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Störquellen

  • Leon
  • 12. Mai 2018 um 16:34
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  • mukti
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    • 14. Mai 2018 um 20:43
    • #26
    Aravind:
    mukti:

    Auch den Lärm den man heutzutage als Musik bezeichnet, stampfende Rythmen und wummernde Bässe,

    Elektromusiker hier. Das nimmst Du sofort zurück! ;) 8):grinsen:

    Liebe Grüße, Aravind.

    Sorry, wollte nicht die Harmonie stören :grinsen: ;)

    Mit Metta, mukti.


  • Carneol
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    • 14. Mai 2018 um 23:00
    • #27

    @mkha' : bei (1) grenzt du dich äußerlich ab, bei (2) innerlich.

    Es ist keine bewusste Entscheidung, finde ich, was der eigene verblendete Geist macht...

    mkha':

    Störquelle ist der eigene (verblendete) Geist - nichts im Äußeren hat die Macht, unser Denken zu beeinflusseṇ Jeder entscheidet mit eigenem Geist, wie er Dinge empfindet, unterscheidet, bewertet.

    ... wenn die innerliche Abgrenzung (2) nicht funktioniert, hilft (1) wieder zu einer klareren Sicht zu kommen. "Die Verbindung beenden" muss man ja nicht dauerhaft (kann man aber).

    Im erwachten Herzen leuchtet jede Farbe. (Jack Kornfield)

  • Gamma Draconis
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    • 14. Mai 2018 um 23:17
    • #28
    mkha':

    [...]

    So geht es mir mit Alltäglichem ... Ich registriere "Störendes" irgendwie nicht, ... auch die kleinen "Giftknubbel" dieser Erde, oder "Kamikazes" im Verkehr, all die "Opfer ihrer Emotionen" - sie sind eben da. Ich ärger mich ja auch nicht über Sandflöhe, ... wozu wäre das gut?

    Aber irgendwie bekomme ich das gerade nicht auf die Reihe ... Ich habe offenbar einen Knoten im Hirn: wenn ich "Störquellen" entweder nicht wahrnehme, oder sie nicht als solche erfahre, könnte ich die obige Aussage ja noch stehen lassen, was aber ist, wenn ich sie, wie unter ad 1 beschrieben einfach aus meinem Umfeld "entferne"? ... Wie sieht man denn so etwas?

    LG mkha'

    Es hört sich gut an, doch ich bin nicht sicher, ob das langfristig funktioniert. Lärm ist ein nicht zu unterschätzender Stressfaktor, auch wenn er aus dem Bewusstsein ausgeblendet wird. Erst nachdem ich aus der Stadtmitte einer Großstadt in eine ruhige Seitenstraße einer Kleinstadt umgezogen bin, da wurde mir bewußt, welchem Dauerlärm ich bis dahin ausgesetzt war. Soweit ich weiß gibt eine Menge Untersuchungen zu diesem Thema, bemühe doch mal eine Suchmaschine damit.

    Ich war bei der Arbeit ständigem Lärm ausgesetzt, den aber kaum jemand als solchen wahrnimmt, weil es nur das Rauschen von Klimaanlagen und dutzenden von Serverschränken war. Doch heute, etliche Jahre später, brülle ich immer noch am Telefon, so hat sich der Lärm in meinem Kopf festgesetzt.

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 14. Mai 2018 um 23:27
    • #29

    @mkha' du entfernst ihn ja vielleicht gar nicht, weil er dich stört, sondern weil du ihn störst. :?

    Klingt für mich zumindest ein bisschen so. Was bringt es mit jemandem Kontakt zu haben, der sich aufregt, wenn er mit dir zusammen ist, weil du nicht seiner Meinung bist? Das ist dann aber nicht unbedingt dein Problem, sondern seins. Dann entfernst du ja seine Störquelle. Vielleicht ist das ja auch Mitgefühl? (Ich kann da nur mutmaßen, ich empfinde Störquellen, manchmal auch sehr stark.)

    Einmal editiert, zuletzt von Nyinje ☼ (14. Mai 2018 um 23:47)

  • Leon
    Gast
    • 15. Mai 2018 um 09:08
    • #30

    Liebe @mkha'

    Das ist sicher ungewöhnlich und dabei wäre es bestimmt auch gefährlich Lärm u .ä . nicht wahr zu nehmen . Durch die Praxis hast du wahrscheinlich eine Übergelassenheit entwickelt oder es ist eine selten / seltsame Form von authismus . Es gibt ja nichts was es nicht gibt . Allerdings bist du damit bishes ja bestens durchs Leben gekommen und ist bestimmt kein Grund zur Sorge :hug:

    Fals du doch etwas in Erfahrung bringen kannst würde es mich interessieren ;)

    LG :heart:

  • Niemand
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    • 15. Mai 2018 um 09:15
    • #31
    mkha':

    ... Ich hatte nichts von alledem gehört - war einfach in "meiner Welt".

    das ist für mein Empfinden der Kernsatz - besonders der Schluss in Gänsefüßchen :)

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 15. Mai 2018 um 09:23
    • #32

    Wenn ich lese, hör ich auch nichts. Es ist eben die Frage, worauf man sich fokussiert.

    Konsens müsste in diesem Thread wohl sein, dass man in seiner Wahrnehmung Störquellen aufblasen bzw schrumpfen kann, oder? Wer damit wie umgeht, ist eine persönliche Sache - gut ist wohl, den mittleren Weg für sich zu finden, aber unbestritten ist ja, dass "die Mitte" persönlich verschieden verortet werden muss. Es kommt ja auch drauf an, wo man persönlich herkommt und wo man hin will.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Monikamarie
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    • 15. Mai 2018 um 11:41
    • #33
    mkha':

    Hallo Freunde, ...

    ich habe lange nachgedacht und möchte Euch mal eine Frage stelleṇ Ich schrieb in diesem Beitrag:

    mkha':

    Störquelle ist der eigene (verblendete) Geist - nichts im Äußeren hat die Macht, unser Denken zu beeinflusseṇ Jeder entscheidet mit eigenem Geist, wie er Dinge empfindet, unterscheidet, bewertet.

    Vollkommen überzeugt davon, dass dies der Wahrheit entspricht, verteidigte ich diese Aussage im Verlauf desThreads.

    Doch nun kommts! Durch meinen folgenden Beitrag wurde ich nachdenklich:

    ad 1.

    • Prüfung an die Gelassenheit (9)

    In meinem Privatleben halte ich es so: ich versuche Konträres in einem konstruktiven Gespräch ruhig und sachlich zu klären. Verliert mein Gesprächspartner die Contenance, gebe ich ihm Zeit, sich zu zu beruhigen. Findet sich dennoch erwiesenermaßen keine gemeinsame Komunikationsebene, kein verwertbares Ergebnis, und mein Gegenüber zeigt sich außer Stande, eine andere, als seine Sicht der Dinge neben der seinen zu respektieren, beende ich die Verbindung - (egal welcher Art).

    ad 2.

    In diesem Beispiel geht es darum, eine wichtige Arbeit korrekt zu erledigeṇ. Ich sitze also an meinem Schreibtisch und schaffe still vor mich hin. Plötzlich registriere ich, dass mein Göttergatte neben mir steht, und offenbar auf eine Antwort wartet. Da ich ihn leicht irritiert anblinzle, wiederholt er sicḥ Ich erwidere: "Ich verstehe dich nicht, ... Die Waldarbeiter sind offenbar aktiv." Er hatte mich gefragt, ob er das Fenster schließen soll, da es doch sehr laut sei. ... Ich hatte nichts von alledem gehört - war einfach in "meiner Welt".

    So geht es mir mit Alltäglichem ... Ich registriere "Störendes" irgendwie nicht, ... auch die kleinen "Giftknubbel" dieser Erde, oder "Kamikazes" im Verkehr, all die "Opfer ihrer Emotionen" - sie sind eben da. Ich ärger mich ja auch nicht über Sandflöhe, ... wozu wäre das gut?

    Aber irgendwie bekomme ich das gerade nicht auf die Reihe ... Ich habe offenbar einen Knoten im Hirn: wenn ich "Störquellen" entweder nicht wahrnehme, oder sie nicht als solche erfahre, könnte ich die obige Aussage ja noch stehen lassen, was aber ist, wenn ich sie, wie unter ad 1 beschrieben einfach aus meinem Umfeld "entferne"? ... Wie sieht man denn so etwas?

    LG mkha'

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    Hallo mkha',

    zu ad 1. So halte ich es auch.

    Beispiel: Mein Gesprächspartner hält sich für nur konservativ und hat Gedankengut drauf, das Menschen mit Migrationshintergrund pauschal für gefährlich hält, und wir Deutsche nicht mehr Herr im eigenen Land bleiben, wenn das so weitergeht usw.

    Ich erkläre ihm, dass ich das nicht in Ordnung finde - so pauschal zu urteilen - und bringe Beispiele, um ihn von seiner begrenzten und aus meiner Sicht gefährlichen Perspektive "abzubringen", seinen Horizont zu öffnen, falls er nicht richtig informiert ist usw.

    Gerade weil ich mich mit der Vergangenheit Deutschlands und des Antisemitismus im besonderen beschäftige, halte ich es für wichtig, nicht die Fehler von 1933 zu wiederholen und zu schweigen.

    Ist mein Gegenüber nicht bereit und führt auch in der nächsten Zeit immer wieder Hassreden gegen Ausländer, beende ich die Beziehung. Das würde ich auch tun, wenn es mein Bruder wäre. Das hat mit Gelassenheit überhaupt nichts zu tun, sondern mit Konsequenz.

    Dazu fällt mir noch die Rede "Das Nashorn" ein. Ein schlechter Freund, Verwandter oder was auch immer ist kein guter Begleiter.

    Zu ad 2.

    Das kenne ich auch. Und darum wird auch deutlich, dass derartige Störfaktoren nichts mit außen zu tun haben, sondern mit dem Befinden. Wo befinde ich mich, wie fühle ich mich, was kann ich tun, wenn meine Nerven das nicht aushalten?

    Ich finde, notfalls ist es besser, das Fenster zu schließen. Es geht ja nicht um Störkasteiung. Wenn ich etwas tun kann, ändere ich es - und sei es, mich mehr in Gelassenheit zu üben.

    _()_

    Einmal editiert, zuletzt von Monikamarie (15. Mai 2018 um 12:36)

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    • 15. Mai 2018 um 18:00
    • #34

    Ich wurde gerade an eine weitere Störquelle erinnert:

    Verpackungen, die sich nicht öffnen lassen ohne dabei kaputt zu gehen.

    Ich hab wirklich alles versucht, diese Alufolie achtsam zu entfernen, aber keine Chance! Mich würde mal interessieren, ob die einfach nicht testen was sie produzieren, oder ob das Absicht ist, weil man das Erzeugnis ja dann eh schon gekauft hat und das Produkt andernfalls 1,2314 Cent teurer wäre, wenn man die Verpackung ordentlich gestalten würde (und es dann vllt. 0,985 % weniger Gewinn erwirtschaften würde). Da sind wir ja gleich bei der höheren Störebene:

    Ich kann es nicht leiden verarscht zu werden - schon garnicht von der Verpackungsindustrie :evil:

  • Monikamarie
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    21. November 1948 (77)
    • 15. Mai 2018 um 18:29
    • #35

    Hallo Niemand,

    was ist los mit Dir? Du machtest auf mich immer einen sehr gelassenen Eindruck, jetzt wendest Du sogar Gewalt an, um Deinen Frust loszuwerden.

    Nichts für ungut. Ich kenn das auch. ;)

  • Leon
    Gast
    • 15. Mai 2018 um 18:35
    • #36

    Lasst ruhig mal Dampf ab ...

    ..isso ..manno ...echt ma ..;)

    LG :buddha: Leute Leute :erleichtert:

  • Niemand
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    • 15. Mai 2018 um 19:02
    • #37

    die sehen das ähnlich...

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    Songtext von Knorkator - Es kotzt mich an Lyrics

    :grinsen:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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