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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Gibt es doch etwas Beständiges?

  • gbg
  • 5. April 2012 um 17:59
  • Zum letzten Beitrag
  • Raphy
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    • 6. April 2012 um 17:09
    • #26

    Hallo,

    Zitat

    Itivuttakam "43. Das Ungeborene" - 6. Ajāta Sutta

    Es gibt ein Ungeborenes, Ungewordenes, Unerschaffenes, Ungestaltetes. Gäbe es dieses Ungeborene, Ungewordene, Unerschaffene, Ungestaltete nicht, so wäre hier keine Entrinnung aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten zu erkennen. Weil es nun aber ein Ungeborenes, Ungewordenes, Unerschaffenes, Ungestaltetes gibt, deshalb ist hier ein Entrinnung aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten zu erkennen. (= Ud VIII.3)


    Geborn was ward, erschienen ist,
    gewirkt, gestaltet ohn' Bestand,
    gestaltet zu Geburt und Tod,
    Gebrechlicher, Zerbrechendes:
    aus Nahrung was herangeführt,
    das reicht nicht als genügent aus.


    Dem zu entrinnen, das ist Ruh',
    das Ew'ge, jenseits Grübelein,
    was ungeborn, entstanden nicht,
    was Stätte ohne Kummer, Reiz,
    wo alles Leiden aufgelöst:
    das Wohl des Ungestalteten.

    Alles anzeigen

    Macht damit was ihr wollt. :)

    Liebe Grüße

  • Hanzze.
    Gast
    • 6. April 2012 um 17:21
    • #27

    Vielleicht ein Ansporn *schmunzel*

  • Raphy
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    • 6. April 2012 um 17:33
    • #28

    Vielleicht... Und wir haben keine Ahnung. :D

    Liebe Grüße

  • accinca
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    • 6. April 2012 um 22:30
    • #29
    Onyx9:

    Buddhas Verwirklichungszustand hat etwas mit Erlöschung im Sinne von Abgeschiedenheit zutun.
    Nicht mit dem Auslöschen des "Lebens".


    Natürlich nicht, denn dazu müßte "Leben" ja auch erst einmal vorhanden sein.

  • Noreply
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    • 7. April 2012 um 00:09
    • #30
    accinca:
    Ellviral:

    Es gibt was Beständiges und dieses wirst Du Sein/Erkennen solange Du lebst mit deinem Zerfall zur Leiche sind alle Bständigkeiten auch zerfallen.
    Blöd nicht!?! Das Nirvana ist nur so lange Beständig wie Du/Ich leb(e)st.

    Was man sich alles so vorstellen kann ist vielfältig in der Welt. Beständige
    Dinge gibt es aber nicht. Weder vor noch nach dem Tode.

    Was man sich alles so vorstellen kann ist vielfältig in der Welt. Beständige
    Dinge gibt es aber nicht.

  • Maybe Buddha
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    • 7. April 2012 um 09:23
    • #31

    ..............................

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Grund
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    • 11. April 2012 um 21:18
    • #32
    Zitat

    Gibt es doch etwas Beständiges?

    Ja. Nichtwissen. 8)

  • dream
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    2. April 2012
    • 11. April 2012 um 21:50
    • #33
    TMingyur:
    Zitat

    Gibt es doch etwas Beständiges?

    Ja. Nichtwissen. 8)

    Das was nach dem Wissen und vor dem Nichtwissen kommt/kam ,das ist beständig.

    :lol:

  • Noreply
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    • 12. April 2012 um 11:15
    • #34
    Grund:
    Zitat

    Gibt es doch etwas Beständiges?

    Ja. Nichtwissen. 8)

    Nichtwissen ist das erste Glied in der Kette des bedingten Entstehens, wie kann das beständig sein?

  • Hanzze.
    Gast
    • 12. April 2012 um 12:49
    • #35

    Meinst du Samsara löst sich irgendwann auf? *schmunzel* Oder muß man das ganze doch mehr individuell sehen.

  • Noreply
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    • 12. April 2012 um 22:58
    • #36
    Hanzze.:

    Meinst du Samsara löst sich irgendwann auf? *schmunzel* Oder muß man das ganze doch mehr individuell sehen.

    Im Augenblick meines zerfallens ist auch Samsara zerfallen.

  • Dorje Sema
    Gast
    • 13. April 2012 um 01:17
    • #37

    "Denke ich nicht "Samsara" ist kein "Samsara"
    denke ich nicht "Nirvana" ist kein "Nirvana"
    denke ich nicht "Samsara" ist kein "Nirvana"
    denke ich nicht "Nirvana" ist kein "Samsara"
    Erscheinung bloß
    "

    Lebe lange und in Frieden

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

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    • 13. April 2012 um 02:30
    • #38
    Dorje Sema:

    "Denke ich nicht "Samsara" ist kein "Samsara"
    denke ich nicht "Nirvana" ist kein "Nirvana"
    denke ich nicht "Samsara" ist kein "Nirvana"
    denke ich nicht "Nirvana" ist kein "Samsara"
    Erscheinung bloß
    "

    Lebe lange und in Frieden

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

    Alles anzeigen

    Lebe lange und in Frieden!
    Genau das ist mein streben.
    Genau das möchte ich auch für Dich!
    liebe Grüsse
    Helmut

  • Hanzze.
    Gast
    • 13. April 2012 um 05:10
    • #39
    Ellviral:
    Hanzze.:

    Meinst du Samsara löst sich irgendwann auf? *schmunzel* Oder muß man das ganze doch mehr individuell sehen.


    Im Augenblick meines zerfallens ist auch Samsara zerfallen.


    Was meinst du mit mein? *schmunzel*

  • Hanzze.
    Gast
    • 13. April 2012 um 05:12
    • #40
    Dorje Sema:

    "Denke ich nicht "Samsara" ist kein "Samsara"
    denke ich nicht "Nirvana" ist kein "Nirvana"
    denke ich nicht "Samsara" ist kein "Nirvana"
    denke ich nicht "Nirvana" ist kein "Samsara"
    Erscheinung bloß
    "

    Lebe lange und in Frieden


    Was denkst du, da ist einer und kommt drauf das er Dumm ist. Jetzt lauft er herum und schreit: "Ich bin dumm, ich bin dumm!" und wenn immer ihm etwas hochkommt, kontert er mit: "Ich bin dumm. Ich bin dumm!" Denkst du er wird damit die Dummheit überwinden, auch wenn er damit vielleicht lang und gewisser maßen friedlich lebt? Meinst du, das es passieren kann, dass er sich durch die Erkenntnis das er dumm ist klug fühlt? *schmunzel*

  • Dorje Sema
    Gast
    • 13. April 2012 um 10:19
    • #41
    Zitat

    von Hanzze.: Was denkst du, da ist einer und kommt drauf das er Dumm ist. ...

    Zitat

    Dorje Sema hat geschrieben:"Denke ich nicht ...

    ›"Dumm" wo sollte "Klug" sein werden‹ ?

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

  • Hanzze.
    Gast
    • 13. April 2012 um 10:31
    • #42

    Ja, ja... so denkt er wohl *schmunzel* das macht es leichter. Hat dann alles seine ersehnte Beständigkeit.

  • Dorje Sema
    Gast
    • 13. April 2012 um 10:54
    • #43
    Hanzze.:

    Ja, ja... so denkt er wohl *schmunzel* das macht es leichter. Hat dann alles seine ersehnte Beständigkeit.

    "denkt nicht, mittels diskursiver u.a. mentaler [be und er greifbarer] per-begrifflichter (diskursiver) ›Vielfältigkeit‹" :idea:

    Zitat

    von Hanzze.: Hat dann alles seine ersehnte Beständigkeit.

    Ist das so ? Für wen ? :idea:


    Lebt lange und in Frieden

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

  • Hanzze.
    Gast
    • 13. April 2012 um 11:00
    • #44

    So sind sich die Weisen wie auch die Dummen in gewisser Weise gleich *schmunzel* und für die meisten unterscheiden sie sich nicht. Im einen ist hat noch Haß, Gier und Unwissenheit und im andern nicht. Ob das der Dumme selber prüfen kann weiß ich nicht.

  • Noreply
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    24. Juni 2011
    • 13. April 2012 um 11:36
    • #45
    Hanzze.:
    Ellviral:


    Im Augenblick meines zerfallens ist auch Samsara zerfallen.


    Was meinst du mit mein? *schmunzel*

    Ich meine mit "mein" genau das was ich sage. Mein ist mein Leben.
    Ist dein Leben nicht dein?

  • Dorje Sema
    Gast
    • 13. April 2012 um 12:10
    • #46

    5. Sich durch Wachsamkeit schützen

    1) Wenn ich mein Geistestraining schützen möchte,
    Muss ich konzentriert daran arbeiten, meinen Geist zu schützen;
    Wenn ich nicht in der Lage bin, meinen Geist zu schützen,
    Bin auch nicht in der Lage meine Praxis zu schützen.

    2) Wenn man ihn frei herumlaufen lässt
    Kann der Elefant meines Geistes für mich verheerend sein
    Durch (eine freudlosen Bereich) von unerträglichem Schmerz.
    Ungezähmte, brünstige Elefanten in dieser (Welt)
    Können mir keinen solchen Schaden zufügen.

    3) Aber wenn der Elefant meines Geistes
    Durch das Tau der Vergegenwärtigung fest gebunden ist
    Werden sich alle Ängste auflösen
    Und alles Konstruktive wird mir zufallen.

    4) Tiger, Löwen, Elefanten, Bären,
    Schlangen und alle Feinde,
    Die Wächter der freudlosen Bereiche,
    Hexen und auch Kannibalen –

    5) Werden alle bezwungen,
    Wenn ich nur meinen eigenen Geist bezwinge
    Und werden alle gebändigt werden,
    Wenn ich nur meinen eigenen Geist bändige.

    6) Der Lehrer des Vollkommenen hat selbst dargelegt,
    Dass in eben dieser Weise alle Ängste,
    Wie auch all die unermesslichen Leiden,
    Dem eignen Geist entspringen.

    7) Wer hat absichtlich all die Waffen
    Für die Wesen in den freudlosen Bereichen gefertigt?
    Wer schuf den glühenden Eisenboden?
    Woher stammen all die Sirenen-Mädchen?

    8 ) Der Weise hat gelehrt,
    Dass all diese Dinge aus einem Geist (hervorgehen),
    Der negative Kraft besitzt.
    Deshalb gibt es in der dreifachen Welt
    Nichts wovor man sich fürchten müsste,
    Außer dem eigenen Geist.

    9) Wenn die Vollkommenheit der Großzügigkeit
    Die Armut der umherwandernden Wesen beseitigen würde,
    Wie könnten die Beschützer aus vergangenen Zeiten
    Sie vervollkommnet haben,
    Da doch die umherwandernden Wesen
    Bis zum heutigen Tag noch Hunger leiden.

    10) Von der Vollkommenheit der Großzügigkeit wird gesagt,
    Sie (entspringe) einer Geisteshaltung,
    Allen Wesen all das zu geben, was mir gehört,
    (Und dies) zusammen mit den Früchten (einer solchen Geisteshaltung);
    Daher handelt es sich bei (der Vollkommenheit der Großzügigkeit)
    Um eine Geisteshaltung.

    Shantideva ff.

    Lebt lange und in Frieden

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

  • Hanzze.
    Gast
    • 13. April 2012 um 12:24
    • #47
    Ellviral:
    Hanzze.:


    Was meinst du mit mein? *schmunzel*

    Ich meine mit "mein" genau das was ich sage. Mein ist mein Leben.
    Ist dein Leben nicht dein?


    Würde da jetzt jemand nein sagen, was würdest du dir dabei denken? *schmunzel*

  • Hanzze.
    Gast
    • 13. April 2012 um 12:31
    • #48
    Dorje Sema:

    Sich durch Wachsamkeit schützen


    Kling schon etwas vernünftiger und zielführender, jetzt muß man nur noch darauf achtsam werden wenn die geliebten romantischen Zeilen von herumschwirrenden oder die philosophische Lust aufkommen. *schmunzel* Dann könnte aus dem Unbeständigen etwas einfach beständiges werden.

    Zitat

    Der Spucknapf [die Gedanken]
    Über anatta: In einfachen Worten bedeutet dies „nicht-Selbst“, aber es hängt davon ab, ob da eine Empfindung von „Selbst“ da ist; ob da eine Wahrnehmung von „atta“ da ist. Das ist der Grund warum da „anatta“ ist. Und dies ist auch ein korrektes „anatta“. Wenn da kein „atta“ ist, kann „anatta“ nicht aufkommen. Zum Beispiel: Du hast keinen Spucknapf in deinem Haus, dann wird dich diese Angelegenheit „Spucknapf“ nicht weiter berühren. Ob er nun bricht, zerspringt oder von einem Dieb gestohlen wird, keine dieser Dinge berühren dein Herz - weil es dafür werder Grund noch eine Voraussetzung gibt. Warum so? Weil kein Spucknapf in deinem Haus ist.
    Wenn da nun ein Spucknapf in deinem Haus ist, ist das eine Art des Aufkommnes eines „Selbst“. Wenn der Spucknapf bricht, trift es dich. Wenn er verloren geht, berührt es dich. - Weil der Spucknapf nun einen Besitzer hat. Das nennt man „atta“. Dies ist die Beschaffenheit die es hat. Betreffend der Beschaffenheit von „anatta“ bedeutet diesee, daß da kein Spucknapf im Haus ist, sodass es keinen Grund für eine Geisteshaltung gibt, über ihn wachen zu müssen, ihn zu beschützen und keine Angst ob ein Dieb ihn vielleicht stiehlt. Diese Haltungen sind jetzt nicht mehr präsent.
    Man nennt diese Dinge Haltungs-Phänomene (sabhava-dhamma). Da sind Ursachen und Voraussetzungen, aber sie sind einfach nur da, das ist alles.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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