Wenn ich glaube das ich so behandelt werde dann tut der Andere genau das was ich sowieso vermute. Auf meinen Pocemon Gängen ist mir das durch Tun aufgefallen. Bin ich frei von Meinungen wie sich andere Benehmen werden dann sind die Begegnungen, bei mir fast nur mit Fremden, nicht näher bekannten, locker, lächeln ohne Misstrauen. Außerdem bin ich sehr schnell dabei Ansprüchen zu beseitigen, die Welt dreht sich zwar um mich aber das trifft auf jeden zu der sieht das sich die Welt um ihn dreht. Wenn ich ein fühlendes Wesen bin hab ich auch kein Bedürfnis anderen fühlenden Wesen ihr Sein abzusprechen. Wenn Menschen nicht berauscht sind ist es meine Art in der Welt zu sein die mir die Welt so erscheinen lässt wie ich sie sehe.

    Eine Sache noch für @Marcel05 meine Zustimmung wundert mich. Mir ist bei genauer Draufsicht aufgefallen das ich die Welt so gesehen habe wie Du sie siehst. In Wahrheit hab ich nur Medieninfos zu diesem Sachverhalt, irgendwie keinen Echt gelebten Bezug. Ich bin auf mein Ego reingefallen. Hab mich selber mit Meinungen manipuliert. Alle meine Erlebnisse mit nüchternen Menschen sind vollkommen anders als das was ich geschrieben habe. Aber wenn ich glauben will das ich "Respektlos" behandelt werde vergesse ich das ich einer Lüge aufgesessen bin und meine wirkliche Welt nicht sehe, sehen will. Wie hat Nuhr das gesagt: Was in den Medien erscheint ist die Ausnahme, das Besondere und wenn man immer nur das Besondere liest, hört und sieht verstellt man sich den Blick für das was wirklich ist und glaubt dann auch das man zu dem Besonderen gehört. Auch ich habe mir mit dem "Besonderen" die Sicht versperrt weil ich eben auch was Besonderes sein will. Meinungen über Meinungen zu Meinungen führen zu fesselnden Taten.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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