1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhistische Schulen/Strömungen
  3. Theravada-Buddhismus

Die fünf Sīla

  • mukti
  • 29. Oktober 2013 um 14:30
  • Zum letzten Beitrag
  • mukti
    Themenautor
    Reaktionen
    6.655
    Punkte
    73.585
    Beiträge
    13.169
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 3. November 2013 um 14:37
    • #101
    Doris Rasevic-Benz:


    Die Tibeter staunen immer, wie wenig die Menschen im Westen sich selber lieben.

    Ja, da gibt's was zu lernen. :)

    Das Befolgen der Silas im Kontext des Mittelweges zwischen Selbsthass und Eigenliebe, hach, alleine darüber könnte man ein Buch schreiben. Wichtiger ist, dass man sich selbst auf die Schliche kommt, durch Selbsterkenntnis reinigt, was man sich zusammengebraut hat.

    Mit Metta, mukti.


  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 3. November 2013 um 15:05
    • #102
    mukti:

    Wichtiger ist, dass man sich selbst auf die Schliche kommt

    wie wahr, mukti

  • SpringMode5708
    Gast
    • 3. November 2013 um 21:44
    • #103

    Hallo Simo,

    Simo:
    Mirco:


    Die Silas sind da, um den Geist zu beruhigen, damit ordentlich meditiert werden kann.


    glaubst du, dass das ihr einziger Zweck ist?


    Der Buddha war ein Meditationslehrer. Alles von ihm zielt darauf ab, dass Erreichen von Nibbana zu vereinfachen.
    Welche Grund sollten die Sīlas also sonst haben?

    Gruß,
    Mirco

  • Simo
    Reaktionen
    1
    Punkte
    10.216
    Beiträge
    2.005
    Mitglied seit
    17. April 2011
    • 3. November 2013 um 23:06
    • #104
    Mirco:

    Hallo Simo,

    Der Buddha war ein Meditationslehrer. Alles von ihm zielt darauf ab, dass Erreichen von Nibbana zu vereinfachen.
    Welche Grund sollten die Sīlas also sonst haben?

    Gruß,
    Mirco

    Ich glaube der Buddha war viel mehr als ein Meditationslehrer. Er war derjenige, der uns den Weg aus dem Leiden zeigte. Sila ist einer der drei Aspekte des Pfades. Die anderen sind Samadhi und Prajna. Diese drei unterstützen und bedingen sich gegenseitig und können im Kontext des Pfades aus dem Leiden nicht für sich allein stehen. Dh. man kann Sila nicht lediglich als Hilfs -Zweck zur Meditation sehen ohne sie im Kontext von Prajna und Samadhi zu sehen. Das Ganze gilt natürlich ebenso vice versa. Als Resultat des erfolgreichen Zusammenkommens dieser drei tritt dann hoffentlich Nirwana in Erscheinung :lol: (irgendwann dann)

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 4. November 2013 um 13:59
    • #105

    Hallo Simo,

    Simo:

    Ich glaube der Buddha war viel mehr als ein Meditationslehrer.
    Er war derjenige, der uns den Weg aus dem Leiden zeigte.


    Und was ist der Weg, der aus dem Leiden führt? Der um der Meditation herum gebaute Achtpfad ;) .

    Simo:

    Sila ist einer der drei Aspekte des Pfades. Die anderen sind Samadhi und Prajna. Diese drei unterstützen und bedingen sich gegenseitig und können im Kontext des Pfades aus dem Leiden nicht für sich allein stehen. Dh., man kann Sila nicht lediglich als Hilfs-Zweck zur Meditation sehen ohne sie im Kontext von Prajna und Samadhi zu sehen. Das Ganze gilt natürlich ebenso vice versa. Als Resultat des erfolgreichen Zusammenkommens dieser drei tritt dann hoffentlich Nirwana in Erscheinung (irgendwann dann).


    a) Wie ist denn der Kontext von Sīla, Samādhi und Paññā, wenn Sīla Deiner Meinung nach mehr als eine Hilfsfunktion hat?

    b) Für Laien sind doch die drei Pfad-Aspekte Dāna, Sīla und Bhāvanā entscheidend.Dāna kann nicht weggelassen werden, es gehört zur vorbereitenden und unterstützenden Übung. Ohne offenes Herz endet es auch wieder in einer Sackgasse.

    Gruß,
    Mirco

  • Matthias65
    Gast
    • 4. November 2013 um 14:26
    • #106
    Mirco:

    Und was ist der Weg, der aus dem Leiden führt? Der um der Meditation herum gebaute Achtpfad

    Warum führst Du Meditation hier explizit auf ? Ohne Leerheitserkenntnis (Weisheit) und ohne Mitgefühl läßt sich der Weg nicht gehen.
    Meditation ist ein wichtiger Punkt, Weisheit und Mitgefühl sind genauso wichtig.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 4. November 2013 um 15:27
    • #107

    Hallo Matthias,

    Matthias65:
    Mirco:

    Und was ist der Weg, der aus dem Leiden führt? Der um der Meditation herum gebaute Achtpfad

    Warum führst Du Meditation hier explizit auf?

    Ohne Leerheitserkenntnis (Weisheit) und ohne Mitgefühl läßt sich der Weg nicht gehen. Meditation ist ein wichtiger Punkt, Weisheit und Mitgefühl sind genauso wichtig.


    Und wourch, wie und und wann erkennt man die Leerheit von etwas?
    Wie und wodurch entwickelt man Mitgefühl?

    Weisheit und Mitgefühl enstehen durch richtige Meditation.

    Gruß,
    Mirco

  • Matthias65
    Gast
    • 4. November 2013 um 17:57
    • #108

    Beides ist notwendig: Vipassana und Shamatha.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 4. November 2013 um 18:53
    • #109
    Matthias65:

    Beides ist notwendig: Vipassana und Shamatha.


    ?

  • Jikjisa
    Gast
    • 4. November 2013 um 18:54
    • #110

    Die Leute wissen einfach nicht was Vipassana bedeutet; woher auch --- ?
    Wenn sie es wissen, trennen sie nicht mehr zw. Shamata und Vipassana-das sind dann einfach nur zwei Wörter
    für Konzentration und Beobachtung. Natürlich: je einsgerichteter desto heller, aber beides ist in die Medi eingebettet.
    Es gibt einfach kein Vipassana außerhalb der rechten Sammlung. Auch Metta ist ohne meditative Klarheit nur ein eingebildeter Abklatsch.

    Aber darüber zu diskutieren ist so sinnlos, wie Äpfel an einem Birnbaum zu suchen.

  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 4. November 2013 um 19:05
    • #111
    Jikjisa:

    Die Leute wissen einfach nicht was Vipassana bedeutet; woher auch --- ?
    Wenn sie es wissen, trennen sie nicht mehr zw. Shamata und Vipassana-das sind dann einfach nur zwei Wörter
    für Konzentration und Beobachtung. Natürlich: je einsgerichteter desto heller, aber beides ist in die Medi eingebettet.
    Es gibt einfach kein Vipassana außerhalb der rechten Sammlung. Auch Metta ist ohne meditative Klarheit nur ein eingebildeter Abklatsch.

    Aber darüber zu diskutieren ist so sinnlos, wie Äpfel an einem Birnbaum zu suchen.

    toll

    ein baum mit verschiedenen früchten : vipassana(frucht) und shamata(frucht)
    :)
    "wenn er innerlich beruhigt ist, konzentriert sich der Geist"

    Geistestrainig durchAchtsamkeit seite 135

  • Doris
    Reaktionen
    418
    Punkte
    27.523
    Beiträge
    5.360
    Mitglied seit
    25. März 2012
    • 4. November 2013 um 19:29
    • #112
    Zitat

    Weisheit und Mitgefühl enstehen durch richtige Meditation.

    Das halte für ein Gericht aus der Theravada-Spzialitätenküche. :D

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Doris
    Reaktionen
    418
    Punkte
    27.523
    Beiträge
    5.360
    Mitglied seit
    25. März 2012
    • 4. November 2013 um 19:31
    • #113
    Matthias65:

    Beides ist notwendig: Vipassana und Shamatha.


    Lieber Mathias,

    über so was diskutierst Du besser mit uns Vajrayanis. Das System ist ein anderes.

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Matthias65
    Gast
    • 4. November 2013 um 19:55
    • #114
    Doris Rasevic-Benz:
    Matthias65:

    Beides ist notwendig: Vipassana und Shamatha.


    Lieber Mathias,

    über so was diskutierst Du besser mit uns Vajrayanis. Das System ist ein anderes.

    Liebe Grüße
    Doris

    Ach, danke Doris, ich wusste nicht dass das zum Vajrayana System gehört. Wieder was dazu gelernt !

  • mukti
    Themenautor
    Reaktionen
    6.655
    Punkte
    73.585
    Beiträge
    13.169
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 4. November 2013 um 20:04
    • #115

    Ich sehe das so:

    Sila, Samadhi und Prajna bedingen einander. Ohne Sila kein Samadhi und Prajna, Erfahrungen in Samadhi und Entwicklung von Prajna fördert Sila.
    Dennoch ist Sila die Grundlage von Samadhi und Prajna. Warum?

    Sila kann für sich alleine bestehen, ein tugendhafter Mensch muss keine Erfahrungen in der rechten Sammlung und auch kein rechtes Wissen haben. Rechte Sammlung und rechtes Wissen kann aber nicht für sich alleine bestehen, dazu ist rechte Sittlichkeit unbedingt nötig.

    Mit Metta, mukti.


  • Jikjisa
    Gast
    • 4. November 2013 um 20:39
    • #116
    Doris Rasevic-Benz:
    Matthias65:

    Beides ist notwendig: Vipassana und Shamatha.


    Lieber Mathias,

    über so was diskutierst Du besser mit uns Vajrayanis. Das System ist ein anderes.

    Liebe Grüße
    Doris

    LOOL !
    Da bin ich aber marginal gespannt auf die angebliche Andersartigkeit. :lol:

  • Doris
    Reaktionen
    418
    Punkte
    27.523
    Beiträge
    5.360
    Mitglied seit
    25. März 2012
    • 4. November 2013 um 20:45
    • #117
    Matthias65:
    Doris Rasevic-Benz:

    Lieber Mathias,

    über so was diskutierst Du besser mit uns Vajrayanis. Das System ist ein anderes.

    Liebe Grüße
    Doris

    Ach, danke Doris, ich wusste nicht dass das zum Vajrayana System gehört. Wieder was dazu gelernt !

    Nun, ich kenne es aus unseren Belehrungen.
    Dass es eventuell nur zu uns gehört, das entnehme ich aus dem heftigen Gegenwind, der Dir hier entgegenbläst. ;)
    Aber hier mal eine kurze Erklärung vom allseits geschätzten Dr. Berzin

    http://www.berzinarchives.com/web/de/archive…query=Vipassana

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Jikjisa
    Gast
    • 4. November 2013 um 21:00
    • #118
    Zitat

    Dass es eventuell nur zu uns gehört

    :lol:

    Zu "Euch" - wozu "gehörst" du noch mal ? - gehört es, so wie es zum Thera und zum Zen gehört ...

    Einer der klassischen, unprätentiösen und klaren Teacher zum Thema ist :

    H.E. Zurmang Gharwang Rinpoche

    (...offered an explanation of the mahamudra approach to tranquility (shamatha) and insight (vipashyana) based on the renowned text Mahamudra, The Moonlight—Quintessence of Mind and Meditation by Dakpo Tashi Namgyal )

    mal googlen bei Interesse

  • Doris
    Reaktionen
    418
    Punkte
    27.523
    Beiträge
    5.360
    Mitglied seit
    25. März 2012
    • 4. November 2013 um 21:05
    • #119

    Was ist denn ein Teacher? :shock:

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Jikjisa
    Gast
    • 4. November 2013 um 21:08
    • #120

    Mit "klar" meine ich auch klare Ansage und zwar insofern, als daß er ganz klar macht, daß Shamatha ( tib.: Shine, jap: Sazen ) das A und O ist für alle buddhistisch Praktizierenden - und natürlich Ngöndro ( für die tibet. Praktizierenden ), aber das steht ja wohl nicht auch noch zur Debatte. :)

  • mukti
    Themenautor
    Reaktionen
    6.655
    Punkte
    73.585
    Beiträge
    13.169
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 4. November 2013 um 21:19
    • #121

    Wenn ich daran erinnern darf, ist das hier das Theravada Forum und es geht um die fünf Sila :?

    Mit Metta, mukti.


  • Jikjisa
    Gast
    • 4. November 2013 um 21:37
    • #122

    Doris will immer ablenken von den Sila ! Tsss... :|:D

  • Simo
    Reaktionen
    1
    Punkte
    10.216
    Beiträge
    2.005
    Mitglied seit
    17. April 2011
    • 5. November 2013 um 16:21
    • #123
    Mirco:


    Und was ist der Weg, der aus dem Leiden führt? Der um der Meditation herum gebaute Achtpfad ;) .

    a) Wie ist denn der Kontext von Sīla, Samādhi und Paññā, wenn Sīla Deiner Meinung nach mehr als eine Hilfsfunktion hat?

    b) Für Laien sind doch die drei Pfad-Aspekte Dāna, Sīla und Bhāvanā entscheidend.Dāna kann nicht weggelassen werden, es gehört zur vorbereitenden und unterstützenden Übung. Ohne offenes Herz endet es auch wieder in einer Sackgasse.

    Gruß,
    Mirco

    Hallo Mirco,

    zu 1. : Genau, Achtfache Pfad, aber der ist nicht lediglich um die Meditation gebaut! In diesem Zusammenhang wäre es allerdings wichtig zu wissen, was du unter "Meditation" verstehst. Den Aspekt des Pfades, der unter Rechte Konzentration fällt?

    zu a):

    Du hast mich oben leider falsch verstanden. Sila hat nicht mehr als eine Hilfsfunktion, aber genauso haben Samadhi und Prajna nicht mehr als eine Hilfsfunktion. Das Fahrzeug zur Befreiung fährt mit diesen drei Motoren. Man braucht alle drei in gleicher Weise um anzukommen und dabei ist einer nicht wichtiger als der andere, denn nur mit der vereinten Kraft wird das Ziel erreicht.

    zu b):

    da sprichst du ja genau das an, was ich meinte. Die drei Aspekte des Pfades stützen sich gegenseitig. Sila ist hilfreich für Meditation. Meditation ist hilfreich für Sila. Prajna ist hilfreich für Sila. Prajna ist hilfreich für Meditation und Sila ist hilfreich für Prajna.
    Genauso mit den drei Pfad-Aspekten für Laien, das jeweils eine hilft das jeweils andere zu vervollkommnen. Unter Bhavana werden im übrigen nicht nur die sitzenden Meditationen von Ruhe und Einsicht bezeichnet. Der Begriff bedeutet "Übung, Pflege". Man übt bzw. pflegt, sich auf heilsames Auszurichten. Somit können Sila, Prajna und Samadhi alle drei als Bhavana bezeichnet werden.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 5. November 2013 um 18:12
    • #124

    Hallo Simo,

    Simo:

    Genau, Achtfache Pfad, aber der ist nicht lediglich um die Meditation gebaut! In diesem Zusammenhang wäre es allerdings wichtig zu wissen, was du unter "Meditation" verstehst. Den Aspekt des Pfades, der unter Rechte Konzentration fällt?


    Ja. Rechte/Harmonische Sammlung. Durch sie wurde er zu Nibbāna geführt. Alles diente dem Zweck, das möglich werden zu lassen.


    Simo:

    Du hast mich oben leider falsch verstanden. Sila hat nicht mehr als eine Hilfsfunktion, aber genauso haben Samadhi und Prajna nicht mehr als eine Hilfsfunktion. Das Fahrzeug zur Befreiung fährt mit diesen drei Motoren. Man braucht alle drei in gleicher Weise um anzukommen und dabei ist einer nicht wichtiger als der andere, denn nur mit der vereinten Kraft wird das Ziel erreicht. Die drei Aspekte des Pfades stützen sich gegenseitig.

    Sila ist hilfreich für Meditation. Meditation ist hilfreich für Sila.
    Prajna ist hilfreich für Sila. Sila ist hilfreich für Prajna.
    Prajna ist hilfreich für Meditation.


    Ok. Wie ist denn Paññā zu verstehen?


    Simo:

    Genauso mit den drei Pfad-Aspekten für Laien, das jeweils eine hilft das jeweils andere zu vervollkommnen. Unter Bhavana werden im übrigen nicht nur die sitzenden Meditationen von Ruhe und Einsicht bezeichnet. Der Begriff bedeutet "Übung, Pflege". Man übt bzw. pflegt, sich auf heilsames Auszurichten. Somit können Sila, Prajna und Samadhi alle drei als Bhavana bezeichnet werden.


    So verstehe ich es auch. Das ist es, was ich meine, wenn ich sage Leben ist Meditation, Meditation ist Leben.
    Übung/Pflege trifft es besser.


    Grüße,
    Mirco

  • Simo
    Reaktionen
    1
    Punkte
    10.216
    Beiträge
    2.005
    Mitglied seit
    17. April 2011
    • 5. November 2013 um 18:37
    • #125
    Mirco:

    Ja. Rechte/Harmonische Sammlung. Durch sie wurde er zu Nibbāna geführt. Alles diente dem Zweck, das möglich werden zu lassen.


    Ok. Wie ist denn Paññā zu verstehen?

    Die Rechte Sammlung allein führt eben nicht zum Nirvana. Sondern nur, wenn sie mit den anderen 7 Aspekten des Weges kombiniert wird und auf der Grundlage von Sila und Prajna geübt wird. Würde rechte Sammlung allein zum Nirvana führen, dann würde jeder, der Sammlung (Samadhi) erreicht hat, Nirvana erreicht haben - der Buddha befand aber eben, dass dem nicht so sei. Ich würde den Begriff Recht/Harmonisch dahingehend interpretieren, dass dasjenige, vor dem er steht, sinnvoll und harmonisch in den Kontext der anderen Glieder des Achtfachen Pfades eingeordnet und mit ihnen verbunden wird. Rechte Sammlung hieße demnach Sammlung als Aspekt des Achtpfades im Kontext der 7 anderen Glieder.

    Prajna ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung, denn nur auf ihrer Grundlage (gemeinsam mit der von Sila) wird Rechte Sammlung zu einem Glied des Pfades im Sinne des Weges aus dem Leiden.
    Prajna umfasst die ersten beiden Glieder: Rechte Erkenntnis und Rechte Gesinnung.

    Prajna bedeutet also: ein Verstehen der vier Edlen Wahrheiten, sowie des Gesetztes vom Abhängigen Entstehen, den Drei Daseinsmerkmalen Unbeständigkeit, Leidhaftigkeit und Nicht-Selbst, des Gesetztes von Karma ( bis dahin gehören diese zum Glied Rechte Erkenntnis) und eine Gesinnung der Entsagung, des Nichtschädigens und dem Enthalten von Groll und bösen Absichten (letztere gehören zum Glied Rechte Gesinnung).

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

30-cover-uw-137-png

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.8
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download