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Zen & Alkohol

  • Arthur1788
  • 30. August 2018 um 17:48
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  • mukti
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    • 2. September 2018 um 16:54
    • #76
    Aka Onyx 9:

    @ mukti:

    zu vervollkommnen ist aber nun mal kein zen-ding? da hab ich auch zu ralf boek(werte grüsse):like:letztes statement zu DBU geschmunzelt. (thema: paramita)

    und gehst hin, sagen wir erw. selawansa, und gibst zu verstehen: mach deine "anhaftungen" veröffentlicht ? :D

    ich weiss nicht ob deshimaru dem sinnesgenuss an der stelle "verfallen" war.

    (wir wissen es schlichtweg nicht)

    Was Bhante Seelawansa betrifft, sagt er schon mal während eines Vortrages, dass er kein Stromeingetretener ist und wo er noch nicht perfekt ist.

    Über deshimaru weiß ich kaum was und will auch die Gastfreundschaft im Zen - Forum nicht überstrapazieren.

    Mit Metta, mukti.


    2 Mal editiert, zuletzt von mukti (2. September 2018 um 17:20)

  • Frank82
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    • 2. September 2018 um 17:10
    • #77
    Sudhana:

    Durch den Rausch flüchtet man nicht aus der Realität, man ändert sie. Eine von ihrem subjektiven Erleben unabhängige Realität, aus der man flüchten könnte, existiert nicht.

    Versteh ich, seh ich ein, Daumen hoch!:like:

    Sudhana:

    Beides kann Eskapismus sein,


    Hast du oben noch geschrieben ... Kann dann überhaupt irgendwas Eskapismus sein? Wozu gibt es dann überhaupt den Begriff Realitätsflucht? Wenn sich die Realität nur ändert und man ihr aber nie entfliehen kann. Dem liegt ja eben die Vorstellung zugrunde es könnte eine objektive Realität geben. Woher kommt diese Vorstellung und warum gehen die meisten Menschen davon aus?

  • Aka Onyx 9
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    • 2. September 2018 um 18:23
    • #78

    Zen-Sôtô Unterweisungen | Kosan Ryumon Ji

    mukti.

    _()_ (immer willkommen):buddha:

  • Phoenix
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    • 2. September 2018 um 18:53
    • #79

    Sowohl Herr Nydahl wie auch Herr Deshimaru sind zwei großartige Lehrer, die sehr viel für den Buddhismus geleistet haben.

    Ich kann wirklich nur empfehlen,sich mit der Lebensgeschichte dieser beiden Menschen einmal näher zu befassen.

    Beide haben allerdings auch Alkohol zu sich genommen, und Herr Deshimaru hat wohl auch viel geraucht.

    Hätte ich aber die Wahl ein Tag in einem Nichtraucher Cafe zu verbringen,oder eine Stunde mit Herrn Deshimaru,wüßte ich sofort ,was ich lieber machen würde.

    :zen:

  • Sudhana
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    • 2. September 2018 um 19:45
    • #80
    Frank82:

    Kann dann überhaupt irgendwas Eskapismus sein? Wozu gibt es dann überhaupt den Begriff Realitätsflucht? Wenn sich die Realität nur ändert und man ihr aber nie entfliehen kann. Dem liegt ja eben die Vorstellung zugrunde es könnte eine objektive Realität geben. Woher kommt diese Vorstellung und warum gehen die meisten Menschen davon aus?

    Nun - nach buddhistischer Vorstellung gibt es einen Eskapismus und Buddha hat einen Weg aus dieser leidhaften Realität heraus entdeckt und gelehrt. Der Haken bei der Sache ist natürlich ihre Radikalität - nicht Flucht in eine andere, weniger leidhafte Realität mit dem Manko der Unbeständigkeit, sondern Flucht aus der Realität 'Samsara' überhaupt. Ansonsten verbindet man mit dem Begriff "Realitätsflucht" eine immer wieder zum Scheitern verurteilte Vermeidungsstrategie. Der Fluchtweg führt nicht von der Realität fort - die folgt dir unerbittlich. Er führt durch die Realität hindurch. Wenn dich die 10.000 Dinge erweisen, wie es Dōgen mal formulierte. Das ist die torlose Schranke.

    Woher diese eigenartige Trennung in eine objektiv wahrnehmbare Realität und ein subjektiv Wahrnehmung erleidendes Subjekt der Realität rührt - das ist die Frage nach dem Pfeil, der uns traf. Das steht momentan nicht oben auf der Prioritätenliste. Aber gelegentlich legen wir all unser uralt verstricktes karma offen und bestimmen damit die Richtung des Weges.

    _()_

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Aka Onyx 9
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    • 2. September 2018 um 20:12
    • #81

    @ phönix.

    über deshimaru nydahl zu entschuldigen, ist mit unleidlich.

  • Phoenix
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    • 2. September 2018 um 20:21
    • #82

    Ich entschuldige hier nix.

    Allerdings kenne ich Lama Ole Nydahl,und daher weiß ich, er ist ein sehr guter Lehrer ! Und bei Taisen Deshimaru hat mich seine Biographi sehr ,sehr beeindruckt.

    Ich kann die wirklich nur empfehlen.

    _()_

  • sati-zen
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    • 2. September 2018 um 21:10
    • #83

    Hier ist das Zen Forum, da sind Verherrlichungen von Anhängern des tibetischen Buddhismus unangebracht, besonders des Diamentweges.

  • crazy-dragon
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    • 7. Oktober 2018 um 18:33
    • #84

    Ich habe auch schon meine Erfahrungen mit Alkohol gemacht. Egal was Sawaki oder Deshimaru meinten: Alkohol und Drogen sind shit. Punkt. Aus. Mickimaus.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Phillip
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    5. März 1982 (44)
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    • 8. Dezember 2018 um 07:34
    • #85

    Ich wollte nur mal kurz die Frage stellen: Wenn man im Super- oder Getränkemarkt arbeitete, oder Chef von so 'nem Laden ist, kann man dann überhaupt Buddhist sein? Im Grunde sind das ja auch Drogendealer, wenn auch legalerweise.

    ich schenk dieses Leben dem Leben zurück...
    weil es nie meins war...
    und jede Trennung nur scheinbar...
    alles in Vielfalt immer eins war...
    brich meinen Stolz…bis ich in Demut mir die Wahrheit schenke...
    nimm hinfort all die falschen Ideen, den falschen Glauben...
    denn wenn nichts mehr bleibt ist alles übrig...
    es gibt nichts zu verstehen...

    Aus dem Song ,,Schmerz" vom Deepwalka

  • Benkei
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    • 10. Dezember 2018 um 18:55
    • #86

    Namaste!

    Ich denke, Buddhist ist, wer ernsthaft Zuflucht zu Buddha, Dharma und Sangha genommen hat und den Entschluss gefasst hat, Buddhas Lehren zu folgen.

    Das heißt aber nicht, dass nur diejenigen Buddhisten sind, die alle Sîlas / Ethikregeln einhalten.

    Es gibt auch Buddhisten, die durch ihren Lebenswandel gegen so manche Empfehlung Buddhas handeln. Das ist allzu menschlich.

    Aus meiner Sicht sind sie damit noch immer Buddhisten.

    Nur kann man wohl nicht ernsthaft Sîlas als Gelübde annehmen, wenn man schon durch den Lebenswandel dadurch veranlasst wird, diese automatisch zu brechen.

    Aber das muss man ja auch nicht.

    Wie gesagt, aus meiner Sicht ist die Zuflucht entscheidend um Buddhist zu sein und zu bleiben.

    Und natürlich auch die Einstellung dazu.

    < gasshô >

    Benkei

    Namo-Shakyamuni-Buddha

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

  • sati-zen
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    • 14. Dezember 2018 um 10:42
    • #87

    Der Genuss ist eine sehr gute Möglichkeit um das Leid im Dasein zu lindern und dazu gehört der bewusste Umgang

    mit allen Dingen, mit Stoffen, mit Ressourcen aber auch mit Gedanken und Gefühlen. So dient Zazen unter anderem

    dazu sich über den Umgang mit diesen Dingen klar zu werden und das ist sehr buddhistisch. Nicht der Stoff Alkohol

    ist das Problem auf dieser Welt, sonderne die Schwäche des Menschen ihn zu eigenen Zwecken zu missbrauchen wie

    bei allen anderen Dingen auch die zu viel oder zu wenig beachtet werden. Der Buddhist gestaltet sein Leben so,

    wie es Budhas Lehre vermittelt und nicht die Umstände, die Mitmenschen oder die Gesellschaft machen es mit ihm.

  • Schneelöwin
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    • 20. Dezember 2018 um 21:16
    • #88

    Gestern habe ich 1 Glas Sekt getrunken in einer vorweihnachtlichen Runde, wo ich mich dem ausnahmsweise nicht entziehen wollte und auch, um mal zu testen, wie so die Wirkung ist.:?

    Also mein Ego ist regelrecht aufgeblüht, rückblickend fast erschreckend.:o

    Bin heute teilweise kopfschüttelnd, nach gestrigem Resümee, in der Meditation gesessen.

    Dazu muss ich sagen, dass ein Glas Sekt bei mir bestimmt die Wirkung einer halben Flasche hatte, da ich mind. 5 Jahre keinen Alkohol zu mir genommen habe.

    Für mich ist das nichts - auch wenn das Gläschen Sekt lecker schmeckte, nicht zu süß und nicht zu trocken und das prickeln im Mund. . .

    aber nö, das ist es mir nicht wehrt, dann wie ein "Pfau" durch die Gegend zu laufen:oops:

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Shunyata
    Gast
    • 21. Dezember 2018 um 00:41
    • #89

    Ich hab festgestellt je intensiver meine praxis desto resistenter bin ich gegen die Wirkung. (nicht das ich viel trinke aber 1-2 mal im Jahr werd ich eingeladen dazu).

    Meine theorie ist ja wenn sich das bewusstsein auf natürliche weise erweitert desto resistenter wird man(warum auch immer) gegen die wirkung von substanzen die den geist verändern.

    Lg

  • Niemand
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    • 21. Dezember 2018 um 11:24
    • #90
    Shunyata:

    Ich hab festgestellt je intensiver meine praxis desto resistenter bin ich gegen die Wirkung. (nicht das ich viel trinke aber 1-2 mal im Jahr werd ich eingeladen dazu).

    Meine theorie ist ja wenn sich das bewusstsein auf natürliche weise erweitert desto resistenter wird man(warum auch immer) gegen die wirkung von substanzen die den geist verändern.

    Lg

    Alkohol hat ja die eine enthemmende Wirkung und bringt Zurückgehaltenes zum Vorschein. Ich denke, dass durch die Praxis auch die Hemmungen nachlassen und deshalb der Effekt des Alkohols nicht mehr so deutlich ist (das ist jetzt meine Theorie)

  • Shunyata
    Gast
    • 21. Dezember 2018 um 11:54
    • #91

    Gefällt mir sehr gut deine Theorie.

    Fpr mich wärs interessanr inwiewut es vl auch mit den Veränderungen im Gehirn zutun hat.

    Lg

  • sati-zen
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    • 21. Dezember 2018 um 23:03
    • #92

    DieWirkung von Alkohol ist gleich, nur die Wirkung im Organismus vom Gehirn aus ist verschieden.

    Nimmt man Alkohol als betäubung ist die Wirkung verherender als wenn man ihn zum Spass haben nimmt

    und so wiessen wir, dem Alkoholismus verfallen hauptsächlich Menschen die etwas verdrängen wollen

    und da kommt die buddhistische Praxis ins Spiel die dazu dient aufzuklären und das Leid zu lindern.

    Deshalb ist verständlich, dass bei einem gut praktizierenden Buddhistes der Alkohol keine so starke Wirkung hat.

  • hiri
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    • 22. Dezember 2018 um 06:58
    • #93

    Ähnliches kann man auch nach längeren stationären Therapieaufenthalten beobachten - Drogen wirken plötzlich nicht mehr so gut.

  • Phillip
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    • 22. Dezember 2018 um 07:37
    • #94

    Ich habe mal in einer Psychiatrie jemanden kennen gelernt, der hat seinen Schorre-Entzug deshalb gemacht, damit es dann wieder richtig ballert nach der Pause. Aber ich weiß nicht ob der die Kurve noch bekommen hat, oder schon jenseits von Gut&Böse angelangt ist, bei den Toten? Ist ja schon 17 Jahre her.

    ich schenk dieses Leben dem Leben zurück...
    weil es nie meins war...
    und jede Trennung nur scheinbar...
    alles in Vielfalt immer eins war...
    brich meinen Stolz…bis ich in Demut mir die Wahrheit schenke...
    nimm hinfort all die falschen Ideen, den falschen Glauben...
    denn wenn nichts mehr bleibt ist alles übrig...
    es gibt nichts zu verstehen...

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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