Alles anzeigenLiebe Theravada-Praktizierende,
bis hierher sieht es nicht gut aus. Warum? Es sieht so aus als hättet ihr keinen Plan von eurem Pfad.
Das kann man nun natürlich gutheißen: 'Plan? Was soll's?!' Aber wenn ihr keinen Plan habt wie wollt ihr dann den Erfolg eures Pfades überprüfen? Und wie wollt ihre dann glaubhaft die Validität eures Pfades vertreten wollen?
Ich sage das ohne den Theravada Pfad zu verneinen. Ich sage das, um euch klarzumachen, was für euch und die Welt auf dem Spiel steht.
Deshalb würde ich mich freuen, wenn ihr etwas ernsthafter auf meine Fragestellung eingehen könntet.
ich frag mich eher warum Du so versessen auf einen Plan bist.
Willst Du eine Checklisten-App programmieren, wo man einen Pfad auswählt und dann so einen Fortschrittsbalken zur Erleuchtung hat?
Dass es solche Pfadmodelle meistens nur als Randnotiz gibt ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass man aufmerksam gehen und nicht ständig in die Wanderkarte glotzen soll.
edit:
Hallo Martin, ich studiere in einer burmesischen Linie, und würde da nicht drauf wetten!
Ich kenn zwar die Begriffe, die er verwendet auch nicht, aber der Fokus auf 'effektive Vorgehensweise' kommt mir aus dem Neo-Advaita bekannt vor. Da hab ich auf youTube auch mal einen gesehen, der ganz stolz und enthusiastisch auf seinem Flip-Chart rum gekritzelt hat und seine Richtung war dann die kürzeste zur Erleuchtung. Die Anderen Richtungen hat er dann ein bisschen bemitleidet, wieso die sich so abmühen und alles kompliziert machen.