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Über das Erlangen übernatürlicher Kräfte

  • Askan
  • 21. Juni 2012 um 17:48
  • Zum letzten Beitrag
  • Askan
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    • 21. Juni 2012 um 17:48
    • #1

    Der Gedanke daran, dass man über den Buddhismus übernatürliche Kräfte sich aneignet durch jahrelange Meditation liegt nicht so fern.
    Nun stellt sich die Frage wie es möglich ist jene übermenschliche Kräfte auszuprägen?
    Oft stellte ich mir die Frage wie es denn möglich sei unsterblich zu werden oder unverwundbar.
    Oder besser noch der Wunsch ohne Schlaf aus zu kommen. (Ich habe davon keinerlei geschafft).

    Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass dies möglich sein kann. Jedoch geht das geht nicht so ohne Weiteres.
    Und ist auch nicht für jeden schaffbar.
    Wir hörten von Meistern, die wochenlang meditierten und dabei ohne essen auskamen.
    Wie kann es sein, dass sie nicht verhungerten?

    Wir leben in einer Welt voller Gesetzmäßigkeiten und Physik. Diese Welt würde ihre Ordnung verlieren und in ein totales Chaos stürzen,
    wenn Menschen sich ohne weiteres übernatürliche Kräfte aneingnen könnten.

    Doch warum gibt es dann jene Menschen, die das unmögliche mögliche machen? Die Antwort scheint recht einfach zu sein.
    Es sind Menschen, die den inneren Wunsch hatten einen reinen Geist zu bekommen und die Beziehungen egoistischer und begierdlicher Natur mit dieser Welt hinter sich zu lassen.
    Somit ist es ihnen möglich die Grenzen aufzuheben und übernatürliche Taten zu vollbringen.
    Dies ist aber nur möglich, wenn jener Meister reinen Herzens ist ohne Begierden.

    Ein Mensch, der hingegen voller Anhaftungen mit dieser Welt ist - vergleichbar mit dem Buddhaknoten - scheint dazu nicht fähig sein. (Es scheint einfach eine Tatsache zu sein.)

    Wahrscheinlich gibt es Meister da draußen, dessen Kräfte unvorstellbar für uns sind.
    Sie sind reine Wesen, die keinen Grund sehen, diese Kräfte auch nur ansatzweise demonstrieren zu müssen.
    Somit sind sie für diese Bewohner dieser Welt für das bloße Augen verborgen und nicht wirklich erkennbar.

    Ihre wahre Kraft steckt in den Worten ihrer Lehren.

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • Grund
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    • 21. Juni 2012 um 18:02
    • #2
    Askan:

    Wahrscheinlich gibt es Meister da draußen, dessen Kräfte unvorstellbar für uns sind.


    Ja, das ist vorstellbar :lol:

  • Wetering
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    • 21. Juni 2012 um 18:32
    • #3

    Yoko Beck schreibt in einem ihrer Bücher, dass sie eine zeitlang durch
    Wände sehen konnte und dass das sehr praktisch gewesen wäre, weil
    sie sehen konnte, was es zu mittag gibt... :)

    Ansonsten habe ich einen Freund, der hat damals diese Siddhi TM Kurse gemacht.
    Er hat mir aber bisher noch nie was vorgeführt...

  • crazy-dragon
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    • 21. Juni 2012 um 20:59
    • #4

    Wenn Du glaubst, mit Zen übernatürliche Kräfte erreichen zu können, ist das nicht Zen, sondern fantasy-Wunschdenken. :P Genauso könntest Du fragen, ob ein Christ jetzt nach seiner Taufe übers Wasser schlappen oder in den Himmel aufsteigen kann.
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

    Einmal editiert, zuletzt von crazy-dragon (21. Juni 2012 um 21:24)

  • Ripa
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    • 21. Juni 2012 um 21:09
    • #5

    Neulich auf der Alm am Tisch neben uns.
    Ein paar Urlauber unterhalten sich. Sagt der eine, auf den Berg gegenüberliegend deutend, zu seinem "Reisebegleiter":
    Siehst du den Gipfel da und den Weg der da hoch führt, bin ich schon ein paar mal gegangen. Schaff ich, wenn ich Gas gebe in unter 2 Stunden.
    Mein Bekannter, ein Einheimischer, steht auf geht an den Nachbartisch und sagt: " Morgen 06:30 Uhr an der Talstation, ich laufe mit."
    Darauf der Urlauber: "Bedienung zahlen".

    Ja so ist das mit den (angeblich) übernatürlichen Kräften.
    Keiner will damit hausieren gehen. Ein Schelm wer böses denkt.

    In diesem Sinne. Es ist noch ne Stunde hell. Ich geh kurz joggen. Auf meine 30km Abendrunde.

    Gruss
    Ripa

  • Onyx9
    Gast
    • 22. Juni 2012 um 00:07
    • #6

    Es sind Menschen, die den inneren Wunsch hatten einen reinen Geist zu bekommen und die Beziehungen egoistischer und begierdlicher Natur mit dieser Welt hinter sich zu lassen.

    Dann aber, als sie ein oder mehr siddhis entdeckten und sich daran ergötzten, vergaßen sie ihren ursprünglichen Wunsch
    und spezialisierten sich auf die ausprägung der magischen fähigkeiten.
    Der Lustfaktor ist hier hoch.
    Und die Lust ist die vehementeste Stütze des vergänglichen Bewusstseins.

  • Dorje Sema
    Gast
    • 22. Juni 2012 um 01:11
    • #7

    So`n Unfug und Unsinn !
    Hypothesen und Spekulationen über→Siddhis,
    Siddhis sind lediglich katalytischer Natur.
    Keiner von Euch hier hat Siddhis !
    Erzählt keinen Stuss u. Unsinn.
    "Ich sehe" das :!:

    Lebt lange gesund & in Frieden

    _()_ Nomad

  • Askan
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    • 22. Juni 2012 um 01:24
    • #8
    crazy-dragon:

    Wenn Du glaubst, mit Zen übernatürliche Kräfte erreichen zu können, ist das nicht Zen, sondern fantasy-Wunschdenken. :P Genauso könntest Du fragen, ob ein Christ jetzt nach seiner Taufe übers Wasser schlappen oder in den Himmel aufsteigen kann.
    _()_ c.d.

    Schön, dass du meinen Beitrag aufmerksam liest. Bitte noch mal durchlesen.
    Ich hatte und habe nie die Begierde gehabt solche Eigenschaften zu erwerben.
    (Sie wären demnach nur ein Nebenprodukt.)

    Die Verlängerung der Lebensspanne wäre insofern nur interessant für mich um mehr an sich arbeiten zu können bevor man stirbt. Die Lebenszeit ist kostbar und begrenzt. Diese Tatsache lehren fast alle buddhistische Mönche ihren Schülern. Es schadet nicht, buddhistischer Literatur zu studieren.
    Ich trage in mir sicherlich nicht den Wunsch ewig zu leben.

    Mein Beitrag sollte konstruktiv aufklärend sein für Leute, die mit dem Gedanken spielen über den Buddhismus nach weltlichen Begierden zu trachten. (Vielleicht sollte ich bedenken, meine Texte noch einfacher zu verfassen.)

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • Onyx9
    Gast
    • 22. Juni 2012 um 09:16
    • #9
    Nomad:

    So`n Unfug und Unsinn !
    Hypothesen und Spekulationen über→Siddhis,
    Siddhis sind lediglich katalytischer Natur.
    Keiner von Euch hier hat Siddhis !
    Erzählt keinen Stuss u. Unsinn.
    "Ich sehe" das :!:

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    _()_ Nomad

    Na, dann hast wenigstens Du dieses DING,
    den Porsche unter den Noch-Sinnesdingen.

    Gut, lieber Askan, Buddha nennt, glaube ich unter seinen Jüngern bereits an dritter Stelle die mit den gewaltigen magischen Kräften.

  • crazy-dragon
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    • 22. Juni 2012 um 19:56
    • #10
    Askan:


    Oft stellte ich mir die Frage wie es denn möglich sei unsterblich zu werden oder unverwundbar.
    Oder besser noch der Wunsch ohne Schlaf aus zu kommen. (Ich habe davon keinerlei geschafft).
    Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass dies möglich sein kann.

    :oops: Na wenn ich nicht richtig gelesen habe, dann 8) ists ja gut...

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Mabuttar
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    • 22. Juni 2012 um 21:30
    • #11

    Übernatürliche Kräfte sind unsinn. Warum?
    1. Würden diese Kräfte auch zur Natur gehören :D
    2. Ist es ein Idealistischer Standpunkt, mit Phantasien oder Gedanken bzw. Gedanken oder Begierdefreiheit irgendetwas direkt in der Äußeren Welt ohne technische Hilfsmittel zu erreichen.
    3. Hat die Technik bereits fast sämtliche magisches Wunschdenken der Menschen realisiert, womit es uneffizient wäre Jahrzehnte des Lebens z.B. für Telepathiefähigk, falls es soetwas gäbe zu opfern. > Ein Handy bekommt man für ein paar Euros heutzutage, wir können fliegen, Fern-Sehen, Operieren, Erhitzen, Kühlen, Tieftauchen, mobil und schnell bewegen usw....

    4. Gäbe es magische Fähigkeiten zur Unsterblichkeit Ewiggesundheit und Volle Naturbeherrschung, so bräuchte man keine spirituellen Lehren, denn jegliches Dukha kann durch Magie so verändert werden wie es uns passt.

    5. Die Argumentation leider unhaltbar, da geistige Kräfte direkt ohne Körperbetätigung noch nie etwas bewirkten außer im eigenen Körper.

    Es ist nicht sonderbar, das ein Meditierender wochenlang ohne Essen auskommt, es wäre ein Wunder, wenn ein Marathonläufer wochenlang ohne Essen auskommt.

    Die Welt würde ihre Ordnung verlieren, wenn plötzlich jeder durch die Lüfte fliegt (Flugzeuge), mit anderen Menschen aus weiten Entfernungen spricht (Handy) und das Wetter des nächsten tages (statt Hellsehen Wetterbericht) kennt ?

    Warum sollte ein "reines" Herz übernatürliches bewirken ? Ja es ist einfach nur ein Glaube, ein idealistischer ohne Bezug oder Beweis in der Wirklichkeit.
    Würde alles viel einfacher gehen mit einem "reinen" Herzen, dann hätte es evolutiv nie Begierde gegeben, denn alles was man sich wünscht hätte man sich ja erzaubern können. So hat jeder wohl auch jeder Hungrige nach einem guten Essen keine Begierde mehr nach Essen für einen kurzen Moment und somit ein "reines" Herz für einen Moment, aber zaubern kann er nicht.

    Aus Mythen und Kindergeschichten kommen Vermutungen und nach Jahren weiß es keiner so genau und dann kann es auch niemand mehr nachprüfen. Und wuups haben wir unseren bereits verstorbenen Wunderbringer, den niemand mehr prüfen kann (meist Tod, daher auch nur Tode Heilige in der Kirche) und die Phantasien sind auf einmal Tatsachen.

    Wir sind halt offen Systeme und brauchen den Austausch mit der Umwelt, auch ohne Verstand (Atmung im Schlaf z.B.) sonst frisst uns die Entropie :D Daher wäre ein "reines" Wesen ohne jegliche Begierde bereits wieder verschwunden und hätte keinen Grund je aufzutauchen.


    Askan:

    Der Gedanke daran, dass man über den Buddhismus übernatürliche Kräfte sich aneignet durch jahrelange Meditation liegt nicht so fern.
    Nun stellt sich die Frage wie es möglich ist jene übermenschliche Kräfte auszuprägen?
    Oft stellte ich mir die Frage wie es denn möglich sei unsterblich zu werden oder unverwundbar.
    Oder besser noch der Wunsch ohne Schlaf aus zu kommen. (Ich habe davon keinerlei geschafft).

    Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass dies möglich sein kann. Jedoch geht das geht nicht so ohne Weiteres.
    Und ist auch nicht für jeden schaffbar.
    Wir hörten von Meistern, die wochenlang meditierten und dabei ohne essen auskamen.
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    Doch warum gibt es dann jene Menschen, die das unmögliche mögliche machen? Die Antwort scheint recht einfach zu sein.
    Es sind Menschen, die den inneren Wunsch hatten einen reinen Geist zu bekommen und die Beziehungen egoistischer und begierdlicher Natur mit dieser Welt hinter sich zu lassen.
    Somit ist es ihnen möglich die Grenzen aufzuheben und übernatürliche Taten zu vollbringen.
    Dies ist aber nur möglich, wenn jener Meister reinen Herzens ist ohne Begierden.

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    Somit sind sie für diese Bewohner dieser Welt für das bloße Augen verborgen und nicht wirklich erkennbar.

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    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

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    • 23. Juni 2012 um 12:00
    • #12
    Mabuttar:

    Übernatürliche Kräfte sind unsinn.


    Und wie isses mit übersinnlichen Kräften, sind die auch Unsinn? 8)

  • Dorje Sema
    Gast
    • 23. Juni 2012 um 13:48
    • #13

    »So wie ein Blinder, sehend keine Form wahrnehmen kann , ...« :idea:
    Silasaṃyuktasūtra

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    _()_ Nomad

  • Atishakaro
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    • 23. Juni 2012 um 19:41
    • #14

    Namasté!
    Also, um die Wahrheit zu sagen … ich verstehe diese ganze Diskussion nicht … *smile
    Wer wann wo welche Sidhis hat, ist das nicht völlig unerheblich? Wenn ich sie jetzt-hier habe, dann ist das die Wahrheit des gegenwärtigen Moments – und ich kann es loslassen. Habe ich sie nicht, ist das die Wahrheit des gegenwärtigen Moments – und ich kann es loslassen. In dem Augenblick, da wir beginnen nach etwas zu streben, uns ein „gedankliches Ziel“ zu setzen, sind wir nicht mehr ganz jetzt-hier. Mit anderen Worten, wir sind nicht achtsam! Als ich meinem Lehrer mal derartige akademische Fragen stellte, war genau dies seine Antwort. „Du bist nicht achtsam!“, sagte er. „Und nun geh weg!“

    „Appamadena sampadetha“ waren Buddhas letzte Worte - „Arbeitet mit Umsicht an Eurer Befreiung“, nicht arbeitet mit Umsicht an Euren Sidhis *ggg

    Mögt Ihr Euch nicht lieber auf Eure Kissen setzen und den Atem betrachten oder Liebende-Güte aussenden? Ich denke, damit kommt man deutlich weiter … alles andere verwirrt nur den Geist.

    Mit METTA
    Atishakaro

    I seek not to find all the answers, but to understand the questions

  • Onyx9
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    • 23. Juni 2012 um 23:47
    • #15

    Amen ! ;)

    Aber Buddha hatte natürlich auch Siddhis,
    er hat aber nie gesagt, man solle an diesem Punkt stehen bleiben.
    Ein Sidhi besteht darin frühere Geburten zu schauen, ein anderes
    das Herz-die Gesinnung, den Werdegang- eines Wesens unmittelbar zu schauen.

    Da gibt es doch diese schönen Stellen im Palikanon,
    wo Fortschrittliche Sidhis entwickeln, sich im Dünkel und Stolz darüber verstricken
    und ins Leiden zurückfallen.

  • Mabuttar
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    • 24. Juni 2012 um 12:31
    • #16

    Ach das sind Ausreden :D

    Es sind Mythen,da es einfach Geheimnisvoll aussieht wenn ein Yogi jahrelang meditiert oder sich jahrelang selbst hypnotisiert...

    Warum sollten daher irgendwelche Kräfte entstehen bzw. durch eine Asozialisation das Wesen anderer Menschen besser verstanden werden oder noch dazu alle Informationen gewonnen werden, welche ein Wesen in Vergangenheit geformt haben ?

    Es bräuchte einen zentralen Informationsspeicher, eine Art Akasha Chronik oder universellen Geist, also ein objektiver Idealismus zudem auch noch direkter Zugriff möglich sein müsste. Aber ob das aus Selbstbeobachtung möglich ist, da bin ich skeptisch, falls diese Weltanschauung überhaupt stimmt.
    Argumente dagegen stammen z.B. aus dem Skeptizismus und der evolutionären Erkenntnistheorie.

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • Onyx9
    Gast
    • 24. Juni 2012 um 12:58
    • #17

    :lol:

    Magische Kräfte ( iddhi ) gehören nicht nur zu den Yogi-Praktiken,
    sie entstehen auch dem fortschrittlich buddhistisch Praktizierenden.
    Hellblickwissen. abhiññā,vipassanā,te vijja.
    Im Unterschied zu den Yogis spezialisiert sich ein Buddhist aber nicht auf Sidhi ( iddhi )
    Ihm geht es nur um Erkenntnis und Befreiung.

    Natürlich gibt es einen Speicher, ich würde es aber nicht so bezeichnen.

    Es war und ist darüberhinaus völlig sinnlos wenn Praktizierende mit Philosophen debattieren.
    Während der Praktizierende durchaus philosophische Ansätze erwägt,
    kann der Philosoph, mangels Wille zur Tat, keine Erfahrung auf dem "spirituellen" Gebiet machen.
    Somit hat er keine Möglichkeit zum Abgleich.

  • gbg
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    • 24. Juni 2012 um 13:18
    • #18
    Mabuttar:

    Ach das sind Ausreden :D
    oder noch dazu alle Informationen gewonnen werden, welche ein Wesen in Vergangenheit geformt haben ?

    Hallo Mabuttar

    Man unterscheidet Ich und Welt (Nichtich) und dann als weitere Aufspaltung Gegensätze in der Welt.

    Das ist Reduktionismus.

    Durch das vollständige Zurückziehen aus dieser analytischen Betrachtung können wir Paranirvana erlangen.

    Nun ist es aber so dass wir im Sterben durch weiteres Anhaften mittels der Sinne nicht frei werden sondern verhaftet bleibend unterhalb des Punktes des Paranirvanas (im feinstofflichen Bereich) ohne es erreicht zu haben uns wiederverkörpern.
    Hier gilt Kausalität die uns unterhalb des Punktes des Paranirvanas in Bögen nach dem Gesetz des Karmas von Leben zu Leben führt.
    Dieser Kausalitätskette kann man nun zurückspüren zurück in die Vergangenheit.

    Das halte ich durchaus für möglich.

    L.G. gbg

  • Doris
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    • 24. Juni 2012 um 15:36
    • #19
    Zitat

    Yoko Beck schreibt in einem ihrer Bücher, dass sie eine zeitlang durch
    Wände sehen konnte und dass das sehr praktisch gewesen wäre, weil
    sie sehen konnte, was es zu mittag gibt...

    Ich weiß auch blind, was gekocht wird. Aber was daran praktisch sein sollte, weiß ich nicht. Es gibt ja dennoch nichts anderes.
    Aber meine Katzen sind noch besser… Mein erster Kater Micki, der rannte schon zur Tür wenn mein Vater heimkam, noch bevor dieser in der Tiefgarage in den Aufzug stieg. Und das zu verschiedenen Uhrzeiten und mit dem Unterschied von fünf Stockwerken. Wenn jemand kam, den er noch nie gesehen hatte und der keine Katzen mochte, dann versteckte er sich und kam nicht raus bevor der Gast nicht wieder weg war. Mochte der Gast Katzen, dann kam er sofort aus dem Versteck heraus, um ihn zu begrüßen (Nein, sie mussten nicht Katzenbesitzer sein und nach Katzen riechen.) Das nenn ich nützliche Siddhis!

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Mabuttar
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    • 24. Juni 2012 um 17:44
    • #20

    Ja, wie will ich auch beweisen, dass es kein Einhorn gibt oder keine Kausalität in feinstofflichen Bereichen....

    Ich lass es, ich weiß auch nicht was hinter dieser Welt liegt und lasse es deswegen offen, finde es nur Problematisch wenn das dann dogmatisiert wird wo hinter wohl das Verlangen nach Feinstofflichem oder Magischem steckt.
    Ich lasse es ab jetzt eben skeptisch offen, außerdem hilft es einem bei seinem Ziel oder jedenfalls meinem mir auch nicht weiter.

    Ob ich alle Fähigkeiten der Technik der Natur nutze (Telephonie, Internet, Röntgen, Fluggeräte, Automobilität usw. ersetzen meiner Meinung nach die Magie heute, sowie Chemie die Alchemie ersetzt hat und wertvollere Dinge produzieren kann als aus Stein Gold )
    oder nicht, am Ende zählt eh hm...

    die Gemütsruhe, Nibbana, Ataraxie oder eben die Befreiung des Geistes und ein erträgliches Leben so weit es geht.

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • malsehen
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    • 24. Juni 2012 um 19:19
    • #21
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich weiß auch blind, was gekocht wird.

    leicht OT, ähem – Das Wunderwerk Nase?


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • Doris
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    • 24. Juni 2012 um 19:28
    • #22

    Ja, in der Tat, ein wahres Wunderwerk!

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Askan
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    • 24. Juni 2012 um 23:43
    • #23

    Für folgende Beiträge bedanke ich mich:

    Atishakaro:

    [...]„Appamadena sampadetha“ waren Buddhas letzte Worte - „Arbeitet mit Umsicht an Eurer Befreiung“, nicht arbeitet mit Umsicht an Euren Sidhis"[...]

    Onyx9:

    [...] Es war und ist darüberhinaus völlig sinnlos wenn Praktizierende mit Philosophen debattieren.
    Während der Praktizierende durchaus philosophische Ansätze erwägt,
    kann der Philosoph, mangels Wille zur Tat, keine Erfahrung auf dem "spirituellen" Gebiet machen. [...]

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • Doris
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    • 25. Juni 2012 um 14:38
    • #24

    Hier jemand mit Siddhis:

    http://www.youtube.com/watch?v=67RsTUs5Tfg

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Noreply
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    • 25. Juni 2012 um 18:54
    • #25

    Was tun wenn die Siddhi einfach da sind?
    Was tun wenn es zu Manipulationen durch Gedanken kommt?
    Was tun wenn die eigenen Gedankenformationen zu Handlungen führt die ein Anderer ausführt?
    Das verweigern der Annahme das es Siddhi gibt macht sie nicht einfach so weg.
    Das Zeigen dieser Fähigkeiten oder sogar das Strahlen damit erzeugt unendlich viel Leid.
    Nur mit denen die auch diese Fähigkeiten haben kann darüber gesprochen werden.
    Wie soll man die erkennen? Von Herz zu Herz erkennt der Dieb den Dieb.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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