In der Bibel, mit der ich aufgezogen wurde, steht "An seinen Taten erkennt ihr ihn".
Aber was sind diese Taten und wie unterscheidet man ihn von irgendeinem Spinner in der Fußgänger Zone?
In der Bibel, mit der ich aufgezogen wurde, steht "An seinen Taten erkennt ihr ihn".
Aber was sind diese Taten und wie unterscheidet man ihn von irgendeinem Spinner in der Fußgänger Zone?
Durch Beobachten, Erwägen und spätestens durch Nachfolge sollte man den Unterschied eigentlich merken.
Genau. Man erkennt ja unter Rückgriff auf eigenes.
In Nürnberg sind die Leute, die manchmal erregt in der Königstrasse oder vor der Lorenzkirche in die Menge "sprechen" halt Leute, die emotional erregt in die Menge sprechen. Es stört "die" auch nicht, wenn kaum einer zuhört. Und jemand der dringend will, dass andere eine eigene Meinung oder auch ein Wissen teilen, der will das halt dringend. Ein Zeugnis von Weisheit sind so ausgelebte, dringende Sprech- & ÜberzeugungsBedürfnisse eher nicht, finde ich.
Ja und ansonsten kann im Zweifelsfall ein Gespräch schon alles klären. Oder eine einfache Frage über das Ziel, wenn man sich etwa darauf vorbereiten soll dass man von Ufos abgeholt wird, war's nicht Maitreya.
Durch Beobachten, Erwägen und spätestens durch Nachfolge sollte man den Unterschied eigentlich merken.
Muss man einen Menschen persönlich kennenlernen, um das entscheiden zu können? Im Falle der Nachfolge denke ich, ja. Im Falle des Zweifels ebenfalls.
Durch Beobachten, Erwägen und spätestens durch Nachfolge sollte man den Unterschied eigentlich merken.
Muss man einen Menschen persönlich kennenlernen, um das entscheiden zu können? Im Falle der Nachfolge denke ich, ja. Im Falle des Zweifels ebenfalls.
Nicht unbedingt würde ich sagen, man erkennt es z.B. auch wenn man Unsinn liest. Die Lehre eines Buddha wird dagegen immer klarer je mehr man sich darin vertieft, auch wenn er nicht mehr persönlich gegenwärtig ist. Persönliche Begegnung mit Menschen die darin weit fortgeschritten sind, halte ich aber schon für sehr hilfreich.
In der Bibel, mit der ich aufgezogen wurde, steht "An seinen Taten erkennt ihr ihn".
Aber was sind diese Taten und wie unterscheidet man ihn von irgendeinem Spinner in der Fußgänger Zone?
Das spielt auf den Gedanken an, dass ein guter Baum gute Früchte bringe, aber ein schlechter Baum schlechte Früchte (vgl. Mt 7,17). Du sollst den Baum aber auch nicht umhauen, bevor er Früchte gebracht hat.
Vor einigen Monaten hatte ich dazu meditiert und für mich hat sich daraus ergeben, dass ich mich in der Tugend der Geduld üben soll. Wir Menschen urteilen nämlich meistens, bevor wir die Früchte eines Baumes gesehen haben.
Ich bin inzwischen der absoluten persönlichen Überzeugung, dass jeder Mensch und jedes Tier als Buddha geboren wird. Die Anhaftungen kommen erst durch schlechte Erziehung oder Taten anderer Lebewesen hinzu und sammeln sich mit der Zeit an.
Das mit der Wiedergeburt ist wirklich so'n schräges Ding. Gibt's wirklich, aber ich kapier nicht ganz, warum man sich nur an sein Lieblings-Kinderspielzeug erinnert. Vielleicht eben weil man damals noch Buddha war...
Also, ich kann mich nicht an frühere Leben erinnern. Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass nach meinem körperlichen Tod noch etwas anderes kommt und habe meinen Atheismus abgelegt, aber Wiedergeburt mit Erinnerungen halte ich für fraglich. So leid es mir tut (und ohne jemanden bewusst beleidigen zu wollen) denke ich, dass Suggestibilität – Wikipedia ausgenutzt wird, um den 'wiedergeborenen Buddha-Kindern', die ihren verstorbenen Vorinkanationen sehr ähnlich sind (und deshalb das gleiche Spielzeug auswählen), einfach so viel von ihrem angeblichem Vor-Ich erzählt wird, bis sie es irgendwann glauben.
Helfen, das besser zu verstehen würde mir sicher ein Gespräch oder eine E-Mail-Diskussion mit jemandem wie dem Dalai-Lama (den ich persönlich aufgrund seiner mir sehr sympathischen Lebenseinstellung schätze). Hat irgendwer ne Idee, ob sowas möglich ist oder kann mir einen Artikel empfehlen, in dem er selber über seine Kindheit/Erziehung schreibt?
Eine Kontaktadresse hat sein Büro zumindest...
Helfen, das besser zu verstehen würde mir sicher ein Gespräch oder eine E-Mail-Diskussion mit jemandem wie dem Dalai-Lama (den ich persönlich aufgrund seiner mir sehr ähnlichen Lebenseinstellung sehr schätze). Hat irgendwer ne Idee, ob sowas möglich ist? Eine Kontaktadresse hat sein Büro zumindest ( Contact | The 14th Dalai Lama ).
Versuche es.
Mehr als keine Antwort zu bekommen, kann Dir nicht passieren.
Selbst wenn jetzt 5 Menschen schreiben, soetwas geht nicht - koenntest Du der Erste sein, wo diese persönliche Diskussion funktioniert
Liebe Grüße von Schneelöwin
In der Bibel, mit der ich aufgezogen wurde, steht "An seinen Taten erkennt ihr ihn".
Aber was sind diese Taten und wie unterscheidet man ihn von irgendeinem Spinner in der Fußgänger Zone?
Gar nicht. Er könnte dich täuschen um zu schauen was du machst. So wie es eben auch unmöglich ist am Gesichtsaudruck zu sagen ob jemand glücklich ist. Lächeln geht auch bei Trauer. Spiel das mal bis zum Ende in allen möglichen Konstellationen durch.
Alleine schon um sein Amt nicht zu beschädigen fürchte ich, ich werde keine offene schriftliche Antwort bekommen. Aber auch etwas diplomatisches wäre ein guter Anfang für eine Konversation 😉
Das mit der Wiedergeburt ist wirklich so'n schräges Ding. Gibt's wirklich, aber ich kapier nicht ganz, warum man sich nur an sein Lieblings-Kinderspielzeug erinnert. Vielleicht eben weil man damals noch Buddha war...
Wir Menschen können uns nicht einmal daran erinnern, was wir vor einer Woche, vor einem Monat, vor einem Jahr, oder gar vor einem Jahrzehnt an diesem oder jenen Tag zu einer bestimmten Uhrzeit getan haben. Trotzdem scheint es Hinweise darauf zu geben, dass wir vor einem Jahrzehnt, einem Jahr, einem Monat oder gar einer Woche schon gelebt haben.
Das mit der Wiedergeburt ist wirklich so'n schräges Ding. Gibt's wirklich, aber ich kapier nicht ganz, warum man sich nur an sein Lieblings-Kinderspielzeug erinnert. Vielleicht eben weil man damals noch Buddha war...
Wir Menschen können uns nicht einmal daran erinnern, was wir vor einer Woche, vor einem Monat, vor einem Jahr, oder gar vor einem Jahrzehnt an diesem oder jenen Tag zu einer bestimmten Uhrzeit getan haben. Trotzdem scheint es Hinweise darauf zu geben, dass wir vor einem Jahrzehnt, einem Jahr, einem Monat oder gar einer Woche schon gelebt haben.
Vorab - Der Glaube und ich:
Ich bin christlich erzogen worden und habe mich lange Zeit von der katholischen Kirche enttäuscht und verletzt abgewandt, da ich zu viele leidvolle und enttäuschende Erfahrungen gemacht habe mit dem was Menschen, die sich für Christen halten, tun. Mein erstes Schockerlebnis war noch als kleines Kind, als ich noch meine Marienkette als Talisman umhatte und davon überzeugt war, dass der Glaube an Gott mein Schild ist, das mich beschützt.
Damals saßen wir wie so oft in der Kirche und ich habe gespannt der Predigt zugehört, als in der anderen Bankreihe ein Tumult losging und eine arabische Frau katholischen Glaubens von Kirchgängern zusammen mit ihren beiden Kindern rausgemobbt wurde. Ich war total verwirrt, denn weder die schweigende Mehrheit noch der von Nächstenliebe und Samaritertum predigende Pfarrer, der uns jede Woche von Jesus als Vorbild predigte schritten ein und die Frau musste unter Tränen das Gotteshaus verlassen. Später in der Grundschule hatte ich eine Religionslehrerin der alten Schule, die uns mehr über die Schrecken der Hölle beibrachte als darüber, ein guter Mensch zu sein und so ging es in einem fort.
Sobald ich meinen Glauben an Gott und dass er mich behütet verloren hatte, verlor ich auch ein Stück weit den Glauben an mich selbst und wurde vom lebenslustigen Kind immer öfter zum Opfer. Inzwischen weiß ich, dass niemand inklusive mir perfekt ist und kann damit leben. Aber als dann nicht einmal die Missbrauchsfälle konsequent aufgeklärt und geahndet wurden, hatte ich genug von dem (Zitat damals) Scheißladen für den ich Monatsgebühr zahlte ohne hinzugehen und bin ausgetreten. Vom heutigen Papst halte ich aufgrund seiner Bescheidenheit und seines in voller Überzeugung gelebten Glaubens viel und wünsche ihm, dass er seiner Kirche genügend Impulse in die aus meiner Sicht richtige Richtung geben kann, damit nicht noch mehr Menschen enttäuscht austreten oder nur noch aus Tradition Mitglied sind.
Erst Podcasts der hoop-Freikirchen auf Spotify konnten mich überhaupt wieder für den christlichen Glauben begeistern, nachdem ich zuvor in vielen anderen Glaubens- und Philosophie-Richtungen nach Wegen der Erkenntnis gesucht habe. Die kostenlosen Podcasts erklären die Bibel mit Geschichtsverständnis und gleichzeitig auch mit Blick auf die heutige Zeit auf eine unterhaltsame Art, was für heutzutage glaube ich ein wesentlicher Aspekt ist, um wieder Begeisterung bei vielen Jugendlichen zu wecken. Und erst durch Buddhismus und Shintoismus konnte ich Antworten bzw. Erklärungsmodelle auf viele Fragen finden, die die monotheistischen Religionsrichtungen offen lassen oder in Apokryphen outsourcen.
Über mich:
Ich selbst sehe mich immer noch als Christ, da ich mit diesem Glauben aufgewachsen bin. Aber erneut einer Kirche oder Glaubensrichtung offiziell beitreten werde ich dennoch nicht, da ich mich keiner einzelnen alleine verbunden fühle. Ich habe sehr viel über das Leben Jesus, seine Bergpredigt und andere Bibelstellen wie die Psalme und die Apokryphen gelesen und habe den Segen/Fluch, wie soll ich es beschreiben, mich emotional und geistig in Mitmenschen und Tiere sehr intensiv hineinzuversetzen, ohne es zu aktiv zu wollen. Und je mehr ich über andere weiß, desto intensiver ist es.
Ich habe nun nach mehreren Jahren wieder eine Kirche betreten bzw. es mehrfach versucht, darin zu verweilen, aber auch wenn mich die architektonischen Meisterwerke die sie darstellen jedesmal in Ehrfurcht vor den damaligen Baumeistern versetzen, halte ich es nie lange darin aus, ohne unter Tränen hinauszugehen. All die Darstellungen über sein vorletztes Kapitel mit der Kreuzigung treffen mich einfach zu sehr. Neutrale schlichte Kapellen zum Beispiel in Krankenhäusern geben mir hingegen ein Gefühl des Friedens und der Geborgenheit.
Wieder zurück zum Thema Wiedergeburt:
Auch wenn ich in dem Moment wie Jesus leide, sind das immer noch alles fremde Erinnerungen an eine andere Zeit und vieles davon ist sicher literarisch ausgeschmückt oder nicht korrekt überliefert - aber ich bin davon überzeugt (und da freut sich meine Psychologin ), ich bin nicht der Jesus von damals, denn Reinkarnation ist mir suspekt. Ich sehe Jesus inzwischen als idealisiertes Rollenvorbild dessen Nachfolge im Denken und Handeln erstrebenswert ist. Aber sein Wiedererscheinen, an das die Christen inklusive mir glauben, ist wohl keine Wiedergeburt im buddhistischen Sinne.
TLDR: Vielleicht ist eine wissenschaftlich/psychologische Erklärung für das Thema Reinkarnation und Jesu Wiederkehr einfach eine weitere Ebene der 'Wahrheit' also-known-as 'individuell akzeptierbaren Realität'.
Leider kann ich Dir dazu nichts sagen. Alles Gute, Weltwanbder
Das mit der Wiedergeburt ist wirklich so'n schräges Ding. Gibt's wirklich, aber ich kapier nicht ganz, warum man sich nur an sein Lieblings-Kinderspielzeug erinnert. Vielleicht eben weil man damals noch Buddha war...
Wir Menschen können uns nicht einmal daran erinnern, was wir vor einer Woche, vor einem Monat, vor einem Jahr, oder gar vor einem Jahrzehnt an diesem oder jenen Tag zu einer bestimmten Uhrzeit getan haben. Trotzdem scheint es Hinweise darauf zu geben, dass wir vor einem Jahrzehnt, einem Jahr, einem Monat oder gar einer Woche schon gelebt haben.
...denn Reinkarnation ist mir suspekt...
Nur meine aktuelle Meinung. Ggf. treffe ich ja mal auf jemanden, der mir dazu mehr erzählen kann...
Hi @ S. Celine,
heute können wir das mit der Wiedergeburt ja einfach mal etwas außen vor lassen und die Geburt von Jesus Christus feiern.
Das Thema Wiedergeburt finde ich persönlich sowieso relativ sperrig, und wenn ich erhlich bin , so ganz kann ich mir auch nach vielen Jahren Buddhistischer Praxis noch nicht vorstellen,wie das Ganze genau funktionieren soll.
Aber immer hin finde ich spannend , das ja auch Jesus die Wiedergeburt gelehrt haben soll.
Und spannend finde ich auch, das es wesentlich warscheinlicher ist das Leben geht weiter, als das es plötzlich ganz zu Ende ist oder halt in einem ewigen Zustand festfriert.
Für mich ist Wiedergeburt nur ein Konzept wie andere Konzepte auch. Aber es ist ein Konzept ,das mir relativ plausibel vorkommt, und zu dem es ja auch etliches an Erfahrungsberichten gibt. Besser ist es natürlich immer ,wenn man die Dinge selber erfährt, aber beim Thema Wiedergeburt hab ich es da halt nicht wirklich so eilig.
Ich wünsche dir frohe Feiertage. Phönix
Vielen Dank, wünsche ich euch ebenfalls 🎄⛄🤶
Zu Weihnachten wünsche ich mir von ganzem Herzen, dass der sehnliche Wunsch des Dalai Lama sich erfüllt und er als Mädchen wiedergeboren wird...
...diesmal ohne Enthaltsamkeits-Gelübde 😉