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Warum 'Fessel' der Wiedergeburt und nicht 'Chance'?

  • S. Celine
  • 31. Dezember 2019 um 13:57
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1. offizieller Beitrag
  • S. Celine
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    • 31. Dezember 2019 um 13:57
    • #1

    Warum spricht man im Buddhismus von der 'Fessel'' der Wiedergeburt und nicht von ihr als 'Chance'?

    Wir haben unser ganzes Leben Zeit, unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen und damit unsere Chancen zu verbessern, wieder in eine bessere hineingeboren zu werden - Karma hin oder her.

    Wir haben als Menschheit so viel erreicht seit der Zeit des ersten Buddhas, so viele Lösungen und Technologien entwickelt, um soziale und technische Probleme zu lösen (sofern sie nicht neue schaffen 😉) und egal ob wir als Atheisten in unseren Taten, Kindern und den Herzen anderer weiterleben, als zB Buddhisten und Antroposophen wiedergeboren zu werden hoffen oder uns als Christen und Muslime die Rechnung vorgesetzt wird, es ist in unserem ureigensten Interesse, etwas für die nächsten Generationen zum Positiven zu verändern.

    Warum also ist es eine Fessel und keine Chance, Bonusleben zu haben? Wird das im Buddhismus teils hinterfragt oder trifft die Übersetzung es einfach nicht (mehr) insb. wenn man den historischen Kontext betrachtet?

    Gnothi seauton

  • PhenDe
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    • 31. Dezember 2019 um 14:23
    • #2
    S. Celine:

    Warum spricht man im Buddhismus von der 'Fessel'' der Wiedergeburt und nicht von ihr als 'Chance'?

    Wir haben unser ganzes Leben Zeit, unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen und damit unsere Chancen zu verbessern, wieder in eine bessere hineingeboren zu werden - Karma hin oder her.

    Wir haben als Menschheit so viel erreicht seit der Zeit des ersten Buddhas, so viele Lösungen und Technologien entwickelt, um soziale und technische Probleme zu lösen (sofern sie nicht neue schaffen 😉) und egal ob wir als Atheisten in unseren Taten, Kindern und den Herzen anderer weiterleben, als zB Buddhisten und Antroposophen wiedergeboren zu werden hoffen oder uns als Christen und Muslime die Rechnung vorgesetzt wird, es ist in unserem ureigensten Interesse, etwas für die nächsten Generationen zum Positiven zu verändern.

    Warum also ist es eine Fessel und keine Chance, Bonusleben zu haben? Wird das im Buddhismus teils hinterfragt oder trifft die Übersetzung es einfach nicht (mehr) insb. wenn man den historischen Kontext betrachtet?

    Ich denke, es liegt daran, das der Buddha vor 2500 Jahren lebte. Wer sich mit der Geschichte der Menschheit befasst, erkennt, das viele Entwicklungen in den letzten 200 Jahren zustande kamen.

    Zu Zeiten Buddhas war das Leben viel rauer. Frauen waren z.B. Eigentum der Familie und konnten nicht selbst bestimmen.

    Kranke oder Alte Menschen, die für die Gruppe eine Belastung waren, wurden zu Zeiten der Jäger und Sammler einfach erschlagen.

    Im Mittelalter z.B. wurden mehr als die Hälfte der Kinder nicht älter als 14 Jahre. Man vergleiche das mit heute...

    Ich kann mir gut vorstellen, das das daher rührt.

    Grüße und guten Rutsch ins neue Jahr

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • void
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    • 31. Dezember 2019 um 14:25
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    • #3
    S. Celine:

    Warum spricht man im Buddhismus von der 'Fessel'' der Wiedergeburt und nicht von ihr als 'Chance'?

    Eine Chance ist eine "günstige Gelegenheit". Das Gegenteil einer Chance ist ein "Risiko" - wo man eher leidet statt gewinnt.

    Und da wird im Buddhismus eher die Leidhaftigkeit ( Dukkha) gesehen. Erstens, dass man körperlichen Verfall unterworfen ist ( Alter, Krankheit, Tod) und zweitens dadurch, dass das eigene Wünschen und das was die Realität bietet auseinanderklaffen:


    [lz]

    Und was ist die Edle Wahrheit von Dukkha? Geburt ist Dukkha; Altern ist Dukkha; Tod ist Dukkha; Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung sind Dukkha; nicht bekommen, was man sich wünscht, ist Dukkha; kurz, die fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, sind Dukkha.[/lz]

    Ein weiterer Punkt ist, der das der Buddhismus nicht nur vom Menschen ausgeht, sondern alle Arten von fühlenden Wesen im Blick hat. Und während der Mensch ja sein Schicksal gestalten kann, ist die Mehrzahl der Wesen ihrem Schicksal ausgeliefert.

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    • 1. Januar 2020 um 09:04
    • #4

    Danke PhenDe , du bringst es auf den Punkt.

    Leider haben es insitutionalisierte Glaubensrichtungen an sich, lieber an Dogmen festzuhalten und diese lieber zurechtzubiegen so dass sie irgendwie doch noch in den Kontext einer anderen Zeit passen, anstatt sie zu reformieren. Im Heiligen Koran steht zumindest auf dem Papier, dass neue Erkenntnisse und Technologien Anlass sein dürfen, Aussagen der Schrift zu ändern (so wurde es mir zumindest einmal von einem Gläubigen berichtet), aber trotz besserer hygienischer Rahmenbedingungen hält man an bestimmten Ernährungsverboten fest.

    Da können wir echt froh sein, dass wir kein buddhistisches Mönchsgelübte abgelegt haben, das sich Kritik an der Lehre und den Lehrern verbittet. 🍀

    Frohes Neues!

    Gnothi seauton

    2 Mal editiert, zuletzt von S. Celine (1. Januar 2020 um 09:39)

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    • 1. Januar 2020 um 09:10
    • #5

    Wo findet man das mit der Fessel der Wiedergeburt? Ich würde gerne nachlesen.

    Wenn Buddha das auf die Situation in Indien bezog, kann er das auf das Kastenwesen gemünzt haben. Heutzutage prägen uns unsere genetischen und karmischen Anlagen als auch die soziale Situation, in die wir hineingeboren werden, nicht ganz unerheblich. Da braucht es eben etwas Einsatz, um die Fessel aufzuknüpfen. Nicht einmal unabhängig davon, können wir den Gedanken der Wiedergeburt los lassen und eröffnen z.b. Threads in Foren.

  • Fǎ Fá
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    • 1. Januar 2020 um 09:18
    • #6
    S. Celine:

    Leider haben es insitutionalisierte Glaubensrichtungen an sich, lieber an Dogmen festzuhalten und diese lieber zurechtzubiegen so dass sie irgendwie doch noch in den Kontext einer anderen Zeit passen, anstatt sie zu reformieren.

    Das Wesen eines Dogmas ist ja, dass es einen Lehrsatz festhält, weil es zu Fehlentwicklungen einer Glaubensrichtung kam. Daher wäre es unsinnig, von einem Dogma abzuweichen. Man kann Dogmen erweitern, verfeinern, erläutern, zeit- und gesellschaftsbedingt auslegen, aber sie bleiben in Form gesetzte Glaubenswahrheit, die es dem Gläubigen letztlich ermöglicht, seine eigene religiöse Erfahrung in einem bestimmten System zu kommunizieren. Leider ist das Wort "Dogma" heutzutage oft ein Bashing-Wort geworden, mit dem man sich an Religionen abreagiert.

    S. Celine:

    Im Heiligen Koran steht zumindest auf dem Papier, dass neue Erkenntnisse und Technologien Anlass sein dürfen, Aussagen der Schrift zu ändern

    Wenn wohl etwas für den Qur'an gilt, dann, dass er Gottes Wort ist, Verbalinspiration, und nicht, wie es das christliche Verständnis der Bibel ist, Gotteswort in Menschenwort. Unveränderbar. Deshalb gibt es die vielen Rechtsschulen, die sich um Auslegung bemühen. Muslime lernen seit Jahrhunderten den Qur'an auswendig, damit er gegen Veränderung/Verfälschung geschützt ist, auch wenn er irgendwann einmal nicht in Buchform vorliegen sollte.

  • S. Celine
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    • 1. Januar 2020 um 09:33
    • #7

    Musst nur auf den Link Wiedergeburt klicken. (Anm: Ups, sorry, hab wieder was durcheinandergewürfelt. Wiedergeburt ist zwar negativ belegt aber die Fesseln sind wieder was anderes und zwar Samyojana)

    Das Problem mit dem Koran ist nicht der Wortlaut, den plappern auch die Bombendeppen nach, sondern das Verständnis im geschichtlichen und sozialen Kontext der damaligen Zeit und dafür brauchst du Gelehrte. Und beim Reformieren spalten sich wieder Richtungen ab die sich potenziell die Köpfe einschlagen, wie früher die Katholiken und Protestanten.

    Beim Thema Wiedergeburt irritiert es mich einfach, warum es in einer Lehre, die vom Leid befreien will auch heute noch so negativ belegt ist (so kommt es mir in manchen Diskussion hier im Forum zumindest vor). Denn nur vom für sich meditieren und sich selbst von Leid befreien wird die Chance nicht besser bei der Ehrenrunde in einer besseren Welt zu landen wenns nicht für nen Himmel gereicht hat. 😉😁

    Ich sehe Wiedergeburt so wie ich sie eingangs beschrieben habe als Chance und nicht als Fessel. Und wenn sich der Dalai Lama mit eigenen Worten wünscht, als Mädchen wiederzukommen, sieht er es für sich wohl ganz ähnlich. 😁

    Soll gerne jeder glauben was er/sie/sonstige will. Die Gedanken sind frei 🌈

    Apropos, ein Lieblingslied das ich letztes Jahr gerne gepfiffen habe in der moderneren Meinungsfreiheits-Variante, die einen nicht zum Schweigen anregt: 🤗👍

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    Gnothi seauton

    7 Mal editiert, zuletzt von S. Celine (1. Januar 2020 um 09:57)

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    • 1. Januar 2020 um 10:25
    • #8

    Die Idee von "Wiedergeburt als Chance" gibt es in einigen esoterischen Strömungen. Da gibt es die schmeichelhafte Idee, Wiedergeburten als einen Reifungsprozess zu sehen, wo einem ein weises Schicksal immer neue Aufgaben stellt, die man bewältigen kann. Wie durch die Level eines Computerspiels schraubt man sich nach oben.

    Dies ist eine verführerische Idee. Gerade wenn man im gegenwärtigen Leben such selber nicht weiser und andere um sich nicht glücklicher macht, ist es eine schöne Hoffnung noch eine Chance zu bekommen und dann noch ein. Und noch ein.

    Während es im Buddhismus eher als ein seltener Glücksfall gesehen wird, als Mensch geboren zu werden - eine Chance die sich so leicht nicht wieder bietet - das nächste mal bist du vielleicht Storch und frisst Frösche oder Mastvieh und liefert Fleisch. So etwas ist schwer als Chance zu sehen.

  • S. Celine
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    • 1. Januar 2020 um 10:44
    • #9

    Für mich wäre es ein großes Geschenk nächstes mal als Storch zu kommen, aus meiner Storchen-Sicht superleckere Fröschen im Schlemmerland gratis zu picken und fliegen (!) zu können, anstatt mich mit hochkomplexem Menschenmist rumschlagen zu müssen.

    Meiner Erfahrung nach hat Gott, das Schicksal was auch immer eine ganz fiese Art von Humor oder zumindest nehme ich es so wahr. Da warten statt 77 weiblicher Jungfrauen sicher gerne mal 77 gut bestückte jungfräuliche Knackis auf einen in irgendner Zwischenwelt 😈 oder du wirst ne Zuchtkuh, aber vielleicht spricht nur der Restalk aus mir. Wenn für dich der Glaubenssatz wichtig ist dass Wiedergeburt Leid ist und du daran anhaften möchtest, dann tu's. Freier Wille, Mann, ich geh brunchen. 🤘

    Gnothi seauton

    4 Mal editiert, zuletzt von S. Celine (1. Januar 2020 um 11:17)

  • Phoenix
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    • 1. Januar 2020 um 11:18
    • #10

    S. Celine,

    das dir manche Aussagen im Buddhismus etwas arg "pädagogische " vorkommen ,kann ich ganz gut nachvollziehen.

    Und das eine normale menschliche Wiedergeburt oder die Wiedergeburt als Tier oft sehr drastisch und negativ dargestellt wird ist schon manchmal ziemlich krass.

    Das liegt aber halt daran, das viele Wiedergeburten tatsächlich sehr leidvoll sind, und Buddhas Weg soll einem ja Methoden an die Hand geben das Leiden zu beenden.

    Und für alle diejenigen, die halt sehr viel Anhaftung an ihre jetzige Form zu leben haben ,wie ich z.b., bleibt ja sowieso immer der "Trost" ,das man es normalerweise , das heißt mit einem gewöhnlichen Karma , soweiso nicht schafft , den Daseinkreislauf in einer Lebensspanne zu beenden.

    _()_

  • Fǎ Fá
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    • 1. Januar 2020 um 11:46
    • #11
    S. Celine:

    Meiner Erfahrung nach hat Gott, das Schicksal was auch immer eine ganz fiese Art von Humor oder zumindest nehme ich es so wahr. Da warten statt 77 weiblicher Jungfrauen sicher gerne mal 77 gut bestückte jungfräuliche Knackis auf einen in irgendner Zwischenwelt

    Nun es gibt auch eine These, dass Huri nicht Jungfrauen bedeutet, sondern aus dem syro-aramäischen kommt und "weiße Trauben" bedeutet.

    Ja, auch im Himmel kann es böse Überraschungen geben :)


    [lz]

    Die syro-aramäische Lesart des Koran von einer fehlerhaften Interpretation des Begriffes „Hur“ aus und interpretiert diesen mit „weiße, kristallklare Trauben“[/lz]

    Huri – Wikipedia

  • Alephant
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    • 1. Januar 2020 um 19:04
    • #12
    S. Celine:

    Wir haben unser ganzes Leben Zeit, unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen und damit unsere Chancen zu verbessern, wieder in eine bessere hineingeboren zu werden - Karma hin oder her.

    Das weiß man nun nicht, lieber Hagbard. Ob man ein ganzes Leben Zeit hat und wie kommende Umstände sein werden, dass man Chancen verbessern kann. Man weiß ja nichteinmal, ob es einem gut gehen wird.

    Aber es freut mich, bei dir optimistischere Zeilen zu sehen.

  • Helmut
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    • 1. Januar 2020 um 19:36
    • #13

    Warum ist die Wiedergeburt eine Fessel? Sie ist so lange eine Fessel wie es uns nicht gelingt, den Daseinskreislauf, also Samsara, zu verlassen. Wenn wir die Möglichkeit des menschlichen Lebens nutzen, Samsara zu verlassen indem wir die vier Edlen Wahrheiten praktizieren, dann ist diese menschliche Wiedergeburt in der wir so üben können eine Chance. Eine Chance dafür Nirvana zu erreichen.

    Wenn wir Nirvana gar nicht erreichen wollen, die vier Edlen Wahrheiten nicht praktizieren wollen, dann ist auch ein menschliches Leben in dem wir dieses verwirklichen könnten, keine Chance.

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • S. Celine
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    • 1. Januar 2020 um 20:10
    • #14
    Phoenix:

    S. Celine,

    Und für alle diejenigen, die halt sehr viel Anhaftung an ihre jetzige Form zu leben haben ,wie ich z.b., bleibt ja sowieso immer der "Trost" ,das man es normalerweise , das heißt mit einem gewöhnlichen Karma , soweiso nicht schafft , den Daseinkreislauf in einer Lebensspanne zu beenden.

    _()_

    Wenn selbst der aktuelle Dalai Lama die Anhaftung des Rauchens nicht aufgeben will, der Fuchs, um noch ne Ehrenrunde zu bekommen (unterstell ich mal frech wie ich bin 😁) dann kann es ja durchaus nicht so schlimm sein es nicht beim aktuellen Durchlauf zu schaffen

    Es erleichtert allerdings den aktuellen Weg ungemein, Jenseits/Wiedergeburtshoffnung hin oder her, sich seiner Anhaftungen zu entledigen. Mir hat die Erkenntnis dass Anhaftungen im Buddhismus viel mit dem was Mediziner unsexy Zwangsstörung – Wikipedia nennen (lies die Unterbeispiele unter Symptomen dann wirds dir klar) gemeinsam haben sehr geholfen und die Praxiserfahrung dass sie mittels Tiefenpsychologie sehr gut behandelt werden können. Kombiniert mit Achtsamkeit und Meditatiom umd Kunsttherapie insb. freihandaquarell- und acrylmalen da sich dort im Gegensatz zu Mandalas dein Unterbewusstsein seinen Weg bahnt und Ursachen für nicht bewusst erkanntes Leid zum Vorschein kommen. Es ist enorm wohltuend eine Ursache überhaupt erstmal zu erkennen die mit der bewusst wahrgenommenen Ursache die man sich zurechtgedacht hat oft nur sekundär etwas zu tun hat und darüber in der Gruppe zu sprechen. Die Last zu teilen.umd in der Lage zu sein den Anteil den man daran danach noch zu tragen hat alleine bzw. mit seinem Therapeuten bewältigen zu können.

    Von Verhaltenstherapie allenine halte ich persönlich nichr viel weil such dein Unterbewusstsein nucht nur mir den vir sich hingärenden Ursachen herumschlagen muss sinderm auch damit sie verbuddelt im Gedankensave zu belassen ohne sie verarbeiten zu können. Bin aber kein Arzt nur zufriefener Kunde einer bestimmten Therapieform die mir geholfen hat 😉

    Hab inzwischen ein paar neue Probleme angesammelt und schaue nach nem geeigneten Therapieplatz 😁

    Gnothi seauton

    Einmal editiert, zuletzt von S. Celine (1. Januar 2020 um 20:16)

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    • 1. Januar 2020 um 21:34
    • Offizieller Beitrag
    • #15

    Der Anfängerbereich ist dazu da, dass Leute die sich noch nicht gut im Buddhismus auskennen, Fragen stellen können, die ihnen dann aus der buddhistischen Perspektive und der buddhistischen Lehre heraus erklärt werden.

    Das wäre hier so das Konzept von "Dukkha". Wofür sich dieser Forumsbereich nicht eignet, ist diese grundlegenden buddhistischen Konzepte in Frage zu stellen.

    Ist denn die Ausgangsfrage


    [lz]

    Warum spricht man im Buddhismus von der 'Fessel'' der Wiedergeburt und nicht von ihr als 'Chance'?[/lz]

    Soweit beantwortet?

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • S. Celine
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    • 2. Januar 2020 um 05:48
    • #16

    Ja, es ist so weil es schon immer so war und so soll es auch bleiben void und drum schließ diesen Thread, damit er in Vergessenheit versinken kann 👍

    Oder weniger passivagressiv: Kannst du den Thread bitte in einen anderen Bereich verschieben umd offen lassen 😉

    Gnothi seauton

  • kilaya
    Gast
    • 2. Januar 2020 um 07:53
    • #17

    Du kannst den Deinen eigenen Thread im Anfängerbereich immer selbst schliessen und öffnen. Markiere ihn einfach als "Erledigt" oder "Unerledigt". Ich habe das jetzt mal auf dem Weg gemacht, Du kannst aber weiterhin selbst entscheiden. (Das gilt natürlich für alle Themenstarter in ihren eigenen Threads im Anfängerbereich. Es sollte eigentlich immer dann genutzt werden, wenn man mit den Antworten auf die eigene Frage erstmal zufrieden ist. So kann man ausfransende Threads, bei denen man nicht mehr mitkommt, selbst steuern...)

  • system-robot 2. Januar 2020 um 08:00

    Hat das Thema geschlossen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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