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  1. Buddhaland Forum
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Unglaubliche Erfahrung Metta-Bhavana

  • MaxPower
  • 26. Dezember 2011 um 03:27
  • Zum letzten Beitrag
  • MaxPower
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    • 26. Dezember 2011 um 03:27
    • #1

    Hallo Ich habe bei der Metta-Bhavana Mediation eine unglaubliche Erfahrung gemacht.
    Ich fing ganz normal an die Metta-Bhavana umzusetzen doch plötzlich habe ich ein weißes lich vor mir gesehen das sehr sehr hell war, danach sah ich einen schwarzen raum den ich nicht beschreiben kann das faszinierende dabei war das ich sogar den raum hinter mir sah. es war so unglaublich das ich dachte omg was ist jetzt los. Ich verlor die Konzentration langsam öffnete die Augen und mich überkam eine glücklichkeit die ich in meinem ganzen Leben noch nicht erfahren durfte. Ich genoss Sie sehr aber mit bedacht da ich weis das alles vergänglich ist. Jetzt meine Frage:
    was war das für ein Erlebnis?
    Im voraus schon mal danke für die Mühe zur Beantwortung meiner Frage.
    Grüßjen - MaxPower

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    • 26. Dezember 2011 um 09:57
    • #2
    MaxPower:

    was war das für ein Erlebnis?


    Manche nennen das "Monkey mind" 8) Der zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er zu allem und jedem der 5 Sinneseindrücke Gedanken daherblubbert ... und wenn durch die 5 Pforten mal nichts rein kommt, dann fängt er an sich sein eigenes Kino zu machen ... Das Gehirn ist wie der Darm, der ruht auch nie :lol:

  • accinca
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    • 26. Dezember 2011 um 10:20
    • #3
    TMingyur:
    MaxPower:

    was war das für ein Erlebnis?


    Manche nennen das "Monkey mind" 8) Der zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er zu allem und jedem der 5 Sinneseindrücke Gedanken daherblubbert ... und wenn durch die 5 Pforten mal nichts rein kommt, dann fängt er an sich sein eigenes Kino zu machen ... Das Gehirn ist wie der Darm, der ruht auch nie :lol:


    Das scheint aber jetzt gar nicht das Thema gewesen zu sein.
    Nachts beim träumen rattert der Geist auch weiter trotzdem
    war hier ja wohl was ungewöhnliches und nicht nur ein weiter
    rattern wie sonst auch.

  • Kusala
    Gast
    • 26. Dezember 2011 um 10:44
    • #4

    Ich würde sagen, "die an die erste Vertiefung "Angrenzende Sammlung" (upacāra-samādhi), die bei gewissen Übungen durch das sog. "Gegenbild" (patibhāga-nimicta) gekennzeichnet ist".
    Siehe auch samādhi

    Da können auch solche, wie von Dir beschriebene Phänomen auftauchen.
    Dieses "Licht/Helligkeit", wie Du es beschreibst ist dabei keine Seltenheit.
    Aber man bedenke, auch das ist Geist-gemacht.

    Diese Antwort ist unter Vorbehalt geschrieben, da ich Dich nicht persönlich kenne und somit nicht genau sagen kann, was da jetzt war.

    Liebe Grüße
    Kusala

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    • 26. Dezember 2011 um 11:18
    • #5
    accinca:
    TMingyur:


    Manche nennen das "Monkey mind" 8) Der zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er zu allem und jedem der 5 Sinneseindrücke Gedanken daherblubbert ... und wenn durch die 5 Pforten mal nichts rein kommt, dann fängt er an sich sein eigenes Kino zu machen ... Das Gehirn ist wie der Darm, der ruht auch nie :lol:


    Das scheint aber jetzt gar nicht das Thema gewesen zu sein.
    Nachts beim träumen rattert der Geist auch weiter trotzdem
    war hier ja wohl was ungewöhnliches und nicht nur ein weiter
    rattern wie sonst auch.

    Das hängt davon ab, ob man ein selteneres Rattern als "was ungewöhnliches" bezeichnen und also zwischen gewöhnlichem (häufigerem) Rattern und ungewöhnlichem (seltenerem) Rattern unterscheiden will 8)

    Aber wer will, kann sich natürlich gerne ein Erinnerungsfoto vom selteneren Rattern machen ("ach war das schön, da möcht ich mal wieder hinfahrn") :lol:

  • Kusala
    Gast
    • 26. Dezember 2011 um 11:33
    • #6
    TMingyur:

    Aber wer will, kann sich natürlich gerne ein Erinnerungsfoto vom selteneren Rattern machen

    TM, Du bist ein Miesmacher :)

    Ohne Freude kein Fortschritt. Am Anfang können solche Erlebnisse doch Motivation sein oder?
    Dass man dies auch los lassen sollte, steht außer Frage.

    Das Problem ist, dass sich viele in dem Moment erschrecken und die Sammlung/Konzentration ist futsch.
    Erkennt man aber, dass dies auch nur Geist gemacht ist, kann man da auch locker drüber hinaus sitzen.
    Auch das unterliegt der Vergänglichkeit.

    Liebe Grüße
    Kusala

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    • 26. Dezember 2011 um 11:43
    • #7
    Kusala:
    TMingyur:

    Aber wer will, kann sich natürlich gerne ein Erinnerungsfoto vom selteneren Rattern machen

    TM, Du bist ein Miesmacher :)


    Nö, aber ich bin kein Animateur :lol:

    Kusala:


    Ohne Freude kein Fortschritt. Am Anfang können solche Erlebnisse doch Motivation sein oder?


    Na komm von meinem Geschreibsel muss sich niemand sein Motivation verderben lassen ... und wirklich schade fände ich es, wenn sich jemand seine Nicht-Motivation verderben ließe 8)

  • accinca
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    • 26. Dezember 2011 um 11:55
    • #8
    TMingyur:


    Das hängt davon ab, ob man ein selteneres Rattern als "was ungewöhnliches" bezeichnen und also zwischen gewöhnlichem (häufigerem) Rattern und ungewöhnlichem (seltenerem) Rattern unterscheiden will 8) Aber wer will, kann sich natürlich gerne ein Erinnerungsfoto vom selteneren Rattern machen ("ach war das schön, da möcht ich mal wieder hinfahrn") :lol:

    Die Seltenheit alleine war es hier auch nicht, wie mir scheint.
    Rattern ist eben nicht immer nur Rattern.
    Es soll (auch wenn du davon nichts kennst 8) ) da erhebliche qualitative
    Unterschiede geben. Und neben diesen Unterschieden soll es sogar
    mehr oder weniger "Rattern" geben. Und noch was: Niemals kann das
    "Rattern" aufhören bevor es nicht zuvor immer weniger "rattert".
    Wir hatten das ja schon mal. Erst muß also das Rattern in Bezug auf die
    5 Sinne aufhören, bevor das Rattern des 6. Sinnes aufhören kann. Anders
    geht es nämlich auch gar nicht. D.h. anders hört das Rattern niemals völlig auf.

  • MaxPower
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    • 26. Dezember 2011 um 12:16
    • #9

    Unglaublich Hilfreiches Forum ich danke jedem für die Mühe die er sich für mich gemacht hat :)

  • Simo
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    • 26. Dezember 2011 um 13:45
    • #10
    MaxPower:

    Hallo Ich habe bei der Metta-Bhavana Mediation eine unglaubliche Erfahrung gemacht.
    Ich fing ganz normal an die Metta-Bhavana umzusetzen doch plötzlich habe ich ein weißes lich vor mir gesehen das sehr sehr hell war, danach sah ich einen schwarzen raum den ich nicht beschreiben kann das faszinierende dabei war das ich sogar den raum hinter mir sah. es war so unglaublich das ich dachte omg was ist jetzt los. Ich verlor die Konzentration langsam öffnete die Augen und mich überkam eine glücklichkeit die ich in meinem ganzen Leben noch nicht erfahren durfte. Ich genoss Sie sehr aber mit bedacht da ich weis das alles vergänglich ist. Jetzt meine Frage:
    was war das für ein Erlebnis?
    Im voraus schon mal danke für die Mühe zur Beantwortung meiner Frage.
    Grüßjen - MaxPower


    Wenn ich gegen die Seite meines rechten Auges drücke sehe ich einen schwarzen Punkt, wenn ich kräftiger dagegendrücke sehe ich dich doppelt. Was ist das führ eine Erfahrung ? Eine Illusion, nicht die Wirklichkeit selbst. Nimm das nicht so ernst. Weitermachen, Loslassen, Weitermachen, Loslassen. Aber nicht die Meilensteine auf dem Weg mitschleppen, sonst hast du irgendwann Arme wie ein Gorilla und bleibst liegen ....

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • sumedhâ
    Gast
    • 26. Dezember 2011 um 13:51
    • #11
    MaxPower:

    Hallo Ich habe bei der Metta-Bhavana Mediation eine unglaubliche Erfahrung gemacht.
    Ich fing ganz normal an die Metta-Bhavana umzusetzen doch plötzlich habe ich ein weißes lich vor mir gesehen das sehr sehr hell war, danach sah ich einen schwarzen raum den ich nicht beschreiben kann das faszinierende dabei war das ich sogar den raum hinter mir sah. es war so unglaublich das ich dachte omg was ist jetzt los. Ich verlor die Konzentration langsam öffnete die Augen und mich überkam eine glücklichkeit die ich in meinem ganzen Leben noch nicht erfahren durfte. Ich genoss Sie sehr aber mit bedacht da ich weis das alles vergänglich ist. Jetzt meine Frage:
    was war das für ein Erlebnis?
    Im voraus schon mal danke für die Mühe zur Beantwortung meiner Frage.
    Grüßjen - MaxPower

    Hallo MaxPower,
    um Klarheit über solche "sensationellen Erfahrungen" zu bekommen half mir unter anderem das Buch von Chögyam Trungpa "Den spirituellem Materialismus durchschneiden". die fallen des "Ego" sind überaus subtil, vor allem auf einem "spirituellen" weg.

    _()_

  • Lux
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    • 26. Dezember 2011 um 14:02
    • #12

    Hallo Max Power,

    darf ich fragen wie lange du schon praktizierst?

    Erlebnisse wie von dir geschildert tauchen manchmal auf, nach ein „bisschen training“ oder am anfang einer praxis die sich stabilisiert.

    Ich stimme Kusula voll und ganz zu. Wenn es dich interessiert, recherchiere in dieser richtung weiter, ist möglicherweise hilfreich.


    Es gibt eine methodische ausbildung die genau diese von dir beschriebenen phänomene nutzt und weiterentwickelt als mittel zum zweck.

    Versuch nicht an diesem phänomen anzuhaften, dh. es zu wiederholen, genau da wieder zu landen!

    Erlebnisse dieser art können der turbo-treibstoff für die eigene meditative schulung werden aber bei auch ein riesiges hindernis.

    Versuch vielmehr zu analysieren wie deine meditation und die bedingungen vor deiner meditation sich gestaltet haben und dann schau mal weiter.

    Viel Glück

  • Grund
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    • 26. Dezember 2011 um 17:22
    • #13
    accinca:

    Und noch was: Niemals kann das
    "Rattern" aufhören bevor es nicht zuvor immer weniger "rattert".
    Wir hatten das ja schon mal. Erst muß also das Rattern in Bezug auf die
    5 Sinne aufhören, bevor das Rattern des 6. Sinnes aufhören kann. Anders
    geht es nämlich auch gar nicht. D.h. anders hört das Rattern niemals völlig auf.

    Ich denke du bringst was durcheinander.

    Dasein ist Rattern
    Es gibt eine Ursache fürs Rattern
    Es gibt ein Ende des Ratterns
    Es gibt einen Weg der zur Beendigung des Ratterns führt

    Das lehrte der Buddha nun wirklich nicht. :lol:

    Aber jedem seine Zielsetzung. Ich bin da tolerant 8)

    Wenn das für dich so Sinn macht, dann mach das ruhig so:
    In diesem Leben das Rattern und im nächsten ("oder so" ;) ) dann die Fesseln

  • accinca
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    • 26. Dezember 2011 um 18:32
    • #14
    TMingyur:


    Ich denke du bringst was durcheinander.

    Dasein ist Rattern
    Es gibt eine Ursache fürs Rattern
    Es gibt ein Ende des Ratterns
    Es gibt einen Weg der zur Beendigung des Ratterns führt

    Das lehrte der Buddha nun wirklich nicht. :lol:


    Ahja, was lehrte der denn? Heilsames tun schlechtes lassen?

  • Grund
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    • 26. Dezember 2011 um 18:45
    • #15
    accinca:

    Ahja, was lehrte der denn? Heilsames tun schlechtes lassen?


    Schlechtes lassen ist heilsam 8)

  • monikamarie
    Gast
    • 26. Dezember 2011 um 19:14
    • #16

    Euch Komiker beim Rattern zuzuschaun ist auch heilsam. :lol::lol::lol:

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    • 26. Dezember 2011 um 19:27
    • #17
    monikamarie:

    Euch Komiker beim Rattern zuzuschaun ist auch heilsam. :lol::lol::lol:

    Kannste mal sehen. Das Wirken von Bodhisattvas ist vielfältig :lol:

  • MaxPower
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    • 26. Dezember 2011 um 19:32
    • #18

    Es war meine erste Metta Bhavana.
    Praktizieren tue ich den Buddhismus erst seit 2 - 3 Wochen.
    Ich habe mit der ganz normalen Atem Meditation angefangen ich weis jetzt leider nicht den namen. Da mir diese irgendwie zu egoistisch ist habe ich mich mit der Metta Bhavana beschäftigt da es dabei ja um die Kultivierung der Freundlichkeit gegenüber anderen Personen geht. Finde ich diese besonders ansprechend. Kann es vielleicht sein das die Meditation durch den Müdigkeitszustand beeinträchtigt wird? Und man dadurch eventuell solche visuelle Reize wahrnimmt? Noch eine kleine Ergänzung ich habe als ich die Augen öffnete meine Umgebung ganz anders wahrgenommen ich habe nicht mehr mit meinen Augen gesehen sondern mit meinem Geist. Es ist sehr sehr schwer das zu beschreiben. Ich habe 1000 Fragen dazu und weis einfach nicht wo ich antworten bekomme. :cry:

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    • 27. Dezember 2011 um 01:18
    • #19
    MaxPower:


    ...das faszinierende dabei war das ich sogar den raum hinter mir sah..... mich überkam eine glücklichkeit die ich in meinem ganzen Leben noch nicht erfahren durfte.

    MaxPower:


    Kann es vielleicht sein das die Meditation durch den Müdigkeitszustand beeinträchtigt wird? Und man dadurch eventuell solche visuelle Reize wahrnimmt? Noch eine kleine Ergänzung ich habe als ich die Augen öffnete meine Umgebung ganz anders wahrgenommen ich habe nicht mehr mit meinen Augen gesehen sondern mit meinem Geist. Es ist sehr sehr schwer das zu beschreiben. Ich habe 1000 Fragen dazu und weis einfach nicht wo ich antworten bekomme. :cry:

    Das klingt nicht nach einem Fantasiegebilde oder einem Nervenreiz, eher nach einer tiefen Erfahrung die sich vom normalen Alltagsbewusstsein unterscheidet. Es ist schwierig das zu beschreiben und ebenso schwierig es einzuordnen wenn man es liest.

    Im Innersten weisst du welchen Wert es hat, lass es dir gegebenenfalls nicht durch den rationalen Verstand nehmen. Wäre doch was Feines, wenn die Meditation solchen Erfolg hatte, und mit deiner Einstellung "Ich genoss es mit Bedacht, im Wissen dass alles vergänglich ist", bist du jedenfalls am richtigen Weg.

    Mit Metta, mukti.


    Einmal editiert, zuletzt von mukti (27. Dezember 2011 um 13:13)

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    • 27. Dezember 2011 um 05:55
    • #20
    MaxPower:

    Es war meine erste Metta Bhavana.
    Praktizieren tue ich den Buddhismus erst seit 2 - 3 Wochen.


    Wenn man bedenkt, dass man jeden Augenblick sterben kann, dann ist das schon sehr lange. Allerdings hilft Metta Bhavana nichts beim Umstand, dass man jederzeit sterben kann.

    MaxPower:

    Ich habe mit der ganz normalen Atem Meditation angefangen ich weis jetzt leider nicht den namen. Da mir diese irgendwie zu egoistisch ist ...


    Ich wüßte nicht was an den Körpergestaltungen egoistisch sein sollte.

    Zitat

    14. "Was aber, Ehrwürdige, ist die Gestaltung des Körpers? ...
    • "Das Einatmen und das Ausatmen, Freund Visākha, ist die Gestaltung des Körpers;
    http://palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m044z.html

    MaxPower:


    ... habe ich mich mit der Metta Bhavana beschäftigt da es dabei ja um die Kultivierung der Freundlichkeit gegenüber anderen Personen geht. Finde ich diese besonders ansprechend.


    Und was ist daran nicht egoistisch?


    MaxPower:


    Kann es vielleicht sein das die Meditation durch den Müdigkeitszustand beeinträchtigt wird? Und man dadurch eventuell solche visuelle Reize wahrnimmt? Noch eine kleine Ergänzung ich habe als ich die Augen öffnete meine Umgebung ganz anders wahrgenommen ich habe nicht mehr mit meinen Augen gesehen sondern mit meinem Geist. Es ist sehr sehr schwer das zu beschreiben.


    Es gibt einige durch Müdigkeit hervorgerufenen Erscheinungen/Wahrnehmungen, welche in Frage kommen. Wie gesagt, das Gehirn ist eine relativ eigenständige Maschine wie der Darm, beide wirken vor sich hin je nach Bedingungen. Wenn du über Meditationsmethoden bestimmte Bedingungen erzeugst, gibt es die entsprechenden Resultate, wenn Müdigkeit dabei ist gibt es wieder entsprechende Resultate, wenn Müdigkeit fehlt gibt es wieder entsprechende Resultate ... wenn dies ist, dann geschieht jenes ... da ist überhaupt nichts Ungewöhnliches dran. Das ist durch und durch gewöhnlich, ganz gewöhnlich, es ist bedingt und deshalb hört es wieder auf und wandelt sich, vollkommen gewöhnlich.

    Zitat

    Aber was auch immer produziert und willentlich herbeigeführt ist, ist vergänglich, dem Aufhören unterworfen [8].' Wenn er so weiß und sieht, ist sein Geist vom Sinnestrieb befreit, vom Werdenstrieb und vom Unwissenheitstrieb. Wenn er so befreit ist, kommt das Wissen: 'Er ist befreit.' Er versteht: 'Geburt ist zu Ende gebracht, das heilige Leben ist gelebt, es ist getan, was getan werden mußte, darüber hinaus gibt es nichts mehr.'"
    http://palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m121z.html


    MaxPower:


    Ich habe 1000 Fragen dazu und weis einfach nicht wo ich antworten bekomme. :cry:


    Lies und studiere erst Mal etwas zu Meditation, damit du weißt wie gewöhnlich das ganze ist. Und von Gewöhnlichem kannst du nichts Ungewöhnliches erwarten, obgleich solche Erwartungen vollkommen gewöhnlich sind. Lass dir da nichts einreden von irgendwelchen Meditationsnarren, die nur angenehmen Gefühlen oder vermeintlich ungewöhnlichen aber doch vollkommen gewöhnlichen Erfahrungen hinterherlechzen und damit ihre Lebenszeit verplempern und/oder dir etwas von einem nur ausgedachten "Baukastensystem" des Pfades erzählen, und verschaff dir erst mal einen Überblick über den Pfad. Wenn du keinen Überblick hast, dann verzettelst du dich nur bei allmöglichen gewöhnlichen Erscheinungen und hältst sie für was Besonderes, dann beschäftigst dich zu lange mit Gewöhnlichem und vergeudest damit wertvolle Lebenszeit.

    Wenn du etwas über die Jhanas und ihren Zusammenhang wissen willst, dann kannst das hier lesen. Ist eine sehr umfangreiche und sehr gute Abhandlung, die vor allem sehr gut die Zusamenhänge erläutert.
    http://www.buddhanet.net/pdf_file/printguna.pdf

    Aber nicht dass du jetzt glaubst, du muss das alles wissen, was dieser Mönch da schreibt. Nein wissen musst du gar nichts, rein gar nichts. Wissen ist sogar schädlich, sehr schädlich. Aber viele müssen sich erst mal viel Wissen aneignen, damit sie dann was zum wegwerfen haben. Das heißt nun aber nicht, dass das, was man dann wieder wegwirft, notwendigerweise nutzlos ist/war ... nein, glaub das nicht. Es kann nutzlos sein, muss aber nicht. Sonst wäre dieses Leben ja auch nutzlos, denn erst entstehen Körper und Geist, und dann werden sie wieder "weggeworfen". Wozu das Ganze? Es kann nutzlos sein, muss aber nicht.

  • nibbuti
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    • 27. Dezember 2011 um 10:50
    • #21
    MaxPower:

    Noch eine kleine Ergänzung ich habe als ich die Augen öffnete meine Umgebung ganz anders wahrgenommen ich habe nicht mehr mit meinen Augen gesehen sondern mit meinem Geist. Es ist sehr sehr schwer das zu beschreiben. Ich habe 1000 Fragen dazu und weis einfach nicht wo ich antworten bekomme. :cry:


    Hi und willkommen Max Power

    Das war das dibbacakkhu oder geistige Auge.

    Viele haben solche Erscheinungen, die wenigsten können sie lenken, einige Arahants sind bekanntlich auch vollkommen ohne klargekommen.

    Am besten beobachten und loslassen.

    Wenn du noch Fragen auf dem Herz hast, immer her damit, Fragen sind gut.

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • monikamarie
    Gast
    • 27. Dezember 2011 um 11:04
    • #22
    MaxPower:

    Hallo Ich habe bei der Metta-Bhavana Mediation eine unglaubliche Erfahrung gemacht.
    Ich fing ganz normal an die Metta-Bhavana umzusetzen doch plötzlich habe ich ein weißes lich vor mir gesehen das sehr sehr hell war, danach sah ich einen schwarzen raum den ich nicht beschreiben kann das faszinierende dabei war das ich sogar den raum hinter mir sah. es war so unglaublich das ich dachte omg was ist jetzt los. Ich verlor die Konzentration langsam öffnete die Augen und mich überkam eine glücklichkeit die ich in meinem ganzen Leben noch nicht erfahren durfte. Ich genoss Sie sehr aber mit bedacht da ich weis das alles vergänglich ist. Jetzt meine Frage:
    was war das für ein Erlebnis?
    Im voraus schon mal danke für die Mühe zur Beantwortung meiner Frage.
    Grüßjen - MaxPower

    Das ist einfach eine schöne und motivierende Erfahrung. Du schreibst, lieber MaxPower, dass Du erst seit 2 bis 3 Wochen meditierst. Aber es ist sicher so, dass Du schon zuvor einen eher beruhigten Geist als einen sogenannten "Affengeist" hattest. Insofern würde mich das nicht wundern. Darauf ist sicher so mancher neidisch, der jahrelang meditiert und nix passiert. ;)
    Als wunder Dich auch nicht über die verschiedensten Reaktionen und Antworten.
    Die Konzentration wird sofort verloren, sobald der Geist das "Erscheinende" ergreift, sei das nun ein inneres Licht oder ein äußeres. Deshalb ist die ganze Kunst, sich nicht zu sehr beeindrucken zu lassen von allen möglichen Erscheinungen.
    Und bei der Glückseligkeit ist das ähnlich. Wenn Du "Glück" hast, dann hält sie länger an, dann kannst Du Dir über den Sinn der Lehre Buddhas vielleicht noch mehr heilsame Gedanken machen. Auf jeden Fall wird auch die - wie Du ja auch selber schreibst - erstmal wieder vergehen. Desto intensiver Deine Praxis, desto öfter wird sie auftauchen und auch länger bleiben. Bis sie zu einem reinen "Weder-Wohl-Noch-Wehe" wird. Das ist ein langer Weg, der sich jedoch auch als einziger lohnt, ihn zu gehen - egal was auftaucht. :D
    _()_ Monika

  • Onyx9
    Gast
    • 27. Dezember 2011 um 13:19
    • #23

    +++

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (31. Dezember 2011 um 14:25)

  • Grund
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    • 27. Dezember 2011 um 14:43
    • #24
    Onyx9:

    Wenn ein Licht aufgetaucht ist, dass dich spontan glücklich gemacht hat, so wie du es bisher noch nicht kanntest, so ist das das Aufscheinen der wahren ( reinen) Geistnatur, ein kleines Satorie.


    Süß :D


    Klein Satorie

  • Erdmaus
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    • 28. Dezember 2011 um 00:48
    • #25
    Zitat

    was war das für ein Erlebnis?

    Das war ein Erlebnis von Licht, einem schwarzen Raum und einem Gefühl von Glücklichkeit. ;)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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