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Metta Bhavana

  • Chris27
  • 1. Februar 2013 um 17:57
  • Zum letzten Beitrag
  • Chris27
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    1. Februar 2013
    • 1. Februar 2013 um 17:57
    • #1

    Habe gelesen das sei die höchste Form der Übungen.. Kann man das als Hauptübung nehmen, gibt es irgendwo Quellen wo mehr Infos drüber zu finden sind?
    Ich kenne nur das was im Vissudi Maga steht. Ich habe diese Methode ausprobiert und finde sie sehr gut würde gern mehr in der Richtung üben.
    Kann jemand dazu rat geben?
    Danke

  • accinca
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    • 2. Februar 2013 um 00:09
    • #2
    Chris27:

    Habe gelesen das sei die höchste Form der Übungen.. Kann man das als Hauptübung nehmen, gibt es irgendwo Quellen wo mehr Infos drüber zu finden sind?
    Ich kenne nur das was im Vissudi Maga steht. Ich habe diese Methode ausprobiert und finde sie sehr gut würde gern mehr in der Richtung üben.
    Kann jemand dazu rat geben? Danke


    Natürlich ist Metta Bhavana eine wichtige Übung zu
    der man immer wieder raten kann aber, obwohl vielfach
    unerläßlich, die höchste Übung ist es nicht. Die höchste
    Übungen sind solche welche unmittelbar zu den vier
    überweltlich Pfaden führen wie z.B. die Betrachtung der
    Vergänglichkeit, der Bedingtheit usw.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 5. September 2015 um 11:37
    • #3

    Hallo,

    zwar ist das nun keine Übungsanleitung, aber sehr motivierend:

    Zitat

    Dies sagte der Erhabene

    "Fürchtet nicht das verdienstvolle Handeln.

    Es ist nämlich eine Bezeichnung für Glück, Erwünschtes, Ersehntes, Liebes, Angenehmes.

    Ich erinnere mich, wie lange Zeit gewirkte Verdienste
    lange Zeit eine erwünschte, ersehnte, liebe und angenehme Ernte reifen ließen.

    Nachdem ich sieben Jahre lang ein liebevolles Herz entfaltet hatte,

    kehrte ich während der Zeit von sieben Weltvergehungen und Weltentstehungen nicht mehr zu dieser (Menschen-)Welt zurück. Immer, wenn sich das Universum zusammenballte, erschien ich im Daseinsbereich der Strahlenden; als sich das Univerum wieder ausdehnte, erschien ich in einer Götter-Welt (Brahmawelt). Dort war ich Brahma, der große Brahma, der Überwinder, der Unüberwundene, der Allsehende, Selbstgewaltige. Und 36mal war ich Sakko der Götterkönig, einige 100mal war ich ein Kaiserkönig, ein gerechter Gesetzeskönig, Herrscher über die 4 Kontinente, verschaffte meinem Reiche Sicherheit, im Besitze der 7 Juwelen. Was soll da erst von den Provinzen des Reiches gesagt werden?

    Da überlegte ich: "Für welche meiner Taten ist dies wohl die Frucht und Reife, daß ich jetzt hochmächtig, so hochgewaltig bin?"
    Und mir kam es: "Für drei meiner Taten ist dies die Frucht und Reife, daß ich jetzt so hochmächtig, so hochgewaltig bin, nämlich

    (1) Wohltätigkeit/Geben, (2) Selbstzähmung und (3) Zurückhaltung in Sinneswahrnehmungsdingen

    Handelt also! nach bester Fähigkeit verdienstvoll:

    (1) Gewähren, (2) rechten Wandel und (3) ein wohlwollendes Herz möge man pflegen.

    Wer diese drei mit Wohl gesegnet Dinge pflegt, gelangt dadurch als Weiser in eine glückliche Welt voller Wohl.

    (Iti 1.22 =Kn 4.22) Mettasuttaṃ (=Māpuññabhāyī suttaṃ)

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  • fotost
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    • 5. September 2015 um 13:13
    • #4

    http://www.freebuddhistaudio.com/search.php?q=m…=audio&r=10&b=p

    Diese Seite ist relativ stark von einer bestimmten Interpretation der Lehre beeinflußt, trotzdem gibt es hier viele schöne Texte und Erklärungen. Vielleicht hilft es Dir weiter 8)

  • nibbuti
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    • 6. September 2015 um 09:05
    • #5
    Chris27:

    Habe gelesen das sei die höchste Form der Übungen.. Kann man das als Hauptübung nehmen, gibt es irgendwo Quellen wo mehr Infos drüber zu finden sind?


    Hi Chris

    was accinca sagte

    Metta Bhavana (Liebende Güte) ist eine hohe, aber nicht die höchte Form der Übungen

    Betrachtung der Vergänglichkeit ist eine Übung die im Anapanasati Bhavana (Achtsamkeit mit Ein-&-Ausatem) enthalten ist

    somit betrachtet man alle Dinge als vorübergehend wie den Ein-&-Ausatem, den man auch nicht festhalten kann

    man betrachtet Entstehen&Vergehen der vier Grundlagen des Körpers, der Empfindungen, des Geistes und der Gedanken

    darüber schöpft der Körper&Geist neue Kraft, gekräftigt entsteht Freude die von nichts abhängt

    über die Freude wird geistige Ruhe möglich, beruhigt sammelt sich der Geist

    gesammelt wird der Geist vom Auf & Ab der Welt nicht mehr aufgeregt

    ohne Aufregung entstehen die zwei Früchte der Meditation (Bhavana): Sehen der Dinge wie sie wirklich sind & Befreiung von den Fesseln

    ein Herz ohne Fesseln (wie bei Buddha) ist das höchste Metta

    Liebe Grüße
    n.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • SpringMode5708
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    • 6. September 2015 um 12:44
    • #6

    Also, ich hab dem User hier jetzt mal nicht geantwortet, weil er zuletzt 2013 angemeldet war...

  • nibbuti
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    • 6. September 2015 um 12:57
    • #7
    Mirco:

    Also, ich hab dem User hier jetzt mal nicht geantwortet, weil er zuletzt 2013 angemeldet war...


    achtsam Mirco, du hast den User nicht direkt angeschrieben, bloß den Thread aus der Versenkung geholt

    aber was sind schon ein paar Jahre wenn die meisten Diskussionen sich wiederholen und ums Thema kreisen ohne zum Punkt zu kommen?

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 7. September 2015 um 14:25
    • #8

    Egal, wie alt der Thread jetzt ist und ob Chris noch interesse hat. Man weiß ja nie, wer so mitliest und g**gle findet's auf jeden Fall ;)

    Chris27:

    Habe gelesen das sei die höchste Form der Übungen.. Kann man das als Hauptübung nehmen, gibt es irgendwo Quellen wo mehr Infos drüber zu finden sind? Ich kenne nur das was im Vissudi Maga steht. Ich habe diese Methode


    Der Ehr. Vimalaramsi Mahathera ist ja ein totaler Metta-'Fan' und unterrichtet fast ausschließlich die Brahmaviharas, beginnend mit Metta.

    Englisch: Meditation Instructions (Webseite)
    Deutsch: Anleitung zur Metta-Medtation (pdf)

  • nibbuti
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    • 7. September 2015 um 20:18
    • #9
    Mirco:


    Der Ehr. Vimalaramsi Mahathera ist ja ein totaler Metta-'Fan' und unterrichtet fast ausschließlich die Brahmaviharas, beginnend mit Metta.


    Hi Mirco

    der ehrwürdige Vimalaramsi hat die Burmesische Methode aufgegeben, weil sie unzufriedenstellend war, und obwohl sie so viele Fans im Westen findet

    der ehrwürdige Vimalaramsi bezieht sich seither auch auf die ursprünglichen Lehren in der Majjhima Nikaya

    in der Majjhima Nikaya sagt der Erhabene zu Sariputta:

    Zitat


    "Sāriputta, nachdem du den Brahmanen Dhānañjāni im Weg zur minderwertigen Brahmawelt gefestigt hattest, warum erhobst du dich von seinem Sitz und nahmst Abschied, obwohl es noch mehr zu tun gab?"

    Dhānañjāni Sutta

    Mit Metta
    n.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 8. September 2015 um 22:24
    • #10

    [offtopic]

    nibbuti:

    der ehrwürdige Vimalaramsi hat die Burmesische Methode aufgegeben, weil sie unzufriedenstellend war, und obwohl sie so viele Fans im Westen findet

    Ja, dass ist richtig. Laut eigener Aussage dort in Burma alle ñāṇas gemeistert. Die meinten dann, mehr könnten sie ihm ihm nicht beibringen. Weil unbefriedigend, ist er dann weiter gezogen. [/offtopic]


    nibbuti:
    Zitat

    "Sāriputta, nachdem du den Brahmanen Dhānañjāni im Weg zur minderwertigen Brahmawelt gefestigt hattest, warum erhobst du dich von seinem Sitz und nahmst Abschied, obwohl es noch mehr zu tun gab?"bDhānañjāni Sutta


    Hat ja keiner behauptet, dass der ehrw. Vimalaramsi seinen Schülern sagt, sie sollen sich dann erheben und Abschied nehmen :o;) . Er sagt, dass man mit den Brahma-Vihaaras so-und-so weit kommt und dass es dann aber von dort aus zum überwelt. Nibbana weiter geht. Er hats noch nie im Detail erläutert. Ist vermutl. auch schwierig, wenn die Zuhörer nicht gerade genau an dem Punkt stehen. Die Brahma-Vihaaras seien aus seiner Sicht aber der beste Weg bis dahin.


    Herzliche Grüße

  • verrückter-narr
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    • 9. September 2015 um 07:23
    • #11
    Zitat

    Ja, dass ist richtig. Laut eigener Aussage dort in Burma alle ñāṇas gemeistert. Die meinten dann, mehr könnten sie ihm ihm nicht beibringen. Weil unbefriedigend, ist er dann weiter gezogen


    Dies halte ich für eine grobe Selbstüberschätzung.

    Auch von anderen Personen werden seine Fähigkeiten angezweifelt.
    http://tsurezuregusa.de/ist-vimalaramsi-kein-moench/
    http://tsurezuregusa.de/gedanken-zur-k…-im-buddhismus/
    https://www.youtube.com/watch?v=AwvXI2JGfFs
    http://www.dhammawheel.com/viewtopic.php?t=10912
    http://www.dharmaoverground.org/discussion/-/m…/message/986548

  • mukti
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    • 9. September 2015 um 14:11
    • #12

    Matta Bhavana ist eine unerlässliche Übung, aber besonders bei Laien scheint mir dass sie von entsprechenden Taten begleitet werden sollte. Neben den Sila, die hauptsächlich darauf ausgerichtet sind anderen nicht zu schaden, wird aktive Großzügigkeit (dana) empfohlen. Auch trägt tätige Hilfe aller Art zur Entwicklung von Metta bei. Oder sollte man etwa einem Notleidenden wünschen er möge glücklich sein, aber sonst nichts dazu beitragen? Da käme doch der Verdacht der Heuchelei auf.

    Mit Metta, mukti.


  • SpringMode5708
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    • 10. September 2015 um 22:57
    • #13
    mukti:

    Matta Bhavana ist eine unerlässliche Übung, aber besonders bei Laien scheint mir dass sie von entsprechenden Taten begleitet werden sollte. Neben den Sila, die hauptsächlich darauf ausgerichtet sind anderen nicht zu schaden, wird aktive Großzügigkeit (dana) empfohlen. Auch trägt tätige Hilfe aller Art zur Entwicklung von Metta bei. Oder sollte man etwa einem Notleidenden wünschen er möge glücklich sein, aber sonst nichts dazu beitragen? Da käme doch der Verdacht der Heuchelei auf.


    Dana und Sila haben keine besondere Verbindung zu einem bestimmten Meditationsobjekt. Sie sind grundsätzlich Teil der Praxis.

  • mukti
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    • 12. September 2015 um 08:21
    • #14
    Mirco:


    Dana und Sila haben keine besondere Verbindung zu einem bestimmten Meditationsobjekt. Sie sind grundsätzlich Teil der Praxis.

    Für dich vielleicht nicht, aber es wird ja kein Fehler sein Metta Bhavana, Dhana und Sila vorerst als Methoden zur Herzensbildung anzusehen. Sind nicht in Metta alle Tugenden enthalten, und ist Sittlichkeit nicht eine unverzichtbare Voraussetzung auf dem Weg zur Befreiung?

    Mit Metta, mukti.


  • Monikamarie
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    • 12. September 2015 um 08:53
    • #15
    Mirco:


    Dana und Sila haben keine besondere Verbindung zu einem bestimmten Meditationsobjekt. Sie sind grundsätzlich Teil der Praxis.

    Hi Mirco,
    ich denke, bevor sie Teil der Praxis sind, müssen sie bei den ?meisten? erstmal bewusst gemacht werden, und das geht doch auch als Meditationsobjekt. Wenn ich mein Herz öffnen muss, weil ich beispielsweise merke, dass ich zu kleinlich bin, dann meditiere ich darüber, und dann weitet es sich wieder.
    _()_ Monika

  • SpringMode5708
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    • 12. September 2015 um 23:17
    • #16

    Hallo Mukti,

    mukti:

    aber es wird ja kein Fehler sein Metta Bhavana, Dhana und Sila vorerst als Methoden zur Herzensbildung anzusehen.
    Sind nicht in Metta alle Tugenden enthalten, und ist Sittlichkeit nicht eine unverzichtbare Voraussetzung auf dem Weg zur Befreiung?


    dem kann ich nur zustimmen. Und ja, aber beides: Voraussetzung und Teil davon.

    Herzliche Grüße

  • SpringMode5708
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    • 12. September 2015 um 23:19
    • #17

    Hallo Monika,

    Monikadie4.:

    ich denke, bevor sie Teil der Praxis sind, müssen sie bei den ?meisten? erst mal bewusst gemacht werden, und das geht doch auch als Meditationsobjekt. Wenn ich mein Herz öffnen muss, weil ich beispielsweise merke, dass ich zu kleinlich bin, dann meditiere ich darüber, und dann weitet es sich wieder.


    wenn es so funktioniert, ist das ja wunderbar.

    Herzliche Grüße

  • accinca
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    • 14. September 2015 um 22:55
    • #18
    mukti:

    Matta Bhavana ist eine unerlässliche Übung, aber besonders bei Laien scheint mir dass sie von entsprechenden Taten begleitet werden sollte.


    Gute Taten sind auch gut aber die metta-Übung ist auch eine gute Tat.
    Und das Wohlbefinden durch die Übung ist eine gute Wirkung und zeigt
    das die Übung erfolgreich ist.

  • mukti
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    • 15. September 2015 um 00:19
    • #19
    accinca:


    Gute Taten sind auch gut aber die metta-Übung ist auch eine gute Tat.
    Und das Wohlbefinden durch die Übung ist eine gute Wirkung und zeigt
    das die Übung erfolgreich ist.

    Wobei aktive Hilfe Wohlbefinden teilt anstatt es für sich alleine zu behalten.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 15. September 2015 um 07:06
    • #20
    mukti:
    accinca:


    Gute Taten sind auch gut aber die metta-Übung ist auch eine gute Tat.
    Und das Wohlbefinden durch die Übung ist eine gute Wirkung und zeigt
    das die Übung erfolgreich ist.

    Wobei aktive Hilfe Wohlbefinden teilt anstatt es für sich alleine zu behalten.


    ?
    Das Wohlbefinden durch die metta-Übung und aktive Hilfe im falle eines Unglücks
    schließen sich ja nicht aus. Aber das Wohlbefinden durch die metta-Übung kann
    man nicht teilen. Das kann nur wer metta-Übung praktiziert selber erzeugen.
    Niemand kann es für einen anderen erzeugen.

  • mukti
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    • 15. September 2015 um 10:27
    • #21
    accinca:
    mukti:


    Wobei aktive Hilfe Wohlbefinden teilt anstatt es für sich alleine zu behalten.


    ?
    Das Wohlbefinden durch die metta-Übung und aktive Hilfe im falle eines Unglücks
    schließen sich ja nicht aus. Aber das Wohlbefinden durch die metta-Übung kann
    man nicht teilen. Das kann nur wer metta-Übung praktiziert selber erzeugen.
    Niemand kann es für einen anderen erzeugen.

    Alles anzeigen

    Das ist klar. Man kann es sich aber mit der metta-Übung bequem machen - ich wünsche allen Wesen Glück und befinde mich wohl dabei - während das Unglück um einen herum tausendfach stattfindet. Ist man selber in Not wird man dann lieber auf einen Christen treffen der sich tätiger Nächstenliebe verschrieben hat, als auf einen meditierenden Buddhisten.

    Mit Metta, mukti.


  • fotost
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    • 15. September 2015 um 13:23
    • #22
    mukti:

    ...
    Ist man selber in Not wird man dann lieber auf einen Christen treffen der sich tätiger Nächstenliebe verschrieben hat, als auf einen meditierenden Buddhisten.

    Das ist in der Lebenswirklichkeit vielleicht gar nicht so falsch.
    In Südostasien gewinnen christlich fundamentalistische Gruppen einigen Zuspruch in früher praktisch ausschließlich buddhistischen Gemeinden wegen ihrer Sozialarbeit (und der Gelder aus den USA, die dahinter stehen).

    Hat das etwas mit der Wahrheit der einzelnen Lehren zu tun? Oder vielleicht eher mit Politik und langfristigen wirtschaftlichen Interessen?

    Was ist wahr?

    Zitat


    Die erste Wahrheit lehrt, dass alle Wesen dem Leiden unterworfen sind.
    Die zweite Wahrheit lehrt, dass das Leiden durch Begehren bedingt ist.
    Die dritte Wahrheit lehrt, dass durch Erlöschen der Ursache des Leidens, das Leiden selbst beendet werden kann.
    Die vierte Wahrheit lehrt, dass es einen Weg gibt, der zur Beendigung des Leidens führt. Dieser Weg wird Edler Achtfacher Pfad genannt.

  • accinca
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    • 15. September 2015 um 13:37
    • #23
    mukti:

    Das ist klar. Man kann es sich aber mit der metta-Übung bequem machen - ich wünsche allen Wesen Glück und befinde mich wohl dabei - während das Unglück um einen herum tausendfach stattfindet.


    Alles hat seine Zeit, aber selbst wenn das Unglück "um einen herum tausendfach stattfindet"
    bedeutet das noch lange nicht das du auch immer was dagegen tun kannst. Tsunami

  • mukti
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    • 15. September 2015 um 13:52
    • #24
    fotost:


    Hat das etwas mit der Wahrheit der einzelnen Lehren zu tun? Oder vielleicht eher mit Politik und langfristigen wirtschaftlichen Interessen?

    Es ist wohl völlig legitim sich ausschließlich um Befreiung von Leid zu bemühen. Wäre das vollständig geschafft, dann hätte man auch das Beste zu geben das ein Mensch einem anderen geben kann, wie es eben der lehrende Buddha getan hat und seine Nachfolger.

    Wenn man aber als Laie von diesem Ziel noch weit entfernt ist, dann dürfte es angebracht sein außer der Praxis von Metta Bhavana auch materielle Hilfe zu leisten. Zu denken das ginge einen alles nichts an weil der Buddha nur Befreiung gelehrt habe wäre wohl eine Ausrede aus Trägheit welche die Entwicklung von Metta behindert. Da müsste man dann auch alles hinter sich lassen und Mönch/Nonne werden. Demnach wäre es ganz richtig, als Buddhist auch bei sozialen, humanitären, Tierschützenden, oder ökologischen Tätigkeiten engagiert zu sein.

    Mit Metta, mukti.


    Einmal editiert, zuletzt von mukti (15. September 2015 um 13:56)

  • mukti
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    • 15. September 2015 um 13:55
    • #25
    accinca:


    Alles hat seine Zeit, aber selbst wenn das Unglück "um einen herum tausendfach stattfindet"
    bedeutet das noch lange nicht das du auch immer was dagegen tun kannst. Tsunami

    Gerade bei solchen Katastrophen kann man viel für die Opfer tun.

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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