Ich finde die Definition von Mifreude ganz gut:
Wenn Metta ( liebende Güte) auf Leid bei den Wesen stößt, entsteht Karuna ( Mitgefühl),
wenn sie auf Glück bei den Wesen stößt, entsteht Mudita ( Mitfreude).
Das heißt, die wohlwollende Grundhaltung ist das Entscheidende.
Am leichtesten sollte es uns als Praktizierende fallen, Mitfreude mit den Fortschritten und Glück anderer Praktizierende zu haben, denn es ist klar, dass es hier etwas Heilsames ist, mit dem man sich mitfreut. In der Realität, ist es aber recht schwierig, da der Alltagsgeist meistens nicht in Metta wurzelt, sondern Zuflucht nimmt im eigenen-Erfolg und Anerkennung-finden ( ->die acht weltlichen Dinge). ekkhi