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Phowa

  • karma namkha
  • 4. Mai 2019 um 18:20
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  • karma namkha
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    • 5. Mai 2019 um 10:52
    • #26

    Liebe Amdap

    Die Karmapas haben bei ihrem Treffen ja zugesagt, dass sie sich um die Vereinigung der Kagyüs bemühen werden und warum kann es nicht zwei Karmapas geben. Das bedeutet doch Vielfalt und entspricht ganz dem buddhistischen Gedanken. Aber gut Ding braucht Weile ....:rainbow:

  • user9999
    Gast
    • 5. Mai 2019 um 11:29
    • #27
    karma namkha:

    Und darum frage ich mich jetzt immer öfter, ob es ausreicht was ich zu geben habe, ob es nicht zu wenig oder falsch ist ....

    Dazu zitiere ich noch mal User19823:

    User19823:

    Er hat über diese Arbeit die CD "Die fünf Einladungen" verfasst, die gleichermaßen über die Rolle der Helfenden wie auch der Sterbenden berichtet. Wirklich sehr sehr berührend, liebevoll, mit viel Tiefgang und auch interessant für alle, die noch weit vom sterben entfernt sind.

    Ich habe das Buch gelesen und würde es unbedingt weiterempfehlen. Frank Ostaseski ist Zen-Praktizierender und ich denke, es ist sehr wertvoll, das Thema Sterben auch mal aus dieser Sicht zu betrachten.

  • karma namkha
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    • 5. Mai 2019 um 13:10
    • #28

    Liebe mkha,

    Vielen Dank für deine Worte und die wunderschöne Geschichte über den Berg.

    Ich habe erst im Juli vor zwei Jahren Zuflucht genommen und habe / hatte gerade am Anfang sehr viel Respekt vor den Worten der langjährigen Buddhisten. So in der Art: alles was sie sagen ist das Evangelium.

    Ich habe mich bei den Grundsätzen des Buddhismus schnell heimisch gefühlt, weil ich vieles davon schon vorher so gelebt habe. Auch mit dem Visualisieren habe ich mir leicht getan, weil ich schon seit ich 19 war als Ausgleich zu meinem Job meditiert habe, allerdings über Meer, Wellen, Wind, ...

    Ich hatte gewisse Vorstellungen über langjährige Buddhisten, das sie ihr Leben nach dem Dharma leben und damit auch in ihrem Leben keine Schwierigkeiten haben, da es ja in den Schriften für wirklich alles eine Antwort gibt.

    Ich habe so meine "schöne Welt" Vorstellung und möchte mir diese auch nicht nehmen lassen.

    Ich versuche immer "den Berg" von allen Seiten zu betrachten und suche mir die für mich in diesem Moment beste/ schönste Seite aus.

    Ich bin ein Meister darin auch in schlimmen Situationen etwas positives zu finden und das schon seit vielen Jahren.

    Darum haben mich viele Aussagen und Meinungen aus der Sangha auch erschreckt und etwas an meinem Weltbild gekratzt.

    Aber ich lasse mich nicht so leicht unterkriegen, aber doch verwirren.

    Liebe Grüße. 🙏

  • Phoenix
    Gast
    • 5. Mai 2019 um 19:38
    • #29
    karma namkha:

    Lieber Phoenix,

    Auch ich halte Lama Ole für einen hervorragenden Lehrer. Ich weiß noch wie begeistert ich war, als ich ihn das erste Mal über Mahamudra sprechen gehört habe. Ich konnte davon viel mitnehmen.

    Als beim nächsten Vortrag wieder Mahamudra das Thema war, und jetzt kannst du über mich lachen, weil ich auch selbst darüber lache, habe ich gesagt: Das habe ich schon mal gehört, das kenn ich schon.

    Ich erntete verständnislose Blicke. Mittlerweile habe ich das Buch darüber und lese regelmäßig darin und begreife erst jetzt langsam verschiedene Zusammenhänge.

    Trotzdem habe ich das Gefühl, dass sich alle für sehr elitär halten. Stolz auf die Lehre zu sein ist eine Sache, aber den Stolz so nach außen zu tragen eine ganz andere.

    Mich hat das wirklich sehr hart getroffen, das Gefühl vermittelt zu bekommen, das meine Arbeit ohne Phowa nicht viel wert ist.

    Und als ich dann noch, wie vorher beschrieben, die Energie nach dem Phowa im Raum gespürt habe, war ich hin und weg. Ich weiß nicht, wie es funktioniert aber ich kann sagen, dass es funktioniert ....

    Ich hatte bei Begleitungen danach eigentlich immer ein gutes Gefühl, habe das Fenster geöffnet, damit der Geist raus kann, ...

    Aber seit diesem Zeitpunkt, weiß ich das es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir uns vorstellen können ....

    Und darum frage ich mich jetzt immer öfter, ob es ausreicht was ich zu geben habe, ob es nicht zu wenig oder falsch ist ....

    Alles anzeigen

    Liebe karma namkha,

    dein wichtiger Beitrag hier wäre mir fast entgangen, wenn du mich mit dem @ erwähnst werde ich über an mich gerichtete Posts informiert.


    Was du ansprichtst deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.Viele Ole Schüler sind sehr stolz,und das ist zwar ein sehr wirksames Mittel den eigenen Stolz freizulegen, aber manchmal ist es einfach auch nur blöd.

    Das andere ist , das Oles Kraft oder Segensfeld unwarscheinlich stark ist, gerade was Buddha Amitaba angeht.

    Wenn du in seinem Kraftfeld meditierst, z .b. über die 16.Karmapa Meditation wirst du Sterbende immer sehr gut begleiten können.

    Dann gibts da noch einen Punkt der mir wichtig ist , nämlich das es hier im Forum nicht immer leicht ist unvoreingenommen über die Dharmapraxis im Diamantweg zu kommunizieren. Persönlichere Sachen bespreche ich deswegen gerne auch per Konversation.:vajra:

    _()_ Phönix

  • karma namkha
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    • 5. Mai 2019 um 19:44
    • #30

    Vielen Dank für deine Worte und deine Sicht der Dinge. Darüber muss ich jetzt erst einmal nachdenken.

    🙏🙏🙏

  • kilaya
    Gast
    • 5. Mai 2019 um 19:57
    • #31
    Phoenix:

    Was du ansprichtst deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.Viele Ole Schüler sind sehr stolz,und das ist zwar ein sehr wirksames Mittel den eigenen Stolz freizulegen, aber manchmal ist es einfach auch nur blöd.

    Ist mir auch aufgefallen. Meist ist Stolz ja ein Weg, um einen Mangel auszugleichen. So sehr es oft stört, so sehr kann man das auch nachvollziehen, dass manche Menschen das brauchen, bis sie den darunterliegenden Mangel auf andere Weise nachhaltig ausgleichen können. Ich kann mich erinnern, wie ich - bei einem Phowa-Kurs - auf einmal das Gefühl hatte, dass mein Stolz sich auflöste. Und es folgte unweigerlich der Gedanke: "Ich bin besser als all diese stolzen Leute, ich kann meinen Stolz auflösen". ;) Sehr tückisch, dieses Gefühl... Den Rat des Lamas, Stolz zunächst mal zu "einschliessendem Stolz" zu erweitern war hilfreich. Wenn man das aber auf die eigene Sangha beschränkt, entstehen solche Dynamiken, wo man die eigene Sangha für die "Elite des Buddhismus" hält. Natürlich ist das nicht das eigentliche Ziel. Schafft man es, diesen Stolz zum sog. "Vajra-Stolz" umzuwandeln, dann ist man wirklich weiter und muss auch die eigene Gruppe nicht mehr nach Aussen hin abgrenzen. Wobei ja eben auch solche Aussagen entstehen, die nicht den Eindruck erwecken, dass da etwas verstanden wurde, die aber vor dem Hintergrund einer Stolztransformation auf einer ersten Entwicklungsstufe zumindest nachvollziehbar werden.

  • karma namkha
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    • 5. Mai 2019 um 20:12
    • #32

    Lieber @Phönix

    Vielen Dank für deine Antwort. Ich bin froh, dass du das auch so siehst.

    Oles Kraftfeld ist wirklich gut zu spüren in der Sangha. Oft spürt es sich so an, als wäre er da.🙏

    Ich würde mich gerne mit dir über sehr persönliche Eindrücke austauschen, wenn du das auch möchtest. Dann müsstest du mir nur schreiben, wie das hier funktioniert.

    Liebe Grüße.

  • kilaya
    Gast
    • 5. Mai 2019 um 20:29
    • #33

    Ich weiss nicht aus eigener Erfahrung, was sich in den letzten 20 Jahren beim Diamantweg verändert hat; die Belehrung zum Stolz habe ich damals öfter gehört. Also den Teil, dass man Stolz in einem ersten Schritt zu einem einschliessenden Stolz erweitern kann, um sich nicht mehr über andere zu stellen. Das meint aber alle Menschen, an jedem Menschen ist etwas besonderes zu finden. Trotzdem scheint es bei vielen in Kombination mit anderen Aussagen dazu gemacht zu werden, dass man erstmal den Stolz auf die Sangha erweitert. Das kann aber nicht der Weisheit letzter Schluss sein und wirkt zusätzlich nach Aussen hin komisch. Insofern hätte ich mir gewünscht, dass dem mehr entgegengewirkt würde.

    Der Vajra-Stolz wiederum als Gegenmittel zum Ego-Stolz ist Dir ja sicherlich bekannt, das habe ich auch woanders her.

    Was ich zum Dharma schreibe, stammt normalerweise aus verschiedensten Quellen und eigener Erfahrung, in eigenen Worten dargestellt. Hier habe ich im Wesentlichen aber einfach meine Wahrnehmung und Erfahrung bzgl. Stolz von damals wiedergegeben.

  • Alaya
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    • 5. Mai 2019 um 21:01
    • #34

    habe ne weile überlegt: also die Sakyas zum Beispiel haben ja auch eine Tendenz zum Stolz. Dort gibt es ja einige Belehrungen die es tatsächlich in dieser Zusammenstellung nur dort gibt. (lamdre, 13 goldene Dharma um nur 2 zu nennen)

    Und sie finde diese Belehrungen natürlich auch wertvoll.

    Der Unterschied zum Diamantweg scheint möglicherweise, dass die Sakyas diese Belehrungen auch für andere Schulen öffnen und diese auch eine hohe Wertschätzung genießen. Im Diamantweg habe ich mindestens 1x erlebt wie andere Schulen abgewertet werden und darauf wertgelegt wurde nur in dieser Linie zu praktizieren.

    Liebe Grüße

    Tobias

  • kilaya
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    • 5. Mai 2019 um 21:09
    • #35
    Alaya:

    Der Unterschied zum Diamantweg scheint möglicherweise, dass die Sakyas diese Belehrungen auch für andere Schulen öffnen und diese auch eine hohe Wertschätzung genießen. Im Diamantweg habe ich mindestens 1x erlebt wie andere Schulen abgewertet werden und darauf wertgelegt wurde nur in dieser Linie zu praktizieren.

    Ja genau, das meine ich mit der "Kombination mit anderen Aussagen" was dazu führt, dass es bei vielen dort stecken bleibt. Bei der Abwertung anderer Schulen, übrigens auch schon damals ein Konfliktpunkt zwischen mit und der Sangha, kommt aber eben möglicherweise der Aspekt dazu, dass viele der typischen Diamantwegs-Schüler zur Verwirrung neigen, wenn sie zu viele Sachen vermischen. Dumm ist nur, dass das, was nach Innen möglicherweise als Schutz funktioniert, nach Aussen eben sehr komisch wirkt und auch potentiell ein schlechtes Bild auf den tibetischen Buddhismus werfen könnte. Mir scheint aber dass die anderen Schulen und Lehrer da durchaus resilient genug sind, sich davon abzugrenzen.

  • Alaya
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    • 5. Mai 2019 um 21:16
    • #36

    komisch aber dass nur der Diamantweg diesen "Schutz" zu benötigen scheint.

    Schüler anderer Schulen neigen doch auch zur Verwirrung .

    Liebe Grüße

  • CCC
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    • 6. Mai 2019 um 07:48
    • #37

    Ich kenne mich In Eurer Tradition nicht aus, aber für mich passt Stolz, in welcher Form auch immer, nicht zum Buddhismus.

    ...freundlich sanft und ohne Stolz...

    "aus dem Metta-Sutta":rad:

    _()_

  • Lucky Luke
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    • 6. Mai 2019 um 08:14
    • #38
    Lilli:

    Ich kenne mich In Eurer Tradition nicht aus, aber für mich passt Stolz, in welcher Form auch immer, nicht zum Buddhismus.

    Es gibt im Vajrayana verschiedene Ebenen.

    In der Sutra Ebene ist Stolz ein Geistesgift, das vermieden werden sollte.

    Es gibt aber auch eine Form von Stolz, der frei von Ego ist (das Wort "Würde" passt vielleicht besser), der bei der tantrischen Ebene eine Rolle spielt. Das würde aber in diesem Thread zu weit ins OT gehen, darauf näher einzugehen.

  • CCC
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    • 6. Mai 2019 um 10:57
    • #39

    Danke für die Erklärung 😊

  • karma namkha
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    • 6. Mai 2019 um 12:09
    • #40

    Was bedeutet die Abkürzung OT?

    Liebe Grüße.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 6. Mai 2019 um 12:38
    • #41
    karma namkha:

    Was bedeutet die Abkürzung OT?

    Liebe Grüße.

    https://de.wikipedia.org/wiki/off-topic

    ;)

  • kilaya
    Gast
    • 6. Mai 2019 um 13:08
    • #42

    Mit dem Stolz gibt es zwei Ebenen im Tantra: einmal hat jeder Mensch dieses Störgefühl, meist in Mischung mit anderen Gefühlen, und da Tantra mit der Transformation dessen arbeitet, was da ist, gibt es Gegenmittel gegen diese Störgefühle. Jedes der 5 reinen Störgefühle hat ganz spezifische Gegenmittel, das wird auch im Mandala der Dhyani-Buddhas gut aufgeschlüsselt, und durch die Transformation bleibt eine spezifische Buddha-Weisheit zurück, deren dysfunktionaler verblendeter Ausdruck das Störgefühl war.

    Vajra-Stolz ist die Identifikation mit etwas überpersönlichem, befreienden, von Aspekten der Buddhanatur die die "Essenz" (nicht dinglich zu verstehen) jedes Wesens ist. Ich denke Vajra-Stolz kommt zu Anfang eher als Gegenmittel zu Minderwertigkeitsgefühlen zum Einsatz. Bei zu viel Störgefühl Stolz könnte es zeitweise zu einer Verstärkung führen, auch wenn es langfristig den Stolz umwandeln oder auf die überpersönliche Ebene übertragen kann.

    (Alles in meinen Worten ausgedrückt...)

  • Lucky Luke
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    • 6. Mai 2019 um 13:19
    • #43
    kilaya:

    Mit dem Stolz gibt es zwei Ebenen im Tantra: einmal hat jeder Mensch dieses Störgefühl, meist in Mischung mit anderen Gefühlen, und da Tantra mit der Transformation dessen arbeitet, was da ist, gibt es Gegenmittel gegen diese Störgefühle. Jedes der 5 reinen Störgefühle hat ganz spezifische Gegenmittel, das wird auch im Mandala der Dhyani-Buddhas gut aufgeschlüsselt, und durch die Transformation bleibt eine spezifische Buddha-Weisheit zurück, deren dysfunktionaler verblendeter Ausdruck das Störgefühl war.

    Das ist ja schon schwer nachzuvollziehen wenn man Tantra praktiziert,

    Daher habe ich bewusst geschwiegen, um eine weitere Verwirrung zu vermeiden.

    Und natürlich, weil es hier OT ist.

  • kilaya
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    • 6. Mai 2019 um 13:34
    • #44

    Es ist vielleicht auch insofern etwas On Topic, weil ja Amithaba einer der 5 Dhyani-Buddas ist, und auch für die Transformation eines bestimmten Störgefühls steht. (Begierde und Anhaftung in Unterscheidende Weisheit)


    [lz]

    Die Buddhaformen der Lotusfamilie sind dem Störgefühl Gier zugeordnet und wandeln es in den dem Störgefühl zugrundeliegenden Weisheitsaspekt unterscheidende Weisheit um. -- Adibuddha – Wikipedia[/lz]

  • Lucky Luke
    Gast
    • 6. Mai 2019 um 13:41
    • #45
    kilaya:

    Es ist vielleicht auch insofern etwas On Topic, weil ja Amithaba einer der 5 Dhyani-Buddas ist, und auch für die Transformation eines bestimmten Störgefühls steht. (Begierde und Anhaftung in Unterscheidende Weisheit)

    Wenn man nicht gerade Tantra praktiziert, dann weiß man (normalerweise) nichts über die 5 Dhyiani Buddhas geschweige denn über die Transformation von Störgefühlen. Egal ob das jetzt Stolz oder Begierde ist,

    Sorry, das geht für mich zu weit.

    Aber vielleicht findet es der eine oder andere User nützlich.

  • karma namkha
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    • 6. Mai 2019 um 13:59
    • #46

    Und wie ist das alles im Alltag umzusetzen? Denn Stolz ist glaube ich immer irgendwie vorhanden.

    z.B: ich bin stolz auf mein Team - ich sage ihnen das und sie sind motivierter bei der Arbeit.

    Oder ich bin momentan stolz darauf, wie ich eine schwierige Pflege Situation gemeistert habe, aber das Gefühl vergeht dann wieder, weil die nächste Aufgabe wartet. Ist das dann ein Störgefühl?

    Ich frage das, weil ich jetzt ganz begeistert mitgelesen habe, einiges mehrmals, weil ich zuerst nichts verstanden habe. Ich habe auch einiges dazu im Internet nachgelesen.

    Ich frage mich immer, sind diese schönen Texte nicht dazu da, um sie dann praktisch im Alltag umzusetzen?

    Ich kenne viele Buddhisten die wunderbar zitieren können, aber reicht das aus?

    Es gibt so viele Meinungen dazu, aber haben wir nicht alle das selbe Ziel?

    Ich erlebe in der Sangha öfters Menschen, die Lebenskünstler sind (kein fixer Job, keine privaten Verpflichtungen,...) und fixe Meditationszeiten haben. Für sie spielt sich der Großteil ihres Lebens in oder um die Sangha herum ab.

    Ich vergleiche das immer ein bisschen mit einer "Geschützten Werkstätte".

    Die wahre Umsetzung des Buddhismus sollte doch im täglichen Leben statt finden ....

  • karma namkha
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    • 6. Mai 2019 um 14:09
    • #47

    Danke für die Erklärung zu OT.

    Liebe Grüße.

  • Amdap
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    • 6. Mai 2019 um 14:29
    • #48
    Lilli:

    Ich kenne mich In Eurer Tradition nicht aus, aber für mich passt Stolz, in welcher Form auch immer, nicht zum Buddhismus.

    ...freundlich sanft und ohne Stolz...

    "aus dem Metta-Sutta":rad:

    _()_

    Liebe Lilli, hier zitiere ich mich einmal selbst zum Thema: "Der Göttliche Stolz", dann kannst Du Dir vielleicht besser vorstellen, wie man sich dabei fühlen kann, ohne dass weltlicher Stolz verblendend vorherrscht:

    Amdap:

    Nachdem ich in den Neunzigern mit dem Vajrayana in Kontakt kam, erinnerte ich mich unweigerlich an eine Erfahrung aus der Kindheit:


    Wenn meine Mutter mich zu Bett bringen wollte, sagte sie gedehnt und ausdrucksvoll, während sie mich auf den Armen dorthin trug:

    "Mach' dich mal gaaanz schweeer…!"

    Und ich glaubte ganz fest daran, dass ich mich schwerer machen konnte!

    Der Hintergrund war natürlich auch eigennützig: sie wollte, dass ich tiefenentspannt einschlafe und sie dann ihre Ruhe hat!


    Beim Orden Arya Maitreya Mandala übten wir bevorzugt im Mandala der Dhyani-Buddhas. Das Sitzen als Gottheit, umgeben von den anderen Dhyani-Gottheiten, das ist ein sehr ähnliches Gefühl. Oder es ist sogar gleich, möchte ich sagen.

    Einfach nur so dazusitzen, ohne sich selbst irgendwelche künstlichen Attribute anzuheften, einfach nur das personifizierte nackte Sein zu sein,

    das ist die natürliche Würde, das ist der Vajra-Stolz. Hier kommt zum Ausdruck: "Ich bin der ich bin".


    Mantras können dabei zwar hilfreich sein, sind für mich aber eher ein Fremdkörper. Das ist bei jedem anders.


    Amdap

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    Liebe Grüße, Amdap

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • kilaya
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    • 6. Mai 2019 um 14:41
    • #49
    Sherab:

    Wenn man nicht gerade Tantra praktiziert, dann weiß man (normalerweise) nichts über die 5 Dhyiani Buddhas geschweige denn über die Transformation von Störgefühlen. Egal ob das jetzt Stolz oder Begierde ist,

    Die TE (Threaderstellerin) praktiziert doch Tantra

    karma namkha:

    Ich frage mich immer, sind diese schönen Texte nicht dazu da, um sie dann praktisch im Alltag umzusetzen?

    Ich kenne viele Buddhisten die wunderbar zitieren können, aber reicht das aus?

    Satz 1: Natürlich

    Satz 2: Natürlich nicht

    ;)

    Es gibt ja verschiedene Methoden, damit zu arbeiten. Guru-Yoga soll durch Identifikation mit dem Ziel alles gleichzeitig angehen. Die verschiedenen Übungen des Ngöndro zielen auch teilweise vorrangig auf bestimmte Störgefühle ab. (Niederwerfungen: Stolz; Diamantgeist: Zorn; Mandala-Gaben: Begierde / Anhaftung)

  • karma namkha
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    • 6. Mai 2019 um 15:02
    • #50

    Danke für die Erklärung. Ich sehe schon, da muss ich noch viel lernen und verstehen. Ich bin gerade beim Diamantgeist, da hab ich noch etwas Zeit.

    Liebe Grüße.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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