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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von lönnmar

  • Zu europäisch für Buddhismus?

    • lönnmar
    • 3. Oktober 2014 um 20:11

    se7enboaks ich glaube ich weiss welche Gruppe du meinst, kann deine Erfahrungen zu 100% bestätigen. Hab dir eine PN geschrieben.

  • Probleme mit Meditation

    • lönnmar
    • 24. Mai 2013 um 15:33
    Zitat

    st doch normal, bei dem, was der Geist von vorher gewohnt ist.
    Das Abschweifen ist doch bloß Gewohnheitssache. Einfach immer wieder loslassen.
    Eine Meditation ist nicht schlecht, wenn man sechzig Mal abschweift.
    Sie würde schlecht, wenn man vom Abschweifen nicht zurückkehrte.
    Einfach sechzig Mal loslassen, entspannen und zurückkehren.

    gut zu wissen. Das Bewusstwerden das Abschweifens fällt mir schon leichter, von daher mach ich durchaus Fortschritte. An meiner Ungeduld und dem Leistungsdenken muss ich sicherlich noch arbeiten. Kommt man wenn man sehr lange und regelmässig meditiert eigentlich irgendwann in so eine Art Trance? Indem äussere Reize kaum noch durchdringen? So hab ich mir das früher immer vorgestellt. Ich seh die Fortschritte irgendwie stufenweise. (so wie es ja auch in dem Buch "wie Siddharta zum Budda wurde" geschrieben steht.

  • Probleme mit Meditation

    • lönnmar
    • 24. Mai 2013 um 15:21
    Zitat

    Die Meditation führt in dem Sinn zu einer Beruhigung des Geistes, dass du erst einmal bemerkst, was da in deinem Kopf so abgeht. Der Eindruck, dass da immer mehr Gedanken kommen, ist eine Täuschung. Du nimmst nur immer besser wahr, was da schon ist.
    Wenn du nun versuchst, diese Gedanken bewußt abzuschalten, bewusst an nichts zu denken, dann geht das nach hinten los. Denn um Gedanken abzuschalten musst du sie dir machen. Um bewusst nicht zu denken, musst du denken.

    gut erklärt, leuchtet mir ein.


    Zitat

    Und was deine Meditationshaltung angeht, so hör endlich mit der Spielerei auf. Wenn du krank bist, kannst du mal liegen, ok. Aber ansonsten setz dich gefälligst anständig hin, mach einen leichten Knoten in deine Beine, halt deinen Rücken gerade und leg die Hände in den Schoß. Im www gibts genug Anleitungen dafür. Und frag nicht nach dem warum sondern tu es!! Die Warum- Fragen haben schon bei meinen Kindern nicht geklappt.

    tut mir leid ich bin ein Warum-Mensch ;) Aber ich nehm deinen Rat trotzdem gern an :)

  • Probleme mit Meditation

    • lönnmar
    • 23. Mai 2013 um 21:34

    Erstmal vielen Dank für die Antworten. Das mit dem Leistungsdenken könnte durchaus stimmen, ich versuche bisher offensichtlich zu kramphaft Gedanken oder eher Gedankengänge zu verhindern. Werde einfach entspannt weiter üben. Habe ja gerade erst begonnen.

    Trotz allem, inwiefern hat euch die Meditation im Kontext der Buddhistischen Lehre vorangebracht?

  • Probleme mit Meditation

    • lönnmar
    • 23. Mai 2013 um 19:20
    Zitat

    Schon zwei Dinge, die dir die Meditation erschweren.
    Erstens, warum im Liegen? Bist du krank oder hast du eine Behinderung?

    nein, aber hab es so die ersten Male gemacht und bin wohl dabeigeblieben, es ist schön bequem für mich und ich schlafe auch nicht ein. Habe es aber heute einmal in der bekannten sitzenden Haltung auf dem Sofa versucht und es war auch gut bzw nicht schlechter.

    Zitat

    Und zweitens, nicht auf den Atem konzentrieren. Nur den Atem beobachten. Das heißt du bemerkst, wenn du einatmest, du bemerkst, wenn du ausatmest, und du bemerkst, wie du atmest (schnell, langsam, tief, flach...)
    Und wenn du bemerkst, dass du in Gedanken abdriftest, gehst du zum Atem zurück.

    ich glaube so ungefähr verstehe ich was du meinst, wobei ich Probleme habe mit der genauen Differenzierung zwischen den Begriffen. Ist (bewusstes) Bemerken der Atmung nicht ähnlich des Konzentrierens auf diesen sonst unbewusst ablaufenden Vorgang?

    ...Auch versteh ich ehrlich gesagt nicht ganz wie man in der Meditation zu tieferen Verständnis oder gar Erleuchtung finden kann, wenn das Ziel doch ist an nichts zu denken? Offensichtlich hab ich hier etwas missverstanden oder gehe von falschen Annahmen aus?...

    Zitat

    Richtig, du hast einiges missverstanden und gehst von falschen Annahmen aus.

    Was soll ich darauf jetzt antworten? :) Den Sinn der Meditation stelle ich mir derzeit in zwei Bereichen vor. Zunächst (zu Beginn) führt er zur Beruhigung des rastlosen Geistes, einfach indem man halt versucht an nichts zu denken, den Geist sozusagen einfach bewusst abzuschalten. Neurologisch vielleicht ähnlich dem Tiefschlaf. Hier gefällt mir die Metapher des unruhigen Sees, der nach und nach immer glatter wird recht gut. Der Zweite Bereich verschliesst sich mir dann. In der Metapher kommt man dann zu tieferen Verständnis und Einsicht der Welt, ähnlich den Grund des Sees der erst durch die glatte Oberfläche sichtbar wird.

    Ich komm mir hier zum Teil wirklich wie ein Analphabet vor und schäme mich auch etwas.

  • Probleme mit Meditation

    • lönnmar
    • 23. Mai 2013 um 16:21

    Hab mich nun schon mehrmals in Meditation geübt, hab aber wohl mehr Schwierigkeiten damit als gedacht.
    Ich meditiere im Liegen und konzentriere mich meist auf meinem Atem, oder oft auch auf die vielen Lichtpünktchen und Gebilde die man sieht wenn man die Augen geschlossen hält. Leider drifte ich schon nach kurzer Zeit (30 sec.?) immer und immer wieder ab. Erst kommen wahllose Gedankenbruchstücke, z.b. aus meiner Kindheit oder von vergangenen Urlauben, dann werden wieder richtige Gedankengänge daraus. Wenn ichs dann merke ist es schon zu spät. :roll:

    Ich bin von Haus aus ein recht nervöser Mensch und mein Verstand rattert quasi pausenlos. Kann auch z.B. Abends nicht gleich einschlafen, sondern denke meist noch ein bis zwei Stunden lang nach. Beneide da auch meine Partnerin die innerhalb von 10 min eingeschlafen ist. Ich bin offensichtlich genetisch so ausgelegt, meine Mutter und mein Großvater mütterlicherseits sind ähnlich gestrickt.

    Auch versteh ich ehrlich gesagt nicht ganz wie man in der Meditation zu tieferen Verständnis oder gar Erleuchtung finden kann, wenn das Ziel doch ist an nichts zu denken? Offensichtlich hab ich hier etwas missverstanden oder gehe von falschen Annahmen aus?

    Wie auch immer, würde mich über etwas Rat von Erfahreneren Teilnehmern hier wirklich sehr freuen.

  • Buddhismus - Auszeit - oder doch nix!

    • lönnmar
    • 25. Januar 2013 um 12:02
    Zitat

    Dieser Prozess beginnt oft damit, dass man merkt das das bisherige Leben mit all seinen Versprechungen einen unzufrieden macht. Egal was man auch im äußeren versucht nie stellt sich auf Dauer ein innerer Frieden ein. Der neue Partner nervt, der Job langweilt einen oder stresst einen und man hockt sich vor die Glotze oder den Computer und sucht da Ruhe und macht das Ding dann noch unruhiger wieder aus.
    Wenn Du wirklich bereit für eine inneren Entwicklung bist, dann schaue Dir einfach mal Deine Langeweile an. Entfliehe nicht der langeweile sondern beobachte sie Achtsam. Nicht Dir ist langweilig sondern Deinem Verstand, der ständig neue Nahrung braucht um die eigene Lebensgeschichte am laufen zu halten. Aber letzendlich beginnt immer einer neuer Leidenskreislauf und es erscheint kein entrinnen. Buddha lehrte wie die Dinge sind. Und um dies zu erkennen meditiert man. Aber was ist Meditation? Es bedeutet mühelos in dem zu verweilen was ist. hier und jetzt. Das Leben ist kurz und wenn Du den Rest Deines Lebens nicht aus lauter langeweile vor der Glotze verbringen willst, dann solltet Du jetzt anfangen Dir mal Dein Leben anzuschauen. Wenn man sich eine Weile mit Buddhismus beschäftigt werden bestimmte Tätigkeiten von ganz alleine langweilig. Und man merkt plötzlich wie viele Auszeiten man jeden Tag hat, wenn man sich nicht ständig zumüllt mit Informationen und Ablenkungen die einem sowieso nichts bringen sondern nur weiter in einem langweiligen Leben verharren lassen. Eine kurze Auszeit mag der Einstieg sein, aber es geht im Kern um eine innere Transformation. Dazu musst Du nicht Dein jetziges Leben aufgeben. Du kannst weiter Alkohol trinken, Fleisch essen und auch Fernseh gucken. Aber Du wirst vielleicht schon bald bemerken, dass dieses kurzes Leben viel zu kostbar ist, um es so einfach zu verschwenden...

    toll geschrieben, da schau ich wirklich in den Spiegel wenn ich das lese. Irgenwie läuft alles in immer wieder denselben Bahnen ab. Die freien Tage verbringt man vorm Glotzkasten, liest Zeitschriften deren Artikel man zwei Tage später schon wieder vergessen hat, fängt Bücher an liest sie halb lässt sie liegen, PC Spiele werden zwar grafisch immer besser aber der Inhalt ist immer wieder derselbe. Man kauft sich ein Smartphone, freut sich ne Woche dran, jetzt liegts rum, noch ein Bildschirm mehr.
    Die Möglichkeiten sich abzulenken sind heute grenzenlos und waren zumindest für mich noch nie so unbefriedigend. Einige dieser Mechanismen die da ablaufen waren mir auch vor einiger Zeit schon auf eine diffuse Art und Weise bewusst. Jetzt da ich mich näher mit dem Buddismus beschäftige wird mein Blick immer ungetrübter. Der Aspekt der Wahrheitssuche und das Erkennen von Wahrheiten wirkt sich zumindest auf mich schon sehr befreihend aus.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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