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Wie könnte Wiedergeburt aussehen ?

  • Kaiman
  • 16. Februar 2026 um 17:57
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  • Lassi
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    • 18. Februar 2026 um 22:37
    • #26

    Guten Abend.


    Mir kommt dazu immer wieder diese weite und grüne Wiese die ich sehr oft gesehen habe, wenn jemand starb. Oft hatte ich meine tote Oma in Träumen gesehen und sie zeigte mir bei ein paar meiner Verwandten (zu denen ich keinen Kontakt mehr hatte) das sie gestorben sind. Auf dieser Wiese war ein langer Tisch mit vielen Stühlen. Sie schaute mich an und dann sah sie zu dem Verstorbenen der sich auf einen der Stühle setzte. Es fühlte sich sehr frei und sehr schön dort an.

    Ich wurde damals nicht informiert und wusste daher von garnichts, nur durch den Traum. Ich rief ein paar Tage später dort an, weil mich dieser Traum nicht loslassen wollte und dann hab ich erfahren, dass die Person 2 Tage zuvor beerdigt wurde. Das hat mich ehrlich gesagt kurz schockiert und mir sind nach dem Auflegen die Tränen gekommen.


    Ich war sehr dankbar über diesen Traum, denn ich konnte so auf meine Weise Abschied nehmen durch den Beistand meiner verstorbenen Oma. Sie hat schon immer die Famile zusammen gehalten. Da meine Oma Christin war und diese Menschen die ich sah keinen wirklichen Glauben hatten so weit ich weiss, gehe ich davon aus, das die bedingungslose Liebe ausreicht, um einander helfen zu können, auch nach dem Tod.


    Ich machte mir oft Gedanken ob ich nicht in ihrem Himmel mal Hallo sagen kann, weil ich aus der Kirche ausgetreten bin, aber durch solche Träume weiss ich einfach, das sowas überhaupt keine Rolle spielt. Es ist ein Dasein in reinster Form und unbeschreiblich bewegend, da zählt was wir uns wirklich zu sagen haben.


    Liebe Grüße,

    Lassi

    Liebe Grüße,

    Lassi


    Verkörpern, was heilsam ist – jenseits von Tradition und Dogma. Methoden nutzen, ohne an ihnen zu kleben.

  • Igor07
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    • 18. Februar 2026 um 22:57
    • #27
    mukti:

    Ach, es geht schon wieder los. Ich kenne weder Beweise, noch Gegenbeweise für die Wiedergeburt. Ich wollte einfach nur darstellen, wie sie aussehen könnte, gemäß dem Titel dieses Threads.

    Da steht doch alles in den von mir verlinkten Artikeln von Anālayo, da war sogar die Rede über sein großes Buch darüber, aber es würde kein konkreter Igor oder Mikti wiedergeboren werden, denn der ganze Prozess ist unpersönlich, also bedingt entstanden, dazu weist die ganze Argumentation eine Schwäche auf, die sogar meine fünfjährige Enkelin nachvollziehen könnte. Bestimmt.


    Hast du das Ganze überhaupt gelesen?


    Siehe hier:


    Zitat

    Der Abstieg in den Mutterleib erfolgt durch die
    Verbindung dieser drei [Bedingungen: Es gibt eine Vereinigung von Mutter
    und Vater, die Mutter ist im Brunstzyklus und der Gandhabba ist
    vorhanden.“20 Der Sinn, diese drei Bedingungen in der Diskussion des
    Assalayana-sutta anzusprechen, ist, dass man nicht sagen kann, zu welcher
    Kaste das Wesen gehört, das geboren werden soll. Dies bildet dann ein
    weitere Argument gegen die brahmanischen Kastenvorstellungen.

    Alles anzeigen

    Also es geht eigentlich um den Einwand gegen die damaligen Kastenvorstellungen. Der Buddha war der Sohn seiner Zeit, diese ganze Argumentation wurde eher nicht als Beweis hinzugefügt, das ist die korrekte Art, den ganzen Prozess zu verstehen.

    Und weiter:


    Zitat

    dazu deuten Hinweise auf den gandhabba in anderen Kontexten eindeutig auf ein
    himmelsches Wesen hin. So wird ein himmlischer Musiker aus dem Gefolge von Sakka in dem
    Sakkapañha-sutta als gandhabba namens Pañcasikha vorgestellt.34 An anderer Stelle steht der Begriff
    gandhabba für himmlische Wesen, die sich von Duftstoffen ernähren.35 Ein gandhabba kann im Meer
    wohnen36 oder am Himmel37 und gehört zu einem Reich, das unterhalb der vier großen Könige
    liegt.38 Solche Passagen spiegeln Vorstellungen vom gandhabba als einem himmlischen Wesen wider,
    die offensichtlich vorbuddhistischen Ursprungs sind.39

    Alles anzeigen

    Das ist doch die billigste Art des primitiven Mystizismus, eher für Kinder, wenn sie die Eltern fragen, wie ich geboren wurde, das stimmt.

    Weiter würde ich hier nicht mehr posten. Denn du wie ich haben recht, es anders zu sehen.

    Himmlischer Musikant, Lola, da erzähle ich ...

    Gute Nacht.:tee::party::taube:

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • mukti
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    • 19. Februar 2026 um 12:34
    • #28
    Igor07:

    Weiter würde ich hier nicht mehr posten. Denn du wie ich haben recht, es anders zu sehen.

    Na klar, wir werden es auch schaffen, die andere Sicht respektieren.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 21. Februar 2026 um 12:22
    • #29

    Im Palikanon ist vom Gandhabba die Rede, das sind bestimmte Devas, es kann sich aber auch auf etwas anderes beziehen. Kay Zumwinkel (Mettiko Bikkhu) übersetzt Gandhabba mit "Das Wesen, das wiedergeboren werden soll":

    Zitat

    Wenn die Vereinigung von Vater und Mutter stattfindet, und die Mutter ihre fruchtbaren Tage hat, aber das Wesen, das wiedergeboren werden soll, nicht anwesend ist - auch in diesem Fall gibt es keine Empfängnis. (M.38)

    In einer bestimmten Theravada-Richtung befasst man sich genauer damit:

    Zitat

    Beim Tod verlässt die Gandhabba den groben physischen Körper und wartet in diesem Zustand, bis eine geeignete Gebärmutter verfügbar wird. (Puredhamma)

    Es gibt sogar ein Gandhabba Forum, allerdings in Englisch.

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 21. Februar 2026 um 13:48
    • #30

    Also noch einmal. In dem kleinen Büchlein von Hans Wolfgang Schumann lese ich über diesen Begriff: „Die Seele nach dem Tod vor ihrer Wiedergeburt“.

    Weiter folgt der Hinweis auf die Upanishaden.

    Und der Autor merkt selbst an, dass der Buddha einst der Schüler von Uddaka Rāmaputta war, also vor dem Erwachen.

    Und das ist echt verwirrend und irreführend, denn Anālayo widerspricht, wie sich selbst , der ganzen grundlegenden Idee der bedingten Entstehung. Wenn es um das Wesen, also ātman aus den Upanishaden geht, dann wäre es folglich kein Buddhismus.

    Also er wollte weitere Nachweise, so wie wissenschaftliche Beweise für Wiedergeburt liefern, im großen Buch, aber Wiedergeburt nachzuweisen macht absolut keinen Sinn, betont sehr ausdrücklich P. A. Payutto.

    Englisch oder Deutsch, das lässt sich nicht leugnen: Der Begriff widerspricht dem Theravāda und geht eindeutig von atta aus. Also Seele.


    https://www.wisdomlib.org/definition/gandhabba

    Zitat

    Gandhabbā, (f.) music, song J.II, 254; VvA.139; Miln.3; °ṃ karoti to make music J.II, 249; III, 188. (Page 244)

    — or —

    Gandhabba, (Vedic gandharva) 1. a musician, a singer J.II, 249 sq.; III, 188; VvA.36, 137.—2. a Gandharva or heavenly musician, as a class (see °kāyika) belonging to the demigods who inhabit the Cātummahārājika realm D.II, 212; A.II, 39 (as birds); IV, 200 (with asurā & nāgā), 204, 207; cp. S.III, 250 sq.; also said to preside over child-conception: M.I, 265 sq.; Miln.123 sq.

    Und Wikipedia:


    Zitat

    Gandharva (Sanskrit गन्घर्व gandharva m.[1]; Pali gandhabbā) ist in den frühen Schriften der indischen Veden ein mit magischen Fähigkeiten begabtes, niederes Geistwesen, später ein Halbgott (upa-deva), welcher die Geheimnisse des Himmels und der göttlichen Wahrheit kennt und offenbart. In den einzelnen Textsammlungen besitzen die Gandharvas unterschiedliche Fähigkeiten, mit denen sie in der hinduistischen Mythologie überliefert wurden. Sie gelten als Personifizierungen des Sonnenlichts oder haben die Aufgabe, als dienstbare Geister den Soma, den Trank der Götter, zu bereiten und zu beschützen. Nach der buddhistischen Tradition zählen sie zu den Göttern (devas). In den auf Sanskrit verfassten klassischen Epen kommen Gandharvas (anderer Plural Gandharven) in größeren Gruppen zusammen mit ihren weiblichen Gefährtinnen, den Apsaras, als Musiker und Sänger vor.

    Gandharva – Wikipedia
    de.wikipedia.org

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    Sokrates

    2 Mal editiert, zuletzt von Igor07 (21. Februar 2026 um 14:00) aus folgendem Grund: korrigiert

  • Igor07
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    • 21. Februar 2026 um 14:22
    • #31

    Das ist nicht alles.

    Ich zitiere:


    Zitat

    142TR: gandhabba: eine Gruppe von Halbgöttern, die dem „Himmel der vier großen Könige“ zugerechnet
    werden und als himmlische Musiker gelten.

    Zitat

    142TR: gandhabba: eine Gruppe von Halbgöttern, die dem „Himmel der vier großen Könige“ zugerechnet
    werden und als himmlische Musiker gelten.

    Halbgötter, oder himmlische Musikanten, das sind Wesen, also Seelen, egal aus welchem Stoff sie bestehen.


    https://tivagaro.de/wp-content/uploads/BuddhadhammaDigital.pdf

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • SoftBand14163
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    • 22. Februar 2026 um 01:03
    • #32

    mukti, wenn man den Link des Forums Puredamma in die Seite >https://translate.google.com< setzt, kannst du das Forum auch auf Deutsch lesen. Das gelingt zumindest mit den Links der Unterforen.

    Gandhabba Forum- Discussions On The Concept Of Gandhabba
    Gandhabba Forum- Discussions on one of the key concepts in Buddhism (Buddha Dhamma) that has been ignored in recent years. It is not possible to explain the…
    puredhamma-net.translate.goog

    Das war früher auch mal mit Dharmawheel, Dharmapath und Dhammawheel möglich, jetzt leider nicht mehr. Jetzt können da nur noch Englischkenner mitlesen, oder man zieht jeden einzelnen Beitrag durch DeepL und Co. Ich hoffe, die Softwaremöglichkeiten entwickeln sich da weiter.

    Es wäre doch interessant zu sehen, wie andere Länder die gleichen buddhistischen Themen interpretieren.

  • mukti
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    • 22. Februar 2026 um 11:10
    • #33
    Kianga:

    mukti, wenn man den Link des Forums Puredamma in die Seite >https://translate.google.com< setzt, kannst du das Forum auch auf Deutsch lesen. Das gelingt zumindest mit den Links der Unterforen.

    https://puredhamma-net.translate.goog/forums/forum/g…&_x_tr_pto=wapp

    Vielen Dank, das wusste ich gar nicht. Hab' ein wenig in den Beiträgen zum letzten Thema "The Gandhabba and Dementia" gelesen. Der Titel ist falsch übersetzt, mit "Demenz und Demenz". Die Beiträge die ich gelesen habe sind aber so gut übersetzt, als wären sie von den Teilnehmern in Deutsch geschrieben worden.


    Wenn das umgekehrt auch so gut funktioniert, kann man ja einen Beitrag auf Deutsch in den Translater schreiben und dann ins Forum kopieren. Da müsste ich mich nicht mit meinem eingerosteten Englisch herumschlagen.

    Kianga:

    Das war früher auch mal mit Dharmawheel, Dharmapath und Dhammawheel möglich, jetzt leider nicht mehr. Jetzt können da nur noch Englischkenner mitlesen, oder man zieht jeden einzelnen Beitrag durch DeepL und Co. Ich hoffe, die Softwaremöglichkeiten entwickeln sich da weiter.

    Es wäre doch interessant zu sehen, wie andere Länder die gleichen buddhistischen Themen interpretieren.

    Ja, das wäre schon interessant, gegenwärtig bin ich mit der Teilnahme in drei deutschsprachigen Foren allerdings schon ausgelastet.

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 22. Februar 2026 um 11:25
    • #34
    mukti:

    bin ich mit der Teilnahme in drei deutschsprachigen Foren allerdings schon ausgelastet.

    Darf ich fragen, ist das dritte Forum auch buddhistisch?

    Danke. LG.

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    Sokrates

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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