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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Primärliteratur - Sekundärliteratur

  • Onda
  • 24. März 2013 um 09:39
  • Zum letzten Beitrag
  • Doris
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    • 24. März 2013 um 13:37
    • #26

    Die später schriftlich fixierten Texte des Kanon sind gesprochene Literatur.
    Daher die vielen Kennzeichen der gesprochenen Literatur: Wiederholungen, Topoi, Reim, Vers, Rhythmus usw.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

    Einmal editiert, zuletzt von Doris (24. März 2013 um 13:37)

  • mukti
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    • 24. März 2013 um 13:37
    • #27
    Doris Rasevic-Benz:

    Nein, es gibt gesprochene Literatur.
    Das sind die mündlich erzählten und überlieferten Geschichten und Epen. Dazu gehören Märchen, Mythen, die Heldenepen, Volkslieder.


    "Literatur" laut Duden:
    Substantiv, feminin - 1a. [gesamtes] Schrifttum, veröffentlichte [gedruckte] Schriften; 1b. [fachliches] Schrifttum über ein Thema

    Mit Metta, mukti.


    Einmal editiert, zuletzt von mukti (24. März 2013 um 13:39)

  • Doris
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    • 24. März 2013 um 13:38
    • #28

    Der Duden ist kein literaturwissenschaftliches Standardwerk. Nur ein Wörterbuch für die Standardsprache.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • mukti
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    • 24. März 2013 um 13:40
    • #29

    Ach du meine Güte, na ich muss jetzt eh weg, bis später.

    Mit Metta, mukti.


  • Doris
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    • 24. März 2013 um 13:44
    • #30

    Du kannst mir glauben, dass ich weiß, von was ich schreibe. :D

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Onda
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    • 24. März 2013 um 18:11
    • #31
    nibbuti:


    Damit ist der Sutta Pitaka Teil des Pali Kanons Primärliteratur (wie von allen buddh. Schulen zumindest offiziell anerkannt).

    Dem pflichte ich bei. Das macht aber nun nicht automatisch alles später entstandene Dharma-Schrifttum zu Sekundärliteratur.
    Ein Vortrag von Buddhadasa etwa kann sehr gut Primärliteratur sein. Ebenso wie ein Buch von TNH oder eines von Steve Hagen.

    Es geht in diesem Thread darum, den Blick zu schärfen für polemisch-manipulative Sprachverwendung. Wenn Elliot von "Sekundärliteratur" spricht, dann in der Absicht, die solchermaßen von ihm bezeichnete Literatur abzuwerten im Vergleich zu der als höherrangig qualifizierten "Primärliteratur" (PK). Der Begriff "Sekundärliteratur" wird damit zum polemischen Schlagwort - womit die Ebene der sachlich-differenzierten Auseinandersetzung verlassen wäre. (Was im BL schneller als ein Wimpernschlag geschehen kann).

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • mukti
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    • 24. März 2013 um 19:25
    • #32
    Doris Rasevic-Benz:

    Du kannst mir glauben, dass ich weiß, von was ich schreibe. :D

    Meinetwegen, ich komme mit der Standardsprache aus. Jeder Hinz und Kunz definiert Literatur als geschriebenes Wort. Aber darum ging es ja nicht im Thema, sondern dass angeblich jemand über Ondas Literatur die Nase gerümpft hat.

    Mit Metta, mukti.


  • Onda
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    • 24. März 2013 um 20:09
    • #33
    mukti:

    Aber darum ging es ja nicht im Thema, sondern dass angeblich jemand über Ondas Literatur die Nase gerümpft hat.

    Na ja, sehr locker paraphrasiert.
    Dieser jemand heißt Elliot und er benutzt nicht angeblich sondern definitiv permanent das Wort "Sekundärliteratur", um alles abzuqualifizieren, was nicht a) alt oder b) PK ist. Um "meine Bücher" geht es hier nicht.

    Ondo

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
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  • Doris
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    • 24. März 2013 um 20:27
    • #34
    mukti:
    Doris Rasevic-Benz:

    Du kannst mir glauben, dass ich weiß, von was ich schreibe. :D

    Meinetwegen, ich komme mit der Standardsprache aus. Jeder Hinz und Kunz definiert Literatur als geschriebenes Wort. Aber darum ging es ja nicht im Thema, sondern dass angeblich jemand über Ondas Literatur die Nase gerümpft hat.

    Genau das ist das Problem. Damit implizierst Du, dass alle indigenen Völker keine Literatur haben, nur weil diese nicht in Schriftform niedergelegt wurde und dass sie erst dann Literatur hatten als eine schriftliche Fixierung der jahrhundertelang mündlich tradierten Texte stattfand. Also, der "weiße Mann" hat ihnen die Literatur beigebracht, im Klartext.
    Dann musst Du aber konsequent sein und den Kanon auch als nicht-literarisch einordnen, da er vierhundert Jahre mündlich überliefert wurde. Das spielt dann keine Rolle mehr, wie genau die Überlieferung war.

    Hinz und Kunz können auch die Texte nicht als Literatur erkennen, wenn sie sie lesen …

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • nibbuti
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    • 24. März 2013 um 20:29
    • #35
    Onda:

    Das macht aber nun nicht automatisch alles später entstandene Dharma-Schrifttum zu Sekundärliteratur.
    Ein Vortrag von Buddhadasa etwa kann sehr gut Primärliteratur sein. Ebenso wie ein Buch von TNH oder eines von Steve Hagen.

    Es geht in diesem Thread darum, den Blick zu schärfen für polemisch-manipulative Sprachverwendung. Wenn Elliot von "Sekundärliteratur" spricht, dann in der Absicht, die solchermaßen von ihm bezeichnete Literatur abzuwerten im Vergleich zu der als höherrangig qualifizierten "Primärliteratur" (PK). Der Begriff "Sekundärliteratur" wird damit zum polemischen Schlagwort - womit die Ebene der sachlich-differenzierten Auseinandersetzung verlassen wäre. (Was im BL schneller als ein Wimpernschlag geschehen kann).


    Danke Onda

    Am besten (imho) man befasst sich mit dem Dhamma des Buddha, anstatt mit wahrgenommener Polemik.

    Der Buddha lehrte:

    Zitat

    "Beraubt bin ich, besiegt, geschlagen und geschändet",
    Solange man so denkt, wird Feindschaft nicht beendet.

    "Beraubt bin ich, besiegt, geschlagen und geschändet'',
    Wenn man so nicht mehr denkt, wird Feindschaft bald beendet.

    Denn Feindschaft (verena) wird durch Feindschaft nimmermehr gestillt;
    Versöhnlichkeit (averena) schafft Ruh' - ein Satz, der immer gilt.

    Man denkt oft nicht daran, sich selbst zurückzuhalten;
    Wer aber daran denkt, der läßt den Zorn erkalten.

    Dhammapada Vers 3-6

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    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • mukti
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    • 24. März 2013 um 20:44
    • #36
    Onda:
    mukti:

    Aber darum ging es ja nicht im Thema, sondern dass angeblich jemand über Ondas Literatur die Nase gerümpft hat.

    Na ja, sehr locker paraphrasiert.
    Dieser jemand heißt Elliot und er benutzt nicht angeblich sondern definitiv permanent das Wort "Sekundärliteratur", um alles abzuqualifizieren, was nicht a) alt oder b) PK ist. Um "meine Bücher" geht es hier nicht.

    Ondo

    Ich nehme mal an dass es Elliot nicht um dieses Wort geht sondern um die Art Literatur. Dann würde sich an seiner Kritik nichts ändern wenn er von "Sekundärliteratur" einen anderen Begriff bekäme.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 24. März 2013 um 20:51
    • #37
    Doris Rasevic-Benz:
    mukti:

    Meinetwegen, ich komme mit der Standardsprache aus. Jeder Hinz und Kunz definiert Literatur als geschriebenes Wort. Aber darum ging es ja nicht im Thema, sondern dass angeblich jemand über Ondas Literatur die Nase gerümpft hat.

    Genau das ist das Problem. Damit implizierst Du, dass alle indigenen Völker keine Literatur haben, nur weil diese nicht in Schriftform niedergelegt wurde und dass sie erst dann Literatur hatten als eine schriftliche Fixierung der jahrhundertelang mündlich tradierten Texte stattfand. Also, der "weiße Mann" hat ihnen die Literatur beigebracht, im Klartext.
    Dann musst Du aber konsequent sein und den Kanon auch als nicht-literarisch einordnen, da er vierhundert Jahre mündlich überliefert wurde. Das spielt dann keine Rolle mehr, wie genau die Überlieferung war.

    Hinz und Kunz können auch die Texte nicht als Literatur erkennen, wenn sie sie lesen …

    Wüsste nicht dass ich Völker ohne Schrifttum jemals diskriminiert hätte. Der Kanon liegt in Schriftform vor, also besteht kein Zweifel dass es Literatur ist. Wenn man mündliche Überlieferung auch als Literatur bezeichnet, dann ist die im Falle des Palikanon nicht mehr bekannt, jedenfalls nicht als authentisch nachweisbar. Also haben wir de facto den Kanon als Primärliteratur.

    Mit Metta, mukti.


  • Doris
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    • 24. März 2013 um 22:04
    • #38
    Zitat

    Wenn man mündliche Überlieferung auch als Literatur bezeichnet, dann ist die im Falle des Palikanon nicht mehr bekannt, jedenfalls nicht als authentisch nachweisbar.

    Andauernd sagen Leute hier, der Palikanon sei exakt das, was der Buddha mal gesagt habe und dies sei jahrhundertelang aufs genaueste überliefert worden. Und plötzlich soll das nicht mehr authentisch nachweisbar sein! Daraus muss man folgern, dass der Kanon im Moment seiner Niederschrift erfunden wurde. :oops:

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • mukti
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    • 24. März 2013 um 22:42
    • #39
    Doris Rasevic-Benz:
    Zitat

    Wenn man mündliche Überlieferung auch als Literatur bezeichnet, dann ist die im Falle des Palikanon nicht mehr bekannt, jedenfalls nicht als authentisch nachweisbar.

    Andauernd sagen Leute hier, der Palikanon sei exakt das, was der Buddha mal gesagt habe und dies sei jahrhundertelang aufs genaueste überliefert worden. Und plötzlich soll das nicht mehr authentisch nachweisbar sein! Daraus muss man folgern, dass der Kanon im Moment seiner Niederschrift erfunden wurde. :oops:

    Entweder Buddhawort oder erfunden, das ist mir zu radikal gedacht. Vielleicht etwas verändert, aber das Wesentliche scheint mir erhalten zu sein.

    Mit Metta, mukti.


  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 24. März 2013 um 22:51
    • #40
    mukti:

    Entweder Buddhawort oder erfunden, das ist mir zu radikal gedacht. Vielleicht etwas verändert, aber das Wesentliche scheint mir erhalten zu sein.


    um das Wesentliche zu "erkennen" muss ich das gesammte "original" kennen.
    _()_
    .

  • accinca
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    • 24. März 2013 um 23:07
    • #41
    mukti:

    Entweder Buddhawort oder erfunden, das ist mir zu radikal gedacht. Vielleicht etwas verändert, aber das Wesentliche scheint mir erhalten zu sein.


    Nicht nur das, sondern es ist auch falsch zu sagen es wäre verändert worden.
    Die mündliche Übertragung wurde nicht dadurch beendet das die Lehre
    aufgeschrieben wurde. Da lief alles noch lange parallel. Man muß sich
    das vielmehr so vorstellen das zuerst alle erreichbarem Lehrdarlegungen
    die man finden konnte gesammelt und geordnet und aufgeschrieben wurden
    und das dieser gesamte Vorgang eine lange Zeit dauerte und viele Leute
    beste Arbeit leisteten und ihnen keine großen Fehler unterlaufen sind.
    Wesentlich verantwortlich für diese gute Überlieferung ist auf alle Fälle
    die Methode der häufigen Wiederholungen in denen der Buddha seine
    Darlegungen gegeben hat. Ohne diese wäre von der Lehre in der Tat
    kaum noch was übrig.

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (24. März 2013 um 23:09)

  • Doris
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    • 24. März 2013 um 23:07
    • #42
    Zitat

    Entweder Buddhawort oder erfunden, das ist mir zu radikal gedacht. Vielleicht etwas verändert, aber das Wesentliche scheint mir erhalten zu sein.

    Und nur darum geht es die ganze Zeit.
    Das Wesentliche scheint im Sinn zu liegen, der unter diversen Schichten liegt. Den Kanon daher als literarischen Text zu betrachten und so zu behandeln hilft, diese Schichten freizulegen.
    Eine ganz offensichtliche Schicht, die wirklich jedem auffallen muss, sind all die Mittel, die memotechnischen Zweck erfüllen. Oder will jemand sagen, Herr Gautama hat in Versmaßen gesprochen und Wiederholungen, wie die Rapper heute, nur noch viel elaborierter?

    Desweiteren gibt es diejenigen Leute, die selber schon durch Erfahrungen so weit sind, dass sich ihnen die Sutren erschlossen haben und die deshalb auch den Sinn erfasst haben und ihn vermitteln können.
    Es ist nämlich gar nicht notwendig den Kanon zu studieren, um zu Ergebnissen zu kommen. Auch Analphabeten können Erleuchtung erfahren. Vielleicht haben sie es sogar leichter, weil sie sich nicht mit Texproblemen abgeben müssen? :D

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • mukti
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    • 25. März 2013 um 09:24
    • #43
    accinca:
    mukti:

    Entweder Buddhawort oder erfunden, das ist mir zu radikal gedacht. Vielleicht etwas verändert, aber das Wesentliche scheint mir erhalten zu sein.


    Nicht nur das, sondern es ist auch falsch zu sagen es wäre verändert worden.
    .....

    Durchaus möglich, dass alles reines Buddhawort ist. Das kann ich nicht beurteilen und es gibt verschiedene Ansichten dazu. Jedenfalls ist die Überlieferung ausreichend um zu verstehen worum es geht und den Weg zu gehen.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 25. März 2013 um 09:29
    • #44
    Doris Rasevic-Benz:


    Desweiteren gibt es diejenigen Leute, die selber schon durch Erfahrungen so weit sind, dass sich ihnen die Sutren erschlossen haben und die deshalb auch den Sinn erfasst haben und ihn vermitteln können.
    Es ist nämlich gar nicht notwendig den Kanon zu studieren, um zu Ergebnissen zu kommen. Auch Analphabeten können Erleuchtung erfahren. Vielleicht haben sie es sogar leichter, weil sie sich nicht mit Texproblemen abgeben müssen? :D

    Sehe ich auch so:

    Zitat


    Viele Lehren, o Mönch, wurden von mir verkündet:

    Lehrtexte,
    vermischte Prosa,
    Exegese,
    Verse,
    Hymnen,
    Aussprüche,
    Geburtsgeschichten,
    wunderbare Dinge und Erläuterungen.

    Wenn da der Mönch auch nur von einer einzigen vierteiligen Strophe den Sinn und den Wortlaut kennt und die Lehre befolgt, so genügt das, um ihn wissensreich und einen Kenner der Lehre zu nennen.

    http://www.palikanon.com/angutt/a04_181-190.html

    Alles anzeigen

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 25. März 2013 um 09:32
    • #45
    mukti:
    accinca:


    Nicht nur das, sondern es ist auch falsch zu sagen es wäre verändert worden.
    .....


    Durchaus möglich, dass alles reines Buddhawort ist. Das kann ich nicht beurteilen und es gibt verschiedene Ansichten dazu. Jedenfalls ist die Überlieferung ausreichend um zu verstehen worum es geht und den Weg zu gehen.


    Was ich damit sagen wollte war, das es nicht verändert wurde, aber das es
    kleine Fehler gegeben haben kann oder Texte die teilweise nicht dazu gehörten
    mit hinein gekommen sein können. Es wahr aber bestimmt keiner da der bestimmt
    hätte was zu verändern. Das hätte zu Widersprüchen zu der mündlichen Tradition
    geführt die noch lange die Dominante war.

  • mukti
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    • 25. März 2013 um 10:10
    • #46
    accinca:


    Was ich damit sagen wollte war, das es nicht verändert wurde, aber das es
    kleine Fehler gegeben haben kann oder Texte die teilweise nicht dazu gehörten
    mit hinein gekommen sein können. Es wahr aber bestimmt keiner da der bestimmt
    hätte was zu verändern. Das hätte zu Widersprüchen zu der mündlichen Tradition
    geführt die noch lange die Dominante war.

    Da gab es ja Spaltungen, unter Anderem ging es um den Abhidhamma, die Sautantrikas haben den abgelehnt und nur die Sutten gelten lassen, daher ihr Name. Dann die Sthaviravādins, die Mahasanghikas, die Vatsiputriyas usw., alles verschiedene Auffassungen über die Überlieferung. Teilweise sind daraus die Mahayana-Schulen entstanden.

    Wie auch immer, der Palikanon ist die älteste vollständige Überlieferung der Buddhalehre, das soll als Grundlage genügen.

    Mit Metta, mukti.


  • Buddhaghosa
    Gast
    • 25. März 2013 um 16:43
    • #47
    Onda:

    Die Kontinuität des Buddha-Dharma wird primär durch kontinuierliche Praxis seit den Zeiten des Buddha gewährleistet. Es ist eine Kontinuität der Praxis. Nur aus dieser Kontinuität heraus kann Dharma immer wieder authentisch durch Meister vermittelt werden. Der Buddhismus ist also eine Praxis-Tradition und nicht primär eine Texttradition. Tradiert wird die Praxis und nicht primär ein Text.

    Diese Aussage halte ich doch für eher blauäugig. Insbesondere was die Theravada-Tradition als Übermittler des Palikanon betrifft.

    So findet sich zum Beispiel in der klassischen Kommentarliteratur des Theravada eine Übermittlung, wo sich nur noch ein Mönch in einem der Texte auskannte. Die Mönchsgemeinschaft traf daraufhin die Entscheidung, dass es wichtiger sei, die Texte zu memorieren und die Meditationspraxis zurückzustellen. Denn wenn die Texte erhalten blieben, dann kann man immer noch die Texte als direkten Lehrer nehmen und so die Heiligkeitsstufen erreichen.

    Und in den Theravadaländern wird seit der in Myanmar zur Mitte des 20. Jahrhunderts angestossenen Vipassana-Renaissance wohl mehr meditiert als in den vergangenen Jahrhunderten zusammen.

    Gruß
    Florian

  • bel
    Gast
    • 25. März 2013 um 21:59
    • #48
    Buddhaghosa:
    Onda:

    Die Kontinuität des Buddha-Dharma wird primär durch kontinuierliche Praxis seit den Zeiten des Buddha gewährleistet. Es ist eine Kontinuität der Praxis. Nur aus dieser Kontinuität heraus kann Dharma immer wieder authentisch durch Meister vermittelt werden. Der Buddhismus ist also eine Praxis-Tradition und nicht primär eine Texttradition. Tradiert wird die Praxis und nicht primär ein Text.

    Diese Aussage halte ich doch für eher blauäugig. Insbesondere was die Theravada-Tradition als Übermittler des Palikanon betrifft.

    So findet sich zum Beispiel in der klassischen Kommentarliteratur des Theravada eine Übermittlung, wo sich nur noch ein Mönch in einem der Texte auskannte. Die Mönchsgemeinschaft traf daraufhin die Entscheidung, dass es wichtiger sei, die Texte zu memorieren und die Meditationspraxis zurückzustellen. Denn wenn die Texte erhalten blieben, dann kann man immer noch die Texte als direkten Lehrer nehmen und so die Heiligkeitsstufen erreichen.


    Und genau wegen solcher verhängnisvollen Irrtümer kann man kaum von "authentischer Überlieferung" sprechen.

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 26. März 2013 um 16:28
    • Offizieller Beitrag
    • #49

    Wenn einem das Beispiel des historischen Buddhas von zentraler Bedeutung ist, dann verstehe ich es, warum man Berichte von Leuten, die damals dabei waren und schilderten was der Buddha so tat und redete, so eine hohe Rolle zuweist und sie von allen zu unterscheiden wünscht, was erst später dazugekommen ist. Selbst wenn das ja eine Weile her ist und vieles redigiert und entstellt wurde. So wie ja bei einem Gerichtsprozess enorm wichtig ist, ob ein Zeuge spezielle diesen Verkehrunfall Unfall gesehen hat oder er eigentlich zu einem Prozess in einem ganz anderen Gerichtssal wollte.

    Ist es dagegen vor allem wichtig, dass eine Aussage den Weg Buddhas zum Ausdruck bringt und es dabei egal ist, ob das vor 10, 200 oder 2000 gesagt wurde, dann ist unter diesem Aspekt eine Aufteilung in Primärzeugnisse und Sekundärzeugnisse ziemlich egal.

  • accinca
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    • 26. März 2013 um 16:51
    • #50

    Das ist jetzt aber alles sehr abgehoben und theoretisch.
    Da müßte man jetzt erstmals wissen über was hier überhaupt geredet wird.
    Die Lehre ist genau die, welche der Buddha gelehrt hat. eventuelle Einflüsse
    des Mahayana sind glücklicher Weise gering und zu vernachlässigen. Gröbere
    Veränderungen hat es sicher nicht gegeben, die währen aufgefallen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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