Hallo,
vorab möchte ich schreiben, dass ich nicht die Gefühle anderer verletzen will,
aber mein Glaube an den "GELEBTEN" Buddhismus in Tibet tief erschüttert ist.
Ich beschäftige mich ganz neu mit dem Buddhismus und habe gesehen, dass es verschiedene Richtungen gibt.
Ich hab mir d. tibetansichen Buddhismus angeschaut.
Bei meiner Suche bin ich auf Colin Goldners Vortrag auf Youtube gestossen.
Titel: Hinter dem Lächeln des Dalai Lama (Vortrag Univ. Wien 18.05.2012)
http://www.youtube.com/watch?v=SDuqayOx2Nw.
Darin erhebt er schwerste Vorwürfe gegen das gesamte Lama System in Tibet,
nach Goldner, war ihr Vorgehen sehr weltlich und menschenverachtend.
So beschreibt er etwa, wie die Lamas das Land vor dem chin. Einmarsch komplett versklavt hatte,
die einfachen Menschen waren Leibeigene der Klöster.
Das Volk wurde mit der Angst vor dem "Zwischenleben" - dh den 16 Höllen, vor der nächsten Inkarnation gepeinigt und
ruhig gestellt. Die Familie des aktuellen Lamas hätte über 40.0000 Leibeigene gehabt.
Der Kult um den Lama sei eine einzige Inszinierung des Westen, um China zu destabilisieren, daher auch
der Friedensnobelpreis, im Jahr 1989 (Massaker am Platz d. himmlischen Friedens).
Weiters beschreibt er wie die "Propaganda" uns alle bezüglich Tibet uns manipuliert.
Es gibt auch eine Seite zu seinem Vortag:http://www.gottkoenig.de.
Hier habe ich in der Literaturliste kurz geschmökert und allein die Buchtitel sind schon krass.
Meine Frage:
Sind solche Vorwürfe reine Hirngespinste und Colin Goldner ein Verschwörungstheoretiker?
Wären auch nur einige der Vorwürfe wahr, stellt sich die Frage wie tragbar so ein geistlicher Führer
bzw der gesammte tibetanische Budhhismus wäre.
Andererseits ist er sehr beliebt im Westen.
Ich hoffe, ihr seid mir für diesen Post nicht böse.
Aber jedes Leben muss geprüft werden, oder?
wanderer