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Keine materiellen Wünsche mehr...

  • Nelumbo
  • 12. November 2013 um 15:22
  • Zum letzten Beitrag
  • Nelumbo
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    • 12. November 2013 um 15:22
    • #1

    Hallo alle zusammen,

    ich beobachte seit einigen Monaten ein Phänomen an mir selbst, das mich sehr verwundert. Ich habe einfach keine (materiellen) Wünsche mehr. Ich will weder etwas zum Geburtstag haben, noch zu einem anderen Fest. Mir fallen einfach keine Wünsche ein. Ich kaufe mir auch nicht wirklich Dinge, weil sie mich nicht mehr interessieren. Ich fühle mich gleichgültig ihnen gegenüber.

    Natürlich sehe ich manchmal etwas, was ich mir dann kaufe, weil es mich anspricht. Aber wenn ich es nicht kaufen würde, wäre es mir auch schnuppe. Mein Verhalten verwundert mich sehr, weil ich früher immer alles haben wollte, was ich nicht hatte!

    Hat jemand von euch so etwas auch schon einmal erfahren? Ich komme mir dabei so "gefühlskalt" vor...

    Liebe Grüße,
    Nelumbo

    "In diesem Leben ist jeder mutig, der nicht aufgibt."

    Paul McCartney (*1942), engl. Pop-Musiker, Ex-Beatle

  • Syia
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    • 12. November 2013 um 15:28
    • #2
    Nelumbo:

    Hat jemand von euch so etwas auch schon einmal erfahren? Ich komme mir dabei so "gefühlskalt" vor...

    Nenn es doch einfach "vernünftig", dann fühlst du dich vielleicht besser. :lol:

    Mal ehrlich, hat dich irgendetwas von dem Zeug, dass du dir früher gegönnt hast, glücklicher gemacht ?

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 12. November 2013 um 15:30
    • #3

    Nö, kommt mir nicht gefühlskalt vor, wenn es nur um "Dinge" geht. Nichthabenwollen ist ein sehr erstrebenswerter Zustand.
    Glückwunsch. :D

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Noreply
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    • 12. November 2013 um 17:00
    • #4
    Nelumbo:

    Hallo alle zusammen,

    ich beobachte seit einigen Monaten ein Phänomen an mir selbst, das mich sehr verwundert. Ich habe einfach keine (materiellen) Wünsche mehr. Ich will weder etwas zum Geburtstag haben, noch zu einem anderen Fest. Mir fallen einfach keine Wünsche ein. Ich kaufe mir auch nicht wirklich Dinge, weil sie mich nicht mehr interessieren. Ich fühle mich gleichgültig ihnen gegenüber.

    Natürlich sehe ich manchmal etwas, was ich mir dann kaufe, weil es mich anspricht. Aber wenn ich es nicht kaufen würde, wäre es mir auch schnuppe. Mein Verhalten verwundert mich sehr, weil ich früher immer alles haben wollte, was ich nicht hatte!

    Hat jemand von euch so etwas auch schon einmal erfahren? Ich komme mir dabei so "gefühlskalt" vor...

    Liebe Grüße,
    Nelumbo


    Hallo Nelumbo
    Schön von Dir zu hören. Das kenn ich!
    Damit habe ich mich selber überrascht. Mir war nicht bewusst das ich wunschfrei geworden war. Klar wurde mir das als mich jemand fragte: Was wünscht Du dir zum Geburtstag? Ich antwortete sofort: Nichts.
    Da fiel mir plötzlich ein: Das ist wahr, ich wünsch mir wirklich nichts. Das hab ich nicht verstanden. Doch dann hab ich mich damit abgefunden das ich nur noch sehr selten wirklich einen persönlichen Wunsch habe.
    Bei mir fand dieses Ereignis im 35. Lebensjahr an. Gefühlskalt ist ein guter Begriff. Damit muss man erst mal fertig werden. Ich habe mit der Zeit gelernt Geschenke, Lob, Dank für Hilfe von Herzen anzunehmen. Wirklich annehmen ohne auch nur eine Wertung zuzulassen. Die "Gefühlskälte" geht dadurch mit der Zeit verloren. Das Ego möchte gestreichelt werden und das erreicht es mit den habenwollenden Wünschen und wenn es seinen Willen bekommt wird es schnell vergessen und neue Wünsche geboren. "Je mehr er hat je mehr er will, nie stehen seine Wünsche still."
    Du solltest damit rechnen das deine Mitmenschen damit nicht klar kommen das Du Dir wirklich nichts mehr wünscht, wenn Du da sagst.
    liebe Grüße
    Helmut

  • Friede
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    • 12. November 2013 um 17:12
    • #5

    dieses halte ich für einen enormen Bewußtseinssprung, Gratuliere :)

  • Nelumbo
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    • 13. November 2013 um 09:00
    • #6

    Danke für eure Beiträge! :)

    Ich bin wirklich sehr glücklich darüber, dass ihr das nachvollziehen könnt und versteht. Es erstaunt mich einfach, weil ich nicht daran gearbeitet habe. Natürlich beschäftige ich mich mit dem Buddhismus, lese darüber, meditiere, reflektiere mein Handeln und so weiter.

    Aber das ich wunschlos geworden bin, passierte einfach von selbst. Es ist mir eines Tages aufgefallen. Ich habe mich nicht bewusst dazu entschieden. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass mir das Angst macht, denn das wäre zu viel. Aber es ist schon merkwürdig, wenn man sich so verändert, ohne es direkt zu beeinflussen.

    Jedoch ist es ein gutes Gefühl irgendwie.

    Ellviral, du hast da wahre Worte geschrieben. Meine Bekannten und Verwandten können das absolut nicht nachvollziehen. Sie können sich nicht vorstellen wie es ist, keine Wünsche zu haben.

    Aber es kommt von ganzem Herzen: Ich habe keine Wünsche. :D Und es fühlt sich gut an. :D Es befreit.

    "In diesem Leben ist jeder mutig, der nicht aufgibt."

    Paul McCartney (*1942), engl. Pop-Musiker, Ex-Beatle

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 13. November 2013 um 09:31
    • #7

    Na, dass einem bei sowas Neuem erstmal etwas mulmig werden kann, halte ich für natürlich. Schließlich erscheint die Welt so fest und unumstößlich, dabei ist sie es in keiner Weise. Nichts bleibt, alles verändert sich - sogar die eigene "Persönlichkeit".
    "Ich bin so und so, habe diese und jene Eigenschaften, Vorlieben, Abneigungen"... dass diese Dinge veränderlich und auflösbar sind, macht man sich meist nicht bewusst. Man hält sich selbst für fest. Dabei ist eigentlich nur eins sicher: dass sich alles definitiv verändern wird.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Aiko
    Gast
    • 13. November 2013 um 09:47
    • #8
    Nelumbo:


    Aber es kommt von ganzem Herzen: Ich habe keine Wünsche. :D Und es fühlt sich gut an. :D Es befreit.


    Und jetzt wünschst du dir, dass das so bleibt. Aber es wird sich ändern.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 13. November 2013 um 10:12
    • #9
    Aiko:
    Nelumbo:


    Aber es kommt von ganzem Herzen: Ich habe keine Wünsche. :D Und es fühlt sich gut an. :D Es befreit.


    Und jetzt wünschst du dir, dass das so bleibt. Aber es wird sich ändern.


    Spielverderberin! :lol:

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • mukti
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    • 13. November 2013 um 10:29
    • #10
    Nelumbo:


    Aber es kommt von ganzem Herzen: Ich habe keine Wünsche. :D Und es fühlt sich gut an. :D Es befreit.

    Keine Wünsche? Wirklich überhaupt gar keine Wünsche? Das wäre wohl die endgültige Befreiung...
    Aber das unnötige Zeug nicht mehr zu brauchen mit dem uns die Zivilisation ständig überschüttet ist schon ein ziemlicher Fortschritt. Aber was alles? Kein Fernseher, kein Handy, kein PC, kein drittes Paar Schuhe, keine Stereoanlage, kein Auto, kein..........?

    Gruß,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • brigittefoe
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    • 13. November 2013 um 11:04
    • #11
    Nelumbo:

    Hallo alle zusammen,

    ich beobachte seit einigen Monaten ein Phänomen an mir selbst, das mich sehr verwundert. Ich habe einfach keine (materiellen) Wünsche mehr. Ich will weder etwas zum Geburtstag haben, noch zu einem anderen Fest. Mir fallen einfach keine Wünsche ein. Ich kaufe mir auch nicht wirklich Dinge, weil sie mich nicht mehr interessieren. Ich fühle mich gleichgültig ihnen gegenüber.

    Natürlich sehe ich manchmal etwas, was ich mir dann kaufe, weil es mich anspricht. Aber wenn ich es nicht kaufen würde, wäre es mir auch schnuppe. Mein Verhalten verwundert mich sehr, weil ich früher immer alles haben wollte, was ich nicht hatte!

    Hat jemand von euch so etwas auch schon einmal erfahren? Ich komme mir dabei so "gefühlskalt" vor...

    Liebe Grüße,
    Nelumbo


    'Es ergeht mir ähnlich - aber möglicherweise aus anderen Gründen.
    Mir ist bewußt geworden, daß wir von den Märkten und der Politik
    nur dazu da sind, zu konsumieren, damit die Wirtschaft wächst !

    Ich brauche nichts mehr, es ist alles da und jeder hat so ziemlich
    alles (nehme ich mal in dem reichen Industrieland Europa an);
    abgesehen natürlich von der aufkommenden Jugendarbeitslosigkeit
    oder Altersarmut.
    Wenn das Existenzminium einigermaßen gesichert ist
    komme ich bescheiden und einfach im täglichen Leben aus,
    giere ich nicht nach Status und Gewinn.

    LG, Gitte

    PS:
    Letztens hab ich noch meine Schränke durchforstet - allet voll -
    bin durch die Stadt geschlendert, um mir einen Winterpullover oder Stiefel zu kaufen.
    Ne, hab ich dann (anhandert der Preise !!!) gedacht, ohne mich -
    hält allet noch mindestens ein paar Jahre -
    und ich war äußerst froh und heiter, mich nicht von all den Angeboten
    zum Kaufen verleiten zu lassen.

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Sumedhâ
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    • 13. November 2013 um 12:31
    • #12

    ich auch nicht.... ich hab alles was ich mir gewünscht habe.... :)

    _()_
    .

  • mukti
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    • 13. November 2013 um 14:00
    • #13
    brigittefoe:


    PS:
    Letztens hab ich noch meine Schränke durchforstet - allet voll -
    bin durch die Stadt geschlendert, um mir einen Winterpullover oder Stiefel zu kaufen.
    Ne, hab ich dann (anhandert der Preise !!!) gedacht, ohne mich -
    hält allet noch mindestens ein paar Jahre -
    und ich war äußerst froh und heiter, mich nicht von all den Angeboten
    zum Kaufen verleiten zu lassen.

    Alles anzeigen

    Ich laufe noch immer mit einem mottenzerfressenen Mantel und schadhaften Schuhen herum. Die Kaufhäuser deprimieren mich eher - was ist gerade "in"? Diese Trendforscher die jeden Unsinn zu einer Mode machen, immer neue Reize brauchen die Sinne, bis das neue gleich wieder langweilig und unmodern wird.
    Und wer flickt heute noch das Gewand? Nicht mal die Socken. Früher hatte ich noch völlig intakte Schuhe von meinem Großvater, heute hält kaum mehr was länger als drei Jahre. Das kurbelt die Wirtschaft an, während Millionen hungern und kaum das Nötigste haben - ach du liebe Dekadenz.

    Mit Metta, mukti.


  • Samten
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    • 13. November 2013 um 14:33
    • #14

    ...'s gibt auch andere Möglichkeiten, sich mit "guten" Klamotten zu versorgen...auch ohne "materielle Wünsche" und das sehr Preiswert.

  • brigittefoe
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    • 13. November 2013 um 16:17
    • #15
    Samten:

    ...'s gibt auch andere Möglichkeiten, sich mit "guten" Klamotten zu versorgen...auch ohne "materielle Wünsche" und das sehr Preiswert.

    Second-Hand, klar,
    muß ja nich neu sein !

    ... und Flicken sowie stopfen
    mache ike immer noch, lieber mukti.

    nur einen anständigen Schuster,
    den findest Du nich mehr !

    von Reparaturen an technischen Geräten ganz zu schweigen -
    aber da soll es ja schon Leute geben, die sich zusammentun,
    um diverse Radios, Haushaltsgeräte ect. in Eigenregie
    wieder hinzukriegen, ohne gleich wegzuwerfen und neu zu kaufen.

    LG, Gitte

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • siopa
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    • 13. November 2013 um 16:23
    • #16

    Keine Wünsche mehr zu haben ist ja ganz schön; aber trotzdem finde ich es schade, wenn man keine Freude mehr empfindet, wenn man etwas geschenkt bekommt (ob mans brauchen kann oder nicht). Jemand macht sich Gedanken und es macht ihm Freude mir etwas zu schenken.
    Und sich auch über materielle Dinge zu freuen möchte ich nicht ganz missen; solange man nicht an ihnen haften bleibt.
    Sich über ne schöne Tasse freuen; und wenn sie dann kaputt geht; dann ist das auch in Ordnung.
    Einfach dankbar sein für die Dinge die man hat, aber nicht von Ihnen abhängig sein. Das wäre für mich der erstrebenswertere Weg.

    Siopa

  • Thubten Gawa
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    • 14. November 2013 um 10:07
    • #17

    Keine Sache ganz gleich ob materiell oder imateriell als "Mein" zu betrachten - das ist das Ziel.

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • raterZ
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    • 15. November 2013 um 16:24
    • #18

    es bedeutet nicht keine wünsche zu haben, oder sich nicht zu freuen, sondern keine anhaftung zu haben. das ist was ganz anderes, aber ein häufiges missverständnis, vor allem bei anfängern :grinsen:
    es kann aber tatsächlich passieren, dass das eigene verhalten im vergleich zu anderen menschen anders wird, und was auffällt. bspw. wenn man wegen einer sache, die eigtl. schlimm wäre überhaupt kein anzeichen zeigt, dass es einen mitnimmt - weil das zwar schon passiert, aber häufiger eben nur viel kürzer dauert, als bei nicht-meditierenden.

    es gibt aber einen schönen spruch zu den sinnesbegehren: "freude macht es seinen begehren nachzugehen, noch mehr freude macht es ihnen nicht nachzugehen."

  • Thubten Gawa
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    • 25. November 2013 um 11:39
    • #19
    raterZ:

    "freude macht es seinen begehren nachzugehen, noch mehr freude macht es ihnen nicht nachzugehen."


    Das gefällt mir gut. Hast Du dazu eine Quelle?

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • hedin
    Gast
    • 25. November 2013 um 13:35
    • #20

    Freude, die aus dem Begehren hervorgeht, muss ständig durch weitere Anhaftungen gefüttert werden.
    Freude, die durch Zufriedenheit entsteht, ist nachhaltig und verlangt nicht nach Anthaftung.

    Der „Mittlere Weg“ sorgt für eine gute Ausgewogenheit.

    hedin

  • nibbuti
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    • 24. Dezember 2013 um 01:42
    • #21
    siopa:

    Keine Wünsche mehr zu haben ist ja ganz schön; aber trotzdem finde ich es schade, wenn man keine Freude mehr empfindet, wenn man etwas geschenkt bekommt (ob mans brauchen kann oder nicht).


    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Nelumbo
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    • 31. Dezember 2013 um 13:16
    • #22

    Jetzt möchte ich mich gerne nochmal zu Wort melden. Einige hatten nun geschrieben, dass sie es schade finden, wenn man sich nicht mehr über Dinge / Geschenke freuen kann.

    Das wollte ich auf keinen Fall damit ausdrücken! :) Ich freue mich, wenn mir jemand eine kleine Aufmerksamkeit schenkt - keine Frage. Aber ich merke einfach, dass ich diese Dinge absolut nicht brauche um glücklich zu sein.

    Früher dachte ich eben immer: "Das musst du jetzt haben, dann geht es dir besser!" Das hat aufgehört. Ich bin emotionslos gegenüber materieelen Dingen. Aber wenn ich etwas geschenkt bekomme, freue ich mich über die Geste des anderen. Ich freue mich, dass mein Gegenüber sich freut und an mich denkt. Über das Dibg an sich freue ich mich dann meist such, obwohl ich es gar nicht haben muss.

    Grüße,
    Nelumbo

    "In diesem Leben ist jeder mutig, der nicht aufgibt."

    Paul McCartney (*1942), engl. Pop-Musiker, Ex-Beatle

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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