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  1. Buddhaland Forum
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Andere Objekte als den Atem?

  • Sanshin
  • 25. Juli 2015 um 11:02
  • Zum letzten Beitrag
  • Sanshin
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    • 25. Juli 2015 um 11:02
    • #1

    Hallo,
    wollte mal fragen ob es noch weitere meditationsobjekte fuer die konzentrationsmeditation gibt als den Atem zu beobachten..
    irgendwie empfinde ich es als unangenehm laengere Zeit auf den Atem zu achten, ihn natuerlich fliessen zu lassen..
    Denn bei mir kommt es irgendwann dadurch zu soeiner art unangenehmem Gefuehl wie soeine art Atemnot oder jedenfalls unangenehme Atmung. Ausserdem schaffe ich es irgendwie nicht den Atem unbeinflusst zu lassen, sobald ich mich drauf konzentriere uebernehme ich die leitung, denn der Atem beruhigt sich meist immer weiter zu soeinem ganz feinen atem dann uebernehme ich wieder das atmen und so weiter, naja jedenfalls mag ich die Methode nicht, kann nicht richtig sein fuer jeden.

    Also wollte ich mal fragen ob es noch weitere Methoden gibt die man stattdessen austesten koennte..?
    Danke :)

  • EinGedanke
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    • 25. Juli 2015 um 21:28
    • #2

    Die gibt es.

    Allerdings könntest du auch weiter beim Atem bleiben und versuchen mit diesen unangenehmen Gefühlen herumzuspielen. Diese Unsicherheit die ensteht blockiert gerade das was deine Konzentration vertieft, es ist einfach nur ein weiteres Hindernis. Du könntest z.B. deine Aufmerksamkeit anders nutzen indem du nicht nur auf deine Nasenspitze gerichtet bist, sondern gleichzeitig deinen gesamten Körper bewusst wahrnimmst bzw. die Stellen die sich durch das Atmen verändern. Du könntest den Atem verfolgen wie er wie eine Schlange runter und wieder rauf fliesst. Du könntest auch deine Aufmerksamkeit auf das Zählen der Atemzüge richten (bis 10). Es ist völlig normal, dass der Atem immer feiner wird und sich alles anfängt etwas anders anzufühlen. Wichtig ist, dass dein Geist nicht nur vitakka und vicara erzeugt, sondern auch dass dein Körper/Geist langsam zunehmend von píti und sukha erfüllt wird (google eventuell die Begriffe).
    Warten sollte man auf diese Dinge allerdings auch nicht, Ungeduld blockiert sie sogar.

    Du könntest als Meditationsobjekt auch die Brahmaviharas nutzen, dabei kultivierst positive geistige Zustände automatisch und piti und sukha können sich so schneller bilden. Auch kannst während der Meditation umschalten und mal das eine nutzen, dann das andere dazu geben.

    Du könntest auch mit offenen Augen auf ein Objekt wie z.B. eine Kerze richten (nicht wenn es zu grell oder unangenehm ist) oder auf Papier einen scharzen Punkt malen oder einen Stein. Zumindest sollte die Umgebung um das Objekt nicht zu chaotisch sein. Eine kleine Buddhastatue wäre z.B. auch nicht schlecht da diese im Gegensatz zu anderen Objekten vielleicht eine Bedeutung für dich hat und du aus Respekt dir mehr Mühe gibst darauf konzentriert zu sein.

    Nach einer Weile könntest du auch nachdem du es so mit den Augen gesehen hast, die Augen schließen und es vor dem geistigen Auge visualisieren und so weiterhin konzentriert bleiben. Allerdings wäre dies viel schwerer.

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 25. Juli 2015 um 23:46
    • #3
    Sanshin:

    Also wollte ich mal fragen ob es noch weitere Methoden gibt die man stattdessen austesten koennte..?

    Schau mal hier http://tsurezuregusa.de/kammatthana-un…-im-buddhismus/

    Gruß
    Florian

  • crazy-dragon
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    • 26. Juli 2015 um 00:09
    • #4

    Kampfkunst- Zen- Guckst Du hier
    _()_c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Mirco
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    • 26. Juli 2015 um 00:35
    • #5

    Hallo Sanshin,

    Sanshin:

    Also wollte ich mal fragen ob es noch weitere Methoden gibt die man stattdessen austesten koennte..?

    na klaaar :-).

    Kurze Anleitung zur Metta-Meditation -> http://www.buddhaland.de/download/file.php?id=1481

    Schöne Grüße

  • nibbuti
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    • 26. Juli 2015 um 09:45
    • #6
    Sanshin:

    Hallo,
    wollte mal fragen ob es noch weitere meditationsobjekte fuer die konzentrationsmeditation gibt als den Atem zu beobachten..
    irgendwie empfinde ich es als unangenehm laengere Zeit auf den Atem zu achten, ihn natuerlich fliessen zu lassen..
    Denn bei mir kommt es irgendwann dadurch zu soeiner art unangenehmem Gefuehl wie soeine art Atemnot oder jedenfalls unangenehme Atmung. Ausserdem schaffe ich es irgendwie nicht den Atem unbeinflusst zu lassen, sobald ich mich drauf konzentriere uebernehme ich die leitung, denn der Atem beruhigt sich meist immer weiter zu soeinem ganz feinen atem dann uebernehme ich wieder das atmen und so weiter, naja jedenfalls mag ich die Methode nicht, kann nicht richtig sein fuer jeden.

    Also wollte ich mal fragen ob es noch weitere Methoden gibt die man stattdessen austesten koennte..?
    Danke :)


    Hi Sanshin

    da stimme ich dir nicht zu

    Atmen ist für jeden richtig

    Atembeobachtung oder Achtsamkeit mit natürlichem Ein-&-Ausatem (anapanasati) fällt nur dann schwer wenn am Anfang noch grobe Gedankenprozesse & Gefühle vorhanden sind

    in dem Fall würde ich an deiner Stelle erst Gehmeditation machen bis die groben Gedankenprozesse & Gefühle überwunden sind

    Liebe Grüße

    n.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Jojo
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    • 26. Juli 2015 um 10:05
    • #7
    Buddhaghosa:

    Schau mal hier http://tsurezuregusa.de/kammatthana-un…-im-buddhismus/


    Mein Gott, das sind ja mal zwei coole Tabellen! Ich bin eine große Tabellenfreundin.
    Was ich da mache, ist also kayanupassana. :!:

    Aus meiner erfahrung stelle ich aber fest, dass ich das alles nicht so genau trennen kann.
    Ich würde die Tabelle also nicht nutzen, um festzulegen, was zu tun ist, sondern eher, um festzustellen, was da gerade passiert.

    Beim TE zum Beispiel bin ich mir nicht sicher, ob ihm nicht was entgeht, wenn er gerade jetzt das Meditationsobjekt aktiv wechselt.

    Wenn ich seine Beschreibung vergleiche mit vielem, was ich dazu gelesen habe, könnte es sinnvoll sein, genau bei diesem unangenehmen Punkt zu bleiben, an dem der Atem fein wird und der Geist die Führung übernehmen will. immer wieder betrachten: was passiert da genau? ist das Empfinden wirklich so unangenehm, dass es nicht auszuhalten ist? Was heißt "nicht aushalten können, ich kann / will das nicht aushalten"? was für Gedanken steigen auf, bevor der Geist die Führung übernimmt? Kann man diese lassen und bei den unangenehmen Punkt des Empfindens bleiben, bis man ganz klar sieht, was da geschieht? Mir scheint es, dass er gerade an einem wichtigen Punkt ist (Kontrolle vs. Hingabe). :?::?::?:

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 26. Juli 2015 um 19:06
    • #8

    Hi Jojo,

    die Gruppierungen würde ich auch nicht zu starr sehen. Gerade in der Kontemplation der 5 khandha springt man ja fließend von kayanupassana zu vedananupassana usw. und wieder zurück. Beobachtet man den Körper, dann mag dies erst ein Gefühl bedingen, was dann zu einer geistigen Reaktion führt. Da ist der Übergang dann sehr weich. Es gibt natürlich auch Anweisungen, wo man erstmal nur bei einer Sache bleiben soll.

    Gruß
    Florian

    Und Tabellen sind auf jeden Fall toll. :D

  • keks
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    • 27. Juli 2015 um 08:18
    • #9
    Sanshin:


    sobald ich mich drauf konzentriere uebernehme ich die leitung

    Du übernimmst ? Falscher Ansatzpunkt.
    Such mal dieses ich.

    Beobachtbares kann es nicht sein.
    Atem kann man beobachten - kein ich.
    Herzklopfen beobachtbar, kein ich.
    Gefühle, Gedanken, Schmerzen, Trauer, Leid - beobachtbar somit kein ich.
    Körper ebenso nicht.
    Vielleicht etwas ausserhalb ? Auch nicht weil auch beobachtbar.
    Etwas gefunden im Universum ? ;)
    WIe kannst du dann die Leitung übernehmen oder erleuchtet werden oder irgendetwas werden ?
    Daraus ergibt sich - niemand der etwas kontrollieren kann, niemand der erwacht, niemand der irgendwas ändern muss - Friede, Freiheit, Freude :)

    Aber du wolltest ein anderes Objekt. nimm eins ausserhalb vom Universum, da ändert sich wenigstens nicht alle paar Sekunden etwas. :lol:

    Bubu :clown::oops:

  • Jinen
    Gast
    • 29. Juli 2015 um 13:09
    • #10

    Im Theravada gibt es ja auch noch die Kasina-Meditation.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Kasina

    Manche empfohlen auch so ne Art Klangmeditation bzw. Buddhavergegwärtigung mittels Buddho-Rezitation.

    http://www.ajahnchah.org/book/Just_Do_It_1_2.php

  • Mirco
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    • 29. Juli 2015 um 13:25
    • #11

    Hallo Jinen,

    Jinen:

    Im Theravada gibt es ja auch noch die Kasina-Meditation.


    Diese Methode ist eine Ausgeburt eines späten Kommentars zu Palikanon. Sie taucht im Palikanon so nicht auf.
    Ich kenne keinen Theravada-Lehrer, weder westlich noch asiatisch, der das lehrt.

    Schöne Grüße

  • Jinen
    Gast
    • 29. Juli 2015 um 13:58
    • #12

    http://www.palikanon.com/wtb/kasina.html schreibt:

    Die in den Sutten erwähnten 10 Kasinas sind: Erd-, Wasser-, Feuer-, Wind-, Blau-, Gelb-, Rot-, Weiß-, Raum- und Bewußtseinskasina. »Zehn Kasinagebiete gibt es: Da nimmt einer das Erdkasina wahr, oben, unten, seitwärts, ungeteilt, unbegrenzt . . . Einer nimmt das Wasserkasina wahr, oben, unten, seitwärts, ungeteilt, unbegrenzt ... usw....« (D. 33).

    http://www.dhammarama.eu/buddhism/medit…bba-vihara.html hat das angeboten. Es gab auch mal nen deutsch, inwischen entrobten Theravada-Mönch (Bhikkhu Aloka Dhamma Tilopâ Monk), der das eine zeit lang gelehrt hat (und auch ein nettes Büchlein geschrieben hat, das leider aus dem netz entschwunden ist).
    Oder auch Ajahn Thawee Baladhammo http://www.theravada-dhamma.org/pdf/Ajahn%20Th…ick%20Ueben.pdf .
    Und Ven. Rakkhita https://www.youtube.com/watch?v=cBZx0OOatxY meint Ixquick.

    Was ich interessant finde, daß man da auch Parallelen sieht zu Methoden aus Dzogchen und Shingon.

  • Mirco
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    • 29. Juli 2015 um 14:12
    • #13

    Hallo,

    ich merk schon, hier müssten wir ganz von vorne Anfangen, z.B. bei der Interpretation von 'kasina'.

    Das sprengte aber den Rahmen dieses Threads.

    Herzliche Grüße

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 29. Juli 2015 um 19:58
    • #14
    Mirco:

    Diese Methode ist eine Ausgeburt eines späten Kommentars zu Palikanon. Sie taucht im Palikanon so nicht auf.
    Ich kenne keinen Theravada-Lehrer, weder westlich noch asiatisch, der das lehrt.

    Findest du deine Wortwahl "Ausgeburt" (https://de.wiktionary.org/wiki/Ausgeburt) wirklich passend, Mirco?

    Gruß
    Florian

  • Jinen
    Gast
    • 29. Juli 2015 um 20:53
    • #15

    Die Rede ist hier ja vom Visuddhi Magga von Buddhaghosa und von dem Vimuttimagga von Upatissa. Also nicht irgendwelche unwesentlichen Schriften in der Theravada-Tradition.
    Ein anderer Bezug ist das Yogācārabhūmi von Asanga. Das ist einer der wichtigsten Texte der Yogacara/Vijñānavāda-Schule.

    Auch scheint es mir etliche Lehrer auch in Asien zu geben, die Kasinas lehren: Luang Poo Bunyarit und Pa Auk Sayadaw z.B. Also es scheint mir eine übliche Theravada-Praxis zu sein, und eine Alternative zur Atembeobachtung.

    Eine andere Möglichkeit wäre, einfach nur zu sitzen. Objektlos.

  • Sanshin
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    • 1. August 2015 um 12:29
    • #16

    Wozu fuehrt denn dieses Objektlose meditieren?

    Zu dem Atem wollt ich nochmal sagen.. das ich gelegentlich des Nachts atemaussetzer habe soeine Art Schlafabnoe also ich wache auf und ersticke sozusagen fast, also bekomme keine Luft, dem kann ich durch viel trinken vor dem Zubett gehen vorbaeugen..
    Ich bin mir sicher das das damit zusammen haengt das ich Raucher bin, hatte schon mehrfach aufgehoert aber es holte mich immer wieder zur Zigarette zurueck.. naja noch ein Grund zu meditieren, denn solange ich noch Lebe kann ich vielleicht ein paar Fortschritte machen bevor es zuende geht..
    Muss mal wieder aufhoeren mit dem Verfluchten Rauchen.

  • Anandasa
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    • 1. August 2015 um 17:48
    • #17

    Hallo,

    es gibt natürlich noch den Puls. Ich habe mal irgendwo eine Auflistung gesehen, die von Buddha selbst stammen sollte. Ich kann mich vage erinnern, dass die Liste so 6-7 Punkte enthielt. Es wurde aber empfohlen mit dem Atem anzufangen. Interessant finde ich noch Bhavana. Dabei richtet man die Aufmerksamkeit auf alles was im Körper passiert und sich spüren lässt. Wenn ich das richtig verstehe, tut man das nicht nur zu bestimmten Zeiten wie beim Meditieren, sondern "ständig". Das hilft Achtsamkeit zu entwickeln und so nicht in sich kreisende Gedanken zu fallen.

    Gruß, Oliver

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • Jinen
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    • 1. August 2015 um 21:09
    • #18
    Sanshin:

    Wozu fuehrt denn dieses Objektlose meditieren?

    Kodo Sawaki hat es für mich mal auf mem Punkt gebracht:

    Zitat

    "Bringt es mir was? Oder bringt es mir nichts?"
    Lass ab von dieser Geisteshaltung und sitz einfach.

    Es meint ja eben ein Sitzen ohne ein "um zu".

  • Jon
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    • 4. August 2015 um 19:22
    • #19

    ....sitz einfach :D:D:D:D
    na schön . ich sitze .. einfach auf meinen Arschbacken .. :) ..
    und ?
    cool .. relaxend ...
    und was geschieht, während ich sitze .. ? es soll mir nach Sawaki ja egal sein ..
    Sawaki meinet (vielleicht), dass wir einfach sitzen sollen und nur das , einfach aufs Kissen setzen und das war es ..
    geht jedoch nicht , denn die Gedanken und Gefühle sind da .. also ......... .. mushotoku .. nichts erwarten ..
    und dennoch präsent sein und die Dinge wahrnehmen ..
    es geht jedoch auch tiefer, wo du beginnst, den Dingen eine lange Nase zu drehen, indem sie nur sind und nur sind und nicht mehr. Dich also nicht antriggern können ..
    nichtsdestotrotz mag das Alles nur Un-sinn sein, denn es wird dein Erleben nicht einfacher machen, wenn du nicht auch (kontempltiv) hingehst und deine Schwächen, die deine Stärken untergraben nicht siehst und .......... voraussgesetzt da sind Schwächen und Schwierigkeiten ..
    Und Objekte beim Atem ? Such dir selber eines oder garkeines .. nur lass dich nicht von irgendwelchen Menschen (mit gutem Willen) belabern, dies und das zu tun ..
    egal
    Der Henne war es egal..
    Ob Ei oder sie zuerst war ihr einerlei.
    Henne schaute auf das gelegte Ei.
    Das Ei regte sich nicht, jedoch die Henne schüttelte die Federn und ging nach draussen.
    .
    mal ur-buddhistisch gesehen . ein Objekt sollte dich zu besserer Konzentration bringen .. Einspitzigkeit von mir aus ..
    bzw. ein Objekt ist dazu da, damit du immer wieder auf dieses Objekt zurückgehst, sobald du merkst, dass du abdriftest/träumst/vor dich hindenkst. Irgendwann .............
    Ein Objekt ist ein sicherer Hafen .. und es sollte in keinster Weise so sein, dass du daran klebst .. Objekte sind nichts anderes als Hilfsmittel ..
    .

    Suche nicht nach der Wahrheit; höre nur auf, an Meinungen festzuhalten.

    Meister Seng Ts'an

  • nibbuti
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    • 4. August 2015 um 19:34
    • #20
    Sanshin:


    Ich bin mir sicher das das damit zusammen haengt das ich Raucher bin, hatte schon mehrfach aufgehoert aber es holte mich immer wieder zur Zigarette zurueck.. naja noch ein Grund zu meditieren, denn solange ich noch Lebe kann ich vielleicht ein paar Fortschritte machen bevor es zuende geht..
    Muss mal wieder aufhoeren mit dem Verfluchten Rauchen.


    danke fürs Teilen deiner Erfahrung Sanshin

    _/|\_

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  • nibbuti
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    • 4. August 2015 um 19:36
    • #21
    Jinen:

    Eine andere Möglichkeit wäre, einfach nur zu sitzen. Objektlos.


    wenn einfach nur zu sitzen ausreichen würde. wären dann nicht alle Hühner erleuchtet?

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • mukti
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    • 4. August 2015 um 20:08
    • #22
    nibbuti:
    Jinen:

    Eine andere Möglichkeit wäre, einfach nur zu sitzen. Objektlos.


    wenn einfach nur zu sitzen ausreichen würde. wären dann nicht alle Hühner erleuchtet?

    Grüße

    Die Hühner werden vermutlich nicht objektlos sitzen. Ob ein Mensch das kann? Bewusstsein dürfte ja nur bestehen, wenn es einen Inhalt (Objekt) hat.

    Mit Metta, mukti.


  • Jon
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    • 4. August 2015 um 20:49
    • #23
    mukti:
    nibbuti:


    wenn einfach nur zu sitzen ausreichen würde. wären dann nicht alle Hühner erleuchtet?

    Grüße

    Die Hühner werden vermutlich nicht objektlos sitzen. Ob ein Mensch das kann? Bewusstsein dürfte ja nur bestehen, wenn es einen Inhalt (Objekt) hat.

    Naja .. ob Hühner objektbezogen sind oder einfach nur sind .. ?

    Still sitzen
    Nichts tun.
    Der Frühling kommt.
    Das Gras wächst.
    (aus dem Zen-Buddhismus)

    Klar geht es, objektlos zu sitzen. Ein Objekt ist eine Art Anker, der das Schiff der Gedanken am schlingern und davondriften hindert. Die Gedanken und Gefühle bringen Unruhe ins Sitzen und der Anker/Objekt verhindert es. Denn ich geh zum Objelt zurück, um nicht abgelenkt zu werden. Das ist alles .. nicht abgelenkt zu werden, sondern eine Art Bezugspunkt zu haben : das Objekt (meiner Wahl).
    Es geht auch ohne Objekt, jedoch ist es hilfreich ab und an, ein Objekt als Rückzugspunkt zu haben von all den Dingen, die auch beim Sitzen auftauchen.
    Ansonsten ......... einfaches Dasein im Sitzen und inneren Schweigen .. nur wozu das Ganze ? Um es mit ins tägliche Dasein zu nehmen. Und da ist es schon gut, wenn das Sitzen zielorientiert ist. Zumindest latent. Es soll schon was bringen .. !
    Das Sitzen ist nicht abgekoppelt vom täglichen Einerlei. Es mag wie ein Strecken und Recken sein, um den Tag heilsamer zu erleben, bzw. in einer anderen Qualität.

    Bewusstsein abhängig vom oder anhängig an einem Objekt ?
    hmm..wir erleben unser Dasein aufgrund von Erinnerungen, die voller Objekte/Dinge sind.
    Und die Bewusstseine..eben Auge, Nase, Mund, Ohr, Körper ... sind Funktionen. Und die funktionieren denk ich mal auch ohne Objekte: ich .. nein nicht Ich, sondern das Ohr-Bewusstsein/Organ hört ... das Augen-Bewusstsein sieht .. etc ..
    und dann kommt eben der weitere Vorgang der Bearbeitung der Eindrücke dazu und da stellt sich die Frage, wie nah wir am Geschehen sind. Ob wir sehen/ahnen/spüren, was kommt, was kommen kann oder eben nicht.
    Alles Andere ist abhängig vom Einzelnen und dessen Erleben des Seins.
    .

    Suche nicht nach der Wahrheit; höre nur auf, an Meinungen festzuhalten.

    Meister Seng Ts'an

  • mukti
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    • 4. August 2015 um 20:59
    • #24
    Jon:
    mukti:

    Die Hühner werden vermutlich nicht objektlos sitzen. Ob ein Mensch das kann? Bewusstsein dürfte ja nur bestehen, wenn es einen Inhalt (Objekt) hat.

    Naja .. ob Hühner objektbezogen sind oder einfach nur sind .. ?

    Wie könnten sie sein ohne Objekte? Wie das mit dem Nibbana ist weiß ich nicht, aber ansonsten.... Auch deine weiteren Ausführungen stecken voller Objekte. Na egal machen wir keinen Elefanten draus.

    Mit Metta, mukti.


  • Jon
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    • 4. August 2015 um 22:22
    • #25
    mukti:
    Jon:

    Naja .. ob Hühner objektbezogen sind oder einfach nur sind .. ?

    Wie könnten sie sein ohne Objekte? Wie das mit dem Nibbana ist weiß ich nicht, aber ansonsten.... Auch deine weiteren Ausführungen stecken voller Objekte. Na egal machen wir keinen Elefanten draus.

    frag das Huhn !

    Worte sind Objekte, mukti .. das stimmt ! Ausführungen ohne eine Art Objekte geht wohl nicht .
    Objektivität .. was,n das ?
    Ich schrieb, dass Objekte nicht per se schlecht/unheilsam sind, solange sie einem nicht ständig vor der Nase herumhüpfen, sondern wir sie Werkzeuge pflegen und kontrollieren ... bis das "Ziel" erreicht ist ....
    .

    Suche nicht nach der Wahrheit; höre nur auf, an Meinungen festzuhalten.

    Meister Seng Ts'an

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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