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Zitatesammlung – Nydahl und der Islam

    • Tibetisch
    • Kritik
  • Ichbinderichbin
  • 7. November 2018 um 11:45
  • Geschlossen
  • Zum letzten Beitrag
  • Aravind
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    • 9. November 2018 um 12:17
    • #76
    Phoenix:

    Die Geschichte des Christentums finde ich persönliche auch immer etwas gruselig.

    Aber Grusel ist immer auch noch steigerungsfähig, das vergessen wir halt allzugerne.

    _()_

    Wer wollte Dir da widersprechen, lieber Phoenix!

    Es ging mir aber gar nicht um "Whataboutism", sondern darum, das Religion immer instrumentalisiert wird, und man dann nachträglich eine nette Erzählung draus macht, um die tatsächlich dahinter liegenden Machtinteresen zu verschleiern ("nett" natürlich nur, wenn man zu den Gewinnern gehört).

    Deswegen mein ständiges Mantra: Man muss bewerten und manchmal sogar bekämpfen, was böse Menschen tun; nicht, woran sie glauben.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • accinca
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    • 9. November 2018 um 13:16
    • #77
    Elke:

    Christentum und eine liberale Gesellschaft gehen schwer zusammen, Buddhismus und eine liberale Gesellschaft gehen schwer zusammen, Judentum und eine liberale Gesellschaft gehen schwer zusammen, Hinduismus und eine liberale Gesellschaft gehen schwer zusammen. Überall, wo Religion mehr ist als Privatvergnügen und in der Politik mitmischt, gehen - unahängig vom tatsächlichen Inhalt der jeweiligen Religionen - die Menschenrechte den Bach runter,

    Und sogar da wo sog. "Menschenrechte" zur Religion werden.

  • Phoenix
    Gast
    • 9. November 2018 um 13:28
    • #78
    Aravind:
    Phoenix:

    Die Geschichte des Christentums finde ich persönliche auch immer etwas gruselig.

    Aber Grusel ist immer auch noch steigerungsfähig, das vergessen wir halt allzugerne.

    _()_

    Wer wollte Dir da widersprechen, lieber Phoenix!

    Es ging mir aber gar nicht um "Whataboutism", sondern darum, das Religion immer instrumentalisiert wird, und man dann nachträglich eine nette Erzählung draus macht, um die tatsächlich dahinter liegenden Machtinteresen zu verschleiern ("nett" natürlich nur, wenn man zu den Gewinnern gehört).

    Deswegen mein ständiges Mantra: Man muss bewerten und manchmal sogar bekämpfen, was böse Menschen tun; nicht, woran sie glauben.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

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    Hmm,

    manchmal machen Menschen aber halt auch üble Sachen , weil sie an üble Dinge glauben.:shock: Und sehr warscheinlich besteht zwischen beidem auch ein Zusammenhang.;)

    Das Religionen sehr oft zu benutzt worden sind die Interessen einer Oberschicht durchzusetzen empfinde ich aber auch als echtes Problem.

    Nur ist es für mich halt schon ein Unterschied ,ob sie das so wie in alten Tibet gemacht haben , oder z.b. so wie bei den alten Mayas.

    _()_

  • Obladi Oblada
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    • 9. November 2018 um 13:31
    • #79
    accinca:
    Elke:

    Christentum und eine liberale Gesellschaft gehen schwer zusammen, Buddhismus und eine liberale Gesellschaft gehen schwer zusammen, Judentum und eine liberale Gesellschaft gehen schwer zusammen, Hinduismus und eine liberale Gesellschaft gehen schwer zusammen. Überall, wo Religion mehr ist als Privatvergnügen und in der Politik mitmischt, gehen - unahängig vom tatsächlichen Inhalt der jeweiligen Religionen - die Menschenrechte den Bach runter,

    Und sogar da wo sog. "Menschenrechte" zur Religion werden.

    *Augenbraue hochzieh* Könntest du das etwas näher erläutern, was du konkret damit meinst? Beispiele?

    Living is easy with Eyes closed

  • accinca
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    • 9. November 2018 um 13:55
    • #80
    Elke:

    *Augenbraue hochzieh* Könntest du das etwas näher erläutern, was du konkret damit meinst? Beispiele?

    Nun gut, was ist gemeint mit "eine liberale Gesellschaft" könnte

    keine Religion (Kommunismus) schaffen?

    Ich meinte damit man kann alles Übertreiben und von anderen fordern.
    Aber was einer selber freiwillig machen will ist natürlich seine Sache.

  • void
    Globale Moderation
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 9. November 2018 um 13:59
    • Offizieller Beitrag
    • #81
    Martin1980:

    Aber zurück zum Thema. Herr nydhal braucht die Dbu nicht. Umgekehrt sieht die Sache schon anders aus. Warum setzen die sich nicht an einen Tisch und regeln die ganze Sache?

    Die Sache zieht sich seit 1999 hin, wir haben also nächstes Jahr "20 Jahre Ole Nydahl DBU Misere":

    1. Ole Nydahl distanziert sich nicht von seinen Aussagen. Eben weil er das aus tiefsten Herzen fühlt, und er das als berechtigte Sorge sieht.

    2. Der Diamantweg distanziert sich nicht von Ole Nydahl, weil er diesen als Lehrter und Gründer hoch verhert und auch organisatorisch und finanziell eng an ihn gekoppelt ist.

    3. Die DBU wird sich nicht von ihren Werten distanzieren.

    Das sich das so lange hingezogen hat, liegt wohl daran, dass die DBU lange versuchte, den Buddhismus als offizielle Konfession druchzusetzten, wofür eine große Anzahl von Mitgliedern wichtiger ist als die Distanzierung von Gemeinschaften wie dem Diamantweg.

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  • kilaya
    Gast
    • 9. November 2018 um 15:15
    • #82

    Ich glaube das zieht sich sogar schon noch länger...

    ON wollte nie, dass Buddhismus als Konfession anerkannt wird. Er sah darin nur Nachteile. So gesehen hätte er dieses Vorhaben womöglich sabotieren können, indem der Diamantweg austritt. Da müssen also noch mehr Faktoren eine Rolle spielen, warum man sich so ein zerrüttete Zwangsehe so lange antut.

  • Sudhana
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    • 9. November 2018 um 17:12
    • #83
    kilaya:

    ON wollte nie, dass Buddhismus als Konfession anerkannt wird. Er sah darin nur Nachteile.

    Gibt es dafür Belege oder ist das jetzt nur Dein persönlicher Eindruck?

    _()_

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Phoenix
    Gast
    • 9. November 2018 um 17:24
    • #84

    Ole will grundsätzlich keine überbordende Bürokratie. Deshalb sieht er auch die Anerkennung als offizielle Konfession eher kritisch.

    In Dänemark ist der Diamantweg aber offiziell anerkannt, mit all den Vor- und Nachteilen.

    Das ist jedenfall mein Informationsstand.

    :zen:

  • kilaya
    Gast
    • 9. November 2018 um 17:38
    • #85

    @Phoenix Der Diamantweg oder der Buddhismus?

    Sudhana Er hat das damals immer wieder konkret gesagt, dass er schlanke Vereinsstrukturen besser findet wegen der Bürokratie.

    Und nun eine Vermutung: Ich denke es hängt auch von Land zu Land ab, ob er das sinnvoll findet. Jedes Land hat ja andere Bedingungen. In Russland war die Anerkennung des Buddhismus als Religion sogar mal notwendig, um als Organisation überhaupt weitermachen zu können.

  • Phoenix
    Gast
    • 9. November 2018 um 18:16
    • #86

    Weiß ich nicht 100%. Ich weiß nur das Ole ganz offiziell Paare in Dänemark verheiraten kann, und das geht nur weil er den gleichen Status wie ein Pfarrer dort hat.

    In Russland war es tatsächlich sehr wichtig ,das der Buddhismus dort eine offizielle Religion ist.Es braucht unbedingt einen Nachweiß, das der Buddhismus dort tradtionell verankert ist und nicht nur neu ins Land gebracht worden ist.Jedes Land hat halt seine eigenen Gepflogenheiten.

    _()_

  • kilaya
    Gast
    • 9. November 2018 um 21:36
    • #87

    [lz]

    "Buddhismus ist eine der religiösen Traditionen in Russland, die neben anderen Weltreligionen praktiziert werden. Traditionell siedelten sich russische Anhänger des Buddhismus in der Republik Altai, Republik Burjatien, Republik Kalmückien, Oblast Irkutsk, Region Transbaikalien oder Republik Tuwa an. Die meisten buddhistischen Tempel in Russland befinden sich in Sibirien und Richtung Mongolei/China. Darüber hinaus gibt es buddhistische Zentren in Moskau, St. Petersburg und anderen größeren Städten. Die meisten Anhänger des Buddhismus in Russland gehören den Gelug- und Karma-Kagyü-Schulen an. Die russische Bevölkerung hat ein ausgeprägtes Interesse an Buddhismus und ist offen für fernöstliche Philosophien. Nicht zuletzt der Trend der Shaolin- und Martial-Arts-Filmeaus China trug dazu bei, das Interesse an Buddhismus, der Philosophie und Meditation in Russland noch verstärken." https://de.wikipedia.org/wiki/buddhismus_in_russland[/lz]

    Klingt eigentlich eindeutig, aber es war wenn ich mich richtig erinnere durchaus nicht einfach. Die orthodoxe Kirche wollte halt genau diesem Interesse etwas entgegensetzen.

  • hedin02
    Gast
    • 10. November 2018 um 11:39
    • #88

    Nach Kenntnisnahme der „Zitate zum Islam“, würde ich Herrn O. Nydahl eine gewisse Art Bauernschläue unterstellen. Dabei sollte der Begriff bauernschlau nicht eine bäuerlich pfiffige Person beschreiben, sondern einen gekonnten Begriffsverwirrer und fintenreichen Jongleur von Weltanschauungen.

    Auf O. Nydahl bezogen: er macht teilweise Aussagen, die, wenn man sie näher untersucht, immer zwiespältig gedeutet werden können.

    D.h. er lässt den Empfänger seiner Botschaften zunächst selbst entscheiden, was es damit auf sich haben könnte, um dann bei Bedarf diese Meinung zu korrigieren.

    Die Aussage z.B. : der Islam gehöre nicht zu Deutschland/Westen, klingt fürs Erste populistisch, kann aber bei Bedarf dadurch entschärft werden, dass damit nicht der bei uns lebende Muslime, sondern lediglich der Islam als Institution gemeint war. Bei dieser Interpretation könnte ich Herrn Nydahl gar nicht wiedersprechen.

    Fazit: die rhetorische Methodik des Herrn Nydahl lässt stets ein Hintertürl offen; anders ausgedrückt: dem kommt man nicht so leicht bei.

  • Alephant
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    • 10. November 2018 um 14:39
    • #89

    Was wozu gehört und wozu nicht, das wird immer bestimmt. Da gibt es nix Absolutes zu sagen.

    Als empirischer Wissenschaftler versucht man, bei Objektbestimmungen vom Messbaren auszugehen. Da ist aktuell messbar, dass Islam auch in Deutschland ist. Und in dieser Ausprägung eben zu dem Objekt "Deutschland" gehört.

    Es ist eher nicht die Frage, was wozu gehört und was nicht. Sondern ob gefährliche/unheilsame Entwicklungen sind. Da gäbe es am Objekt Deutschland einige aufzuzählen. Ebenso, wie es auch gute Entwicklungen aufzuzählen gäbe. Aber obwohl die vielleicht weniger sind, denkt man, man müsste hierüber nicht berichten, das gute Beispiel wäre nichts wert als Nachricht des Tages.


    :earth:

  • Horin
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    • 10. November 2018 um 15:38
    • #90

    so gesehen ist selbst das Christentum eine "Import"religion..

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • xiaojinlong
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    • 10. November 2018 um 16:02
    • #91
    kal:

    so gesehen ist selbst das Christentum eine "Import"religion..

    Und der Buddhismus - wenn man ihn als Religion ansieht - erst recht (erst recht auf Basis der mir bekannten Import-Zeiten)

    _()_

    小金龍

  • Phoenix
    Gast
    • 10. November 2018 um 18:52
    • #92
    hedin02:

    Nach Kenntnisnahme der „Zitate zum Islam“, würde ich Herrn O. Nydahl eine gewisse Art Bauernschläue unterstellen. Dabei sollte der Begriff bauernschlau nicht eine bäuerlich pfiffige Person beschreiben, sondern einen gekonnten Begriffsverwirrer und fintenreichen Jongleur von Weltanschauungen.

    Auf O. Nydahl bezogen: er macht teilweise Aussagen, die, wenn man sie näher untersucht, immer zwiespältig gedeutet werden können.

    D.h. er lässt den Empfänger seiner Botschaften zunächst selbst entscheiden, was es damit auf sich haben könnte, um dann bei Bedarf diese Meinung zu korrigieren.

    Die Aussage z.B. : der Islam gehöre nicht zu Deutschland/Westen, klingt fürs Erste populistisch, kann aber bei Bedarf dadurch entschärft werden, dass damit nicht der bei uns lebende Muslime, sondern lediglich der Islam als Institution gemeint war. Bei dieser Interpretation könnte ich Herrn Nydahl gar nicht wiedersprechen.

    Fazit: die rhetorische Methodik des Herrn Nydahl lässt stets ein Hintertürl offen; anders ausgedrückt: dem kommt man nicht so leicht bei.

    Ob Ole nun bauerschlau ist , oder einfach buddhistisch weise, ist halt sicher ein großes Stück weit Auslegungssache.

    Ich habe Ole jedenfalls immer so verstanden, das er den Islam als Ideologie scharft kritisiert, auf der anderen Seite aber natürlich anerkennt ,das jeder Moslem genauso ein Buddhanatur hat ,wie jeder Buddhist auch.

    Das Zusammenleben wird dadruch aber auch nicht gleich automatisch einfacherer.

    :zen:

  • Alephant
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    • 10. November 2018 um 22:23
    • #93

    Ebenso ist es wichtig anzuerkennen, dass bestimmte Buddhisten auch nur Menschen sind. Das Zusammenleben wird durch so ein Erkennen, aber auch nicht gleich automatisch einfacher.


    :earth:

  • hedin02
    Gast
    • 11. November 2018 um 10:07
    • #94
    Phoenix:

    Ob Ole nun bauerschlau ist , oder einfach buddhistisch weise, ist halt sicher ein großes Stück weit Auslegungssache.

    Meine Auslegung der Aussagen des Herrn Nydahl zum Islam, nämlich dass er u.a. eine besondere Art von Bauernschläue ausstrahle, darunter bewusste oder unbewusste Begriffsverwirrungen, habe ich bereits beschrieben.

    Apropos Begriffsverwirrung: was ist unter „buddhistisch weise“ zu verstehen?

    PS: Ich lehne diejenigen Religionen/Institutionen grundsätzlich ab, die in ihren Präambeln eine Einflussnahme in die Politik zum Ziele haben.

  • Alephant
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    • 11. November 2018 um 13:03
    • #95

    [lz]

    Ob Ole nun bauerschlau ist , oder einfach buddhistisch weise, ist halt sicher ein großes Stück weit Auslegungssache.[/lz]

    Die Auslegungssache ist umso grösser, je weniger man weiß, was das ist: die Weisheit.


    :earth:

  • Phoenix
    Gast
    • 11. November 2018 um 18:54
    • #96
    hedin02:
    Phoenix:

    Ob Ole nun bauerschlau ist , oder einfach buddhistisch weise, ist halt sicher ein großes Stück weit Auslegungssache.

    Meine Auslegung der Aussagen des Herrn Nydahl zum Islam, nämlich dass er u.a. eine besondere Art von Bauernschläue ausstrahle, darunter bewusste oder unbewusste Begriffsverwirrungen, habe ich bereits beschrieben.

    Apropos Begriffsverwirrung: was ist unter „buddhistisch weise“ zu verstehen?

    PS: Ich lehne diejenigen Religionen/Institutionen grundsätzlich ab, die in ihren Präambeln eine Einflussnahme in die Politik zum Ziele haben.

    Na dann bist du bei der DBU Geschichte ja eh schon draußen.;)

    Was buddhistisch weise ist ist natürlich ein heikels Thema, denn eigentlich sagt man ja lieber man ist nur ein ganz ganz einfacher Praktizierender , der nur Tsampa gegessen und Tee getrunken hat.

    Für mich spiegelt sich buddhistische Weishei aber schon ein wenig darin, wie bewußt und ehrlich jemand mit absoluter und relativer Ebene umgehen kann.Und ich finde das macht Ole wirklich ziemlich gut, auch wenn bei allzuvielen Bällen in der Luft schon auch einmal einer runter fällt.

    _()_

  • Sudhana
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    • 11. November 2018 um 19:50
    • #97
    hedin02:

    AproposBegriffsverwirrung: was ist unter „buddhistisch weise“ zu verstehen?

    z.B. das:[lz]

    Durch Haß fürwahr kann nimmermehr

    Zur Ruhe bringen man den Haß;

    Durch Nichthaß kommt der Haß zur Ruh':

    Das ist ein ewiges Gesetz.

    (Dhammapada Vers 5)[/lz]

    Der Übersetzer Nyanatiloka Mahathera kommentiert:[lz]

    Gleichwie man nämlich eine durch Speichel, Rotz und andere Unreinheiten beschmierte Stelle nicht durch Abwischen mit eben solchen Unreinheiten rein und geruchlos machen kann, sondern diese Stelle noch viel unreiner und übelriechender wird, genau so kann man nicht dadurch, daß man den Beschimpfenden wieder beschimpft oder den Schlagenden wieder schlägt, durch Haß den Haß zur Ruhe bringen, sondern

    man macht den Haß nur immer stärker. Somit kommen die Gehässigkeiten (verani) niemals durch Haß zur Ruhe. Wie aber jene Unreinheiten wie Speichel usw., mit klarem Wasser abgewaschen, verschwinden und jene Stelle rein und geruchlos wird, genau so kommen durch Nichthaß, durch das Wasser der Duldsamkeit und Güte, durch weise Erwägung und Betrachtung, die Gehässigkeiten zur Ruhe, zur Stillung und zum Verschwinden. Daß aber nur durch Nichthaß der Haß zur Ruhe kommt, dieses altehrwürdige Gesetz ist der Weg, den alle Erleuchteten, Einzelerleuchteten und Triebversiegten gewandelt sind.[/lz]

    - wobei sich die Art Unweisheit, um die es hier geht, noch steigern lässt, wenn man, statt nur selbst Hass zu hegen, durch unrechte Rede in Anderen Hass erzeugt und befördert.


    _()_

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Ichbinderichbin
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    • 12. November 2018 um 12:24
    • #98
    Martin1980:

    Aber zurück zum Thema. Herr nydhal braucht die Dbu nicht. Umgekehrt sieht die Sache schon anders aus. Warum setzen die sich nicht an einen Tisch und regeln die ganze Sache?

    Der Diamantweg und Nydahl brauchen die DBU durchaus, weshalb sie mit allen Mitteln um den Erhalt ihrer Mitgliedschaft dort kämpfen. Es hat ja bereits zwei Ausschlussverfahren gegeben, die der Diamantweg abwenden konnte. Für den BDD wäre es ein PR-Gau, wenn sie aus dem Dachverband der Buddhisten in Deutschland rausgeschmissen würden, weil die rechtspolulistischen bis rassistischen Äußerungen nicht mit dem Bekenntniss und dem Leitbild der DBU vereinbar sind.

    Die DBU braucht den Diamantweg nicht. Der steuert soweit ich weiß lediglich 2% der Mitgliedsbeiträge bei und die behaupteten 5.000 Mitglieder, die er stellt, dürften eine Fantasiezahl sein, die einer genauen Überprüfung nicht standhält.

    Gespräche hat es in den letzten 20 Jahren immer und immer wieder gegeben. Ich erlebe die Diamantwegvertreter allerdings als wenig Dialogbereit. Das zeigt auch die aktuelle Antwort des Diamantwegs auf die Aufforderung der DBU, sich von den Äußerungen Nydahls zu distanzieren oder ihre Mitgliedschaft in der DBU ruhen zu lassen. Vielmehr nutzt der Diamantweg Dialogangebote i.d.R. dazu, seine eigene Position durchzudrücken – und das zum Teil damit, die Gesprächspartner in wahrsten Sinne des Wortes niederzuschreien. Habe ich selbst erlebt! Der Diamantweg will dominieren. Das aber lassen sich viele in der DBU nun nicht mehr gefallen.

    5 Mal editiert, zuletzt von Ichbinderichbin (12. November 2018 um 12:55)

  • accinca
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    • 12. November 2018 um 12:54
    • #99
    hedin02:

    Fazit: die rhetorischeMethodik des Herrn Nydahl lässt stets ein Hintertürl offen; anders ausgedrückt:dem kommt man nicht so leicht bei.

    Ich finde es ja schon schlimm das das Christentum zu Deutschland gehört.

    Vom Islam, der um die Vorherrschaft kämpft, gar nicht erst zu reden.

    Aber ich kann mich noch an die Jahre erinnern an den die Deutschen noch

    gegen Scientology wetterten. Da hat keiner gewagt zu sagen, Scientology

    gehöre zu Deutschland.

    3 Mal editiert, zuletzt von accinca (12. November 2018 um 13:00)

  • Xyz
    Gast
    • 12. November 2018 um 13:10
    • #100

    PS:...😲Bevor Ihr in den ‚Krieg’ zieht....Kann mir mal kurz jemand die Sutra mitteilen in der ein übergeordneter (Sangha) Verband genannt wurde?..Finde die grad nicht so schnell...

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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