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Unterschiede: Soto und Rinzai Zen

  • Lucky Luke
  • 17. September 2015 um 12:57
  • Zum letzten Beitrag
  • blue_aprico
    Gast
    • 23. September 2015 um 17:08
    • #26

    Du hast "mich" gerade ungefragt korrigiert ohne mir damit zu kritisieren - oder ? Chapeau!
    Ne im Ernst, hast natürlich recht. Aber weißt du es gibt eine Ausnahme. Das ist hier öffentlich. Wenn s gar zu abwegig ist, sollte man schon mal zu intervenieren versuchen. In real bin ich meistens nur verblüfft, kräusel die Stirn oder lach auch mal ( wie du ) ( je nach Schwere dieser Abwegigkeit )
    Bei Diamant würde ich allerdings gleich die Straßenseite wechseln. Ich wäg ab. Zu mehr komm ich gar nicht.


    @ sherab:

    Zitat

    Mich würde nochmal interessieren warum sich der eine für Soto Zen und
    der andere für Rinzai Zen entschieden hat. Welche persönlichen Gründe sprachen für die eine Schule, welche für die andere Schule ?

    Hab mir weder dafür noch dagegen entschieden, ist beides klasse, allerdings ist "richtiges" Rinzai in meiner derzeitigen Lebenssituation zu ( hart ) Und es gibt keinen guten ( richtigen ) Lehrer rsp. Zendo in der Umgebung. Ich geh sehr gern auch ins Soto-Zendo, bin derzeit aber im Schwerpunkt woanders unterwegs. Zen-B. ist nicht ausschließlich "japanisch".


    Wer fehlt jetzt noch ? 8)


    afk
    Blue_

  • Sudhana
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    • 23. September 2015 um 18:10
    • #27
    Andreas:
    blue_aprico:

    Was sollte ich also hingehen und jemanden (...) kritisieren; es könnte ihn verletzen und das wäre doch ein Hindernis ( für uns )


    _()_

    Herzliche Grüße
    Andreas


    Hm ... ist es tatsächlich unangebracht, Andere zu kritisieren? Ich will mal versuchen, Godwin's Law zu umschiffen und greife auf etwas Aktuelleres zurück. Du scheinst ja ein wenig Ahnung auf dem Gebiet der Pharmazie zu haben, also nehme ich mal einen Artikel in der New York Times von vorgestern. Da wurde berichtet, dass das Medikament Daraprim , das zur Standardtherapie für lebensbedrohliche parasitäre Infektionen (insbesondere Malaria) eingesetzt wird, über Nacht teurer wurde. Eine Tablette kostet statt bislang § 13,50 jetzt plötzlich § 750. Übrigens kein Einzelfall und auch, was die Höhe der Preiserhöhung angeht, nichts Besonderes. Die Preiserhöhung kam, nachdem Turing Pharmaceuticals das Medikament von Impax aufgekauft hatte. Turing Pharmaceuticals ist ein Start-Up Unternehmen, das von dem ehemaligen Hegdefonds-Manager Martin Shkreli gegründet wurde und geleitet wird.

    Sollte - darf man - Herrn Shkreli nicht kritisieren? Okay, das Beispiel ist jetzt vielleicht nicht ganz fair - aber das Beispiel treibt mich etwas um, weil ich selbst auf ein Medikament angewiesen bin, das im Monat über € 550 kostet. Glücklicherweise bin ich gut versichert. Die große Mehrheit der Malariakranken ist es allerdings nicht. Ich meine - es ist ja gut und schön (und buddhistisch), über Gier, Hass und Verblendung zu lamentieren - aber das alleine ändert gerade mal gar nichts.

    Hängen wir das Ganze mal etwas tiefer - auf das Niveau Buddhaland. Da sollte man zweifellos genau (bei sich selbst) hinschauen, wohin die Kritik gerichtet ist. Wirklich gegen andere Personen? Um zur Abwechslung mal mal auf Dich zu schauen: bist Du da nicht selbst ein klein wenig unfair? So ein bißchen? Geht es um Personen oder Ansichten? Welchen Sinn soll ein buddhistisches Forum haben, in dem vermieden wird, falsche Ansichten zu kritieren? Dient die Kritik von Ansichten Anderer nicht auch der Überprüfung und Vergewisserung eigener Ansichten, der Selbstkritik? Und ist insofern nützlich und heilsam?

    Zweifellos ist das nicht frei von Fallen. Zweifellos kann Diskutieren dahingehend ausarten, dass nur noch mit eristischen Tricks darum gekämpft wird, aus der Situation als 'Sieger' hervorzugehen. Zweifellos kann Diskutieren dahingehend ausarten, dass man im Diskussionspartner einen Diskussionsgegner sieht. Das ist ein gutes Feld der Übung - wenn man es denn als solches sieht.

    Wie ist es mit Dir? Sind deine gut kaschierten Ermahnungen und lockeren Einwürfe nicht auch Kritik? Ich erlaube mir jedenfalls, sie als solche anzunehmen.

    ()

    OM MONEY PAYME HUNG

  • keks
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    • 23. September 2015 um 18:35
    • #28
    Sudhana:


    Sollte - darf man - Herrn Shkreli nicht kritisieren?

    Mit welchem Ziel ? Ist das Ziel umsetzbar ? Bzw. Setzt er es dann um ? Eher nicht da er einen Grund hatte den Preis zu erhöhen, der Grund mag Dummfug sein, dennoch war da ein Grund über den er nachdachte und sich dann dazu entschlossen hat.
    Nun kommt Hans aus Hintertupfingen und kritisiert ihn, was passiert wohl ?
    Daran sieht man doch, dass Kritik in diesem Fall nichts bringen kann.
    Selbst wenn Hans nun 5 Mio Mitstreiter finden würde - das wäre dann eher Erpressung als Kritik und auch da wieder - wird nichts passieren denn Erpressung geht mal gar nicht :)

    Auf alle Fälle übertragbar. Jemand hat sich für eine Äusserung oder eine Handlung entschieden, meistens etwas überlegt - da prallt Kritik dann wie an einer Mauer ab. Wenn man nichts nettes zu sagen hat dann die Schnauze halten, meist ist das sinnvoller.

    Bubu :clown::oops:

  • Lucky Luke
    Gast
    • 23. September 2015 um 19:41
    • #29
    blue_aprico:

    Es ist doch dufte im Zen: gerade der sg. Dumme ( & der Ungebildete ) erwacht zuerst.

    Meinst Du damit die, die intuitiv auf ihre innere Stimme hören ohne alles mögliche zu intellektualisieren ?

  • Sudhana
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    • 23. September 2015 um 20:13
    • #30
    keks:
    Sudhana:


    Sollte - darf man - Herrn Shkreli nicht kritisieren?

    Mit welchem Ziel ? Ist das Ziel umsetzbar ? Bzw. Setzt er es dann um ? Eher nicht da er einen Grund hatte den Preis zu erhöhen, der Grund mag Dummfug sein, dennoch war da ein Grund über den er nachdachte und sich dann dazu entschlossen hat.
    Nun kommt Hans aus Hintertupfingen und kritisiert ihn, was passiert wohl ?
    Daran sieht man doch, dass Kritik in diesem Fall nichts bringen kann.

    Kam vor drei Stunden auf CNBC - Drug CEO Will Lower Price of Daraprim After Hike Sparked Outrage.
    Der ganze Artikel: http://www.cnbc.com/2015/09/22/dru…ed-outrage.html

    Und Nu?

    ()

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Andreas
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    • 23. September 2015 um 20:27
    • #31

    Guten Abend Ihr Lieben!

    Danke für Eure Rückmeldungen. :)

    Ich versuche mal, das aufzuarbeiten, halt immer nur aus meiner Perspektive, eine andere hab ich nicht.

    blue_aprico:
    Andreas in leichter Abänderung von @blues Originaltext:

    Was sollte ich also hingehen und jemanden (...) kritisieren; es könnte ihn verletzen und das wäre doch ein Hindernis ( für uns )

    Du hast "mich" gerade ungefragt korrigiert ohne mir damit zu kritisieren - oder ? Chapeau!

    Danke für's Chapeau, ich tu mein bestes. :D

    Im Original hatte Blue geschrieben:

    blue_aprico:

    Was sollte ich also hingehen und jemanden wegen seines Verstandes(vermögens) kritisieren; es könnte ihn verletzen und das wäre doch ein Hindernis ( für uns )


    Ich habe aus dem Zitat das "Kritisieren wegen des Verstandesvermögens" herausgenommen und die Aussage so verallgemeinert.
    Das war ungefragt, aber keine (negative) Kritik, eher im Gegenteil: das Kritisieren, ohne zu verletzen war die sehr schöne und meiner Ansicht nach zentrale Aussage, die ich damit herausstreichen wollte.

    Und darauf aufbauend:

    Sudhana:

    Hm ... ist es tatsächlich unangebracht, Andere zu kritisieren?

    Nein, das ist es natürlich nicht. Es wäre nur unangebracht, sie dabei zu verletzen. Jeder "offenkundige" Vollidiot, der scheinbar oder tatsächlich nur die Shareholder Value bedient, ist am Ende der Strecke genau so ein Mensch, wie Du und ich. Er wird mit seinen Entscheidungen leben müssen, wie ich mit meinen und Du mit Deinen.
    Und meiner Ansicht nach muss man sich beim Kritisieren halt immer der Gefahr bewusst sein, selbst völlig daneben zu liegen.
    Ich habe wirklich keine Ahnung, was da derzeit auf dem Pharmamarkt abgeht, ich bin da auch kein Insider.

    Aber grundsätzlich werden Unternehmensentscheidungen nicht grundlos getroffen. Vielleicht lässt sich in der Sparte gerade Geld verdienen, das bei der Forschung an anderer Stelle dringend benötigt wird. Vielleicht füllt sich da jemand gnadenlos die Taschen. Ich weiß es nicht, und das ist der Punkt.

    Das heißt nun beileibe nicht, alles hinzunehmen. Der meiner Ansicht nach schlimmste - und leider manchmal nicht ganz falsche - Vorwurf, der "den Buddhisten" gemacht wird, ist, alles lächelnd hinzunehmen, egal, wie scheiße es ist.

    Nein, das ganz sicher nicht. Das ist zumindest nicht "mein" Buddhismus.
    Ich darf und muss mich einmischen, dagegen sein, meine Meinung sagen und sie umsetzen. Ich muss das als Buddhist aber hinkriegen, ohne meine Gegenüber dabei (mehr als unbedingt nötig) zu verletzen.
    Eine Art geistiges Aikido.

    Vielleicht wird am Beispiel der letzten Beiträge dieses Fadens deutlich, was ich meine:

    Andreas:

    Hallo Sherab Yönten!

    Sherab Yönten:

    hast Du diesen Meditations -/ Lebensstil hier im Forum schon irgendwann mal erläutert ?

    Nee. Wozu?
    Manche nennen es Zen, andere würden sagen, das sei alles, nur kein Zen.
    Guck' Dir die Streitereien doch an hier. :oops::D

    Herzliche Grüße
    Andreas

    Blue - obwohl ja zu dem Zeitpunkt nicht angesprochen - antwortete darauf:

    blue_aprico:

    lass mich "deins" raten: "iwas mit sawaki", aber auf jeden fall "was ganz eigenes".

    Das hätte ich problemlos als "Kampfansage" werten können. Nach dem Motto: "Ich weiß, was Du machst, und es ist gequirlter Scheiß!"

    Habe ich aber nicht, und diese Entscheidung lag in dem Moment bei mir.
    Trotzdem habe ich meine Argumente angebracht, ohne - so hoffe ich zumindest - zu verletzen.

    Und entstanden ist ein Dialog, der - auch hier hoffe ich - beide Seiten ein bisschen weiter gebracht hat, ohne zu verletzen.

    Herzliche Grüße ins Rund
    Andreas

  • keks
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    • 23. September 2015 um 21:02
    • #32
    Sudhana:


    Und Nu?

    und nu gehts von 750 auf vielleicht 700 runter :D

    Bubu :clown::oops:

  • Tai
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    • 28. September 2015 um 10:57
    • #33
    Andreas:

    (nach blue:)
    Was sollte ich also hingehen und jemanden (...) kritisieren; es könnte ihn verletzen und das wäre doch ein Hindernis ( für uns )


    Hier mal ein persönliches Statement von mir:

    Was mich betrifft, kann ich nur sagen: Wenn ich kritisiert werde, bin ich auf die ein oder andere Art erst mal fast immer "verletzt" - besonders bei Kritik, die ins Schwarze trifft und die Art von Kritik ist, die mich letztlich besonders weiterbringt. Das Verletztsein entsteht meist, weil das an mich Herangetragene nicht mit meinem intelektuell und emotional mit großem Aufwand gehegten und gepflegten Selbstbild (/Ego) übereinstimmt. In Beziehungen (Familie, Freundschaft etc.), bei der Arbeit und auch im Rahmen eines Forums, in dem sich buddhistisch Interessierte über ihr Verständnis oder ihre Praxis austauschen, sind für mich die Klarsichtigkeit, der Mut und Fähigkeit, Kritik zu äußern, unverzichtbar wichtig.

    Einen Freund, der - um mein Ego zu schonen - nicht bereit ist, mich, wann immer es ihm angebracht erscheint, zu kritisieren, würde ich kaum als echten Freund bezeichnen. Im beruflichen Sektor empfinde ich eine vergleichbare Haltung als unprofessionell und hier im Forum die Beiträge entsprechend eingestellter Teilnehmer als tendenziell eher nichtssagend; etwa in dem Sinne, wie man die Aussagen von Politikern, die bloß keinem Wähler auf die Füße treten wollen, als nichtssagend empfinden kann. Gerade die funkensprühenden Diskussionen, die sich diamant, Sudhana, Thursday, bel und andere hier liefern, finde ich oft besonders interessant und herzerfrischend lebendig.

    Das ablehnende Vermeiden von Kritik entspringt seinem Wesen nach zwangsläufig erstmal einer ausgesprochen wertenden Grundhaltung. Nicht selten steckt dahinter eine zu Gunsten von Rücksichtnahme getarnte Angst, (in seinem Ego) anschließend selber angegriffen zu werden. Da es gerade auch aus dieser eigenen Empfindlichkeit heraus nicht immer einfach ist, zu kritisieren, finde ich es durchaus legitim, dass im Eifer des Gefechts Kritik auch mal nicht immer 'konstruktiv' daherkommt, solange sie nicht nur noch aus der Absicht heraus geschieht, den anderen gezielt zu verletzen. Die von Sudhana angesprochene Manie, stets so zu argumentieren, dass man immer als der Sieger dasteht, scheint mir auf Buddhaland tatsächlich recht verbreitet zu sein. Das ist wohl manchmal ein bisschen kontraproduktiv, kann nerven, dürfte aber u.a. auch eine Triebfeder für so manche anregende Diskussion im Forum gewesen sein.

    Liebe Grüße an alle!
    Tai

  • blue_aprico
    Gast
    • 28. September 2015 um 11:04
    • #34

    Tai_:

    Zitat

    finde ich es durchaus legitim, dass im Eifer des Gefechts Kritik auch mal nicht immer 'konstruktiv' daherkommt,

    Versachlicht? Furztrocken ? ;)

    Halte ich auch für Plödsinn, und taugt auch nicht dem Gelübde "Nicht kritisieren". Vielleicht gab s früher auch nicht so mega neurotische Sensibelchen. Grade die schlagen ja auch gerne unter die Gürtellinie.Empfinden gleichzeitig jede Art direkte Ansprache als "kritisch", kritisieren dann jede "Kritik", weil sie halt allet "persönlich" nehmen. Ego.Ego. Tsja.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (28. September 2015 um 11:13)

  • keks
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    • 28. September 2015 um 11:08
    • #35

    Das Meer interessiert sich nicht dafür wenn eine Welle rumschwappt weil die Welle das Meer ist.

    Es gibt aber menschliche Meere die sich von der Welle distanziert haben und dann herumjammern wenn die Welle angerauscht kommt :roll:

    Bubu :clown::oops:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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