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Milchreis? Vegan & Vegetarier?

  • MaxPower
  • 28. Dezember 2011 um 15:47
  • Zum letzten Beitrag
  • monikamarie
    Gast
    • 30. Dezember 2011 um 18:52
    • #26

    Hallo miteinander,
    hier wurde schon viel darüber diskutiert. Es gibt aber eindeutige Aussagen des Buddha dazu.

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…=Fleisch#p65769

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…h+essen#p135747

    Wie sich jeder dazu verhält oder entscheiden kann, liegt jedoch im eigenen Ermessen und ist kein Grund, andere zu verurteilen. Wichtig an einer solchen Diskussion finde ich persönlich, dass jemand vielleicht weitere Erkenntnisse und Einsichten gewinnt, die bei der Entscheidungsfindung und beim Ent-Wöhnen helfen.

    _()_ Monika

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    • 30. Dezember 2011 um 19:28
    • #27
    MaxPower:

    Was soll den daran Relativ sein?


    Hab ich hier bereits geschrieben. Der Buddha war kein Vegetarier, weil er von Nahrungsgaben anderer lebte.

    MaxPower:


    Er sagt jedes Lebewesen hat ein Recht auf Schutz und Sicherheit. Die ganze Lehre baut auf Liebe auf das wissen sogar nicht Buddhisten.
    Wenn man einen auf liebende güte usw macht dann kann man sich Abends kein Schweineschnitzel in den Magen schlagen.
    Alle Buddhisten die keine Vegetarier sind sind Alibi-Buddhisten.


    Mann, dann richte dich doch danach. Warum musst du denn dazu den Buddha zum Vegetarier machen? Gehst du denn Almosen betteln, weil es der Buddha auch tat und lehnst dann Speisen, dir dir gegeben werden und die Fleisch enthalten, ab?
    Der Buddha hat sein Essen nicht im Supermarkt gekauft 8)

  • MaxPower
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    26. Dezember 2011
    • 30. Dezember 2011 um 19:51
    • #28

    Im Endeffekt bringt diese Diskussion gar nichts. Gibt nur Ärger und Streit.
    Aber eine frage habe ich noch an die Herzlosen hier im Forum.
    Darf man Menschen auch essen oder ist das unethisch?

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    • 30. Dezember 2011 um 19:57
    • #29
    MaxPower:

    Im Endeffekt bringt diese Diskussion gar nichts. Gibt nur Ärger und Streit.
    Aber eine frage habe ich noch an die Herzlosen hier im Forum.


    Der Buddha war dann halt herzlos, weil er Fleisch gegessen hat, das ihm beim Betteln gegeben wurde ...

    MaxPower:


    Darf man Menschen auch essen oder ist das unethisch?


    Wenn sie bereits tot sind und nichts anderes verfügbar ist, warum nicht?

  • nibbuti
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    • 30. Dezember 2011 um 19:58
    • #30
    MaxPower:

    Darf man Menschen auch essen oder ist das unethisch?


    Laut Gesetz darf man Menschen nicht essen, auch wenn einige Liebespaare anderer Meinung sind.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Grund
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    • 30. Dezember 2011 um 19:58
    • #31

    :lol:

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 30. Dezember 2011 um 20:02
    • #32
    MaxPower:

    Das ist echt nichts großes kein fleisch zu essen :)
    Ich kann dir http://www.peta.de empfehlen da bekommt man sehr gute Ideen fürs Kochen und sehr viel Informationen zu dem Thema. Man bekommt sogar eine kostenlose DVD zugeschickt wo die Wirklichkeit gezeigt wird... :)

    Hier ein kleines Video für nicht Veggies :)
    http://www.youtube.com/watch?v=CiH11_BdHPU


    Lieber Herr Power, :)

    es kommt auf die Umstände drauf an, in denen man lebt.
    Dreizehn Jahre lang war ich Vegetarier, also "lakto", und aß zudem auch keine Eier, Pilze, Zwiebeln und Knoblauch, weil es in der hinduistischen Gruppe, der ich angehörte, als unrein galt.

    Aber im Laufe der Jahre ist meine Sicht der Dinge immer "bunter" statt schwarz-weiß geworden. Ich unterteile auch weniger in "wertvolleres" und "weniger wertvolles" Leben. Und wenn man das nicht mehr tut, dann wird es allmählich richtig schwierig mit der Ernährung. Egal, das ganze Thema ist für mich ein sehr weites Feld - wenn ich das alles hier aufschreibe, liest es eh keiner mehr. ;) Außerdem will ich Dir Deinen Glauben gerne lassen. Nur sei nicht so frustriert, wenn es mit dem Missionieren nicht ganz klappt.

    Vielleicht freut es Dich zu hören, dass ich gegen Ende 2012 wieder Vegetarierin werden möchte. Aber ich würde dann trotzdem nicht wieder mit Fingern auf die bösen Fleischfresser zeigen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Mirco
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    • 30. Dezember 2011 um 22:11
    • #33

    Mal aufgeschnappt:

    Zitat

    Ich würde sagen, Vegetarismus ist nicht unbedingt mitfühlend und Mitgefühl bedeutet nicht zwangsläufig Vegetarismus ;).

    Einige der mitfühlende Menschen aßen/essen Fleisch. Einige wirklich schrecklich Leute lebten vegetarisch.

    An sich hat der Verzehr von Fleisch keinerlei Auswirkungen auf die Qualität des eigenen Geistes.

    Wenn sie es täte, würde der Buddha es in sehr klaren Worten verboten habe.

    Er hatte kein Probleme damit, Regeln gegen entwicklungsbehindernde Dinge aufzustellen. Aber Fleisch er hat nicht verboten.


    Wenn Du bemerkst, dass Mitgefühl Dich motiviert, Fleisch aufzugeben, warum dann nicht ?

    Nicht Abneigung gegen Tod, Herstellungsverfahren oder Geschmack, als Mitleid getarnt,
    ich meine wahres Mitgefühl.

    ein häufiger und verbreiteter Fehler - Wenn es Dir Vorteile bringt und zur heilsamen Fortsetzung des Mitgefühls beiträgt, dann sage ich, mach weiter so.


    Ich glaube, unterm Strich ist es eine persönliche Entscheidung.

    Es ist nicht richtig eine niedrige Meinung von Fleischessern zu haben.

    Unsere eigene Motivationen zum Vegetarismus kann das gesamte Spektrum, von total heilsam bis völlig unheilsam durchlaufen.

    I would say vegetarianism is not necessarily compassionate and being compassionate does not necessarily mean vegetarianism ;) Some of the most compassionate people (i.e. the Buddha, Mother Teresa) eat meat. Some really awful people were vegetarian. By itself, the consumption of meat has zero impact on the quality of one's mind. If it did, the Buddha would've banned it in very clear terms. He was not afraid to forbid practices that hindered development. But he did not ban meat.

    If you find that compassion is motivating you to give up meat (and I mean a TRUE feeling of compassion, not aversion towards death or manufacturing processes or taste that is disguised as compassion - very easy mistake and a very common one), then why not? So long as it benefits you as a person and leads to the continuation of wholesome feelings of compassion, then I say go for it.

    I guess bottom line is it's a personal decision. It is not correct to have a diminished opinion of someone who eats meat. And our own motivations for it might run the full spectrum from completely wholesome to completely unwholesome. It's totally personal.

    Alles anzeigen


    Gruß, :)

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 30. Dezember 2011 um 22:24
    • #34

    Huhu Mirko,

    wo hast Du das aufgeschnappt?

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • mukti
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    • 30. Dezember 2011 um 23:46
    • #35

    Für mich ist das eine Sache des Herzens, des Mitgefühls. Zitate oder Überlegungen ob es die Meditation beeinträchtigt tun dem keinen Abbruch, wenn man sich diese Vernichtungsindustrie ansieht, die überhaupt nicht notwendig ist.

    Natürlich soll man keine niedrige Meinung von Fleischessern haben. Die allermeisten Menschen haben Fehler und Tugenden, und da hat halt jeder so seine Mischung und seine Schwerpunkte. Seit ich einen Garten bewirtschafte ist mir auch klar, dass Nahrung immer mit Gewalt verbunden ist, auch wenn man Veganer ist. Allerdings kann man Gewalt vermeiden so gut es eben geht.

    Persönlich missioniere ich nicht, aber bei uns in Österreich sind kürzlich gewaltlose aber sehr engagierte Tierschützer monatelang unschuldig im Gefängnis gesessen und haben ihren Job verloren, weil sie den Jägern und bestimmten Großunternehmern zu unbequem geworden sind. Nach dem Freispruch machen sie jetzt genauso weiter. Das nötigt einem schon Respekt ab.

    Mit Metta, mukti.


  • MaxPower
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    • 31. Dezember 2011 um 00:03
    • #36

    mukti Respekt!

  • Onyx9
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    • 31. Dezember 2011 um 02:27
    • #37

    Rein überlebenstechnisch ist es nicht notwendig tierische Produkte zu essen
    sofern man ausreichend eiweißhaltige Pflanzennahrung hat.

    Wenn man es ganz genau nimmt, empfehle ich ethisch gesehen regionale Demeter-Produkte pflanzlicher Art.
    Sojaersatz ist zwar zu empfehlen, aber Soja wird in Monokultur angebaut und braucht viel Wasser.

    Woanders muss man halt neu überdenken.
    Wenn man nicht überdenken will oder kann, sollte man das essen was man kriegen kann und
    nur soviel wie wirklich nötig ist.

    Was das ethische betrifft, muss man den Vorsatz bedenken. Es wird ja erst dann unethisch, wenn man absichtlich
    und wissentlich Schaden zufügt.

    Mit mehr Sammlungsfähigkeit braucht man sowieso immer weniger stoffliche Nahrung.

    Und Buddha hat ganz sicher das genommen was man ihm gegeben hat; er soll ja auch an einer Vergiftung gestorben sein.
    Ich schätze Fleisch hätte er aber nicht genommen.

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    • 31. Dezember 2011 um 07:04
    • #38
    Onyx9:

    Rein überlebenstechnisch ist es nicht notwendig tierische Produkte zu essen
    sofern man ausreichend eiweißhaltige Pflanzennahrung hat.


    Letzteres trifft zu.

    Onyx9:

    Wenn man es ganz genau nimmt, empfehle ich ethisch gesehen regionale Demeter-Produkte pflanzlicher Art.


    Na komm, lass mal dein Business außen vor. Oder biste hier als Außendienstler tätig 8)

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    • 31. Dezember 2011 um 07:11
    • #39
    mukti:

    Für mich ist das eine Sache des Herzens, des Mitgefühls. Zitate oder Überlegungen ob es die Meditation beeinträchtigt tun dem keinen Abbruch, wenn man sich diese Vernichtungsindustrie ansieht, die überhaupt nicht notwendig ist.

    Für mich ists eine Sache der Anhaftung an Sinnesreizen auf Kosten des Wohles anderer (der Tiere und derjenigen deren Töten durch den Konsum angefacht wird). D.h. mit dem Fleischkonsum wird in unserer Gesellschaft der heutigen Zeit notwendigerweise billigend in Kauf genommen, dass andere getötet und gequält werden und wiederum andere das Karma des Tötens anhäufen nur damit man flüchtige Geschmackszreize hat.
    Deswegen ist der Konsum von Fleisch heutzutage auch notwendigerweise ein Hinderniss auf dem Pfad. Aber Hindernisse sind da um überwunden zu werden. Insofern ist es für mich nur eine Frage der Zeit bis jemand, der ernsthaft den Pfad geht, einsieht, dass es aufgegeben werden muss. Nicht alle unheilsamen Gewohnheiten werden ja gleich zu Beginn aufgegeben.
    Zu sagen jemand sei kein Buddhist, weil er Fleisch ist, kommt der Aussage gleich, dass jemand kein Buddhist sei weil er nicht befreit ist. Es ist leicht erkennbar, dass so eine Sichtweise Unsinn ist.

  • Lauscher
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 07:51
    • #40
    TMingyur:

    D.h. mit dem Fleischkonsum wird in unserer Gesellschaft der heutigen Zeit notwendigerweise billigend in Kauf genommen, dass andere getötet und gequält werden und wiederum andere das Karma des Tötens anhäufen nur damit man flüchtige Geschmackszreize hat.
    Deswegen ist der Konsum von Fleisch heutzutage auch notwendigerweise ein Hinderniss auf dem Pfad.


    Fleischkonsum finde ich nicht als das Problem. Fleischkonsum ohne zu achten woher es kommt – das ist das Problem.

    Aber mit oder ohne zu "achten" – Fleisch, kein Fleisch – alles Teil eines „Unwirkliches“, eines „Traumes“, so zu sagen. Ein Traum mit Ursache und Wirkung. Wo sind da „richtig“ oder „falsch“ zu finden?

    Wie soll man aus dem Kreis aussteigen, ohne „richtig“ und „falsch“ hinter sich zu lassen?
    Auch die Worte "Traum"/"Unwirkliches" sind nur unglückliche Versuche etwas zu beschreiben.
    Ja, es stimmt, es ist eine Gratwanderung zwischen Konzept und Gegenkonzept, nur wie will man das Konzeptlose mit Hilfe von Konzepte beschreiben? – das geht nur indirekt.

    _()_

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    • 31. Dezember 2011 um 07:57
    • #41
    Lauscher:
    TMingyur:

    D.h. mit dem Fleischkonsum wird in unserer Gesellschaft der heutigen Zeit notwendigerweise billigend in Kauf genommen, dass andere getötet und gequält werden und wiederum andere das Karma des Tötens anhäufen nur damit man flüchtige Geschmackszreize hat.
    Deswegen ist der Konsum von Fleisch heutzutage auch notwendigerweise ein Hinderniss auf dem Pfad.


    Fleischkonsum finde ich nicht als das Problem.


    Nun ich habe auch kein Problem damit wenn andere nicht den Pfad gehen. Es ist ja alles freiwillig.

    Lauscher:

    Fleischkonsum ohne zu achten woher es kommt – das ist das Problem.


    Wenn du damit Achtsamkeit meinst, dann ja. Denn dann erinnert man sich, dass Fleisch nicht als Fallobst auf den Bäumen wächst und weiß was zu tun und zu lassen ist.


    Lauscher:


    Aber mit oder ohne zu "achten" – Fleisch, kein Fleisch – alles Teil eines „Unwirkliches“, eines „Traumes“, so zu sagen. Ein Traum mit Ursache und Wirkung. Wo sind da „richtig“ oder „falsch“ zu finden?


    Wenn du in der Sphäre von "weder richtig noch falsch" verweilst, was wirst du dann tun?

    Lauscher:


    Wie soll man aus dem Kreis aussteigen, ohne „richtig“ und „falsch“ hinter sich zu lassen?


    Eben genau indem man zunächst richtig von falsch unterscheidet 8)

  • Lauscher
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 08:37
    • #42
    TMingyur:
    Lauscher:


    Aber mit oder ohne zu "achten" – Fleisch, kein Fleisch – alles Teil eines „Unwirkliches“, eines „Traumes“, so zu sagen. Ein Traum mit Ursache und Wirkung. Wo sind da „richtig“ oder „falsch“ zu finden?


    Wenn du in der Sphäre von "weder richtig noch falsch" verweilst, was wirst du dann tun?


    Das was angebracht ist.

    _()_

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    • 31. Dezember 2011 um 08:39
    • #43
    Lauscher:
    TMingyur:


    Wenn du in der Sphäre von "weder richtig noch falsch" verweilst, was wirst du dann tun?


    Das was angebracht ist.

    _()_


    Die richtige ( ;) ) Antwort wäre gewesen:


    30 Stockhiebe

    :lol:

  • Lauscher
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 08:45
    • #44
    TMingyur:

    Nur dass es dann kein "angebracht" geben kann, weil es sonst ein "unangebracht" geben würde und dies nicht die Sphäre von "weder richtig noch falsch" sein könnte.


    Wenn man sich von dieser „Sphäre“, ein Konzept macht, dann hast du wohl Recht ;)
    Aber nur dann. :!:
    Ansonsten liegt man grottenfalsch.

    _()_

  • Lauscher
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 08:48
    • #45
    TMingyur:

    Die richtige ( ;) ) Antwort wäre gewesen:
    30 Stockhiebe

    :lol:


    Es gibt da keine "richtige" Antwort.
    Es gibt nur angebrachtes Tun.

    _()_

  • mukti
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    • 31. Dezember 2011 um 09:57
    • #46
    MaxPower:

    mukti Respekt!

    Ganz meinerseits MaxPower, du hast das Thema ja eröffnet.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 31. Dezember 2011 um 10:06
    • #47
    TMingyur:
    mukti:

    Für mich ist das eine Sache des Herzens, des Mitgefühls. Zitate oder Überlegungen ob es die Meditation beeinträchtigt tun dem keinen Abbruch, wenn man sich diese Vernichtungsindustrie ansieht, die überhaupt nicht notwendig ist.

    Für mich ists eine Sache der Anhaftung an Sinnesreizen auf Kosten des Wohles anderer (der Tiere und derjenigen deren Töten durch den Konsum angefacht wird). D.h. mit dem Fleischkonsum wird in unserer Gesellschaft der heutigen Zeit notwendigerweise billigend in Kauf genommen, dass andere getötet und gequält werden und wiederum andere das Karma des Tötens anhäufen nur damit man flüchtige Geschmackszreize hat.
    Deswegen ist der Konsum von Fleisch heutzutage auch notwendigerweise ein Hinderniss auf dem Pfad. Aber Hindernisse sind da um überwunden zu werden. Insofern ist es für mich nur eine Frage der Zeit bis jemand, der ernsthaft den Pfad geht, einsieht, dass es aufgegeben werden muss. Nicht alle unheilsamen Gewohnheiten werden ja gleich zu Beginn aufgegeben.
    Zu sagen jemand sei kein Buddhist, weil er Fleisch ist, kommt der Aussage gleich, dass jemand kein Buddhist sei weil er nicht befreit ist. Es ist leicht erkennbar, dass so eine Sichtweise Unsinn ist.

    Das hast du hervorragend formuliert finde ich und stimme vollkommen zu! :)
    Es wird im Thread auch deutlich dass Erkenntnis und Mitgefühl zusammengehören.

    Mit Metta, mukti.


  • Kusala
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 11:26
    • #48

    .

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (31. Dezember 2011 um 11:39)

  • Erdmaus
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    • 31. Dezember 2011 um 11:32
    • #49

    Ich denke bei dem ganzen Hin und Her und den Grübeleien über die Frage ob der Buddha Vegetarier war und ob das Fleischessen mit der Lehre kompatibel ist, oder ob das Fleischessen ein Hinderniss auf dem "Pfad" ist oder es gar zu negativen Einflüssen auf das Karma kommt etc etc... blabla... wird völlig vergessen um was es eigentlich geht: Nämlich um die Tiere. Manchmal habe ich das Gefühl viele Buddhisten sind die reinsten Egoisten. Es geht in Wirklichkeit gar nicht darum seinem Nächsten ein guter Mensch zu sein, oder darum kein Fleisch zu essen, damit das Tier nicht leidet, es geht oft einfach nur darum was kompatibel mit irgendeiner Religion ist. Es geht darum, was gutes Karma bringt und unser Karmakonto positiv beeinflusst. Das ist Karma-Kapitalismus ist Reinstform.

    Vielleicht ist es manchmal an der Zeit den ganzen Religions-Schmodder loszulassen und einfach sein eigenes Gewissen zu befragen und nach dem Herzen zu handeln, statt sich dauernd an Schriftrollen zu klammern. Was zum Henker interessiert es uns, was irgendein Mensch vor 2,5k Jahren gegessen hat? Das ist doch völlig irrelevant. :)

    lg
    maus

  • Onyx9
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 18:53
    • #50
    TMingyur:
    Onyx9:

    Rein überlebenstechnisch ist es nicht notwendig tierische Produkte zu essen
    sofern man ausreichend eiweißhaltige Pflanzennahrung hat.


    Letzteres trifft zu.

    Onyx9:

    Wenn man es ganz genau nimmt, empfehle ich ethisch gesehen regionale Demeter-Produkte pflanzlicher Art.


    Na komm, lass mal dein Business außen vor. Oder biste hier als Außendienstler tätig 8)

    Nö, Demeter hat die Philosophie und die Leitsätze, die am ethischsten sind im biologischen Anbau.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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