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Frage zur Überwindung des Leidens

  • Lucky Luke
  • 10. Februar 2016 um 08:21
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  • accinca
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    • 11. Februar 2016 um 11:56
    • #51
    kudi:

    Da ein Erwachter kein Ich/Mein-Körpergefühl mehr hat ist er geistig getrennt von seinem Körper.


    Das geht gar nicht:
    Niemand kann geistig von seinem Körper getrennt sein wenn es kein Ich/Mein gibt.
    Wie sollte das auch möglich sein? Sicher wolltest du was anderes sagen.
    Jedenfalls ist das emotionale Anhaften und geistiges Identifizieren mit Körper und Geist aufgehoben.

  • Noreply
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    • 11. Februar 2016 um 11:56
    • #52
    Sherab Yönten:
    bel:

    Kann ich dir nicht sagen, bin nicht in der Situation.

    Ich bin auch nicht in dieser Situation. Trotzdem sollte der Buddha doch auch eine Lösung gehabt haben für den Fall von chronischen Schmerzen.
    Wenn die Schmerzen nicht mehr da sind, ist es ja relativ einfach nicht mehr daran anzuhaften, nur wenn sie einen chronischen Charakter haben wird es schwieriger.

    Das geht. Es ist das nicht ergreifen von Schmerzen die oft oder sogar immer da sind. Deren Ursache ich kenne und ich weiß das ich nichts gegen die Ursache machen kann weil das zu schweren Eingriffen in das System "Mein Körper" führen wird. Mit nicht ergreifen meine ich nicht sie nicht wahrnehmen, wäre auch vollkommen irrer Blödsinn!!!! Aber Schmerz den ich erkannt habe lasse ich nicht mehr in mein Nachdenken, entweder sage ich:"Wenn Du Schmerzen haben willst dann mach doch, mir egal ich muss arbeiten." oder ich nehme ein Schmerzmittel, denn ich bin davon überzeugt das ich Schmerzen die auf diese Weise da sind nicht ertragen muß und darf(Schmerzgedächtnis). Alle mir nicht bekannten Schmerzen werden vom Nachdenken ergriffen, analysiert und "behandelt".

    Bei allen "Behandlungen" von Schmerzen ist es nicht gut wenn sie zum Klagen und Jammern führen, das ist Menschenleben Dukkha. Das an vergangene da-seiende und zukünftig möglicher Weise erscheinende Schmerzen hängen. Buddha hat da schon recht, wenn der Rücken schmerzt und Entspannung diesem gut tut sind ihm Wissengeile Mönche egal. Der Weg ist immer genau und ausschließlich bei den Empfindungen der Sinne und der Sinnesobjekte. Eine Verschmutzung durch sich Gedanken machen über die Sinnesobjekte ist sofort zu vermeiden wenn der Körper der diese empfinden kann in Dukkha gerät.
    Dukkha sind nicht die Empfindungen sondern das ergreifen und das nachdenken, sich Vorstellungen über diese. Beides ist Dukkha, sowohl Die Schmerzen als auch die "Schmerzen" die durch Nachdenken und sich Vorstellungen machen erscheinen und auf das System Körper (Psychosomatik) wirken. Der Dhamma ist nur zu erfahren wenn mit Dukkha in jeder Form umgegangen werden kann. Es ist sehr dumm zu glauben das der Schmerz des zerfallenden Körpers das gleiche ist wie das Jammern, Klagen und Verzweifelt sein über Geburt ,Krankheit, Alter, und Tod. Leben ist Leiden , ist absolut und für jedes Lebewesen wahr! Der Mensch hat aber die Fähigkeit sich Leiden durch seinen Geist zu erschaffen und das ist das Leiden das nur und ausschließlich der Mensch hat. Im Menschenleben ist Leiden das nirgends sonst erfahrbar ist. Darum ist Die Ebene des Menschen die des Zweifels auch eine ausschließlich menschliche Eigenschaft, die in keiner der anderen Ebenen vorkommt. Ihr wisst schon: Götter Halbgötter usw.
    So erstmal: ich hab fertig. Werde das noch in "Erscheinen" setzen damit ich das nicht verliere. :)

  • bel
    Gast
    • 11. Februar 2016 um 11:57
    • #53

    Hey Engelbert - ich denke du bist kein Dummer - aber trotzdem liest du nicht was im Sutta steht, sondern was du dir denkst.
    Deshalb will ich mich gern deinem (von mir vermutetem :D ) generellen Urteil anschließen - Buddhismus als Religion ist so dämlich wie jede andere auch.

  • Calimero
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    • 11. Februar 2016 um 12:17
    • #54
    bel:

    Hey Engelbert - ich denke du bist kein Dummer - aber trotzdem liest du nicht was im Sutta steht, sondern was du dir denkst.


    Lieber bel, ich habe Dich gerne. Du schreibst meist mit einer gewissen Tongue-in-Cheek. Ich mag das gerne. Was ist denn an den Sutten so besonders? Was erzählen sie Dir Neues, dass Du so vorher noch nie erkannt hast? Ich habe mittlerweile etliche Sutten gelesen - nichts Neues. Ich falle da nicht vor Überraschung vom Sofa. Wie sollte es auch neu sein? Die Sutten sind nicht inadhärent, sondern selbstverständlich mit uns verbunden. Die Werte dort decken sich zu nahezu einhundert Prozent mit den Werten, die wir alle bereits kennen. Wenn da jetzt stünde "bestehle Deine Eltern". Das wäre ein Ding! :)

    Aber eines ist interessant: auch islamische Fundamentalisten oder fundamentalistische Christen werden dir immer wieder sagen, dass du ihre Schrift nicht richtig oder nicht ausführlich genug liest oder verstehst und deswegen ihre Religion auch nicht verstehen kannst.

    Wir sind Konvertiten, mein Freund, und wir sollten uns nicht so ganz dramatisch verhalten: Sehr engagiert, sehr gläubig, sehr hart an den Gesetzen. :) Richtig... Falsch... Schau Dir an, wie relaxt diejenigen sind, die im Buddhismus aufgewachsen sind.

  • sotap
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    • 11. Februar 2016 um 12:27
    • #55

    [quote='Engelbert']
    Mkha' hat mir hierzu vor einer Woche einen recht interessanten Bericht zukommen lassen:

    http://www.tibetswiss.ch/Das_Bewusstsei…des_Tantra.html

    Vielen Dank für höchst interessanten, wertvollen Link !

  • bel
    Gast
    • 11. Februar 2016 um 12:33
    • #56
    Engelbert:
    bel:

    Hey Engelbert - ich denke du bist kein Dummer - aber trotzdem liest du nicht was im Sutta steht, sondern was du dir denkst.


    Lieber bel, ich habe Dich gerne. Du schreibst meist mit einer gewissen Tongue-in-Cheek. Ich mag das gerne.


    Danke für die Blumen, aber ich habe - insbesondere den letzten Satz - ganz ernst gemeint.
    Ein Geist, der sich (religös) allein auf Texte stützt, geht i.d.R. fehl. Dessen ungeachtet lohnt es sich, wenn aus solchem Geist heraus auf religiöse Schriften verwiesen wird, dort tatsächlich nachzulesen, ob das Behauptete überhaupt dort zwingend zu finden ist - natürlich nur bei Interesse.
    Mein Eindruck: meistens nicht.

    Engelbert:

    Wir sind Konvertiten, mein Freund, und wir sollten uns nicht so ganz dramatisch verhalten: Sehr engagiert, sehr gläubig, sehr hart an den Gesetzen. :) Schau Dir an, wie relaxt diejenigen sind, die im Buddhismus aufgewachsen sind.


    Ich bin höchstens wieder rückkonvertiert - zu gar nix - aber ich schaue ja :) und sehe: die lesen auch nicht so verkrampft.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 11. Februar 2016 um 12:48
    • #57
    bel:

    Ich hab nicht aus dem Sutta zitiert, sondern darauf verwiesen (damit man es liest!), du hast eine Fußnote (des Übersetzers) zum Sutta zitiert.

    Das (mit der Fußnote) habe ich nicht bemerkt :shock:
    Nochmals Sorry !

    (Trotzdem hat sie - die Fußnote - ja irgendeinen sinnvollen Zusammenhang zu der entsprechenden Stelle im Haupttext).

  • bel
    Gast
    • 11. Februar 2016 um 13:23
    • #58

    Mein Abt hat zufällig grad ein Video gepostet - da gehts auch um Schmerz/Dukkh (speziell ab ca 5:30)
    https://www.youtube.com/watch?v=bk7JRHNX19A

  • kudi
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    • 11. Februar 2016 um 14:12
    • #59

    Hallo S.Y. Buddhadasa war einer der ganz grossen. Er war in Südthailand im Kloster Suan Mock. Er lehrte, gegen den Willen anderer Kloster und Mönche, Anatta, Sunnata, Thathata. Es sei zu schwer für Laien diese Begriffe zu verstehen. Aber ohne diese Begriffe ist es unmöglich die Lehre zu verstehen. Du wirst dich nur im Kreis drehen und irgendwann die Lust daran verlieren. Auf Dhamma-Dana.de kannst du alle ca. 18 Schriften runterladen und studieren. Buddhadasa: Er wollte auch keine Buddha-Statuen im Kloster. Er wollte auch nicht, dass man sich vor ihm dreimal verneigt. Und zeremonielles nur im kleinen Rahmen.
    Annica. Da geistige loslösen von "meinem Körper/Ich", das ist Nibbana.
    mlg Kudi

  • Monikamarie
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    • 11. Februar 2016 um 15:32
    • #60
    mkha':

    ... Mein Lehrer lehrte mich die konzentrative und analytische Meditation, die tiefe Kontemplation und das Beibehalten dieser Stützen im Alltag. ... Irgendwann, so lernte ich, werden diese Stützen nicht mehr nötig sein, und so ist es. Seit fast 30 Jahren benötige ich keine Medikamente mehr, und leide auch nicht unter Schmerzen.

    Sollte ein akuter Schub auftreten, nehme ich lediglich zur Kenntnis: da ist Schmerz in mir - und lasse diese Erkenntnis los. Die Atmung geht ruhig, die Muskulatur entspannt sich ... Mit den Jahren verselbstständigt sich dieses zunächst bewusst eingeübte Procedere.

    Genau das meinte ich mit meinem ersten Beitrag.
    Danke mkha

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=22&t=15340#p311753

  • Sudhana
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    • 11. Februar 2016 um 16:29
    • #61

    Zur Frage des Suizids ein Verweis auf MN 144, das Channovāda Sutta (Übersetzung von Mettiko Bhikku / Kay Zumwinkel: http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m144z.html), das die Sache vielleicht ein wenig prägnanter (zumindest jedoch etwas nüchterner) auf den Punkt bringt als das Vakkali Sutta.

    Ich denke, ein ganz wesentlicher Punkt in diesem Sutta ist, dass Buddha die Selbsttötung Channas weder tadelt noch befürwortet, sondern sie lediglich unter Berücksichtigung der speziellen Umstände akzeptabel findet. "Untadelig" ist diese Selbsttötung vor allem deswegen, weil Channa Arhatschaft vollendet hat. Genau diesen Punkt prüfen ja auch Sāriputta und Mahācunda gründlich im Gespräch mit Channa. Sāriputta sieht dies jedoch offensichtlich nicht als hinreichende Rechtfertigung an oder ist zumindest im Zweifel darüber, ob dem so ist, wobei er gegenüber Buddha auf die Mißachtung sozialer Verantwortung durch diese Tat verweist. Sāriputta stellt deswegen implizit die Arhatschaft Channas in Frage ("Was ist sein Bestimmungsort? Was ist sein künftiger Weg?"), zumindest unterstellt er Channa einen 'Rückfall' durch den Akt der Selbsttötung.

    Buddha wischt nun Sāriputtas Bedenken nicht einfach beiseite. Zunächst bestätigt er Channas Arhatschaft und gibt damit implizit eine Antwort auf die oben zitierte Frage Sāriputtas - für Channa gibt es weder Bestimmungsort noch zukünftigen Weg mehr. Man kann aus Buddhas Antwort auch die Verneinung der Möglichkeit eines Rückfalls aus der Arhatschaft heraushören - explizit verneint er diesen Rückfall hier allerdings nur aufgrund einer begründeten Selbsttötung. Er erkennt allerdings auch Sāriputtas Argument an, relativiert es jedoch insofern, als er die Selbsttötung Channas als nicht "in diesem Ausmaß [d.h. eines Arhat unwürdig bzw. einem Arhat unmöglich] tadelnswert" erklärt. Sāriputta misst also nach Buddhas Auffassung Channas sozialer Verantwortung in der Abwägung mit seinen unheilbaren starken chronischen Schmerzen ein zu starkes Gewicht zu - wie schon gesagt, immer unter der unabdingbaren Prämisse bereits erlangter Arhatschaft.

    Kleine offtopic-Anmerkung: man sieht hier sehr deutlich, dass im Palikanon durchaus keine soziale Bindungslosigkeit der Bhikkus propagiert wird (wie übereifrige Anhänger des Bodhisattva-Weges machmal aus Unkenntnis unterstellen), man sieht Buddhas tiefes Mitgefühl und sein Verständnis für Channas schwierige Lage - und man sieht Buddhas Respekt vor Channas Entscheidung.

    Die Fußnote 4 in der Zumwinkel-Übersetzung verweist darauf, dass der klassische Kommentar behauptet, Channa sei erst im Sterbeprozess, als er sich die tödliche Wunde zugefügt hatte, in die Arhatschaft eingetreten - eine Interpretation, der ich für meinen Teil nicht folgen mag und die auch insofern problematisch ist, als jemand von vergleichbarer gesundheitlicher Verfassung wie Channa sich dadurch ermutigt fühlen könnte, den Versuch zu unternehmen, durch Suizid in die Arhatschaft einzutreten.

    Ergänzend zur Thematik aus eigener Erfahrung - auch, wenn ich weit davon entfernt bin, ein Arhat zu sein. Aufgrund einer chronisch-progredienten Erkrankung bin ich zum Überleben auf ein Medikament angewiesen, zu dessen Nebenwirkungen u.a. ein Dauerkopfschmerz gehört. Glücklicherweise ist er nicht sehr stark, aber um einigermaßen arbeitsfähig zu sein, bin ich auf Metamizol als Schmerzmittel angewiesen. Einen Bedarf dafür habe ich jedoch nicht (von eher seltenen Ausnahmen abgesehen), wenn ich in Zazen sitze. Die Empfindung ist durchaus präsent (sogar mehr als beim Nicht-Zazen), auch die (evolutionär ja durchaus sinnvolle und meistens nützliche) Wahrnehmung 'Schmerz'. Was (zumindest meistens) fehlt, ist der Willensimpuls, diese spezielle Empfindung / Wahrnehmung zu beenden. Der 'Fluchtimpuls' bzw. die instinktive Abwehr. Mit anderen Worten: das leiden am Schmerz. Wenn man nichts tut, dann stört oder hindert einen auch nichts beim Tun. Man hat keinen Bedarf, etwas zu verdrängen oder zu unterdrücken. Die Empfindungen und Wahrnehmungen sind so, wie sie eben gerade sind.

    Um nicht missverstanden zu werden - ich will mich damit nicht als besonders geübten Meditierer präsentieren. Der eigentliche Prüfstein für 'Fortschritte' dieser Art ist, wie man diese Haltung ("es ist, wie es ist") aus dem Zustand 'Zazen' in den Zustand 'Nicht-Zazen' überträgt - wieviel davon bleibt, wenn man vom Sitzkissen wieder aufsteht. Ich will damit auch keine Empfehlung aussprechen - z.B. an Schmerzkranke, zumindest während des Meditierens auf Analgetika zu verzichten. Die Intensität von Schmerzen kann je nach individueller Disposition in einem sehr breiten Bereich variieren. Der eine kommt damit gut und ohne Schmerzmittel zurecht - wobei Meditation sicherlich hilft. Sie hilft auch dem, der Schmerzmittel braucht - der wird vertraut mit dem Schmerz; er lernt, ihn zumindest ein Stück weit anzunehmen und benötigt deswegen vermutlich auch weniger Schmerzmittel. Das geht wohl auch einem Erleuchteten so (was jetzt natürlich reine Spekulation von mir ist). Wie wir hier in diesem Thread schon gehört haben, hatte Buddha in fortgeschrittenem Alter Probleme mit seinem Rücken - ich wüsste nicht, warum er ein Schmerzmittel grundsätzlich hätte ablehnen sollen, wenn es denn zu seiner Zeit ein geeignetes gegeben hätte. Auch den Arhat Channa fragten seine besorgten Weggefährten als erstes (weil es im wörtlichen Sinn 'naheliegend' ist), ob sie ihm mit passender Nahrung und Medizin Linderung verschaffen könnten. Mit den heute zur Verfügung stehenden Analgetika hätte Channa wohl noch einige Jahre für die "Familien, die seine Freunde waren, Familien, die seine Vertrauten waren, Familien, die tadelnswert waren" Gutes tun können und das wohl auch gerne getan. Vielleicht würde ja Buddha selbst heute gelegentlich Diclofenac schlucken oder sich von Ānanda mit Voltaren eintreiben lassen, um selbst lehren zu können, statt Ānanda damit beauftragen zu müssen ...

    ()

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  • Anandasa
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    • 11. Februar 2016 um 16:33
    • #62
    mkha':

    Mein Lehrer lehrte mich die konzentrative und analytische Meditation, die tiefe Kontemplation und das Beibehalten dieser Stützen im Alltag.


    Manchmal denke ich, dass es genau mein Problem ist was ich in der Meditation erreicht habe nach der Meditation nicht wieder so schnell zu verlieren. Ich wäre gespannt zu wissen wie dieses "Beibehalten dieser Stützen im Alltag" im Alltag funktioniert. Ich versuche mich nach der Meditation und überhaupt mich nicht mehr aus diesem "geistigen Modus" rausziehen zu lassen durch Wut/Ärger/Gier/Anhaftung/etc. Beobachte meine Gedanken, lasse negative nicht aufkommen und übe mich darin gegenüber anderen freundliche Gedanken zu haben.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • Lucky Luke
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    • 11. Februar 2016 um 18:40
    • #63
    mkha':

    Liebe Monika,

    ich weiß, und ich las auch die einzig spontane Antwort darauf, ... :roll: .... daher dachte ich, ok - dann berichte ich eben doch mal ein wenig aus eigenem Erleben. :)

    Den meisten Menschen scheint nicht klar zu sein, das durch regelmäßiges Praktizieren eine ganze Menge möglich ist. ... Sicher, die meisten dieser "tollen" Dinge, sind eigentlich nur "Nebenwirkungen", recht angenehme zwar, wie z.B. auch die Wärme, (auch das Innere Feuer genannt), die bei der G´tumo-Meditation entsteht, bei Kälte unterwegs recht praktisch sein kann, aber eben wirklich nicht das, worauf es ankommt.

    LG mkha´

    Liebe mkh, damit meinst Du aber nicht meine Antwort auf Monikas Beitrag, oder?

    @ Sudhana, danke für Deine Interpretation der Suizid Problematik, auch wenn ich Deinen Hinweis zum "Off Topic" nicht nachvollziehen kann. Dieser "Seitenhieb" hätte an dieser Stelle ruhig ausbleiben können.

  • Elliot
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    • 11. Februar 2016 um 19:15
    • #64
    accinca:

    Die Wahrheit vom körperlichen Schm
    erz (kāyika dukkha)
    und die Wahrheit vom Schmerz (dukkha)

    naja, immerhin eine Übersetzung - wenn auch ein bisschen bescheuert vielleicht,
    aber sollte man dann, als Übersetzer, sich aber auch die Mühe machen zu schreiben
    und nicht so inkonsequent zu sein und halb übersetzen.


    Ich kann Dir nicht folgen, fürchte ich.

    Liegt es vielleicht daran, dass das Wort dukkha in zwei verschiedenen Bedeutungen in der Lehrrede vorkommt?

    Zitat

    "Und was, Freunde, ist die Edle Wahrheit von Dukkha? Geburt ist Dukkha; Altern ist Dukkha; Tod ist Dukkha;

    Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung sind Dukkha;
    soka-parideva-dukkha-domanass-upāyāsāpi dukkhā

    nicht bekommen, was man sich wünscht, ist Dukkha; kurz, die fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, sind Dukkha [3]."

    ...

    "Und was, Freunde, ist Kummer ( soko )? Der Kummer, die Besorgnis, Kümmernis, innere Sorge, der innere Gram, von einem, dem irgendein Unglück widerfahren ist, oder der unter dem Einfluß von irgendwelchen schmerzhaften Zuständen steht - dies wird Kummer genannt."

    "Und was, Freunde, ist Klagen ( paridevo )? Das Jammern und Klagen, Gejammer und Geklage, das Lamentieren und Wehklagen, von einem, dem irgendein Unglück widerfahren ist, oder der unter dem Einfluß von irgendwelchen schmerzhaften Zuständen steht - dies wird Klagen genannt."

    "Und was, Freunde, ist Schmerz ( dukkhaṃ )? Körperlicher Schmerz, körperliches Unbehagen, schmerzhaftes, unbehagliches Gefühltes, geboren aus körperlichem Kontakt - dies wird Schmerz genannt." ( Yaṃ kho, āvuso, kāyikaṃ dukkhaṃ kāyikaṃ asātaṃ kāyasamphassajaṃ dukkhaṃ asātaṃ vedayitaṃ, idaṃ vuccatāvuso – ‘dukkhaṃ’’’. )

    "Und was, Freunde, ist Trauer ( domanassaṃ )? Innerlicher Schmerz, innerliches Unbehagen, schmerzhaftes, unbehagliches Gefühltes, geboren aus geistigem Kontakt - dies wird Trauer genannt."

    "Und was, Freunde, ist Verzweiflung ( upāyāso )? Der Verdruß und die Verzweiflung, die Trübsal und Hoffnungslosigkeit, von einem, dem irgendein Unglück widerfahren ist, oder der unter dem Einfluß von irgendwelchen schmerzhaften Zuständen steht - dies wird Verzweiflung genannt."

    (Majjhima Nikāya 141: Die Darlegung der Wahrheiten - Saccavibhaṅga Sutta)

    Alles anzeigen


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Lucky Luke
    Gast
    • 11. Februar 2016 um 20:41
    • #65
    mkha':

    Liebe(r) Sherab Yönten,

    :oops: ... nein, ... ich fürchte, ich habe gar nicht registriert, dass Du Monika antwortetest. Meine Bemerkung bezog sich auf Steros Grinsemännchen auf Seite 1 am 10.02.2016, 09:20

    LG mkha´

    Lieber :D

    Ja, so geht es mir leider auch manchmal.

    Einige Antworten haben nicht die Aufmerksamkeit meiner Achtsamkeit :shock:

  • accinca
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    • 11. Februar 2016 um 21:48
    • #66
    Elliot:
    accinca:


    Die Wahrheit vom körperlichen Schmerz (kāyika dukkha)
    und die Wahrheit vom Schmerz (dukkha)
    naja, immerhin eine Übersetzung - wenn auch ein bisschen bescheuert vielleicht,
    aber sollte man dann, als Übersetzer, sich aber auch die Mühe machen zu schreiben
    und nicht so inkonsequent zu sein und halb übersetzen.


    Ich kann Dir nicht folgen, fürchte ich.
    Liegt es vielleicht daran, dass das Wort dukkha in zwei
    verschiedenen Bedeutungen in der Lehrrede vorkommt?

    Alles anzeigen


    In welchen Lehrreden?
    Da das Wort "Dukkha" kein deutsches Wort ist, sollte es in
    den deutschen Übersetzungen der Lehrreden eigentlich gar nicht
    vorkommen bzw. erwartet werden. Befremdlich ist es um so mehr, als das
    für andere Wörter eine Übersetzung gefunden wurde, obwohl es für diese
    manchmal noch viel weniger ein passendes deutsches Wort gibt und
    daher von unterschiedlichen Übersetzern auch noch, je nach dem,
    verschieden übersetzt wurden.
    Es liegt also entsprechend die Vermutung nahe, das hier die Wahrheit vom
    Leiden durch ein Fremdwort verschleiert werden sollte und daher einfach nicht
    übersetzt wurde unter dem Vorwand, man könnte ausgerechnet dieses Wort
    nicht übersetzen oder die Bedeutung nicht erfassen.
    Und das wo andere Wörter übersetzt wurden deren Bedeutung nun wirklich
    über die gewöhnliche Erfahrung hinaus gehen und deren Bedeutung daher
    wirklich nicht annähernd so klar sind wie beim Leiden, das zwar relativ ist,
    aber doch von jedem Dummi schon erfahrbar ist, wenn er auch nicht weiß wie
    weit das Elend reichen kann.

    -

  • keks
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    • 12. Februar 2016 um 09:58
    • #67

    Die Grundsätzliche Frage müsste doch lauten auf was es hinweist, wenn man Worte mal so und dann mal anders auslegen kann, das wird aber sicherlich jeder für sich selbst beantworten können :doubt:

    Bubu :clown::oops:

  • Noreply
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    • 12. Februar 2016 um 11:21
    • #68
    accinca:
    Elliot:


    Ich kann Dir nicht folgen, fürchte ich.
    Liegt es vielleicht daran, dass das Wort dukkha in zwei
    verschiedenen Bedeutungen in der Lehrrede vorkommt?


    In welchen Lehrreden?
    Da das Wort "Dukkha" kein deutsches Wort ist, sollte es in
    den deutschen Übersetzungen der Lehrreden eigentlich gar nicht
    vorkommen bzw. erwartet werden. Befremdlich ist es um so mehr, als das
    für andere Wörter eine Übersetzung gefunden wurde, obwohl es für diese
    manchmal noch viel weniger ein passendes deutsches Wort gibt und
    daher von unterschiedlichen Übersetzern auch noch, je nach dem,
    verschieden übersetzt wurden.
    Es liegt also entsprechend die Vermutung nahe, das hier die Wahrheit vom
    Leiden durch ein Fremdwort verschleiert werden sollte und daher einfach nicht
    übersetzt wurde unter dem Vorwand, man könnte ausgerechnet dieses Wort
    nicht übersetzen oder die Bedeutung nicht erfassen.
    Und das wo andere Wörter übersetzt wurden deren Bedeutung nun wirklich
    über die gewöhnliche Erfahrung hinaus gehen und deren Bedeutung daher
    wirklich nicht annähernd so klar sind wie beim Leiden, das zwar relativ ist,
    aber doch von jedem Dummi schon erfahrbar ist, wenn er auch nicht weiß wie
    weit das Elend reichen kann.

    -

    Alles anzeigen


    Die Thora gegründeten Religionen sind die Ursache für Dukkha in den deutschen Übersetzungen denn wenn der Begriff Dukkha ganz durch erfahren wird bleibt nichts von Vorstellungen übrig. Dann wird alles bis zur Wurzel der Vorstellungen ausgerissen. Da bleibt dann wirklich und wahrhaftig nur leere Weit nichts von heilig kein Verdienst und ich weiß es nicht.
    Es ist doch wohl keiner der Meinung das christlich geformte Mensch ihren Glauben aus den Übersetzungen eines religiösen Textes heraus halten können? Und wenn das jemand macht dann sind die Übersetzungen nicht richtig und verfälschen die Worte Buddha. Es gibt auch keine Diskussion darüber. Wenn ich so meine Übersetzung des Shinjinmei durchlese geht es mir einzig und allein darum die Christliche schwülstige Verschwommenheit raus zu bekommen. Da sind wahrscheinlich keine Worte mehr drin die einen Ausweg zu Gott ermöglichen. Ich habe mich so programmiert (Einer Scheinreligion sein Dank) das ich alle diese Frommen Begriffe sofort übersetze und hab damit natürlich ein ganz anderes verstehen der Worte Buddha. Mit einem vorgelernten Glauben ist Buddha nicht zu verstehen. Andererseits: Wer will schon seine geglaubte Spiritualität aufs Spiel setzen, man "hät ja nichts Aparts" für sich.

  • bel
    Gast
    • 12. Februar 2016 um 11:30
    • #69
    keks:

    Die Grundsätzliche Frage müsste doch lauten auf was es hinweist, wenn man Worte mal so und dann mal anders auslegen kann, das wird aber sicherlich jeder für sich selbst beantworten können :doubt:


    z.B. daß (natürliche) Sprache prinzipiell inkonsistent ist? Daß Signale keine Bedeutung transportieren? Und daß deshalb das Intendierte nicht mit dem Gesprochenen/Geschriebenen kongruent ist und schon überhaupt nicht mit dem Gehörten/Gelesenen?
    Solche Fragen wären ja der Tod jeder Religion - und deshalb stellt man sie sich auch hier nicht - von beantworten ganz zu schweigen.

  • Stero
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    • 12. Februar 2016 um 12:08
    • #70
    mkha':

    Vorstellungen alter Männer?


    Vorstellungen eines alten Mannes. ;)

  • Calimero
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    • 12. Februar 2016 um 13:03
    • #71
    accinca:
    sati-zen:

    Sich mit Texten Anderer auseinandersetzen
    ist schön und gut, eine kurzweilige Beschäftigung...


    Kommt darauf an ob sie von einem Buddha kommen oder nicht.
    Darüber hinaus sollten spezielle eigene Erfahrungen auf dem gelehrten
    achtfachen rechten Weg, die in Ablösung vom Anhaften münden, hinzu kommen.
    -


    Da gebe ich Dir von ganzem Herzen recht, accinca. Auch die Worte eines Buddhas können einen zum einen Ohr hinein und zum anderen wieder hinausgehen ohne eine Gravitationswelle verursacht zu haben. Die bloße Kenntnis einer Lehre oder eines Textes kann ein chronifiziertes unheilsames Verhalten nicht bessern.

    Das habe ich erkannt und das war für mich der Grund, dem tibetischen Buddhismus zu folgen, denn in diesem werden die Texte wohl gekannt, gelehrt und geachtet. Aber die Praxis, das Leben unter den Vorgaben des Buddha, braucht eine beständige und dauerhafte Schulung. Mit meinem Kopf voller Unrat (der dort von Eltern, Gesellschaft, Werbung, Umfeld und selbst abgelagert wurde) und einem Leben, das diesem folgt, wird es für mich schwer Erleuchtung zu erlangen. Mir ist es wichtiger, eine einzige Anhaftung durch Erkenntnis zu lösen, als alle Sutren des Pali Kanon auswendig zu kennen, denn das, was da drin steht ist doch kein Geheimnis. Es ist das, was ich selber finde, sobald ich ein bisschen der Kippe beräumt habe.

  • mukti
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    • 12. Februar 2016 um 17:11
    • #72
    accinca:


    Da das Wort "Dukkha" kein deutsches Wort ist, sollte es in
    den deutschen Übersetzungen der Lehrreden eigentlich gar nicht
    vorkommen bzw. erwartet werden. Befremdlich ist es um so mehr, als das
    für andere Wörter eine Übersetzung gefunden wurde, obwohl es für diese
    manchmal noch viel weniger ein passendes deutsches Wort gibt und
    daher von unterschiedlichen Übersetzern auch noch, je nach dem,
    verschieden übersetzt wurden.
    Es liegt also entsprechend die Vermutung nahe, das hier die Wahrheit vom
    Leiden durch ein Fremdwort verschleiert werden sollte und daher einfach nicht
    übersetzt wurde unter dem Vorwand, man könnte ausgerechnet dieses Wort
    nicht übersetzen oder die Bedeutung nicht erfassen.
    Und das wo andere Wörter übersetzt wurden deren Bedeutung nun wirklich
    über die gewöhnliche Erfahrung hinaus gehen und deren Bedeutung daher
    wirklich nicht annähernd so klar sind wie beim Leiden, das zwar relativ ist,
    aber doch von jedem Dummi schon erfahrbar ist, wenn er auch nicht weiß wie
    weit das Elend reichen kann.

    Alles anzeigen

    Vielleicht wollten die Übersetzer keine Spielverderber sein, wo doch heute alles getan wird um die Wahrheit vom Leiden zu verdrängen.

    Mit Metta, mukti.


  • Sudhana
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    • 12. Februar 2016 um 17:29
    • #73
    bel:
    keks:

    Die Grundsätzliche Frage müsste doch lauten auf was es hinweist, wenn man Worte mal so und dann mal anders auslegen kann, das wird aber sicherlich jeder für sich selbst beantworten können :doubt:


    z.B. daß (natürliche) Sprache prinzipiell inkonsistent ist? Daß Signale keine Bedeutung transportieren? Und daß deshalb das Intendierte nicht mit dem Gesprochenen/Geschriebenen kongruent ist und schon überhaupt nicht mit dem Gehörten/Gelesenen?
    Solche Fragen wären ja der Tod jeder Religion - und deshalb stellt man sie sich auch hier nicht - von beantworten ganz zu schweigen.

    ... Danke für den Stockhieb :shock: - auch wenn er mich nicht wirklich traf, fühle ich mich doch igendwie erleuchtet jetzt. :badgrin: nee wirklich, so dreckig gegrinst habe ich schon lange nicht mehr ...

    YMMD :D
    ()

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Sudhana
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    • 12. Februar 2016 um 17:41
    • #74
    Sherab Yönten:

    @ Sudhana, danke für Deine Interpretation der Suizid Problematik, auch wenn ich Deinen Hinweis zum "Off Topic" nicht nachvollziehen kann. Dieser "Seitenhieb" hätte an dieser Stelle ruhig ausbleiben können.

    Es ist schön, wenn Du in Deiner Praxisgemeinschaft das nicht nachvollziehen kannst. Und das meine ich ganz und gar unironisch. Und ich habe auch nicht den Eindruck, dass dieses Forum hier mehr als unvermeidlich von dieser Sichtweise infiziert ist - sonst hätte ich schon längst das Weite gesucht. Aber das gibt's unter Mahayanin, dochdoch ... : :roll: : Kann nicht schaden, gelegentlich daran zu erinnern, zumal wenn sich anhand eines Suttentextes die Gelegenheit bietet, finde ich.

    Trotzdem Danke für den Hinweis,

    ()

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Monday
    Gast
    • 12. Februar 2016 um 18:15
    • #75

    Sudhana

    Zitat

    Der eigentliche Prüfstein für 'Fortschritte' dieser Art ist, wie man diese Haltung ("es ist, wie es ist") aus dem Zustand 'Zazen' in den Zustand 'Nicht-Zazen' überträgt - wieviel davon bleibt, wenn man vom Sitzkissen wieder aufsteht.

    Ich denke, das Problem liegt schon darin, dass überhaupt zwischen Zuständen unterschieden wird. Davon muss man abstehen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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