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Loswerden von EGO

  • Peeter
  • 17. Oktober 2013 um 15:26
  • Zum letzten Beitrag
  • void
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    • 18. Oktober 2013 um 10:25
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    • #26
    Bakram:

    Hallo zusammen

    Gutes Beispiel

    Bakram

    Das ist ja wirklich grossartig.
    Danke für den Link.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Matthias65
    Gast
    • 18. Oktober 2013 um 10:30
    • #27

    Ja - besonders das Fazit:

    "Manchmal wird fälschlicherweise Befreiung als eine rein intellektuelle Arbeit verstanden. Dem ist aber nicht so. Buddhistische Praxis beinhaltet Erfahrung, bei welcher der Intellekt mit dem Herz vereint wird. Dann kommt es zu Einsicht und Erkenntnis.
    Nur die durchaus harte Arbeit an unserem Selbstbild führt zum Loslassen der Anhaftungen und damit zur Befreiung. Wir müssen den Mut aufbringen, uns Situationen zu stellen, die wir normalerweise zu meiden versuchen, und wir müssen uns dabei mit unseren Ängsten konfrontieren. Befreiung haben wir erreicht, wenn sich unsere Bilder und die diesen zugrundeliegenden Ängste aufgelöst haben"

  • mukti
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    • 18. Oktober 2013 um 10:37
    • #28
    Ji'un Ken:

    Achtsamkeit ist ein sehr wichtiges Werkzeug, aber allein völlig untauglich. Ich kann auch sehr achtsam töten.

    Ich glaube da kommt es darauf an was man unter Achtsamkeit versteht. Im Maha-satipatthana Sutta (Dīgha-Nikāya 22), steht jedenfalls am Ende:

    Zitat

    Der einzige Weg ist dies, o Mönche, zur Läuterung der Wesen, zur Überwindung von Kummer und Klage, zum Schwinden von Schmerz und Trübsal, zur Gewinnung der rechten Methode, zur Verwirklichung des Nibbāna, nämlich die vier Grundlagen der Achtsamkeit.

    Ich will jetzt keine Polemik betreiben ob dies der einzige Weg wäre oder nicht. Wollte nur bemerken, dass Achtsamkeit nach der Darstellung im Palikanon ein taugliches Mittel ist, wenn man sich in diesem Zusammenhang gründlich damit auseinandersetzt.

    Schöne Grüße

    Mit Metta, mukti.


  • Sumedhâ
    Gast
    • 18. Oktober 2013 um 10:47
    • #29

    einfach die hose vor sich selbst runterlassen.
    aufhören sich in die eigene tasche zu lügen.

    so einfach ist es :grinsen:
    einfach? na ja galeren arbeit........aber was solls.....

    _()_
    .

  • mukti
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    • 18. Oktober 2013 um 10:59
    • #30
    Peeter:

    glaubt wirklich Jemand daran, dass das geht ?
    Eben das Löschen der Leidenschaften und das Loslassen vom Ich-Wahn !

    Es geht ... doch es ist nicht wirklich erklärbar !

    Ich glaube dass das geht und auch dass der Buddha erklärt hat, wie es geht. Es ist aber äußerst schwierig und ohne kompetente Anleitung unmöglich.
    Genaugenommen kann ein Ego ein Ego nicht loswerden, es kann aber einen Weg gehen, durch den es sich allmählich auflöst. Eine Bedingung dazu scheint mir zu sein, den Weg immer sorgfältig mit dem beschriebenen Weg des Buddha abzugleichen, der ihn zu Ende gegangen ist. Dazu ist die Entwicklung einer großen Hochachtung grundlegend und ein unerschütterliches Vertrauen in den Meister, denn sonst vertraut das Ego auf seine eigenen Fähigkeiten, die aber vor allem darin bestehen, den Strebenden auszutricksen.

    Mit Metta, mukti.


    3 Mal editiert, zuletzt von mukti (18. Oktober 2013 um 11:30)

  • nibbuti
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    • 18. Oktober 2013 um 11:03
    • #31
    Ji'un Ken:


    Achtsamkeit ist ein sehr wichtiges Werkzeug, aber allein völlig untauglich. Ich kann auch sehr achtsam töten.


    Ganz richtig, darum lehrte der Buddha auch 'richtige' oder vollständige Achtsamkeit (samma sati).

    Samma sati ist hier ein sich Er-innern an Dhamma.

    (z.B. auch an die restlichen 7 Pfadfaktoren, wenn es gerade angebracht ist.)

    Zitat

    Und was ist die Fähigkeit der Achtsamkeit? Da ist ein Mönch, ein Schüler der Edlen, achtsam, sehr sorgfältig, er denkt daran & erinnert sich sogar an Dinge, die lange her getan & gesagt wurden. Er wacht beim Körper über den Körper - unermüdlich, klarbewusst & achtsam - nachdem er Gier & Verzweiflung gegenüber der Welt abgelegt hat. Er wacht bei den Gefühlen über die Gefühle, beim Geist über den Geist, bei den Geistobjekten über die Geistobjekte, unermüdlich, klarbewusst & achtsam, nachdem er Gier & Verzweiflung gegenüber der Welt abgelegt hat.

    S 48.10


    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Peeter
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    • 18. Oktober 2013 um 11:38
    • #32


    " Wir müssen den Mut aufbringen, uns Situationen zu stellen, die wir normalerweise zu meiden versuchen, und wir müssen uns dabei mit unseren Ängsten konfrontieren. Befreiung haben wir erreicht, wenn sich unsere Bilder und die diesen zugrundeliegenden Ängste aufgelöst haben"
    (aus dem Link von Bakram)

    Also den Friedhof aufsuchen, um Ängst zu erfahren ..
    Bugee Jumping machen, um (Höhen und Sturz) Ängste zu erfahren .
    Najha .. nicht so mein Ding .. sich Situationen zu suchen, die normalerweise gemieden werden ,..
    schon schön viel genug Samsara drumherum ;)

    Der einzige Weg ist dies, o Mönche, zur Läuterung der Wesen, zur Überwindung von Kummer und Klage, zum Schwinden von Schmerz und Trübsal, zur Gewinnung der rechten Methode, zur Verwirklichung des Nibbāna, nämlich die vier Grundlagen der Achtsamkeit.
    Jepp
    Und dann noch die Achtsamkeit als Gewahrsein und werden, als Erinnerung und als Schutzfaktor aufgrund des Erinnerns .

    Einmal editiert, zuletzt von Peeter (18. Oktober 2013 um 11:46)

  • Matthias65
    Gast
    • 18. Oktober 2013 um 11:40
    • #33

    Hallo Peeter, ich wollte nur klarstellen, dass ich aus dem LINK zitiert habe, den Bakram hier eingestellt hat.
    Der Zusammenhang wird deutlicher wenn Du den ganzen LINK liest :)

  • Peeter
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    • 18. Oktober 2013 um 11:44
    • #34
    Matthias65:

    Hallo Peeter, ich wollte nur klarstellen, dass ich aus dem LINK zitiert habe, den Bakram hier eingestellt hat.
    Der Zusammenhang wird deutlicher wenn Du den ganzen LINK liest :)

    Ich meinte auch das Zitat aus dem Link . nicht Dich .. :)

  • Peeter
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    • 18. Oktober 2013 um 14:04
    • #35

    bisschen holprig . lass es aber erstmal so stehen :
    :D

    Ja .. es geht um das Loswerden von EGOs und den damit zusammenhängenden Problems .
    Es ist eine Gratwanderung .
    Auch wenn es über das quasi-Verstehen der Leere und Vergänglichkeit geht. Doch wird bei so einem Herangehen
    wohl die Stufe zu hoch gebaut, bzw. das Pferd von hinten aufgezäumt .

    Aufkommende EGOs sind oft mit Denken verbunden und eben dadurch wird dieses EGO verstärkt .
    Damit werden darauf fussende Probleme eben "kultiviert", anstatt sie zu beobachten und sich der Wirkungsweise des EGOs
    gewahr zu werden und was es mit einem im Inneren macht .

    Schön, wenn wirklich die Leere und die Vergänglichkeit als echte und fundamentierte (?) Basis genutzt werden kann.

    Es gibt doch diesen Spruch :
    Ich bau mein Haus ab
    Stein für STein .. (Ego,chen für EG, chen ?)
    und dann ist da .. ?
    garnichts mehr = Leere .. theoretisch ja und praktisch irgendwann auch wohl ..

    Erst muss erstmal erkannt und erfahren werden, welcher Art die Steine (EGOS) des eigenen Hauses (Bewusstsein, Geistbewusstsein) sind .

    Ich bin wütend (mal als ein extremes Wütendsein) mit Jemandem.
    Diese Wut kommt vom Aussen . Von Ausserhalb . Nur sind in <mir> die entsprechenden Gegenstücke (Sinneskontakte) vorhanden und von daher entsteht ein Auslösen dieses Sinneskontaktes und damit ein Prozess.
    Das menschliche Bewusstsein hat eine Oberfläche, auf die Reize auftreffen . Und diese Oberfläche hat eben die Eigenschaft, auf Einflüsse und Situationen zu re-agieren .
    ERst eben durch Sinneskontakte und dann eben über eine Kette an Prozessen (siehe Palikanon etc) kommt es zur Wahrnehmung dessen und kommt ins Bewusstsein und ins Denken .
    Und sind diese auftretenden Empfindungen (EGOs) unheilsamer Natur, sind wir halt "verwirrt" und wissen nicht weiter und
    meinen eben, dass die "eigene Natur" getroffen wurde .
    Ist aber nicht so !
    Wäre diese Oberfläche wie ein superglatter Spiegel oder eine Oberfläche, dem nichts anhaften kann, dann wäre da kein Sinneskontakt möglich, da dieser einfach abrutschen tät von der wahrnehmenden Oberfläche des Bewusstseins .

    Sich bewusst zu sein, dass dem so ist und das das geändert werden kann durch Achtsamkeit und Läuterung, ist ein Schritt zum "Loswerden" von EGOs.
    Die unheilsamen EGOs kennen,
    da gekannt,
    sich von unheilsamen (EGO-)Empfindungen trennen.

  • Sumedhâ
    Gast
    • 18. Oktober 2013 um 14:13
    • #36
    Peeter:

    Schön, wenn wirklich die Leere und die Vergänglichkeit als echte und fundamentierte (?) Basis genutzt werden kann.


    weiter hab ich dann nicht mehr gelesen.........
    ..........................................
    so viel der worte für................. Achtug!!!!!!!!!!!! Seifenblasen :grinsen:

    _()_
    .

  • Geronimo
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    • 18. Oktober 2013 um 14:18
    • #37

    Möchtest du gerne ein Lehrer sein, Peeter? Ist das ein Bedürfnis von dir?

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Tashili
    Gast
    • 18. Oktober 2013 um 14:36
    • #38

    Peter traut sich noch nicht auf seinen eigenen, inneren Friedhof um mal die Leichen anzugucken ;)

    Da tummelt es sich gut im Ländle, da vermeidet man so einiges....

    Gäll?

  • Sumedhâ
    Gast
    • 18. Oktober 2013 um 14:39
    • #39
    Tashili:

    Peter traut sich noch nicht auf seinen eigenen, inneren Friedhof um mal die Leichen anzugucken ;)

    Da tummelt es sich gut im Ländle, da vermeidet man so einiges....

    Gäll?


    woher weisst du das.......?

    Geronimo:

    Möchtest du gerne ein Lehrer sein, Peeter? Ist das ein Bedürfnis von dir?


    darf ich diese frage an dich zurück geben?....und an mich und an vieeeeeeeeeeele hier und dort.....und überhaupt !!!

    _()_
    .

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 18. Oktober 2013 um 14:46
    • #40
    Geronimo:

    Möchtest du gerne ein Lehrer sein, Peeter? Ist das ein Bedürfnis von dir?


    Tashili:

    Peter traut sich noch nicht auf seinen eigenen, inneren Friedhof um mal die Leichen anzugucken ;)

    Da tummelt es sich gut im Ländle, da vermeidet man so einiges....

    Gäll?


    Wie kommt ihr denn darauf? 8):lol:

    Ok Ok ich reiß mich am Riemen.
    Elftes Gebot: "Du sollst nicht sticheln"
    Ich hab das noch nicht so recht verinnerlicht.

  • Geronimo
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    • 18. Oktober 2013 um 14:49
    • #41
    Sumedhâ:


    darf ich diese frage an dich zurück geben?....und an mich und an vieeeeeeeeeeele hier und dort.....und überhaupt !!!

    _()_
    .

    Ich hab' zum Glück nicht mehr das Bedürfnis Anderen unbedingt helfen zu müssen. Die Dinge ergeben sich von ganz allein.

    Darüberhinaus war das garnicht mal als rhetorische Frage gemeint. War eigentlich 'ne ehrliche Frage. Ist doch auch ein legitimer Wunsch, Lehrer sein zu wollen.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Geronimo
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    • 18. Oktober 2013 um 14:51
    • #42
    Ji'un Ken:

    Wie kommt ihr den darauf? 8):lol:

    Wahrnehmungen sind schon eine lustige Angelegenheit.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Tashili
    Gast
    • 18. Oktober 2013 um 14:54
    • #43

    ....mit Vermeidung hab ich so meine eigenen Erfahrungen :grinsen:

    Daher halt ;)

  • Sumedhâ
    Gast
    • 18. Oktober 2013 um 14:55
    • #44
    Geronimo:

    Ist doch auch ein legitimer Wunsch, Lehrer sein zu wollen.


    wessen lehrer? :D

    _()_
    .

  • Geronimo
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    • 18. Oktober 2013 um 14:56
    • #45
    Sumedhâ:
    Geronimo:

    Ist doch auch ein legitimer Wunsch, Lehrer sein zu wollen.


    wessen lehrer? :D

    _()_
    .

    Aller fühlenden Wesen.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Sumedhâ
    Gast
    • 18. Oktober 2013 um 15:02
    • #46

    lauder lehrer underwegs.... :D
    .....ich bin dann wech..... könnte sich um eine epidemie handeleln.....

    _()_
    .

  • Jikjisa
    Gast
    • 18. Oktober 2013 um 15:03
    • #47

    Kasperle sind ja auch verkappte Lehrer :)

  • Sumedhâ
    Gast
    • 18. Oktober 2013 um 15:07
    • #48
    Jikjisa:

    Kasperle sind ja auch verkappte Lehrer :)


    jo, jo..... :D ........aber keine hellseher, oder...?
    _()_
    .

  • Peeter
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    • 18. Oktober 2013 um 15:50
    • #49
    Ji'un Ken:
    Geronimo:

    Möchtest du gerne ein Lehrer sein, Peeter? Ist das ein Bedürfnis von dir?

    inwiefern ? und ein Bedürfnis .. hmmm .. :doubt:
    obwohl auf die Frage = JA .. aber nur aus dem "Bedürfnis heraus allen fühlenden WEsen zu helfen, allerdings
    auch das Können dazuzuhaben .. aber nicht in dem Sinne, dass ich Lehrer sein möchte.
    Zoriţa Câmpeanu : Achtung ;)


    Tashili:

    Peter traut sich noch nicht auf seinen eigenen, inneren Friedhof um mal die Leichen anzugucken ;)
    Da tummelt es sich gut im Ländle, da vermeidet man so einiges....

    Gäll?
    woher wissen >Du< das denn ? hmmm ? .. dann erzähl mal von meinen Leichen ..

    Alles anzeigen

    Einmal editiert, zuletzt von Peeter (18. Oktober 2013 um 15:58)

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 18. Oktober 2013 um 15:51
    • #50

    Ein kleiner Vortrag zu diesem Thema:
    http://beingwithoutself.files.wordpress.com/2012/06/no-sel…hism-german.pdf

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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