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  1. Buddhaland Forum
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Stellung des Dalai Lama

  • Arthur1788
  • 5. April 2018 um 12:37
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Arthur1788
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    • 5. April 2018 um 12:37
    • #1

    Hallo zusammen,

    hier im Westen hat der Dalai Lama ja eine alles überragende Stellung was die mediale Repräsentation des Buddhismus angeht. Ich denke dass die meisten Leute, die sich nicht intensiv mit dem Buddhismus beschäftigen, sogar davon ausgehen, dass er das geistliche Oberhaupt des gesamten Buddhismus ist. In Wahrheit ist er ja aber nicht mal das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus, sondern nur der Gelug-Schule. Wie kommt es dann dass er in den Medien so ominipräsent ist? Ist das ein westliches Phänomen, oder ist das in Asien ähnlich? Und gibt es im Westen überhaupt Schulen des tibetischen Buddhismus, die nicht dem Dalai Lama unterstehen?

    Beste Grüße

    Arthur1788

  • Turmalin 1
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    • 5. April 2018 um 12:45
    • #2

    Es gibt noch drei andere Schulen des tibetischen Buddhismus mit anderen Oberhäuptern. Oder wenn man Bön dazuzählt auch vier, oder man sagt fünf aufgrund des Spaltung der Kagyu-Linie.

    Der Dalai Lama ist der ehemalige König des märchenhaften Landes Shangrila.... König ohne Land, König eines praktisch pazifistischen Volkes, denn sie hatten keine nennenswerten Waffen als die Chinesen einfielen. Schon mal alles gut geeignet um ihn medial zu hypen. Ich habe auch mal gelesen, dass ein medien-hype bewusst aufgezogen wurde. Außerdem ist der Dalai Lama "irgendwie süß" oder? Charisma, Charme, oder wie auch immer man das nennt.

  • fotost
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    • 5. April 2018 um 13:03
    • #3

    Wenn ich als langweilig Säkularer etwas beitragen darf - ich finde den Medienrummel, der bei manchen Besuchen des DL gemacht wurde etwas überzogen.

    Das liegt sicher an der Persönlichkeit des DL und der Verknüpfung seiner Person mit dem Schicksal des tibetischen Volkes, zu einem guten Teil aber auch an der Struktur unserer Medienlandschaft. Das wäre dann eher ein westliches Problem. Die meisten Zeitungen oder privaten Sender haben nur noch sehr wenige 'klassische' Journalisten. Die meisten bedienen sich bei Agenturen oder Archiven und da ist ein Selbstverstärkungsmechanismus eingebaut.. :grinsen:

    Was wird angeboten? Nehmen wir! - Was wurde genommen? mehr davon!

    DL lieb, Trump böse ;)

  • Turmalin 1
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    • 5. April 2018 um 13:11
    • #4
    fotost:

    Das liegt sicher an der Persönlichkeit des DL und der Verknüpfung seiner Person mit dem Schicksal des tibetischen Volkes, zu einem guten Teil aber auch an der Struktur unserer Medienlandschaft.


    Ich hab mal Merkel-Dalai Lama eingegeben. Nachdem ich DAS gesehen habe hab ich schon das Gefühl, seine Persönlichkeit spielt die entscheidende Rolle:

    http://blogs.dw.com/womentalkonlin…on-of-the-year/

    etwas nach unten scollen, das vierte Bild. Man kanns nicht glauben aber es wirkt so, wie wenn sie sich mal so richtig als Frau fühlt, weil sie mal einen richtig tollen Mann trifft. :lol::rofl::rofl: Sie guckt ihn lieber nicht an, damit ers nicht sieht.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 5. April 2018 um 13:22
    • #5
    Arthur1788:

    In Wahrheit ist er ja aber nicht mal das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus, sondern nur der Gelug-Schule.

    Nicht mal das. Aus Wiki zitiert: :)

    Das Oberhaupt der Gelug-Schule ist der „Ganden Thripa“, der von den Klöstern gewählt wird und als „Thronhalter von Ganden“ die Nachfolge Tsongkhapas symbolisiert. Das Amt des Ganden Thripa ist nicht an das Trülku-System gebunden, die Amtszeit beträgt sieben Jahre. Der gegenwärtige 102. Ganden Thripa ist Thubten Nyima Lungtog Tendzin Norbu (Rizong Rinpoche).

    Trotzdem ist es nach meinem Empfinden so, dass der Dalai Lama, gerade mit seiner säkularen Ethik, den Nerv der Zeit trifft.

  • kilaya
    Gast
    • 5. April 2018 um 13:43
    • #6
    Sherab Yönten:

    Trotzdem ist es nach meinem Empfinden so, dass der Dalai Lama, gerade mit seiner säkularen Ethik, den Nerv der Zeit trifft.

    Das denke ich auch, er versteht es, den Dialog mit der restlichen Welt und anderen Religionen so überzeugend zu pflegen, dass man ihn schon dadurch als Vertreter "des Buddhismus" wahrnimmt.

    Wobei auch Thích Nhất Hạnh oder Ayya Khema durchaus sehr bekannt sind. Also es gibt schon noch einige, auch Vertreter anderer Schulen, aber die mediale Präsenz des DL bestimmt schon das Bild sehr stark.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 5. April 2018 um 14:04
    • #7

    Zur säkularen Ethik: Es gibt "Top Down Ethik" und "Buttom Up" Ethik. Die säkulare Ethik gehört zur Buttom Up Ethik, weil sie logisch begründbar ist und nicht "erzwungen" wird (Top Down Ethik).

  • Karnataka
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    • 5. April 2018 um 14:10
    • #8

    In Both Gaya hab ich das Bild des DL zentral beim Eingang ins Areal gesehen, ebenso in vielen Tempeln. Das ist natürlich keine empirische Untersuchung, sondern nur meine subjektive Erinnerung. Both Gaya ist doch der Ort, wo die unterschiedlichsten buddhistischen Richtungen zusammenkommen.

    Wenn der DL stirbt, wird er weiter und im gesamten Buddhismus dann noch tiefer verehrt werden. Man bedenke auch die mythologische Kraft, die seiner Lebensgeschichte innewohnt. Als Bauernkind "gefunden", aus der Heimat vertrieben, dennoch ein Leben für Versöhnung und Frieden, schließlich ein lebendes Symbol für Weisheit und Mitgefühl.

    Sein Leben ist praktisch einwandfrei, jeder mögliche "chinesische" Einwand findet sich auf Wikipedia - und das scheint mir nicht viel.

    Angela ist die historische Bedeutung dieser Persönlichkeit sicher bewusst. Kein Wunder also, dass sie so verknallt schaut. :)

  • mukti
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    • 5. April 2018 um 15:13
    • #9

    Hallo,

    Arthur1788:

    Hallo zusammen,

    hier im Westen hat der Dalai Lama ja eine alles überragende Stellung was die mediale Repräsentation des Buddhismus angeht. Ich denke dass die meisten Leute, die sich nicht intensiv mit dem Buddhismus beschäftigen, sogar davon ausgehen, dass er das geistliche Oberhaupt des gesamten Buddhismus ist. In Wahrheit ist er ja aber nicht mal das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus, sondern nur der Gelug-Schule. Wie kommt es dann dass er in den Medien so ominipräsent ist? Ist das ein westliches Phänomen, oder ist das in Asien ähnlich? ...

    Der Dalai Lama ist wohl sowas wie eine Integrationsfigur, seine exponierte Stellung hängt mit dem politischen und spirituellen Hintergrund zusammen. Nachdem er Buddhist ist liegt der Schluss nahe dass die Werte die er zu vermitteln sucht aus der allgemeinen buddhistischen Gesinnung stammen und nicht ausschließlich auf die tibetische Kultur beschränkt sind. Irgendwie stimmt das ja auch.

    Mit Metta, mukti.


  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 5. April 2018 um 20:39
    • #10

    Soweit ich verstanden habe:

    - Der Dalai Lama war früher einmal schon das Oberhaupt der Gelugs, auf spiritueller Ebene. Und er war das Oberhaupt der Tibeter auf politischer Ebene. Diese Ämter hat er aus Altersgründen schon vor ein paar Jahren an andere abgetreten.

    - Die Mission seines Lebens, so hab ich mal irgenwo gelesen oder gehört, ist sowas wie die Verständigung der Menschheit zu fördern in religiöser, politischer und philosophischer Hinsicht. Man sieht es auch an seinen Tätigkeiten: Treffen mit Religionsvertretern, mit Politikern, mit Buddhisten jedweder Tradition... und dort wird immer nach Gemeinsamkeiten und Problemlösungen gesucht. Beispielsweise sein Propagieren der "Säkulären Ethik", die über alle religiösen, wissenschaftlichen und philosophischen Barrieren hinweg allen helfen soll, weltliche Probleme zu lösen.

    Meiner Meinung nach ist er für die Welt zwar tatsächlich sowas wie ein Popstar, aber im Gegensatz zu anderen Stars ist er einfach tatsächlich und berechtigter Weise ein großes Vorbild für die Menschheit. Der ganze Hype um ihn mag für manche eine komische Mode sein, aber es ist verdient und entspricht seiner Mission. Jemand, der sich in einer Höhle verkriecht, wird die Arbeit des Dalai Lama nicht leisten können.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • mukti
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    • 5. April 2018 um 22:57
    • #11

    Oft stehen ja Leute im Rampenlicht, die wenig heilsames beitragen. Da ist es doch wohltuend dass immer wieder auch Menschen die es gut und ehrlich meinen auf große mediale Aufmerksamkeit und viel Zustimmung stoßen. Ohne sie wäre die Welt noch ärmer.

    Mit Metta, mukti.


  • Arthur1788
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    • 7. April 2018 um 13:52
    • #12
    Karnataka:

    Sein Leben ist praktisch einwandfrei, jeder mögliche "chinesische" Einwand findet sich auf Wikipedia - und das scheint mir nicht viel.

    Scheint nicht jeder so zu sehen....

    http://www.taz.de/!5127305/

  • Lucky Luke
    Gast
    • 7. April 2018 um 14:08
    • #13
    Arthur1788:
    Karnataka:

    Sein Leben ist praktisch einwandfrei, jeder mögliche "chinesische" Einwand findet sich auf Wikipedia - und das scheint mir nicht viel.

    Scheint nicht jeder so zu sehen....

    http://www.taz.de/!5127305/

    Colin Goldner ist seit Ewigkeiten ein Kritiker des Dalai Lama. Warum das so ist und was genau er mit seiner "Kritik" bezwecken will, hat sich mir noch nie erschlossen.

  • PhenDe
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    • 7. April 2018 um 20:43
    • #14

    Colin Goldner kritisiert nicht nur den Dalai Lama, sondern generell alle Religionen.

    Dabei deckt er manchmal traurige Wahrheiten auf und manchmal schießt er völlig übers Ziel hinaus.

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • hiri
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    • 7. April 2018 um 21:31
    • #15

    Jemanden, der seine Ergüsse auf solch herablassende und niveaulose Art und Weise der Öffentlichkeit präsentiert, kann ich nicht im geringsten ernstnehmen. Ich höre mir sonst auch gerne mal buddhismus-kritische Sachen an, aber bei dieser Ausdrucksweise sträubt sich bei mir alles.

  • void
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    • 7. April 2018 um 23:13
    • Offizieller Beitrag
    • #16
    mkha':

    Im 16 Jahrhundert konkurrierten (mal wieder) mehrere Tibetisch-buddhistische Schulen um die geistliche Vorherrschaft. Das blieb auch dem mongolischen Fürst Altan Khan * 1507 † 1582 nicht verborgen. Er verschaffte sich einen Überblick, entsandte einen Boten mit einer Einladung in ein tib.-buddh. Kloster, denn auf Anraten seines Großneffen Khutugtai Secen hatte er beschlossen, den tibetischen Buddhismus in der Mongolei zu fördern, und somit sein Einflussgebiet gen Tibet auszudehnen.

    Ganz brachial ausgedrückt: Die Mongolen wollten sich Tibet untertan machen. In einem weltlichen Szenario hätte das geheißen, dass die tibetische Herrscherdynastie zu Vasallen geworden wären, die dem Khan den Treueeid geschworen hätten.

    Weil in Tibet aber Klöster herrschten, mussten diese ein Analogon zu einer Herrscherdynastie zur Verfügung stellen. Und da war die nächste Entsprechung die, dass die Klöster eine Abfolge spiritueller Lehrer lieferten.

    Dies war ein zweischneidiges Schwert, weil es einerseits dem tibetischen Buddhismus Schutz und Förderung der Khans ( und die Ausbreitung in die Mongolei) bot. Andererseits wurden dadurch Religion und politische Machtstrukturen in Tibet eng miteinander verzahnte.

    Ohne den Khan und die durch ihn hervorgegrufene, politische Situation hätte es die Position vielleicht nicht gebraucht.

    Ich mag den derzeitigen Dalai Lama und schätze seine Weisheit, seinen Humor und seine Offenheit.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • void
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    Buddh. Richtung
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    • 7. April 2018 um 23:23
    • Offizieller Beitrag
    • #17
    Sherab Yönten:

    Colin Goldner ist seit Ewigkeiten ein Kritiker des Dalai Lama. Warum das so ist und was genau er mit seiner "Kritik" bezwecken will, hat sich mir noch nie erschlossen.

    Colin Goldner ist jemand, der sehr polarisiert denkt. Er hat eine ganz starke Abneigung gegen Homöopathie ,er ist ein ganz radikaler Atheist aber auch - was man positiv sehen mus- ein Vorkämpfer für Tierrechte und gegen Zoos.

    Weil für ihn jede Religion eine Form der Torheit ist, ärgert ihn gerade der Dalai Lama, weil da die Religion nicht mit Hass und Dogma daherkommt sondern tolerant und humorvoll. Wesegen er da das starke Bedürfnis hat, das zu demaskieren. Wobei er in Kauf nimmt, das seine Bücher sachliche Fehler enthalten.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Lucky Luke
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    • 8. April 2018 um 08:56
    • #18
    void:

    ärgert ihn gerade der Dalai Lama, weil da die Religion nicht mit Hass und Dogma daherkommt sondern tolerant und humorvoll.

    Verstehe ich nicht.

  • Monikamarie
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    • 8. April 2018 um 09:01
    • #19

    Der Dalai Lama spricht eine allgemein verständliche Sprache, er ist nicht dogmatisch, hat Humor und sich vor allem durch seinen unermütlichen Einsatz für Frieden und Toleranz hervorgetan. Er ist bescheiden und natürlich. All das mag ich an ihm. Ob er Fehler hat, erschließt sich mir nicht, denn dazu kenne ich ihn ja nicht persönlich. Aber selbst wenn, gerade das unterstreicht ja seine Menschlichkeit. Er selbst hält sich nur für einen Mönch.

    _()_

  • Karnataka
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    • 8. April 2018 um 11:10
    • #20
    void:

    Weil für ihn jede Religion eine Form der Torheit ist, ärgert ihn gerade der Dalai Lama, weil da die Religion nicht mit Hass und Dogma daherkommt sondern tolerant und humorvoll. Wesegen er da das starke Bedürfnis hat, das zu demaskieren. Wobei er in Kauf nimmt, das seine Bücher sachliche Fehler enthalten.

    Nein. Bei den im Interview genannten Kritikpunkten handelt es sich nicht um sachliche Fehler. Die Rede von sachlichen Fehlern ist unangebracht, da die Vorwürfe von Goldner von Grund auf unrichtig sind.

    In der säkularen Ethik des DL, die sein persönliches Engagement der letzten Jahrzehnte ausmacht, gibt es keine extrem rechtslastigen Positionen. Es gibt überhaupt keine rechtslastigen Positionen.

    Es gibt keine eklatante Frauenfeindlichkeit. Übrigens spricht sich der DL 2014 für die Ehe von Homosexuellen aus.

    Es geht dem DL nicht um eine buddhokratische Weltherrschaft und nicht um die Ausrottung des Islam. Er pflegt keine regen Kontakte zur rechten Szene und nennt Mörder und Terroristen nicht seine spirituellen Freunde. Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider war kein besonders enger Freund und überhaupt kein Freund.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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