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Karma

  • Efeu
  • 20. November 2012 um 21:37
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  • sonnenschein
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    • 23. November 2012 um 17:29
    • #26
    Efeu:

    Ich ernte was ich säe.... Wirlich?
    Aber Buddha sagte, dass das Ich eine Illusion ist und neuere Hirnforschung gibt ihm da wohl recht,
    Also wer sät und wer erntet?

    Solange sich unser ego mit einem Ich identifiziert, solange erlebt es auch als Karma, dass diese Identifikation als gut oder schlecht bewertet...

  • Efeu
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    • 26. November 2012 um 16:52
    • #27
    sonnenschein:


    Solange sich unser ego mit einem Ich identifiziert, solange erlebt es auch als Karma, dass diese Identifikation als gut oder schlecht bewertet...


    Das ist eine kluge Antwort! Ich wäre nicht darauf gekommen. :)

    Der Mensch ist eine Marionette der Natur, die wahrnimmt und denkt und sich törichterweise einbildet, jemand zu sein. Buddha

  • sonnenschein
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    • 26. November 2012 um 16:55
    • #28
    Efeu:
    sonnenschein:


    Solange sich unser ego mit einem Ich identifiziert, solange erlebt es auch als Karma, dass diese Identifikation als gut oder schlecht bewertet...


    Das ist eine kluge Antwort! Ich wäre nicht darauf gekommen. :)

    Wie soll auch eine Identifkation mit etwas darauf kommen, dass es weder gut noch schlecht ist ? :)

  • nibbuti
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    • 26. November 2012 um 17:57
    • #29
    Efeu:

    Die Frage enthält nicht die Annahme einer Person, sondern den Zweifel daran.


    Hi Efeu

    Zweifel hin oder her, vorher fragtest du "Also wer sät und wer erntet?"

    Nun kann ich nicht Gedanken lesen, aber im allgemeinen Sprachgebrauch enthält eine "wer"-Frage die Annahme einer Person (sonst wäre die Frage auch ungültig).

    Efeu:

    Ich kann es nur so sehen dass da das Universum sät, erntet... sich entwickelt, sich selbst erfährt und sich selbst erleidet.


    Das ist eine häufige Sichtweise, dass das Universum "sich selbst erfährt" usw. Aber was ist 'das Universum'? ist es Gott? das 'wahre Selbst'?

    Für mich sind da nur Elemente & natürliche Vorgänge. Ich bin nicht sicher, ob es sinnvoll ist das Universum zu personifizieren & als Projektionsfläche für eigene Ansichten zu gebrauchen.

    Auch wenn da kein 'Ich' ist, nur Form, Gefühle, Wahrnehmung, Gestaltungen & Bewusstsein, können dennoch Auswirkungen erfahren werden.

    Grüße

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Efeu
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    • 27. November 2012 um 07:22
    • #30
    nibbuti:


    Für mich sind da nur Elemente & natürliche Vorgänge. Ich bin nicht sicher, ob es sinnvoll ist das Universum zu personifizieren & als Projektionsfläche für eigene Ansichten zu gebrauchen.
    :)

    Hallo bibutti! Nein ich personifiziere das Universum nicht. Vielleicht wählte ich falsche Worte.
    -----------
    Hallo sönnenschein! :D Wunderbar...

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  • nibbuti
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    • 27. November 2012 um 08:37
    • #31
    Efeu:

    Hallo bibutti! Nein ich personifiziere das Universum nicht. Vielleicht wählte ich falsche Worte.


    Hi Efeu

    Hier sagst du "ich personifiziere das Universum nicht", aber vorher sagtest du,

    "Ich kann es nur so sehen dass da das Universum sät, erntet... sich entwickelt, sich selbst erfährt und sich selbst erleidet".

    Du sagtest "Die Frage enthält nicht die Annahme einer Person", aber vorher sagtest du, "Also wer sät und wer erntet?".

    Das könnte lange so weitergehen. Ich denke nicht, dass 'falsche Worte' das Problem sind.

    Grüße

    :)

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  • Efeu
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    • 27. November 2012 um 09:05
    • #32
    nibbuti:
    Efeu:

    Hallo bibutti! Nein ich personifiziere das Universum nicht. Vielleicht wählte ich falsche Worte.


    Hi Efeu

    Hier sagst du "ich personifiziere das Universum nicht", aber vorher sagtest du,

    "Ich kann es nur so sehen dass da das Universum sät, erntet... sich entwickelt, sich selbst erfährt und sich selbst erleidet".

    Du sagtest "Die Frage enthält nicht die Annahme einer Person", aber vorher sagtest du, "Also wer sät und wer erntet?".

    Das könnte lange so weitergehen. Ich denke nicht, dass 'falsche Worte' das Problem sind.

    Grüße

    :)

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    Ich danke herzlich für die sympathische Antwort. Ich bin beruhigt, dass es Menschen gibt , die sich in meinem Hirn besser zurecht finden als ich. Danke, ich werde mich vorerst aus dieser Community zurückziehen.

    Der Mensch ist eine Marionette der Natur, die wahrnimmt und denkt und sich törichterweise einbildet, jemand zu sein. Buddha

  • nibbuti
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    • 27. November 2012 um 09:18
    • #33
    Efeu:

    Ich danke herzlich für die sympathische Antwort. Ich bin beruhigt, dass es Menschen gibt , die sich in meinem Hirn besser zurecht finden als ich. Danke, ich werde mich vorerst aus dieser Community zurückziehen.


    Bitte. Viel Erfolg auf deinem Weg & noch viele Erkenntnisse.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • malsehen
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    • 27. November 2012 um 18:21
    • #34
    sonnenschein:

    Solange sich unser ego mit einem Ich identifiziert, solange erlebt es auch als Karma, dass diese Identifikation als gut oder schlecht bewertet...

    sonnenschein:

    Wie soll auch eine Identifkation mit etwas darauf kommen, dass es weder gut noch schlecht ist ? :)

    Zur Klärung mein semantisches Verständnis:

    Aussage A:
    Die Identifikation bewertet als gut oder schlecht. Das Ego erlebt dies als Karma, solange das Ego sich mit einem Ich identifiziert?
    (Schwierig ist hier das "dass" im letzten Satzteil, mit Doppel-S kann es nur diesen Sinn haben)
    Aussage B: Die Identifikation kann nicht auf etwas kommen. (Wobei offen bleibt, was "es" ist, das gut oder schlecht ist.)

    Ist hier nicht Aussage B die Negation von A?

    Oder muss bei A das eine "s" vom "dass" weg, wird damit reflexiv und bezieht sich auf das Karma zurück, welches dann als (grammatikalisches) Subjekt die Identifkation bewertet?
    Oder bewertet bei A (ebenfalls im Falle eines reflexiven "das" möglich) die Identifikation das Karma? Aber laut B kann doch die Identifikation auf nichts kommen!

    Und was ist bei B "es"? Die Identifikation? Das Karma? Das "etwas"?

    Das Ego erlebt und identifiziert, die Identifikation kommt auf nichts, bewertet aber?

    Hab’ Geduld mit mir als älterem Menschen – das kannst Du bestimmt noch mal deutlicher machen. Bitte!


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • sonnenschein
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    28. September 2012
    • 27. November 2012 um 18:38
    • #35
    malsehen:
    sonnenschein:

    Solange sich unser ego mit einem Ich identifiziert, solange erlebt es auch als Karma, dass diese Identifikation als gut oder schlecht bewertet...

    sonnenschein:

    Wie soll auch eine Identifkation mit etwas darauf kommen, dass es weder gut noch schlecht ist ? :)

    Zur Klärung mein semantisches Verständnis:

    Aussage A:
    Die Identifikation bewertet als gut oder schlecht. Das Ego erlebt dies als Karma, solange das Ego sich mit einem Ich identifiziert?
    (Schwierig ist hier das "dass" im letzten Satzteil, mit Doppel-S kann es nur diesen Sinn haben)
    Aussage B: Die Identifikation kann nicht auf etwas kommen. (Wobei offen bleibt, was "es" ist, das gut oder schlecht ist.)

    Ist hier nicht Aussage B die Negation von A?

    Oder muss bei A das eine "s" vom "dass" weg, wird damit reflexiv und bezieht sich auf das Karma zurück, welches dann als (grammatikalisches) Subjekt die Identifkation bewertet?
    Oder bewertet bei A (ebenfalls im Falle eines reflexiven "das" möglich) die Identifikation das Karma? Aber laut B kann doch die Identifikation auf nichts kommen!

    Und was ist bei B "es"? Die Identifikation? Das Karma? Das "etwas"?

    Das Ego erlebt und identifiziert, die Identifikation kommt auf nichts, bewertet aber?

    Hab’ Geduld mit mir als älterem Menschen – das kannst Du bestimmt noch mal deutlicher machen. Bitte!

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    Ein aufmerksamer Leser!
    Mein schlechtes schreibkarma lässt schonmal manche Worte und Buchstaben purzeln.

    Ich versuche es nochmal etwas deutlicher zu machen
    unklare Version 0.5 alpha

    Zitat

    Solange sich unser ego mit einem Ich identifiziert, solange erlebt es auch als Karma, dass diese Identifikation als gut oder schlecht bewertet...[

    Jetzt mit kleinen bugfixes 0.6 beta ,-)

    Das Ego benutzt Gedanken um ein "Ich" zu konstruieren und sich damit zu identfizieren. Gedanken sind Formen und damit Karma. Das Ego lebt also davon sich selbst oder etwas anderes als gut oder schlecht zu bewerten. Um dieses Karma aufzulösen müssen sich die Identifikationen mit einem Ich auflösen. Und somit löst sich auch das Karma auf. Bis nix mehr übrig ist was Wiedergeboren wird.

    jetzt zu B ( unklare Version 0.5 alpha)

    Zitat

    Wie soll auch eine Identifkation mit etwas darauf kommen, dass es weder gut noch schlecht ist ?

    mit kleinen bugfixes 0.6 beta ,-)

    Eine Ego Identifikation kann nur in den Dimensionen gut oder schlecht arbeiten. Es kennt sozusagen nur die duale Wirklichkeit. Da wir aber nicht unser Ego sind sondern eins haben, können wir erkennen das es nicht nur gut oder böse gibt. Wer erkennt dies? Es ist nicht das Ego sondern der Beobachter des Egos. Auch das Ego selbst ist weder gut noch schlecht. Es ist einfach Teil unserer Natur und unsere Aufgabe als Mensch ist einfach über das Ego hinauszugehen. Dieser Bewußtseinsprozess ist auch Teil einer Evolution. Wir müssen das Stadium des egos durchlaufen, damit wir darüber hinaus gehen können. Erst wenn wir über die GEdanken hinaus gegangen sind können wir erkennen, das wir nicht unsere Gedanken sind und auch nicht das ego, dass sich mit den gedanken identfiziert.

    Vielen Dank für das Feedback weitere bugfixes werden natürlich sofort eingepflegt damit auch ältere User sich zurechtfinden... ;)

  • Efeu
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    • 28. November 2012 um 14:43
    • #36

    Ach sonnenschein, dabei dachte ich dich verstanden zu haben... ;)

    Seltsam -wenn ich mir so gewisse Beiträge durchlese, so bin ich erstaunt, dass manche Buddhisten der Rechthaberei zuneigen Was sagte Buddha dazu?

    Der Mensch ist eine Marionette der Natur, die wahrnimmt und denkt und sich törichterweise einbildet, jemand zu sein. Buddha

  • Syia
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    • 28. November 2012 um 14:57
    • #37
    Efeu:

    Ach sonnenschein, dabei dachte ich dich verstanden zu haben... ;)

    Seltsam -wenn ich mir so gewisse Beiträge durchlese, so bin ich erstaunt, dass manche Buddhisten der Rechthaberei zuneigen Was sagte Buddha dazu?

    "Buddhisten sind auch nur Menschen"

    Frag mich jetzt bitte aber nicht, wo das im PK steht. ;)

  • sonnenschein
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    • 28. November 2012 um 19:01
    • #38
    Efeu:

    Ach sonnenschein, dabei dachte ich dich verstanden zu haben... ;)

    Seltsam -wenn ich mir so gewisse Beiträge durchlese, so bin ich erstaunt, dass manche Buddhisten der Rechthaberei zuneigen Was sagte Buddha dazu?

    Buddha erklärte einfach wie die Dinge sind. Wenn zwei Menschen erklären wie die Dinge sind und ein dritter sieht darin einen Widerspruch, dann kann dies auch aus der falschen Sichtweise heraus sein. Buddha gab unterschiedlichen Schülern unterschiedliche Erklärungen. einige bemerkten dies und fragten den Buddha ob das nicht ein Widerspruch sei. er aber erklärte, dass jeder nur das verstehen kann was seinem Karma entspriht. Wenn es Dein Karma ist Widersprüche zu sehen, dann solltest Du es auflösen...

  • malsehen
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    17. Mai 2012
    • 28. November 2012 um 20:17
    • #39

    Hier (Anfängerbereich) bitte On Topic bleiben (mich inclusive).
    Das freundliche Mittwochsgeplänkel habe ich hier hin verschoben.

    Danke!


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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