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  1. Buddhaland Forum
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Gibt es doch etwas Beständiges?

  • gbg
  • 5. April 2012 um 17:59
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1. offizieller Beitrag
  • gbg
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    • 5. April 2012 um 17:59
    • #1

    Hallo zusammen :)

    Hab mich in Wikipedia umgeschaut und bin dabei auf Folgendes gestoßen:

    "Im Nirvana-Sutra wird die Buddha-Natur (Buddha-dhatu) vom Buddha selbst als „das wahre Selbst“ Buddhas erklärt und als „beständig, fest und ewig“ (nitya, dhruva, sasvata) beschrieben."

    Hat das der historische Buddha tatsächlich gesagt?

    L.G. gbg

  • Hanzze.
    Gast
    • 5. April 2012 um 18:15
    • #2

    *schmunzel* sicher, das mit nach Beständigkeit suchen, verbundene Leiden aber das ist zum Glück nicht unbedingt. Aus deren Bedingungen zu entkommen könnte etwas beständiges Verursachen aber das ist nun auch mehr als spekulativ. Um es auf den Punkt zu bringen, ja die Unbeständigkeit das löst sich aber nur mit dem Beobachter auf.

  • gbg
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    • 5. April 2012 um 18:22
    • #3
    Hanzze.:

    *schmunzel* sicher, das mit nach Beständigkeit suchenden, verbundene Leiden aber das ist zum Glück nicht unbedingt

    Hallo Hanzze

    OK...

    Und wie steht es deiner Meinung nach mit dem Nirvana?

    Muss dieses nicht auch beständig sein?

    Ich meine weil in dieses wie Ströme in einen Ozean doch alles seine (harmonische) Ruhe findet...

    @ wer mag
    Gibt es eigentlich im Buddhismus sonst noch etwas Beständiges?

    L.G. gbg

    Einmal editiert, zuletzt von gbg (5. April 2012 um 18:25)

  • xxx
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    • 5. April 2012 um 18:25
    • #4

    Hallo gbg

    Natürlich, aber das hat nichts mit Dir selbst zu tun

    http://www.palikanon.com/wtb/ditthi.html

    Zitat

    »Persönlichkeitsglaube« (sakkāya-ditthi) oder Ich-Ansicht (atta-ditthi) ist von zweierlei Art:

    Ewigkeitsglaube (sassata-ditthi) oder
    Vernichtungsglaube (uccheda-ditthi).

    Der 'Ewigkeitsglaube' ist die Ansicht, daß es eine Ichheit oder Persönlichkeit gebe, die ewig sei und unabhängig von den fünf das ganze Dasein ausmachenden sog. Daseinsgruppen (siehe khandha), also auch nach dem Tode noch weiter fortbestehe.

    Der 'Vernichtungsglaube' ist die Ansicht, daß es eine Ichheit oder Persönlichkeit gebe, die von den fünf Daseinsgruppen abhängig sei und daher auch bei der Auflösung der Gruppen beim Tode der Vernichtung anheimfalle.

    Der Buddha hingegen lehrt, daß es weder eine Persönlichkeit gibt, die nach dem Tode fortbesteht, noch auch eine Persönlichkeit, die beim Tode vernichtet wird, sondern daß 'Persönlichkeit', 'Ich', 'Mensch' usw. lediglich konventionelle Bezeichnungen (vohāra-vacana) sind; und daß eben bloß dieser Prozeß der vom Augenblick zu Augenblick sich selbst verzehrenden, unaufhörlich entstehenden und gleich darauf wieder für immer verschwindenden körperlichen und geistigen Daseinserscheinungen anzutreffen ist. Diese Leerheit und Unpersönlichkeit des Daseins ist die Kernlehre des ganzen Buddhismus, die einzige spezifisch buddhistische Lehre, mit der das ganze buddhistische Lehrgebäude steht und fällt. Näheres siehe anattā, ferner khandha, paticcasamuppāda.

    Gruss Bakram

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 5. April 2012 um 18:30
    • Offizieller Beitrag
    • #5
    gbg:

    Hallo zusammen :)

    Hab mich in Wikipedia umgeschaut und bin dabei auf Folgendes gestoßen:

    "Im Nirvana-Sutra wird die Buddha-Natur (Buddha-dhatu) vom Buddha selbst als „das wahre Selbst“ Buddhas erklärt und als „beständig, fest und ewig“ (nitya, dhruva, sasvata) beschrieben."

    Hat das der historische Buddha tatsächlich gesagt?

    L.G. gbg

    Es gibt so einen Pali Text und einen Mahayanatext, die beide als Nirvana-Sutra bezeichnet werden. Das von dir zitierte Sutra erhebet den Anspruch von Buddha selbst zu sein, stammt aber wohl aus dem 2 Jh nach Christi. Ist also gewissermassen seinem sehr späten Spätwerk zuzurechnen.

  • gbg
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    • 5. April 2012 um 18:34
    • #6

    Vielen Dank Bakram

    Der Hinduismus füllt die "Leere" auf der Suche nach dem Selbst mit dem Atman.

    Habe selbst auch diese Tendenz an ein Denkendes das nicht gedacht werden kann zu denken.

    An etwas das nur indirekt gedacht werden kann durch die Gedanken die doch einen Ursprung haben müssen...

    L.G. gbg

  • gbg
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    • 5. April 2012 um 18:49
    • #7

    Vielen Dank Void

    [edit] zu unbuddhistisch

    L.G. gbg

  • accinca
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    • 5. April 2012 um 20:53
    • #8
    gbg:

    Hallo zusammen :)
    Hab mich in Wikipedia umgeschaut und bin dabei auf Folgendes gestoßen:
    "Im Nirvana-Sutra wird die Buddha-Natur (Buddha-dhatu) vom Buddha selbst als „das wahre Selbst“ Buddhas erklärt und als „beständig, fest und ewig“ (nitya, dhruva, sasvata) beschrieben."
    Hat das der historische Buddha tatsächlich gesagt? L.G. gbg


    Natürlich nicht. Aber bei diesem "Nirvana-Sutra" handelt es sich auch
    um einen Mahayanistischen Text. Da mag es jeden Unsinn geben. Wie
    man es eben aus den Mahahyana gewohnt ist. Da passt dieser Text.

  • Onyx9
    Gast
    • 5. April 2012 um 21:10
    • #9

    Es gibt etwas Beständiges, etwas, welches von allem ledig ist, aus dem alles hervorgeht, zu dem alles zurückstrebt, daher der wunsch nach erlösung.
    verwirklichung heißt die einheit mit diesem.alles andere wäre tod um tod.
    ich weiß nicht, was die theravadis sich unter verwirklichung vorstellen.dieser klare bewusstseinszustand ist ja ein beständiger.
    oder wer wollte buddha als einen anhaftenden geist verstehen?

  • Maybe Buddha
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    • 5. April 2012 um 21:23
    • #10
    Onyx9:

    Es gibt etwas Beständiges, etwas, welches von allem ledig ist, aus dem alles hervorgeht, zu dem alles zurückstrebt, daher der wunsch nach erlösung.
    verwirklichung heißt die einheit mit diesem.alles andere wäre tod um tod.
    ich weiß nicht, was die theravadis sich unter verwirklichung vorstellen.dieser klare bewusstseinszustand ist ja ein beständiger.
    oder wer wollte buddha als einen anhaftenden geist verstehen?


    Die Fragestellung ist einfach nicht richtig, wenn du "Buddha" sagst und damit auf ein Wesen mit einem bestimmten Bewusstseinszustand hindeutest und nach seinem Geist fragst. Bakram hat doch das perfekte Zitat eingestellt:

    Zitat

    »Persönlichkeitsglaube« (sakkāya-ditthi) oder Ich-Ansicht (atta-ditthi) ist von zweierlei Art:

    Ewigkeitsglaube (sassata-ditthi) oder
    Vernichtungsglaube (uccheda-ditthi).

    Der 'Ewigkeitsglaube' ist die Ansicht, daß es eine Ichheit oder Persönlichkeit gebe, die ewig sei und unabhängig von den fünf das ganze Dasein ausmachenden sog. Daseinsgruppen (siehe khandha), also auch nach dem Tode noch weiter fortbestehe.

    Der 'Vernichtungsglaube' ist die Ansicht, daß es eine Ichheit oder Persönlichkeit gebe, die von den fünf Daseinsgruppen abhängig sei und daher auch bei der Auflösung der Gruppen beim Tode der Vernichtung anheimfalle.

    Der Buddha hingegen lehrt, daß es weder eine Persönlichkeit gibt, die nach dem Tode fortbesteht, noch auch eine Persönlichkeit, die beim Tode vernichtet wird, sondern daß 'Persönlichkeit', 'Ich', 'Mensch' usw. lediglich konventionelle Bezeichnungen (vohāra-vacana) sind; und daß eben bloß dieser Prozeß der vom Augenblick zu Augenblick sich selbst verzehrenden, unaufhörlich entstehenden und gleich darauf wieder für immer verschwindenden körperlichen und geistigen Daseinserscheinungen anzutreffen ist. Diese Leerheit und Unpersönlichkeit des Daseins ist die Kernlehre des ganzen Buddhismus, die einzige spezifisch buddhistische Lehre, mit der das ganze buddhistische Lehrgebäude steht und fällt. Näheres siehe anattā, ferner khandha, paticcasamuppāda.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Doris
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    • 5. April 2012 um 21:33
    • #11

    Na ja, ein Teil der hiesigen butterländischen Theravadins erleben es halt nicht und drehen sich daher immer im Kreis. Es geht nicht um "ewig" sondern um die Auflösung/Aufhebung der Kategorie "Zeit", also dem Vergänglichem und dem Ewigen.
    Hier ein kleines und verständliches Zitat, das all diejenigen sofort verstehen können, die es auch erlebt haben:

    Zitat

    Die Sichtweise des Vajrayâna ist extrem schwer zu realisieren.
    Da diese unklar (obskur) zu sein scheint, fühlen einige sich sicherer, sich als Anhänger des Hinayana-Pfades zu bezeichnen und sich nicht für den Vajrayâna-Pfad zu interessieren.
    Das ist eine legitime Bestrebung.
    Genau genommen ist jedoch die Sichtweise des Vajrayâna gar nicht so vernebelt und schwer zu verstehen. Das Vajrayâna erklärt, wie die Dinge wirklich sind.
    Stelle Dir zum Beispiel einen umfangreichen Gletscher vor. Jemand, der das Vajrayâna nicht versteht wird denken, "Dies ist ein Berg aus Eis". Jemand der das Vajrayâna versteht wird denken, "Dies erscheint einem wie ein Berg aus Eis; jedoch, die Natur des Eises ist Wasser. Er ist nicht immer ein Eisberg; irgendwann wird er schmelzen und sich in Wasser verwandeln.“ Wenn Du nur dieses Prinzip verstehst, verstehst Du die Sichtweise des Vajrayâna.
    Das Vajrayâna sagt auch, dass zwar die sechs Bereiche erscheinen, dies aber eine vorübergehende Erscheinung ist.
    In Wahrheit besitzen alle fühlenden Wesen die Buddha-Natur – das Potential die Erleuchtung zu erlangen. Im Geist erscheinen vorübergehend die verschiedensten Gedanken. Sie sind nicht das, was wir wirklich sind; sie kommen und sie gehen und sie verändern sich stetig. Jetzt bist Du wütend und im nächsten Moment liebst Du. All diese Gedanken sind flüchtig. Aber es gibt einen Urgrund des Seins, es gibt da ein bewusstes Gewahrsein das immer da ist. Es kommt und geht niemals; es ist gleichbleibend immer vorhanden. Es stirbt nicht und es ist nicht geboren. Es ist eine zugrunde liegende, ewige, bewusste Wahrnehmung. Du warst niemals von ihr getrennt und wirst es auch nie sein, denn dies ist das, was Du wirklich bist.
    Wenn Du diese Natur wahrnimmst, Deine wahre Natur, dann nimmst Du die wahre Bedeutung des Vajrayâna wahr.
    --
    Erinnerungen der Gütigkeit, des Mitgefühls und Deiner eigenen wahren Natur, von Seiner Eminenz Garchen Rinpoche.

    Übersetzungs copyright der deutschen Fassung © 2012 Daniela König.

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    (Hervorhebung von mir)
    (Hinayana-Pfad bitte nicht mit Theravada verwechseln … – auch wenn es Spaß macht)

    Liebe Grüße
    Doris Rasevic-Benz

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Noreply
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    • 6. April 2012 um 00:01
    • #12

    Es gibt was Beständiges und dieses wirst Du Sein/Erkennen solange Du lebst mit deinem Zerfall zur Leiche sind alle Bständigkeiten auch zerfallen.
    Blöd nicht!?! Das Nirvana ist nur so lange Beständig wie Du/Ich leb(e)st.

  • accinca
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    • 6. April 2012 um 00:23
    • #13
    Onyx9:

    Es gibt etwas Beständiges, etwas, welches von allem ledig ist, aus dem alles hervorgeht, zu dem alles zurückstrebt, daher der wunsch nach erlösung.
    verwirklichung heißt die einheit mit diesem.alles andere wäre tod um tod.
    ich weiß nicht, was die theravadis sich unter verwirklichung vorstellen.dieser klare bewusstseinszustand ist ja ein beständiger. oder wer wollte buddha als einen anhaftenden geist verstehen?


    Das du nicht weißt was der Buddha als Ziel lehrte ist klar.
    Auch klar ist allerdings das der Buddha kein ewiges klares Bewußtsein lehrte.
    Klar ist auch, das jegliches Bewußtsein vergänglich ist.
    Das du den Buddha darin nicht verstehst, ist nicht das Problem des Buddhas.

  • accinca
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    • 6. April 2012 um 00:29
    • #14
    Doris Rasevic-Benz:

    Na ja, ein Teil der hiesigen butterländischen Theravadins erleben es halt nicht und drehen sich daher immer im Kreis. Es geht nicht um "ewig" sondern um die Auflösung/Aufhebung der Kategorie "Zeit", also dem Vergänglichem und dem Ewigen.
    Hier ein kleines und verständliches Zitat, das all diejenigen sofort verstehen können, die es auch erlebt haben:

    Zitat

    Die Sichtweise des Vajrayâna ist extrem schwer zu realisieren.
    Da diese unklar (obskur) zu sein scheint, fühlen einige sich sicherer, sich als Anhänger des Hinayana-Pfades zu bezeichnen und sich nicht für den Vajrayâna-Pfad zu interessieren.
    Das ist eine legitime Bestrebung.
    Genau genommen ist jedoch die Sichtweise des Vajrayâna gar nicht so vernebelt und schwer zu verstehen. Das Vajrayâna erklärt, wie die Dinge wirklich sind.
    Stelle Dir zum Beispiel einen umfangreichen Gletscher vor. Jemand, der das Vajrayâna nicht versteht wird denken, "Dies ist ein Berg aus Eis". Jemand der das Vajrayâna versteht wird denken, "Dies erscheint einem wie ein Berg aus Eis; jedoch, die Natur des Eises ist Wasser. Er ist nicht immer ein Eisberg; irgendwann wird er schmelzen und sich in Wasser verwandeln.“ Wenn Du nur dieses Prinzip verstehst, verstehst Du die Sichtweise des Vajrayâna.
    Das Vajrayâna sagt auch, dass zwar die sechs Bereiche erscheinen, dies aber eine vorübergehende Erscheinung ist.
    In Wahrheit besitzen alle fühlenden Wesen die Buddha-Natur – das Potential die Erleuchtung zu erlangen. Im Geist erscheinen vorübergehend die verschiedensten Gedanken. Sie sind nicht das, was wir wirklich sind; sie kommen und sie gehen und sie verändern sich stetig. Jetzt bist Du wütend und im nächsten Moment liebst Du. All diese Gedanken sind flüchtig. Aber es gibt einen Urgrund des Seins, es gibt da ein bewusstes Gewahrsein das immer da ist. Es kommt und geht niemals; es ist gleichbleibend immer vorhanden. Es stirbt nicht und es ist nicht geboren. Es ist eine zugrunde liegende, ewige, bewusste Wahrnehmung. Du warst niemals von ihr getrennt und wirst es auch nie sein, denn dies ist das, was Du wirklich bist.
    Wenn Du diese Natur wahrnimmst, Deine wahre Natur, dann nimmst Du die wahre Bedeutung des Vajrayâna wahr.
    --
    Erinnerungen der Gütigkeit, des Mitgefühls und Deiner eigenen wahren Natur, von Seiner Eminenz Garchen Rinpoche.
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    Liebe Grüße
    Doris Rasevic-Benz

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    Es gibt viele Religionen auf der Welt, aber mit der Lehre des Buddha haben sie nichts zu tun.
    Deine Religion ist eben sehr christlich/tibetisch.

  • accinca
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    • 6. April 2012 um 00:32
    • #15
    Ellviral:

    Es gibt was Beständiges und dieses wirst Du Sein/Erkennen solange Du lebst mit deinem Zerfall zur Leiche sind alle Bständigkeiten auch zerfallen.
    Blöd nicht!?! Das Nirvana ist nur so lange Beständig wie Du/Ich leb(e)st.

    Was man sich alles so vorstellen kann ist vielfältig in der Welt. Beständige
    Dinge gibt es aber nicht. Weder vor noch nach dem Tode.

  • Onyx9
    Gast
    • 6. April 2012 um 01:12
    • #16
    accinca:
    Onyx9:

    Es gibt etwas Beständiges, etwas, welches von allem ledig ist, aus dem alles hervorgeht, zu dem alles zurückstrebt, daher der wunsch nach erlösung.
    verwirklichung heißt die einheit mit diesem.alles andere wäre tod um tod.
    ich weiß nicht, was die theravadis sich unter verwirklichung vorstellen.dieser klare bewusstseinszustand ist ja ein beständiger. oder wer wollte buddha als einen anhaftenden geist verstehen?


    Das du nicht weißt was der Buddha als Ziel lehrte ist klar.
    Auch klar ist allerdings das der Buddha kein ewiges klares Bewußtsein lehrte.
    Klar ist auch, das jegliches Bewußtsein vergänglich ist.
    Das du den Buddha darin nicht verstehst, ist nicht das Problem des Buddhas.

    Alles anzeigen

    Das du kein Ziel annimmst, das Buddha lehrte und verwirklichte, ist bizarr.
    Buddha lehrte schon durch seine befreite Daseinsform und das bisweilen ohne ein einziges Wort zu verlieren.
    Wenn jegliches Bewusstsein vergänglich wäre, hätte Buddha keinerlei Mühe auf sich genommen
    und wäre als vollkommenes Wesen nicht mehr als ein Zombie mit ausgelöschtem Bewusstsein gewesen.
    Buddha hätte auch weder auf meines noch auf Dein Verständnis gepocht, allein schon seine Gegenwart
    hätte genügt.

  • Onyx9
    Gast
    • 6. April 2012 um 01:33
    • #17

    nirodha samāpatti

    Bezüglich des Unterschiedes zwischen dem in den Erlöschungszustand Eingetretenen und einem Toten heißt es in M. 44: »Wer tot ist, o Bruder, seine Lebenszeit beendet hat, in dem sind die körperlichen (Ein- und Ausatmung) sprachlichen (Gedankenfassung und Diskursives Denken) und geistigen Funktionen (siehe sankhāra, 2) erloschen und gestillt, das Leben versiegt, die Lebenswärme erloschen, die Fähigkeiten zerstört. Auch bei dem Mönche, der in die Erlöschung von Wahrnehmung und Gefühl eingetreten ist, sind die körperlichen, sprachlichen und geistigen Funktionen erloschen und gestillt; aber sein Leben ist nicht geschwunden, die Lebenswärme (usmā) nicht erloschen, die Fähigkeiten (Sinnenorgane etc.) nicht zerstört.«

    Wo die Zerrissenheit gestillt,
    Das Nirwahn einzig Objekt ist,
    Solch reine, stille, höchste Mönchsfrucht,
    Befreit von aller Weltlichkeit,

    Vom Glücke überfließend ganz,
    Von übermächt'gem, lauterm Glück,
    Von lieblich-überlieblichem,
    Wie Nektar und Ambrosia süß.

    Weil durch Entfaltung edlen Wissens
    Der Weise solches Glück erfährt,
    Das wahrhafte, das höchste Glück,
    Das ihm die edle Frucht gewährt:

    Drum eben wird solch ein Genuß,
    Den solche edle Frucht gewährt,
    Bezeichnet als ein hoher Segen
    Des Hellblicks, des entfalteten.

    Wie o.g.Glück ohne Wahrnehmung ? Und wie eine Frucht ohne Bewusstsein?

    Nur, dass alles ohne Differenz ist. Es ist. Nirvana.

  • accinca
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    • 6. April 2012 um 09:53
    • #18
    Onyx9:
    accinca:


    Das du nicht weißt was der Buddha als Ziel lehrte ist klar.
    Auch klar ist allerdings das der Buddha kein ewiges klares Bewußtsein lehrte.
    Klar ist auch, das jegliches Bewußtsein vergänglich ist.
    Das du den Buddha darin nicht verstehst, ist nicht das Problem des Buddhas.


    Das du kein Ziel annimmst, das Buddha lehrte und verwirklichte, ist bizarr.


    Ich sagte schon, daß du es nicht verstehst.
    Nur dieses Ziel ist kein ewiges Bewußtsein.
    Der Buddha lehrte im Gegenteil die Vergänglichkeit
    jegliches Bewußtseins: "Vergänglich ist das Bewußtsein".

  • Onyx9
    Gast
    • 6. April 2012 um 13:32
    • #19

    Du verschweigst oder weißt nichts davon, daß die Lehre noch weiterführt:

    Visuddhi Magga XXIII.


    Unter diesen nun findet der 'unmittelbar auf den Pfad folgende' (maggânantara) Fruchtmoment im Pfadbewußtseinsprozesse (maggavīthi) statt. Was den 'unmittelbar auf den Fruchtmoment folgenden' (phalânantara) Fruchtmoment betrifft, so folgt jedesmal auf den früheren Fruchtmoment der spätere Fruchtmoment. Als der 'unmittelbar auf den Reifemoment folgende' (gotrabhū-anantara) Fruchtmoment gilt jedesmal die frühere von den Fruchterreichungen. Als Reifemoment (gotrabhū) hat man hier den Anpassungsmoment (anuloma) zu verstehen. In Patthāna (Tika-Patth. Pañhavāra) nämlich wird gesagt: "Beim Heiligen bildet der Anpassungsmoment die Bedingung zur Fruchterreichung im Sinne von Angrenzung. Als der 'unmittelbar auf das Gebiet der Weder-Wahrnehmung-Noch-Nichtwahrnehmung (neva-saññā-nâsaññâyatana) folgende' Fruchtmoment gilt derjenige Fruchtmoment, durch den das Heraustreten aus dem Erlöschungszustande (s. unten) erfolgt.

    Im Zen kennt man diesen Erlöschungszustand. Und die Frucht, die unmittelbar daraus resultiert.
    Aber gern beziehe ich mich für Dich auf den Palikanon, obwohl ich nicht sicher bin, ob Du jenen meinst, wenn Du Dir selber die Oberhoheit über
    das Verständnis der Lehre einräumst :grinsen:

  • accinca
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    • 6. April 2012 um 14:13
    • #20
    Onyx9:

    Du verschweigst oder weißt nichts davon, daß die Lehre noch weiterführt:
    Visuddhi Magga XXIII.
    Unter diesen nun findet der 'unmittelbar auf den Pfad folgende' (maggânantara) Fruchtmoment im Pfadbewußtseinsprozesse (maggavīthi) statt. Was den 'unmittelbar auf den Fruchtmoment folgenden' (phalânantara) Fruchtmoment betrifft, so folgt jedesmal auf den früheren Fruchtmoment der spätere Fruchtmoment. Als der 'unmittelbar auf den Reifemoment folgende' (gotrabhū-anantara) Fruchtmoment gilt jedesmal die frühere von den Fruchterreichungen. Als Reifemoment (gotrabhū) hat man hier den Anpassungsmoment (anuloma) zu verstehen. In Patthāna (Tika-Patth. Pañhavāra) nämlich wird gesagt: "Beim Heiligen bildet der Anpassungsmoment die Bedingung zur Fruchterreichung im Sinne von Angrenzung. Als der 'unmittelbar auf das Gebiet der Weder-Wahrnehmung-Noch-Nichtwahrnehmung (neva-saññā-nâsaññâyatana) folgende' Fruchtmoment gilt derjenige Fruchtmoment, durch den das Heraustreten aus dem Erlöschungszustande (s. unten) erfolgt.
    Im Zen kennt man diesen Erlöschungszustand. Und die Frucht, die unmittelbar daraus resultiert.
    Aber gern beziehe ich mich für Dich auf den Palikanon, obwohl ich nicht sicher bin, ob Du jenen meinst, wenn Du Dir selber die Oberhoheit über das Verständnis der Lehre einräumst :grinsen:

    Es scheint so zu sein, das Mahayanist an ein ewiges Superbewußtsein glauben.
    Selbst im Theravada (aber viel seltener) gibt es irregeleitete die an ein ewiges
    etwas bzw. Bewußtsein, glauben.

  • Doris
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    • 6. April 2012 um 14:26
    • #21
    Zitat

    Es scheint so zu sein, das Mahayanist an ein ewiges Superbewußtsein glauben.

    Das ist einfach Quatsch. Du verstehst das nicht, accinca. Anscheinend ist das ein ganz arg verfestigtes Konzept, dem Du da verfallen bist.
    Das kannst nur Du wissen, warum Du immer mit Deinem "Mahayanist usw." daherkommst, ich will da nicht spekulieren.
    Wenn Du es schon nicht verstehst, dann sei doch bitte so elegant und lass es einfach mal so stehen. Das sind nicht alle Deppen, nur weil Du damit nichts anfangen kannst.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • accinca
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    • 6. April 2012 um 14:34
    • #22
    Doris Rasevic-Benz:
    Zitat

    Es scheint so zu sein, das Mahayanist an ein ewiges Superbewußtsein glauben.


    Das ist einfach Quatsch.


    Schön wär's ja.

    Doris Rasevic-Benz:


    Wenn Du es schon nicht verstehst, dann sei doch bitte so elegant und lass es einfach mal so stehen. Das sind nicht alle Deppen, nur weil Du damit nichts anfangen kannst.


    Das hätte der Pfarrer jetzt sicher auch gesagt.

  • Onyx9
    Gast
    • 6. April 2012 um 16:27
    • #23

    Du verfolgst also Deine eigene Religion, etwas das du anderen immer vorwirfst.
    Dann musst du aber auch Dein: "der Palikanon stammt gänzlich von Buddha" revidieren.
    Buddhas Verwirklichungszustand hat etwas mit Erlöschung im Sinne von Abgeschiedenheit zutun.
    Nicht mit dem Auslöschen des "Lebens".

  • Hanzze.
    Gast
    • 6. April 2012 um 16:37
    • #24

    Buddha war jedenfalls kein Spekulant *schmunzel* und hat sich daher auch nicht dazu geäußert.

  • Hanzze.
    Gast
    • 6. April 2012 um 16:48
    • #25

    Paßt vielleicht auch ganz gut:

    Zitat


    "Ihr Bhikkhus, einmal lebte ich bei Ukkaṭṭhā im Subhaga-Hain am Fuße eines königlichen Sāla-Baums [1]. Bei jener Gelegenheit war folgende schädliche Ansicht in Baka, dem Brahmā entstanden: 'Dies ist unvergänglich, dies ist dauerhaft, dies ist ewig, dies ist vollkommen, dies ist nicht dem Vergehen unterworfen; denn dies wurde weder geboren, noch altert es, noch stirbt es, noch geht es dahin, noch erscheint es, und jenseits davon gibt es kein Entkommen [2].'"
    ...Die Einladung eines Brahmā

    *schmunzel*

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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