1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Igor07

Beiträge von Igor07

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 22. März 2026 um 23:49
    Zitat

    Sie war also nicht speziell für den Buddha bestimmt. Der Buddha weist Cunda jedoch an, nur ihm selbst diese besondere Speise zu geben und den Rest anschließend zu vergraben – eine pragmatische Vorsichtsmaßnahme, vermutlich wegen der Verderblichkeit oder Schwere des Gerichts.

    KI lügt hier, aber du zitiert die sehr fleißig. Moment mal:

    Zitat

    1. Cunda. Ein Metallverarbeiter (kammāraputta) aus Pāvā. Als der Buddha auf seinem Weg nach Kusinārā in Pāvā ankam, rastete er in Cunda's Mangohain. Dort besuchte ihn Cunda und lud ihn und die Mönche für den nächsten Tag zum Mittagessen ein. Die Mahlzeit bestand aus süßem Reis, Kuchen und Sūkaramaddava. Bei der Mahlzeit gab der Buddha die Anweisung, nur ihn mit Sūkaramaddava zu versorgen und den Rest in einer Grube zu vergraben. Das war des Buddhas letzte Mahlzeit und bald darauf bekam er Durchfall (D.16.4.3; Ud.viii.5). Kurz vor seinem Tod gab der Buddha spezielle Anweisung an Ānanda, er solle Cunda besuchen und ihm versichern, dass ihm kein Vorwurf gemacht werden kann, weil er dem Buddha die letzte Mahlzeit gespendet hatte, im Gegenteil, er könne sehr darüber erfreut sein, dass er diese Möglichkeit hatte, denn der daraus resultierende Gewinn ist viel größer als alles andere (D.16.4.8).

    Das war also die eigene Entscheidung des Buddha, es war nicht extra für ihn gestimmt.

    Diese blöde KI macht immer Fehler, sorry.

    Weiß nur der Himmel, was die noch ausspuckt?


    Aha:


    Zitat

    Da hörte dies der Laienanhänger Cunda und ging zum Erhabenen. Nachdem der
    Erhabene ihn mit einem Lehrgespräch unterwiesen, ermahnt, ermutigt und ermuntert hatte, lud
    Cunda den Erhabenen mit dem Sangha zum morgigen Essen ein. Da bereitete der Schmied
    Cunda über Nacht feste und flüssige Speisen vor, darunter auch viel ‚Sukaramaddava‘, was
    vielleicht so etwas wie Schweinetrüffel war. Als der Erhabene mit seinem Sangha am Morgen
    zum Essen kam, sprach er zu Cunda: „Mit dem Sukaramaddava, das von dir vorbereitet ist,
    versorge mich, die anderen flüssigen und festen Speisen gibt dem Sangha. Und das übrige
    Sukaramaddava, Cunda, vergrabe in der Erde. Ich wüßte niemanden in dieser Welt, der das
    verdauen könnte, ausgenommen der Vollendete.“ Das tat Cunda, der Schmied. Und nachdem
    der Erhabene gegessen hatte, unterwies er Cunda mit einem weiteren Lehrgespräch, ermahnte,
    ermutigte und ermunterte ihn.
    Doch nach diesem Essen überfiel den Erhabenen wieder diese schwere und zum Tode führende
    Krankheit mit heftigen Schmerzen, die er jedoch achtsam, klarbewusst und unirritiert erduldete

    Alles anzeigen

    Die waren alle eingeladen, aber der Buddha hatte es anders entschieden.

    :?: steht dann alles bei dieser bescheurten KI?

    Bitte nicht weiter, danke.


    Die Quelle:


    Des Buddhas letzte Reise
    Das
    Mahāparinibbāna Sutta
    aus dem Pāḷi nacherzählt
    von
    Raimund Hopf


    Des Buddhas letzte Reise.pdf
    Shared with Dropbox
    www.dropbox.com


    Edition Suttanta
    Um den Buddha-Dhamma als Buchform frei anbieten zu können, haben wir uns entschlossen, einen Dhammadāna Verlag zu beginnen, um eigene und andere freie Bücher…
    www.suttanta.de


    Zitat

    Das 'Schweineweich', Cunda, das von dir vorbereitet wurde, damit versorge mich. Mit den anderen vorbereiteten festen und weichen Speisen versorge die Mönchsgemeinde." - "So sei es, Verehrungswürdiger." Nachdem der Schmied Cunda dies dem Erhabenen geantwortet hatte, versorgte er den Erhabenen mit dem vorbereiteten 'Schweineweich', das es gab. Mit den anderen festen und weichen vorbereiteten Speisen versorgte er die Mönchsgemeinde.

    KI:

    "nur ihm selbst diese besondere Speise zu geben"


    Das ist subtil, aber stellt die ganze Sache in einem anderen Licht dar.

    Ich benutze niemals KI, Punkt.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 22. März 2026 um 22:41

    Qualia


    Er war schon vor dem Vergiften sehr krank. Das war wie der letzte Akkord, sozusagen.
    Auf Seite 338 im Buch, also es heißt „Krankheit von Beluva“, zitiert der Autor einfach:
    „Da, als der Erhabene die Regenzeit angetrtet hatte, entstand ihm eine schwere Krankheit, heftige Schmerzen treten auf, todnah. Diese erträgt der Erhabene achtsam und wissend, ohne gequält zu sein.“
    Das Zitat spricht für sich selbst.
    Ich benutze keine KI, aber lese die Quellen; das ist echt bedauerlich, was diese Maschine uns alles verblödet.

    Wenn du weiter Maschine zitieren wolltest, wozu dann ich das Buch lese und meine Gedanken dazu schildere? Bitte mach mir den Faden hier nicht kompliziert.

    Danke.


    Zitat

    Text:

    Nach den ältesten überlieferten Quellen, insbesondere (also auch andere Quellen einbezogen) dem Mahāparinibbāna‑Sutta (DN 16),

    Das alles kann ich zitieren; aber ich mache es nicht:

    Bitte es sollte schon reichen, was gestern passiert war.

    Ich zitiere nur das Buch.

    Wenn dich etwas nicht gefällt, mach dann den eigenen Faden und schreibe alles, was du willst, mit KI oder ohne. Danke!


    Zitat

    Qualia:
    Nach meinem Erkennen hat er sich nicht umgebracht

    Deine Erkenntnisse sind für den Blog oder die Chronik geeignet, Qualia


    Ich beziehe mich auf die konrete Quellen. Sehr klar ausgedrückt.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 22. März 2026 um 20:39

    Heute wollte ich über die letzte Mahlzeit des Buddha sprechen. Ich weiß alle diese Stellen, aber ich wollte es mit eigenen Wörtern erzählen. Auch egal, denn egal welche besc*** KI kann hier etwas fabulieren.


    Was mich persönlich wieder sehr bewegt: Der Schmiedsohn Gunda hatte das Essen für die ganze Gemeinde vorbereitet. Der Buddha wusste, dass es sich um echtes Gift handelt, aber willigte ein, es zu essen, und der Rest sollte in der Grube landen.

    Dann entsteht eine interessante Frage: Was motivierte den Erwachten eigentlich, Selbstmord zu begehen? Gute Frage. Weiter lese ich, dass er blutigen Durchfall bekam, S. 343. Und wie er die tödlichen Schmerzen ertrug.

    Auch einige Forscher betrachten den Tod des Buddha als Suizid, er hatte selbst den Zeitpunkt bestimmt.

    Was steckt aber dahinter?
    Bei dieser Krankheit bekommt man sehr schwere entzündete Eingeweide, die Schmerzen sind schier unerträglich, plus Sepsis, also keine Chance.

    Dann wollte der Buddha trinken, der Organismus kämpft mit der letzten Kraft. Das Wasser war schmutzig, aber der Buddha bat Ananda dreimal, und plötzlich war es hell.

    Der Autor merkt an, dass diese Stellen in allen möglichen Versionen als absolut gesichert gelten.


    Interessant finde ich, denn der Buddha sagt Ananda, es sollte keine Vergeltung folgen, keine Vorwürfe sollten erhoben werden, denn es war der echte Gewinn für diesen Gunda, dass es so genau passiert ist:?::?::?:für diesen Gunda, aber warum doch? Na ja, ich war nicht dabei.

    Erinnert mich an die Geschichte mit Jesus, also er wusste auch alles, was ihn erwartet.

    Interessant, aber bestimmt nicht durchsichtig, scheint mir.

  • Erwachen vs. erwacht

    • Igor07
    • 22. März 2026 um 20:02
    ixi:

    Erwachen als Vorgang motiviert mich und erscheint mir machbar; Erwachtsein als in diesem vermutlich einzigen Leben kaum erreichbarer Zielstatus tut es nicht.


    Wie seht ihr das?

    Im säkularen Buddhismus entsteht dieser innere Augenblick von Nirvana, wenn wir nicht reaktiv auf unsere konditionierten Muster im Denken oder auch emotional, in Beziehungen oder im Job entstehen ,aber frei handeln können. Wir sind keine Roboter mehr wie die Pavlovschen Hunde oder die Ratten im Labyrinth, die nach bestimmten Reizen rein automatisch reagieren.

    Im ersten Schritt sollte man diese Muster, warum man leidet oder unzufrieden ist, überhaupt sehen, also vertraut damit werden.

    Dann geht es darum, diese aufkommende Reaktivität loszulassen, denn meistens können wir die Situation nur sehr wenig ändern.

    Und dann entsteht diese innere existentielle Freiheit, diese Augenblicke, die nicht reaktiv sind, auszukosten.

    Ich verlinke hier zwei Bücher, kann sein, du kaufst sie oder leihst sie in der Bücherei.


    Jenseits des Buddhismus Eine säkulare Vision des Dharma


    Und:


    Der tiefe Wunsch nach Lebendigkeit

  • Zen-Zitate die mich berühren

    • Igor07
    • 22. März 2026 um 09:59

    "Wenn wir, aus dieser lauten Welt kommend, in einem Meditationsraum, einer Kirche oder im Wald vielleicht zum ersten Mal in uns hineinlauschen, begegnen wir einem Schweigen, das uns erschrecken kann. Es scheint das absolute Nichts zu sein, der bodenlose Abgrund in uns, vor dem wir uns, ohne es zu wissen, immer gefürchtet haben. Das tiefe Schweigen aber ist nicht das Nichts, sondern spricht eine Sprache, die zu hören wir lernen können. Es spricht eine Sprache, die keine Worte sendet, sondern Schwingungen. Wellen aus dem Ozean des Unsichtbaren, die von uns in Ahnungen übersetzt werden. Wir senken unsere Fühlfäden wie ein Lotblei hinunter in das tiefe Schweigen und holen das, was es uns mitzuteilen hat, herauf in unser Bewusstsein.

    Jetzt sind wir angeschlossen an unsere Quelle, aus der unsere Äußerungen gespeist werden. Jeder Satz, den wir dann sprechen, ist ein Nest, in dem die Stille geborgen ist. Sie wird andere Menschen erreichen - nicht über die Bedeutung unserer Worte, sondern über die Schwingung, die in ihnen verborgen ist."


    Margrit Irgang
    Writing, reading, mindfulness, Zen. Schreiben, Lesen, Musik, Kunst, Achtsamkeit und Zen-Praxis.
    margrit-irgang.blogspot.com
  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 21. März 2026 um 22:02
    Anna Panna-Sati:

    Der Buddha wurde quasi von einem psychischen Pfeil getroffen, als er erleben musste, wie die Mönche von Kosambi sich stritten (siehe Zitat aus MN128 im Beitrag #35) . (der 1. Pfeil).


    Er versuchte vergeblich

    (ein Zeichen für seine menschliche "Ohnmacht" in diesem Moment!), den Streit zu schlichten und ging - nachdem er noch einige Verse zur Sache verkündet hatte - seiner Wege.

    (KEIN 2. Pfeil)!


    IMHO ohne Betrübnis, ohne Angewidertsein - diese Zuschreibung von Emotionen könnte von den Autoren des Palikanons möglicherweise (wenn es kein Übersetzungsfehler war) aus ihrer Empathie heraus oder ev. auch aus didaktischen Gründen erfolgt sein....? :?

    Alles anzeigen

    Hi, Anna Panna-Sati .


    Ich habe diesen Beitrag im Gedächtnis gehalten, denn ich hatte so wie eine ähnliche Frage.


    Ich komme zur Sache.


    Arahat nimmt die Welt anders wahr. Also: Kontakt, Gefühl, Wahrnehmung und Bewusstsein entstehen zugleich und sofort. Ich benutze die deutschen Wörter, um diese besch*** Pali-Begriffe zu vermeiden.


    Also, der Arahat kann auch, egal von wem oder was, "angewidert" sein oder sogar etwas wie "Zorn" empfinden, aber warum?, wenn er nicht anhaftet?:?:

    Der springende Punkt besteht darin, dass er die Dinge ohne mentale Ausuferung wahrnimmt, also mit innerer Weisheit; deswegen klebt er nicht an ihnen, aber entsprechend der Situation reagiert er.


    Wenn ich angenommen im Schaufenster ein gutes Buch sehe, laufen sofort sehr viele rein automatische Prozesse ab, die ich nicht einmal merke. Ich denke: Was ist das Buch? Ich erinnere mich an alles Mögliche, was zum Thema gehört und was ich dazu gelesen oder gehört habe, mit wem ich darüber irgendwann diskutiert habe. Dann erinnere ich mich an alle Bücher zu einem ähnlichen Thema usw. Das ist der gewöhnliche Wahn, in dem wir alle meistens leben.


    Noch mal anders.


    Beim Arahat entsteht das Gefühl, das sollte logisch sein, aber ohne diese Ausschweifung ohne Ende, wie in der bekannten Geschichte von Paul Watzlawick, wo der Held zum Nachbarn stürmt und ihn ausschimpft, weil er sich schon sehr lange eine Geschichte ausgedacht hatte.


    Und noch einmal anders. Das Gefühl entsteht, es kann auch "widerlich" sein, aber wenn diese mentale Ausuferung nicht passiert, dann kann kein Ergreifen entstehen, also kein Anhaften plus dem ganzen Paket des resultierenden Leidens, das uns alle im Samsara bindet.

    Das ist ein wenig anderes Modell; ich habe es bei Payutto im „Buddhadhamma“ nachgeschaut.


    Hoffe, man kann verstehen, was ich damit meine.


    Wenn nicht, kann ich sagen, an welcher Seite im PDF du das Ganze nachlesen kannst.

    Aber ohne meine eigenen Beispiele, das habe ich versucht , so klar und auch einfach zu erklären.

    LG, Igor.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 21. März 2026 um 18:07

    Heute wollte ich wieder eine Episode aus dem Buch präsentieren, die mich sehr bewegt, und ich sehe alles wie vor meinen eigenen Augen.
    Der Buddha sollte sterben, und Ananda ist so tief verzweifelt, dass er weint. Damit sehe ich, dass der Buddhismus keine kühle Gelassenheit zulässt, die für mich persönlich an kalter Gleichgültigkeit grenzt. Nein, Ananda wollte den bevorstehenden Tod des Buddha einfach nicht akzeptieren.

    Der Buddha sagt dann etwas, das so kraftvoll ist, dass es in mir immer wieder nachhallt. Er sagt sehr einfache Worte, die jeder von uns verstehen und nachvollziehen kann. Er sagt einfach, wie könnte es anders sein (S. 345 im Buch), denn alles, was entsteht, sollte vergehen. Das ist einfach ein unerbittliches Gesetz, oder man kann es als den Lauf der Natur betrachten. Alles, was geboren wird, ist verdammt, oder eher verurteilt, zu sterben. An anderer Stelle merkt der Autor an, dass der Tod auch die Geburt voraussetzt, was nicht sofort ersichtlich ist, sondern eher subtil.

    Darüber habe ich sehr lange kontempliert, denn Geburt und Tod kann man eigentlich wie zwei Seiten derselben Medaille sehen. Der normale Mensch sieht nur den Tod. Das ist eher normal in unserer Konsum-Leistungsgesellschaft, wo das Sterben in Hospize und Pflegeheime verbannt ist. Aber überall sieht man Werbung von schönen, ewig jung wirkenden Frauen mit glatter Haut und jungen Männern, die alles in der Welt erobern können. Na gut, es ist klar, was ich sagen wollte, scheint mir.

    Ich komme aber zurück zu der Episode hier. Der Buddha, der enorm unter körperlichen Schmerzen leidet, tröstet Ananda und sagt, dass er weiter üben sollte, und bald würde er frei von den Trieben sein.

    Das ist wieder ein sehr interessantes Detail. Ich stelle mir vor, dass ich selbst im Sterben liege. Finde ich dann die innere Kraft, meiner Familie etwas zu sagen, damit sie weiter mit dem Verlust leben kann?

    So viele Leute in dieser herzlosen Gesellschaft sterben verbittert und klammern sich mit der letzten Kraft ans Leben. Sie können einfach nicht loslassen, aber bei dem sterbenden Buddha ist es genau umgekehrt.

    Er schafft es sogar, noch den letzten persönlichen Schüler zu ordinieren, Subhadda, aus der letzten Kraft. Tolle Leistung, oder?:like:

  • Wo fängt das Aussen an?

    • Igor07
    • 21. März 2026 um 10:53

    Zum ganzen Faden und der ursprünglichen Frage fällt mir noch einiges ein. Denn es gibt ein sehr bekanntes Sutta, in dem Rohitassa, also so etwas wie eine Gottheit, ein Deva, den Buddha fragt, wie das Ende der Welt zu erreichen ist. Und was der Buddha antwortet, ist so tief und so subtil, dass der Gelehrte Bhikkhu Bodhi diese Aussage als eine der grundlegenden Gedanken bezeichnet, was überhaupt das menschliche Denken anbelangt.

    Denn wir können nur im eigenen Körper das Ende der Welt erlangen, aber von der anderen Seite haben wir ihn niemals verlassen. Oder anders betrachtet: Wir konzipieren unsere eigene Version der Welt durch unsere Sinne, aber wie die sogenannte Welt real aussieht, das wissen wir am Ende nicht.

    Wenn ich weiter darüber nachdenke, kommt mir in den Sinn, dass es in der indischen Philosophie alles, was das Leben betrifft, Maya war, also die Illusion, die Darstellung. Und durch unsere Art, die Welt wahrzunehmen, erzeugen wir eigene Welten.

    So wie Blockbuster wie Matrix oder Inception suggerieren, dass wir am Ende nicht genau wissen, ob diese Welt real oder virtuell ist.

    Das ist eine sehr interessante Frage, denn die moderne Neurowissenschaft sagt dasselbe, wie etwa Th. Metzinger mit dem eigenen Tunnel der Wahrnehmung, also ich erspare mir das Zitieren.

    Ha, also mein Sohn ist sehr schlau und bodenständig. Wir haben einfach sehr lange darüber diskutiert, dann sagte er mir einfach: „Papa, egal, ob das Ganze real ist oder nicht, genieße es einfach.“ Ich habe gelacht. Und hier kann ich noch hinzufügen: Man sollte das Beste aus dem Leben machen, real oder nicht, das spielt keine Rolle.

  • SN 22.59

    • Igor07
    • 21. März 2026 um 08:24

    Qualia


    Es gibt keine meine oder deine Bücher oder die Lehre. Es geht um Sutra-Besprechung, die im Pali-Kanon steht. Und mehr darüber würde ich nicht diskutieren. Denn wie Professor Micheal Zummermann, so zählen alle möglichen Autoritäten hier für dich nicht, sondern nur deine eigenen Positionen. Deswegen lohnt es sich nicht, sich darüber weiter auszulassen_()_

  • SN 22.59

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 22:46
    Qualia:

    Hab ich behauptet, dass es echt ist? Was oder wen liest du?

    Ich lese sehr gut, wie du „Ich“ postulierst, aber es ist nicht fest, das ist wie Seifenblasen, die jeden Augenblick geboren werden, also wieder etwas nicht Statisches, sondern abhängig entstanden.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Was du sagst, ist etwas anderes. Denn in der Realität gibt es kein „Ich“, alles stellt einen Fluss der bedingten Entstehung dar. Also gestalte ich selbst mein Selbst, weil ich an etwas klammere oder es als zu mir gehörend betrachte: meine Frau, mein Körper, meine Krankheit und mein Tod und so weiter. Und genau deswegen leide ich. So kann ich es meiner Enkelin erklären, ohne sehr komplizierte Fachbegriffe und Wörter, die kein normaler Mensch versteht.
    Mach’s gut, Qualia :tee:

  • SN 22.59

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 21:39
    Qualia:

    Wer nicht begreift, dass ein Ich gibt,

    Natürlich gibt es,:!: weil der Prozess des Angreifens und der inneren Identifikation automatisch immer abläuft. Aber es ist nicht echt, und das stellt die ganze Essenz der Lehre dar.

    Na gut. Ewig diskutieren macht keinen Sinn._()_

  • Veranstaltung für alle

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 21:27
    KarmaHausmeister:

    Kannst du das bitte in den Veranstaltungskalender eintragen, statt hier zu posten? Danke.

    Ich kenne mich nicht aus. Ist es möglich, einfach das ganze dort zu verschieben?


    Habe gemacht. Sorry tausendmal. _()_

  • Veranstaltung für alle

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 20:27

    Ich poste einfach das:


    Das Gesprächsthema des ersten Termins wird sein: Kapitel 1: Fünf Aggregate – Die fünf Bausteine des Lebens (Ab Seite 21)

    Ab dem 22.03.2026 wollen wir mit einer Reihe von gemeinsamen Besprechungen beginnen.

    In dieser Serie wollen wir damit beginnen, gemeinsam das umfangreiche Buch des Ehrw. Bhikkhu P. A. Payutto (Somdet Phra Buddhaghosacariya) „Buddhadhamma – Naturgesetze und ihr Nutzen für das Leben“ bedachtsam zu lesen und zu besprechen.

    Das Buch erklärt die Lehren des Buddha auf zwei Ebenen: die grundlegenden theoretischen Lehren über die Wahrheit und die praktischen Lehren über persönliches Verhalten und gesellschaftliches Engagement, die sich unmittelbar auf die theoretischen Lehren stützen.

    Zum Buch:

    „Das Buddhadhamma ist das bedeutendste Werk von P. A. Payutto (Somdet Phra Buddhaghosacariya), der weithin als der brillanteste thailändische Gelehrte des Buddhismus in jüngster Zeit anerkannt wird. Als Hauptwerk des ehrwürdigen Autors ist dieses Buch gleichzeitig das mit Abstand bedeutsamste akademische Werk zum Buddhismus, das im zwanzigsten Jahrhundert in Thailand veröffentlicht wurde. Das Buddhadhamma ist seit über dreißig Jahren mein ständiger Begleiter und es ist jenes Buch, welches ich wählen würde, wenn ich auf eine einsame Insel ziehen müsste.“ Ajahn Jayasaro

    Das Buch kann von folgender Seite heruntergeladen werden: https://tivagaro.de/buddhadhamma/

    Die Veranstaltung findet online statt.
    Zugang zum Zoom Meeting:

    Nehmen Sie an unserem Cloud-HD-Videomeeting teil
    Zoom ist führend in der modernen Cloud-basierten Unternehmenskommunikation.
    us06web.zoom.us

    Meeting-ID: 238 753 5926, Passwort: BGM

    Teilnahme auf Spendenbasis (Dana)
    > Spende für die Buddhistische Gesellschaft München


    Zoom-Veranstaltung, Gemeinsame Lesung und Besprechung von Kapitel 1 des Buches „Buddhadhamma – Naturgesetze und ihr Nutzen für das Leben“ von Bhikkhu P. A. Payutto – Buddhistische Gesellschaft München

  • SN 22.59

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 19:43
    Qualia:

    Darum:
    Kein Skandha ist Ich.
    Kein Skandha ist mein.
    Kein Skandha ist Identität.

    Das widerspricht der ganzen Theravada, mein Lieber Qualia,

    denn es gibt dort kein „Ich“.

    Wenn sich Igor mit den Skandha identifiziert, also ergreift, dann entsteht diese innere Aufgeblasenheit, etwas wie „Ich“ als ob:!: der Herrscher im eigenen Hause, denn alle bedingten Phänomene sind vergänglich.


    Schauen wir nochmal:


    Zitat

    Mönche, wenn es eine Form gibt, entsteht durch das Festhalten an der Form,
    durch das Anhaften an der Form, die Ansicht: „Das, was das Selbst ist, ist die
    Welt. Nachdem ich vergangen bin, werde ich dauerhaft, beständig, ewig sein,
    nicht dem Wandel unterworfen.“ Wenn es Gefühl (...) Wahrnehmung (...)
    Willensbildungen (...) Bewusstsein (...) gibt, entsteht durch Festhalten am
    Bewusstsein (...) die Ansicht: „Das, was das Selbst ist, ist die Welt. Nachdem ich
    vergangen bin, werde ich dauerhaft, beständig, ewig sein, nicht der
    Veränderung unterworfen.“
    R¯upe kho bhikkave sati (...) vedana¯ya sati (...) sañña¯ya sati (...) san˙ kha¯resu sati (...) viñña¯n. e sati,
    r¯upal. (...) vedanam. (...) saññam. (...) sa ˙ nkh¯are (...) viññ¯an. am. up¯ad¯aya (...) abhinivissa evam. dit.t.
    hi
    uppajjati so att¯a so loko so pecca bhaviss¯ami nicco dhuvo sassato aviparin. ¯amadhammo.
    (S. III. 182-83)

    Alles anzeigen

    Das wäre vie etwa verkehrte Ansicht, aber keinen "Ich".


    https://tivagaro.de/wp-content/uploads/BuddhadhammaDigital.pdf


    S. 20.


    Vergleiche mit dem:


    Zitat

    Warum hängst du [2] so am Wort "Lebewesen"?

    Das ist nur deine Irrlehre, Māra.

    Wo da nur eine Anhäufung von bloßen Gestaltungen ist,

    da nimmt man kein Lebewesen wahr [3].

    Denn wie bei Ansammlung der Bestandteile das Wort "Wagen" entsteht,

    So entsteht, wenn die Lebensbestandteile vorhanden sind,

    der Ausdruck "Lebewesen [4] ".

    Aber nur das Leiden entsteht da, Leiden ist vorhanden und vergeht.

    Nichts außer dem Leiden entsteht, nichts andres als das Leiden wird aufgehoben."


    7. Da merkte Māra, der Böse: es kennt mich die Bhikkhunī Vajirā, und verschwand auf der Stelle leidvoll und betrübt.

    Alles anzeigen

    S.5.10. Vajirā - 10. Vajirā Sutta


    Nochmal:


    Zitat

    Alles, was in der Welt existiert, existiert als eine Ansammlung zusammenlaufender
    Teile. Es existiert kein innewohnendes Selbst oder eine den Dingen
    innewohnende substanzielle Essenz. Trennt man die Bestandteile voneinander,
    bleibt kein Selbst oder Kern übrig. Eine häufig genutzte Analogie aus den Ursprungstexten
    ist hierfür ein „Vehikel“.2 Setzt man die verschiedenen Teile entsprechend
    der gewünschten Bauart zusammen, spricht man dem Endprodukt
    den herkömmlichen Begriff „Wagen“ zu. Zerlegt man diese Teile wieder, lässt sich
    keine Essenz eines Wagens finden. Alles, was bleibt, sind die verschiedenen Teile;
    keine Substanz eines Wagens kann gefunden werden. Es finden sich lediglich
    verschiedene Einzelteile, von denen wiederum jedes einen eigenen, spezifischen
    Namen trägt.

    Alles anzeigen

    Wo ist bitte dieses "Ich"? :?:


    Buddhadhamma
    Kapitel 1: Fünf Aggregate
    Die fünf Bausteine des Lebens. S. 21.

  • Notizen über die Dhammas.

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 19:03
    Qualia:

    Diese Spekulationen sind äußerst schädlich, nicht für Buddha, der ist tot, aber für seine Eine Lehre.

    Da erzähle das Professor Michael Zimmermann, der sehr viele Sprachen einwandfrei beherrscht und genau weiß, was und wovon er spricht.

    Denn es gibt keine Lehre, sondern nur bestimmte Interpretationen.

    So mein eigenes Beispiel:

    Die Waldkloster-Tradition setzt andere Akzente als die traditionelle Theravada, egal welche Richtung. Wer dann hat recht?

    Ich würde es mir ersparen, noch einmal „Ursache-Wirkung“ zu zitieren, dass es keinen Buddhismus gibt. Gar keinen.

    Aber du missachtest all diese Versionen, egal welche Richtung, was nur meine persönliche Meinung ist. Also wenn ich keinen blassen Schimmer über diese Begriffe hätte, hätte ich wirklich gedacht, dass der Buddha über „Ich“ oder „Selbst“ redet. Das gibt es nicht in allen, absolut allen Versionen und Übersetzungen, sondern nur bei dir. Und wie viele Leute schauen im Forum einfach vorbei? Mehr würde ich nicht darüber sprechen.

    Es war einmal Leonie, die nicht mehr aktiv ist. Sie sagte, es passt in die persönliche Chronik, aber nicht in den Buddhismus, egal welche Richtung. Und du hast damals nachgegeben.

    Wie gesagt, ich studiere die Quellen, ich frage keine bescheuerte KI, egal welche, aber so viele meinen, dass alles stimmt. Nicht meine Sache, Punkt.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 18:04

    Na ja, ich wollte nur noch eine Episode aus dem Buch erzählen, die mich sehr nachdenklich gemacht hat.
    Also, der Buddha wollte zuerst nicht lehren, das steht fest. Der Autor präzisiert die Schärfe der Situation, er schreibt, es war das Resultat des klaren Erwägens, wie der Begriff heißt, es spielt keine Rolle. Er wollte weiter zurückgezogen leben, und apropos, so etwas wie Leben im Sutta-Nipata, sehr dichterisch, finde ich.
    Dann erscheint diese Gottheit, aber es stellt sich die Frage, war es wirklich so, oder der Buddha zweifelte zuerst, aber dann hat er alles anders überlegt. Am Ende, wir wissen es nicht. Diese Gottheit sollte sogar dreimal den Buddha bitten, und dann hat er nachgegeben.
    Ist es ein Kunstgriff oder rein stilistischer Trick? Gute Frage.
    Das passt wieder zum Thema hier, über den Buddha und seine Menschlichkeit.

    Und wenn nicht diese Gottheit?

    Ha, kein Buddhismus?:?

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 17:24
    Anna Panna-Sati:

    Der Abt bleibt - dem Anschein nach - völlig ungerührt sitzen, sein Gesicht strahlt Ruhe und Gleichmut aus. Ab etwa Minute 4:47 wendet er sich mit kurzem Lächeln dem Bhikkhu zu und tätschelt ihn etwas an der Schulter....

    (Ich musste irgendwie an Buddha und Ananda denken....so in etwa stelle ich mir Buddhas Reaktion auf Anandas Trauer um Sariputta oder auch den Buddha selbst vor, als dieser seinen baldigen Tod/Eintritt ins Parinibbana ankündigte.)

    Na ja, liebe Anna Panna-Sati was der Autor des Buches über die Äbte dort schreibt, hat nichts mit der Gelassenheit zu tun. NULL!
    Diese ganze Organisation dort in Thailand ist eher innerlich korrupt; für viele ist alles absolut egal. Sie schlagen sich ins Gesicht, die anderen malträtieren die Tiere wie echte Sadisten, und das sind alles Mönche. Es war sogar schockierend, das Ganze zu lesen.

    Und er konnte es nicht mehr aushalten, scheint mir.

    Das ist die Wahrheit. Sie ist echt bitter.

    P.S. Ich benutze "smileys" sehr selten, die alle irritieren mich total.

  • Notizen über die Dhammas.

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 14:21
    Qualia:

    Ich richte mich nach Buddha aus.

    Da habe ich doch gefragt, nach welchem Buddha?

    Siehe hier:


    Zitat

    Frage: Woher wissen wir denn überhaupt,
    welche Erfahrungen der Buddha
    gemacht hat? Ist nicht im Nachhinein
    viel in ihn projiziert worden?
    Antwort: Natürlich! Die ganze Lebensgeschichte
    des Buddha ist Fiktion.

    Interview mit Michael Zimmermann
    von Birgit Stratmann

    32 Tibet und Buddhismus 1/2010


    Sigmund Freud lebte in unserer modernen Zeit und schrieb auf Deutsch, das ist etwas anderes, lieber Qualia.


    Plus: Du verwendest die Begriffe aus Theravada, aber mit eigenem Inhalt. Ich würde mich echt der Idee von Anna Panna-Sati anschließen. Punkt.

  • Notizen über die Dhammas.

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 12:36
    Qualia:

    ch richte mich nur nach Buddha

    Die Frage ist nur, nach welchem Buddha?:?:

    Ich war nicht dabei.

    Ich bin kein Richter, also sage ich nur, was ich denke.

    Alles Gute!

    Qualia

    Was du, welcher Unterschied zwischen uns beiden besteht? Ich betrachte mich als ewigen Schüler, denn ich weiß, dass ich nicht weiß, und so bleibt es für immer. Aber du lehrst, denn du meinst, dass du besser weißt als alle Meister, die ihr ganzes Leben damit gewidmet hatten, einwandfrei Pali, Sanskrit, Tibetisch und sogar sehr viele Dialekte jener Zeit zu beherrschen. Und am Ende sagten sie nicht, dass sie die Tod- sicher wissen, denn der Buddhismus war für die alle das Mysterium, aber keine Lehre, die in irgendeine Schablone oder in Schema passt. Mehr kann ich hier absolut nicht hinzufügen. Viel Spaß und Erfolg.

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 12:31

    Das ist eine sehr spannende Szene im Buch, über die ich kurz sprechen wollte. Nach dem Erwachen des Buddha trifft er Upaka, der ein Asket war. Diese Stelle gilt in vielen Übersetzungen als gesichert, merkt der Autor.
    Na gut, dann sagt dieser Upaka, wie der Buddha auf ihn wirkt, also er ist verdammt beeindruckt, so kann man es hier verstehen, nicht anders. Das war die echte innere Ausstrahlung in der Gestalt des Erwachten, und klar, es gibt solche Leute, die so auf uns wirken, dass wir ihnen sofort vertrauen.
    Ha, aber wie geht es weiter?
    Der Buddha erklärt einfach, dass er keinen Lehrer hatte und dass er erwacht ist. Und so weiter.
    Hier kommt aber die überraschende Wendung, die auf mich total bestechend wirkt.
    Denn dieser Upaka sagt einfach: „Ach, so kann das sein“, und geht einfach weiter, also seinen eigenen Weg.
    Auf der Seite 156 im Buch zitiert der Autor dazu die Meinung von Ajahn Sumedho:

    Zitat

    "Ich bezeichne dies gerne als seine erste Predigt. Sie war ein Fehlschlag, weil sein Gegenüber dachte, der Buddha habe zu hart praktiziert und überschätze sich selbst. Wenn jemand diese Worte zu uns sagen würde, würden wir sicherlich ähnlich reagieren. Wie hätten Sie getan, wenn ich gesagt hätte: ‚Ich bin der vollkommene Erleuchtete?‘"

    Ha, und das war die erste Predigt eigentlich. Keine Gottheit hatte sich eingegriffen, nicht absolut passierte.
    Verdammt interessant, wenn ich darüber nachdenke.
    Was würde den Buddha erwarten, wenn er heute in der modernen Welt die ganze Lehre darstellen würde?
    Kann sein, er könnte auch als geistgestörte Person einfach in der Klappmühle eingesperrt sein, wie dazu sehr treffend woanders Thanissaro Bhikkhu schreibt.
    Tja, das Lesen solcher Passagen kann sehr viel geben, wenn man darüber echt kontempliert, finde ich.:?

  • Notizen über die Dhammas.

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 11:33
    Qualia:

    Ich postulierte überhaupt nicht. Ich gebe meine Erkenntnisse aus den Reden des Buddha bekannt, ohne darauf zu bestehen, dass es der Weisheit letzter Schluss ist, Postulat.

    Da bitte schön, wir werden deswegen bestimmt kein großes Drama machen.

    Ich bin nur leider mit deiner Interpretation nicht einverstanden, aber es spielt sowieso keine Rolle. Denn was wirklich der Buddha sagte, darüber kann man nur spekulieren; dazu wurde von mir mehr als genug von Professor Michael Zimmermann zitiert.

    Ich würde es mir selbst aber nicht anmaßen, anders als Mettiko Bhikkhu oder Nyanatiloka zu interpretieren, oder auch das ganze Buddhistische Seminar, denn sie haben jahrzehntelang Pali studiert und ganze Reden, meistens rund um die Uhr.

    Dazu schreibst du im Bereich Allgemeines über den Buddhismus, aber es passt eher in die Chronik.

    Aber das ist nicht meine Sorge. Ich moderiere nicht, und wenn mir etwas nicht gefällt, dann lese ich nicht weiter.

    Woanders schreibt Helmut über das bloße Ich, das ist die Schule von Chandrakirti, was echt sehr subtil ist, aber er bezieht sich wenigstens auf die konkreten Quellen, aber du fabulierst einfach.

    Denn es gibt keine Definition von "Ich" oder "Selbst" im Theravada, das kann man mehr als genug im Buddhadhamma von Payutto nachlesen, das kann man bei Kay Zumwinkel nachlesen, und so weiter, wie F. Schäfer.

    Für dich sind die alle keine Profis, also du weißt es besser.

    Bitte schön, mach es weiter.

    Notizen zu Dhamma erinnern mich auch an Ñāṇavīra, aber du weißt es auch besser als er.

    Ich würde hier keine Person, also keine User belehren, denn ich bin dazu nicht geeignet und sehr bescheiden, hoffe ich.

    Ich lerne aber von den Meistern, aber nicht, meine eigene Dhamma zusammenzubasteln.

    War nur meine Meinung. Nimm es mir nicht übel und nicht persönlich.

    LG und in Metta._()_

  • Notizen über die Dhammas.

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 08:44
    Qualia:

    kein Bestandteil eines Lebewesens ist ein Selbst. SN 22.59

    Also du postulierst ein Selbst, obwohl es in den deutschen Übersetzungen, auf die du dich beziehst, genau um Nicht-Selbst geht, also Nicht-Ich. OK, das war deine Korrektur, aber keine deutsche offizielle Übersetzung. Keine weiteren Fragen._()_

  • Notizen über die Dhammas.

    • Igor07
    • 20. März 2026 um 00:35
    Qualia:

    „Buddha sagt: Die Skandha sind das Selbst.“ Das ist ein Übersetzungsfehler im Deutschen, mit katastrophalen Folgen.

    Qualia .


    Darf ich bitte fragen, wo steht das ?:?:


    Schauen wir:


    Zitat

    (Diese Rede ist das berühmte Anattā-Lakkhana-Sutta, die 'Lehrrede von den Merkmalen des Nicht-Ich', d.i. von den Kennzeichen, welche die Abwesenheit jeder beharrenden Ich-Substanz deutlich machen. Diese Lehrrede wurde an dieselbe 'Gruppe der fünf' früheren Asketengefährten des Buddha gerichtet, welche durch die erste Lehrverkündung, die 'Predigt von Benāres' (Dhammacakka-Pavattana-Sutta) die Stufe des Stromeintritts erreicht hatten. Für die Wichtigkeit der Nicht-Ich-Lehre (anattā) ist es bezeichnend, daß erst nach Hören und Verstehen der davon handelnden zweiten Lehrrede des Buddha jenen fünf ersten Jüngern der Durchbruch zur Heiligkeit gelang. Diese Rede findet sich auch in Vinaya, Mahāvagga I 6, wo es noch zum Abschluß heißt: "Zu dieser Zeit nun gab es sechs Heilige in der Welt" - d.i. mit Einschluß des Buddha selber.)

    S.22.59. Die Merkmale des Nicht-Ich - 7. Anattalakkhaṇa Sutta


    In der anderen Übersetzung:


    Zitat

    Welches Gefühl auch immer … welche Wahrnehmung auch immer … welche Gestaltungen auch immer … welches Bewusstsein auch immer, vergangen, künftiftlig oder gegenwärtig, innerlich oder äußerlich, grob oder subtil, niedrig oder erlesen, ob nah oder fern, für jegliches Bewusstsein gilt: »Dieses ist nicht mein, dieser bin ich nicht; dieser ist nicht mein Selbst.«

    (SN 22, 59 – Übers.: Mettitteiko Bhikkhu)


    So lese ich im buddhistischen Wörterbuch vo Nyānatiloka :


    Zitat

    Wenn also in den Texten von einem Wesen, einer Person, einem Selbst oder gar von der Wiedergeburt eines Wesens die Rede ist, so ist das selbstverständlich nicht im absoluten und höchsten Sinne (paramattha) gesagt, sondern als bloße 'konventionelle Ausdrucksweise' (vohāra-vacana) aufzufassen.

    Paramattha-sacca, -dhamma, -vacana, -desanā


    Wo ist dieses "Ich" im "Fluss" des paṭicca samuppāda?


    Da finde ich Nichts. :shrug:

  • Der Buddha als Mensch?

    • Igor07
    • 19. März 2026 um 19:09

    Ich wollte kurz meinen ersten Eindruck von dem Buch über die Katze ausdrücken.
    Was mich wirklich erschüttert hatte, war die innere Atmosphäre oder das Klima in den Klöstern dort in Thailand. Die Schlägerei zwischen den Mönchen, die Erniedrigung der Tiere, die Äbte mischen sich einfach nicht ein, und das ist, nehme ich an, nur die Spitze des Eisbergs.
    Der Buddha hat im Pali-Kanon bestimmt recht gehabt, als er sagte, seid ihr selbst die eigene Leuchte, denn im realen Leben lässt die Sangha viel zu wünschen übrig.
    Aber alle grundlegenden Begriffe im Theravada sind so prägnant und klar erklärt, dass ich es schon viele Male einlesen würde. Für die beste Orientierung ist, wie ich finde, die Übersetzung dieses Autors von Buddhadhamma das Beste, was ich überhaupt gelesen habe.
    Ich verlinke das englische Original noch.


    https://buddhadhamma.com/books/book-file/Buddhadhamma.pdf

  • Notizen über die Dhammas.

    • Igor07
    • 19. März 2026 um 17:33
    Anna Panna-Sati:

    Dass rupa (Form, Körper) vor nama (Geist) kommt, da bist du dir ganz sicher?! ;)

    Die Frage "Kann Geist ohne Körper existieren?" ist ja noch ungeklärt...


    Nāma Rūpa und Bewusstsein sind beide reziprok bedingt, also bleibt die Frage, was zuerst war, ohne Antwort.

    Siehe hier:

    Zitat

    Gerade so, Verehrter, wie wenn da zwei Rohrbündel an einander gelehnt
    stünden. Ganz ebenso, Verehrter, entsteht aus Geist und Körper
    als Ursache das Bewußtsein; aus dem Bewußtsein als Ursache entsteht
    Geist und Körper (. . . )
    Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zustande.
    – Wenn man aber, Verehrter, von diesen Rohrbündeln das eine
    an sich zöge, so fiele das andere um, und wenn man das andere an
    sich zöge, so fiele das erste um. Ganz ebenso, Verehrter, folgt aus der
    Aufhebung von Geist und Körper die Aufhebung des Bewußtseins; aus
    der Aufhebung des Bewußtseins folgt Aufhebung von Geist und Körper
    (. . . )73

    Alles anzeigen

    S.307, Buddhadhamma
    Naturgesetze und ihr Nutzen für das Leben
    geschrieben von Bhikkhu P. A. Payutto
    (Somdet Phra Buddhaghosacariya)


    https://tivagaro.de/wp-content/uploads/BuddhadhammaDigital.pdf


    Und hier:


    S.12.67. Das Rohrbündel - 7. Naḷakalāpī Sutta


    Zitat

    Das Ergreifen der Skandha durch ein Ich, das sie als „Das bin ich, das ist mein“ ergreift, erzeugt die Leiden.

    Wie ist das dann bitte schön möglich, wenn genau diese Skandha auf kein „Ich“ hinweisen? Also anders betrachtet: Nur durch das Ergreifen entsteht diese Illusion des „Ich“ als der sozusagen "Herrscher" im eigenen Hause.

    Das widerspricht sowohl der bedingten Entstehung als auch Anatta. Da lasse ich es lieber alles und schweige einfach.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.19
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download