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Erleuchtung ohne Rückzug möglich ?

  • Kaiman
  • 5. April 2020 um 14:26
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1. offizieller Beitrag
  • Kaiman
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    • 5. April 2020 um 14:26
    • #1

    Hallo ,

    warum reicht die Einsicht in die Vier Edlen Wahrheiten nicht aus für eine Erleuchtung. Als der Buddha seinen Palast verlassen hat soll er die Erkenntnis der vier edlen Wahrheiten erkannt haben. Er war zu diesem Zeitpunkt noch nicht erleuchtet.. Erst durch vollkommen Rückzug und beständiger Meditation soll er erleuchtet geworden sein...In wie weit ist so ein Rückzug aus dem Leben erforderlich , frag ich mich da ?

    Viele Grüße

  • dukkha
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    • 5. April 2020 um 15:37
    • #2

    Es wird ja gesagt, dass Erleuchtung in einer Lebensspanne für die meisten nicht erreichbar ist.

    Ich bin nicht so lange beim Buddhismus, um große Reden zu schwingen, aber momentan stellen sich

    wieder vermehrt Zweifel ein, obwohl vieles an der Lehre nachvollziehbar ist.

    Aber letztendlich fehlen auch im Buddhismus Beweise für Behauptungen.

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

  • Sili
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    • 5. April 2020 um 15:53
    • #3

    _()_

    Ich denke das das grosse Problem mit der Erleuchtung darin ligt das die Meisten glauben, das da was ganz spezieles passiere. Doch was soll schon passieren ich glaube man gibt einfach die erwartungen und vorurteile auf und erkennt woraus das Leiden dieser welt besteht. Und dan gibt man das Leiden auf. Das schwirige ist nicht das Leiden auf zu geben sondern nicht gleich danach wieder zu leiden da sich alles immer ändert und nichts beständig ist, wird auch der zustand der Erleuchtung nicht fon dauer sein. Wenn man sich dan aber ein Pendel vorstellt das immer zwischen erleuchtung und nicht erleuchtung hin und her schwingt so besteht die kunst darin es in der mitte an zu halten so das es nur minimal in richtung Erlechtung schwingt und minimal zurück das ist dan das mitlere:lol:. Ich weiss natürlich nichts fon so Leuchtenden erfahrungen aber so stell ich mir das vor (mangels besser pasender begriffe entstand ein text der nicht genau ausdrückt was ich glaube aber so ca):erleichtert:_()_

  • mukti
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    • 5. April 2020 um 15:57
    • #4
    Fred1234:

    warum reicht die Einsicht in die Vier Edlen Wahrheiten nicht aus für eine Erleuchtung.

    Warum sollte sie nicht ausreichen, die vierte edle Wahrheit ist ja der achtfache Pfad der zur Erleuchtung führt, ob mit oder ohne Rückzug.

    Mit Metta, mukti.


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    xiaojinlong
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    • 5. April 2020 um 16:00
    • #5

    In unserem Alltag beziehen wir ja viel von anderen Menschen. Wir wollen, dass Oma Brunhilde stolz auf uns ist. Wir wollen, dass der Chef unsere Leistung anerkennt. Wir wollen nicht einfach nur ein Mensch sein, sondern träumen davon irgendwann mal Reich auf einer Karibikinsel im Sand zu liegen und uns von 30 Bediensteten die Drinks servieren lassen. Wir suchen also ausserhalb von uns; draußen bei den anderen. Genau hier kommt das mit dem Rückzug ins Spiel. Der Rückzug sollte darauf zurück gehen was wir haben, was wir sind, wo wir gerade sind - zurück ins Hier und Jetzt. Dabei kann auch ein physischer Rückzug helfen, einfach um sich mal zu entwöhnen. Um zu lernen, dass eben schon verdammt viel in uns selbst vorhanden ist - auch wenn wir es nicht immer sehen können/wollen.

    Die Erkenntnis der 4 edlen Wahrheiten ist so eine Sache. Was ist genau Erkenntnis? Rein kognitiv und auch oberflächig emotional sind sie leicht zu verstehen. Das tiefe, selbstverständliche Leben und Umsetzen dieses Wissens ist aber eine andere Geschichte. Ein Vergleich der (nicht nur)vielleicht etwas hinkt wäre: Ich weiß zwar, dass es die Relativitätstheorie gibt und hab auch schon mehrfach erklärt bekommen was sie sagt und bringt. Aber jetzt schön sauber alles mögliche damit berechnen und im Alltag sehen wo diese mit reinspielt (und auch wie) kann ich nicht.

    _()_

    小金龍

  • Kaiman
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    • 5. April 2020 um 16:01
    • #6
    Sili:

    Doch was soll schon passieren i

    Ich glaube das bevor man erleuchtet wird z.b die Erfahrung allumfassenden Mitgefühl macht.. da muss doch irgendwas in einem passieren.

  • Sili
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    • 5. April 2020 um 16:21
    • #7
    Fred1234:
    Sili:

    Doch was soll schon passieren i

    Ich glaube das bevor man erleuchtet wird z.b die Erfahrung allumfassenden Mitgefühl macht.. da muss doch irgendwas in einem passieren.

    _()_

    Naja das kann sein aber mitgefühl ist glaube ich nicht in allen Schulen voraussetzung. Fon Buddha selbst weis ich kein zitat das das Mitgefühl als notwendig erachtet( was nicht heist das es keins gibt, ich kenne es einfach nicht) Mitgefühl ist vermutlich auch ein unzureichendes Wort das mangels eines besseren Begriffs genomen wurde, ich denke eher das man allen nur friedlich gegenüber tritt das hat aber nicht zwangsläufig mit Mitgefühl zu tun. Stell dir vor Du Leidest und dein Lehrer fühlt mit Dir, dan fühlt er dein Leiden ja auch und das wäre dan nicht die befreiung fom Leid. (Wiedereinmal ist es so das ich weis was ich sagen will aber irgend wie sind die Worte dafür nicht vorhanden und über 1000 oder 10000 wörter auszuholen scheint mir zu fiel) die einzige empfehlung die wohl wirklich sin macht zum Thema Erleuchtung ist wohl volgende:" kümmere dich nicht um Erleuchtung oder nicht Meditiere und volg dem 8fachen Pfad. Erleuchtung kommt oder sie kommt nicht aber wen du sie erreichen willst wird Sie nie kommen:erleichtert:" ( oder so irgend wie aber was weiss ich schon:erleichtert:)_()_

  • Aravind
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    • 5. April 2020 um 16:43
    • #8
    Sili:

    _()_

    Naja das kann sein aber mitgefühl ist glaube ich nicht in allen Schulen voraussetzung. Fon Buddha selbst weis ich kein zitat das das Mitgefühl als notwendig erachtet(

    Kleiner Tipp: Schau mal ins Metta-Sutta. Ist auch schön kurz. 😉

  • dukkha
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    • 5. April 2020 um 17:14
    • #9
    mkha':

    Hallo @dukkha,

    dukkha:

    ... aber momentan stellen sich wieder vermehrt Zweifel ein, obwohl vieles an der Lehre nachvollziehbar ist. Aber letztendlich fehlen auch im Buddhismus Beweise für Behauptungen.

    Das, was der Buddha lehrte, (siehe Palikanon), ist sowohl nachvollziehbar, als auch gut umzusetzen ... Mein Lehrer war zwar ein tibetischer Mönch, aber was er mich lehrte, konnte ich umsetzen. Die Lehre anwendend, erlebte ich, das die Lehrinhalte funktionieren und somit alltagstauglich sind.

    :? Welche nicht bewiesene Behauptung ist es, die Dich zweifeln lässt? .... LG mkha'

    Ich habe ja Mal das Thema eröffnet

    Wie sehr muss man im Buddhismus glauben?

    Es sind so Dinge wie Wiedergeburt, die halt nicht bewiesen werden können.

    Und wenn ich mir gewisse Antworten auf Beiträge im Forum ansehe, dann fehlt mir die Umsetzung

    des Gelehrten. Da gibt es eben kein Mitgefühl, Weisheit und nicht- Dualismus.

    Da wird halt wie im normalen Leben argumentiert.

    Wenn es z.B um Trump geht, gibt es anscheinend noch sehr viel ich-Anhaftung und Dualismus8)

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

    Einmal editiert, zuletzt von dukkha (5. April 2020 um 17:48)

  • Sili
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    • 5. April 2020 um 17:16
    • #10
    Aravind:
    Sili:

    _()_

    Naja das kann sein aber mitgefühl ist glaube ich nicht in allen Schulen voraussetzung. Fon Buddha selbst weis ich kein zitat das das Mitgefühl als notwendig erachtet(

    Kleiner Tipp: Schau mal ins Metta-Sutta. Ist auch schön kurz. 😉

    _()_

    Hab das Metta-Sutta gelesen und da stanf nirgends das Wort Mitgefühl sondern nur das Wort "Güte" was ja was anderes ist als Mitgefühl. Und Güte gegenüber allem stellt sich ja zimlich schnell nach dem Meditieren ein (so zumindest meine erfahrung)

    _()_

  • jianwang
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    • 5. April 2020 um 17:39
    • #11

    hmm … Erleuchtung … wieder so eine unendliche Geschichte …

    Also ich hab es mehrmals schon erlebt, doch ... wenn ich nachschauen wollte, hat entweder einer den Schalter ausgemacht oder die Batterie war gerade alle und ... wech war die Erleuchtung. Versteht ihr ?

    hmmm welche Smiley passt zu diesem Beitrag? :clown: => :rad: => _()_ => :zen: =>:clown:

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • CCC
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    • 5. April 2020 um 17:55
    • #12
    mkha':
    dukkha:
    Inhalt anzeigen
    [hide]

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    [/hide]

    😁

  • Helmut
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    • 5. April 2020 um 17:56
    • #13
    jianwang:

    hmm … Erleuchtung … wieder so eine unendliche Geschichte …

    Also ich hab es mehrmals schon erlebt, doch ... wenn ich nachschauen wollte, hat entweder einer den Schalter ausgemacht oder die Batterie war gerade alle und ... wech war die Erleuchtung. Versteht ihr ?

    hmmm welche Smiley passt zu diesem Beitrag? :clown: => :rad: => _()_ => :zen: =>:clown:

    Wenn wir mittels der wahren Pfade die wahren Beendigungen und damit die Befreiung / Erleuchtung erlangt haben, können wir also aus diesem Zustand von Nirvana wieder ins Samsara zurückfallen?

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Helmut
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    • 5. April 2020 um 18:47
    • #14
    dukkha:

    Ich habe ja Mal das Thema eröffnet

    Wie sehr muss man im Buddhismus glauben?

    Es sind so Dinge wie Wiedergeburt, die halt nicht bewiesen werden können.

    Bisher kann Wiedergeburt nicht bewiesen werden, aber sie kann auch nicht widerlegt werden. Darauf habe ich bereits in dem von dir eröffnetet Thema hingewiesen.

    Wiedergeburt ist aber eine logisch begründbare Hypothese. Deshalb hat sie nichts mit Glauben zu tun. Genauso wenig wie eine wissenschaftliche Hypothese etwas mit Glauben zu tun hat.

    Gruß Helmut

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  • dukkha
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    • 5. April 2020 um 19:09
    • #15

    Die Logik finde ich immer noch weit hergeholt, aber ich will dir deine Überzeugungen nicht nehmen.

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

  • Helmut
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    • 5. April 2020 um 19:12
    • #16

    Warum ist die Logik weit hergeholt?

    Gruß Helmut

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  • Monikamarie
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    • 5. April 2020 um 19:13
    • #17
    Fred1234:

    Hallo ,

    warum reicht die Einsicht in die Vier Edlen Wahrheiten nicht aus für eine Erleuchtung. Als der Buddha seinen Palast verlassen hat soll er die Erkenntnis der vier edlen Wahrheiten erkannt haben. Er war zu diesem Zeitpunkt noch nicht erleuchtet.. Erst durch vollkommen Rückzug und beständiger Meditation soll er erleuchtet geworden sein...In wie weit ist so ein Rückzug aus dem Leben erforderlich , frag ich mich da ?

    Viele Grüße

    Hallo Fred,

    wo hast Du das denn her?

    Nach meinem Wissen, formulierte er die Vier Edlen Wahrheiten nach seiner Erleuchtung und hinzu fügte er den achtfachen Pfad.

    Denn wäre das vor seiner Erleuchtung gewesen, dann hätte er ja keinen Aus-Weg gewusst. Dazu hat er jahrelang meditiert, wurde letztlich von Mara geprüft und hat "bestanden".

    Und ja, es hat wohl eine ganze Menge Zuhörer/innen gegeben, die allein durch das Wort Buddhas erleuchtet wurden.

    _()_

  • Aravind
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    • 5. April 2020 um 19:26
    • #18
    Sili:

    _()_

    Hab das Metta-Sutta gelesen und da stanf nirgends das Wort Mitgefühl sondern nur das Wort "Güte" was ja was anderes ist als Mitgefühl. Und Güte gegenüber allem stellt sich ja zimlich schnell nach dem Meditieren ein (so zumindest meine erfahrung)

    _()_

    Gibt es für Dich Liebende Güte ohne Mitgefühl?

    (eine echte Frage, keine Provokation ;) )

    PS: Mitgefühl aber auch gerne als explizite Textstelle im Kalama-Sutta:

    kalama-sutta

    Einmal editiert, zuletzt von Aravind (5. April 2020 um 19:40)

  • Helmut
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    • 5. April 2020 um 19:35
    • #19

    Es geht nicht um die Worte, sondern um ihre Bedeutung. Es geht nicht darum ob in der deutschen Übersetzung des Metta-Sutta die Worte Mitgefühl oder Güte vom Übersetzer verwendet werden. Es geht um die Bedeutung der Worte; um die Frage was bedeutet Mitgefühl und was bedeutet Güte. Unterscheiden sich diese Begriffe inhaltlich und wenn ja worin.

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Sili
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    • 5. April 2020 um 19:55
    • #20
    Aravind:
    Sili:

    _()_

    Hab das Metta-Sutta gelesen und da stanf nirgends das Wort Mitgefühl sondern nur das Wort "Güte" was ja was anderes ist als Mitgefühl. Und Güte gegenüber allem stellt sich ja zimlich schnell nach dem Meditieren ein (so zumindest meine erfahrung)

    _()_

    Gibt es für Dich Liebende Güte ohne Mitgefühl?

    (eine echte Frage, keine Provokation ;) )

    PS: Mitgefühl aber auch gerne als explizite Textstelle im Kalama-Sutta:

    kalama-sutta

    Alles anzeigen

    _()_

    Ja für mich gibt es liebende Güte ohne Mitgefühl:grinsen:. Mitgefühl hat für mich eher etwas unheilsames aber das ist wohl nur meine Ansicht:erleichtert: den wenn ich versuche mit jemandem Mitgefühl zu haben dan versuche ich ja mit Ihm oder Ihr zu fühlen. Also 1 werde ich sicher nicht das selbe fühlen sondern höchstens ähndlich und 2 wenn diese Person Leid fühlt dan Leide ich ja mit und daher kann das nicht der Ausweg aus dem Leiden sein (ja vermutlich kommplet falsch ) das kamala-Sutta lese ich sobald ich zeit hab. Danke :hug:_()_

  • Aravind
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    • 5. April 2020 um 19:59
    • #21

    Das was Du beschreibst, ist Mitleid, nicht Mitgefühl.

    :heart:_()_

  • Sili
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    • 5. April 2020 um 19:59
    • #22
    Helmut:

    Es geht nicht um die Worte, sondern um ihre Bedeutung. Es geht nicht darum ob in der deutschen Übersetzung des Metta-Sutta die Worte Mitgefühl oder Güte vom Übersetzer verwendet werden. Es geht um die Bedeutung der Worte; um die Frage was bedeutet Mitgefühl und was bedeutet Güte. Unterscheiden sich diese Begriffe inhaltlich und wenn ja worin.

    Gruß Helmut

    _()_

    Der unterschied besteht für mich darin das Güte nur das Besste für alle hoffen und jedem helfen bedeutet. Mitgefühl heist für mich die Ilusion das man das selbe fühlen kann wie eine Andere Person zb Ihren hass auf einen Dritten, oder Ihr Leiden. Bei Liebender Güte anerkenne ich Ihr Leid und will wen möglich Helfen. Bei Mitgefühl Leide oder Hasse ich mit Ihr und las mich damit in Ihr Leid ziehen. Aber das ist nur meine auslegung und die ist vermutlich sowiso falsch:erleichtert:

    _()_

  • Sili
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    • 5. April 2020 um 20:01
    • #23
    Aravind:

    Das was Du beschreibst, ist Mitleid, nicht Mitgefühl.

    :heart:_()_

    _()_

    Wie Deffinierst Du den Mitgefühl ohne Mitleid ? (Vermutlich liegt der Hund in der Definizion begraben:erleichtert:)

    _()_

  • Kaiman
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    • 5. April 2020 um 20:21
    • #24
    Sili:

    Wie Deffinierst Du den Mitgefühl ohne Mitleid ?

    Ich glaube auch das man wenig Mitleid mit jmd haben kann ohne auch mitzufühlen..

  • Kaiman
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    • 5. April 2020 um 20:38
    • #25
    Monikadie4.:

    wo hast Du das denn her?

    stimmt du hast recht er hat davor nur eingesehen das alles leben leidvoll ist . Die vier edlen Wahrheiten hat er tatsächich wohl erst nach seiner Erleuchtung verkündet...

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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