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Gibt es eine höchste Tugend im Buddhismus

  • Kaiman
  • 15. April 2020 um 14:48
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1. offizieller Beitrag
  • Kaiman
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    • 15. April 2020 um 14:48
    • #1

    Hallo,

    ich hab mir gerade wiedermal Vorträge angeschaut und es war von verschiedenen Tugenden die Rede.

    Einmal hat der Dalai lama von Geduld und Ertragen geredet als eine wunderbare Tugend.

    Anschließend hab ich mir einen Vortrag über Entsagung und Abgeschiedenheit angeschaut.

    Gibt es da im Buddhimus soetwas wie eine Reihenfolge. Vielleicht eine höchste Tugend aus der sich die weiteren Tugenden ergeben.

    Ich denke im 1 fall handelt es sich mehr um die Ethik

    während im zweiten Fall die Abgeschiedenheit wiederum die Sammlung verbessert werden soll.

    Gruß Fred

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    • 15. April 2020 um 15:01
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Im Mahayana gibt es die 6 Pāramitā:

    Wiki(Pāramitā):
    1. Freigebigkeit (Dāna paramita, Chinesisch: 布施波羅蜜),
    2. ethische Richtlinien (Śīla paramita, 持戒波羅蜜),
    3. Geduld (Kṣānti (kshanti) paramita , 忍辱波羅蜜),
    4. energisches Bemühen (Vīrya paramita, 精進波羅蜜),
    5. Meditation (Dhyāna paramita, 禪定波羅蜜),
    6. Weisheit (Prajñā paramita , 智慧波羅蜜 bzw. 般若波羅蜜).

    Das letzte Prajñāpāramitā wird dabei als das Höchste gesehen wird. Aber nicht so sehr, weil es die anderen überragt, sondern weil es sie in gewisser Weise einschließt und voraussetzt..

    So wie ja auch der edle achtfache Pfad eine Einheit ist und man nciht einzelne Pfadglieder auf Kosten anderer rauspickt.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Kaiman
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    • 15. April 2020 um 15:05
    • #3
    void:

    So wie ja auch der edle achtfache Pfad eine Einheit ist und man nciht einzelne Pfadglieder auf Kosten anderer rauspickt.

    ach is ja immer wieder schön zu sehen das im Buddhismus scheinbar alles seine Ordnung hat. :)

    Ich denke ganz am Anfang steht wohl der Wille etwas zu ändern mit Ihm fängt alles an ......

  • Helmut
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    • 15. April 2020 um 15:31
    • #4

    Es gibt Strukturen im Buddha-Dharma. Deshalb wird ja auch von den drei höheren Schulungen gesprochen, die eine Art der Zusammenfassung des Dharma sind.

    Die drei höheren Schulungen sind die höhere Schulung der Ethik, der Konzentration und der Weisheit. Wenn man sich im Dharma schulen will, dann muss man alle drei höheren Schulungen durchlaufen. Keine der drei Schulungen ist wichtiger als eine andere. Es besteht aber eine Abfolge der Schulungen in der Praxis: Die höhere Schulung der Ethik ist die Grundlage für die höhere Schulung der Konzentration und diese ist wiederum die Grundlage für die höhere Schulung der Weisheit. Es gibt also eine Abfolge in der Praxis. Dies bedeutet aber nicht, dass eine höhere Schulung wichtiger, bedeutsamer ist als eine andere. Wir müssen alle drei höheren Schulungen verwirklichen. Sie hängen miteinander zusammen und bedingen einander.

    Dies wird auch in der Struktur der Paramitas (Vollkommenheiten), auf die void hinweist, deutlich. Es ist eine Hierarchie, aber nicht im Sinne von das eine ist besser als das andere. Die Hierarchie der sechs Paramitas verdeutlicht einen dynamischen Prozess. Die Vollkommenheit der Weisheit ist das eigentliche Gegenmittel gegen unsere Unwissenheit, die uns an Samsara fesselt. Diese Vollkommenheit der Weisheit werden wir aber nur erlangen, indem wir der Reihe nach die Vollkommenheiten der Freigebigkeit, der Ethik, der Geduld und der Tatkraft verwirklichen.

    Mit beiden Strukturierungen wird ein dynamischer Entwicklungsprozess beschrieben. Es geht dabei nicht darum, ist diese Tugend wertvoller als eine andere. Wir müssen sie alle verwirklichen, wenn wir Nirvana erreichen wollen. Deshalb sind sie gleich wichtig.

    Ich denke, dies sollte man im Hinterkopf haben, wenn man Unterweisungen / Erklärungen zu einzelnen Tugenden / Vollkommenheiten wie sie im Dharma erklärt werden, hört.

    Gruß Helmut

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    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • dukkha
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    • 15. April 2020 um 15:56
    • #5

    void

    Ist das energische Bemühen auf die Beschäftigung mit der Lehre bezogen?

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

  • Helmut
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    • 15. April 2020 um 16:25
    • #6

    dukkha

    Das was in voids Zitat energisches Bemühen genannt wird, kenne ich unter der Bezeichnung Tatkraft oder Freude an heilsamen Bemühungen. Dabei geht es natürlich um die Freude an der Dharmapraxis.

    Gruß Helmut

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    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • dukkha
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    • 15. April 2020 um 16:28
    • #7

    Danke!

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

  • Aravind
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    • 15. April 2020 um 16:49
    • #8
    Fred1234:

    ach is ja immer wieder schön zu sehen das im Buddhismus scheinbar alles seine Ordnung hat. :)

    Das "scheinbar" war wahrscheinlich nicht beabsichtigt, trifft es aber doch ganz gut! ;)

    Was sollte das denn bedeuten, dass eine Tugend über der anderen steht? Dass Weisheit wichtiger ist als Dana? Dass ich mich lieber um Weisheit bemühe, als die Silas einzuhalten?

    IMHO macht diese Frage überhaupt keinen Sinn. Das meine ich nicht theoretisch-besserwisserisch, sondern schon aus rein praktischer Sicht. Was würde eine Antwort für Dich ändern?


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Online
    void
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    • 15. April 2020 um 17:59
    • Offizieller Beitrag
    • #9
    dukkha:

    void

    Ist das energische Bemühen auf die Beschäftigung mit der Lehre bezogen?

    Bei Dr. Alexander Berzin wird es als "Ausdauer" übersetzt.:

    Dr. Alexander Berzin:

    4. Ausdauer

    Ausdauer besteht in dem beherzten Mut, nicht aufzugeben, wenn es hart auf hart kommt, sondern uns weiterhin immer wieder zu bemühen, bis unser Vorhaben zu Ende gebracht ist. Ihre Vorteile sind:

      • Sie gibt uns die Kraft, zu Ende zu führen, was wir begonnen haben, ohne den Mut zu verlieren.
      • Sie hilft uns, das Gefühl zu überwinden, dass wir unfähig wären, sowie die Faulheit zu überwinden, die darin besteht, Wichtiges aufzuschieben und uns stattdessen mit belanglosen Dingen zu beschäftigen.
      • Sie ermöglicht es, selbst die schwierigsten Aufgaben zu bewältigen, und verhindert, dass wir es aufzugeben, denjenigen zu helfen, denen am schwersten zu helfen ist.

    "Vīrya" wird als "Energie", "Durchhaltzevemögen" und auch "Mannhaftigkeit" übersetzt. Es geht auf die gleiche Wurzel wie lateinische "virtus" zurück.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • dukkha
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    • 15. April 2020 um 18:07
    • #10

    In diesem Text steht aber auch nicht, worauf ich die Ausdauer beziehen soll.

    Deshalb die Frage, ob es um die Lehre geht oder um Ziele allgemein.

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

  • Noreply
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    • 15. April 2020 um 19:08
    • #11

    Ein Tugend bewährt sich beim einhalten aller Tugenden, das ist die Höchste: Keinen Alkoholrauch.

  • Kaiman
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    • 15. April 2020 um 20:00
    • #12
    Ellviral:

    Ein Tugend bewährt sich beim einhalten aller Tugenden,

    Das glaube ich persönlich nicht . Nicht jeder hat gleich alle Tugenden an der Hand. Einer ist vielleicht sehr geduldig aber trotzdem geizig. Oder gut in der Versenkung hat aber vielleicht Probleme mit dem Einhalten ethischer Richtlinien...u.s.w. Deswegen denke ich ist es nicht schlecht auch hier zu untersuchen wo ist das Ideal und wo stehe ich... was ich generell überaus wichtig finde ist das Ideal zu hoch führt es zu frustration ist das Ideal zu niedrig ist man unter dem was man vielleicht verwirklichen kann.

  • Aravind
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    • 15. April 2020 um 20:12
    • #13
    Fred1234:

    Deswegen denke ich ist es nicht schlecht auch hier zu untersuchen wo ist das Ideal und wo stehe ich... was ich generell überaus wichtig finde ist das Ideal zu hoch führt es zu frustration ist das Ideal zu niedrig ist man unter dem was man vielleicht verwirklichen kann.

    Das ist genau das, worauf ich mit meinem Post in Bezug auf den Sinn Deiner Frage hinaus wollte, das habe ich mir schon gedacht. ;)

    Die Tugenden sind kein Wettbewerb, in dem es Punkte für dies und das gibt, es gibt kein "Ideal".

    Bis Weisheit entsteht, vergehen manchmal Jahre. Was machst Du denn, wenn Du das als wichtigste Tugend identifizierst? Aufhören mit der Praxis? Oder Dich unglaublich anstrengen? Beides führt nicht zum Ziel.

    Die Tugenden sind Teil der Übung. Es heißt nicht zufällig "Ich übe mich in...". Der Prozess ist entscheidend (Rechte Anstrengung), nicht die Bewertung des erreichten Zustands durch Dich oder andere.

    Die Früchte der Praxis wachsen von ganz alleine. (und in manchen Zeiten verfaulen sie auch von ganz alleine :) ).

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Aravind
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    • 15. April 2020 um 20:20
    • #14
    Ellviral:

    Das ist eine Beleidigung was du hier provozieren möchtest.

    Helmut, was ist denn los??? _()_

  • Noreply
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    • 15. April 2020 um 20:31
    • #15
    Aravind:
    Ellviral:

    Das ist eine Beleidigung was du hier provozieren möchtest.

    Helmut, was ist denn los??? _()_

    is egal die Nachricht enthielt nur ein halbes Zitat aus meinem Beitrag und darum hatte ich gedacht ich wäre angesprochen. Hab meine Antwort gelöscht und entschuldige mich für meine Vermessenheit.

  • Kaiman
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    • 15. April 2020 um 20:43
    • #16
    Aravind:

    Was machst Du denn, wenn Du das als wichtigste Tugend identifizierst?

    Es ist nicht so das ich das zwingend brauche , wenn es keine höchste Tugend gibt ist das für mich auch in Ordnung...Wollt nur mal nachfragen..

  • Bhavanga
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    • 15. April 2020 um 21:58
    • #17

    Ich denke auch, den Buddhismus muss man als Gesamtbild verstehen. Jedes Element, sei es noch so klein, gehört mit den anderen zusammen bzw. baut mit anderen zusammen auf, gemeinsam den Weg zum Erwachen stützend.

    Ansonsten sind die 5 Tugendregeln aber ja durchaus auch ein hervorstechender Aspekt, der die wichtigsten Tugenden ganz klar definiert: Respekt vor Leben, vor Eigentum, vor Scham und Würde, vor der Wahrheit und dabei immer ein klarer Kopf, der bereit ist das richtige zu tun.

  • Noreply
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    • 16. April 2020 um 08:44
    • #18

    Tugenden im Buddhismus:

    Die formale Annahme der fünf Tugendregeln (Pali: pañca-sila) erfolgt durch die verbale oder zumindest geistige Wiederholung der einzelnen Regeln. Die Formel für das Vorhaben zur Einhaltung dieser Übungsregeln fällt nach der Anfrage und Zufluchtnahme[1] (hier aus der Theravada-Tradition in Pali[2]):

    • Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens Leben zu nehmen an.
    • Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens vom Stehlen (nehmen was nicht gegeben ist) an.
    • Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens von sexuellem Fehlverhalten an.
    • Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens vom Lügen (Unwahrheit Sprechen) an.
    • Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens von der Annahme berauschender Mittel, die zur Gewissenlosigkeit führen, an.

    Fünf Silas – Wikipedia

  • jianwang
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    • 16. April 2020 um 16:59
    • #19

    Im Theravada wird auch von 10 Parami gesprochen.

    Wobei auch dort ein "Ziel" nicht zu erstreben ist, denn dies führt in die Irre, wie man bei manchen Beiträgen hinsichtlich "Bewertung" sieht.

    "Der höchste Weg ist gar nicht schwer - nur abhold wählerischer Wahl."

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Helmut
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    • 16. April 2020 um 17:10
    • #20

    Die 10 Parami oder die 10 Paramitas ohne Ziel zu üben, welchen Sinn macht dann diese Übungspraxis.?

    Der Buddha hat mit den vier edlen Wahrheiten sehr wohl eine Zielsetzung der Praxis dargelegt. Die erkannten Leiden und deren Ursachen sind zu überwinden. Die wahren Beendigungen sind durch die wahren Pfade zu verwirklichen. Ist das keine Zielsetzung?

    Gruß Helmut

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  • Helmut
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    • 16. April 2020 um 17:18
    • #21
    Lucy:

    Weisheit ist die ‚höchste‘ Tugend, weil, wenn Weisheit verwirklicht ist, stellen sich die anderen Tugenden natürlich ein.


    so kann man vom ‚Ziel‘ aus beschreiben.

    Die Weisheit ist sicherlich die höchste Tugend in dem Sinne, dass sie das Gegenmittel gegen unsere Unwissenheit ist.

    Aber ist es wirklich so, wir brauchen nur Weisheit verwirklichen und dann stellen sich die Tugenden von Freigebigkeit, Ethik, Geduld, Tatkraft und Konzentration wie von selbst ein?

    Dann wäre ja die Beschreibung der zehn Bhumis des Bodhisattva-Pfades falsch.

    Gruß Helmut

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  • Helmut
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    • 16. April 2020 um 18:37
    • #22
    Helmut:
    Lucy:

    Weisheit ist die ‚höchste‘ Tugend, weil, wenn Weisheit verwirklicht ist, stellen sich die anderen Tugenden natürlich ein

    Lucy:

    Man kann den Pfad von vorne beschreiben, man kann aber auch von der Frucht her argumentieren - Weisheit verwirklicht bedeutet erwachen, die 10. Bhumi.

    Alle anderen bhumis dürften dann zuvor durchlaufen / enthalten sein.


    Bei der Verwirklichung jeder vorherigen Buhmi ist ja eine Paramita die Frucht. ...

    Da widersprichst du dir aber.

    Im ersten Zitat sagst du, durch die Verwirklichung der Weisheit stellen sich die anderen Tugenden natürlich ein. Sie entstehen also dadurch, dass man die Tugend der Weisheit verwirklicht hat.

    Im zweiten Zitat sagst du, dass die anderen Tugenden wie Freigebigkeit, Ethik usw. durchlaufen bzw. verwirklicht sind bevor man die Tugend der Weisheit verwirklicht hat..

    Eins von beiden kann nur richtig sein.

    Gruß

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  • Arthur1788
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    • 16. April 2020 um 19:51
    • #23
    Ellviral:

    Ein Tugend bewährt sich beim einhalten aller Tugenden, das ist die Höchste: Keinen Alkoholrauch.

    In gewissem Sinne stimmt das. Es gibt doch die Parabel, in der eine junge Frau mit einer Flasche Schnaps und einer Ziege einen Mönch aufsucht, um ihn zu auf die Probe zu stellen. Sie sagt, sie würde sich umbringen, wenn der Mönch nicht entweder Sex mit ihr hat oder die Ziege tötet und verspeist oder die Flasche Schnaps trinkt. Da der Mönch die ersten beiden Dinge für völlig unvereinbar mit seinem Gelübde hält, trinkt er die Flasche Schnaps. Davon ist dermaßen berauscht dass er anschließend Sex mit der Frau hat und dann die Ziege tötet um sie zu verspeisen... :?

  • jianwang
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    • 17. April 2020 um 08:36
    • #24
    Helmut:

    Ist das keine Zielsetzung?

    Nein

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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