1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Aravind

Beiträge von Aravind

  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • Aravind
    • 10. April 2026 um 12:33
    ewald:

    Jedoch eine gewisse Gelassenheit trotz aller Umstände wäre ratsam

    IMHO: Ohne Metta gibt es keine "Gelassenheit" im Sinne von Gleichmut.


    Erst wenn wir uns und den anderen unbedingtes Mitgefühl entgegenbringen, kann man Ärger und Groll wirklich loslassen. Sonst haftet man immer daran an, man selbst und der andere wären nicht so, wie sie sind. (Das das einfach ist, hat keiner gesagt)


    Und, um Missverständnisse auszuschließen: Metta heißt in keiner Weise, hinzunehmen oder zuzulassen, dass andere Menschen Scheiße produzieren.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • Aravind
    • 8. April 2026 um 16:23
    Monikamarie:

    sentimentales Getue.

    Du könntest vielleicht noch mitfühlender schreiben, wenn es um Mitgefühl geht. :)8)


    Alles Liebe,

    Aravind.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Aravind
    • 5. April 2026 um 17:06
    Michael Haardt:

    Was die Arbeit angeht, so kann man seinem Arbeitgeber mitteilen, dass er ein Gerät zur Verfügung stellen soll, und verweigern, eine App auf einem privaten Smartphone zu installieren. Gibt ein dummes Gesicht, aber auf einmal gibt es dann andere Wege.

    Wieso das denn? Private Mobilgeräte sind ein 1a-Sicherheitsrisiko.


    Für 2FA gibt es einfache, günstige Lösungen ganz ohne Mobiltelefon.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Berauschende Mittel und Sex

    • Aravind
    • 24. März 2026 um 19:17
    Benderson2:

    Die Erfahrung ist ein Vierteljahrhundert her.

    Du bist nicht mehr manisch-depressiv?

  • Berauschende Mittel und Sex

    • Aravind
    • 24. März 2026 um 08:20
    pano:

    sowohl bei sex als auch bei Drogen gibt es ein Problem: wenn man sie einsetzt um Dukkha zu betäuben statt die Probleme an der Wurzel zu packen. Man kann auch an der Idee anhaften Erleuchtung gewinnen zu wollen.

    DAS halte ich für die entschiedende Frage, die man für sich immer wieder beantworten muss.


    Unser Gehirn ist so clever, vermeintliche Abkürzungen attraktiv erscheinen zu lassen. (Was ganz natürlich ist, es ist eine der zentralen Aufgaben des Gehirns, Effektivität zu erreichen.)


    Benderson2:

    Und Cannabis - auch wenn ich es heute aufgrund meiner manisch-depressiven aber schulmedizinisch unterdrückten Grunderkrankung - nicht mehr konsumieren darf, hat mir damals - ähnlich we bei Zen ersehnt - zu ziemlich eindrucksvollen Einsichten bzw. Selbstbetrachtung verholfen (nicht Illusion, sondern Erkenntnis bzw. andere Sichtweisen, indem ich mich von meinem Ich lösen konnte, ohne damals je etwas über Buddhismus gelesen zu haben), als ich es die ersten Male konsumiert habe. Als tägliches Rauschmittel kontraproduktiv, aber als Krücke/Abkürzung durchaus effektiv.

    Das alles ruft für mich nach der Begleitung durch einen erfahrenen Lehrer oder Lehrerin.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Buddhismus in Beruf und Arbeitswelt

    • Aravind
    • 23. März 2026 um 10:51

    Bei Schumacher habe ich nach drei Seiten aufgehört zu lesen. Der Text ist einfach alt, und das, was er aus seiner Zeit als Wirtschaftswissenschaften beschreibt, hat mit der Volkswirtschaftslehre von heute nichts mehr zu tun. Das ist ja nicht seine "Schuld", aber Dinge entwickeln sich halt weiter.


    Den Text von Wagner finde ich aus ökonomischer Sicht des Titels argumentativ richtig schlecht. Am Ende bechreibt er buddhistische Ethik. Warum man das dann hochtrabend "Buddhistische Ökonomie" nennen muss, keine Ahnung.


    Warum ich den Text darüber hinaus schlecht finde, dazu später mehr. Ein Beispiel, auch wenn es ein weitverbreitetes Missverständnis ist: Nur weil etwas zu recht als "leer" beschrieben wird, also als "ohne inhärentem Kern", bedeutet das nicht, dass es nicht exterm wirkmächtig sein kann und großen praktischen Nutzen tragen kann (hier: Geld). Das ist das gleiche Missverständnis, wie zu behaupten, es gäbe kein Ich im Menschen.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Orientierung

    • Aravind
    • 19. März 2026 um 14:47
    Lassi:

    Danke, Wetering… ich bin mir da gerade unsicher. Gibt es im Buddhismus wirklich eine Regel, dass man nur eine Richtung praktizieren darf?

    Natürlich nicht. Aber der Geist ist so trickreich, dass er, wenn Hindernisse auftauchen , lieber Ausweichen empfiehlt, als etwas "richtig" zu machen (und die Hindernisse tauchen mit 100 %-iger Sicherheit auf).


    Ich denke, Wetering hat das hier gemeint. Was Du am Ende praktizierst, ist nicht tibetischer Buddhismus, sondern das, was Dein Geist aus den tibetischen/zen/Vipassana-Anweisungen macht. Auch deshalb ist es empfehlenswert, sich erst mal für eine Richtung zu entscheiden, und die wirklich tief kennenzulernen. Mit allen Fallstricken und Chancen.


    Diese Entscheidung sollte IMHO das Herz treffen. Der Verstand ist dafür komplett ungeeignet. Verstandeszweifel tauchen noch genug auf, nachdem man sich entschieden hat. Ob man durchhält oder nicht, entscheidet sich im Gefühl, nicht im Denken.


    Meine persönliche Meinung: In der Regel entscheidet man sich aus den falschen Gründen für die buddhistische Praxis. Und wahrscheinlich auch aus den falschen Gründen für eine bestimmte Richtung. Das tolle: Beides spielt mittelfristig überhaupt keine Rolle mehr!


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Pratyeka Buddha

    • Aravind
    • 8. März 2026 um 14:35
    Thorsten Hallscheidt:

    Wenn man ohne diese Anweisungen gegenüber der KI aus dem Nähkästchen plaudert, ist man binnen Kurzem eine einzigartige, seltene, tiefgründige Person mit außerordentlichen Eigenschaften. Wer möchte nicht gerne besonders sein und selten und klug und schön.

    Na komm, klug und schön sind wir doch alle hier!


    Schönes Restwochenende, Aravind.

  • Anhaftung an den Dharma?

    • Aravind
    • 5. März 2026 um 05:38
    Practitioner:

    Ich habe auf YouTube ein Video von einer Nonne gesehen die anscheinend 40 Jahren ihr Haus nicht verlassen hat, um unermüdlich das Om Mani Padme Hum zu rezitieren. Anscheinend hat sie gesagt dass man keine komplizierte Praxis braucht, einfach nur das Mantra. Diese Hingabe und gleichzeitige Einfachheit sind einfach wunderschön.
    Braucht es wirklich nicht mehr?

    Die Begeisterung verstehe ich nicht so recht. Wozu braucht man Praxis, wenn es kein Leben ohne Mantra-Rezitation und außerhalb des eigenen Hauses gibt? Da fehlt mir dann die Aufgabe des Floßes wegen Anhaftung an das Floß.


    Gut finde ich die Untersuchung, wie einfach Praxis sein kann. Da gibt es IMHO nur persönliche Antworten nach längerer und immer wiederkehrender Prüfung. Meine individuelle Antwort wäre "Metta geht immer!" Das ist aber auch ein Zustand, keine Übung (mehr).


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Rechte Rede

    • Aravind
    • 18. Februar 2026 um 19:48
    mukti:
    Aravind:
    mukti:

    Da bedarf es wohl der Introspektion: Ist meine Ansicht eine unbezweifelbare Erkenntnis

    Das ist ja nu einfach. Die Antwort ist im Kontext dieses Forums immer nein.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Was hat das Diskutieren dann für einen Sinn, wenn wir den Zweifel nie los werden?

    Alles anzeigen

    Guter Punkt!


    Meine Sicht ist natürlich (?) immer die gleiche: Zweifel werden durch Ausprobieren und Praxis überwunden, nicht durch Nachdenken.


    Diskutieren macht für mich persönlich viel Sinn, weil es den Blick öffnet für Methoden, Erfahrungen und Erkenntnisse anderer. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Erkenntnis unbezweifelbar ist.


    Nur aus Neugier: Was wäre für Dich denn im Rahmen der buddhistischen Lehre und Praxis eine "unbezweifelbare Erkenntnis", die relevant ist?


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Rechte Rede

    • Aravind
    • 12. Februar 2026 um 13:39
    mukti:

    Da bedarf es wohl der Introspektion: Ist meine Ansicht eine unbezweifelbare Erkenntnis

    Das ist ja nu einfach. Die Antwort ist im Kontext dieses Forums immer nein.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • „Aus dem Kopf herausschauen“, Eure Einschätzung?

    • Aravind
    • 29. Januar 2026 um 08:47

    Hallo Dirk,


    ich muss zugeben, Dein Post verwirrt mich etwas.


    Diese Aussage:

    Dirk_:

    Zugegeben, meine Sinne waren durcheinander, ich hätte nicht einmal einen Busfahrplan verstehen können, aber es fühlte sich nichts anders an.

    und diese

    Dirk_:

    Ich hatte das Gefühl, genauso auf die Welt zu schauen wie vor dem Trip auch.

    widersprechen sich für mich doch erheblich. Due schaust genauso auf die WElt, verstehst aber die einfachsten Zusammenhänge nicht mehr?


    Und wenn du sowieso schon seit deiner Kindheit so auf die Welt schaust:

    Dirk_:

    „aus seinem Kopf herauszuschauen“ wie als kleines Kind, so, als ob keine Zeit existiert.

    warum solltest du dann dort nach Frieden suchen?

    Dirk_:

    Dort sollte ich nach Frieden suchen.


    IMHO ist die Idee "als ob keine Zeit existiert" nicht so das, was ich mit buddhistischer Praxis verbinde. Gerade die Einsicht in Vergänglichkeit spielt dort eine zentrale Rolle. Und die Erkenntnis, dass die Zeit, die man hat, um zu praktizieren, begrenzt ist. Und man sie besser jetzt sofort nutzt.


    Aber vielleicht verstehe ich diese plakative Aussage auch einfach falsch.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Aravind
    • 29. Januar 2026 um 08:39
    void:

    Viel der Besorgnis die die Medienkanäle durchlfließt ist letztendlich nur Besorgnis um das "Eigene" - um das dem mit dem man sich sich mehr oder weniger identifiziert.

    Und genau das ist es, wie "Medien" funktionieren. Das, was in der Welt passiert, verstärken und als potentielle Katastrophe darstellen, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu bekommen, auch wenn die Auswirkungen auf den Einzelnen meist minimal sind. Und es muss "sensationell" sein (Sensation = das Gefühl ansprechend).


    Und nein, das ist auch keine neue Entwicklung. Menschen wollen sich gruseln, siehe Bänkelsänger. Das ist ein uraltes und erfolgreiches Geschäftsmodell.


    Was sich geändert hat, ist die Dichte der Informationen, die man konsumieren kann, und die die meisten Menschen konsumieren. Niemand zwingt einen, jede Nachricht in das eigene Bewusstsein zu lassen. Hygiene mit sozialen Medien wird immer wichtiger.


    Ich bin ein Informationsjunkie. Das ist beruflich gut und ein wichtiger Teil meines Jobs.


    Privat arbeite ich daran, das zu vermindern. Ich lese meine beiden wichtigsten Zeitungen mittlerweile nur noch elektronisch. Ich markiere zuerst, was mich interessiert. Und dann fange ich mit den markierten Artikeln an, und entscheide mit so viel Verstand und so wenig Bauchgefühl wie gerade möglich: Will ich das jetzt lesen, spielt das überhaupt eine Rolle? Und wenn es wichtig wäre, und ich lese es nicht, taucht das dann die nächsten Tage nicht sowieso wieder in den Nachrichten auf? Dann fällt locker mehr als die Hälfte weg. Das spart mir Zeit und Aufregung. Und ich merke es an meinem (fehlenden :) ) Gleichmut, wenn ich das nicht tue.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Pratyeka Buddha

    • Aravind
    • 25. Januar 2026 um 11:02

    Herzlich willkommen, Lukas!

  • Missbrauch in Plum Village

    • Aravind
    • 19. Januar 2026 um 14:51
    crocus:

    ist ein Unterschied: der Missbrauch. Es könnte ja einvernehmlich sein.

    Tatsächlich gilt im Bereich der Therapie etc eine Art "Beweisumkehr". Wegen des Machtgefälles geht man von einer missbräuchlichen Beziehung aus. Was nicht heißt, dass man dann eine Beziehung auf Augenhöhe nicht glaubhaft machen kann.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Die stille Revolution

    • Aravind
    • 17. Januar 2026 um 14:15
    void:

    YepStatt in den Buddhismus unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse einzubringen, ist es doch wichtiger, den Buddhismus vor Wünschen und Bedindlichkeiten, vor Bequemlichkeit und Marktgängigkeit zu bewahren, so dass er nicht in Selbstoptimierungsangeboten und LifeStyle angeboten untergeht.

    Yep, bis auf den Begriff "bewahren". Das sehe ich nun wirklich nicht als meine Aufgabe an. Aber gerne: Klar machen, dass Selbstoptimierung ein ganz natürlicher Wunsch ist, der genauso wie andere in der Praxis untersucht werden "muss".


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Die stille Revolution

    • Aravind
    • 17. Januar 2026 um 14:11
    Monikamarie:

    Beispiel ANANDA. Er lebte mindestens 40 Jahre an Buddhas Seite und war erst erleuchtet nach Buddhas Tod.

    Und erst, nachdem er praktisch dazu gewzungen wurde.


    Eine wirklich gut gestaltete Figur. Erst nicht-erleuchtet, so dass er der Hauptfigur keine Konkurrenz macht (im Sinne von Aufmerksamkeit) und unerleuchtete Fragen stellen kann. Und dann schnell erwacht, weil er sonst nicht mehr mitspielen dürfte.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Die stille Revolution

    • Aravind
    • 17. Januar 2026 um 14:07
    Monikamarie:

    Wozu noch eine Community?

    Damit Du auch für andere als Vorbild leuchten kannst! So wie in der Sangha hier.


    Sanghas müssen ja keine Einbahnstraße, wo man hingeht, solang man "kämpft", und sich dann ins Private zurück zieht.


    Liebe Grüße,

    Aravond.

  • Missbrauch in Plum Village

    • Aravind
    • 17. Januar 2026 um 13:56
    verrückter-narr:

    Liebe/r Aravind, Jam hat die Situation als Missbrauch empfunden, aber da wir hier ein buddhistisches Forum sind, sollte man auch die buddhistische Perspektive berücksichtigen, und hierauf bezieht sich mein Kommentar.

    Danke für die Erläuterung. Das gibt dem Fall völlig unabhängig vom konkreten Wahrheitsgehalt noch eine andere Dimension, finde ich. (so wie es auch KarmaHausmeister und TenzinP anklingen lassen.)


    Dass heißt, wenn es sich um einen männlichen ordinierten Lehrer und einen männlichen Schüler gehandelt hätte, dann wären beide nach den Ordensregeln wegen Ausübung des Geschlechtsverkehrs bestraft worden, und der Missbrauch der Lehrerposition würde nach den Ordensregeln keine Rolle spielen? Klingt für mich so, als müssten diese Regeln dringen erweitert werden.


    verrückter-narr:

    Auch ist es leider fraglich, ob sich strafrechtlich der Missbrauchsvorwurf so vor Gericht vertreten lässt.

    Da hast Du sicher recht, das scheint nicht nur fraglich, sondern das halte ich für praktisch praktisch ausgeschlossen. Es würde nicht einmal zu einem Verfahren kommen.


    Deshalb sollten für buddhistische Lehrer unabhängig von diesem Fall endlich die gleichen Regeln gelten, die für andere Personen mit einem besonderen Vertrauensverhältnis gelten, die ihre Position missbräuchlich nutzen, wie Lehrer, Therapeuten, Ärzte und ähnliche Berufsgruppen.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Missbrauch in Plum Village

    • Aravind
    • 13. Januar 2026 um 12:52

    Lieber verrückter Narr,


    verrückter-narr:

    Aus Sicht des Vinaya, der monastischen Ordensregeln, liegt aber beim sexuellen oder zärtlichen Austausch zwischen 2 Frauen und/oder Nonnen kein Vergehen vor.


    ich verstehe Deinen Beitrag leider nicht. Es geht ja eben nicht um einvernehmliche Sexualität, sondern um Missbrauch.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Von Thich Nhat Hanh zu Culadasa John Yates

    • Aravind
    • 2. Januar 2026 um 12:36

    Herzlich willkommen, Stefan!

  • Missbrauch bei Tara Mandala durch Tsültrim Allione

    • Aravind
    • 2. Januar 2026 um 12:31
    Bebop:

    dass darunter Menschen mit Missbrauchserfahrungen sind,

    Danke, dass Du das erklärt hast. Diese Formulierung fehlte in deinem Post.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Missbrauch bei Tara Mandala durch Tsültrim Allione

    • Aravind
    • 2. Januar 2026 um 12:25
    JoJu91:

    Du kannst das Wort "Frauen" in dem Zitat austauschen durch "Männer".

    Auch wenn es danach ungewohnt klingt, ist es dennoch richtig.

    Genau so ist es. Hatte ich weiter oben in meinem Post auch gemacht.


    In Zusammenhang dieses Fadens geht es aber um Männer als Gurus.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Missbrauch bei Tara Mandala durch Tsültrim Allione

    • Aravind
    • 1. Januar 2026 um 15:49
    Qualia:

    Da glaube ich nichts von. Das sind minimale Zahlen.

    Wenn ich von weiblichen Menschen ausgehe, suchen sie nicht Sex, das glauben die Männer, die überzeugt sind, dass ihr Ding reicht. Erwachsene Frauen versuchen, aus der sie anekelnden Sexfalle rauszukommen, und treffen dann einen Guru, der eben nur ein billiger ordinärer Mann ist, den sie an jeder Ecke treffen könnten, wenn sie wollten.

    Oh doch, das stimmt schon (erste zwei Sätze). 10 % an familiärem Missbrauch ist noch eine konservative Schätzung.


    Was nicht stimmt, genau so wie Du sagst, ist, dass diese Frauen (und Männer) Sex in Guru-Beziehungen suchen.


    Und ich wundere mich immer wieder, wie wenig über die Auswirkungen von kindlichem sexuellem Missbrach bekannt ist. Selbst, wenn man behauptet, die Sympthome im Bereich buddhistischer Gruppen abstellen zu wollen.


    Diese Frauen suchen in der Regel Halt, Zuneigung, Nähe zu einer Machtposition, um Schutz zu bekommen. Übergriffigen Sex nehmend sie in Kauf, weil sie es aus ihrer Missbrauchs-Geschichte "gewohnt" sind,

    • dass dies der Preis für die "Beziehung" ist.
    • dass sie dann etwas besonderes sind. Am besten noch in Verbindung mit Geheimhaltung.
    • dass sie nicht nur die Beziehung, sondern ihr gesamtes Netzwerk gefährden, wenn sie Nein sagen oder den Missbrauch aufdecken.

    Und es wird unterschätzt, wie gute Antennen Missbraucher haben, um entsprechende potentielle Opfer zu erkennen.


    Deshalb ist auch dieses häufige "das sind soch erwachsene Frauen, die könnten einfach nein sagen" kompletter Unsinn. In "Guru"-Beziehungen gibt es ein enormes Machtgefälle, und man sollte sie exakt so behandlen wie Beziehungen zwischen Psychotherapeuten, Ärzten und ähnlichen Berufsgruppen und ihren Klienten oder Patienten. Die Verantwortung für eine erwachsene Beziehung liegt erst mal komplett beim stärkeren Teil.


    Liebe Grüße, und ein wunderschönes Neues Jahr!

    Aravind.

  • Freigebigkeit - nein Danke ... ?

    • Aravind
    • 18. Dezember 2025 um 20:50
    Monikamarie:

    Am besten, wenn "man" frei von Gedanken gibt - also SELBT-LOS im wahrsten Sinne.

    Sonst ist es nach meiner Erfahrung jedenfalls kein Dana, im Sinne von "entfaltet nicht die Wirkung von Dana".

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.6
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download