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Zu europäisch für Buddhismus?

  • Se7enOaks
  • 12. September 2014 um 10:27
  • Zum letzten Beitrag
  • thigles
    Gast
    • 15. September 2014 um 14:31
    • #51
    fotost:
    Zitat

    Der Fokus auf den Atem ist international

    Stimmt, wenn ich 10 Minuten aufhöre zu atmen, bekomme ich wie jeder Hindu oder jeder Muslim Probleme...

    Bitte entschuldige thigles. Ich bin ganz bestimmt kein Zyniker der üblen Sorte, nur- ist Dir klar, daß Deine Argumentation 100% die der übelsten Ideologien der letzten Jahrhunderte ist?

    'Du musst Dich vollkommen den Interessen des Proletariats unterwerfen, um zu erkennen, daß die Lehre des Marxismus ohne jeden Zweifel richtig ist..' 'Du musst Dich vollkommen der Lehre der unendlichen Überlegenheit des deutschen Blutes beugen, BlaBlaBla .....'

    Hast Du die Kalamer Rede jemals wirklich gelesen?
    Buddha war vor 2.600 Jahren schon viel weiter als Du....

    quod erat demonstrandum

  • fotost
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    • 15. September 2014 um 14:33
    • #52
    Ellviral:

    ...
    All diese Bücher geben Auskunft über den gleichen Sachverhalt: Was ist der Sinn des Lebens? Leben ist der Sinn des Lebens. Jeder weitere Gedanke zu der Frage erschafft Religion, Glauben, Wissenschaft. Die Antwort ist sofort vergessen wenn es einen weiter führenden Gedanken gibt, als "Leben ist der Sinn des Lebens". Jeder kennt die Antwort und der der sie sagt ist außerhalb jedes Systems und somit ein Spinner. Es ist viel schicker buddhistisch, europäisch zu sein als NUR lebend.

    Zu buddhistisch für Europa?

    Ich würde gerne darauf antworten, nur ich verstehe den Zusammenhang nicht.

    Kannst Du ganz kurz beschreiben, was im Zusammenhang dieses Threads der Begriff Europa für Dich bedeutet?

  • Noreply
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    • 15. September 2014 um 16:28
    • #53
    fotost:
    Ellviral:

    ...
    All diese Bücher geben Auskunft über den gleichen Sachverhalt: Was ist der Sinn des Lebens? Leben ist der Sinn des Lebens. Jeder weitere Gedanke zu der Frage erschafft Religion, Glauben, Wissenschaft. Die Antwort ist sofort vergessen wenn es einen weiter führenden Gedanken gibt, als "Leben ist der Sinn des Lebens". Jeder kennt die Antwort und der der sie sagt ist außerhalb jedes Systems und somit ein Spinner. Es ist viel schicker buddhistisch, europäisch zu sein als NUR lebend.

    Zu buddhistisch für Europa?

    Ich würde gerne darauf antworten, nur ich verstehe den Zusammenhang nicht.

    Kannst Du ganz kurz beschreiben, was im Zusammenhang dieses Threads der Begriff Europa für Dich bedeutet?


    Zu buddhistisch für Europa?
    Zu europäisch für Buddhismus?
    Du wolltest auf etwas antworten das keiner Antwort bedarf. Es war ein Angelhaken und ich hoffe er hat Dich aus Deinen Vorstellungen gerissen.
    _()_
    Namaste
    liebe Grüße
    Helmut

  • thigles
    Gast
    • 15. September 2014 um 18:29
    • #54

    «Buddhismus» und die meisten seiner Inhalte sind durch bloßes Lesen eines Textes und anschließendes «darüber Nachdenken» nicht zu verstehen. Der Inhalt erschließt sich in diesem Fall ausschließlich aus dem unmittelbaren praxisorientierten Nachvollzug und geht aus diesem hervor. Das bedeutet, man muss die vorhandenen Praxisanweisungen umsetzen, bevor man diverse Inhalte tatsächlich verifizieren oder falsifizieren kann. Das ist damit gemeint, wenn es heißt, man solle die vertretenen Lehrinhalte für sich selbst am unmittelbaren Erleben überprüfen. Bloßes «darüber Nachdenken» wie philosophieren hat klarerweise noch nichts mit einer derartigen Überprüfung zu tun. So sind also der «Gläubige» wie der hauptsächlich «darüber Nachdenkende» kritische Akademiker in diesem rein experimentellen endoperspektivischen Kontext - auch Dharma genannt - haargenau dasselbe. Den konkreten notwendigen Nachvollzug einer z.b. derartigen Anweisung: «Lang einatmend, weiß er: <Ich atme lang ein>; lang ausatmend, weiß er: <Ich atme lang aus> ...» oder «Sitz einfach» , hier mit Vergleichen bezüglich «totalitärer Regime» und ihrer Methoden zu begegnen, würde bedeuten, daß der Verfasser eines derartigen Vergleichs, jegliche Meditationsanweisung aus psychologischen Gründen als Freikarte in das Land der bedingungslosen Unterwerfung und Unterdrückung sieht. Das ist natürlich .. nun ja. Doch auf eine ganz bestimmte Art und Weise, die dem Verfasser eines derartigen Vergleichs noch nicht klar ist, hat er sogar recht. Aber auch das lässt sich nicht unmittelbar überprüfen wie tatsächlich verstehen, basiert diese Überprüfung nicht auf dem Nachvollzug der vorhandenen konkreten Methoden.

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 15. September 2014 um 19:10
    • #55

    Hallo,

    Se7enOaks:

    Nein hab ich auch nicht. Muss ich auch nicht, um die Lehren Buddhas für mich anzuwenden, oder? Ich glaub ja auch nicht an die Wiedergeburt. Ich glaube eigentlich gar nichts... ich bin aber offen für Erfahrungen. Aber blind glauben? Nee...

    welche Erfahrungen willst du denn mittels des Buddhismus machen? Und warum möchtest du die Lehren Buddhas für dich anwenden, wenn du nicht an sie glaubst? Im Christentum musst du auch nicht zwingend blind glauben, sondern kannst deine eigenen Erfahrungen machen. "Frieden und Unterstützung" gibt es auch woanders. Mir kommt es so vor, dass du ein krummes Verhältnis zum Christentum hast und dieses dahinter liegende Schema mit zum Buddhismus bringst.

    Das Ablegen von Abneigungen ist übrigens ein wichtiger Schritt zum Frieden.

    Gruß
    Florian

  • nibbuti
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    • 16. September 2014 um 14:42
    • #56
    Buddhaghosa:
    Se7enOaks:

    Ich glaub ja auch nicht an die Wiedergeburt.


    Und warum möchtest du die Lehren Buddhas für dich anwenden, wenn du nicht an sie glaubst?

    Es sei mal angemerkt, dass "Wiedergeburt" oder spontantes (mentales) Erscheinen eines 'Wesen' entsprechend seiner oder ihrer tugendhaften Taten nicht die zentrale Kernlehre des Buddha ist, und vom Buddha auch nicht mit Nibbana (echtem Frieden) als Ziel gelehrt wurde.

    Auch wenn es in den zentralen Dogmen vieler heute angesehener Buddhisten auftaucht.

    Zitat


    "Von einem (Lebe-) Wesen spricht man, Herr. Inwiefern nun, Herr, spricht man von einem (Lebe-) Wesen?"

    "Was da Wille, Gier, Lust und Begehren zur Körperlichkeit ist, da hängt man (satto), da hängt man fest (visatto); daher heißt es (Lebe-) Wesen (satto).

    Es ist, Rādha, wie wenn kleine Knaben oder Mädchen mit Sandburgen spielen. Solange sie zu diesen Sandburgen nicht die Gier verloren haben, Willen, Dürsten, Verlangen und Begehren nicht verloren haben, da hängen sie an diesen Sandburgen, sind vernarrt in sie, schätzen und lieben sie leidenschaftlich.

    SN 23.2


    Buddhaghosa:

    ... die Lehren Buddhas für dich anwenden, wenn du nicht an sie glaubst?

    Glauben oder Vertrauen (saddha) bezog sich beim Buddha eher auf die Vier Edlen Wahrheiten & das Funktionieren des Dhamma, statt auf 'blinde' Akzeptanz.


    Buddhaghosa:

    Das Ablegen von Abneigungen ist übrigens ein wichtiger Schritt zum Frieden.


    Das Ablegen von eigenartigem Dhamma ohne Zu- & Abneigung ist ein Schritt zum Frieden.

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • raterZ
    Gast
    • 17. September 2014 um 09:39
    • #57
    nibbuti:


    Es sei mal angemerkt, dass "Wiedergeburt" oder spontantes (mentales) Erscheinen eines 'Wesen' entsprechend seiner oder ihrer tugendhaften Taten nicht die zentrale Kernlehre des Buddha ist, und vom Buddha auch nicht mit Nibbana (echtem Frieden) als Ziel gelehrt wurde.


    Ja man kann drauf verzichten erstmal, aber nichts desto trotz lässt man ein element des dharmas damit weg. außerdem ist es eine stark materialistisch-nihilistische denkweise, wenn man denkt, dass der materielle körper nur 1x erlangt und das leben danach vollkommen beendet ist.
    aber so wie ich das sehe, ist der threadstartet agnostiker, weswegen diese thematik eigtl. erstmal keine rolle spielt.

    ein hauptproblem ist, dass manche anscheinend denken, dass der vajrayana buddhismus irgendwas anderes wäre, als zen buddhismus oder theravada buddhismus. das stimmt aber nicht - die methoden sind zwar komplett anders, aber das ziel ist absolut das selbe. für einen außenstehenden sieht vajrayana vielleicht bunt und seltsam aus. meiner meinung nach spiegelt das aber den umgang mit der realität mehr und näher, als theravada oder zen buddhismus.
    wer damit (noch) nichts anfangen kann, sollte eben dann bei den beiden anderen schulen bleiben. man findet überall das selbe - jede schule ist buddhismus.

  • keks
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    • 17. September 2014 um 09:52
    • #58
    fotost:
    Zitat

    Der Fokus auf den Atem ist international

    Stimmt, wenn ich 10 Minuten aufhöre zu atmen, bekomme ich wie jeder Hindu oder jeder Muslim Probleme...

    Dir fehlt Übung und Vertrauen :)
    http://www.ted.com/talks/david_bl…eath_for_17_min

    Bubu :clown::oops:

  • fotost
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    • 17. September 2014 um 10:18
    • #59

    Ich hab' echt nicht gewusst, daß David Blain Hindu ist.... :lol::lol::lol:

  • keks
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    • 17. September 2014 um 10:22
    • #60

    Der ist alles gleichzeitig, weil - wenn einer Hindu ist können alle Hindu sein :D

    Bubu :clown::oops:

  • Online
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 17. September 2014 um 10:56
    • Offizieller Beitrag
    • #61

    Der Punkt mit dem Atmen war doch, der dass alle Techniken die auf den Körper zeilen, auf etwas zielen, was bei allen Menschen so ungefähr gleich ist, weil wir damit geboren sind. Einen tibetischen Text der sich mit der Umgang mit der Wut beschäftigt, kann ich gut verstehen, weill ich Wut von mir körperlich kenne.

    Während eine Kultur ja was ist, was einem mühsam anerzogen wird. So wie mir eine fremde Sprache Mühe bereitet, muss ich auch fremde religiöse Symbolsprachen mühevoll lernen. Weil da ganz viel Vorwissen vorausgesetzt wird.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • nibbuti
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    • 17. September 2014 um 11:30
    • #62
    raterZ:


    Ja man kann drauf verzichten erstmal, aber nichts desto trotz lässt man ein element des dharmas damit weg. außerdem ist es eine stark materialistisch-nihilistische denkweise, wenn man denkt, dass der materielle körper nur 1x erlangt und das leben danach vollkommen beendet ist.
    aber so wie ich das sehe, ist der threadstartet agnostiker, weswegen diese thematik eigtl. erstmal keine rolle spielt.


    Mag sein, raterZ.

    Aber wenn man den Schwerpunkt einer Lehre auf etwas verlagert, ändert sich auch der Ausgang der Lehre.

    Zudem ist eine materialistische/agnostische Sichtweise im Allgemeinen nicht so schwerwiegend wie Aberglauben.

    Buddha lehrte:

    Zitat

    Es ist besser, Bhikkhus, wenn ein ununterrichteter gewöhnlicher Mensch diesen Körper, der aus den vier groben Elementen gebildet ist, als sein Selbst annimmt, nicht aber das Denken. Warum ist das so? Man sieht, Bhikkhus, wie dieser Körper, der aus den vier groben Elementen gebildet ist, ein Jahr besteht, wie er zwei Jahre besteht, wie er drei Jahre besteht, wie er vier Jahre besteht, wie er fünf Jahre besteht, wie er zehn Jahre besteht, wie er zwanzig Jahre besteht, wie er dreißig Jahre besteht, wie er vierzig Jahre besteht, wie er fünfzig Jahre besteht, wie er ein Jahrhundert besteht, wie er noch länger besteht. Was aber da, Bhikkhus, Denken heißt & Geist & Bewußtsein, da entsteht bei Nacht & bei Tag eines und ein anderes wird aufgehoben.

    Gerade so, Bhikkhus, wie ein Affe, der in der Wildnis, im Wald sich ergeht, einen Zweig ergreift, und wenn er ihn losgelassen hat, ergreift er einen anderen. Ebenso (ist es mit dem) was da, Bhikkhus, Denken heißt und Geist und Bewußtsein: da entsteht bei Nacht und bei Tag eines und ein anderes wird aufgehoben.

    SN 12.61


    raterZ:

    ein hauptproblem ist, dass manche anscheinend denken, dass der vajrayana buddhismus irgendwas anderes wäre, als zen buddhismus oder theravada buddhismus.

    raterZ:

    meiner meinung nach spiegelt das aber den umgang mit der realität mehr und näher, als theravada oder zen buddhismus.


    Ja, was denn nun?

    raterZ:

    jede schule ist buddhismus.

    Die Schule des Buddha ist Buddhismus.

    (statt z.B. erklären eine mythologische Schlange hätte etwas tolles Geheimes im Meer versteckt & das dem Buddha in den Mund legen.)

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • hanujo
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    • 21. September 2014 um 22:46
    • #63
    Se7enOaks:
    Buddhaghosa:

    Hast du den Glauben beim Buddhismus? Falls ja, warum?

    Nein hab ich auch nicht. Muss ich auch nicht, um die Lehren Buddhas für mich anzuwenden, oder? Ich glaub ja auch nicht an die Wiedergeburt. Ich glaube eigentlich gar nichts... ich bin aber offen für Erfahrungen. Aber blind glauben? Nee...

    lieber treadersteller

    so wie ich das verstanden habe suchst du
    tiefsinniges

    dann meditiere - das kannst du allein lernen
    aber auch in ner gruppe

    meditiere einfach auf den atem
    und erforsche dich - was anderes tiefsinniges gibt es nicht (denk ich mal )
    erforsche deine Gedanken deine gefuhle
    finde ruhe und frieden
    Klarheit und glück
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------

  • Se7enOaks
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    5. September 2014
    • 23. September 2014 um 10:13
    • #64

    Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare, das hat mir echt geholfen!

    hanujo:


    so wie ich das verstanden habe suchst du
    tiefsinniges

    dann meditiere - das kannst du allein lernen
    aber auch in ner gruppe

    meditiere einfach auf den atem
    und erforsche dich - was anderes tiefsinniges gibt es nicht (denk ich mal )
    erforsche deine Gedanken deine gefuhle
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    Ja das mache ich jetzt und hab dazu schon wieder Fragen, aber dazu gibt's nen Extrathread, weil das thematisch nicht mehr passen würde.

  • Turmalin 1
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    • 2. Oktober 2014 um 21:29
    • #65

    Mir ist das so nicht passiert. Ich wurde von Tibetern unterrichtet zu den Kernthemen des Buddhismus. Auch von Europäern, die tibetischen Buddhismus studieren. Es sind gedankliche Inhalte, nicht Mantra-Singen. Das, was du beschreibst, habe ich auch erlebt. Aber es kommt mir nicht leer vor und ich kann wählen, ob ich mehr am gedanklichen Verständnis arbeiten will, oder Mantren rezitieren will. Mir kam es nie so hohl vor wie christliche Riten. Zu sagen: " Zu europäisch", das finde ich grade verdreht. Du hast doch gar keinen Tibeter gesehen, sowie ich das verstanden habe. Mir kam deine Erzählung eben grade so vor, als wenn du ein paar Europäern begegnet bist und deswegen war das so. Es ist kann hohl werden, wenn kein verwirklichter Meister das anleitet.

  • lönnmar
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    • 3. Oktober 2014 um 20:11
    • #66

    se7enboaks ich glaube ich weiss welche Gruppe du meinst, kann deine Erfahrungen zu 100% bestätigen. Hab dir eine PN geschrieben.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 4. Oktober 2014 um 09:55
    • #67

    Das "Herunterleihern" beobachte ich auch manchmal hier und da - aber ich halte das für ein persönliches Problem der jeweiligen Individuen, bei dem ich nicht mitmachen muss. Eigentlich ist es also gerade ein "deutsches" Problem, wo sich eine Art Ehrgeiz, ein Fertigwerdenwollen und Eile in die Praxis mischt. Kann auch sogar projiziert sein, denn eigentlich kann man ja gar nicht in die anderen hineingucken, mit welcher Motivation genau sie denn nun wohl praktizieren/rezitieren.
    Und: mein Business ist es nicht, was die anderen machen.
    Wirklich interessieren tut mich nur, was der Lehrer macht, also der Lama, der Geshe, der wirklich Erfahrene. Die anderen sind nur Mitreisende und haben ihre eigenen Schwierigkeiten.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Turmalin 1
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    • 4. Oktober 2014 um 17:15
    • #68
    Losang Lamo:

    Das "Herunterleihern" beobachte ich auch manchmal hier und da - aber ich halte das für ein persönliches Problem der jeweiligen Individuen, bei dem ich nicht mitmachen muss. Eigentlich ist es also gerade ein "deutsches" Problem, wo sich eine Art Ehrgeiz, ein Fertigwerdenwollen und Eile in die Praxis mischt. Kann auch sogar projiziert sein, denn eigentlich kann man ja gar nicht in die anderen hineingucken, mit welcher Motivation genau sie denn nun wohl praktizieren/rezitieren.
    Und: mein Business ist es nicht, was die anderen machen.
    Wirklich interessieren tut mich nur, was der Lehrer macht, also der Lama, der Geshe, der wirklich Erfahrene. Die anderen sind nur Mitreisende und haben ihre eigenen Schwierigkeiten.


    Soweit ich das verstanden habe, war gar kein Meister anwesend. Genau dieses Problem könnte eventuell auf den Diamantweg zukommen: Es sind " Leiter" oder " Lehrer" anwesend. Aber keine legitimierten verwirklichten Meister. Und auch einfach keine Tibeter. Tibetischer Buddhismus ohne Tibeter. Da Shamar Rinpoche ja leider so früh verstorben ist.

  • Karma Pema
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    • 5. Oktober 2014 um 00:55
    • #69

    Namaste Turmalin

    kennst du Lama Jigme Rinpoche ?
    Er ist ein voll verwirklichter Lehrer der Karma Kagyü Linie.
    Er ist ein Bruder von Shamapa und ein Neffe des 16. Karmapa.
    Er leitet seit 1975 Karmapas Hauptsitz in Frankreich. Dhagpo Kagyü Ling.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • °°°
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    • 6. Oktober 2014 um 12:06
    • #70

    Einen entasienisierten Buddhismus wirst du kaum finden. Innerhalb der tibetischen Buddhismus könnte man Thartang Tulkus "Raum, Zeit und Erkenntnis" als so einen Versuch erwähnen. Teile der Vipassana- und Zentradition gehen IMHO am meisten in die Richtung. Eventuell auch die independent Shin- und Nichiren-Ansätze. Sicher lohnt ein Bick in Richtung eines säkularen Buddhismus a la Stephen Batchelor. Am weitesten scheint mir Toni Packer gegangen zu sein, aber ich hab keine Ahnung, ob man da noch von Buddhismus sprechen sollte. Aber meiner Meinung nach ist sie jedenfalls einen genaueren Blick wert.

    Ich bin nicht im Heiligen Geschäft. Ich sing mein eigenes Lied.
    U.G.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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