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  1. Buddhaland Forum
  2. Tso Wang

Beiträge von Tso Wang

  • Wie entsteht das Ego ?

    • Tso Wang
    • 10. März 2014 um 07:30
    Tso Wang:
    Zorița Câmpeanu:

    also... jedes mal wenn ich den arm bewege hab ich auch harndrang ...oder wie soll ich es verstehen?
    _()_
    .


    .

    Woher soll ich wissen, was Du mit Deinem Arm machst, wenn Du Harndrang hast ?

    ()

    Zorița Câmpeanu:

    sehr geistreich :D

    _()_
    .


    .

    Mir ging es nur darum, daß es im ZNS kein physiologisches Abgrenzungskrierium zwischen somatischem und vegetativem Nervensystem gibt. Daß einige Prozesse vermeintlich bewußt gesteuert, andere wiederum unbewußt ablaufen, ist dann wiederum eher eine Frage der Psychologie. ;)

    ()

  • Ist jeder Buddha?

    • Tso Wang
    • 9. März 2014 um 20:39
    Tso Wang:
    Zenbo:

    hatte hitler buddhanatur?

    .

    Ich denke schon, daß er hin und wieder ansatzweise sah, daß er auf einem völlig absurden Weg war. Wie er das Ganze verdrängte, weiß ich allerdings nicht. Göring jedenfalls pumpte sich ordentlich mit Kokain u.ä. voll.

    ()

    ----
    "Es ist schwierig von einem Tiger, den man reitet, wieder abzusteigen." (chin. Sprichwort)

    Zenbo:

    ist buddhanatur demnach nicht an moral gebunden?


    .

    Auf jeden Fall kann sie gebunden sein. Aber sie ist existenziell nicht abhängig. Sie wird oft von Moral (mores=Sitten) überschattet. Deshalb kann sie nicht immer zur Entfaltung kommen, obwohl sie "da" ist. Hitlers moralische Vorstellungen haben offenbar einen gewaltigen Schatten geworfen. Was nützt jemandem ein Smartphone, wenn er sich in "Funklöcher"(z.B. "Metall-Käfige") begibt? Das Smartphone jedenfalls ist "da".

    ()

  • Ist jeder Buddha?

    • Tso Wang
    • 9. März 2014 um 18:50
    Zenbo:
    accinca:


    Genau wie Hitler - eine Urform der "Buddanatur" nehme ich mal an. :roll:

    hatte hitler buddhanatur?

    .

    Ich denke schon, daß er hin und wieder ansatzweise sah, daß er auf einem völlig absurden Weg war. Wie er das Ganze verdrängte, weiß ich allerdings nicht. Göring jedenfalls pumpte sich ordentlich mit Kokain u.ä. voll.

    ()

    ----
    "Es ist schwierig von einem Tiger, den man reitet, wieder abzusteigen." (chin. Sprichwort)

  • Ist jeder Buddha?

    • Tso Wang
    • 9. März 2014 um 18:43
    Joram:

    Saufennatur ist auch buddhanatur... :D


    .

    ...in starker Bedrängnis ! :|

    ()

  • Hatte Buddha

    • Tso Wang
    • 9. März 2014 um 18:15

    .

    Useless Benz & fotost
    Danke für die Klarstellung. :)

    ()

  • Hatte Buddha

    • Tso Wang
    • 9. März 2014 um 16:53
    fotost:
    accinca:


    Bestimmt gibt es da ganze Abhandlungen.
    Da bin ich sicher.

    http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/Int.1-Lachen_und_Krankheit.pdf‎

    Lachen kann schon Ausdruck körperlicher Erkrankungen sein oder auch Komponente psychischer Defekte. Ein Beispiel für körperliche Erkrankungen mit Lachen als Symptom ist Amyotrophe Lateralsklerose - http://de.wikipedia.org/wiki/Amyotrophe_Lateralsklerose.
    Es gibt auch antisoziales, psychophatisches Lachen etwa eines Hitlers, der sich darüber erheitert hat, wenn seine Feinde gestorben sind.

    Also nicht jedes Lachen ist Zeichen von Gesundheit und Lebensfreude, aber darum ging es hier doch gar nicht.

    .

    Ich verstehe in diesem Zusammenhang nicht, wieso pathologisches Lachen psychologisch bedenklich sein soll. Eine physiologische Dysfunktion (wie ALS) , die einen motorischen Reiz auslöst, psychologisch zu bewerten, macht m.E. genauso viel Sinn, wie das schmerzverzehrte Gesicht eines Zahnschmerzpatienten als psychologisch bedenklich einzustufen.

    Klar können manche physiognomen Erscheinungen, die an ein Lachen erinnern, pathologisch bedingt sein (wie bei der ALS), aber um diese Form des Lachen geht es hier doch eigentlich nicht ("Buddha - Lachen"). Ansonsten könnte man im Umkehrschluß zahlreiche emotionslos erscheinende Gesichtsausdrücke ebenfalls pathologisch klassifizieren. Und dann würde die Diskussion m.E. im Absurden enden.

    Vielleicht habe ich da allerdings auch etwas mißverstanden. Dann nehme ich alles zurück. :)

    ()

  • Hatte Buddha

    • Tso Wang
    • 9. März 2014 um 01:49
    Bettler:

    Es gehört zu den 7 großen Rätseln der Menschheit, warum Buddhastatuen lächeln. Nach dem Dharma stört Heiterkeit die wahren Demut des Selbstvergessens.

    .

    Eigentlich nicht. Vielfach soll gar nicht der "historische" Buddha Shakyamuni, sondern lediglich der "lachende" Buddha ("Budai", "Hotei") dargestellt werden, der eng mit dem "künftigen" Buddha Maitreya verknüpft wird.

    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Buddha_Beipu.jpg

    ()

  • Wie entsteht das Ego ?

    • Tso Wang
    • 7. März 2014 um 21:21
    Zorița Câmpeanu:
    Tso Wang:

    .

    Woher soll ich wissen, was Du mit Deinem Arm machst, wenn Du Harndrang hast ?

    ()


    sehr geistreich :D

    _()_
    .

    .

    "Nichtgeist ist der wahre Geist."

    Der ist dennoch wie jeder andere Geist hin und wieder nicht un-wit-zig.

    ()

  • Wie entsteht das Ego ?

    • Tso Wang
    • 7. März 2014 um 19:05
    Zorița Câmpeanu:
    Tso Wang:

    "Vegetatives" bzw. "somatisches" Nervensystem sind lediglich äußere kategoriale Begriffe, die der Überschaubarkeit (Systematik) dienen.Das macht z.B. das Lernen einfacher. Inhaltlich ist diese Unterscheidung genauso sinnvoll, wie die Soheit der Natur in Physik, Chemie, Biologie, Religion, Politik, .... Kochrezepte zu unterscheiden.

    ()

    also... jedes mal wenn ich den arm bewege hab ich auch harndrang ...oder wie soll ich es verstehen?
    _()_
    .


    .

    Woher soll ich wissen, was Du mit Deinem Arm machst, wenn Du Harndrang hast ?

    ()

  • Wie entsteht das Ego ?

    • Tso Wang
    • 7. März 2014 um 17:50
    Zorița Câmpeanu:
    void:

    Stimmt, glatte Muskulatur war ganz was anderes.( Schäm ) Also sind sowohl Zwerchfell als auch Zwischenrippenmuskulatur quergestreift und beide können somatisch oder vegetativ angesteuert werden? Wobei beim Zwerchfell der vegetative Anteil höher ist. Ist das jetzt richtig ?


    ob das zwerchfell stärker vegetatv gesteuert ist als die zwischenrippenmuskeln weiss ich jetzt nicht mehr...aber sonnst stimmts.

    _()_
    .

    .

    "Vegetatives" bzw. "somatisches" Nervensystem sind lediglich äußere kategoriale Begriffe, die der Überschaubarkeit (Systematik) dienen. Das macht z.B. das Lernen einfacher. Inhaltlich ist diese Unterscheidung genauso sinnvoll, wie die Soheit der Natur in Physik, Chemie, Biologie, Religion, Politik, .... Kochrezepte zu unterscheiden.

    Aber okay, machen wir woanders weiter.

    ()

  • Wie entsteht das Ego ?

    • Tso Wang
    • 7. März 2014 um 17:05
    void:
    Zorița Câmpeanu:


    mammmmmaaaaaaa............die ist nicht glatt nur weil sie flach ist.... :D
    sie ist stärker vegetativ gesteuert, aber sonnst gehört sie zur quergestreiften..... entschuldige meinen keischanfall..... :D

    Stimmt, glatte Muskulatur war ganz was anderes.( Schäm ) Also sind sowohl Zwerchfell als auch Zwischenrippenmuskulatur quergestreift und beide können somatisch oder vegetativ angesteuert werden? Wobei beim Zwerchfell der vegetative Anteil höher ist. Ist das jetzt richtig ?


    .

    Lass Dich nicht verwirren, Void. Du hast nicht so unrecht. Gerade Asthmamedikamente wirken genau auf die Rezeptoren (Andockstellen) in den glatten Muskelzellen der Bronchiolen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Beta-Adrenozeptoren

    Adrenalin wird oft im Akutfall appliziert.

    ()

  • Wie entsteht das Ego ?

    • Tso Wang
    • 7. März 2014 um 16:36
    Aiko:
    Tso Wang:

    .

    Ein "reflektierendes Ich" kann planen und damit Handlungsvarianten in der Zukunft virtuell simulieren. Kostet zwar Zeit, aber das ist in der Natur ein "Wettbewerbsvorteil", wenn man nicht besonders stark ist, schnell laufen oder schwimmen etc. kann. ;)

    ()

    Schon mal einen Plan umgesetzt? Den Berliner Flughafen? Stuttgart 21 oder andere kleinere Projekte?
    Ich hab' grad aus meinem Garten einen kleinen Jasmin Strauch umgesetzt - das sollte nach Plan ratz-fatz gehen und mich 2 Tage gekostet und noch ein paar starke Arme - ich hätte natürlich auch einen Gärtner beauftragen können - aber das wollte ich nicht.


    .

    Denkst Du, daß das Mathhias65 Frage war? Mal ihn fragen...

    Die Spezies, die ein reflektierendes Ego entwickelt, hat nunmal zunächst einmal Vorteile gegenüber anderen Spezies. Raubtiere, die früher eine Bedrohung der "Gattung Mensch" waren, stehen mittlerweile unter Artenschutz durch ihre ehemalige Beute.

    Ich weiß jetzt nicht konkret, was das mit dem Berliner Flughafen etc. zu tun hat. Falls Du darauf hinauswillst, daß planendes Denken auch Nachteile haben kann, gebe ich Dir völlig recht. Die Atombombe, die unser Wissen sammelnder Verstand hervorgebracht hat, wäre da allerdings ein anschaulicheres Beispiel für fehlgeleitetes reflektierendes Denken, das den evolutiven "Vorteil" wieder infrage stellen kann.

    ()
    ---
    "Ein Mönch war gerade im Begriff, den Klosterbezirk zu verlassen, als der Zen-Meister ihn fragte: 'Wohin gehst du?' 'Ich beabsichtige, einige Kräuter zu sammeln', erklärte der Mönch. 'Welches Werkzeug benutzt du, um sie auszugraben?', fragte der Meister. Der Mönch zeigte dem Meister ein Messer, woraufhin der Meister bemerkte: 'Gut, benütze es, doch achte darauf, daß es nicht auch dich benützt.' Der Mönch bedankte sich mit einer dreimaligen Verbeugung."

  • Wie entsteht das Ego ?

    • Tso Wang
    • 6. März 2014 um 17:18
    Matthias65:

    Hallo Aiko,

    Wie begründet denn die (materielle) Wissenschaft die Existenz eines Egos ?

    .

    Ein "reflektierendes Ich" kann planen und damit Handlungsvarianten in der Zukunft virtuell simulieren. Kostet zwar Zeit, aber das ist in der Natur ein "Wettbewerbsvorteil", wenn man nicht besonders stark ist, schnell laufen oder schwimmen etc. kann. ;)

    ()

  • Unterschiedliche Entitäten oder nicht?

    • Tso Wang
    • 3. März 2014 um 23:39
    Thor:

    Habe Schwierigkeiten folgendes zu verstehen – Ich hoffe ich stelle die Frage verständlich?
    Wie kann es sein, dass es nicht so etwas wie ein „Ich“ oder eine „Seele“ oder sonst irgendeine
    Instanz gibt/existiert, die oder dass speziell nur mit „Mir“ verbunden ist oder in irgendeiner
    Beziehung zu „Mir“ steht.

    .

    Das "Ich" wird nicht bestritten. Es geht eher um die damit verbundenen Illusionen, was denn dieses "Ich" meint zu sein. Diese Illusionen zu erkennen und ggf. "auszuräumen" ist ein m.E. interessanter Weg.

    http://www.youtube.com/watch?v=sxwn1w7MJvk


    Zitat

    Wenn es ja anscheinend jede Menge anderer fühlender Wesen
    gibt den gegenüber ich Mitgefühl empfinden sollte! Oder anders - wenn alles eins ist und zusammengehört,
    wer oder was ist oder war der Buddha, der ja Erleuchtung erreichte, während ich noch Lichtjahre
    davon entfernt bin? Wo/ was ist der Unterschied?

    Danke!

    Die Lichtjahre. ;)

    ()

  • Technische Details zur Wiedergeburt

    • Tso Wang
    • 1. März 2014 um 21:00
    Mabuttar:

    Die Frage nach der Geburt oder Wiedergeburt gründet auf der Urfrage:

    "Wer oder Was bin ich ? "

    Als Beispiel gebe ich dir jetzt die technischen Details zur säkularen / rein materialistische Wiedergeburt ;) :

    Ich bin mein Körper und vor allem mein Gehirn, bin ein Objekt das streng von seiner Umwelt getrennt ist z.B. durch meine Haut.

    Ich bestehe aus vielen Teilchen und lebe in einer modernen Zeit ( ca. 2020 - 2050) in der durch Computertomographie alle meine Teilchen meines Körpers und vor allem meines Gehirns identifiziert werden können.

    Da ich nach meinem Tod weiterleben möchte erschaffe ich mir ein Klon und drucke ihn mir in meinen Klon-Drucker ( früher hieß das noch 3D Drucker)

    So nun steht der Klon vor mir und besteht genau aus den gleichen Teilchen wie ich.

    3 Fragen stelle ich euch:

    1. Wenn ich sterbe und der Klon nach testamentarlicher Anordnung direkt danach "aktiviert" wird, lebe ich dann wirklich in ihm weiter ?

    2. Wenn ich den Klon zu meinen Lebzeiten "aktiviere, aufwecke"; aus welchen und wievielen Augen sehe ich dann auf die Welt bzw. wen steuere "Ich" dann ?

    3. Sind deine / eure Antworten der 1. und 2. Frage ineinander konsistent ?

    Alles anzeigen


    .

    Lass uns spielen:

    Das könnte schwierig werden. Deine "Ich-Entität" (Persönliches Selbstmodell, PSM) besteht vermutlich aus Verknüpfungen in Deinem neuronalen Netzwerk. Dein Klon müsste ständig mit Deinen persönlichen Erfahrungen "ge-updated" werden (sonst wäre es ja kein "Analogon") . Wenn Du Dein "Sterbe-Erlebnis" (das vermutlich auch nichts anderes wäre als ein neuronales Korrelat) auf Deinen Klon übertragen würdest, müsste der Klon genau dasselbe "durchleben" :? , um "Du Selbst" zu sein, grins. Hat bisher noch niemand "überlebt", weil noch nicht erprobt. :badgrin:

    Ist nur meine persönliche Logik.

    ()

  • Was war nochmal Dukkha?

    • Tso Wang
    • 1. März 2014 um 20:43
    accinca:

    Für die meisten Menschen ist die Lehre der Befreiung die
    der Buddha lehrte nichts.


    .
    ()

  • Buddhismus und Daoismus

    • Tso Wang
    • 1. März 2014 um 19:16
    Frank1:

    Hallo void,

    Danke für Deine Informationen.

    Zitat

    Ideen von Rasse dienen nur dazu, Machtverhältnisse zu legitimieren.

    Das ist wohl eher Deine Meinung. Ich denke, dass es unterschiedliche Volksstämme gibt, ist eine Tatsache, die sich daraus ergibt, dass sie unterschiedliche Werte und Prinzipien örtlich entwickelt haben, die auch aus dem Leistungsprinzip eine höhere oder niedere Stellung bedingt. D.h. nicht das eine höhere Kultur nicht untergehen kann und eine niedere nicht aufsteigen. Das ist wie im Beruf.

    Hallo Mabuttar,

    ich möchte noch was zu den Moralvorstellungen sagen:

    Zitat

    Moral ist relativer Natur und wird erst nach Moralverfall oder abnehmendem Respekt gebraucht, der Zweck der Moral steht über der Moralregel.
    Erkenntnis: Moralvorstellungen sind menschgemacht.

    Ich bin der Meinung Moral ist ein besserer Sinn einen positiven Zweck zu erreichen als Unmoral, ist aber oft relativ, d.h. ich gebe Dir Recht: der Zweck der Moral steht über der Moralregel.

    Ich glaube nicht das Moralvorstellungen menschgemacht sind, sie ergeben sich aus dem besseren Sinn der Moral gegenüber der Unmoral.

    Tso Wang

    Toller Typ und Story in dem Video!

    Danke für Eure interessanten Beiträge

    Frank

    Alles anzeigen


    .

    Ja, er kann vieles ausdrücken. Neben daoistischen Gedanken oder dem hier auch schon verlinkten "Kohelet" finde ich das hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=TsMCdKXIni0

    auch nicht schlecht.

    Ich freue mich, daß Frank1 gegangen ist und Frank1 gekommen ist.

    ()

  • Buddhismus und Daoismus

    • Tso Wang
    • 1. März 2014 um 16:48

    .


    http://www.youtube.com/watch?v=7R7YSOuqkqE


    ()

  • Was war nochmal Dukkha?

    • Tso Wang
    • 1. März 2014 um 16:07
    Verrückter:

    "Geburt ist dukkha, Altern ist dukkha, Krankheit ist [...]" (Wikipedia: Dukkha)

    Warum ist Geburt dukkha? Wenn dukkha im Grunde Leiden ist und es im Buddhismus um die Aufhebung des dukkha geht, ist der Buddhismus dann im Endeffekt lebensfeindlich?


    .


    Nebenbei angemerkt: Du kannst auch im jüdisch-christlichen dazu etwas "Im Ansatz Ähnliches" (!) finden:

    "Es ist alles ganz eitel/nichtig/leid"


    http://www.die-bibel.de/online-bibeln/…stelle/Kohelet/


    (Kohelet)


    http://www.youtube.com/watch?v=ZbAhr0R-EkU


    ()

  • Technische Details zur Wiedergeburt

    • Tso Wang
    • 1. März 2014 um 15:04
    Bakram:

    Ihr lernt es wohl nie :roll:

    Das Thema "Wiedergeburt" ist völlig irrelevant. Sich damit zu beschäftigen nicht Teil des 8-fachen Pfads.. ...


    .


    "Ja, das ist wirklich unglaublich!" :)


    ()

    ------
    "Ein Zen-Meister trägt sechs seiner Schüler auf, einen Tag in absolutem Schweigen zu verbringen. Kaum sind die Mönche unter sich, sagt der erste: 'Ich werde nicht sprechen.' Darauf fährt der zweite den ersten an: 'Wir sollten doch kein Wort sagen!' Wie unbeherrscht ihr seid', sagte der dritte, 'warum habt ihr gesprochen?' 'Es ist gar nicht so einfach, eine Zeitlang nichts zu sagen', bemerkt da der vierte. 'Ich habe als einziger nicht gesprochen', stellt der fünfte zufrieden fest. Der sechste schüttelt den Kopf und sagt: 'Unglaublich'. "

  • Technische Details zur Wiedergeburt

    • Tso Wang
    • 1. März 2014 um 14:46
    mukti:
    hedin:

    @Merkur Uranus ist aber nicht an "Sutten-Geschichten" interessiert, sondern an den biologischen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten sowie an präzisen mathematischen Formeln, welche die "buddhistische" Wiedergeburt zu begründen vermögen.

    Säkular eben.................

    hedin

    Naja nachdem das Physische zerfällt und neu entsteht werden sich bezüglich der "Wiedergeburt" physikalische Gesetzmäßigkeiten mittels säkularer Wissenschaft nicht finden lassen.


    .

    Das "Genom" sieht das offenbar etwas anders. ;)


    Zitat


    Wenn da irgendwas hinüberwandert dann ist es was geistiges, das kann man abstrakt verstehen oder als etwas "feinstoffliches", messbar oder sonst irgendwie sinnlich erkennbar ist das nicht.

    _()_


    Das würde im "Netz der Konzepte" (s.o.: http://www.palikanon.com/digha/d01_4.htm ...) wohl in etwa 1.4.4 (2), 1.4.4 (3), 1.4.4. (4), .... 1.4.4 ("unendlich" :) ) entsprechen.

    "Haben da, Ihr Mönche, jene Asketen und Priester Zerstörung behauptet, des lebendigen Wesens Zerstörung, Vernichtung, Aufhebung angekündigt, nach sieben Urständen, war es gleichwohl von jenen ehrsamen Asketen und Priestern ohne Verständnis, ohne Einblick wahrgenommen, den durstverleiteten, eben in Aufregung und Unschlüssigkeit."

    (http://www.palikanon.com/digha/d01_5.htm)


    ()

  • Was war nochmal Dukkha?

    • Tso Wang
    • 1. März 2014 um 12:13
    Verrückter:
    MonikaMarie1:

    Die Geburt ist nicht mit Dukkha gleichzusetzen, solange Du diese als sinnvoll denkst.

    Die Sinnhaftigkeit der Dinge habe ich bei den bisherigen Beiträgen nicht berücksichtigt, z.T. weil ich auch das dukkha als sinnvoll betrachte. Mir scheint, dass Dukkha ausschließlich mit negativ bewerteten Begriffen assoziiert wird. Ich sehe in diesem Begriff aber eher die Herausforderung, die mit der Aufhebung des dukkha einhergeht. Für mich ist es daher nichts schlechtes, sondern viel mehr ein Wegweiser zum Glück: Dukkha ist daher vollkommen sinnvoll, ohne welches das Leben seinen Reiz verlieren würde und ohne welches auch das erstrebte Glück nicht möglich wäre. ....


    .


    "Der Hauptgrund, warum viele Menschen leiden, liegt darin, daß sie eine Befriedigung aus ihrem Leiden ziehen", sagte der Meister und machte dies an einem Beispiel deutlich: Neulich fuhr ich im Schlafwagen. Unter mir lag ein Mann, der die ganze Zeit stöhnte: "Mein Gott, bin ich durstig; ich bin ja so durstig..." So ging das die ganze Zeit. Schließlich stand ich auf, holte im Speisewagen ein Glas Wasser und brachte es dem Mann, der es dankbar nahm und in einem Zug leerte. Kaum lag ich wieder in meinem Bett, da hörte ich wieder seine Stimme: "Mein Gott, war ich durstig, ach, wie war ich durstig..."


    http://www.youtube.com/watch?v=BHUOZWu7soY


    ()

  • Technische Details zur Wiedergeburt

    • Tso Wang
    • 1. März 2014 um 12:03
    Merkur-Uranus:

    Da es in den verschiedenen buddhistischen Richtungen, Linien und Traditionen unterschiedliche Vorstellungen über Wiedergeburt gibt, freut es mich, wenn die unterschiedlichsten Ansichten und eben auch "technische Details" hier vorgestellt werden könnten.

    Es geht mir nicht um eine Diskussion ob Wiedergeburt möglich ist oder nicht. Mich interessieren hier einfach nur die unterschiedlichen Vorstellungen darüber (gerne auch links).

    Danke.


    .


    Brahmajala-Sutta:


    http://www.palikanon.com/digha/d01_4.htm


    ()

  • Buddhadhamma versus Buddhismus

    • Tso Wang
    • 25. Februar 2014 um 10:06

    .


    Da habe ich bei Dir keine Bedenken. :) Irgendwann geht jede Theorie in Praxis über. Wenn die dann auch noch so "beeindruckend" ist wie die erstere, ..... Chapeau !!!

    Ich wollte nur seine "Wo-hat-Tso-Wang-denn-gesagt-Frage" unterschwellig interpretieren. :)


    ()

  • Buddhadhamma versus Buddhismus

    • Tso Wang
    • 25. Februar 2014 um 00:26
    Jikjisa:
    Simo:

    Nein, aber bereits flüchtige Bekanntschaft mit den Suttas wird eine Ansicht berichtigen, man müsse Gier, Hass und Verblendung einfach nur "lieben lernen".

    @ Nancy:
    Es ist allerdings eine andere Sache sich selbst nicht dafür zu verdammen, dass man sie hat. Das käme einer Abneigung gleich (bzw. ginge noch darüber hinaus). Durch Sati(sampajjana)sieht die Sache allerdings gleich schon anders aus. :)


    Liebe Grüße.

    Wo hat Tso Wang denn gesagt, man müsse GHV lieben lernen ? ...


    .


    Er spielt vermutlich auf die "Löwenzahn-Geschichte" an, wo seine Interpretation offenbar dahingeht, die Liebe zum Löwenzahn würde bedeuten, ihm freien Lauf zu geben (der Zen-Meister darin war übrigens selbst "Garten-Experte", der vermutlich keinen "Löwenzahn-Garten" besaß, grins). Vielleicht kommt er selbst irgendwann darauf, was in dieser Geschichte mit "lieben" gemeint ist.


    Den hoffentlich nicht auf Verblendung beruhenden implizierten Vorwurf, ich hätte nicht einmal flüchtige Bekanntschaft mit den Suttas, nehme ich mal so hin. Vielleicht war es ja auch ein Kompliment. :) So nach dem Motto: "Da ist gar kein Buch" ;)


    http://www.youtube.com/watch?v=-Gkoy8mRtD4
    http://www.youtube.com/watch?v=msOH0-2P3Zg


    ()

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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