Guten Abend.
Mir kommt dazu immer wieder diese weite und grüne Wiese die ich sehr oft gesehen habe, wenn jemand starb. Oft hatte ich meine tote Oma in Träumen gesehen und sie zeigte mir bei ein paar meiner Verwandten (zu denen ich keinen Kontakt mehr hatte) das sie gestorben sind. Auf dieser Wiese war ein langer Tisch mit vielen Stühlen. Sie schaute mich an und dann sah sie zu dem Verstorbenen der sich auf einen der Stühle setzte. Es fühlte sich sehr frei und sehr schön dort an.
Ich wurde damals nicht informiert und wusste daher von garnichts, nur durch den Traum. Ich rief ein paar Tage später dort an, weil mich dieser Traum nicht loslassen wollte und dann hab ich erfahren, dass die Person 2 Tage zuvor beerdigt wurde. Das hat mich ehrlich gesagt kurz schockiert und mir sind nach dem Auflegen die Tränen gekommen.
Ich war sehr dankbar über diesen Traum, denn ich konnte so auf meine Weise Abschied nehmen durch den Beistand meiner verstorbenen Oma. Sie hat schon immer die Famile zusammen gehalten. Da meine Oma Christin war und diese Menschen die ich sah keinen wirklichen Glauben hatten so weit ich weiss, gehe ich davon aus, das die bedingungslose Liebe ausreicht, um einander helfen zu können, auch nach dem Tod.
Ich machte mir oft Gedanken ob ich nicht in ihrem Himmel mal Hallo sagen kann, weil ich aus der Kirche ausgetreten bin, aber durch solche Träume weiss ich einfach, das sowas überhaupt keine Rolle spielt. Es ist ein Dasein in reinster Form und unbeschreiblich bewegend, da zählt was wir uns wirklich zu sagen haben.
Liebe Grüße,
Lassi