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Erwachen vs. erwacht

  • ixi
  • 22. März 2026 um 14:35
  • Zum letzten Beitrag
  • ixi
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    22. März 2026
    • 22. März 2026 um 14:35
    • #1

    Ich habe erst vor Kurzem den säkularen Buddhismus entdeckt und kenne mich weder mit Pali noch mit Sanskrit aus. Mir fällt aber auf, dass in deutschen Übersetzungen eher vom Erwachen (also einem Prozess) als vom Erwachtsein (dem Idealzustand am Ende des Erwachens) die Rede ist.


    Erwachen als Vorgang motiviert mich und erscheint mir machbar; Erwachtsein als in diesem vermutlich einzigen Leben kaum erreichbarer Zielstatus tut es nicht.


    Wie seht ihr das?

  • KarmaHausmeister 22. März 2026 um 18:00

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • KarmaHausmeister
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    • 22. März 2026 um 18:04
    • #2

    Genau. Wir haben erwachte Momente und erwachen mit Übung mehr und mehr. Das ganze ist ein Prozess. Ob ein endgültiges Erwachtsein möglich ist, weiß ich nicht.


    Hier, wie Erwachen aus säkular-buddhistischer Perspektive aussehen könnte:

    Vom Werden zur Freiheit
    Aus einer säkular-buddhistischen Perspektive erweisen sich zentrale Begriffe der Lehre Buddhas, wie „Karma“, „Wiedergeburt“ und „Nirvana“, als tief…
    www.ursachewirkung.com

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • Igor07
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    • 22. März 2026 um 20:02
    • #3
    ixi:

    Erwachen als Vorgang motiviert mich und erscheint mir machbar; Erwachtsein als in diesem vermutlich einzigen Leben kaum erreichbarer Zielstatus tut es nicht.


    Wie seht ihr das?

    Im säkularen Buddhismus entsteht dieser innere Augenblick von Nirvana, wenn wir nicht reaktiv auf unsere konditionierten Muster im Denken oder auch emotional, in Beziehungen oder im Job entstehen ,aber frei handeln können. Wir sind keine Roboter mehr wie die Pavlovschen Hunde oder die Ratten im Labyrinth, die nach bestimmten Reizen rein automatisch reagieren.

    Im ersten Schritt sollte man diese Muster, warum man leidet oder unzufrieden ist, überhaupt sehen, also vertraut damit werden.

    Dann geht es darum, diese aufkommende Reaktivität loszulassen, denn meistens können wir die Situation nur sehr wenig ändern.

    Und dann entsteht diese innere existentielle Freiheit, diese Augenblicke, die nicht reaktiv sind, auszukosten.

    Ich verlinke hier zwei Bücher, kann sein, du kaufst sie oder leihst sie in der Bücherei.


    Jenseits des Buddhismus Eine säkulare Vision des Dharma


    Und:


    Der tiefe Wunsch nach Lebendigkeit

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • ixi
    Themenautor
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    22. März 2026
    • 25. März 2026 um 09:11
    • #4

    Allen herzlichen Dank!

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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