Der Leser selbst steht jedoch ebenso in der Verantwortung, nur zu lesen, was auch geschrieben ist, ohne (zu viel) hineinzulesen zu wollen.
Und ich denke, jeder, der schreibt, trägt die Verantwortung, die Aussagen anderer nicht zu verdrehen oder zurechtzubiegen, um eine konkrete Person zu verunglimpfen oder zu diskreditieren. Das ist mein Beispiel. Ich habe woanders geschrieben, dass Ñāṇavīra für Mettiko Bhikkhu in Bezug auf Dharma der Beste ist. Warum? Er hatte zuerst Samanera Bodhesako übersetzt, der Herausgeber von Notizen zu Dharma war, dann hatte er alle MN-Sutten nach dem Prinzip von Ñāṇavīra gestaltet, und er hatte das gewaltige Werk auf Deutsch übersetzt und ausführlich kommentiert. Wenn es ins Modell nicht passt, gehört zur rechten Rede einfach, die andere Position zu tolerieren.
Und im letzten Buch bezieht er sich wieder auf Ñāṇavīra. Warum entsteht so viel Trubel auf dem Faden? Jeder hat recht, solange es die Nutzungsbedingungen des Forums nicht verletzt.