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  1. Buddhaland Forum
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Das große Missverständnis der Überlieferung

  • Grund
  • 18. April 2012 um 11:41
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    • 20. April 2012 um 15:14
    • #151
    dream:
    Grund:

    Den Wunsch zugreifen zu wollen! :lol:


    Na also, dann sei achtsam auf dass dir das Entstehen dieses Wunsches nie entgeht und du dich nicht urplötzlich in aus diesem Wunsch geborenen Emotionen oder Handlungen wiederfindest 8)

    dream:


    Die Emotionen bleiben ja bestehen ..


    Nein, wenn du den Wunsch aushungerst, dann entstehen die nicht mehr 8)

  • Elliot
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    • 20. April 2012 um 18:18
    • #152
    Grund:
    Elliot:

    Allerdings hier werden die dafür erforderlichen Voraussetzungen etwas stringenter formuliert:


    Ja siehst du. Der "wesentliche Punkt" steckt in dem "allerdings" .... ist es ein optionales oder ist es ein ausschließliches. Wenn es ein optionales ist, warum? und Ebenso: Wenn es ein ausschließliches ist, warum?


    Weder optional, noch ausschließlich, sondern optimal:

    Zitat

    "Das größte Gut ist die Gesundheit,
    Nibbāna ist das größte Glück,
    Der beste Pfad ist der Achtfache,
    Der sicher zum Todlosen führt."

    (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m075z.html)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • ZylwerMG
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    • 21. April 2012 um 00:17
    • #153
    accinca:


    Aber wenn jemand sagt: "Es gibt keine Fakten. Nur Illusionen darüber"
    dann handelt es sich doch nach eigenen Aussagen um einen "Illusionisten".
    Denn wer sollte sonst eine solche Meinung vertreten?

    Das meinte ich eher so, das die Subjektivität der Wahrnehmung oftmals trügerisch ist.
    Man schaut sich etwas an und hat ein falsches Bild.
    Ok das sind Fakten.Aber vielleicht sind sie unwichtig.

    Dhammapada 316-319:

    Beschämt über das, was nicht schändlich ist,

    nicht beschämt über das, was es ist,

    schreiten Wesen, die falsche Vorstellungen übernehmen,

    auf eine schlechte Bestimmung zu.


    Gefahr sehend, wo keine ist

    und keine Gefahr, wo eine ist,

    schreiten Wesen, die falsche Vorstellungen übernehmen,

    auf eine schlechte Bestimmung zu.


    In Einbildung eines Irrtums, wo keiner ist

    & keines Irrtums, wo einer ist,

    schreiten Wesen, die falsche Vorstellungen übernehmen,

    auf eine schlechte Bestimmung zu.


    Aber in Kenntnis des Irrtums als Irrtum

    und des Nicht Irrtums als Nicht Irrtum

    schreiten Wesen, die richtige Vorstellungen übernehmen,

    auf eine gute

    Bestimmung zu.

    Einfacher als andere zu kritisieren ist damit immer, es einfach zu ignorieren, denn das was andere tun, das tun sie und damit sind sie wohl näher dran an ihrer Wahrheit.Man muß in Menschen schon etwas Vertrauen haben.Was kann dir schon passieren wenn du deine Ansichten über das Mahayana ablegst und es einfach als die Sache von anderen betrachtest.
    Deine Haftbarkeit für den Irrtum deinerseits entfällt dann.

    Es gibt manche, die ziehen sich eine Idee, einen Führer oder einen Gott an wie eine Jacke.Dann glauben sie andere Wesen verstümmeln und auch töten zu dürfen.

    Die Buddhalehre ist die, um die Macht der Mara zu zerbrechen.

    Einmal editiert, zuletzt von ZylwerMG (21. April 2012 um 00:25)

  • ZylwerMG
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    29. März 2012
    • 21. April 2012 um 00:20
    • #154
    accinca:
    ZylwerMG:


    Nun wer die Lehre Buddhas verinnerlicht hat und so handelt redet nicht in "kriegerischer Streitform"
    Stetiges Überzeugen und anbieten bringt mehr in die Richtung anstatt beleidigen und verkrämen.
    Und weiterhin hat jede Form der Übung einen gewissen Effekt.Anders gesagt:
    In Verbindung mit der richtigen Sichtweise der Dinge wirkt jedes Placebo.


    Fakten sind halt Fakten wenn auch manchmal ungeliebte.

    Hier nochmal Dhammapada
    183-185*:

    Das Nichttun von allem Schlechten,

    das Ausführen von dem was geeignet ist,

    das Reinigen des eigenen Geistes:

    das ist die Lehre

    des Erwachten.


    Geduldiges Ertragen:

    die höchste Askese.

    BEFREIUNG:

    das Höchste,

    so sagen die Erwachten.

    Wer einen anderen verletzt

    ist kein Praktizierender.

    Wer einen anderen schlecht behandelt,

    kein Mönch.


    Nicht verächtlich machen, nicht verletzen,

    Zurückhaltung in Übereinstimmung mit dem PATIMOKKHA*,

    Mäßigung beim Essen,

    Verweilen in Abgeschiedenheit,

    Bindung an den vertieften Geist:

    das ist die Lehre

    des Erwachten.

    Es gibt manche, die ziehen sich eine Idee, einen Führer oder einen Gott an wie eine Jacke.Dann glauben sie andere Wesen verstümmeln und auch töten zu dürfen.

    Die Buddhalehre ist die, um die Macht der Mara zu zerbrechen.

  • Dorje Sema
    Gast
    • 21. April 2012 um 01:49
    • #155

    »Hier nochmal Dhammapada
    183-185*:

    Zitat

    Das Nichttun von allem Schlechten,
    das Ausführen von dem was geeignet ist,
    das Reinigen des eigenen Geistes:
    das ist die Lehre
    des Erwachten.
    «

    Worin bzw. wodurch existiert dieses "Schlechte"?
    Was ist wann wo wieso weshalb und wodurch wie geeignet? (Mittel und Methoden :idea: )
    Der ›eigene Geist‹ ? [anatta :shock: ]
    Mit Wasser und Seife funktioniert das allerdings nicht?
    »Erwachen ist nämlich im Erwachten selbst«


    Zitat

    »Geduldiges Ertragen:
    die höchste Askese.
    BEFREIUNG:
    das Höchste,
    so sagen die Erwachten.
    Wer einen anderen verletzt
    ist kein Praktizierender.
    Wer einen anderen schlecht behandelt,
    kein Mönch.
    «

    Alles anzeigen

    Entschuldige bitte, aber da wird mir gerade speiübel :lol:
    Dem ist ja wohl selbstverständlich nichts hinzuzufügen außer das es die absolut außerordentliche gelebte Praxis selbst ausweist.
    ähm apropos, Chavassakhelapakassa, niemand anders als der Erhabene selbst bezeichnete Devadatta so
    Vorsteller, vorgestelltes und zu (möglich) vorstellendes sind nie und niemals zu trennende Entitäten :idea:
    Nehmen wir doch mal zum Beispiel bitte Marpa Lotsawa und dazu vergleichsweise Milarepa :idea:
    Nicht verächtlich machen, nicht verletzen,

    Zitat

    »Nicht verächtlich machen, nicht verletzen,Zurückhaltung in Übereinstimmung mit dem PATIMOKKHA*,
    Mäßigung beim Essen,
    Verweilen in Abgeschiedenheit,
    Bindung an den vertieften Geist:
    das ist die Lehre
    des Erwachten.
    «

    Der Satz → Zurückhaltung in Übereinstimmung mit dem PATIMOKKHA←
    muss mehr als sehr tiefgründig verstanden werden weil dieser Satz im Grunde genommen nicht nur nicht die Grenzen des denkbaren aufzeigt :idea:
    Ja, die Entscheidung Allein in Einsamkeit zu verweilen ist nicht ganz gerade so leicht und einfach aber es kann durchaus sehr sehr hilfreich sein. Man darf dabei nur keine ›krummen‹ Wege gehen. :!:
    Ansonsten ist die mögliche vertiefte Bindung aussichtslos. »Allen Dingen geht der ›Geist‹ voran ...«

    Lebt lange und in Frieden

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

  • Hanzze.
    Gast
    • 21. April 2012 um 04:53
    • #156

    Auch die schlechten Gewohnheiten und Ausreden *schmunzel*

  • Grund
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    • 29. April 2012 um 18:41
    • #157
    Grund:

    Wie aus dem Bereich des Menschlichen bekannt, wird durch Hören-Sagen und Weitererzählen ein Vorkommnis immer verfälscht. Die Menschen neigen dazu, zu Geschichten die sie erzählt bekommen, ihre eigenen Vorstellungen und Hoffnungen beizumengen, ganz unbewußt und vollkommen überzeugt, dass es genau so gewesen ist oder gewesen sein muss. Allzeit spielt sich das ab zwischen den Polen von Hoffen und Fürchten.

    Angenommen es hat mal einen Shakyamuni gegeben, dann war er sicherlich ein kluger Mann und hatte, da er aus wohlhabendem Haus stammte, so einige Zeit sich mit Dingen zu beschäftigen, die jenen, die sich um den Broterwerb kümmern mussten, erst gar nich in den Sinn kamen.
    Und so kam er denn auch auf einen Weg wie man es anstellen muss, das sinnlose Dasein zwischen Geburt und Tod stressfrei und möglichst entspannt zu überstehen. Den religiösen Gepflogenheiten seiner Zeit gehorchend nahm er dabei Konzepte von Wiedergeburt und Karma auf. Der Weg, den er entdeckte, war ein yogischer Weg also ein Weg mentalen Traninings und nicht etwa ein Weg des Denkens. Da die Leute seiner Zeit allerdings derart von Vorstellungen wie Karma und Wiedergeburt konditioniert waren, setzte er diese Vorstellungen ein, um diejenigen, die von ihm wissen wollten, was sie tun sollen, zum yogischen Weg zu führen.

    Im Laufe der Zeit wurden jedoch seine Hilfskonzepte verdinglicht und zu metaphysischen Größen erhoben oder wurden sogar zu Selbstzwecken deformiert wie es z.B. bzgl. des Erwerbes von Verdiensten oder sog. gutem Karma der Fall ist.
    Auch die entspannte Stressfreiheit wurde verdinglicht und zu einer metaphysischen Größe erhoben, welche bei entsprechender Anstrengung zukünftig zu erlangen sei, so der menschlichen Neigung folgend Ersehntes in die Zukunft zu projizieren um die Gegenwart besser ertragen zu können.
    Dem menschlichen Triebe nach Übertreibung und Überhöhung und Anbetung entsprechend entstanden auch vollkommen abgehobene Religionen, die es sich zum Ziel setzten einem idealisierten Shakyamuni, den es so nie gab, nachzueifern, d.h. ebenso wie die Phantasie es vorgab, werden zu wollen.
    Dem menschlichen Triebe nach Klügeleien folgend entstanden auch komplizierte Philosophien, um per Denken zu ergründen, was wohl die eigentliche und benennbare Ursache für alle Irrungen und Wirrungen und den ganzen Stress sei und was die benennbare Auflösung dieses Missgeschickes sei.


    Derweil ging es doch nur um eines: Welches Yoga muss man anwenden um das Leben stressfrei und entspannt zu überstehen, ohne Furcht vor Leben auf der einen Seite und Tod auf der anderen Seite, und ohne sich dabei von den Irrungen und Wirrungen des (gesellschaftlichen) Umfeldes und der dazu gehörenden Heilslehren in unentwirrbare und stressige Umstände locken zu lassen.


    8)

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    • 25. Mai 2012 um 11:51
    • #158
    Grund:

    Wie aus dem Bereich des Menschlichen bekannt, wird durch Hören-Sagen und Weitererzählen ein Vorkommnis immer verfälscht. Die Menschen neigen dazu, zu Geschichten die sie erzählt bekommen, ihre eigenen Vorstellungen und Hoffnungen beizumengen, ganz unbewußt und vollkommen überzeugt, dass es genau so gewesen ist oder gewesen sein muss. Allzeit spielt sich das ab zwischen den Polen von Hoffen und Fürchten.

    Angenommen es hat mal einen Shakyamuni gegeben, dann war er sicherlich ein kluger Mann und hatte, da er aus wohlhabendem Haus stammte, so einige Zeit sich mit Dingen zu beschäftigen, die jenen, die sich um den Broterwerb kümmern mussten, erst gar nich in den Sinn kamen.
    Und so kam er denn auch auf einen Weg wie man es anstellen muss, das sinnlose Dasein zwischen Geburt und Tod stressfrei und möglichst entspannt zu überstehen. Den religiösen Gepflogenheiten seiner Zeit gehorchend nahm er dabei Konzepte von Wiedergeburt und Karma auf. Der Weg, den er entdeckte, war ein yogischer Weg also ein Weg mentalen Traninings und nicht etwa ein Weg des Denkens. Da die Leute seiner Zeit allerdings derart von Vorstellungen wie Karma und Wiedergeburt konditioniert waren, setzte er diese Vorstellungen ein, um diejenigen, die von ihm wissen wollten, was sie tun sollen, zum yogischen Weg zu führen.

    Im Laufe der Zeit wurden jedoch seine Hilfskonzepte verdinglicht und zu metaphysischen Größen erhoben oder wurden sogar zu Selbstzwecken deformiert wie es z.B. bzgl. des Erwerbes von Verdiensten oder sog. gutem Karma der Fall ist.
    Auch die entspannte Stressfreiheit wurde verdinglicht und zu einer metaphysischen Größe erhoben, welche bei entsprechender Anstrengung zukünftig zu erlangen sei, so der menschlichen Neigung folgend Ersehntes in die Zukunft zu projizieren um die Gegenwart besser ertragen zu können.
    Dem menschlichen Triebe nach Übertreibung und Überhöhung und Anbetung entsprechend entstanden auch vollkommen abgehobene Religionen, die es sich zum Ziel setzten einem idealisierten Shakyamuni, den es so nie gab, nachzueifern, d.h. ebenso wie die Phantasie es vorgab, werden zu wollen.
    Dem menschlichen Triebe nach Klügeleien folgend entstanden auch komplizierte Philosophien, um per Denken zu ergründen, was wohl die eigentliche und benennbare Ursache für alle Irrungen und Wirrungen und den ganzen Stress sei und was die benennbare Auflösung dieses Missgeschickes sei.
    Derweil ging es doch nur um eines: Welches Yoga muss man anwenden um das Leben stressfrei und entspannt zu überstehen, ohne Furcht vor Leben auf der einen Seite und Tod auf der anderen Seite, und ohne sich dabei von den Irrungen und Wirrungen des (gesellschaftlichen) Umfeldes und der dazu gehörenden Heilslehren in unentwirrbare und stressige Umstände locken zu lassen.


    8)

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    Und in gleicher Wese wurde die Lehre des Erhabenen falsch überliefert, indem man aus "das ist nicht das Selbst" machte " Es gibt kein Selbst". :) Gottseidank gibt es aber DIES hier http://www.amazon.de/Lebens-Nirvana…37939464&sr=8-1

  • Doris
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    • #159

    Ich verstehe Buddhaland nicht als Werbeplattform für den Verkauf eigener Bücher.
    Außerdem ist der permanente Verweis auf die eigenen Waren einfach nur peinlich.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Lanooo1
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    • 25. Mai 2012 um 13:04
    • #160
    Grund:

    Wie aus dem Bereich des Menschlichen bekannt, wird durch Hören-Sagen und Weitererzählen ein Vorkommnis immer verfälscht. Die Menschen neigen dazu, zu Geschichten die sie erzählt bekommen, ihre eigenen Vorstellungen und Hoffnungen beizumengen, ganz unbewußt und vollkommen überzeugt, dass es genau so gewesen ist oder gewesen sein muss. Allzeit spielt sich das ab zwischen den Polen von Hoffen und Fürchten.

    Angenommen es hat mal einen Shakyamuni gegeben, dann war er sicherlich ein kluger Mann und hatte, da er aus wohlhabendem Haus stammte, so einige Zeit sich mit Dingen zu beschäftigen, die jenen, die sich um den Broterwerb kümmern mussten, erst gar nich in den Sinn kamen.
    Und so kam er denn auch auf einen Weg wie man es anstellen muss, das sinnlose Dasein zwischen Geburt und Tod stressfrei und möglichst entspannt zu überstehen. Den religiösen Gepflogenheiten seiner Zeit gehorchend nahm er dabei Konzepte von Wiedergeburt und Karma auf. Der Weg, den er entdeckte, war ein yogischer Weg also ein Weg mentalen Traninings und nicht etwa ein Weg des Denkens. Da die Leute seiner Zeit allerdings derart von Vorstellungen wie Karma und Wiedergeburt konditioniert waren, setzte er diese Vorstellungen ein, um diejenigen, die von ihm wissen wollten, was sie tun sollen, zum yogischen Weg zu führen.

    Im Laufe der Zeit wurden jedoch seine Hilfskonzepte verdinglicht und zu metaphysischen Größen erhoben oder wurden sogar zu Selbstzwecken deformiert wie es z.B. bzgl. des Erwerbes von Verdiensten oder sog. gutem Karma der Fall ist.
    Auch die entspannte Stressfreiheit wurde verdinglicht und zu einer metaphysischen Größe erhoben, welche bei entsprechender Anstrengung zukünftig zu erlangen sei, so der menschlichen Neigung folgend Ersehntes in die Zukunft zu projizieren um die Gegenwart besser ertragen zu können.
    Dem menschlichen Triebe nach Übertreibung und Überhöhung und Anbetung entsprechend entstanden auch vollkommen abgehobene Religionen, die es sich zum Ziel setzten einem idealisierten Shakyamuni, den es so nie gab, nachzueifern, d.h. ebenso wie die Phantasie es vorgab, werden zu wollen.
    Dem menschlichen Triebe nach Klügeleien folgend entstanden auch komplizierte Philosophien, um per Denken zu ergründen, was wohl die eigentliche und benennbare Ursache für alle Irrungen und Wirrungen und den ganzen Stress sei und was die benennbare Auflösung dieses Missgeschickes sei.


    Derweil ging es doch nur um eines: Welches Yoga muss man anwenden um das Leben stressfrei und entspannt zu überstehen, ohne Furcht vor Leben auf der einen Seite und Tod auf der anderen Seite, und ohne sich dabei von den Irrungen und Wirrungen des (gesellschaftlichen) Umfeldes und der dazu gehörenden Heilslehren in unentwirrbare und stressige Umstände locken zu lassen.


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    Ich rate zu SEELENATEM MEDITATION. :D

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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