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  1. Buddhaland Forum
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Über das Erlangen übernatürlicher Kräfte

  • Askan
  • 21. Juni 2012 um 17:48
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  • Doris
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    • 25. Juni 2012 um 19:21
    • #26

    Lieber Helmut,

    ich bin einfach noch nicht durch irgendwen davon überzeugt worden, dass es diese Siddhis gibt.
    Ja, es ist möglich Menschen zu manipulieren, und das kann sehr kunstfertig geschehen. Aber niemand kann in das Gehirn einen anderen eindringen.
    Es gibt Leute, die sehr mental begabt sind und über ein sehr gutes Einfühlungsvermögen verfügen und dies auch geschult haben. Auch das sind keine Siddhis. Jedenfalls keine Wunder, nichts Übernatürliches.
    Aber wir haben es gerne, wenn uns jemand davon erzählt und dann glauben wir daran.
    Wir müssen keine Angst haben, dass aufgrund mentaler "Kräfte" jemand in unser Hirn eindringt. Das gelingt bisher nur in der Hirnmedizin.

    Gerade heute habe ich eine Rundmail von einer Sangha bekommen, in der über die tolle Wirkung von Energiepflaster berichtet wird …
    Ich bin damals von dieser Sangha weg, u.a. weil dem Esoterik-Geschwurbel zuviel Raum gelassen wurde. Die Siddhis sind auch so ein Ding.
    Aus einer anderen Ecke wurde mir erzählt, dass es ein paar besondere Weise gäbe, die dann zusammen über so Dinge wie Erdbeben usw. herrschten.
    Ich weiß heute noch nicht, ob der Erzähler das wirklich geglaubt hat oder mir einfach ein leckeres Curry vorsetzen wollte.

    Wenn es so was wie Siddhis gibt, dann ist das wohl eine besonders intensive Form der Einfühlung. Ich schätze mal, dass dies was damit zu tun hat, dass kein Ego-Haften mehr im Weg steht, welches unser Fähigkeit kleinste Interaktionen zu erkennen reduziert. Im Grunde sind wir Menschen äußerst sensible Wesen und reagieren auf kleinste Andeutungen von Mimik, Gestik, Stimme … . Und sogar Angst können wir am anderen durch unseren Geruch erkennen.

    Liebe Grüße
    Doris - Knochensack

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Jinen
    Gast
    • 25. Juni 2012 um 21:52
    • #27

    Bei Siddhis fällt mir immer die Aussage eines Dzogchenlehrers ein, dessen Lehrer bekannt war für seine Fähigkeiten, daß Wetter zu beeinflussen.
    Er meinte: "Sicher, wir können uns hinsetzen, eine Million Mal bestimmte Mantren rezitieren, und dadurch können wir vielleicht in ein paar Jahren auch lernen das Wetter zu beeinflussen.
    Oder wir kaufen uns einen Regenschirm."

  • Noreply
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    • 26. Juni 2012 um 16:01
    • #28
    Doris Rasevic-Benz:

    Lieber Helmut,

    ich bin einfach noch nicht durch irgendwen davon überzeugt worden, dass es diese Siddhis gibt.
    Ja, es ist möglich Menschen zu manipulieren, und das kann sehr kunstfertig geschehen. Aber niemand kann in das Gehirn einen anderen eindringen.
    Es gibt Leute, die sehr mental begabt sind und über ein sehr gutes Einfühlungsvermögen verfügen und dies auch geschult haben. Auch das sind keine Siddhis. Jedenfalls keine Wunder, nichts Übernatürliches.
    Aber wir haben es gerne, wenn uns jemand davon erzählt und dann glauben wir daran.
    Wir müssen keine Angst haben, dass aufgrund mentaler "Kräfte" jemand in unser Hirn eindringt. Das gelingt bisher nur in der Hirnmedizin.

    Gerade heute habe ich eine Rundmail von einer Sangha bekommen, in der über die tolle Wirkung von Energiepflaster berichtet wird …
    Ich bin damals von dieser Sangha weg, u.a. weil dem Esoterik-Geschwurbel zuviel Raum gelassen wurde. Die Siddhis sind auch so ein Ding.
    Aus einer anderen Ecke wurde mir erzählt, dass es ein paar besondere Weise gäbe, die dann zusammen über so Dinge wie Erdbeben usw. herrschten.
    Ich weiß heute noch nicht, ob der Erzähler das wirklich geglaubt hat oder mir einfach ein leckeres Curry vorsetzen wollte.

    Wenn es so was wie Siddhis gibt, dann ist das wohl eine besonders intensive Form der Einfühlung. Ich schätze mal, dass dies was damit zu tun hat, dass kein Ego-Haften mehr im Weg steht, welches unser Fähigkeit kleinste Interaktionen zu erkennen reduziert. Im Grunde sind wir Menschen äußerst sensible Wesen und reagieren auf kleinste Andeutungen von Mimik, Gestik, Stimme … . Und sogar Angst können wir am anderen durch unseren Geruch erkennen.

    Liebe Grüße
    Doris - Knochensack

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    Da ist nichts Über-natürliches, Über-bewußtes, das erscheint in den Schriften nur so weil es damals keine Möglichkeit gab so tief in die Materie zu sehen/erkennen wie heute. Wir können sogar ein wenig in die Quantenwelt sehen, zwar nur die Riesigen Dinge dort doch wir sehen die Wunder die Buddha einfach so erkannte weil es so sein mußte. Das Problem das ich erkannt habe ist der mittlere Weg. Wie kann ich zwischen Wachem handeln und zu tiefer Stille bleiben?
    Wie kann ich Zazen leben, nicht nur im Stillstand/sitzen?

  • ekkhi
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    • 26. Juni 2012 um 17:12
    • #29
    Askan:

    Der Gedanke daran, dass man über den Buddhismus übernatürliche Kräfte sich aneignet durch jahrelange Meditation liegt nicht so fern.
    ...


    Für jemanden, der tatsächlich praktiziert, sind Siddhis völlig langweilig, absolut kein Thema.
    Es gibt Wichtigeres und Erstaunlicheres.
    _()_ ekkhi

  • Online
    Raphy
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    • 26. Juni 2012 um 22:46
    • #30
    Ellviral:

    Das Problem das ich erkannt habe ist der mittlere Weg. Wie kann ich zwischen Wachem handeln und zu tiefer Stille bleiben?
    Wie kann ich Zazen leben, nicht nur im Stillstand/sitzen?

    Hallo Ellviral,

    weiß ja jetzt nicht ob das nur eine rhetorische Frage war.

    Ich habe mal von einem Lehrer sinngemäß gehört: "Versuche nicht irgendwo zu bleiben oder hinzukommen, halte an nichts fest, egal wie angenehm und lieb es dir auch ist. Wenn es gehen will, laß es gehen. Alles ist vergänglich."

    Ich war auch immer so am Ringen nach dem "richtigen Gleichgewicht". Nach dem "richtigen" Maß von aktiv und passiv. Von Stille und Welt. Es hat mir alles nichts gebracht.
    Ich kann da überhaupt nichts machen. Immer wenn ich versucht habe es zu machen oder irgendwo zu bleiben oder irgendwo hinzukommen, kam hinterher Leid raus. Es ist für mich viel einfacher.
    Heute mache ich das, was mir im jetzigen Moment am meisten Spaß macht, wo ich mich wohlfühle, wo es mein Herz hinzieht, was sich richtig anfühlt und was mir jetzt möglich ist in meiner inneren und äußeren Begrenztheit. Unabhängig davon was die anderen dazu sagen oder davon halten. Es ist mein Leben.
    Und wenn mir garnichts mehr Spaß macht, ich nicht weiß ob ich mich wohlfühle, nicht weiß wo es mich hinzieht und wenn sich nichts richtig anfühlt, dann habe ich sowieso keine Wahl. Wie könnte ich da wählen. Dann bleibt mir nur das Aufgeben, Mitfließen, Geschehen Lassen und Damit Sein was eben geschieht. Einfach so. Kein Problem. Simpel.
    Dann kann ich mich heute in Stille zurückziehen und morgen das Leben feiern. Egal. Was sich eben gerade zeigen will.
    Nichts ist besser oder schlechter.

    Nur mal so, was mir dazu eingefallen ist. :)

    Liebe Grüße

  • Online
    Raphy
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    • 27. Juni 2012 um 01:13
    • #31

    P.S. Oder nochmal anders ausgedrückt.
    Dieses Gleichgewicht, oder wie man es auch nennen will, das ich immer angestrebt habe, ist ja schon immer da. Der Ausgleich findet von allein statt. Ich muß dabei nichts bewußt tun oder beachten.Ich kann dabei eigentlich nur stören.
    Es ist mein natürlicher Zustand im Gleichgewicht zu sein. Aber ich kann natürlich alles Mögliche anstellen das nicht zu sehen oder zu leben.

    Liebe Grüße

  • mukti
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    • 27. Juni 2012 um 07:39
    • #32
    Ellviral:


    Das Problem das ich erkannt habe ist der mittlere Weg. Wie kann ich zwischen Wachem handeln und zu tiefer Stille bleiben?
    Wie kann ich Zazen leben, nicht nur im Stillstand/sitzen?

    Im sogenannten Hier und Jetzt zu sein finde ich eine gute Übung, also möglichst dessen vollkommen bewusst sein, was im Augenblick anliegt. Konzentration auf die gegenwärtige Handlung, oder wenn man gerade nichts tut, auf das was im Geist vor sich geht.

    Mit Metta, mukti.


  • raterZ
    Gast
    • 3. Juli 2012 um 15:12
    • #33

    was hier schon wieder für unsinn geredet wird :roll:

    Zitat

    1. »Da, ihr Brüder, erfreut sich der Mönch der Reihe nach der mannigfachen magischen Kräfte, als wie: Einer seiend wird er vielfach, und vielfach geworden wird er wieder einer. Er macht sich sichtbar und unsichtbar. Ungehindert schwebt er durch Wände, Mauern und Berge hindurch, gleichsam wie in der Luft. Auf dem Wasser schreitet er dahin ohne unterzusinken, gleichsam wie auf der Erde. In der Erde taucht er auf und unter, gleichsam wie im Wasser. Mit gekreuzten Beinen schwebt er durch die Luft, gleichsam wie ein beschwingter Vogel. Sonne und Mond, die so mächtigen, so gewaltigen, berührt und streicht er mit seiner Hand. Selbst bis hinauf zur Brahmawelt hat er über seinen Körper Gewalt . . .

    2. »Mit dem Himmlischen Ohre, dem geklärten, übermenschlichen, vernimmt er beide Töne, himmlische wie menschliche, ferne wie nahe.

    3. »Der anderen Wesen, der anderen Personen Geist mit seinem Geiste durchschauend erkennt er. Den gierbehafteten Geist erkennt er als gierhaft, und den gierlosen als gierlos; den haßbehafteten als haßbehaftet, und den haßlosen als haßlos; den verblendeten als verblendet und den unverblendeten als unverblendet; erkennt den verkrampften (sankhittam) und zerstreuten (vikkhittam) . . . den entfalteten und unentfalteten . . . den übertreffbaren und unübertreffbaren . . . den gesammelten und ungesammelten . . . den befreiten und unbefreiten Geist.

    4. »An mannigfache frühere Daseinsformen erinnert er sich, an eine Geburt, an zwei, drei, vier und fünf Geburten . . . an hunderttausend Geburten, an mancherlei Weltentstehungen und Weltuntergänge: 'Dort war ich, solchen Namen hatte ich . . . dort abgeschieden trat ich hier wieder ins Dasein.' So erinnert er sich, zusammen mit den jeweiligen Kennzeichen und Besonderheiten, an mannigfache frühere Daseinsformen.

    5. »Mit dem Himmlischen Auge, dem geklärten, übermenschlichen, sieht er die Wesen abscheiden und wiedererscheinen, gemeine und edle, schöne und häßliche, glückliche und unglückliche, sieht wie die Wesen ihren Taten entsprechend wiedererscheinen: 'Diese Wesen, wahrlich, sind behaftet mit bösem Wandel in Werken, Worten und Gedanken, schmähten die Edlen, hegten üble Ansichten, und ihren Ansichten gemäß handelten sie. Beim Zerfalle des Körpers, nach dem Tode, sind sie auf niedere Fährte gelangt, eine Leidensfährte, in verstoßene Welt, zur Hölle. Jene Wesen aber sind ausgestattet mit gutem Wandel . . . sind auf glückliche Fährte gelangt, in himmlische Welt' . . .

    6. »Nach Versiegung der Triebe gelangt er noch bei Lebzeiten in den Besitz der von den Trieben freien Gemütserlösung und Wissenserlösung, indem er sie selber erkennt und verwirklicht.«

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    wer sich auch nur ein bisschen mit praktischer magie oder ähnlichem beschäftigt hat, kann das ganz klar deuten. was hier beschrieben wird ist eigentlich nur hellsichtigkeit in den punkten 2-5 und als ersten punkt die astralreise.

    diese fähigkeiten kann man durch meditation erlangen, vor allem durch konzentrationsmeditation. das ist auch der grund, warum konzentrationsmeditation essentiell ist in den magischen schulen.
    was meint ihr, warum die mönche angst vor geistern & dämonen hatten? weil sie sie warhnehmen konnten! so lehrte buddha seinen mönchen auch die metta meditation als magischen abwehrschutz.

    Zitat

    Als ein klassisches Beispiel altbuddhistischer Beschwörungslieder und Parittās kann der 'Schlangen-segen' gelten. Der Text findet sich im Anguttara Nikāyo (IV, 67) und ebenfalls im Culla-Vaggo (V, 6). Die Übersetzung lautet:
    1. Einstmals weilte der Erhabene zu Savatthi, im Siegerhain, im Klostergarten des Armenspeisers [Anāthapindika]. Damals nun war in Savatthi ein gewisser Mönch von einer Schlange gebissen und getötet worden. Und viele Mönche begaben sich dorthin, wo der Erhabene weilte, und als sie sich dorthin begeben hatten, begrüßten sie den Erhabenen ehrfurchtsvoll und setzten sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend sprachen jene Mönche zu dein Erhabenen also:
    2. 'Herr, hier in Savatthi ist ein gewisser Mönch von einer Schlange gebissen und getötet worden.'
    "Sicherlich, ihr Mönche, hat dieser Mönch die vier königlichen Geschlechter der Schlangen (ahirājakulāni) nicht mit liebevollem Gemüte durchdrungen (na … mettena cittena phari) Hätte nämlich, ihr Mönche, dieser Mönch die vier königlichen Geschlechter der Schlangen mit liebevollem Gemüte durchdrungen, so wäre, ihr Mönche, dieser Mönch nicht von einer Schlange gebissen und getötet worden. Welches sind die vier königlichen Geschlechter der Schlangen?

    "Die Virūpakkhos sind ein königliches Geschlecht der Schlangen.
    Die Erāpathos sind ein königliches Geschlecht der Schlangen.
    Die Chabyāputtos sind ein königliches Geschlecht der Schlangen.
    Die Kanhāgotamakos sind ein königliches Geschlecht der Schlangen.

    Sicherlich, ihr Mönche, hat dieser Mönch diese vier königlichen Geschlechter der Schlangen nicht mit liebevollem Gemüte durchdrungen. Hätte nämlich, ihr Mönche, dieser Mönch diese vier königlichen Geschlechter der Schlangen mit liebevollem Gemüte durchdrungen, so wäre, ihr Mönche, dieser Mönch nicht von einer Schlange gebissen und getötet worden.
    "Ich ordne an, ihr Mönche, dass ihr zur eigenen Sicherheit, zum eigenen Schutz, zur eigenen Abwehr (attaparittāya) diese vier königlichen Geschlechter der Schlangen mit liebevollem Gemüte durchdringt:
    3.

    "Die Virūpakkhos liebe ich,
    Ich liebe die Erāpathos>
    Die Chabyāputtos liebe ich,
    Ich liebe die Kanhāgotamakos."
    "Fusslose Wesen liebe ich,
    Ich liebe die Zweifüssigen,
    Die Vierfüssigen liebe ich,
    Ich liebe die Vielfüssigen."
    "Nichts Fußloses soll schaden mir,
    Nicht schade mir ein Zweifüßler,
    Kein Vierfüßler soll schaden mir,
    Nicht schade mir ein Vielfüßler.
    "Die Wesen alle und alles, was lebt,
    Alle Geschöpfe (oder Geister, būthāni) insgesamt,
    Sie alle sollen glücklich sein, (bhadrāni passantu)
    Nichts Böses möge ihnen nah'n.

    "Unbegrenzt ist Buddha, unbegrenzt ist das Gesetz, unbegrenzt ist die Gemeinde. Begrenzt sind die Kriechtiere, Schlangen, Skorpione, Tausendfüssler, Spinnen, Eidechsen, Mäuse. Ein Schutz ist mir geschaffen, eine Abwehr (parittā) ist mir (oder: von mir) geschaffen; die Wesen sollen sich zurückziehen! Ich [spreche]: Verehrung dem Erhabenen, Verehrung den sieben vollkommen Erleuchteten!"«

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    die siddhis sind kein quatsch, sondern völlig real. wer den buddhismus wirklich folgt, der wird früher oder später warscheinlich damit auch kontakt damit bekommen. wer sowas dann leugnet, stellt sich selber nur ein bein. (oder hält sich womöglich selber noch für "verrückt", weil er geister sehen kann)

  • Prometheus
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    • 3. Juli 2012 um 15:25
    • #34
    raterZ:

    diese fähigkeiten kann man durch meditation erlangen, vor allem durch konzentrationsmeditation. das ist auch der grund, warum konzentrationsmeditation essentiell ist in den magischen schulen. was meint ihr, warum die mönche angst vor geistern & dämonen hatten? weil sie sie warhnehmen konnten! so lehrte buddha seinen mönchen auch die metta meditation als magischen abwehrschutz.

    Wieso sich solche Mühen machen, einfach etwas LSD einwerfen. :D

    Das Resultat ist dasselbe:

    raterZ:

    (oder hält sich womöglich selber noch für "verrückt", weil er geister sehen kann)

    :grinsen:

  • BangoSkank
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    • 3. Juli 2012 um 16:14
    • #35

    Ich zitiere mal die Romanfigur Eddard Stark aus Game of thrones: ,,A madman sees what he sees." :lol:

    Hatte mal ne Zeit lang auch welche, könnte aber auch Einbildung gewesen sein... wer weiß. :doubt:

    "Zufriedenheit bedeutet, aufzuhören nach ihr zu jagen" "Alles was sich Beobachten lässt, bist nicht du"

  • Echo7
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    • 13. Juli 2012 um 17:45
    • #36

    die selbstvertieft unentwegt,
    allzeit mit starker Macht begabt,
    solch weise dringen vor zum Nirwahn,
    zur allerhöchsten Sicherheit

    Also immer schön meditieren und dann diesen Zustand im Alltag halten,dann habt ihr starke Macht über das Universum.Ihr werdet eins mit dem Universum.
    Grüße echo7 :lol:

  • Noreply
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    • 13. Juli 2012 um 18:10
    • #37

    @ Raphy und mukti

    Für mich entscheidend, für meine Handlungen, ist die Leitlinie: Ist es hilfreich oder ist es nicht-hilfreich.
    "Spaß" entsteht bei mir wenn ich hilfreich bin auch wenn dieses hilfreich sein erst braucht bis der dem ich dienen konnte die Hilfe erkennt.
    Denn Hilfreich sein ist manchmal auch als gefühllos und brutal gesehen zu werden.
    liebe Grüsse
    Helmut

  • mindfullness
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    • 28. Juni 2015 um 21:06
    • #38
    holger_k:

    Yoko Beck schreibt in einem ihrer Bücher, dass sie eine zeitlang durch
    Wände sehen konnte und dass das sehr praktisch gewesen wäre, weil
    sie sehen konnte, was es zu mittag gibt... :)

    Wo schreibt sie denn das bitte? Kann jemand eine Quelle nennen?

  • SpringMode5708
    Gast
    • 28. Juni 2015 um 21:25
    • #39
    mindfullness:
    holger_k:

    Yoko Beck schreibt in einem ihrer Bücher, dass sie eine zeitlang durch
    Wände sehen konnte und dass das sehr praktisch gewesen wäre, weil
    sie sehen konnte, was es zu mittag gibt... :)


    Wo schreibt sie denn das bitte? Kann jemand eine Quelle nennen?


    Von Frau Beck kenne ich nichts. Aber das tatsächliche Stattfinden der überlieferten übernatürlicher Kräfte wird/wurde oft von namenhaften buddhistischen Führern der vergangenen 75 Jahre erwähnt. Entweder ihnen selbst oder ihren Schülern wurde es zu Teil.

  • fotost
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    • 28. Juni 2015 um 21:34
    • #40
    holger_k:

    Yoko Beck schreibt in einem ihrer Bücher, dass sie eine zeitlang durch
    Wände sehen konnte und dass das sehr praktisch gewesen wäre, weil
    sie sehen konnte, was es zu mittag gibt... :)

    Hic Rhodus, hic salta :roll:

  • mindfullness
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    • 28. Juni 2015 um 21:35
    • #41
    Mirco:
    mindfullness:


    Wo schreibt sie denn das bitte? Kann jemand eine Quelle nennen?


    Von Frau Beck kenne ich nichts.

    Und dennoch antwortest du auf meine Frage...kann sie jemand beantworten?

  • SpringMode5708
    Gast
    • 28. Juni 2015 um 21:44
    • #42
    fotost:

    Hic Rhodus, hic salta


    Bedeutet?

  • mindfullness
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    • 28. Juni 2015 um 21:51
    • #43

    Ein kurzer Blick in wikipedia genügt. Oder hinreichend Meditation, dann könntest du Gedanken lesen...insofern man an Siddhi glaubt.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 28. Juni 2015 um 22:13
    • #44
    mindfullness:

    Ein kurzer Blick in wikipedia genügt. Oder hinreichend Meditation, dann könntest du Gedanken lesen...insofern man an Siddhi glaubt.


    Wenn ich Antwort von der Suchfunktion einer Wissensdatenbank gewollt hätte, hätte ich die Frage hier nicht gestellt.

    Die Stufe der persönlichen Entwicklung ist angeblich keine hinreichende Bedingung, da spielt offenbar mehr eine Rolle, wie z.B. der Persönlichkeitstyp.

  • diamant
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    • 28. Juni 2015 um 22:21
    • #45
    Zitat

    das tatsächliche Stattfinden der überlieferten übernatürlicher Kräfte wird/wurde oft von namenhaften buddhistischen Führern der vergangenen 75 Jahre erwähnt

    Es hat einer behauptet, durch Wände gehen zu können? Wer denn? Nicht mal der Shakyamuni konnte dafür einen glaubhaften Zeugen benennen.

    Natürlich gibt es übernatürliche Kräfte. Sie sind im Zen genauestens definiert:

    Essen, Schlafen, Rülpsen und Furzen.

    Und Joko Beck hatte auch bloß diese Kräfte. Sonst hätte sie sich - wegen Hellsicht - nicht erst im Nachhinein beschweren müssen, dass Joshu Sasaki (angeblich) an ihrer Tochter rumfummelte.

    Der ganze Schmonzes aus dem Palikanon, der dazu weiter oben zitiert wurde, bedeutet bei genauer Betrachtung, dass Gehörlose also nicht erwachen können, da sie die menschlichen Stimmen nicht hören. Welche Herablassung! Was diese Schreiberlinge doch alles nicht bedacht haben ...

  • Noreply
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    • 28. Juni 2015 um 23:39
    • #46
    Mirco:
    mindfullness:

    Ein kurzer Blick in wikipedia genügt. Oder hinreichend Meditation, dann könntest du Gedanken lesen...insofern man an Siddhi glaubt.


    Wenn ich Antwort von der Suchfunktion einer Wissensdatenbank gewollt hätte, hätte ich die Frage hier nicht gestellt.

    Die Stufe der persönlichen Entwicklung ist angeblich keine hinreichende Bedingung, da spielt offenbar mehr eine Rolle, wie z.B. der Persönlichkeitstyp.

    Persönliche Entwicklung, Entwicklung einer Persönlichkeit ist genau das was Siddhi verhindert. Die schützen sich selber sehr effektiv.

  • mindfullness
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    • 28. Juni 2015 um 23:48
    • #47

    diamant

    Wir sind zweifelsfrei der gleichen Ansicht. Denkst du, Beck hat diese Siddhi tatsächlich von sich behauptet? Vielleicht meinte sie es auch scherzhaft oder es handelt sich um eine Falschaussage.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 29. Juni 2015 um 02:42
    • #48

    Hallo Helmut,

    Ellviral:
    Mirco:

    die stufe der persönlichen entwicklung ist angeblich keine hinreichende bedingung, da spielt offenbar mehr eine rolle, wie z.b. der persönlichkeitstyp.


    Persönliche Entwicklung, Entwicklung einer Persönlichkeit ist genau das was Siddhi verhindert. Die schützen sich selber sehr effektiv.

    verstehe ich nicht. wie meinst du das?

  • mukti
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    • 29. Juni 2015 um 05:35
    • #49

    Übernatürlich - aber im Buddhismus gibt es ja nichts außer der physischen und geistigen Natur. Die sogenannten übernatürlichen Kräfte sind nur Phänomene die man nicht mit den bekannten Naturgesetzen erklären kann. Wenn man meint man wisse bereits alles über die Natur dann zweifelt man natürlich daran dass es etwas jenseits des bekannten geben könnte. Und wenn dann doch mal etwas ungewöhnliches stattfindet, dann versucht man es mit allen Mitteln der bekannten Naturgesetze zu erklären oder denkt es muss ein Trick oder eine Täuschung gewesen sein.

    Mit Metta, mukti.


  • SpringMode5708
    Gast
    • 29. Juni 2015 um 10:49
    • #50
    mukti:

    Übernatürlich - aber im Buddhismus gibt es ja nichts außer der physischen und geistigen Natur. Die sogenannten übernatürlichen Kräfte sind nur Phänomene die man nicht mit den bekannten Naturgesetzen erklären kann. Wenn man meint man wisse bereits alles über die Natur dann zweifelt man natürlich daran dass es etwas jenseits des bekannten geben könnte. Und wenn dann doch mal etwas ungewöhnliches stattfindet, dann versucht man es mit allen Mitteln der bekannten Naturgesetze zu erklären oder denkt es muss ein Trick oder eine Täuschung gewesen sein.


    Wenig übernatürlich, aber gutes Beispiel: der menschliche Körper galt als vollständig vermessen, bis vor kurzem ein russischer Wissenschaftler herausfand, dass das Lymphsystem direkt ins Gehirn hinein reicht. Das galt unter den Schulmedizinern allenthalben als esoterischer Schnick-Schnack. Nun müssen die Bücher umgeschrieben werden.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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