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Buddhismus und Beruf/Hobbies

  • Thubten Sherab
  • 1. April 2020 um 10:56
  • Zum letzten Beitrag
  • Thubten Sherab
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    • 1. April 2020 um 10:56
    • #1

    Namaste _()_

    In buddhistischen Texten ist immer wieder davon zu lesen, dass man keine Zeit verschwenden und dieses kostbare menschliche Leben der Praxis widmen soll. Wie verhält es sich diese Aussage zu Hobbies (Lesen, Musik, Sport, Kunst,...) oder einem Beruf, der einem Spaß macht und man demzufolge auch gern Zeit mit diesem verbringt?

    Meint diese Aussage, lediglich Praxis und den Rest in ein gesundes Verhältnis zu setzen oder wirklich alles aufzugeben, um sich zu 100% der Praxis zu widmen. (Ich spreche aus der Sicht eines Laienpraktizierenden, für Mönche sieht das ja nochmal anders aus ;))

    Liebe Grüße und bleibt gesund!

    Om Mani Padme Hum

    Om Mani Padme Hum :mala:

  • void 1. April 2020 um 11:05

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Aravind
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    • 1. April 2020 um 11:46
    • #2
    GetopftePflanze:

    Meint diese Aussage, lediglich Praxis und den Rest in ein gesundes Verhältnis zu setzen oder wirklich alles aufzugeben, um sich zu 100% der Praxis zu widmen.

    Na beides! :)

    Zeit in formelle Praxis zu investieren, und die informelle Praxis mit Achtsamkeit und Liebe mit der Zeit auf die 100 % ausdehnen.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Mohan Gnanathilake
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    10. Mai 1975 (50)
    • 1. April 2020 um 12:17
    • #3
    GetopftePflanze:

    In buddhistischen Texten ist immer wieder davon zu lesen, dass man keine Zeit verschwenden und dieses kostbare menschliche Leben der Praxis widmen soll. Wie verhält es sich diese Aussage zu Hobbies (Lesen, Musik, Sport, Kunst,...) oder einem Beruf, der einem Spaß macht und man demzufolge auch gern Zeit mit diesem verbringt?

    Meint diese Aussage, lediglich Praxis und den Rest in ein gesundes Verhältnis zu setzen oder wirklich alles aufzugeben, um sich zu 100% der Praxis zu widmen.

    Der Mittelweg besteht darin, das zu genießen, was das Leben zu bieten hat, ohne daran festzuhalten.

    „Das Denken schweift gern ab, man hält es schwer zurück;
    Es zähmen, das ist gut; gezähmt bringt Denken Glück.“
    ( Dhammapada 35 Citta – Denken )

  • Martin1980
    Gast
    • 1. April 2020 um 12:33
    • #4
    GetopftePflanze:

    Namaste _()_

    In buddhistischen Texten ist immer wieder davon zu lesen, dass man keine Zeit verschwenden und dieses kostbare menschliche Leben der Praxis widmen soll. Wie verhält es sich diese Aussage zu Hobbies (Lesen, Musik, Sport, Kunst,...) oder einem Beruf, der einem Spaß macht und man demzufolge auch gern Zeit mit diesem verbringt?

    Meint diese Aussage, lediglich Praxis und den Rest in ein gesundes Verhältnis zu setzen oder wirklich alles aufzugeben, um sich zu 100% der Praxis zu widmen. (Ich spreche aus der Sicht eines Laienpraktizierenden, für Mönche sieht das ja nochmal anders aus ;))

    Liebe Grüße und bleibt gesund!

    Om Mani Padme Hum

    Ich vertrete eine im Westen inzwischen unbeliebte Sichtweise.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir nicht zufällig zum Buddhismus gekommen sind.

    Wir praktizieren auch nicht erst seit 2,10,40 Jahren, sondern seit Äonen.

    Ich hatte zum Beispiel schon in der Kindheit Samadhi.

    Und damals wusste ich nichts vom Buddhismus.

    Wir bringen unterschiedliche Qualitäten in diese Existenz.

    Ich war auch nicht unbedingt unglücklich vor meiner Zeit im Buddhismus. Aber mein Glück war von unbeständigen Dingen abhängig.

    In der Meditation findet man etwas, was die Welt nicht bieten kann.

    Man kommt zur Ruhe, und erkennt dann dass der Geist und die Objekte, die wir wahrnehmen, verschiedene Dinge sind.

    Man erkennt auch, dass jedes Glück, Unglück im Gepäck hat.

    Wir erkennen schön langsam, dass wir die Dinge nicht so sehen wie sie sind.

    Ich zum Beispiel war immer glücklich nach dem Essen.

    Dafür habe ich viel Geld und Zeit investiert, und ich habe meiner Gesundheit geschadet.

    Eines Tages wurde mir klar, dass satt-sein, nicht nur ein vergänglicher Zustand ist, sondern auch die kurze Abwesenheit von Leiden.

    Vor meiner Praxis, war meine Liebe bedingt durch Gier, und Verlustängste, mangelndes Selbstbewusstsein usw.

    Ich habe manche Menschen nur gemocht, weil sie mich gemocht haben.

    Ohne Vipassana fühlte ich mich immer einsam und unbedeutend in diesem gigantischen Universum.

    Und deshalb habe ich unheilsame Dinge getan. Ich habe mir und anderen Menschen geschadet.

    Ein Geist der nicht durch die Praxis gereinigt und veredelt wurde, ist wie ein hundewelpen den man nie erzieht.

    Er ist lieb und lustig, aber zerstört dir deine Wohnung.

    Ich habe immer geglaubt, dass Freiheit bedeutet, dass ich alles tun kann, was ich will.

    Aber Freiheit ist in Wirklichkeit, die Freiheit von Gier, Neid, Angst, Trauer,Liebe, Glück

    Die Stille aus dem Samadhi ist der erste Schritt.

    Kommt Weisheit hinzu, wird uns diese Stille nicht mehr verlassen.

    Wir müssen dann das Herz nicht mehr verlassen, aber wir verschließen es auch nicht.

    Wenn uns diese vergänglichen Dinge besuchen, sehen wir nur noch anicca, anatta, dukkha.

    Wir werden sie nicht mehr ergreifen und festhalten wollen, weil wir deren Natur kennen.

    Es entsteht eine Art von stiller kühle im Geist. Man verspürt eine Art Reizlosigkeit des Lebens.

    Ein Mönch wird man nicht durch eine Robe und eine Glatze.

    Ein Mönch wird man durch Sila, samadhi, Panna.

    Du kannst dann immer noch Musik hören, Hobbys haben usw.

    Aber du wirst diese Dinge mit einem Geist tun, der in leerheit verweilt, der nichts mehr ergreift.


    Alles Gute für Dich!

  • Martin1980
    Gast
    • 1. April 2020 um 13:19
    • #5
    mkha':

    Martin, das hast Du wunderschön ausgedrückṭ

    _()_LG mkha'

    Danke! Ich tue mir schwer, gewisse Dinge zu vermitteln .

    Ich wünsche Dir alles Gute!

  • CCC
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    • 1. April 2020 um 13:35
    • #6
    Martin1980:
    mkha':

    Martin, das hast Du wunderschön ausgedrückṭ

    _()_LG mkha'

    Danke! Ich tue mir schwer, gewisse Dinge zu vermitteln .

    Ich wünsche Dir alles Gute!

    doch, das kannst Du wohl!:hug:

  • Amdap
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    • 3. April 2020 um 19:03
    • #7

    Augustinus sprach: "Liebe - und tue, was du willst".

    Da muss ich nichts hinzufügen.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • Bhavanga
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    • 3. April 2020 um 19:21
    • #8

    Ich selbst denke, und das habe ich auch in Büchern zu buddhistischer Meditation auch so gelesen, dass der Geist auch immer eine Art erbauliche Tätigkeit braucht, etwas was ihn fordert und anregt, und auch durchaus unterhaltend sein darf. Sonst kann er mit der Zeit verkrampfen, was der Praxis schädlich ist. Ich pflege darum etwa z.B. künstlerische Hobbies, und den Austausch darüber mit anderen Menschen, und denke das tut mir gut um nicht zu extrem abzuheben, wenn ich mich dem Dhamma widme. Das ja in der Tat alle Bereiche des Lebens durchziehen kann, also auch Arbeit und Vergnügung, und den Umgang mit anderen Menschen.

    Mag sein, dass ein sehr verfeinerter Geist irgendwann nicht mehr an diesen Dingen hängen will. Aber der Weg dorthin ist sicher angenehmer zu gehen, wenn man dabei eine interessante Umgebung beobachten darf und man ihn nicht alleine gehen muss.

  • Kaiman
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    • 4. April 2020 um 14:35
    • #9
    Thubten Sherab:

    Wie verhält es sich diese Aussage zu Hobbies

    Hi also ich war mal in einem Meditationszentrum , wo der Lehrer gemeint hat das es schon gut für den Geist ist , wenn man ein Hobby hat das einem Spaß macht...

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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