Bei der Meditation gilt, was bei so vielen Dingen im Leben gilt: Sie muss zu einem passen. Und das bedeutet, sie muss Spaß machen und interessant sein. Es ist nicht sinnvoll, irgendwas zu starten, was einem keinen Spaß macht; das bringt bloß Frustrationen und/oder Anhangen an Regeln, Formen, Ritualen.
Versuche einfach die mannigfaltigen Meditationsarten aus! Vipassana ist eine -allerdings grundlegende - Art davon. Gib jeder Art meinetwegen einen Monat, dich sozusagen zu überzeugen. Wenn du merkst: 'Es berührt mich nicht', dann lass es bleiben und probe dich in einer anderen Art. Tue das möglichst täglich, möglichst zur gleichen Stunde, immer mit ganzer Konzentration und dem festen Vorsatz, es ernst zu meinen.
Und lasse dich nicht von irgendwelchen Sutren, irgendwelchen Klassikern, irgendwelchen Büchern oder irgendwelchen Supermeditierenden in irgendwelchen Foren beeinflussen. Buddhistsiche Meditation ist die einfachste Sache der Welt. Fang einfach an, mit offenem Geist und dem Wissen, dass es der einzige Weg aus dem LEiden ist.
Das ist meine Meinung.
Viel Spaß und viel Glück!
Ermes.