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  1. Buddhaland Forum
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Ist Erleuchtung absolut? Oder graduell?

  • Ermes
  • 31. März 2012 um 01:16
  • Zum letzten Beitrag
  • Ermes
    Themenautor
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    Beiträge
    2
    Mitglied seit
    28. März 2012
    • 31. März 2012 um 01:16
    • #1

    Hallo!
    Dies ist mein erster Beitrag bei Buddhaland. Hoffentlich nicht zu naiv.
    Ich bin gerade auf folgenden Beitrag gestoßen:
    http://indogermanisch.wordpress.com/2012/02/20/erl…tationsroboter/
    :shock:
    Für mich stellt sich, insb. in Bezug auf Chögyam Trungpa, aber auch allgemein auf buddh. Meister, die Frage: wird jemand, wenn er eine gewisse, hohe Entwicklungsstufe realisiert hat, "voll und ganz neu" oder aktualisiert sich diese, na ja, Erleuchtung "nur" situativ, wenn er/sie z.B. achtsam oder konzentriert ist? Können böse MEnschen Grade der Erleuchtung erreichen und TROTZDEM böse bleiben? Hätte z.B. Adolf Hitler, wäre er Buddhist gewesen und hätte er nach fleißigem Meditieren ein Erleuchtungserlebnis, tagsüber auch weiterhin gewissenlos Befehle für Massenmorde geben können - und am Abend auf dem Med.-Kissen seine Buddhanatur für einige Zeit authentisch realisieren können?
    (War nur ein Beispiel. Bitte eher an Otto-Normal-Meditierer denken.)

    Bin gespannt auf eure Antworten. :)

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 31. März 2012 um 02:13
    • #2

    Was hat das mit dir zu tun?

  • Echo7
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    600
    Beiträge
    114
    Mitglied seit
    29. Januar 2012
    • 31. März 2012 um 11:30
    • #3

    Wenn jemand erleuchtet ist und diesen Zustand halten kann ist er voller Gleichmut,frei von Anhaftung an das was er mag oder Abneigung an das was er nicht mag.Er oder sie hat aber auch Mitgefühl mit den Wesen.
    Wenn ein nahestehender stirbt,ist das der Lauf des lebens.Trauer kommt bestimmt auch bei Buddhisten vor,wahrscheinlich aber nicht in dem Maße wie bei den monotheistischen Religionen.
    Der Geist ist immerwährend und sucht sich einen neuen Mutterschoß und wird somit wiedergeboren.Samsara solange er nicht erleuchtet war.
    Adolf Hitler war nicht erleuchtet und wenn dann hätte er solche Taten nicht begangen.
    Durch das Entwickeln von Bodhicitta wird das Böse in uns transformiert.
    Deswgen ist Meditation auf Liebe und Mitgefühl mit den Wesen so wichtig
    Grüße echo7

  • Onyx9
    Gast
    • 31. März 2012 um 11:55
    • #4

    Anzeichen einer Erleuchtung sind, neben dem wahrnehmbaren Strahlen des Geistes, - Heiterkeit, Gleichmut, Mitgefühl, Weisheit.
    Das ist ganz durchdringend. Eine solche Erfahrung kann aber einem Menschen ganz blitzartig geschehen und dann nie wieder.
    Nur durch die spirituelle Praxis verfestigen sich jene Sichtweisen, sie sickern förmlich ein und wandeln schließlich den Menschen.( Verwirklichung )
    Wenn man nicht praktiziert kommt es dazu, daß man in alte Gewohnheitsmuster zurück fällt. Auch in die alten Charakterfehler.
    Aber nicht grundlegend. Es verbleibt eine Spur der Erleuchtungserfahrung. Mithin der Liebesfähigkeit.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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