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  1. Buddhaland Forum
  2. Igor07

Beiträge von Igor07

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • Igor07
    • 27. März 2026 um 19:45
    Monikamarie:

    Wenn der Geist völlig von den Geistesgiften bereinigt ist, heißt das nicht, dass das Gehirn nicht von Krankheit befallen werden kann.

    Nein, Monika. Hast recht.


    Na ja, ich wollte nur aufzuzeigen, dass die positiven Emotionen, die Meditation oder Beten, also alles was auf die Psyche einwirkt, auch auf das Substrat, also Materie, ein-wirkt. Wenn ich Yoga praktiziere, habe ich weniger Chancen, Rückenschmerzen zu bekommen. Wer Ausdauertraining treibt, kann sich gut gegen Herzkrankheiten schützen. Es gibt die abhängige und reziproke Beziehung zwischen Gehirn und Geist. Das ist so eine allgemeine Sache in der Wissenschaft, das braucht nicht weiter bewiesen zu werden.
    Der Geist hängt nicht in der Luft, er beeinflusst den Gehirnstoffwechsel. Wenn jemand rund um die Uhr intellektuelle Arbeit leistet, hat er weniger Chancen, die Alzheimer zu bekommen, aber es bedeutet keine todsichere Garantie, denn es ist notwendig, sehr viele andere Faktoren zu berücksichtigen, wie die Ernährung, Erziehung, Klima, Gene, usw. usf. Mehr war nicht drin._()_


    P.S. Heißt "Psychosomatik", so der Begriff in der Medizin.

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • Igor07
    • 27. März 2026 um 18:37
    Helmut:

    Demenz ist eine Veränderung unseres materiellen Gehirns. Da Anhaftungen Geistesfaktoren sind, können sie nicht die Ursache für Demenz sein, weil Geistesfaktoren keine materiellen Wirkungen hervorbringen.

    Aber diese Anhaftungen beeinflussen materielles Substrat, also das Gehirn. Alle Geistesgifte oder Kilesa wirken schädigend. Einige können einen Schlaganfall bekommen, noch andere Albträume, warum nicht Demenz?
    Ich habe über ein Experiment mit den Nonnen gelesen. Als sie gestorben waren, wurde das Gehirn präpariert und die Forscher haben alle Anzeichen von Alzheimer gesehen. Also diese stofflichen Veränderungen in den Nervenzellen. Aber niemand hatte es bemerkt, denn diese Nonnen hatten bis zum Ende das geistige Training praktiziert, sie waren immer bei klarem Verstand, bis zum letzten Augenblick. Hat mich total beeindruckt.


    Zitat

    Ein auffälliges Ergebnis war die Unabhängigkeit des pathologischen Gehirnbefunds (multiple Alzheimer-Plaques) von der wiederholt erhobenen intellektuellen Leistungsfähigkeit derselben Personen zu Lebzeiten. Das heißt: Auch Personen, bei denen bei der Sektion stark veränderte Gehirnbefunde festgestellt wurden, konnten bis zu ihrem Tod geistig anspruchsvolle Aufgaben ausführen. Die Nonnenstudie wurde zwischenzeitig an der University of Minnesota und wird seit dem Jahr 2021 an der Northwestern University in Evanston (Illinois) unter der Leitung von Dr. Margaret Flanagan fortgeführt.[1]

    Nonnenstudie

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 27. März 2026 um 10:16
    Igor07:

    Dieses Buch ist das Beste,

    Ich melde mich sehr kurz wegen des Buches. Einige positive Reaktionen habe ich privat erhalten, was mich persönlich sehr freut.
    Der Autor erzählt echt herzzerreißende Szenen, wo die Mönche die Hunde oder die Katze malträtieren, er hatte es kaum auszuhalten. Ich lese auf Seite 357 über die übergekochte Galle, so wie es die Deutschen sagen, und gesundheitliche Problematik, aber die Seele, das Herz des Autors ist auf ewig dort geblieben.
    Ich bekomme einige sehr schöne Fotos auf meine E-Mail, das kann auch jeder machen. Die Hunde sind so süß, und die Natur ist echt atemberaubend.
    Und wo findet man eigentlich den Buddha? Nur im eigenen Geist, um am Rande noch Ajahn Amaro zu erinnern mit seinem phänomenologischen Zugang zur Lehre.

  • Ist der Buddhismus eine Wissenschaft?

    • Igor07
    • 26. März 2026 um 19:50

    Hans-Günter Wagner .


    Zuerst danke ich sehr für das Teilen der ganzen Diskussion. Sehr spannend!
    Ich kann nur versuchen, das Problem zu schildern, wie ich es selbst verstehe.

    Es geht eigentlich nicht darum, ob es diese Wiedergeburt gibt oder nicht, so wie bei der Frage: Was war zuerst, das Bewusstsein oder die Materie, und so weiter.

    Die Wissenschaft ist von ihrer eigenen Natur aus objektiv; sie sollte alles verifizieren. Das Resultat sollte immer wiederholbar sein, wenn die bestimmten Bedingungen und Voraussetzungen erfüllt sind.

    Aber der Buddhismus hat mit dem inneren Leben zu tun.

    Das ist mein eigenes Beispiel: Wenn ich unter sehr starken Schmerzen leide, angenommen, wie kann man das rein objektiv nachweisen? Durch bestimmte Messungen im Gehirn, durch die Blutanalyse, durch mein Verhalten, das wiederum ein anderer anhand bestimmter Kriterien ermitteln soll.

    Aber genau darin liegt der Hund begraben. Denn es würden nur meine Epiphänomene oder die Begleiterscheinungen erfasst werden. Aber mein eigener innerer Schmerz lässt sich nicht objektivieren. Das ist das Qualia-Problem; das gilt in der modernen Philosophie des Geistes als unlösbar.

    Der Buddhismus befasst sich mit dem Leiden als dem Problem, aber das ist mein innigstes Problem, das ich spüre oder fühle. Die objektiven Kriterien sind einfach nicht imstande, meine innere Realität widerzuspiegeln.

    Mir fällt dazu hier, also in diesen Zusammenhang, diese Diskussion ein: Wie fühlt es sich an, eine Fledermaus zu sein, von Thomas Nagel? Wir wissen es nicht, oder anders ausgedrückt: Das ist mein inneres, mein innigstes leibliches Wissen, das sich nicht objektivieren lässt.

    Also, wer hat recht, die Wissenschaft oder der Buddhismus? Das sind zwei verschiedene Bereiche: Das eine ist die Welt da draußen, in der man etwas nachweisen kann – das ist die Wissenschaft. Das andere ist der Buddhismus als der Bereich meiner inneren, unmittelbaren Erfahrungen; da reicht keine Wissenschaft aus.

    Deswegen können die Poesie, die Gemälde oder die Musik viel mehr sagen als alle modernen Wissenschaftler zusammen. Wenn ich mich recht erinnere, sprach A. Einstein über das innere Staunen, die Ehrfurcht vor dem Wunder des Daseins – das ist das Mysterium, bei dem keine Wissenschaft jemals ausreicht.

    So sehe ich das. Ich bin aber ein einfacher Laie; das waren nur meine eigenen Gedanken._()_

  • SN 22.59

    • Igor07
    • 26. März 2026 um 13:47
    Matthie:

    das Sie auch ein Kind verstehen kann.

    Da ich den Pali Kanon nicht studiert habe nochmals Danke dafür

    Na ja, ich denke, ich habe damit eher den Anfänger-Geist von Sh. Suzuki gemeint, so wie Jesus spricht: Seid ihr wie die Kinder. Der Geist, der so echt offen, empfindlich und wachsam ist. Alle Sutren waren immer später nach dem Ableben des Buddha geschrieben und stellen immer die Interpretation dar.

    Der Buddha hat nicht einmal auf Pali gesprochen, das war der Dialekt in der damaligen Gegend. S. 19 im Buch von Sh. Dhammika über das Leben des historischen Buddha und was danach war.

    Heißt „Fußspuren im Staub“.

    Alles Gute dir, Matthie _()_

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • Igor07
    • 26. März 2026 um 10:50
    void:

    Aber der buddhistische Begriff Upādanā - der mir Anhaften übersetzt wird bedeutet doch "

    Klammern, Ergreifen: Dummerweise an etwas festhalten, das heißt, es als "Ich" oder "Mein" zu betrachten; Dinge persönlich nehmen."

    void


    In dem von mir verlinkten Artikel erklärt der Autor auf einwandfreiem Deutsch sehr gut, dass die vollständige Übersetzung sowohl als „Ergreifen“ als auch als „Festhalten“ verstanden und auch so interpretiert werden kann. Also atta, Selbst, steckt immer schon darin, aber die normalen Menschen merken es nicht, denn die ganze Kette der bedingten Entstehung ist auf allen Gliedern wie von Dukkha infiziert. Das erklärt den anderen Artikel von Kay Zumwinkel im ganzen Buch: „Der Buddha und seine Lehre“. Verlag Beyerlein & Steinschulte. Hier

  • SN 22.59

    • Igor07
    • 26. März 2026 um 09:24
    Matthie:

    Oder geht es nur um eine Schlicht verschiedene Definition?…

    Ist alles sehr abstrakt für mich.

    Das bleibt immer abstrakt, wenn man nicht sehr lange darüber reflektiert und im zweiten Schritt gibt es keinen „Man“ als dritte Person Singular mehr, aber es geht um mein Leben und meine unmittelbare direkte innige via leib-lich-e Erfahrung.

    Das ist mein Versuch, mit einfachen Wörtern das Sutta zu erklären.

    Wenn ich meine alten Fotos sehe, dann scheint es mir, es war eine andere Person, aber warum passiert das so?

    Der Körper verändert sich jeden Augenblick, mit jedem Moment ist der Tod näher, die Zellen, der Stoffwechsel – alles befindet sich im permanenten Fließen, aber wir meinen meistens, es gehe um mich als etwas Festes, Unabhängiges und etwas, das ich irgendwie steuern oder beherrschen kann. Das geht aber nicht, denn der Körper wird alt, krank und dann wird er eine Leiche. Punkt. Jeder kann das verstehen und nachvollziehen.

    Dasselbe betrifft meine Gefühle sowie alle möglichen Regungen, inneren Ansichten und Überzeugungen. Ich denke, dass es etwas gibt, das mir gehört, aber wenn ich alles vergrößere, mehr und mehr, finde ich kaum etwas – da ist absolut nichts, was mich ausmacht, was mir gehört und was ich als eine feste Entität etikettieren kann.

    Wenn wir sagen „es regnet“, dann liegt der Haken in der Sprache, die von Natur aus dual ist. Also gibt es kein Subjekt als „es“, das das Ereignis, also die Wirkung als „Regen“, auslöst, sondern es gibt nur den Prozess des Regnen-s. Die Sprache ist nicht imstande, diese fließende Natur der Dinge zu erfassen und adäquat widerzuspiegeln.

    Außerdem wirkt es sehr beängstigend, wenn ich anerkenne, dass es absolut nichts gibt, was mich ausmacht und als mein Selbst gilt. Es löst alles auf. Nichts ist fest, aber Tod-sicher vergänglich. Das kann jeder nur am eigenen Leib erfahren, aber nicht darüber zu viel spekulieren. Und so kann ich es sogar einem Kind erklären, ohne einen Wust von Begriffen aus Pali, die kein normaler Mensch versteht.

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • Igor07
    • 25. März 2026 um 16:39
    Qualia:

    Anhaften ist kein Problem,

    Ist es so?


    Zitat

    In Bezug auf unser Dasein schafft upàdàna Bindung und damit Leiden (dukkha): Was man ergreift,
    davon wird man erfaßt.

    https://akincano.net/wp-content/uploads/Wo_das_Herz.pdf


    Texte - Akincano
    Unterstützung für Akincano Spenden sind möglich über PayPal (auch ohne PayPal-Konto) Für weitere Möglichkeiten und mehr über Dāna, bitte siehe hier.
    akincano.net
  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 25. März 2026 um 14:29

    Na ja, also ich habe an den Betreiber des Forums KarmaHausmeister geschrieben. Wegen meiner sehr persönlichen Beziehung zum Theravāda-Mönch Tivagaro Bhikkhu und seinem Buch über das Leben des historischen Buddha bitte ich darum, alle meine Beiträge in den Theravāda-Bereich zu verschieben, wo man wirklich über den lebendigen Menschen aus Fleisch und Blut reden kann. Das würde alle möglichen Meta-Spekulationen im Rahmen halten.


    Plus meine eigene Rezension.


    Dieses Buch ist das Beste, was ich zum Thema Theravada sowie zum Leben des historischen Buddha überhaupt gelesen habe. Die persönliche Geschichte wechselt sich mit den ältesten und zuverlässigsten Stellen aus den Quellen ab, die niemanden gleichgültig lassen. Aber es betrifft uns alle: die Vergänglichkeit, Alter, Krankheit und Tod.
    Das Besondere im Buch ist eine sehr klare und gut strukturierte Erklärung der wichtigsten Begriffe im Buddhismus , wie die bedingte Entstehung, die fünf Aggregate oder wie man Nibbana verwirklichen kann. Was macht eigentlich das Wesen eines Heiligen, eines Arahats aus?
    Der Autor ist ein Mönch der Waldklostertradition, der aus eigener persönlicher Erfahrung spricht.
    Seine deutsche Übersetzung von „Das Buddhadhamma“ von P. A. Payutto steht frei zugänglich im Internet auf Deutsch.
    Das Buch kann ich allen Buddhisten und Interessierten empfehlen. Es hat mir enorme Freude bereitet und durch die Authentizität echter Lehrer bestochen. Tolle Leistung! Ich wünsche dem Autor viel Erfolg.
    Wo ist die Katze, wenn sie schläft?


    Zitat

    Eine biographische Skizze des historischen Buddha.

    Eine Darlegung seiner zentralen Modelle.

    Die Geschichte eines seiner Schüler – vom Türsteher zum Bhikkhu.

    P.S.

    Wenn sogar der Moderator void nicht richtig einordnen kann, was Qualia schreibt, dann kann jeder nachvollziehen, welche Motive ich habe. Ich kann alle punktgenaue Seitenangaben in den konkreten Sutras bzw. den erwähnten Büchern und alle meine Quellen publik machen. Absolut. Also, es geht um keine persönliche Meinung von mir, sondern darum, wie die ganze Tradition es sieht und betrachtet. Dazu gehören Professor Michael Zimmermann, Kay Zumwinkel, Ajahn Buddhadasa, P.A. Payutto,Nyānatiloka. usw. usf. Für Qualia zählen sie alle nichts, das kann jeder überall nachlesen. Für mich aber schon. Ich betrachte mich als den ewigen Schüler, der immer so bleibt. Das ist der Kern, den ich ausdrücken wollte. Und jeder kann sehr gut verstehen, was ich sagen wollte und was ich meine. Punkt. :rainbow:

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 25. März 2026 um 14:09
    Qualia:

    sondern so, wie ich ihn eindeutig definiert habe und er auch so definiert wird.

    Das:!:genau gehört zum Blog, um bei dem Thema zu bleiben.

    Deine eigenen Interpretationen gehören entweder an die Chronik oder den Blog.

    Ich beziehe mich auf die Quellen, immer; meine eigenen Reflexionen sind am Rande.

    Du interpretierst Theravāda, wie du es selbst meinst. Alle Lehrer zählen für dich nichts.

    Punkt. Mehr würde ich nicht darüber reden.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 25. März 2026 um 13:27
    Monikamarie:

    , also Jede/r das Recht hat, seine eigene Sicht dazu zu schreiben.

    Stimmt, aber OT und die Beiträge über die Katze, ob real oder nicht, haben mit dem Thema nichts zu tun und sind auch nicht zu suchen.

    Das ist das Problem, bitte.

    Wenn ich hier über Quantenphysik oder darüber schreibe, wie die Realität ist, virtuell oder nicht, hätte das nichts mit dem Faden zu tun.

    Ist meine Katze real oder nicht?

    Was hat das Ganze mit dem Faden zu suchen?

    Nichts, liebe Monikamarie.

    So war es von mir gemeint. Nicht mehr und nicht weniger. LG.

    Einfacher geht es nicht.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 25. März 2026 um 12:14

    Monikamarie , ich habe den Beitrag #105 als OT gemeldet, warum passiert das hier wieder und wieder? Ich entschuldige mich. Für wen stehen die AGB geschrieben? Ich kann nicht normal schreiben und meine Gedanken einfach, wie ich sie fühle oder spüre, ausdrücken. LG.


    Buddha, also der historische Buddha, und Sex. Das ist echt ein interessantes Thema. Zuerst hatte er sehr viele Kurtisanen zur Verfügung, ich nehme an, rund um die Uhr. Das war damals im alten Indien normal, was aber normal ist, sei dahingestellt. Als der Sohn Rahula geboren wurde, spricht er über "Fessel".
    Das ist sehr guter Stoff zum Nachdenken. Welcher Vater würde das eigene Kind so bezeichnen? Klingt nach den modernen Maßstäben herzlos, oder täusche ich mich?
    Sehr interessante Szene finde ich im kleinen Buch von Volker Zotz, die Quelle ist nicht bekannt, aber etwas Ähnliches finde ich bei F. Schäfer im Buch über den Buddha und seinen Orden.
    In einer Nacht, also wahrscheinlich war das die letzte, hatte der junge Prinz überall die schlafenden Menschen im Palast gesehen, mit den sabbeernden Mündern, halbnackt und von den berauschenden Düften vernebelt.
    Er sah es alles, als ob da lebendige Leichen waren, keine Seele war drin. Dann war eine Frau aufgewacht und wollte Sex mit Siddhartha. Und er hatte es gemacht, aber wegen des unermesslichen Mitgefühls, denn ihm war echt übel dabei. Als ich diese Stelle im Buch gelesen habe, erinnerte mich das an NM 13, wo die schöne und junge Frau als die alte bucklige im eigenen Exkrement liegt, geschildert wird. Und es war mir schlecht, sehr sogar.
    Wenn man so die Vergänglichkeit in allem sieht, wie der kerngesunde und junge Prinz Siddhartha, dann löst der Rausch des Lebens, wie wir ihn alle normalerweise führen, sofort auf. Fühlt sich sehr ernüchternd an, oder?:?


    So:


    Zitat

    Angenommen, da gäbe es ein Mädchen aus dem Adelsstand oder dem Brahmanenstand oder von einem Haushälter abstammend, in ihrem fünfzehnten oder sechzehnten Lebensjahr, weder zu groß noch zu klein, weder zu dünn noch zu fett, weder zu dunkel noch zu hellhäutig. Befindet sich ihre Schönheit dann auf dem Höhepunkt?" - "Ja, ehrwürdiger Herr." -

    Und:


    Zitat

    Wiederum würde man vielleicht genau jene Frau krank sehen, leidend und schwer erkrankt, mit dem eigenen Kot und Urin besudelt daliegend, von einigen aufgehoben und von anderen abgesetzt. Was meint ihr, ihr Bhikkhus? Ist ihre frühere Schönheit und ihr Liebreiz verschwunden und die Gefahr sichtbar geworden?" - "Ja, ehrwürdiger Herr."

    Hm, wer so das Ganze sieht, so wahrnimmt, der kann Theravāda verstehen und folgen, aber nicht deswegen, weil es irgendwo in den Sutren steht.

    Das war echt erschütternd. Als ich meinen sterbenden Vater sah – ein Moment, er war noch da, aber in einigen Minuten die Leiche, wie die Plastik-Puppe.

    So entsteht und vergeht Form, wie alle Skandha. So habe ich es gerade damals so gespürt, und es war nicht nur enorm schmerzhaft, es war auch wie etwas wie die innere existenzielle Wahrheit drin, denn genau das wird mir passieren, das ist das Schicksal von allen lebendigen Wesen: alles vergeht, verfliegt, alles, was bedingt entstanden ist.:rad:

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 25. März 2026 um 11:32
    Qualia:

    Das ist Buddha als Mensch und Lehrer.


    Wer Möglichkeit (a priori) als Realität ausgibt, verschleiert seine Nichterfahrung.
    Wer nur Realität (a posteriori) akzeptiert, verweigert sich den Möglichkeiten.


    A priori = Möglichkeit
    A priori‑Kontingenz = mögliche Erscheinung
    A posteriori = reale Erfahrung
    Realität = nicht kontingent


    A priori bezeichnet entweder ein Kontingent (Container) der denkbaren Möglichkeiten (Ratschläge) mit ihren Wahrscheinlichkeiten oder eine gedachte Realität, bevor eine Handlung Realität erzeugt und die Kontingenz auflöst. Eine a priori gedachte Realität als faktisch zu bezeichnen, verschleiert ihre Nichterfahrung.


    A posteriori ist die Erfahrung, die durch eine Handlung entsteht und zeigt, welche a‑priori‑Möglichkeit real geworden ist. A posteriori ist keine Kontingenz. Die Erfahrung ist real. Realität ist nicht kontingent.

    A posteriori ist keine Kontingenz, die Erfahrung ist real. Realität ist nicht kontingent.

    A-priori-Kontingenz erdenkt etwas (Gedankengebäude), das so erscheinen, aber auch anders sein könnte. Es ist weder zwingend notwendig noch logisch ausgeschlossen.


    Wer Möglichkeit (a priori) als Realität ausgibt, verschleiert seine Nichterfahrung.
    Wer nur Realität (a posteriori) akzeptiert, verweigert sich den Möglichkeiten.

    Alles anzeigen

    Das versteht kein lebendiger Mensch, scheint mir.

    Qualia.

    Ich halte mich fern, was deine eigenen Notizen zum Dhamma anbelangt, obwohl ich das, was du dort schreibst, bei keinem Autor finden kann. Du missachtest sie alle.

    Mein Anliegen an dich, und es steht in den AGB: Bitte lass meinen Faden in Ruhe mit so ... Gedanken, in so ... Stil, dass ich kaum verstehe, was hier gemeint ist.

    Es geht um das Leben des historischen Buddha, aber nicht um irgendeine Realität, plus dazu.

    Hoffe, dass wir uns verstehen.

    Danke.


    Und das war OT auf diesem Faden, wie lange würde es dauern?

    Sollte ich es immer melden???

  • Berauschende Mittel und Sex

    • Igor07
    • 24. März 2026 um 12:08

    Mit Igor 07 hat diese Geschichte nichts zu tun. Ich habe nur erzählt, was ich angehört habe. Bitte schaut euch die zweite edle Wahrheit im Buddhismus an. Mehr würde ich hier nicht posten._()_

  • Berauschende Mittel und Sex

    • Igor07
    • 24. März 2026 um 11:13
    mukti:

    "Wir sind bereits durch unsere Anhaftungen berauscht. Wenn wir die Berauschung noch steigern, sind wir verloren."

    Wie wahr, lieber mukti
    Ich wollte hier keine Lektionen erteilen, aber ich erzähle ein französisches existenzielles Drama, das ich einmal im Radio hörte. Bitte nichts für schwache Nerven, also ich warne alle.

    Ein junger Mann wollte Sex mit seiner Freundin. Ok, sie war einverstanden, vielleicht wollte sie es auch. Gut, aber er wollte noch einmal, also ein zweites Mal, und die Frau hatte nachgegeben. Aber er wollte ein drittes Mal, dann war die Frau wirklich sauer und hatte verweigert. Der Mann masturbierte dann, aber es war ihm wieder nicht genug. Dann machte er es wieder und wieder. Am Ende war sein Hodensack zerplatzt, der Penis hatte innere Blutungen bekommen, und der junge Mann starb einfach in einer Lache aus Blut und eigenen Eingeweiden. Erschütternd, oder?

    Egal welche Sucht: Wenn man sich von ihr versklaven lässt, führt es am Ende zum Siech-/en/tum, also zum Zu-grunde-gehen. Die Sprache ist nicht nur weise, sie lügt niemals.

  • Zen-Zitate die mich berühren

    • Igor07
    • 24. März 2026 um 10:43
    Phillip:

    Tiere sprechen nicht viel, aber sie zeigen durch ihr Verhalten sehr viel Weisheit. Sie leben ganz im gegenwärtigen Moment, ohne unnötiges Grübeln oder Sorgen.

    Oft habe ich das Gefühl, dass wir Menschen genau das ein wenig verlernt haben. Wir denken viel über Vergangenheit und Zukunft nach, während Tiere einfach im Jetzt leben.

    Ja, lieber Phillip, die Katzen leben im Hier und Jetzt, aber wir leben in der nicht existierenden Welt der Illusionen, wir bauen Luftschlösser, aber das wirkliche, reale Leben geht einfach vorbei.

    Schade. Meine Katze grüßt dich sehr herzlich. Sie grübelt niemals, sie lebt im ewigen grünen Nu. Alles Gute dir. Igor.:heart:

  • Zen-Zitate die mich berühren

    • Igor07
    • 23. März 2026 um 21:33

    Nutzt eure inhärente Weisheit um innerlich den Geist und den
    Körper, und nach außen die Welt zu beobachten. Erkennt beide
    vollständig, als ob ihr durch eine Glasscheibe sehen würdet: von
    außen hineinblicken, und von innen hinausblicken. Innerlich gibt
    es keinen Körper und Geist und äußerlich gibt es keine Welt. Aber,
    obwohl es weder Körper noch Geist noch Welt gibt, funktionieren
    Körper und Geist und die Welt im Einklang miteinander. Obwohl
    sie zusammen funktionieren, haften sie nicht aneinander. Dies
    nennt man „das Erkennen des eigenen ursprünglichen Geistes“. Die
    ursprüngliche Selbst-Natur, der wahre Geist, dringt klar nach innen
    und außen. Das Erkennen eures ursprünglichen Geistes ist Befreiung.
    Wenn ihr nicht an Sinnesobjekten oder falschen Gedanken anhaftet,
    erlangt ihr Befreiung.“
    ~ Meister Hsüan Hua, ‘The Sixth Patriarch’s Dharma-Juwel Platform
    Sūtra’, S. 149

  • Grundstudium Buddhismus

    • Igor07
    • 23. März 2026 um 19:31
    KarmaHausmeister:

    Das ist Teil des Pfads: prajna, die Weisheit. Im Unterschied zum westlichen Weisheitsbegriff meint prajna das Wissen um dukkha und wie man dukkha überwindet.

    Dem kann ich auch zustimmen, denn diese Weisheit kann man durch kein Wissen erlangen, aber es geht um das unmittelbare Sehen der Phänomene, wie sie wirklich sind, aber nicht so, wie sie uns erscheinen.

    Plus dazu.

    Es gibt drei Studien, also gewöhnlicherweise.

    Der erste Schritt: Jemand studiert die Lehre, also wie alles, egal ob Medizin oder Chemie.

    Der zweite Schritt: Man erwägt weise oder kontempliert über das alles.

    Im letzten Schritt realisiert, also verwirklicht man die Lehre.

    Da hilft kein Studium mehr.

    Im Westen ist der Akzent meistens auf den ersten Punkt gestellt, also wir studieren etwas, dann denken wir, wir verstehen etwas total und absolut.

    Im Osten geht es eher um intuitives Wissen, das entsteht vor dem ganzen Wust von Begriffen und Modellen.

    Nebenbei vermerkt: Das Leben nach dem Tod, Wiedergeburt oder Karma in einem anderen Leben als etwas Reales, was für uns hier kaum vorstellbar ist, war seit so vielen Jahrzehnten dort normal und selbstverständlich.

    Abschließend wollte ich merken: Wenn es mein Wille wäre, dann hätte ich mich als pano für die Religionswissenschaft entschieden, denn heutzutage kann jeder alles Mögliche aus zuverlässigen Quellen über egal welche Richtung erfahren und rund um die Uhr allein studieren.

    Und nicht jeder hat genug Geld, sorry, so ist das Leben, wie es ist.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 23. März 2026 um 19:15

    Einige Gedanken in diesem Buch sind so verdammt faszinierend, dass ich sie hier teilen wollte. Nibbāna sowie auch Anattā sind nicht bedingt. Nibbāna kann man eigentlich nicht erlangen oder erreichen, denn nur etwas Bedingtes kann ich fassen, und zwar sowieso vorübergehend, wenn nur die bestimmten Ursachen und Bedingungen anwesend sind. Nibbāna kann man nur im Hier und Jetzt erfahren, in diesem Leben, deswegen ist es immer einladend, zeitlos, also Akālika. Das stimmt mit dem sogenannten alternativen Modell von Kay Zumwinkel, der das ganze Modell des sogenannten Drei-Leben-Modells in Visuddhimagga sehr scharf und vehement kritisiert. So kann ich hier auch Ajahn Buddhadāsa erinnern, der auch zur Sprache kommt.

    Und mit jedem Fall, wenn ich etwas ergreife, entsteht das neue „Ich“. Was nach dem Tod passiert, spielt keine Rolle. Sogar selbst die Frage, was mich nach dem Tod erwartet, suggeriert schon, dass es so etwas wie eine feste Entität gibt, die den Tod überlebt. Und das erinnert mich an das faszinierende Essay von Bhikkhu Kaṭukurunde Ñāṇananda: „Nibbāna und das Gleichnis vom Feuer“.

    Ein sehr interessantes Kapitel betrifft eine sehr schwere Krankheit des Autors und eine echt einzigartige Methode, die hier im Westen absolut nicht bekannt ist. Es geht um eine Klinik in Thailand, wo man fastet, benutzt irgendwelche Mixturen von Kräutern, also alles rein individuell, dazu Klistier, also Darmreinigung. Der Autor merkt, es war der Krebs bei ihm, aber viele von uns schlucken Gift, tragen in sich diese Zellen und wissen sogar nichts davon. Nur wenn die Symptome sehr stark sind, also ausgeprägt, dann ist es schon nicht nur zu spät, sondern enthüllt das gesamte Modell der Medizin im Westen als Geschäftsmodell.

    Klar, ich würde es nicht einmal lesen, denn der Autor hatte dort in Thailand selbständig Buddhadhamma auf Deutsch übersetzt, was die buddhistische Gesellschaft München erlaubte, das ganze gewaltige Werk in Anspruch zu nehmen. Es war von mir die erste Veranstaltung schon hier im Forum verlinkt. Und das ist der enorme Verdienst für deutschsprachige Buddhisten, was Theravāda betrifft, egal orthodox oder nicht. Das kann jeder für sich allein entscheiden.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 23. März 2026 um 15:53
    Zitat

    Das habe ich hier schon in einigen Beiträgen zu diesem Thema aufgeschrieben und gepostet. Hat nie jemanden interessiert. Jetzt habe ich es mal mit KI versucht, die genau in meinen Worten schreibt, weil ich das umschreibe und mit meinem Wissen überprüfe, und nun das. Mit dir macht Buddhismus mir keine Freude am Studieren, nur Frust und Vergeblichkeit.

    Danke für diese tiefe Erfahrung!

    Qualia .


    Bitte schaue das, es ist nicht zu viel. Danke!


    1. Respekt
    Ein freundlicher und respektvoller Umgang in einer Gemeinschaft ist unabdingbar und diesen setzen wir voraus. Behandelt somit jeden wie ihr selbst auch behandelt werden möchtet. Beleidigungen u. Ä. werden hier nicht geduldet und sanktioniert.

    3. Rücksichtnahme auf andere Mitglieder
    Bitte respektiert es, sollte ein anderes Mitglied nicht mit euch über ein bestimmtes Thema sprechen wollen.


    Für wen ist das alles geschrieben?


    Ich wollte alles ohne KI mit den eigenen Wörtern schildern. Dazu habe ich zuerst das Buch präsentiert, dann beschreibe ich, was ich daran fühle, was ich spüre, wie das Ganze in mir bewegt. Dazu ist keine KI nötig, aber das ist nur ein Werkzeug, das nur anhand von bestimmten Sprachmustern die Antworten generiert. KI hat keine Gefühle, also hat sie keinen Qualia, es gibt dort niemanden.


    Dann postest du zuerst zwei Mal über die Katze, einmal wurde es gelöscht, dann machst du meine eigene Leistung zunichte, denn du zitierst die bescheuerte dumme Maschine.


    Ich hoffe sehr, es war das letzte Mal. Punkt._()_

  • Grundstudium Buddhismus

    • Igor07
    • 23. März 2026 um 14:10

    Da frage ich mich, kann man überhaupt Buddhismus studieren, egal in welcher Richtung? Denn der Buddhismus stellt eine bestimmte Art und Weise dar, die Welt wahrzunehmen, etwa unter dem Blickwinkel der drei Daseinsmerkmale, durch das abhängige Entstehen usw.

    So kann man ein Diplom bekommen, wie ein Arzt oder Jurist – würde das bedeuten, dass es sich um echte Profis handelt?

    Vor 2500 Jahren gab es keine Universitäten, kein Online-Zoom, keine Lektionen. Es heißt, der Buddha hatte Lehrer – musste er also Prüfungen bestehen? Darüber kann man eigentlich nur lachen.

    War nur meine private Meinung als Nicht-Buddhist.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 23. März 2026 um 07:03
    Qualia:

    Mit dir macht Buddhismus mir keine Freude am Studieren, nur Frust und Vergeblichkeit.

    Danke für diese tiefe Erfahrung!

    Was ist das?:?:

    Was hat das mit dem Thema hier zu tun?

    Warum wiederholt es sich?


    Zitat

    Sieht aus wie „Theologie zu studieren“…


    Dabei haben Jesus und. Shakky doch gar nicht so viel gesagt…

    Genug ! -gesagt:


    Fußspuren im Staub. Shravasti Dhammika. Theravadanetz 2025.
    Fußspuren im Staub
    Das Leben des Buddha nach den ältesten Quellen

    Aus dem Englischen von Wolfgang Neufing

    Theravadanetz 2025
    Paperback, 361 Seiten


    Theravādanetz - Angebote


    https://wiswo.org/books/_resources/book-downloads/GERMAN/footprints/footprintsDE.pdf

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 22. März 2026 um 23:49
    Zitat

    Sie war also nicht speziell für den Buddha bestimmt. Der Buddha weist Cunda jedoch an, nur ihm selbst diese besondere Speise zu geben und den Rest anschließend zu vergraben – eine pragmatische Vorsichtsmaßnahme, vermutlich wegen der Verderblichkeit oder Schwere des Gerichts.

    KI lügt hier, aber du zitiert die sehr fleißig. Moment mal:

    Zitat

    1. Cunda. Ein Metallverarbeiter (kammāraputta) aus Pāvā. Als der Buddha auf seinem Weg nach Kusinārā in Pāvā ankam, rastete er in Cunda's Mangohain. Dort besuchte ihn Cunda und lud ihn und die Mönche für den nächsten Tag zum Mittagessen ein. Die Mahlzeit bestand aus süßem Reis, Kuchen und Sūkaramaddava. Bei der Mahlzeit gab der Buddha die Anweisung, nur ihn mit Sūkaramaddava zu versorgen und den Rest in einer Grube zu vergraben. Das war des Buddhas letzte Mahlzeit und bald darauf bekam er Durchfall (D.16.4.3; Ud.viii.5). Kurz vor seinem Tod gab der Buddha spezielle Anweisung an Ānanda, er solle Cunda besuchen und ihm versichern, dass ihm kein Vorwurf gemacht werden kann, weil er dem Buddha die letzte Mahlzeit gespendet hatte, im Gegenteil, er könne sehr darüber erfreut sein, dass er diese Möglichkeit hatte, denn der daraus resultierende Gewinn ist viel größer als alles andere (D.16.4.8).

    Das war also die eigene Entscheidung des Buddha, es war nicht extra für ihn gestimmt.

    Diese blöde KI macht immer Fehler, sorry.

    Weiß nur der Himmel, was die noch ausspuckt?


    Aha:


    Zitat

    Da hörte dies der Laienanhänger Cunda und ging zum Erhabenen. Nachdem der
    Erhabene ihn mit einem Lehrgespräch unterwiesen, ermahnt, ermutigt und ermuntert hatte, lud
    Cunda den Erhabenen mit dem Sangha zum morgigen Essen ein. Da bereitete der Schmied
    Cunda über Nacht feste und flüssige Speisen vor, darunter auch viel ‚Sukaramaddava‘, was
    vielleicht so etwas wie Schweinetrüffel war. Als der Erhabene mit seinem Sangha am Morgen
    zum Essen kam, sprach er zu Cunda: „Mit dem Sukaramaddava, das von dir vorbereitet ist,
    versorge mich, die anderen flüssigen und festen Speisen gibt dem Sangha. Und das übrige
    Sukaramaddava, Cunda, vergrabe in der Erde. Ich wüßte niemanden in dieser Welt, der das
    verdauen könnte, ausgenommen der Vollendete.“ Das tat Cunda, der Schmied. Und nachdem
    der Erhabene gegessen hatte, unterwies er Cunda mit einem weiteren Lehrgespräch, ermahnte,
    ermutigte und ermunterte ihn.
    Doch nach diesem Essen überfiel den Erhabenen wieder diese schwere und zum Tode führende
    Krankheit mit heftigen Schmerzen, die er jedoch achtsam, klarbewusst und unirritiert erduldete

    Alles anzeigen

    Die waren alle eingeladen, aber der Buddha hatte es anders entschieden.

    :?: steht dann alles bei dieser bescheurten KI?

    Bitte nicht weiter, danke.


    Die Quelle:


    Des Buddhas letzte Reise
    Das
    Mahāparinibbāna Sutta
    aus dem Pāḷi nacherzählt
    von
    Raimund Hopf


    Des Buddhas letzte Reise.pdf
    Shared with Dropbox
    www.dropbox.com


    Edition Suttanta
    Um den Buddha-Dhamma als Buchform frei anbieten zu können, haben wir uns entschlossen, einen Dhammadāna Verlag zu beginnen, um eigene und andere freie Bücher…
    www.suttanta.de


    Zitat

    Das 'Schweineweich', Cunda, das von dir vorbereitet wurde, damit versorge mich. Mit den anderen vorbereiteten festen und weichen Speisen versorge die Mönchsgemeinde." - "So sei es, Verehrungswürdiger." Nachdem der Schmied Cunda dies dem Erhabenen geantwortet hatte, versorgte er den Erhabenen mit dem vorbereiteten 'Schweineweich', das es gab. Mit den anderen festen und weichen vorbereiteten Speisen versorgte er die Mönchsgemeinde.

    KI:

    "nur ihm selbst diese besondere Speise zu geben"


    Das ist subtil, aber stellt die ganze Sache in einem anderen Licht dar.

    Ich benutze niemals KI, Punkt.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 22. März 2026 um 22:41

    Qualia


    Er war schon vor dem Vergiften sehr krank. Das war wie der letzte Akkord, sozusagen.
    Auf Seite 338 im Buch, also es heißt „Krankheit von Beluva“, zitiert der Autor einfach:
    „Da, als der Erhabene die Regenzeit angetrtet hatte, entstand ihm eine schwere Krankheit, heftige Schmerzen treten auf, todnah. Diese erträgt der Erhabene achtsam und wissend, ohne gequält zu sein.“
    Das Zitat spricht für sich selbst.
    Ich benutze keine KI, aber lese die Quellen; das ist echt bedauerlich, was diese Maschine uns alles verblödet.

    Wenn du weiter Maschine zitieren wolltest, wozu dann ich das Buch lese und meine Gedanken dazu schildere? Bitte mach mir den Faden hier nicht kompliziert.

    Danke.


    Zitat

    Text:

    Nach den ältesten überlieferten Quellen, insbesondere (also auch andere Quellen einbezogen) dem Mahāparinibbāna‑Sutta (DN 16),

    Das alles kann ich zitieren; aber ich mache es nicht:

    Bitte es sollte schon reichen, was gestern passiert war.

    Ich zitiere nur das Buch.

    Wenn dich etwas nicht gefällt, mach dann den eigenen Faden und schreibe alles, was du willst, mit KI oder ohne. Danke!


    Zitat

    Qualia:
    Nach meinem Erkennen hat er sich nicht umgebracht

    Deine Erkenntnisse sind für den Blog oder die Chronik geeignet, Qualia


    Ich beziehe mich auf die konrete Quellen. Sehr klar ausgedrückt.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 22. März 2026 um 20:39

    Heute wollte ich über die letzte Mahlzeit des Buddha sprechen. Ich weiß alle diese Stellen, aber ich wollte es mit eigenen Wörtern erzählen. Auch egal, denn egal welche besc*** KI kann hier etwas fabulieren.


    Was mich persönlich wieder sehr bewegt: Der Schmiedsohn Gunda hatte das Essen für die ganze Gemeinde vorbereitet. Der Buddha wusste, dass es sich um echtes Gift handelt, aber willigte ein, es zu essen, und der Rest sollte in der Grube landen.

    Dann entsteht eine interessante Frage: Was motivierte den Erwachten eigentlich, Selbstmord zu begehen? Gute Frage. Weiter lese ich, dass er blutigen Durchfall bekam, S. 343. Und wie er die tödlichen Schmerzen ertrug.

    Auch einige Forscher betrachten den Tod des Buddha als Suizid, er hatte selbst den Zeitpunkt bestimmt.

    Was steckt aber dahinter?
    Bei dieser Krankheit bekommt man sehr schwere entzündete Eingeweide, die Schmerzen sind schier unerträglich, plus Sepsis, also keine Chance.

    Dann wollte der Buddha trinken, der Organismus kämpft mit der letzten Kraft. Das Wasser war schmutzig, aber der Buddha bat Ananda dreimal, und plötzlich war es hell.

    Der Autor merkt an, dass diese Stellen in allen möglichen Versionen als absolut gesichert gelten.


    Interessant finde ich, denn der Buddha sagt Ananda, es sollte keine Vergeltung folgen, keine Vorwürfe sollten erhoben werden, denn es war der echte Gewinn für diesen Gunda, dass es so genau passiert ist:?::?::?:für diesen Gunda, aber warum doch? Na ja, ich war nicht dabei.

    Erinnert mich an die Geschichte mit Jesus, also er wusste auch alles, was ihn erwartet.

    Interessant, aber bestimmt nicht durchsichtig, scheint mir.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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