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Weihnachten! Weihnachten?

  • Joella
  • 24. Oktober 2012 um 16:06
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Joella
    Gast
    • 24. Oktober 2012 um 16:06
    • #1

    Hallo zusammen,

    also mehr und mehr kommt jetzt bei mir im Job die Rede auf Weihnachten, wo überall in den Läden schon geschmückt ist, wer was backt, wann die Geschenke gekauft werden usw., usf.

    Ich muss gleich dazu sagen, dass ich Weihnachten nicht feiere, denn ich persönlich zelebriere nicht eine Religion, die nicht (mehr) die meine ist (sein muss).
    Wie gesagt, nur meine persönliche Meinung dazu. Bis jetzt hatte ich um diese Zeit immer vorher Urlaub, so dass jeder davon ausging, dass ich wohl schon einen
    Christbaum habe und ihn nur noch schmücken müsste. Zwei, drei enge Kolleginnen wissen davon und haben es sofort akzeptiert, ist halt bei mir so. Aus.
    Ich habe dieses Jahr zwar nicht vor, mit dem Thema "Buddhismus" hausieren zu gehen, aber ich werde nicht mehr, wie jedes Jahr die Fragen umgehen. Ich werde auch nicht lügen, nur weil das evtl. bequemer für alle Beteiligten ist, denn wenn ich z. B. gefragt werde:"Na, schon einen Baum gekauft?" und ich dann nur nuschele:"..., hm, joa..." und dann gehe, DAS mache ich nicht mehr, denn dann kommen weitere Fragen:"Hey und welche Farbe haben deine Kugeln dieses Jahr?"

    Watt soll der Terz???

    Eben!

    Ich gehe diesmal in die Vollen, ist ja keine Laune mehr nach fast elf Jahren innerer Bekenntnis zum Buddhismus.


    Geht es euch aus so oder feiert ihr trotzdem gerne Weihnachten?
    Wie geht ihr mit eurer Umwelt um, wenn ihr gefragt werde?
    Das würde mich echt brennend interessieren!
    Freue mich schon sehr auf eure Antworten!


    LG Joella :D

  • Syia
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    3. Juli 2012
    • 24. Oktober 2012 um 16:12
    • #2

    Ganz einfach: ich esse alle selbst gebackenen Kekse, die mir jemand vor setzt und lege zu Hause die Füße hoch und lese, während die Welt um mich herum im jährlichen Weihnachts-Chaos versinkt.

  • wangtschuk
    Gast
    • 24. Oktober 2012 um 17:09
    • #3

    Ich lass mich von der Stimmung anstecken und besuche auch wie jedes Jahr die weihnachtsmärkte in der Umgebung.
    Liegt vielleicht auch daran,daß ich die christliche Religion noch nicht ganz abgeschrieben habe.Einen Tannenbaum werde ich allerdings nicht kaufen und schmücken.Jesus war schon ein toller Typ. ;)
    Grüße wangtschuk

  • Joella
    Gast
    • 24. Oktober 2012 um 18:40
    • #4
    Syia:

    Ganz einfach: ich esse alle selbst gebackenen Kekse, die mir jemand vor setzt und lege zu Hause die Füße hoch und lese, während die Welt um mich herum im jährlichen Weihnachts-Chaos versinkt.


    Hihi,

    mein Chef hält mir auch immer Kekse unter die Nase, da KANN ich nicht nein sagen, ich gebe auch immer eine Runde Lebkuchen aus, das ist so.
    Es gab die letzten Jahre auch Weihnachten, da war ich ganz alleine. Leutchen, die das wussten, sind fast depressiv geworden bei dem Gedanken, denn das kann es doch hier in Deutschland nicht geben, während ich eben auch mit Kerzen (geht immer für eine gemütliche Atmosphäre) und Tee am Fenster saß, das Vogelhäuschen betrachtete, der Schnee fiel und ich hatte es mehr als gemütlich mit Lesen, Träumen, Musik hören, Meditieren, die Ruhe genießen, usw. Herrlich, nur versteht das hier in dem tief-katholischen Bundesland kaum jemand, was eigentlich schade ist.

    Toll finde ich nur (wenn man genau hinhört!!!), dass manche sogar fast neidisch sind auf mein Nicht-Weihnachten, da muss man sich nicht einmal im Jahr abends in die Christmette quetschen, das Ge-tu-e mit Bekannten, usw.

    Ich freue mich für Christen, wenn sie sich freuen, wünschen ihnen auch aufrichtig ein wunderschönes Weihnachten, aber ich selbst?
    Nee, das war mir als Kind schon immer zu theatralisch, zu hysterisch, die Heulattacken mancher Angehöriger, etc., etc.

    Muss ich nicht mehr haben!
    Wenn es doch sooo viel schöner ist und erst werden Bäume gefällt, jener glorreich besungen und nach drei Wochen lieblos in die Ecke gepfeffert.

    NEIN, ich will hier nicht über Christen lästern, aber manchesmal irritiert mich so eine Doppelmoral dann doch... (sorry)

    LG Joella

  • malsehen
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    17. Mai 2012
    • 24. Oktober 2012 um 19:32
    • #5

    Ich hatte vor Jahren mal zwei Tage vor Heiligabend eine Magen-Darm-Grippe und dann am 24. abends das erste mal wieder richtig Hunger.
    Dachte dann, es müsste angesichts des multi-migrativen Hintergrunds des Ruhrgebiets doch ein leichtes sein, wenigstens einen Döner zu bekommen.
    Ja, Pfeifendeckel!
    Aber der Abend im Auto durch die leeren Städte gleitend, hatte was für sich.
    Wenn man nicht muss, ist Weihnachten ganz prima. Kann freundliche Geselligkeiten bringen.
    Im Bezug auf multi-medial-konsumförderndes Getöse und Familienbande enger schnürendes Gesitze halte ich das Fest aber für stark überbewertet… :D


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 24. Oktober 2012 um 20:25
    • #6

    Mir ist der Weihnachtskitsch zu viel. Und die gestressten, aggressiven Leute in der Stadt machen mich betroffen.
    Die Spekulatius und Lebkuchen, die schon ab Mitte August in den Regalen schmoren, ignoriere ich beflissentlich. Wenn ich dann am 23. Dez in Weihnachtsstimmung komme und welche kaufen will, sind die Regale schon leergeräumt für den Silvesterkitsch...
    Insgesamt verziehe ich mich zu Weihnachten gern in die Küche und koche Stunden lang - bei lauter Musik. Das ist in unserer Familie so Tradition. :)
    Meine Söhne und mein Mann schmücken dann den Baum - sie werfen alles wild drüber, mit viel Liebe zum Detail und ohne Gesamtüberblick, und sind dann jedes Mal mächtig stolz auf das schiefe Ergebnis. Das liebe ich. :)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


    Einmal editiert, zuletzt von Lirum Larum (24. Oktober 2012 um 20:33)

  • Noreply
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    • 24. Oktober 2012 um 20:32
    • #7

    Mein Mann hat mir mit seinem Weihnachtsfimmel angesteckt. Es ist einfach schön den ganzen Rummel zu machen.
    Das ist ein Fest nur für uns zwei. Keine Störungen durch Anverwandte und sonstig die voll des süßen Weines sind.
    Wir sind auch keine Christen mehr. Na und, warum sollten wir uns einer Freude verweigern.

  • Dorje Sema
    Gast
    • 24. Oktober 2012 um 22:55
    • #8

    Seinerzeit wohnte in meinem Dorf ein alter Schamane der jeden Neuankömmling seines herkommens befragte.

    Einstmals kam ein junger Mann zu unserem Dorf und seines kommen`s befragt antwortete dieser seines kommen`s befragt, dass alle Leute in seinem ehemaligem Dorf Lügner Diebe und Heuchler gewesen sind.
    Darauf erwiderte unser Schamane: Hier in diesem Dorf seien die Leut`s nicht anders.
    Und so zog der Jüngling mit dieser Auskunft weiter.
    Eine etwaige Zeitlang später ereignete sich fast dasselbe, nur mit folgendem Ausgang:
    Unser Schamane befragte wie zuvor einen neu ankommenden Jüngling, der wie folgt antwortete:
    „In meinem Dorf gab und gibt`s nur ehrliche aufrichtige geradlinige Menschen“
    Darauf unser Schamane:
    „Hier sind die Menschen ebenso!“
    Und so blieb dieser Jüngling hier, bis derzeit.

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

  • Onyx9
    Gast
    • 24. Oktober 2012 um 23:34
    • #9

    Ick hab nichts gegen Weihnachten, ich hab ja schon das ganze Jahr über ständig was gegen was. :D

  • Maybe Buddha
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    • 25. Oktober 2012 um 06:54
    • #10

    Ich schmücke zwar nicht etc.

    Aber am Heiligabend bin ich bei meiner Familie, es wird gut gegessen, gibt Geschenke und das ist alles sehr schön.

    Für mich (und auch meine Familie) hat Weihnachten aber auch nichts mit Christentum (im engeren Sinne) zu tun....

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • guido66de
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    • 25. Oktober 2012 um 08:15
    • #11

    Ich habe Weihnachten schon immer als Tradition und nicht als religöses Fest gelebt (in der Kirche war ich noch nie), Stress und Weihnachts Chaos hat es bei uns noch nie gegeben. In wie weit das dieses Jahr, als Buddhist wieder so sein wird, wird sich ergeben. Wenn meine Frau und mein Sohn sich wieder einen Baum wünschen, habe ich damit kein Problem (zumal der Baum ja eh ein heidnisches Ritual aus der germanischen/Wikinger Tradition des Wintersonnenwend Festes ist :) )
    Ansonsten werden wohl meine Eltern kommen und das war es dann auch.

    Halte dich an die Belehrungen, nicht an die Lehrer. Halte dich an die Bedeutung, nicht an die Worte.
    Halte dich an die Tiefe, nicht an die Oberfläche. Halte dich an die Weisheit, nicht an die Konzepte. (Sharmapa)

  • brigittefoe
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    • 25. Oktober 2012 um 11:59
    • #12

    Irgendwo in den Tiefen des Buddhalandes
    gibt es schon einen Thread über Weihnachten
    - ich finde ihn nicht ! -

    ... ike freu mir schon drauf.
    auf Kekse backen,
    die dunklen, gemütlichen Tage.

    und natürlich erinnere ich
    meine Lieben, WARUM
    wir dieses Fest begehen,
    denn als Atheisten weigern sie sich, zu glauben
    daß Jesus Christus in die Welt gekommen ist.

    Aus diesem Grund gibt es bei mir keine Geschenke
    oder sonstiger Brim-Bram-Borium.
    Sie finden sich trotzdem an diesem "Fest"
    bei mir zu Haus ein,
    denn es gibt ja tolle, leckere Sachen zu schmausen und naschen.

    Sie mögen die stille, besinnliche Zeit,
    die Ruhe und Harmonie,
    die ich versuche, ein paar Tage zu vermitteln;
    da meine Lieben auch sonst fern jeglicher Meditation oder Stille sind.

    ;)

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 25. Oktober 2012 um 13:23
    • #13

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…&p=68473#p68473

  • brigittefoe
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    • 25. Oktober 2012 um 14:07
    • #14
    Ji'un Ken:

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…&p=68473#p68473

    Danke !

    :)

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • void
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    • 25. Oktober 2012 um 15:20
    • Offizieller Beitrag
    • #15

    Viele Feste lehnen sich ja an den Jahreskreis der Natur an:

    Im Frühling feiert man das Enstehen und Wachsen, während im Herbst im Erntedankfest das Danken im Mittelpunkt steht und später dann Vergehen und der Vergänglichkeit. Dem Auswärtsdrang des Frühlings steht hier ein Sammlen und Innewerden gegenüber. Wo alles woran man anhaftet fällt weg, wie die Blätter im Herz. So wie im Herbst die Natur stirbt, geht Richtung Wintersonnwende alles auf seinen Tod zu, um im nächsten Jahr wieder zu enstehen. ich finde die Betrachtung der Natur einen schönen Weg, um sich zu vergegnwärtigen, dass nichts statisch ist, sondern in Abhängigkeit von anderem entsteht.

    Der Zeitpunkt der Wintersonnwende ist hier kein beliebiger Zeitpunkt, sondern genau der Punkt des Umschwungs. Und dessen haben die Christen diesen Zeitpunkt gewählt, um die Geschnisse in der Natur als Metapher für Jesus und die mit ihm verbunden Hoffnung zu verwenden.

    Während das Konsumweihnachten ja aher ein Ausblenden von Vergänglichkeit, ein Bannen durch ostentativ zelebrierte Fröhlichkeit und Geselligkeit ist, sehe ich diesen ursprünglichen Sinn als sehr nachvollziebar an. Ein Blick auf der trostlosen Dunkelheit hin auf die Hoffnung auf Erlösung.

    Für einen gläubigen Christen ist der Weihnachtsrummel nur ein Außen drumherum. Eine Ansammlung von Symbolen und Bräuchen, die ihn auf diese Wahrheit führen sollen. Anstatt den Rummel auszublenden und bei jedem Weihnachtsmann die Strassenseite zu wechseln, nehme auch ich es als Anstoss, mich auf das zu besinnen, worauf man seine Hoffnung setzten kann, wenn alles andere wegfällt.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Sukha
    Gast
    • 25. Oktober 2012 um 15:33
    • #16
    void:

    nehme auch ich es als Anstoss, mich auf das zu besinnen, worauf man seine Hoffnung setzten kann, wenn alles andere wegfällt.

    Was ist das? Was soll das sein?

    ()

  • void
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    • 25. Oktober 2012 um 15:59
    • Offizieller Beitrag
    • #17
    Sukha:
    void:

    nehme auch ich es als Anstoss, mich auf das zu besinnen, worauf man seine Hoffnung setzten kann, wenn alles andere wegfällt.

    Was ist das? Was soll das sein?
    ()

    Ja, was ist das. Auf was kann man hoffen, was nicht zu noch mehr Leiden führt? Wo findet man Frieden, von Gier, Hass und Begehren? Buddhisten nehmen Zuflucht zu Buddha, Dharma und Sangha.

    Und während man da im Thavada ganz nüchtern ist, zögert man im Mahayana nicht, Buddhaschaft ist allerlei Gestalten und Symbolen zu manifestieren, die teilweise sogar Heiligenscheine und viele Arme haben. Den Puristen schaudert es da wohl. Im Avatamsaka-Sutra wird "Indras Netz" als Metapher dafür, gebraucht, das keine Erscheinung aus sich existiert, sondern alles im Bezug auf das andere. Es heisst, der Götterkönig Indra verfügte über ein prachtvolles Netz, dessen Knoten durch Edelsteine gebildet werden und von denen jeder einzelne alle anderen reflektiert und jeder so das ganze Netz in sich enthält.

    Überraschenderweise funktioniert das auch mit Christbaumkugeln. Mann muss halt nur aufpassen, keine Tannennadeln ins Gesicht zu bekommen - ein Problem das Indra wohl in der Form nicht hatte.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Sukha
    Gast
    • 25. Oktober 2012 um 17:12
    • #18

    O.K., ich verstehe was Du meinst.

    Besinnen auf Heilsames ist immer gut und gesund machend. Egal welche Farbe das Ganze hat. :)

    ()

  • Syia
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    • 25. Oktober 2012 um 18:30
    • #19

    Aber muss man dazu gleich mit "Heiligenscheinen" um sich werfen, void ?

  • Dorje Sema
    Gast
    • 25. Oktober 2012 um 20:17
    • #20
    Syia:

    Aber muss man dazu gleich mit "Heiligenscheinen" um sich werfen, void ?

    Die Geschichte von Asanga (Maden -Hund) und Maitreya dürfte eventuell hier eine Schlüssellösung (dienlich) werfen können dürfen ?

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

  • xxx
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    • 25. Oktober 2012 um 20:18
    • #21

    Hallo Joella

    Meine Familie war nie religiös. Das besondere an Weihnachten war für mich als Kind deshalb, dass meine Eltern einige Tage frei hatten, es tolle Geschenke gab und die ganze Familie wieder zusammenkam. Ich konnte so mit meinen Verwandten (Cousins und Cousinen) spielen.
    Obwohl ich in christlichem Umfeld aufwuchs wurde mir die religiöse Bedeutung von Weihnachten ( und auch allen anderen Feiertagen wie Ostern - da freute ich mich jeweils auf die Schokolade - oder Pfingsten - da fuhren wir ins Ferienhaus meiner Grosseltern ins Tessin ) von meinen Eltern nie besonders glaubwürdig vermittelt. Obwohl sie wohl an eine Art Gott glaubten wuchs ich durch und durch agnostisch auf.

    Weihnachten hat für mich deshalb auch heute noch zwei Bedeutungen/ Familientraditionen: Freie Tage um sich mit Verwandten zu treffen ( viele sehe ich nur an Weihnachten) Geschenke kriegen dabei aber nur die Kinder. Und ich freue mich ganz urtümlich, dass nun die Tage wieder länger werden und besinne mich aufgrund dieser Tatsache still aufs Dasein, Tao oder Dhamma.

    Gruss Bakram

  • mukti
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    16. September 2010
    • 25. Oktober 2012 um 21:31
    • #22
    Joella:


    Geht es euch aus so oder feiert ihr trotzdem gerne Weihnachten?
    Wie geht ihr mit eurer Umwelt um, wenn ihr gefragt werde?
    Das würde mich echt brennend interessieren!
    Freue mich schon sehr auf eure Antworten!
    LG Joella :D

    Am Konsum- und Kitschrummel zu Weihnachten nehme ich nicht teil, aber ich denke zu diesem Anlass ein wenig an Jesus Christus, manchmal in einer stillen Kirchenecke.

    Mit Metta, mukti.


  • Doris
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    • 26. Oktober 2012 um 12:40
    • #23

    Ich feiere gerne Weihnachten.
    Ich mag das Drumherum, ich mag die Jahreszeit, ich mag den Anlass.
    Letztes Jahr hatten Axel und ich ein winziges Bäumchen, Plätzchen und Essen mit Familie.

    Würde ich in Indien leben, feierte ich auch alles mit. In Marokko ebenfalls, auch in Mexico und China.
    Als jemand mit Migrationshintergrund ist das auch Teil meiner Integration.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Dorje Sema
    Gast
    • 26. Oktober 2012 um 12:49
    • #24
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich feiere gerne Weihnachten.
    Ich mag das Drumherum, ich mag die Jahreszeit, ich mag den Anlass.
    Letztes Jahr hatten Axel und ich ein winziges Bäumchen, Plätzchen und Essen mit Familie.

    Würde ich in Indien leben, feierte ich auch alles mit. In Marokko ebenfalls, auch in Mexico und China.
    Als jemand mit Migrationshintergrund ist das auch Teil meiner Integration.

    EMAHO _ _ _
    Liebe Doris, Dakini;

    Du bist eine Bereicherung, ein Schatz, in meinem Leben/leben,
    weiter so → („Der Bogen ist hervorragend gut gespannt“)
    „Dürfte ich ihn mir mal ausleihen?“

    „Wenn`s mal was zu erben gibt, hätte ich gerne, nur die Sehne?“

    Dein kleiner Bruder

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

  • Tsultrim Dorje
    Gast
    • 27. Oktober 2012 um 14:08
    • #25

    Hallo,
    wir feiern Weihnachten da ich unseren Sohn nicht mit traurigen Augen sehen möchte wenn alle anderen Kinder Geschenke bekommen. Wir werden auch einen Weihnachtsbaum aufstellen nur werden hier Buddhas den Baum schmücken statt Engel.
    Wenn er Alt genug ist werden wir es ihm erklären.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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