Mich würde Interessieren woran in eurem alltäglichen Leben ihr konkret feststellt, dass ihr den Umfang eures Egos mittels Praxis abgebaut habt.
Wie war diese Zusammensetzung früher wie ist diese Zusammensetzung heute.
[lz]
Sakula erreichte Nibbana, weil sie mit absoluter Klarheit erkannte, daß alles was normalerweise als "ich" gilt, tatsächlich "Nicht-Ich" ist. Sie wußte, daß das plötzliche Entstehen und Vergehen all dieser Erscheinungen nur abhängig ist von unpersönlichen Ursachen. Dieses Verständnis hat jede Neigung, sich an die sankhara oder die "bedingten Gebilde" zu klammern ausgelöscht, und damit waren alle negativen geistigen Neigungen verschwunden.[/lz]
[lz]
In den letzten vier Zeilen, wird das Selbst erörtert, wie es wirklich ist - eine Zusammensetzung von bedingten, sich ändernden Erscheinungen. Die fünf Daseinsgruppen bilden in zweifacher Gliederung nama (Geist) und rupa (Körperlichkeit), wobei jedes von ihnen aus Gruppen kurzlebiger Faktoren besteht. Nama, die geistige Seite des Daseins setzt sich aus den vier unkörperlichen Daseinsgruppen zusammen - Gefühl (vedana), Wahrnehmung (sanna), Geistesformationen (sankhara), und Bewußtsein (vinnana) - die in jedem Augenblick der Erfahrung gemeinsam entstehen. Rupa, (die 5. Daseinsgruppe) die äußerliche Materie oder die Materie des eigenen Körpers, besteht ihrerseits aus den vier Elementen Festes, Flüssiges, Hitziges und Gasiges (oder bildhafter: Erde, Wasser, Feuer, Luft).
Jede Daseinsgruppe entsteht aufgrund bestimmter Ursachen und wenn diese Ursachen enden, hören auch die Daseinsgruppen auf. Ursachen, oder Bedingungen, verknüpft mit Wirkungen bilden das Gesetz der Bedingten Entstehung (paticcasamuppada), welches im Mittelpunkt von Buddha's eigenem Erwachen steht. Der Refrain in Selā's Gedicht ist genau gesagt eine Neugestaltung der meist sehr allgemeinen Ausführung dieses Gesetzes, wie sie in den suttas oft aufgeführt wird:
Wenn dies ist, ist jenes; wenn dies entsteht, entsteht jenes. Wenn dies nicht ist, ist jenes nicht; wenn dies aufhört, hört jenes auf.[/lz]
letzten vier Zeilen[lz]
N.5
"Nicht ist dies Gebilde von einem selbst gemacht Nicht ist das Übel [2] von einem anderen gemacht. Aus einer Ursache ist es entstanden Durch Vernichtung der Ursache wird es aufgehoben. Wie ein Samenkorn, das in ein Feld gesät ist, wächst, Wenn es zu beidem, dem Geschmack des Erdbodens und und zu seinem Saft [3] gelangt ist: So sind die Wesensbestandteile, die Elemente und die sechs Sinnesbereiche [4]. Aus einer Ursache entstanden, durch Vernichtung der Ursache werden sie aufgehoben [5]."[/lz]