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Hatte Buddha

  • fotost
  • 8. März 2014 um 22:45
  • Zum letzten Beitrag
  • Axel Benz
    Gast
    • 9. März 2014 um 13:42
    • #26

    Durch Drücken des roten Ausrufezeichens im weißen Dreieck über dem Beitrag kannst du ihn melden und löschen lassen.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 9. März 2014 um 13:49
    • #27

    .
    das schickte mir Buddha heute....


    ich wünsche allen die unterwegs zu Nibbana sind dass sie dabei das leben und lächeln nicht verpassen/vergessen...wäre schon schade....

    _()_
    .

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  • accinca
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    • 9. März 2014 um 13:54
    • #28
    Axel Benz:

    Welche Arten sind laut welchen Psychologen bedenklich? Bitte mit Quellenangaben.


    Bestimmt gibt es da ganze Abhandlungen.
    Da bin ich sicher.

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (9. März 2014 um 13:55)

  • fotost
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    • 9. März 2014 um 13:54
    • #29
    Zitat

    There is a story in the Vinaya Pitaka about a certain monk named Chabbaggiya, who was some sort of a ‘prankster’ in the early monastic community. Once Chabbaggiya was playing with his fellow monks and what he did was to tickle his friend so much that he hyperventilated and died. When the Buddha learned about this he rebuked Chabbaggiya a lot and laid down a rule forbidding monks to tickle one another.

    This was not the only time that Chabbaggiya was censored by the Buddha. On another occasion he traveled with the order to a village; however, instead of staying calm as did his fellow monks, Chabbaggiya laughed out loud and played around in the village. The Buddha then laid down another rule forbidding monks to laugh out loud in the vicinity of the households. The rules have stood until today.

    Es gibt eine Geschichte in der Vinaya Pitaka über einen bestimmten Mönch namens Chabbaggiya, der so etwas wie ein "Spaßvogel" in der frühen klösterlichen Gemeinschaft war. Einst alberte Chabbaggiya mit den anderen Mönche herum und was er tat, war seinen Freund so sehr zu kitzeln, dass dieser hyperventiliert und starb. Als der Buddha davon erfuhr tadelte er Chabbaggiya heftig und erließ eine Regel, die Mönchen verbietet, einander zu kitzeln.

    Dies war nicht das einzige Mal, dass Chabbaggiya von Buddha gemaßregelt wurde. Bei einer anderen Gelegenheit reiste er mit der Mönchsgruppe zu einem Dorf. Aber statt sich ruhig zu verhalten wie seine Mitbrüder, lachte Chabbaggiya laut und spielte im Dorf herum. Der Buddha dann eine weitere Regel festgelegt die es Mönchen verbietet laut in der Nähe der Haushalte lachen. Die Regeln haben sich bis heute erhalten.

  • Axel Benz
    Gast
    • 9. März 2014 um 14:04
    • #30
    accinca:
    Axel Benz:

    Welche Arten sind laut welchen Psychologen bedenklich? Bitte mit Quellenangaben.


    Bestimmt gibt es da ganze Abhandlungen.
    Da bin ich sicher.


    Man kann's jedenfalls einfach mal behaupten, auch wenn man nicht den Hauch eines Belegs anführen kann...

  • fotost
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    • 9. März 2014 um 14:12
    • #31
    accinca:
    Axel Benz:

    Welche Arten sind laut welchen Psychologen bedenklich? Bitte mit Quellenangaben.


    Bestimmt gibt es da ganze Abhandlungen.
    Da bin ich sicher.

    http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/Int.1-Lachen_und_Krankheit.pdf‎

    Lachen kann schon Ausdruck körperlicher Erkrankungen sein oder auch Komponente psychischer Defekte. Ein Beispiel für körperliche Erkrankungen mit Lachen als Symptom ist Amyotrophe Lateralsklerose - http://de.wikipedia.org/wiki/Amyotrophe_Lateralsklerose.
    Es gibt auch antisoziales, psychophatisches Lachen etwa eines Hitlers, der sich darüber erheitert hat, wenn seine Feinde gestorben sind.

    Also nicht jedes Lachen ist Zeichen von Gesundheit und Lebensfreude, aber darum ging es hier doch gar nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von fotost (9. März 2014 um 14:21)

  • nibbuti
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    • 9. März 2014 um 14:12
    • #32
    Doris Rasevic-Benz:


    Das ist auch ein gewisser Schutz davor, nicht mir faulen Eiern beworfen zu werden, wenn man in ein Dorf kommt, sondern frische Eier für den Verzehr zu erhalten. Sie leben schließlich davon, beschenkt zu werden …


    Was denken Sie, Frau Rasevic-Benz, ist zuträglich und was ist unbedenklich:

    (a) Von freiwillig gegebenen Requisiten (Nahrung, Kleidung, Behausung, Medizin) zu leben, während man Gier nach 'mehr', Hass gegen 'andere' und geistige Verblendung aufgibt (siehe hier), oder (b) von Requisiten sowie Produkten zu leben, die das Leben bequemer machen, aufwendig in der Herstellung sind, deren Herstellung und Entsorgung die Umwelt zunehmend belastet und die in Dritte-Welt-Ländern unter Bedingungen hergestellt wurden, denen man sich selbst nicht freiwillig unterziehen würde?

    :?:

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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    Einmal editiert, zuletzt von nibbuti (9. März 2014 um 14:13)

  • nyalaana
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    • 9. März 2014 um 14:12
    • #33

    Das sind keine Filmaufnahmen die wir im Palikanon haben. Es sind Texte die lange nach seinem Tode aufgeschrieben wurden. Im Palikanon wird wohl auch kaum etwas davon stehen, dass er vor den großen Reden die er vor viel Publikum hielt -oder danach- geschissen und gepisst hat. Da er aber gegessen hat, dürfen wir annehmen, dass das wohl doch der Fall war. Es gibt also Dinge die Buddha tat, die nicht im Palikanon stehen... Die Texte wurden zu einem bestimmten Zweck aufgeschrieben, um den Budddhismus weiter zu tragen. Wer will aussschließen, dass die beiden Argumente die Anguilama anführt nicht doch eine Rolle gespielt haben beim niederschreiben der Texte.

    Angulimala:

    Auch heikel ist es, wenn kulturelle Gegebenheiten von vor über 2500 Jahren als Buddhismus "verkauft" werden. Dass in asiatischen Ländern ein heiliger Mann nicht lacht, um als heilig zu wirken, ist ebenso ein "Grund" fürs Nichtlachen.

    Man schreibt halt von einem Heiligen nicht, dass er gelacht hat, wenn das als nicht Heilig gilt. Die Lehrreden sind Lehrreden, alles hat dort seine Bedeutung, die die das geschrieben haben wollten kein "Tagebuch des Buddhas" oder eine Beschreibung wie es wirklich war, sie wollten Lehrreden verfassen. Der Palikanon ist keine unvoreingenommene beobachtende Beschreibung von dem was Buddha tat oder nicht. Das sind keine Texte von Augenzeugen die auch mal was unwesentliches aufgeschrieben haben.

    Welches Konzept hat man über jemanden der nicht lacht? Lacht er nicht weil er auf Grund seiner "Erleuchtung" keine Gefühle mehr hat, weil er keine Vorurteile mehr und keine Bewertungen mehr hat und deswegen weniger Dinge lustig findet( wenn man überhaupt wegen Vorurteilen und Bewertungen lacht)? Weil er ein Übermensch ist? Oder hat er sich Lachen verkniffen, weil er wenn er lachen würde als "nicht Heilig" gelten würde? Das würde ja auf einmal einen "eitlen" Buddha schaffen...
    Oder hat er aber doch gelacht, wenn er zB nicht vor Dutzenden von Mönchen stand sondern wenn er in ganz kleinem Kreis war. Oder hat er gelacht wenn er nicht in der Nähe von Siedlungen war? Also nur beim Wandern?

    Je nachdem wie "menschlich" unser Konzept vom Buddha ist, können wir ihm auch ein Lachen zugestehen oder nicht.

  • nibbuti
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    • 9. März 2014 um 14:17
    • #34
    nyalaana:

    Das sind keine Texte von Augenzeugen die auch mal was unwesentliches aufgeschrieben haben.


    Hi nyalaana. Aufgeschreiben wurden die Lehrreden bekanntlich später. Aber ist eine Person deiner Ansicht nach erst dann ein Augenzeuge, wenn er oder sie auch etwas Unwesentlichem Beachtung schenkt?

    Grüße

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  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 9. März 2014 um 14:35
    • #35

    Solange ich nicht erwacht bin, kann ich nichts dazu sagen, ob ein Erwachter lacht. Ich kann mir vorstellen, dass durch den Gesamtüberblick das gesamte Bewerten und das Unverhoffte, welches spontanes natürliches Lachen erzeugt, wegfällt. Also weniger Grund zum Lachen und zum Weinen...

    Andererseits sehe ich, dass durch Meditation ein feiner, spontaner Humor entsteht. Yogis sind humorvolle und auch sehr praktische Menschen, die direkten Zugang zu den Dingen haben, wie sie sind. Warum genau, kann ich nicht sagen, hab das auch nirgends gelesen, sondern erlebe es so.
    Mangelnder Humor ist mMn Ausdruck von mangelnder Intelligenz - oder eben Resultat eines zu engen und falsch verstandenen ethischen "Dress-Codes".

    Solange ich nicht erwacht bin, kann ich sagen, dass Lachen (ohne Schadenfreude) eine der besten Methoden ist, das Herz zu erleichtern. Wer arbeitet, isst, schläft und nachdenkt, muss zum Ausgleich auch lachen. ;)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Elliot
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    • 9. März 2014 um 14:46
    • #36

    Zumindest vor seinem Erwachen hat der Buddha bestimmt auch hin und wieder gelacht:

    Zitat

    " Māgandiya, früher, als ich ein Leben zu Hause führte, vergnügte ich mich, versorgt und ausgestattet mit den fünf Strängen sinnlichen Vergnügens: mit Formen, die mit dem Auge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Klängen, die mit dem Ohr erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Gerüchen, die mit der Nase erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Geschmäckern, die mit der Zunge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Berührungsobjekten, die mit dem Körper erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen.

    Ich hatte drei Paläste, einen für die Regenzeit, einen für den Winter und einen für den Sommer. Ich hielt mich die vier Monate der Regenzeit über im Regenzeit-Palast auf, vergnügte mich mit Musikern, die alle Frauen waren, und ich ging nicht zum unteren Palast hinunter."

    (MN 75)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • nyalaana
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    • 9. März 2014 um 15:17
    • #37
    nibbuti:

    Aber ist eine Person deiner Ansicht nach erst dann ein Augenzeuge, wenn er oder sie auch etwas Unwesentlichem Beachtung schenkt?


    Nein, natürlich ist es nicht meine Meinung, dass nur wenn man Unwesentliches schreibt, das einen zum Augenzeugen macht.
    Ich fasse mich dazu also genauer:
    Auf der einen Seite haben wir die Mönche, die die Lehrreden aufschreiben, die sie erzählt bekommen haben und die sie auswendig lernten. Die also im Dienste ihrer Religion, für die Weiterverbreitung ihrer Religion, Texte über ihrem "Religionsstifter" aufgeschrieben haben, die also sehr parteilich schreiben, die Buddha toll da stehen lassen wollten, die ihren Glauben aufgeschrieben haben. Es sind Lehrreden, keine Beschreibungen davon wie sich Buddha verhalten hat, wenn er nicht gelehrt hat.
    Wenn ich mir nun eine andere Seite vorstelle, zB jemanden aus einer anderen Kultur, oder einen Reporter aus den Jetzt-Zeit, dann kann ich mir vorstellen, dass Texte ganz anders aussehen würden. Dann kann ich mir vorstellen, dass sojemand auch was schreiben würde, was aus Sicht der buddhistischen Mönche unschicklich ist, oder unwesentlich ist. Sojemand könnte zB auch beobachtet haben dass Er mal gelacht hat, auch ohne dass daraus gleich eine Lehrrede gemacht wurde. Sojemand würde das dann auch eher mal aufgeschrieben haben. Aber für diese Vorstellungen von mir , diese Spekualtionen gibt es sicher einen Palikanonspezialwort.

    Wo schreibt der Palikanon etwas darüber wie sich Buddha verhalten hat, wenn er nicht gelehrt hat?
    Man könnte höchstens sagen, dass er bei öffentlichen Auftritten, wenn er Lehrreden gehalten hat, gelächelt, aber nicht lauthals losgelacht hat. Das ist dann ein Fingerzeig darauf, dass er das Mittel des Humors eingesetzt hat. Das sagt dann noch nicht einmal was darüber, ob die die über ihn geschreiben haben Lautes lachen zensiert haben, weil sie es für unwichtig hielten, weil sie ihn nicht als unheilig darstellen wollten, oder weil er tatsächlich nie gelacht hat, also garkeine Zensur vorliegt.
    Wie will man sich sicher sein, dass diejenigen die überliefert haben keine Konzepte hatten und deswegen nicht über ihre Konzepte gefiltert haben?

  • Nils
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    • 9. März 2014 um 16:00
    • #38

    Ob Buddha gelacht hat, weiß ich nicht. Ich sehe ihn eher als ernsten und strengen Meditierenden. Aber es gibt verschiedene Buddhas wie es verschiedene Menschen gibt. Erleuchtete sind auch Menschen und lachen deshalb normalerweise. Sie lachen nur oft aus anderen Gründen. Erleuchtete leben in der Einheit. Und wenn in der Einheit etwas Lustiges geschieht, dann lacht der Buddha. Es war einmal ein Zen-Meister, der lebte auf einem Berg. Eines Tages verdeckte der Mond plötzlich die Sonne. Der Zen-Meister lachte so laut, dass es die Menschen im Tal hörten.

    Nach meiner Erfahrung lacht man als Erleuchteter öfter. Man hat eine positive Psyche und kann sich auch an kleinen Dingen erfreuen. Solange ein Erleuchteter auf der Erde lebt, lebt er auch in den Energien der Erde. Lachen kann innere Verspannungen und blockierte Gefühle lösen. Lachen kann zur Erleuchtung führen. In meinen Yogagruppen habe ich regelmäßig Witze gemacht und die Menschen zum Lachen gebracht. Es war eine spirituelle Technik, die oft sehr hilfreich ist. Als eine Frau an Krebs starb, haben wir bewusst Lach Yoga gemacht, um uns aus der depressiven Stimmung zu bringen. Der chinesische Meister Dschuang Dsi lachte viel, als seine Frau gestorben war. So überwand er seinen Kummer.

    Lachen hat seine Zeit und Weinen hat seine Zeit. Es ist aus meiner Sicht ein Fehler, derartige Gefühle zu verdrängen. Man sollte aber sich auch nicht darin verlieren. Ein Erleuchteter verweilt primär in der Ruhe, im anhaftungslosen Sein und im Licht (im Nirwana, im Glück). In der Erleuchtung entsteht inneres Glück. Das bringt den Erleuchteten zum Lächeln. Das Lächeln des Buddhas zeigt sein inneres Glück an. Wenn ein Buddha lacht, hat er Humor. Und das ist gut so. :D:lol::badgrin::evil::roll:;)

  • nibbuti
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    • 9. März 2014 um 16:20
    • #39
    nyalaana:


    Wo schreibt der Palikanon etwas darüber wie sich Buddha verhalten hat, wenn er nicht gelehrt hat

    Zitat

    Dadurch aber, dass der Herr Gotama seinen Schülern die von ihm durchschaute Lehre weist, die die Wesen zur Läuterung führt, zur Überwindung von Sorge und Kummer, zum Aufhören von Schmerz und Trübsal, zur Gewinnung des rechten Weges, zur Verwirklichung Nibbānas, wird wohl dadurch die ganze Welt oder die Hälfte oder ein Drittel der Welt Erlösung finden?«

    Auf diese Worte schwieg der Erhabene.

    A 10.95

    Zitat

    Brahmane, jetzt kann es sein, daß du denkst: 'Vielleicht ist der Mönch Gotama noch nicht einmal heute frei von Begierde, Haß und Verblendung, was der Grund dafür ist, daß er sich immer noch an entlegene Lagerstätten im Dschungeldickicht im Wald zurückzieht.' Aber du solltest nicht so denken. Weil ich zweierlei Nutzen darin sehe, geschieht es, daß ich mich immer noch an entlegene Lagerstätten im Dschungeldickicht im Wald zurückziehe: Ich sehe darin einen angenehmen Aufenthaltsort für mich, hier und jetzt, und ich habe Mitgefühl für künftige Generationen."

    M 4

    Zitat


    "Jedoch, Ānanda, es gibt dieses Verweilen, das vom Tathāgata entdeckt wurde: innerlich in Leerheit einzutreten und darin zu verweilen, indem man allen Merkmalen keine Aufmerksamkeit widmet. Wenn der Tathāgata, während er so verweilt, von Bhikkhus oder Bhikkhunīs besucht wird, von Laienanhängern oder Laienanhängerinnen, von Königen oder deren Ministern, von Lehrern anderer Sekten oder deren Anhängern, dann spricht er, mit einem Geist der sich der Abgeschiedenheit zuwendet, der nach Abgeschiedenheit strebt und trachtet, zurückgezogen, der sich an Entsagung erfreut, und insgesamt mit den Dingen, die die Grundlage für die Triebe bilden, abgeschlossen hat, dann spricht er stets auf eine Weise, die darauf abzielt, sie zu entlassen."

    M 122

    Zitat

    'Das Dhamma lehr'n, genug davon,
    Das selbst für mich so schwierig war;
    Denn niemals wird's verstanden sein
    Von jenen voller Gier und Haß.
    Gehüllt in Lust und Dunkelheit
    Sie tiefes Dhamma niemals seh'n;
    Dies schwimmt nicht mit der Weltlichkeit,
    Tiefgründig, schwierig und subtil.'

    Indem ich dies erwog, neigte mein Geist eher zur Untätigkeit als zum Lehren des Dhamma."

    M 26

    Alles anzeigen

    usw.


    nyalaana:

    Wie will man sich sicher sein, dass diejenigen die überliefert haben keine Konzepte hatten und deswegen nicht über ihre Konzepte gefiltert haben?


    'Sicher' ist sich bekanntlich nur der Wahnsinnige, nyalaana.

    Aber die obigen Frage entspringen eher der eigenen Zweifelssucht als einer sachlichen Auseinandersetzung oder praktischen Umsetzung der antiken Überlieferungen.

    Wer die Quellen gelesen hat, dem kommen solche Frage (wie oben) nicht auf.

    Liebe Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • Tso Wang
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    • 9. März 2014 um 16:53
    • #40
    fotost:
    accinca:


    Bestimmt gibt es da ganze Abhandlungen.
    Da bin ich sicher.

    http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/Int.1-Lachen_und_Krankheit.pdf‎

    Lachen kann schon Ausdruck körperlicher Erkrankungen sein oder auch Komponente psychischer Defekte. Ein Beispiel für körperliche Erkrankungen mit Lachen als Symptom ist Amyotrophe Lateralsklerose - http://de.wikipedia.org/wiki/Amyotrophe_Lateralsklerose.
    Es gibt auch antisoziales, psychophatisches Lachen etwa eines Hitlers, der sich darüber erheitert hat, wenn seine Feinde gestorben sind.

    Also nicht jedes Lachen ist Zeichen von Gesundheit und Lebensfreude, aber darum ging es hier doch gar nicht.

    .

    Ich verstehe in diesem Zusammenhang nicht, wieso pathologisches Lachen psychologisch bedenklich sein soll. Eine physiologische Dysfunktion (wie ALS) , die einen motorischen Reiz auslöst, psychologisch zu bewerten, macht m.E. genauso viel Sinn, wie das schmerzverzehrte Gesicht eines Zahnschmerzpatienten als psychologisch bedenklich einzustufen.

    Klar können manche physiognomen Erscheinungen, die an ein Lachen erinnern, pathologisch bedingt sein (wie bei der ALS), aber um diese Form des Lachen geht es hier doch eigentlich nicht ("Buddha - Lachen"). Ansonsten könnte man im Umkehrschluß zahlreiche emotionslos erscheinende Gesichtsausdrücke ebenfalls pathologisch klassifizieren. Und dann würde die Diskussion m.E. im Absurden enden.

    Vielleicht habe ich da allerdings auch etwas mißverstanden. Dann nehme ich alles zurück. :)

    ()

    坐忘

  • Matthias65
    Gast
    • 9. März 2014 um 16:57
    • #41
    Nils:

    Der chinesische Meister Dschuang Dsi lachte viel, als seine Frau gestorben war. So überwand er seinen Kummer.

    Hallo Nils,

    das ist zwar schön für den chinesischen Meister, dass er so seinen Kummer überwand, aber wer im Westen auch nur ansatzweise versucht, seine Trauer auf diese Art und Weise zu bewältigen, der würde mindestens eine "Therapie" genießen dürfen.

    Grundsätzlich sehe ich das aber ähnlich wie Du:

    Nils:

    Ob Buddha gelacht hat, weiß ich nicht. Ich sehe ihn eher als ernsten und strengen Meditierenden

    wobei ich jedoch zugebe, keinerlei Erleuchtungserfahrungen zu haben, sondern ich sehe mich als Übender.

    Nils:

    Nach meiner Erfahrung lacht man als Erleuchteter öfter.

    Wenn Du schreibst "aus meiner Erfahrung lacht man als Erleuchteter häufiger" , frage ich mich schon, was Du uns damit sagen möchtest.

    Nils:

    Lachen kann innere Verspannungen und blockierte Gefühle lösen.

    Das sehe ich auch so wobei es wiederum fraglich wäre ob der Buddha in seiner tiefen Versenkung es nötig gehabt hätte, blockierte Gefühle zu lösen. Sicherlich nicht. Er hatte andere Mittel und Wege.

  • nyalaana
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    • 9. März 2014 um 17:06
    • #42
    nibbuti:

    schwiegend, an einem angenehmen Aufenthaltsort, verweilend und mit einem Geist der sich der Abgeschiedenheit zuwendet


    Das ist sicher eine der Tätigkeiten, die er tat wenn er nicht lehrte.
    Dir fällt aber auch auf, dass das voll dem Bild des "heiligen Buddha" entspricht, dass man gerne in den heiligen Schriften eines Glaubens über den Religionsstifter zeichnen will?
    Das ist aber nicht alles was er tat. Wenn man aber Lehrreden von ihm, für die Mönchsorden erhalten und aufschreiben will, dann ist es ganz normal den Alltag etc wegzulassen, der gehöhrt ja auch nicht zu der Lehrrede, aber trotzdem ist er vorhanden. Nur muss man ihn ja nicht für Lehrreden aufschreiben. Ausser dem "verweilen in Meditation" hat er also auch noch Bettelgänge fürs Essen gemacht und ist von einem Ort zum anderen Ort gegangen und und und etc... Das ist aber reine Logik und nicht Zweifelsucht. Und dass er das nicht immer schweigend gemacht hat, gut das ist nun wieder Spekualtion. Er ist ja nicht immer alleine gegangen. Ich denke meist hat er ja noch einige andere Mönche dabei gehabt. Die haben sich beim wandern sicher unterhalten. Ob er dabei dann immer geschwiegen hat. Ich denke eher manchmal hat er nichts gesagt, manchmal hat er sich auch unterhalten und manchmal sind aus diesen Unterhaltungen auch Lehrreden/Belehrugen geworden, die dann ja auch im Palikanon zu finden sind. Und laut Ordinationsregeln darf ja auch ausserhalb von Ortschaften gelacht werden, vielleicht tat er das ja auch einmal während seiner vielen Jahre der Wanderschaft.

  • Axel Benz
    Gast
    • 9. März 2014 um 17:11
    • #43
    Tso Wang:


    Ich verstehe in diesem Zusammenhang nicht, wieso pathologisches Lachen psychologisch bedenklich sein soll. Eine physiologische Dysfunktion (wie ALS) , die einen motorischen Reiz auslöst, psychologisch zu bewerten, macht m.E. genauso viel Sinn, wie das schmerzverzehrte Gesicht eines Zahnschmerzpatienten als psychologisch bedenklich einzustufen.

    Klar können manche physiognomen Erscheinungen, die an ein Lachen erinnern, pathologisch bedingt sein (wie bei der ALS), aber um diese Form des Lachen geht es hier doch eigentlich nicht ("Buddha - Lachen"). Ansonsten könnte man im Umkehrschluß zahlreiche emotionslos erscheinende Gesichtsausdrücke ebenfalls pathologisch klassifizieren. Und dann würde die Diskussion m.E. im Absurden enden.

    Vielleicht habe ich da allerdings auch etwas mißverstanden. Dann nehme ich alles zurück. :)

    ()


    Ich denke, es ging fotost zweimal (so auch bei seiner Übersetzung) um den ehrenwerten Versuch, die Luft rauszunehmen und Frieden zu stiften. Dass das zweimal am eigentlichen Punkt vorbeiging, wissen wohl auch alle Beteiligten und man kann es damit gut sein lassen.

  • fotost
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    • 9. März 2014 um 17:27
    • #44
    Tso Wang:


    Vielleicht habe ich da allerdings auch etwas mißverstanden. Dann nehme ich alles zurück. :)

    Lies einfach das PDF 'PSYCHIATRIE HEUTE von Prof. Dr. med. Volker Faust' das ich verlinkt habe. ALS habe ich ausdrücklich als Beispiel für eine körperliche Erkrankung angeführt, bei der unpassendes Lachen als Symptom angeführt wird.

    Aber ganz egal, das ganze führt sowieso völlig vom Thema weg. Es ging ja nicht um die Extreme, sondern um die Frage, ob Buddha Humor hatte und dies sich durch Lachen ausgedrückt hat.

    Einige der Ansätze hier haben mich etwas weiter gebracht, danke dafür

    • Die Idee, daß das Fehlen von jedem Hinweis auch mit Erwartungshaltungen seiner Zeit zu tun haben können
    • Die Idee, daß der PK Gewichtungen der Inhalte aus der Sicht der ersten (Auf)schreiber enthält
    • Man sich (besser ich mir) über die Komplexität der Ursachen für Lachen und die Bedingtheit von Humor Gedanken machen könnte
  • kanshiketsu
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    • 9. März 2014 um 17:58
    • #45

    Vielleicht kann ja jemand damit was anfangen......


    Zitat

    Buddha-Natur ist also kein Ding, das wir durch spezielle Meditationen und geheime Lehren
    entdecken könnten. Es ist kein Ding, sondern die Freiheit, die spürbar wird, wenn wir alle Ansichten
    aufgeben. Wenn wir alle Ansichten aufgeben, entsteht kosmischer Humor. Das ist das Lachen der
    zehnten Tara im Lobpreis in einundzwanzig Versen: "Das Gelächter von Tuttare erschüttert Götter
    und Dämonen.”

    Quelle:
    Sylvia Wetzel zum Thema "Buddhanatur" in
    Form ist Leere - Leere ist Form/Buddhistische Themen und Lehrbegriffe/
    Themenschwerpunkt: Buddhanatur/Buddhistischer Studienverlag
    Seite 27

    Das Tao ist nicht auf die Vereinigung mit den Menschen bedacht;
    wenn die Menschen auf nichts bedacht sind, vereinigen sie sich mit dem Tao.
    Yuanwu Keqin (1063 - 1135)

  • gbg
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    • 9. März 2014 um 18:12
    • #46
    kanshiketsu:

    Vielleicht kann ja jemand damit was anfangen......


    Zitat

    Buddha-Natur ist also kein Ding, das wir durch spezielle Meditationen und geheime Lehren
    entdecken könnten. Es ist kein Ding, sondern die Freiheit, die spürbar wird, wenn wir alle Ansichten
    aufgeben. Wenn wir alle Ansichten aufgeben, entsteht kosmischer Humor. Das ist das Lachen der
    zehnten Tara im Lobpreis in einundzwanzig Versen: "Das Gelächter von Tuttare erschüttert Götter
    und Dämonen.”

    Quelle:
    Sylvia Wetzel zum Thema "Buddhanatur" in
    Form ist Leere - Leere ist Form/Buddhistische Themen und Lehrbegriffe/
    Themenschwerpunkt: Buddhanatur/Buddhistischer Studienverlag
    Seite 27

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    Danke kanshiketsu für diesen Beitrag.

    Er verlangt regelrecht nach einer Klarstellung.

    Das genau Gegenteil ist der Fall.
    Buddhanatur erkennt sich bedingt entstanden und leer. D.h. nicht intrinsisch bestehend sondern in Abhängigkeit.
    Die Abhängigkeit ist es aber gerade die verlangt! sich nicht nur um sich selbst, sondern genauso auch um andere zu kümmern.
    Goldene Uhren als nicht intrinsisch zu betrachten aber auch eben sich in seiner Abhängigkeit den anderen Menschen umso verbundener zu fühlen und zu zeigen.
    Das kann man gut über Humor tun, aber man sollte dann nicht über andere lachen sondern über sich selbst lachen können.

    Viele Grüße

  • Tso Wang
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    • 9. März 2014 um 18:15
    • #47

    .

    Useless Benz & fotost
    Danke für die Klarstellung. :)

    ()

    坐忘

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 9. März 2014 um 18:20
    • #48
    gbg:

    Er verlangt regelrecht nach einer Klarstellung.

    Das genau Gegenteil ist der Fall.
    Buddhanatur erkennt sich bedingt entstanden und leer. D.h. nicht intrinsisch bestehend sondern in Abhängigkeit.
    Die Abhängigkeit ist es aber gerade die verlangt! sich nicht nur um sich selbst, sondern genauso auch um andere zu kümmern.
    Goldene Uhren als nicht intrinsisch zu betrachten aber auch eben sich in seiner Abhängigkeit den anderen Menschen umso verbundener zu fühlen und zu zeigen.
    Das kann man gut über Humor tun, aber man sollte dann nicht über andere lachen sondern über sich selbst lachen können.

    sind das deine ganz persönlichen erkenntnisse?
    oder wie soll ich das verstehen?

    _()_
    .

  • gbg
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    • 9. März 2014 um 18:26
    • #49
    Zorița Câmpeanu:
    gbg:

    Er verlangt regelrecht nach einer Klarstellung.

    Das genau Gegenteil ist der Fall.
    Buddhanatur erkennt sich bedingt entstanden und leer. D.h. nicht intrinsisch bestehend sondern in Abhängigkeit.
    Die Abhängigkeit ist es aber gerade die verlangt! sich nicht nur um sich selbst, sondern genauso auch um andere zu kümmern.
    Goldene Uhren als nicht intrinsisch zu betrachten aber auch eben sich in seiner Abhängigkeit den anderen Menschen umso verbundener zu fühlen und zu zeigen.
    Das kann man gut über Humor tun, aber man sollte dann nicht über andere lachen sondern über sich selbst lachen können.

    sind das deine ganz persönlichen erkenntnisse?
    oder wie soll ich das verstehen?

    _()_
    .

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    Hallo Zorita. Sowohl als auch.
    Man kann über Karma, indem man es nicht ignoriert in den Götterhimmel aufsteigen, wo Milch und Honig fließen, aber eben nur für die Götter, oder aber sich um die Schutzbedürftigen kümmern bis ans Ende der Welt.
    Die Lehre Buddhas ist deshalb auch an die Wünsche bzw. Präferenzen der jeweiligern Schüler anzupassen. Aber man kann ihnen auch nichtsdestotrotz raten. Ja, das ist meine Meinung dazu, liebe Zorita.

  • Nils
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    • 9. März 2014 um 18:37
    • #50
    Matthias65:
    Nils:

    Nach meiner Erfahrung lacht man als Erleuchteter öfter.


    Wenn Du schreibst "aus meiner Erfahrung lacht man als Erleuchteter häufiger" , frage ich mich schon, was Du uns damit sagen möchtest.


    Ich möchte damit sagen, dass ich das so erfahren habe. :lol:

    Matthias65:
    Nils:

    Lachen kann innere Verspannungen und blockierte Gefühle lösen.


    Das sehe ich auch so wobei es wiederum fraglich wäre ob der Buddha in seiner tiefen Versenkung es nötig gehabt hätte, blockierte Gefühle zu lösen. Sicherlich nicht. Er hatte andere Mittel und Wege.


    In der tiefen Versenkung hat Buddha gelächelt und nicht gelacht. Aber er war ja nicht immer in der tiefen Versenkung. Er hat auch gelebt, gegessen und geredet. Er war in Kontakt mit der Umwelt und mit anderen Menschen. Und da kann man schon mal etwas zum Lachen haben. Aber es kommt wie gesagt auf den Typ an. Manche Erleuchtete weinen viel, manche lachen viel und manche haben eher eine ernste Natur. Buddha betonte den Gleichmut. Aber viele chinesische Statuen zeigen einen lachenden Buddha. Ich habe beide Sorten von Buddhas in meiner Yogihütte.

    Zitate: “Hotei, ein Zenmeister, kam eines Tages durch ein Dorf. Er war einer der schönsten Menschen, die jemals auf der Erde gewesen sind. Er war bei den Leuten als der „lachende Buddha“ bekannt, denn er lachte immer und überall. Manchmal jedoch saß er einfach unter einem Baum. So auch in diesem Dorf. Er saß ohne zu lachen, mit geschlossenen Augen, unter einem Baum. Er hatte nicht einmal ein kleines Lächeln auf dem Gesicht und war völlig ruhig und gesammelt. Jemand fragte ihn: „Hotei, du lachst ja gar nicht?“ Er öffnete seine Augen und sagte: „Ich bereite mich darauf vor.“
    http://zentao.wordpress.com/2012/02/13/lachen-ist-gesund/

    Der Weise ist heiter. Der Humor kann über das bloß Relative lächeln, weiss um etwas, das über das Menschentum hinausreicht, kann schmunzeln, weil er sich und die vergänglichen Dinge nicht mehr so todernst, nicht mehr so wichtig nimmt. "Seid heiter, Jünger, euer Teil ist sichrer Wahnerlöschung Heil."
    http://www.buddha-dhamma.de/humor.htm

    Der historische Buddha soll der Legende nach nie laut gelacht haben, sondern milde gelächelt. Dennoch sind Heiterkeit und lautes Lachen den Buddhisten nicht unbekannt. Im Gegenteil: durch die Negierung des Ich als Illusion kommt es immer wieder zu paradoxen, komischen Situationen. Sylvia Wetzel: "Ich merke oft, dass ich auf meinem Meditationskissen sitze und anfange, zu lachen, weil plötzlich eine Einsicht, die ich als sehr gut betrachtet habe, als eingeschränkt sich auftut, dann sitze ich auf meinem Kissen und fang an zu lachen, mitten in der Meditation. Einsicht wird von Lachen begleitet."
    http://www.deutschlandradiokultur.de/der-laechelnde…ticle_id=192064

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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