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Meditieren ohne buddhistische Weltanschauung?

  • Kaiman
  • 14. August 2019 um 19:05
  • Zum letzten Beitrag
  • Kaiman
    Themenautor
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    • 14. August 2019 um 19:05
    • #1

    Hallo,

    fehlt da nicht ein wesentlicher Aspekt, wenn man meditiert ohne sich mit der buddhistischen Weltanschauung auseinanderzusetzen. Sondern nur dem Ziel nachgeht innerlich etwas ruhiger zu werden(so als eine Art Wellnessmeditation),was zwar mittel der Meditationst ist. Zweck ist es soweit ich weiss jedoch Klarblick zu erreichen . Das heißt Einsicht in die drei Daseinsmerkmale Substanzlosigkeit, leidhaftigkeit, Vergänglichkeit.

    Wie seht Ihr das ?

    Viele Grüße

  • kilaya 14. August 2019 um 19:08

    Hat den Titel des Themas von „Kann man meditieren ohne sich mit der buddhistischen Weltanschauung auseinander zu setzen“ zu „Meditieren ohne buddhistische Weltanschauung?“ geändert.
  • BlueOcean
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    • 14. August 2019 um 21:26
    • #2

    Wenn derjenige dann etwas ruhiger geworden ist, begegnet er auch seinen Mitmenschen anders. Das ist doch was? :)

  • Online
    xiaojinlong
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    • 14. August 2019 um 21:50
    • #3

    Wenn jemand das gerne tut und sich dadurch besser fühlt, wieso auch nicht? Manchen reicht auch ein Spaziergang durch den Wald.

    _()_

    小金龍

  • Grashuepfer
    Gast
    • 14. August 2019 um 22:14
    • #4

    Klar fehlt was - nämlich die buddhistische Weltanschauung :) Ob einem das was ausmacht, hängt natürlich davon ab, ob man diese Weltanschauung als wichtig und wertvoll erachtet.

    Ich mein, man kann sogar die buddhistische Philosophie weglassen, wenn man z.B. im christlichen Kontext verwurzelt ist, aber meditieren will. Aber auf die eine oder andere Form sollte (meiner persönlichen Meinung nach) ein ethischer Kompass Teil der Sache sein. Ansonsten kann man natürlich auch meditieren, um effektiver unmoralische Dinge zu tun.

    Zuletzt die Frage: Was ist dann mit "meditieren" gemeint? Was sind die Ziele, die man anstrebt?

  • ARYA DHARMA
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    • 14. August 2019 um 23:14
    • #5
    Fred1234:

    Hallo,

    fehlt da nicht ein wesentlicher Aspekt, wenn man meditiert ohne sich mit der buddhistischen Weltanschauung auseinanderzusetzen.

    Ich denke nicht, dass der Buddhismus oder Buddha die Meditation erfunden hat. Meditation erscheint in tausend Facetten. Such dir eine aus.

  • Xyz
    Gast
    • 15. August 2019 um 06:34
    • #6
    IkkyuSan:
    Fred1234:

    Hallo,

    fehlt da nicht ein wesentlicher Aspekt, wenn man meditiert ohne sich mit der buddhistischen Weltanschauung auseinanderzusetzen.

    Ich denke nicht, dass der Buddhismus oder Buddha die Meditation erfunden hat. Meditation erscheint in tausend Facetten. Such dir eine aus.

    Im Pali Kanon steht zb dazu das der Buddha die „Vertiefungen „ /Meditationen lange vor seiner Erleuchtung selber erlernte.


    Je vier( 1-8 ...der heute sogenannten Körperlichen und der Feinkörperlichen) von seinen ersten beiden Lehrern.

    Diese beiden verließ er jedoch

    ‚völlig unzufrieden‘ steht in den Lehrreden, weil weder die oder die vier der Meditationen ihn zu seinem Ziel der geistigen Befreiung verhalfen...❤️🙏

  • jianwang
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    • 15. August 2019 um 08:09
    • #7
    SGM:

    Im Pali Kanon steht zb dazu das der Buddha die „Vertiefungen „ /Meditationen lange vor seiner Erleuchtung selber erlernte.

    Je vier( 1-8 ...der heute sogenannten Körperlichen und der Feinkörperlichen) von seinen ersten beiden Lehrern.

    Diese beiden verließ er jedoch

    ‚völlig unzufrieden‘ steht in den Lehrreden, weil weder die oder die vier der Meditationen ihn zu seinem Ziel der geistigen Befreiung verhalfen...❤️🙏

    Da er von den Konzentrations - Meditationen zu anapanasati ging …

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Monikamarie
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    • 15. August 2019 um 08:45
    • #8
    Fred1234:

    fehlt da nicht ein wesentlicher Aspekt, wenn man meditiert ohne sich mit der buddhistischen Weltanschauung auseinanderzusetzen. Sondern nur dem Ziel nachgeht innerlich etwas ruhiger zu werden(so als eine Art Wellnessmeditation), ...

    Ja, Fred, da fehlt was. Das sehe ich schon seit zig Jahren, dass diejenigen, die ohne diesen geistigen Hintergrund, ohne die geschickten Mittel zwar meinen, sie wären "schon da" - z.B. durch zitierte Buddhasprüche in kleinen Büchlein oder großzügige Interpretationen in der Literatur -, aber seither immer nur in einer von An- und Abneigung geprägten Haltung hin- und hergeworfen werden.

    Oder aber sie wollen gar nichts mit Buddhas Lehre zu tun haben und meinen, es würde reichen, nur zur Ruhe zu kommen. Das reicht eben nicht zur Geistesschulung. Davon haben sie nämlich auch noch nichts gehört (diejenigen, die ich kenne). Das Leben ist kompliziert und teilweise sehr leidvoll, ohne einen geistigen Hintergrund wie den von Buddha oder m.w.a. einen Glauben an Jesus wird eine Veränderung der Perspektive und damit eine Veränderung des Lebens nicht stattfinden.

    SGM:

    Diese beiden verließ er jedoch

    ‚völlig unzufrieden‘ steht in den Lehrreden, weil weder die oder die vier der Meditationen ihn zu seinem Ziel der geistigen Befreiung verhalfen...

    _()_

  • Xyz
    Gast
    • 15. August 2019 um 08:59
    • #9

    Du scheinst launischer als meine kleinen Neffen.Heute hab ich mal keine Lust auf Deine Laune und eine Frage zur Quelle in MN hattest Du ja nicht..So>👻.. jianwang

  • Noreply
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    • 15. August 2019 um 09:09
    • #10

    Ich bin angefangen zu meditieren um Meine Gedanken abstellen zu können und ruhig zu werden, beide Ziele sind für Meditation ungeeignet, dafür gibt es genug andere Übungswege.

    Ohne die Worte von z.B Buddha oder Jesus zu erkennen gibt es keine Frieden vor den Gedanken und dem Getrieben sein. Ich hab für mich den Medizin Buddha entdeckt. Den kann ich schnell visualisieren. Gestern fiel mir ein das ich das ja auch schon mit Jesus gemacht habe und nun visualisiere ich Jesus wenn ich in der Welt bin und den Buddha beim Sitzen. Es ist gut wenn man Freunde hat.

    Zum Thema Weltanschauung fällt mir nur ein: Schau deine innen Welt an das ist Welt-an-Schauung und verwerfe alles was Dir die Welt so machen will wie sie nicht ist, das ist das Endsüchtigen von Weltanschauung.

    Eine buddhistische Weltanschauung ist wichtig um damit die innere Welt-Anschauung in Gang zu bringen, je mehr diese Welt-Anschauung geübt wir je mehr vergeht die buddhistische Weltanschauung.

  • Aravind
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    • 15. August 2019 um 10:48
    • #11
    Monikadie4.:

    Oder aber sie wollen gar nichts mit Buddhas Lehre zu tun haben und meinen, es würde reichen, nur zur Ruhe zu kommen.

    Wenn man zur Ruhe kommen will, wie Kaiman schreibt, dann ist das doch ein schöner Erfolg. ;)

    Geistesschulung ist es dann eher nicht, so wie Du schreibst, oder nur als zufälliger Nebeneffekt.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Monikamarie
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    • 15. August 2019 um 12:39
    • #12

    Ja, natürlich hast Du Recht, Aravind, ich aber sehe seit Jahren, welch großer Unterschied in der Wahrnehmung der inneren und äußeren Welt besteht zwischen jenen, die nur zur Ruhe kommen wollen und jenen, die sich einer Geistesschulung unterziehen.

    Ich meinte hier vor allem auch jene, die sich trotz mangelnder ernsthafter Beschäftigung mit der Lehre für wissend halten.

    Diejenigen, die nichts mit der Lehre zu tun haben wollen, haben natürlich allein durch Meditation einen Nutzen, aber ihr "Leiden" und die damit verbundenen Ängste und auftauchenden Fragen gehen weiter. Sie drehen sich im Kreis. Zu guterletzt behaupten sie sogar, Meditation würde nichts nützen.

    Das ist die Erfahrung aus meiner näheren Umgebung.

    _()_

  • ARYA DHARMA
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    • 15. August 2019 um 13:30
    • #13
    SGM:

    Diese beiden verließ er jedoch

    ‚völlig unzufrieden‘ steht in den Lehrreden, weil weder die oder die vier der Meditationen ihn zu seinem Ziel der geistigen Befreiung verhalfen...❤️

    Ja das stimmt ja auch alles.

    Nur du schreibst es ja selbst: Es hat IHN nicht zu seinem Ziel gebracht. Der Buddha hat für sich die perfekte Methode erlangt und versucht sie weiterzugeben. Nur nicht jeder kann dies umsetzen, sei es "karmisch", sei es sonst wegen etwas. Alleine schon innerhalb des Buddhismus gibt es ja nicht so etwas wie "die buddhistische Meditation". Vipassana Meditation ist etwas ganz anderes wie tantrische Meditation, die wiederum anders wie Zen Meditation, die unterscheidet sich wieder von der Lehrschule usw. usf.

    Ich denke man macht schon riesige Fortschritte, wenn man erkennt, dass Meditation keine starre Übung ist, wo man auf seinem Sitzkissen oder unter einem Baum verharren muss. Auch wenn es so anfängt...

  • Xyz
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    • 15. August 2019 um 14:20
    • #14

    Lieber @IkkyuSan

    Glaube es liegt ein Missverständnis vor oder ich habe mich evtl. nicht genau ausgedrückt.:rose:

    Das Dhamma ist die schriftliche Lehre, sind die schriftlichen Anweisungen des Buddhas nach denen wir leben können.

    Ich habe den Inhalt einer Sutta des Pali Kanons zitiert. Dieser Inhalt stammt aus MN -26- und ist nicht von mir.

    Hier ein Teil des Inhalt:

    „So setzte Uddaka Ràmaputta (und auch Alàra Kàlàma, mein Lehrer).... von mir eingesetzt mein Gefährte im heiligen Leben, mich auf den Rang eines Lehrers und erwies mir höchste Ehre.

    Aber es wurde mir klar:

    ,Dieses Dhamma führt nicht zur Ernüchterung, zur Lossagung, zum Aufhören, zum Frieden, zur höheren Geisteskraft, zur Erleuchtung, zum Nibbàna, sondern nur zum Wiedererscheinen im Gebiet von Weder-Wahrnehmung-Noch-Nichtwahrnehmung.‘

    Weil ich mit jenem Dhamma nicht zufrieden war, ließ ich es zurück und ging fort.“:heart:_()_

  • ARYA DHARMA
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    • 15. August 2019 um 14:36
    • #15
    SGM:

    Weil ich mit jenem Dhamma nicht zufrieden war, ließ ich es zurück und ging fort.“ :heart:_()_

    Ja, aber da ist doch kein Widerspruch, noch ein Missverständnis. Ich habe doch geschrieben, dass es Buddha so erkannt hatte. Also worauf willst du hinaus?

    SGM:

    Das Dhamma ist die schriftliche Lehre, sind die schriftlichen Anweisungen des Buddhas nach denen wir leben können.

    Ich glaube, davon hab ich mal gehört :nohear:

  • Aravind
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    • 15. August 2019 um 15:13
    • #16
    Monikadie4.:

    Diejenigen, die nichts mit der Lehre zu tun haben wollen, haben natürlich allein durch Meditation einen Nutzen, aber ihr "Leiden" und die damit verbundenen Ängste und auftauchenden Fragen gehen weiter.

    Ja, ich glaube, das sind wir uns einig. "Wohlfühlmediation" ist nichts schlechtes, hat aber wenig damit zu tun, den Pfad zu gehen.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Xyz
    Gast
    • 15. August 2019 um 15:25
    • #17

    Liber @IkkyuSan

    Ich möchte nirgendwo " drauf hinaus" …..:rose:_()_

  • ARYA DHARMA
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    • 15. August 2019 um 15:38
    • #18

    Na dann schreib auch nicht, dass ein "Missverständnis vorläge", wenn du auf keinen Punkt hinweisen möchtest. Ich mache mir ja hier auch Gedanken darüber.

  • Xyz
    Gast
    • 15. August 2019 um 16:24
    • #19

    Lieber @IkkyuSan

    könnten wir uns evtl. darauf einigen das ich schreibe was ich inhaltlich ausdrücken möchte und das Du schreibst was Du inhaltlich schreiben möchtest

    und das Du am besten dann von Dir und Deinem Inhalt sprichst dann kann ich Dir auch auf Deine Inhalte direkt mit meinen Gedanken antworten.

    Danke:rose:

    Also wenn ich von einem Missverständnis spreche dann lag hier für mich auch eines s.o. vor.

    Deine Textzeile oben noch einmal zur Erinnerung:

    "Du schreibst es ja selbst...Es hat ihn nicht zum Ziel gebracht..."

    Darauf hin habe ich richtiggestellt das dies des Buddhas Erfahrungen und Anweisungen sind die ihn zu der Erkenntnis brachten das die Vertiefungen, die Meditation nicht zur geistigen Befreiung führt. Und das dies im Dhamma, im Pali Kanon nachzulesen sei.


    Hilft Dir die meine Zusammenfassung an Deine inhaltlichen Texte von oben jetzt weiter in Deinen Gedanken oder wie kann ich Dir noch

    inhaltlich weiterhelfen?:heart:_()_

  • ARYA DHARMA
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    • 15. August 2019 um 16:40
    • #20
    SGM:

    Deine Textzeile oben noch einmal zur Erinnerung:

    "Du schreibst es ja selbst...Es hat ihn nicht zum Ziel gebracht..."

    Ah ok, jetzt weiß ich auch wie du das meinst. Nun, hier liegt tatsächlich ein Missverständnis vor.

    Das was ich schrieb ist völlig korrekt, denn es hat ihn nicht zum Ziel gebracht. Die Methoden, die er beigebracht bekommen hatte, haben ihn nicht zum Ziel geführt. Aber er hat sein Ziel dennoch erreicht, indem er SEINE Methode fand - die er lehrte. Darum sage ich ja schon die ganze Zeit, dass es mehrere Methoden gibt.

    Nun stellt sich mir die Frage, ob du Meditation per se ablehnst, weil Buddha erkannt hat, dass die Meditation ihn nicht befreit hat?

  • Monikamarie
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    • 15. August 2019 um 17:15
    • #21

    Ich verstehe es so, wenn ich mich mal einschalten darf, dass die Meditation alleine nicht zum Ziel bringt - "es hat ihn nicht zum Ziel gebracht" -, denn im achtfachen Pfad ist die Meditation lediglich ein Teil der gesamten Regeln. Und den hat der Buddha "geformt".

    Wenn ich also die 7 "restlichen" Teile auslasse, nützt es mir herzlich wenig.

    Erst durch das Reflektieren und die große Bereitschaft, über meine Gedanken, mein Handeln, meine Gefühle wirklich ernsthaft nachzudenken und zuzulassen, zu erkennen, dass ich mich vielleicht immer geirrt habe oder dass mein Gegenüber Recht hat und meine Wahrnehmung durch meine Konditionierung "gefärbt" ist, kann ich tiefer hinabsteigen in das möglicherweise beängstigende Chaos meines zusammengesetzten Körper-Geist-Organismus. Dazu muss ich einiges über die Zusammenhänge wissen. Und ich muss stabil genug sein.

    Dabei hilft mir das In-die-Stille-gehen, aber von alleine komme ich nicht unbedingt drauf, wenn ich nicht außerordentlich intuitiv begabt bin. Aber auch dazu benötige ich Worte - also passende Begriffe, sonst kann das Gefühlte nicht in die linke Gehirnhälfte kommen und Ausdruck finden.

    _()_

  • Xyz
    Gast
    • 15. August 2019 um 17:32
    • #22

    Lieber @IkkyuSan

    Gibt für mich keinen Grund Meditation abzulehnen.Im Gegenteil.

    Das sehe ich wie Du als sehr wichtigen Teil an.Gibt viele Gründe zu meditieren für mich.

    Obwohl der Buddha es für sich als ‚reines Vergnügen‘ in den Texten ja benennt😉.

    So ist es das für mich nicht immer.

    Wenn ich die geistige Befreiung vom Leid anstrebe, die der Buddha lehrte, dann muss ich dem Pfad folgen,den er uns über die Anweisungen im Dhamma hinterlassen hat.

    Darin übe ich mich und dabei helfen mir die Vertiefungen sehr❤️🙏

  • Xyz
    Gast
    • 15. August 2019 um 17:42
    • #23

    @Monikadie4.

    Ich muss (für mich) sogar noch viel weiter gehen...So benötige ich zb ‚heute‘ sehr hohe disziplinierte Vorgaben aus den Ordensregeln für meinen persönlichen Alltag❤️🙏

  • Monikamarie
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    • 15. August 2019 um 18:58
    • #24

    Liebe Sanne,

    was meinst Du denn damit "sehr hohe disziplinierte Vorgaben aus den Ordensregeln"?

    _()_

  • Xyz
    Gast
    • 16. August 2019 um 03:54
    • #25

    @Monikadie4.

    Ja genau.(einen Teil davon)

    Sonst würden mir persönlich die weisen Erwägungen in einer Medi und die Achtsamkeit im Alltag nicht ausreichend gelingen.Und ich hätte bestimmt schnell die vielen kg wieder auf der Hüfte die ich endlich auch los bin..

    Alles 👎 erprobt😉...

    Die vielen Weisen haben es begründet mit unserem Geist der wie ein Magier ohne Disziplin wegrutscht in seine alten Muster....

    Kann ich heute bestätigen❤️🙏

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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