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frust bei der sitzmeditation

  • Linija
  • 22. Juni 2012 um 23:19
  • Zum letzten Beitrag
  • SpringMode5708
    Gast
    • 25. Juni 2012 um 13:39
    • #26
    Wu°:

    Ich hab gute Erfahrungen damit gemacht, die Gedanken einfach schweifen zu lassen.


    Hallo Wu,

    das verstehe ich nicht. Die Gedanken "schweifen lassen" ist doch "denken", d.h. mit der Aufmerksamkeit beim Gedanken/Denken und nicht beim Objekt zu sein.

    LG, :)

  • Onyx9
    Gast
    • 25. Juni 2012 um 14:20
    • #27
    Onda:
    Onyx9:


    Soweit ich weiß, gibt es keine Sinnesobjektbetrachtung in der Lehre. Die Sammlung bezieht sich wohl immer auf den Körper.

    Im satipatthana sutta werden vier Grundlagen der Achtsamkeitsmeditation (Körper, Empfindungen, geistige Formationen, Geistobjekte) genannt, darunter durchaus auch Sinnesobjekte. In der vipassana-Meditation mit ihrem weiteren Fokus sind ebenfalls Sinnesobjekte Teil des Wahrnehmungsfeldes. Last but not least gibt es unter den samadhi-Techniken auch die sogenannte kasina-Meditation (auch im PK erwähnt), die mit der Betrachtung verschiedenfarbiger Scheiben beginnt.
    Und: auch die Betrachtung des eigenen Atems ist letztlich eine Sinnesobjektbetrachtung: wo spüre ich den Atem? In der Nase, an der Oberlippe, im Rachen, in den Bronchien, an der Bauchdecke?

    LG
    ONda

    Hmm, ja, doch da steht generell: der Mönch, er weilt innen, so auch: So weilt er nach innen bei den Geistobjekten ...oder auch nach außen, bezogen aber immer auf den Körper. Es geht wohl mehr darum, die Reaktionen im Inneren auf Sinnesimpulse wahrzunehmen.
    Sati sollte wohl zurückgenommen werden auf den Körper.
    Es bleibt natürlich nicht aus, daß der Hörsinn dem Geräusch folgt und damit das Bewusstein. Zu betrachten ist aber wohl nur diese Tendenz.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 25. Juni 2012 um 14:58
    • #28
    Onyx9:


    Hmm, ja, doch da steht generell: der Mönch, er weilt innen, so auch: So weilt er nach innen bei den Geistobjekten ...oder auch nach außen, bezogen aber immer auf den Körper. Es geht wohl mehr darum, die Reaktionen im Inneren auf Sinnesimpulse wahrzunehmen. Sati sollte wohl zurückgenommen werden auf den Körper.
    Es bleibt natürlich nicht aus, daß der Hörsinn dem Geräusch folgt und damit das Bewusstein. Zu betrachten ist aber wohl nur diese Tendenz.


    Ja, genau. Das gehört alles zusammen. Bedingtes Entstehen soll erkann werden. Kontakt ist dreiteilig.

    "So wacht er nach innen beim Körper in der Betrachtung des Körpers,"
    Das bedeutet, die Bewegung der geistigen Aufmerksamkeit zu beobachten, das Wie der geistigen Vorgänge.

    "so wacht er nach außen beim Körper in der Betrachtung des Körpers,"
    Das bedeutet, den 'äusseren' Bestandteil des dreiteiligen Kontakts zu betrachten, das Hör-, Seh-, Schmeck-, Tast-, Gedanken-Objekt.

    "nach innen und außen wacht er beim Körper in der Betrachtung des Körpers."
    Das bedeutet, den gesamten Vorgang zu beobachten ...-> Kontakt -> Empfindung -> Verlangen -> Anhaften -> gewohnheitsmassige Tendenzen ->...

    "Ist die Achtsamkeit aber scharf genug, kann man den Beobachteten Kontakt und die entstandene Empfindung(vedana) loslassen, bevor Verlangen(tanha) entsteht. Dann kommt es nicht zum Anhaften und Werden.
    Es ist das gleiche wie Geistigkeit-Körperlichkeit(namarupa). Genau das bedeutet "nach innen" und "nach aussen"." ²

    So könnte es sein.

    LG, :)

  • Onyx9
    Gast
    • 25. Juni 2012 um 17:01
    • #29

    So versteh ich das sehr gut ! Danke !
    (Ich hab auch unter - ayatana- geschaut )

    Die drei Daseisnmerkmale werden doch intuitiv geschaut, oder ?!
    Bzw. die Gestaltung, die Bedingungskette, das Ausdehnen, die Suche..., des Geistes wird intuitiv geschaut ?!

    Entwickelt man erst Gemütsruhe um Vipassana "standzuhalten" ?

    Weil: I ch hab da ein Problem: meine Sinne sind extrem reizbar
    Was bedeutet denn dieses "trennen" in vipassana- bringt das Untersuchen, das ja ein Verweilen voraussetzt nicht zusätzliche Anspannung ?
    Man verweilt doch nicht am Geistobjekt, oder ?

    Jetzt hab ich den Faden verloren...( jetzt schon ! :grinsen: )

  • SpringMode5708
    Gast
    • 25. Juni 2012 um 19:03
    • #30
    Onyx9:

    Die drei Daseisnmerkmale werden doch intuitiv geschaut, oder ?!


    Ich glaube, die Daseinsmerkmale werden erkannt, wenn die Bedingungen dafür gegeben sind.
    Es ist nicht kontrollierbar, es ist das unmitelbare Ergebnis der Übung. Meinst Du das mit intuitiv?

    Onyx9:

    Bzw. die Gestaltung, die Bedingungskette, das Ausdehnen, die Suche..., des Geistes wird intuitiv geschaut ?!


    Ja, das schauen/verstehen geschieht 'intuitiv'.
    'Ausdehnen' und 'Suche', die Begriffe verstehe ich nicht. Vielleicht in Pali, bitte?

    Onyx9:

    Entwickelt man erst Gemütsruhe um Vipassana "standzuhalten" ?
    ...
    Was bedeutet denn dieses "trennen" in vipassana? Welches 'trennen' meinst Du?
    Bringt das Untersuchen, daß ja ein Verweilen voraussetzt, nicht zusätzliche Anspannung ?
    Man verweilt doch nicht am Geistobjekt, oder ?


    Es ist ein anderes 'verstehen'. Das ist nicht anstrengend.
    Es geschieht leicht, mit Freude und ohne überflüssiges Denken wenn der Geist ruhig und klar ist.

    Onyx9:

    Jetzt hab ich den Faden verloren... jetzt schon ! :grinsen: )


    Na, dann ist ja gut :D

    LG, :)

  • Wu°
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    Mitglied seit
    23. Juni 2012
    • 25. Juni 2012 um 19:15
    • #31
    Mirco:
    Wu°:

    Ich hab gute Erfahrungen damit gemacht, die Gedanken einfach schweifen zu lassen.


    Hallo Wu,

    das verstehe ich nicht. Die Gedanken "schweifen lassen" ist doch "denken", d.h. mit der Aufmerksamkeit beim Gedanken/Denken und nicht beim Objekt zu sein.

    LG, :)

    Achtsamkeitsmeditation oder auch die von Losang Lamo erwähnte Gewahrseinsmeditation schaffen eigentlich eine neue künstliche (illusionäre) Instanz. Aber wenn da keine neue Ebene ist, sondern nur die Gedanken, die hin und herschweifen, also auch keine Aufmerksamkeit bei den Gedanken, kein ändernwollen, dann ...
    Wellen beruhigen sich, Stille kann auftauchen. Aber Gedanken sind auch nichts anderes als die Stille in Bewegung, und sie stören die Stille auch nicht.
    Sie nicht zu binden sondern frei zu lassen hat seine eigene Schönheit.
    Die Gedanken gehen ihren natürlichen Gang. Die Stille geht ihren natürlichen Gang.

    Das ist so meine Erfahrung.

    "Von der Waschschüssel der Geburt

    bis zur Waschschüssel des Bestatters -

    nur Geschwafel"

    Ikkyû Sôjun

  • SpringMode5708
    Gast
    • 25. Juni 2012 um 20:31
    • #32
    Wu°:

    Achtsamkeitsmeditation oder auch die von Losang Lamo erwähnte Gewahrseinsmeditation schaffen eigentlich eine neue künstliche (illusionäre) Instanz. Aber wenn da keine neue Ebene ist, sondern nur die Gedanken, die hin- und herschweifen, also auch keine Aufmerksamkeit bei den Gedanken, kein ändernwollen, dann ... Wellen beruhigen sich, Stille kann auftauchen. Aber Gedanken sind auch nichts anderes als die Stille in Bewegung, und sie stören die Stille auch nicht.Sie nicht zu binden sondern frei zu lassen hat seine eigene Schönheit.Die Gedanken gehen ihren natürlichen Gang. Die Stille geht ihren natürlichen Gang.Das ist so meine Erfahrung.


    O.k. Das ist dann der Wu°ismus.

    LG, :)

  • Onyx9
    Gast
    • 25. Juni 2012 um 20:41
    • #33
    Mirco:
    Onyx9:

    Die drei Daseisnmerkmale werden doch intuitiv geschaut, oder ?!


    Ich glaube, die Daseinsmerkmale werden erkannt, wenn die Bedingungen dafür gegeben sind.
    Es ist nicht kontrollierbar, es ist das unmitelbare Ergebnis der Übung. Meinst Du das mit intuitiv?

    Äh.., ja. Die Erkenntnisfähigkeit ist ja vorhanden. Ja.

    Onyx9:

    Bzw. die Gestaltung, die Bedingungskette, das Ausdehnen, die Suche..., des Geistes wird intuitiv geschaut ?!


    Ja, das schauen/verstehen geschieht 'intuitiv'.
    'Ausdehnen' und 'Suche', die Begriffe verstehe ich nicht. Vielleicht in Pali, bitte?

    āyatana: was die 'eindringenden Dinge' (āya) 'dehnt' (tan), oder was das 'Ausgebreitete' (āyata) 'lenkt' (nayati).
    "Interessant" nicht ?!, wenn man die Sinnestätigkeit betrachtet: Das Bewusstsein möchte begreifen, so wie die Hand tastet,
    wenn ein Sinnesreiz kommt, zu diesem Zweck verweilt es beim Reiz: das dehnt den Sinn. Da steckt, glaube ich, die Suche darin:
    Suche nach Angenehmen oder suche nach Unangenehmen. Lärm lehnen wir ab, z.B., einer feinen Melodie hängen wir weiter an.
    Da ist der ganze Stress des permanent wandernden Geistes drin. Finde ich.

    Onyx9:

    Entwickelt man erst Gemütsruhe um Vipassana "standzuhalten" ?
    ...
    Was bedeutet denn dieses "trennen" in vipassana? Welches 'trennen' meinst Du?
    Bringt das Untersuchen, daß ja ein Verweilen voraussetzt, nicht zusätzliche Anspannung ?
    Man verweilt doch nicht am Geistobjekt, oder ?


    Es ist ein anderes 'verstehen'. Das ist nicht anstrengend.
    Es geschieht leicht, mit Freude und ohne überflüssiges Denken wenn der Geist ruhig und klar ist.

    Das Pali-Wort Vipassanā setzt sich zusammen aus dem Sanskrit-Präfix „vi-“ und der Verbalwurzel „√paś“ für „sehen“
    Das Präfix „vi-“ bedeutet in erster Linie „zwei Teile“ oder eine Bewegung „weg“
    Wörtlich kann man Vipassanā auch als „Auseinander-Sehen“ übersetzen.

    Naja, aber das geht am Thema vorbei. Es bedeutet ja "nur" Wahrheit von Illusion unterscheiden zu können.
    Und nicht: das Sinnesobjekt betrachten.
    Ein Glück auch :D


    Onyx9:

    Jetzt hab ich den Faden verloren... jetzt schon ! :grinsen: )


    Na, dann ist ja gut :D

    LG, :)

    Alles anzeigen
  • SpringMode5708
    Gast
    • 25. Juni 2012 um 21:36
    • #34
    Onyx9:


    āyatana: was die 'eindringenden Dinge' (āya) 'dehnt' (tan), oder was das 'Ausgebreitete' (āyata) 'lenkt' (nayati).
    "Interessant" nicht ?!, wenn man die Sinnestätigkeit betrachtet: Das Bewusstsein möchte begreifen, so wie die Hand tastet, wenn ein Sinnesreiz kommt, zu diesem Zweck verweilt es beim Reiz: das dehnt den Sinn.

    Bedingtes Enstehen beschreibt es schon am genauesten, finde ich. Sehr inter'essant trotzdem. Persönlich habe ich aber noch keinen Wunsch/Begehren des 'Bewußtseins' nach einem Begreifen der Vorgänge feststellen können. Aber, warum ist die Banane krum? Egal, sie schmeckt trotzdem. Mir reicht's ja zu bemerken, daß sie mit etwas verweilt, um es loszulassen zu können. Da sind die Details egal, hauptsache loslassen. Schöne Theorie aber :)

    Zitat

    Da steckt, glaube ich, die Suche darin: Suche nach Angenehmen oder suche nach Unangenehmen. Lärm lehnen wir ab, z.B., einer feinen Melodie hängen wir weiter an. Da ist der ganze Stress des permanent wandernden Geistes drin. Finde ich.

    Der Wunsch nach dem Bleiben und dem Werden. Ein Vorgang, eine Angewohnheit.

    Onyx9:

    Entwickelt man erst Gemütsruhe um Vipassana "standzuhalten" ? ...
    Was bedeutet denn dieses "trennen" in vipassana? Welches 'trennen' meinst Du?
    Bringt das Untersuchen, daß ja ein Verweilen voraussetzt, nicht zusätzliche Anspannung ?
    Man verweilt doch nicht am Geistobjekt, oder ?
    Es ist ein anderes 'verstehen'. Das ist nicht anstrengend.
    Es geschieht leicht, mit Freude und ohne überflüssiges Denken wenn der Geist ruhig und klar ist.

    Das Pali-Wort Vipassanā setzt sich zusammen aus dem Sanskrit-Präfix „vi-“ und der Verbalwurzel „√paś“ für „sehen“. Das Präfix „vi-“ bedeutet in erster Linie „zwei Teile“ oder eine Bewegung „weg“. Wörtlich kann man Vipassanā auch als „Auseinander-Sehen“ übersetzen. Naja, aber das geht am Thema vorbei. Es bedeutet ja "nur" Wahrheit von Illusion unterscheiden zu können.

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    Auseinanderschauen ist schon echt einleuchtend.

    LG, :)

  • Onyx9
    Gast
    • 25. Juni 2012 um 23:45
    • #35

    Der Wunsch nach Bleiben und Werden, ergo Sicherheit. Darum das starke Verlangen danach.
    Da muss sich die Medaille erst drehen.
    Na zumindest hat sie sich mir schon ab und an gedreht.
    Dranbleiben !

    Danke fürs Auseinanderdröseln !

  • Dorje Sema
    Gast
    • 26. Juni 2012 um 00:48
    • #36

    Aber wichtig ist zu sagen: Das der Erhabene selbst sagte: Es ist nicht anstrengungslos - meint ohne Selbstdisziplinierung -

    »Leicht meint nicht einfach
    und
    Einfach meint nicht leicht«

    Dem Könner
    ist`s eventuell ›viererlei‹ ähm sorry dem Arhat›Einerlei‹ dem Pratkekkhabuddha: ›bedingt abhängig‹, dem Bodhisattva ›Eins‹
    Einem wahr-gewordenem non dualem Buddha bedeutet das weder noch ...
    •Wodurch :?:
    •Wieso :?:
    • Weshalb :?:

    Wird der Geist schläfrig und dumpf dann neigt selbiger sich sogar zum suizid Gedanken zu, denke mal wo du noch ein Kind warst und dachtest deine Eltern hatten Dich nicht mehr lieb :idea:
    Und zu viel liebe ... Das lasse ich jetzt aus Respekt vor den Opfern offen. »Liebe die keine liebe ist« :?::!:

    Denke mal wo Dein "Geist" auf u. erregt versucht Gedanken u. Gefühle abzuschneiden. Das hat nichts aber auch gar nichts mit los lassen zu schaffen und zu tun.
    Ohne das ›Paramita‹ Geduld ›pragmatisch‹ wahrhaft erlernt zu haben bist du hier ohne ›Eifer‹ völlig aufgeschmissen.
    Andererseits gebe ich zu bedenken:- dich nicht selbst mit dir im SAUTROG- selbst vollzustopfen-, hm :idea:

    Der Geist selbst ist höchste Freude
    Einfach nur phantastisch da es geschehen kann.
    Raum ist Möglichkeit
    Möglichkeit ist Raum.

    Augen sehen auch Traumbilder im Schlaf, obgleich die Lieder geschlossen sind :idea::?:

    Dir nur das ... verwirkliche es :!: , dann ersparen sich meine dusseligen ... wie auch immer`s

    Lebt lange gesund & in Frieden

    _()_ Nomad

  • Atishakaro
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    22. Juni 2012
    • 26. Juni 2012 um 11:14
    • #37

    @ Onyx:
    Du schriebst:
    „Ich halte es nicht für sinnvoll Sinneseindrücken zu folgen, die Achtsamkeit bleibt dabei auf der Strecke.
    Ein Sinneseindruck folgt auf den nächsten. Folgt man ihnen ist Sammlung nicht möglich.
    Soweit ich weiß, gibt es keine Sinnesobjektbetrachtung in der Lehre. Die Sammlung bezieht sich wohl immer auf den Körper“
    Und Mirko antwortete:
    „Er schrieb ja nicht, das man der Ablenkung, nachdem sie geschehen ist, weiter folgen soll...“
    Ja, Mirco, so ist es *smile

    Und dann war da noch:
    „Soweit ich weiß, gibt es keine Sinnesobjektbetrachtung in der Lehre. Die Sammlung bezieht sich wohl immer auf den Körper.“

    Sowohl was Onda als auch was Mirco hierzu schrieben, war sehr schön und zutreffend (wobei Kasina-Meditation keine vipâssana-Meditation ist, aber das wurde ja auch nicht gesagt , wollte es nur noch einmal hervorheben)
    Und ich zitiere noch einmal Mirco, denn er hat es wirklich schön auf den Punkt gebracht:

    So wacht (Anm.: In welcher Übersetzung steht „wacht“?) er nach innen beim Körper in der Betrachtung des Körpers,"
    Das bedeutet, die Bewegung der geistigen Aufmerksamkeit zu beobachten, das Wie der geistigen Vorgänge.

    "so wacht er nach außen beim Körper in der Betrachtung des Körpers,"
    Das bedeutet, den 'äusseren' Bestandteil des dreiteiligen Kontakts zu betrachten, das Hör-, Seh-, Schmeck-, Tast-, Gedanken-Objekt.

    "nach innen und außen wacht er beim Körper in der Betrachtung des Körpers."
    Das bedeutet, den gesamten Vorgang zu beobachten ...-> Kontakt -> Empfindung -> Verlangen -> Anhaften -> gewohnheitsmassige Tendenzen ->...

    "Ist die Achtsamkeit aber scharf genug, kann man den Beobachteten Kontakt und die entstandene Empfindung(vedana) loslassen, bevor Verlangen(tanha) entsteht. Dann kommt es nicht zum Anhaften und Werden.
    Es ist das gleiche wie Geistigkeit-Körperlichkeit(namarupa). Genau das bedeutet "nach innen" und "nach aussen"."

    SADHU, Mirco :)


    Du schriebst schließlich, Onyx:
    „Mit Metta und schön, dass Du hier bist !
    Onyx9“
    DANKE, das ist lieb! Ich freue mich auch, hier zu sein. (Hab leider eher selten Zeit zu schreiben ... )

    METTA sendet Euch allen
    Michael

    I seek not to find all the answers, but to understand the questions

  • SpringMode5708
    Gast
    • 26. Juni 2012 um 17:14
    • #38
    Atishakaro:


    So wacht (Anm.: In welcher Übersetzung steht „wacht“?) er nach innen beim Körper in der Betrachtung des Körpers,"
    Das bedeutet, die Bewegung der geistigen Aufmerksamkeit zu beobachten, das Wie der geistigen Vorgänge.

    "so wacht er nach außen beim Körper in der Betrachtung des Körpers,"
    Das bedeutet, den 'äusseren' Bestandteil des dreiteiligen Kontakts zu betrachten, das Hör-, Seh-, Schmeck-, Tast-, Gedanken-Objekt.

    "nach innen und außen wacht er beim Körper in der Betrachtung des Körpers."
    Das bedeutet, den gesamten Vorgang zu beobachten ...-> Kontakt -> Empfindung -> Verlangen -> Anhaften -> gewohnheitsmassige Tendenzen ->...

    "Ist die Achtsamkeit aber scharf genug, kann man den Beobachteten Kontakt und die entstandene Empfindung(vedana) loslassen, bevor Verlangen(tanha) entsteht. Dann kommt es nicht zum Anhaften und Werden.
    Es ist das gleiche wie Geistigkeit-Körperlichkeit(namarupa). Genau das bedeutet "nach innen" und "nach aussen"."

    SADHU, Mirco :)


    Hi Michael,

    das sadhu gebürt nicht mir. Leider ist der Verweis auf den Verursacher zu klein ausgefallen und untergegangen.
    Es ist mehr oder weniger ein Zitat und stammt, wie fast immer bei mir, vom ehrwürdigen Vimalaramsi.
    Findet sich hier: http://www.dhammasukha.org/Study/Talks/Tr…P1-JUL03-TS.htm

    wachen? So habe ich es da genannt. Verweilen trifft es besser.

    LG, :)

  • Onyx9
    Gast
    • 27. Juni 2012 um 00:38
    • #39

    ich bin ehrlich erleichtert, daß es in diesem Punkt
    nicht zu einem widerspruch zwischen theravada und zen kommt.

    auch sonst sehe ich keine widersprüche; die verschiedenen Gewichtungen
    sehe ich als kulturell bedingt an.

    wobei ich sagen muß, daß es mit ein paar zen-mäßigen einsichtserfahrungen und kenshos/satories nicht getan ist;
    die bedingungskette muß "auch" geschaut werden und zwar ultimativ.

    dank euch gütigen seelen !
    auch: nomad ! ( nein, ich schneide sie gewiss nicht ab...auch nicht mit disziplin )

  • Kainer Wahr
    Gast
    • 28. Juni 2012 um 10:24
    • #40

    Hallo Linija, probier's mal mit einem Bier in der Abendsonne auf einer ruhigen Parkbank.

  • Anicca
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    • 28. Juni 2012 um 11:18
    • #41
    Kainer Wahr:

    Hallo Linija, probier's mal mit einem Bier in der Abendsonne auf einer ruhigen Parkbank.


    Das führt dann nur zu einem leicht angesäuselten Dahindösen in der Abendsonne :badgrin::badgrin: Fazit : null Meditation :cry::cry:

  • Kainer Wahr
    Gast
    • 28. Juni 2012 um 11:42
    • #42

    Hi Anicca, das stimmt... oder zumindest besteht die Gefahr. Ist aber alles nur eine Frage der Technik. Natürlich ist es mit ein, zwei Sitzungen nicht getan. Man muss es üben. Wichtig ist auf jeden Fall, daß das Bier schön kühl ist und während der Sitzung, die durchaus etwas dauern kann, nicht warm wird.

  • Atishakaro
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    22. Juni 2012
    • 28. Juni 2012 um 13:22
    • #43

    Namasté !

    Hm ... nachdem mein erster Versuch des folgenden Beitrags leider erfolglos war, weil ich vor dem Absenden vom System ausgelogged wurde ( :( ), hier ein weiterer Versuch:

    Die Ausführungen zu diesem von Linija angeregten Thema sind allesamt hoch interessant (vielleicht mit Ausnahme des [wie ich unterstelle, nicht ganz ernst gemeinten] Tipps mit dem Bier in der Abendsonne) und werden von Beitrag zu Beitrag auch tiefer ... und darauf wollte ich kurz eingehen:

    Lass uns bitte vor lauter akademischer und gehirnakrobatischer Fragen nicht aus den Augen verlieren, worum es geht. Und worum geht es? Um Leidbefreiung durch Achtsamkeit. Die Entwicklung von Achtsamkeit muss hierbei aber leicht und sanft sein; ist sie das nicht, so verhärtet sich unser Geist, und das führt zu unbehaglichem Gefühl, und das führt zu ablehnender Haltung, und das führt zu „papanca (mentalen Verstrickungen und Ausuferungen“) ... und all das mündet in Leid.

    Natürlich kann man sich mal den Spaß machen, auch mal über Theman wie „vithaka / viccara“ oder besagte „papanca“ oder „was ist überhaupt Nibbâna (und heißt es nicht „Nirwana“? *g) nachzudenken, doch sollten wir nicht aus den Augen verlieren, es mit der Meditation nicht zu kompliziert zu machen. „KISS“ pflegte mein erster Lehrer immer zu sagen, „keep it SIMPLE and soft.“. Ich weiß wovon ich rede, denn ich bin selbst in die Falle des intellektuellen Verstehenwollens getappt und habe meine Fortschritte damit hinausgezögert.

    Vipâssana-Meditation heißt (im Theravada): Ganztägig (!) schauen, wie die Aufmerksamkeit sich zu (wie Laotse sagen würde) den zehtausend Erscheinungen bewegt, von Moment zu Moment – im Innen und im Außen. Und zwar JETZT-HIER, anders geht’s nicht *g Das Verweilen im JETZT-HIER lässt uns zu Geistesruhe (samadhi) gelangen. Das bedeutet: Selbst wenn noch so ein Chaos im Kopf herrscht, herrscht samadhi, wenn man sich dieses Chaos bewusst ist und es anzuschauen in der Lage ist.

    Über diese Beobachtung und die Erkenntnis des Bedingten Entstehens erkennen wir:
    Alles ist anatta (unpersönlich), anicca (vergänglich) und dukkha (imstande Leid zu verursachen)

    Mehr tut nicht Not! Mehr steckt hinter dem ganzen Zauber nicht: Sitzen – schauen – lächeln – verstehen – und dann: liebevoll annehmen :o)

    Das bedeutet: Lass uns doch vielleicht die akademischen Fragen den Arahats (oder den Philosphen) überlassen – UNS stören sie bei der meditativen Weiterentwicklung

    „Jeder Moment, in dem Du über Deine Achtsamkeit nachdenkst, bist Du nicht achtsam!“

    Metta 2 U sendet von Herzen
    Atishakaro

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  • Elliot
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    • 28. Juni 2012 um 14:16
    • #44
    Linija:

    ich habe verschiedene methoden mit wenig erfolg ausprobiert: zählen, den atem mit worten begleiten ("ein - aus") oder sich inhalt und intensität der gedanken kurz bewusst machen bevor man zum atem zurückkehrt. auch meinen frust, der immer wieder aufkommt, probiere ich nur als mentales ereignis wahrzunehmen. ich probiere, vom leistungsgedanken abstand zu nehmen, aber meine fragen stellen sich doch immer wieder.


    Vielleicht kannst Du an der Vorbereitung noch etwas ändern. Gehst Du quasi direkt vom Alltag ins Sitzen über? Falls das so ist, dann könntest Du vielleicht eine halbe bis eine Stunde dazwischen einrichten, in der Du Dich erst ein wenig vorbereitest. Gut eignen sich dafür zum Beispiel Yoga-Übungen. Aber auch ein Spaziergang, etwas Lesen, Musik-Hören usw. könnten schon bewirken, dass Du Dich auf das Sitzen besser einstimmst, Dinge, die Dich aktuell beschäftigen schon mal dabei ordnest und es Dir vielleicht sogar gelingt, eine freundliche und wohlwollende Grundhaltung auch Dir selbst gegenüber einzunehmen, um dem Frust etwas entgegenzusetzen.

    Ansonsten ist Atemachtsamkeit schon der richtige Ansatz:

    Zitat

    „Ihr Bhikkhus, wann immer ein Bhikkhu versteht, wenn er lang einatmet, ,Ich atme lang ein‘, oder versteht, wenn er lang ausatmet, ,Ich atme lang aus‘, oder versteht, wenn er kurz einatmet, ,Ich atme kurz ein‘, oder versteht, wenn er kurz ausatmet, ,Ich atme kurz aus‘, wenn er sich so übt: ,Ich werde einatmen und dabei den ganzen Atemkörper erleben‘, wenn er sich so übt: ,Ich werde ausatmen und dabei den ganzen Atemkörper erleben‘, wenn er sich so übt: ,Ich werde einatmen und dabei die Gestaltung des Körpers beruhigen‘, wenn er sich so übt: ,Ich werde ausatmen und dabei die Gestaltung des Körpers beruhigen‘ – bei jener Gelegenheit verweilt ein Bhikkhu, indem er den Körper als einen Körper betrachtet, eifrig, völlig achtsam und wissensklar, nachdem er Habgier und Trauer gegenüber der Welt beseitigt hat.

    Ich sage, daß dies ein bestimmter Körper unter den Körpern ist [4], nämlich das Ein- und Ausatmen.

    Aus diesem Grund verweilt ein Bhikkhu bei jener Gelegenheit, indem er den Körper als einen Körper betrachtet, eifrig, völlig achtsam und wissensklar, nachdem er Habgier und Trauer gegenüber der Welt beseitigt hat.“

    „Ihr Bhikkhus, wann immer ein Bhikkhu sich so übt: ,Ich werde einatmen und dabei Verzückung erleben‘, wenn er sich so übt: ,Ich werde ausatmen und dabei Verzückung erleben‘, wenn er sich so übt: ,Ich werde einatmen und dabei Glückseligkeit erleben‘ wenn er sich so übt: ,Ich werde ausatmen und dabei Glückseligkeit erleben‘, wenn er sich so übt: ,Ich werde einatmen und dabei die Gestaltung des Geistes [5] erleben‘, wenn er sich so übt: ,Ich werde ausatmen und dabei die Gestaltung des Geistes erleben‘, wenn er sich so übt: ,Ich werde einatmen und dabei die Gestaltung des Geistes beruhigen‘, wenn er sich so übt: ,Ich werde ausatmen und dabei die Gestaltung des Geistes beruhigen‘ – bei jener Gelegenheit verweilt ein Bhikkhu, indem er Gefühle als Gefühle betrachtet, eifrig, völlig achtsam und wissensklar, nachdem er Habgier und Trauer gegenüber der Welt beseitigt hat.

    Ich sage, daß dies ein bestimmtes Gefühl unter den Gefühlen ist, nämlich wenn man das Ein- und Ausatmen genau verfolgt.

    Aus diesem Grund verweilt ein Bhikkhu bei jener Gelegenheit, indem er Gefühle als Gefühle betrachtet, eifrig, völlig achtsam und wissensklar, nachdem er Habgier und Trauer gegenüber der Welt beseitigt hat.“ (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m118z.html)

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    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Simo
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    • 30. Juni 2012 um 00:41
    • #45

    "Wer sich noch nie in der Mediation gelangweilt hat, hat vermutlich noch nicht lang genug meditiert."

    Sharmar Rinpoche

    hatte einen witzigen Freudschen: Furz bei der Sitzmeditation. Mein geist ist doch sehr einfach gestrickt. :lol:

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • nibbuti
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    • 1. Juli 2012 um 01:52
    • #46
    Linija:

    die konzentration auf den atem kann ich meist nur für wenige oder auch nur für einen atemzug aufrecht erhalten.

    was mache ich falsch? nach so langer zeit müsste es doch besser werden? bin ich nicht doch einfach unfähig zu meditieren, auch wenn ich immer wieder gelesen habe, dass es das nicht gibt?

    Hi & willkommen Linija

    Ich würde an deiner Stelle weniger nach Fehlern in der Technik suchen.

    Versuche es stattdessen mal mit praktischen Tätigkeiten.

    zB Hausarbeit oder Gehmeditation holen den Geist in die Gegenwart zurück.

    Auch werden die Sinneseingänge durch Enthaltung von sinnlichen Vergnügungen geglättet.

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Dorje Sema
    Gast
    • 1. Juli 2012 um 02:35
    • #47

    Nicht einmal dem Hungergefühl ›Herrscher‹ deines sogenannten Leben`s kannst du tatsächlich Rechnung tragen.
    Du befriedigst es mit dir als Selbst zum Selbstzweck (das satt & hungrig sein) lediglich um bloß vorläufiger eventueller Befriedung wegen. Damit es dann unmittelbar sofort auferweckt wieder als vorläufig befriedet gesättigter Hunger in deinem Dasein erscheint damit sodann der "Hunger"/ Appetit (auf) sowie erneut in dein Dasein eintritt , Herr über dein Leben. :?::idea:
    Woher kommt´s
    Wohin entschwindet`s :?:

    Kannst du deinem dir gehörigen Hunger und Durst sagen sei jetzt nicht da :idea::?:

    Weißt du um eines spezifisch sehr genau dann ... :?:

    Lebt lange gesund & in Frieden

    _()_ Nomad

  • SpringMode5708
    Gast
    • 1. Juli 2012 um 16:44
    • #48
    nibbuti:

    Ich würde an deiner Stelle weniger nach Fehlern in der Technik suchen.
    Versuche es stattdessen mal mit praktischen Tätigkeiten.
    z.B. Hausarbeit oder Gehmeditation holen den Geist in die Gegenwart zurück.


    Naja. Wenn ich Hausarbeit mache, kann ich mir durch meine ungezügelte geistige Aktivität trotzdem die Hölle auf Erden bereiten. Es ist schon eine Technikfrage, die Bewegungen des Geistes zu beobachten und dessen Davongalloppiertheit zu bemerken, zu entspannen und jedes Mal entspannt, liebevoll und bewußt in den Augenblick zurück zu führen.
    LG, :)

  • nibbuti
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    • 1. Juli 2012 um 17:15
    • #49
    Mirco:

    Naja. Wenn ich Hausarbeit mache, kann ich mir durch meine ungezügelte geistige Aktivität trotzdem die Hölle auf Erden bereiten. Es ist schon eine Technikfrage, die Bewegungen des Geistes zu beobachten und dessen Davongalloppiertheit zu bemerken, zu entspannen und jedes Mal entspannt, liebevoll und bewußt in den Augenblick zurück zu führen.


    Der Tipp war auch an Liniji gerichtet, Mirco. Muss jeder selber gucken, was am besten wirkt.

    :)

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  • brigittefoe
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    • 4. Juli 2012 um 10:18
    • #50
    Linija:

    ich stelle diese frage im anfängerbereich, auch wenn ich schon seit einiger zeit meditiere, d.h. seit ein paar monaten täglich sitzmeditation, seit 2-3 jahren beschäftigung mit der achtsamkeits-thematik. eben die sitzmeditation macht mir problem. genauer: die ablenkung durch gedanken.

    mein meditationsobjekt ist der atem. die ablenkung vom atem ist so massiv, dass ich manchmal ziemlich an mir zweifele. es ist weit mehr ablenkung als atembeobachtung. manchmal denke ich, ich könnte mich genauso gut hinsetzen und grübeln oder nachdenken. die konzentration auf den atem kann ich meist nur für wenige oder auch nur für einen atemzug aufrecht erhalten.

    was mache ich falsch? nach so langer zeit müsste es doch besser werden? bin ich nicht doch einfach unfähig zu meditieren, auch wenn ich immer wieder gelesen habe, dass es das nicht gibt?

    ich habe verschiedene methoden mit wenig erfolg ausprobiert: zählen, den atem mit worten begleiten ("ein - aus") oder sich inhalt und intensität der gedanken kurz bewusst machen bevor man zum atem zurückkehrt. auch meinen frust, der immer wieder aufkommt, probiere ich nur als mentales ereignis wahrzunehmen. ich probiere, vom leistungsgedanken abstand zu nehmen, aber meine fragen stellen sich doch immer wieder.

    danke im voraus für eure beiträge :)

    Am Anfang war ich verbissen und zäh,
    wollte unbedingt gelassene, gedankenfreie Mediation
    erzwingen.
    Das ging unweigerlich in die Hose.

    Bis mir dann der Lehrer in der Sangha
    das Etikettieren empfohlen hat.
    z.B. Schmerz: hineingehen und dem Schmerz einen Namen geben.
    Genauso, mit dem Mentalen, einfach NUR einen Namen geben.

    Irgendwann sind bei mir Schmerzen und Gedanken verschwunden.
    Ich atme NUR noch, lautlos und still.

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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