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  1. Buddhaland Forum
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Die Eitelkeit

  • Nelumbo
  • 16. August 2012 um 11:04
  • Zum letzten Beitrag
  • Nelumbo
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    • 16. August 2012 um 11:04
    • #1

    Hallo,
    womit ich im Buddhismus immer an meine Grenzen stoße und ein großes Problem habe ist die Eitelkeit. Das muss ich leider zugeben. Ich kann zwar ungeschminkt aus dem Haus und trage nicht ständig Markenklamotten aber spätestens bei meinen Haare hört es auf. Ich kann diesen Stolz einfach nicht überwinden und bin total frustriert deswegen. Ich glaube, ich mache mir damit selbst viele Probleme.

    Aber meine eigentliche Frage ist eine andere. Nun ist es ja so, dass man als Mönch kahlgeschorene Haare trägt und keinen Schmuck, kein Parfum, usw. tragen darf. Wahrscheinlich um auf dieser Eitelkeit vorzubeugen. Aber ist das nicht eigentlich der Weg des geringsten Widerstandes? :?

    Wenn ich meine Haare abschneiden würde, könnte ich ja gar nicht mehr eitel sein. Es gäbe ja auch nichts mehr 'zum Stylen'. Ich hätte es mir somit einfach gemacht. Wäre es nicht sinnvoller, sich zum Zeichen erst die Haare zu rasieren und sie dann einfach wachsen zu lassen, wie sie sind. Weil wenn die Mönche sich dann ständig die Haare nachscheren, ist das ja auch irgendwie eine Art der Eitelkeit, oder nicht?

    Liebe Grüße,
    Nelumbo

    "In diesem Leben ist jeder mutig, der nicht aufgibt."

    Paul McCartney (*1942), engl. Pop-Musiker, Ex-Beatle

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 16. August 2012 um 11:13
    • #2

    Das Thema Stolz und Eitelkeit begleitet einen immer wieder auf dem Weg, so wie es mir vorkommt. Wenn man sie überhaupt erkennt, dann tut's zwar weh oder ist peinlich, aber es ist ganz wunderbar und richtig. Das ist dann wenigstens ein Trost in diesen bitteren Zeiten der Selbsterkenntnis. :lol:

    Wenn man "als Mönch" tatsächlich auf die eitlen Dinge verzichtet, mag die Wirkung für jeden individuell verschieden sein. Für den einen mag es tatsächlich "der Weg des geringsten Widerstandes" sein - ja, warum dann auch nicht?
    Für mich persönlich ist es so, wenn ich das ausprobiere, übe, dann wirkt es ganz anders als ich gedacht hätte. Es fällt mir viel schwerer als ich jemals geglaubt hätte. Weil versteckte Eitelkeiten dadurch plötzlich hervorgestülpt werden und dann etwas bearbeitet werden muss, was vorher gar nicht als Problem zu sehen war.
    Also eine gute Sache, aber es kann tiefer an die Substanz gehen als man gemeinhin denken würde.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • brigittefoe
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    • 16. August 2012 um 11:26
    • #3

    Gerade gestern habe ich Salomons
    Abhandlungen über die Eitelkeit gelesen.

    DAS MACHT WACH !

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • BangoSkank
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    • 16. August 2012 um 11:40
    • #4

    Hmm,

    Option A: Ändere die äußeren Bedingungen und gewöhn dich dran.

    Option B: Durchschau deine Einstellung, sieh genau hin was da passiert. Vielleicht wird sich der "Knoten" lösen wenn du es dir zur Gewohnheit machst Aufmerksam zu sein.

    Joa, Mönche machen das, hat einen Symbolcharakter. Ob es einige aus Eitelkeit machen oder nicht.. wer weiß? In ihre geschorenen Köpfe schauen kannst du ja nicht, wichtig ist nur deine eigene Wachsamkeit. :)

    "Zufriedenheit bedeutet, aufzuhören nach ihr zu jagen" "Alles was sich Beobachten lässt, bist nicht du"

  • Sukha
    Gast
    • 16. August 2012 um 11:43
    • #5
    Nelumbo:

    Aber ist das nicht eigentlich der Weg des geringsten Widerstandes?.

    Dann werde doch jetzt einfach Mönch und rasiere die Haare ab.

    Und nun beobachte all die Wiederstände bei Dir, wenn Du nur daran denkst.

    Erst mal so weit kommen, dass man sich davon trennen kann. :)

    ()

  • crazy-dragon
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    16. Dezember 2007
    • 16. August 2012 um 19:18
    • #6
    Nelumbo:


    womit ich im Buddhismus immer an meine Grenzen stoße und ein großes Problem habe ist die Eitelkeit. Das muss ich leider zugeben. Ich kann zwar ungeschminkt aus dem Haus und trage nicht ständig Markenklamotten aber spätestens bei meinen Haare hört es auf.
    Liebe Grüße,
    Nelumbo

    Na die Grenzen machst Du Dir selber- wenn Du ernsthaft praktizierst, ist das irgendwann kein Problem mehr: Entweder wirst Du Nonne- zack Haare ab, oder die bleibst Laie und scherst Dich einen Teufel um Deine Eitelkeit. Ich bin es auch und man gönnt sich ja sonst nix... :P Was haben Haare mit Za-Zen zu tun? Irgendwann gehen die eh von selbst in Kompost über, also freue Dich solange dran.

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Sukha
    Gast
    • 16. August 2012 um 20:10
    • #7

    Hach verrückter Drache, ... Du bist immer so herrlich erfrischend :lol:

    ()

  • Onda
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    • 16. August 2012 um 20:17
    • #8
    Nelumbo:


    Wenn ich meine Haare abschneiden würde, könnte ich ja gar nicht mehr eitel sein.

    Also ab mit den Zotteln! *
    Onda

    * Man kann allerdings auch mit Haaren uneitel sein.

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Echo7
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    • 16. August 2012 um 20:32
    • #9

    aber nur die haare ab wenn das Mönchsgelübde abgelegt wird,sonst braucht man es nicht.Hat halt Symbolcharakter. :roll:
    Grüße echo7

  • xxx
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    • 16. August 2012 um 20:39
    • #10

    Ich denke die schnitten sich die Haare wegen den Läusen. Ein Problem, wenn viele Leute eng zusammen leben v.a. vor 2000 Jahren.

    Gruss Bakram

  • Grund
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    18. Juni 2011
    • 16. August 2012 um 20:43
    • #11
    Nelumbo:

    Hallo,
    womit ich im Buddhismus immer an meine Grenzen stoße und ein großes Problem habe ist die Eitelkeit. Das muss ich leider zugeben. Ich kann zwar ungeschminkt aus dem Haus und trage nicht ständig Markenklamotten aber spätestens bei meinen Haare hört es auf. Ich kann diesen Stolz einfach nicht überwinden und bin total frustriert deswegen. Ich glaube, ich mache mir damit selbst viele Probleme.

    Aber meine eigentliche Frage ist eine andere. Nun ist es ja so, dass man als Mönch kahlgeschorene Haare trägt und keinen Schmuck, kein Parfum, usw. tragen darf. Wahrscheinlich um auf dieser Eitelkeit vorzubeugen. Aber ist das nicht eigentlich der Weg des geringsten Widerstandes? :?

    Wenn ich meine Haare abschneiden würde, könnte ich ja gar nicht mehr eitel sein. Es gäbe ja auch nichts mehr 'zum Stylen'. Ich hätte es mir somit einfach gemacht. Wäre es nicht sinnvoller, sich zum Zeichen erst die Haare zu rasieren und sie dann einfach wachsen zu lassen, wie sie sind. Weil wenn die Mönche sich dann ständig die Haare nachscheren, ist das ja auch irgendwie eine Art der Eitelkeit, oder nicht?

    Willst jemandem gefallen? Ist wichtig was andere über dich denken?

  • Onyx9
    Gast
    • 17. August 2012 um 01:04
    • #12

    Das Oben ohne hat in den Orden nicht den Zeck Uneitelkeit herzustellen,
    wenn auch die Kopfform mit der Glatze kontrovers einergehen mögen.
    So ein bischen Scheererei wird Deinen Stolz nicht lange dämpfen. Er bedient sich dann aus anderen Quellen.

    Das Haar ist ein Symbol für Individualität. Ein Symbol für den Eros. Ein Symbol der Freiheit. Ja, als Sitz der Seele.
    Es wird "geopfert" symbolisch, oder verborgen gehalten, wenn man sich einreihen mag oder sich "unterwerfen" mag.

    Einer muslimischen Frau wird es mehr oder weniger aufgezwungen ihr Haar zu verbergen.
    Beim Militär soll Gleichförmigkeit in der Erscheinung hergestellt werden.
    Der Nazi scheert sich, weil er dem militärischen Duktus folgt.
    Das Abscheeren hat darüber hinaus auch ein hygienische Bedeutung in beengten Verhältnissen.

    Wenn Du Deine Haare wächst und fönst und legst und ganz achtsam bist, dann ist das nur eine hygienische Abhandlung.
    Wenn Stolz und Fantasie aukommt, lass fahren. No Problem !

  • karmahain
    Gast
    • 17. August 2012 um 09:56
    • #13

    Nimm einfach deine Eitelkeit an o wie sie ist. Wenn Du anfängst aus Deiner Eitelkeit ein Problem zu machen, dann wirst Du auch aus der Eitelkeit anderer ein Problem machen. Und dann lebst Du in einer selbst rschaffenen Welt voller Probleme. Wer glaubt sich eine Glatze rassieren zu müssen und eine Schicke uniform tragen zu müssen um zur Erleuchtung zu kommen ist sicher sehr Eitel und trägt dies sehr offen zur schau. Die Äußeren Rituale und Formen waren für Menschen in einer Zeit die sehr in Formen gefangen waren. Auch wenn heute immer noch di eMenschen nichts anderes kennen als Formen mit denen sie sich identifizieren, gibt es heute eine vielzahl an wegen um die Identifikationen mit Formen aufzulösen. Stellt Dir doch einfach mal die Frage an welchen Eitelkeiten du leidest. Wenn Du an keiner leidest und auch nicht andere dann mach auch kein Problem daraus. Es gibt genug herausforderungen an leidenden Menschen, anstatt sich um solche Eitelkeiten zu kümmern... ;)

  • mukti
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    • 17. August 2012 um 10:44
    • #14

    Denke äussere Eitelkeit ist ein Ausdruck der Inneren, eine Art Selbstverliebtheit oder Selbstgefälligkeit. Mit Glatze und in Lumpen gehüllt kann man auch sein Ego hegen und pflegen, um es vor sich und anderen glänzen zu lassen. Aber ich finde Eitelkeit ist eine der harmloseren Anhaftungen, tut niemand weh und wirkt auf mich eher erheiternd, all die aufgedonnerten Stars und eingebildeten Schnösel unserer Zeit.

    Mit Metta, mukti.


  • berbahagia13
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    • 20. August 2012 um 23:51
    • #15

    Naja, du weißt ja, dass du eitel bist - jeder ist das mal (zumindest jeder, der nicht derartig beherrscht ist, dass er über glühende Kohlen laufen kann... probier's doch mal! :badgrin: ).
    Und jetzt ist viel weniger die Frage, ob du eitel bist, sondern was du wegen dieser Eitelkeit tust.
    Solange du nicht mit allem und jedem darüber palavern musst, was du "für einen Spliss hast, Mann oh Mann", kannst du ruhig weiter der Erleuchtung zustreben.
    Die einfachste Variante währe allerdings tatsächlich, zu dem Phänomen Rasierapparat Kontakt aufzunehmen. :lol:

    Für die, die wagen zu hoffen, gibt es auch Hoffnung.

  • Friede
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    • 9. September 2012 um 16:17
    • #16

    wenn es nur um die Haare oder sonstwie um Äußerlichkeiten geht ist das vielleicht noch einfach, darauf zu verzichten.
    Die Eitelkeit kennt leider noch viel schwerwiegendere Züge.
    Schreibe ich zum Beispiel dann versucht mein Ego mir ständig seine Eitelkeit in den Fordergrund zu drängen, ein regelrechter Kampf spielt sich in mir ab um ganz nüchtern bei meinem Thema zu bleiben und nicht mit Spitzfindigkeiten zu glänzen (So nach der Devise, was die Anderen jetzt wohl von meinem Beitrag denken werden?) Das ist eindeutig Egotripp, was dann geschrieben wird.
    Darum finde ich es um ein Vielfaches anstrengender, das Ego in der geistige Eitelkeit zu bekämpfen um dann klar nur noch meine reine Erkenntnis niederzuschreiben, egal was jemand darüber oder über mich denkt, gelingt mir das, dann habe ich wirklich einen großen Schritt nach vorne geschafft in der Bewusstseinserweiterung.
    Wichtigtuerei und Rechthaberei oder Hochnäsigkeit und Arroganz, das sind die wirklichen Feinde, das ist die schlimmste Eitelkeit.
    Demut und Verständnis, Liebe und Nachsichtigkeit, das sind die Türöffner in ein wahres und bewusstes Leben.
    Nicht, das mir das immer gelingen würde, Herr bewahre, ich bin nur ein kleines Würmchen.

  • Grund
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    • 10. September 2012 um 19:51
    • #17
    Frank1:

    Ich hatte früher so einen Tick mit der "Ehre".
    Bis ich einmal tief beschämt war und ich dann erkannt habe:
    "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's völlig ungeniert!"

    Frank


    Zitat

    Acht Weltgesetze, ihr Mönche, folgen dem Weltlauf, und der Weltlauf folgt diesen acht Weltgesetzen. Welches sind sie?

    Gewinn und Verlust, Ehre und Verachtung, Lob und Tadel, Freude und Leid (vgl. A.IV.192).

    Gewinn, Verlust, Verehrung und Verachtung,
    auch Lob und Tadel, Freude sowie Leid,
    gar wandelbar sind diese Weltgesetze,
    voll Unbestand, dem Wechsel unterworfen.

    Der Weise, der Besonnene durchschaut sie,
    erkennt sie als dem Wechsel unterworfen.
    Erwünschte Dinge quälen ihn nicht mehr
    und auch bei unerwünschten kommt ihm kein Verdruß.

    In ihm sind Hingeneigtsein und auch Widerwille
    zerstört, vergangen, nicht mehr da.
    Die sorgenfreie, laut're Stätte kennend,
    ist zu des Daseins anderem Ufer er gelangt.

    http://www.palikanon.com/angutt/a08_001-010.html#a_viii5

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  • Friede
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    • 18. September 2012 um 15:46
    • #18
    Frank1:

    Hallo Friede,

    Was mich bei Deiner Aussage nachdenklich macht, ist das es ein Kampf ist. Ich denke es sollte eher ein Lassen des Negativen werden und kein Kampf dagegen. Kannst ja mal auf Verspannungen in den Schultern achten, beim Schreiben und diese lösen. Das hilft beim Lassen.
    Ich hatte früher so einen Tick mit der "Ehre".
    Bis ich einmal tief beschämt war und ich dann erkannt habe:
    "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's völlig ungeniert!"

    Frank


    Hallo Frank,
    ja, es ist so, es ist ein Kampf, es ist ein Kampf mit dem Ego das geprägt wurde bereits in der Kindheit, geformt werden von Erwartungen und von Zurückstellungen der Umwelt und der Bezugspersonen. Auch das vorherigen Leben kann ein Defizit mitgeliefert haben.
    Und da spielt das Karma eine große Rolle denn dieses ist der Grundstock unseres irdischen Seins, unsere Aufgabe die wir mitgebracht haben.
    Die Erkenntnis seiner Situation ist sehr wichtig, verstehen warum ich nach diesem und jenem strebe, nach Anerkennung oder nach Besitz etc.
    Die Eitelkeit hat immer einen Grund.
    Eitelkeit befriedigt ein zu kurz gekommenes Bedürfnis.
    Gelingt es mir dieses Bedürfnis zu erkennen und zu neutralisieren so bin ich in der Bewusstseinserweiterung einen großen Schritt voran gekommen.

  • Sonnenfelix
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    16. November 2014
    • 16. November 2014 um 19:19
    • #19

    Also bei uns buddhistischen
    Mönchen gibt es folgenden
    Grund:
    Zur Zeit de Buddha Shakyamuni
    der vor ca 2550 Jahren lebte
    galten die Kopfhaare als Zeichen
    der Zugehörigkeit zu einem Clan.
    Und Buddha Shakyamuni
    gehörte zum Clan der Shakya
    welcher ein Clan der 2 Kaste war.
    Somit trug er langes, gepflegtes
    Haar.
    Als er sich entschloss seinen
    Palast zu verlassen um in die
    Hauslosigkeit zu ziehen um den
    Weg zur Befreiung zu suchen
    schnitt er sich sein Haupthaar als
    Zeichen des Loslassens an seine
    bisherige Position ab und trug
    von da ab eine Glatze.
    Bei uns buddhistischen Möncen
    steht die Glatze aber auch immer
    im Kontext zu den 4
    mönchischen Gegenständen.
    1. Gewand (traditionell nur aus
    Stoffetzen, entweder von
    Friedhöfen oder von
    weggeworfenen Kleidern, die
    selbst zu einem Gewand genäht
    werden)
    2. Almosenspeise (traditionell
    gehen wir Mönche täglich mit
    unseren Almosenschalen los um
    Essen zu bekommen von den
    Gläubigen)
    3. Lagerstätte (traditionell Plätze
    wie Friedhöfe, Wälder, kleine
    Hütten)
    4. Medizin (traditionell Kuh Urin,
    Butter, Ghi, Zucker, Honig)
    Diese 4 erlaubten Gegenstände +
    die Glatze + Die Gelübde =
    Buddhistischer Mönch
    In metta
    Phra Kampie Ra Panyo
    Ergebt euch nicht der Lässigkeit,
    Vertrauet nicht der Sinneslust,
    Wer wachsam ist und
    selbstvertieft,
    Erlangt ein hohes, heil´ges Glück
    (Buddha, Dhammapada 27)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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