Hallo, ihr Lieben,
nach 108 Tagen
(spirituell bedeutsame Zahl - nicht nur im Buddhismus - ! ) und ca. 3700 Kilometern Friedens"spaziergang" ("Walk for Peace") erreichten die buddhistischen Mönche gestern ihren Zielort Washington D.C. .
Dort absolvierten sie etliche Termine mit Vorträgen, u.a. in der American University und der Washington National Cathedral (Episkopalkirche), wobei in Letzterer verschiedene Religionsführer (Juden, Christen, Muslime,...) sowie Vertreter indigener Völker einträchtig beisammen saßen und Solidarität mit dem Einsatz der Mönche für den Frieden bekundeten.
Auf der dreimonatigen Reise erlebten die Mönche viel Unterstützung (z.B. Übernachtungs- und Verpflegungsangebote) auch von Seiten christlicher Kirchen (Anglikanische und methodist. Kirche,..), nur gewisse evangelikale Baptisten nahmen an der Aktion Anstoß und prophezeiten den Mönchen die Hölle, wenn sie nicht "Jesus folgen" würden:
An Tag 100 hielt Bhikkhu Pannakara wieder einen berührenden, teils humorvollen, Dharmavortrag - zugeschnitten auf das Publikum:
Hier ein YT-Video vom Ankunftstag in Washington D.C./National Cathedral:
- ab Minute 5.00: Kurze Ansprache des Dekans
- ab Minute 9.20 - 37.20: Rede von Bhikkhu Pannakara vor der Kirche
- ab Minute 57.50: Fragenstellen...
- ab Minute 59.00: VEN. BHIKKHU BODHI beantwortet erste Frage
In Amerika wurde der Friedensmarsch ziemlich gehypt, vor allem in den sozialen Medien, während in Deutschland dieses Engagement der buddhistischen Mönche - zumindest in den Haupt-Nachrichtensendungen - keinerlei Erwähnung, geschweige denn Würdigung, erfuhr. Schade....![]()
Wie fandet IHR diese Aktion?
Wäre wohl etwas Ähnliches in Deutschland möglich (und sinnvoll)?
Liebe Grüße, Anna